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Corvette C6 ein kurzer Fahrbericht 0-300 km/h


isderaimperator

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Hier mal ein Schnelltest von der neuen Corvette C6, tolles kräftiges (schnelles) Auto mit einigen typischen amerikanischen Macken.

 

Verarbeitung:

Die Amerikaner haben es wieder hinbekommen, ein Kunststoffauto im perfekten Außenfinish auf die Beine zu stellen. Die Corvette hat eine atemberaubende Form und ist kleiner und kompakter geraten als ihr Vorgänger C5.

 

Innen genügt sie immer noch nicht ganz den europäischen Ansprüchen. Zwar sieht alles wertiger aus, aber es hapert noch an einigen Stellen. Die Türen knistern und die Mittelkonsole arbeitet und gibt einige Geräusche von sich, wenn man sie mit dem Knie berührt. Schalter sind aus irgendeinem Großseriending und überfrachtet.

 

Die Außen- sowie Innenschlösser funktionieren über eine sinnfreie Sensortaste, welche gewöhnungsbedürftig ist. Mal eben aussteigen ist nicht drin. Erst über einen Entrieglungsknopf entriegeln, dann die Sensortaste (Wie feuerbutton bei einem joystick) auf dem Türgriff (im silbernen Feld) drücken und dann geht sie auf. Sollte dieses System einmal aussetzten, kann man die Tür noch mechanisch öffen. Hierzu befindet sich am Türschweller ein Griff, welcher dort zB bei Porsche die Hauben öffnet. Sind die Amis zu faul? Eine konventionelle Öffnung wäre mehr gewesen. So muß der Knopf erst abgesichert werden und das ganze Prozedere dauert so zu lange.

 

Die Kofferraumhaube habe ich ebenfalls nicht vom Innrenraum her öffnen können. Tausende Schalter, aber keiner für den Deckel. Erst später habe ich einen Knopf auf der Fahrzeugfernbedienung gefunden. Da diese nirgens im Auto eingesteckt werden muss, hat man diese auch nicht griffbereit. Der Wagen wird geentert und dann mittels Startknopf gestartet. So fristet die Fernbedienung dann ein Darsein im Cupholder, weil kein fester Platz für diese vorgesehen ist. Man vergißt diese natürlich beim Aussteigen. Kofferraum mit Stoffblende, welche das Gepäck aber nicht aufhält nach vorne zu rutschen

 

Das Lenkrad ist riesig und etwas weniger Durchmesser würde mehr Platz für den Fahrer schaffen. Auch würde dies der Sportlichkeit dienen. Um das Dashboard herum befinden sich viele Schalter, deren Funktion mir verschlossen blieben. Einerseits, weil deren Pictogramme unverständlich doppeldeutig sind und weil auf Knopfdruck keine Funktion folgte. Gut ich gebe zu, die Betriebsanleitung hatte ich nicht gelesen, bin aber der Meinung, dass es auch ohne gehen sollte.

 

Das Kombigerät HiFi-Navigation ist mit einem Touchscreen versehen. Es hat mich einiges an Zeit gekostet dieses zum Schweigen zu bekommen. Ohne Anleitung geht hier Nichts. Aber warum kann ich die ganze Sache nicht einfach über "An und Aus" abstellen, no way. Geht nicht.... Die Sitze sind auch so ein Fall. Mit meinen 1,95 finde ich auf Anhieb keine wirklich gute Sitzposition. Diese lassen sich nur teilweise elektrisch verstellen. Um die Lehneneigung zu verändern, muß wieder ein mechanischer Hebel her. Dieser sitzt saumäßig blöd (wie bei BMW und Mini) seitlich, unten an der Lehne und ist stufenlos (Nachteil) verstellbar. Beim Lenkrad genauso, in der Längsrichtung elek. und in der Höhe manuell. Es wäre schön, wenn die Herrschaften sich mal entscheiden könnten. Die Kombination Lenkrad und Sitzeinstellung bedarf einer langen Probe. wenn man sich dann aber mal gebettet hat, geht es. Nun gut jetzt sitzen wir also drinnen und schauen in das schöne HeadUp-Display, welches uns über Speed und RPMs informiert. Die Corvette bietet uns mehrere Darstellungsvarianten. Der Nachteil liegt darin, dass das Display m.E. zu tief einprojeziert wird. Der angebliche Vorteil. dass sich das Auge nicht umgewöhnen muss geht dadurch flöten, da man doch den Blick verändern muss. Dies ist aber wohl Gesetzesvorschrift. Allerdings stört noch etwas: Nun sieht man deutlich die Fugen der Einrahmung des H-U-D im Amarturenbrett, welches aus einem leicht glänzendem Kunststoff besteht. Dies irritiert mehr, als das Display nutzt.

 

Ansonsten ist der Blick über die geschwungenen vorderen Kotflügel gigantisch schön. Einzig der klobige Innenspiegel schränkt das Sichtfeld teilweise unnötig ein. Der Blick in den selben zeigt uns leider nur ein schwammiges Bild von dem, was versucht an der Corvette dranzubleiben. Durch die starke Neigung und Krümmung der Heckscheibe entstehen starke Verzerrungen (was sagt da bloss der TÜV) und man denkt, man schaue durch eine alte zekratze Plastikscheibe eines Cabriolets. Egal, es gibt nur wenige, die ihr folgen können

 

Die Automatik hat 5 Gänge inkl. Overdrive. Sie schaltet ruppig und brutal. Der Kickdown hat eine lange Gedenkminute und dann wird man von hinten getreten. Die Leistumgcharkteristik erinnert mich an die Kompressor Jaguar. Wie am Gummiband gezogen flitzt der Amerika-11er nach vorne. Wir haben mal mitgezählt: bei 100 km/h habe ich Kickdown gemacht und bis 200 bechleunigt. Inkl. Gedenkminute haben wir ca 8 sec benötigt. Das ist eine Leistung. Der S4 Audi vor uns war ein rollendens Hinderniss. Als dieses brav bei Seite ging, beschleunigte ich auf über 300 km/h. Laut Digitalanzeige im H-U-D waren es dann knappe 320 km/h. Von 80 km/h hochbeschleunigt erreicht die Corvette 260 innert gefühlten Sekunden. Dann setzten die Fahrwiederstände ein, trotzdem erreicht sie zielstrebig und immer noch flott ihre 300 Marke, zwar nicht mit der Urgewalt wie bis 260km/h, aber immer noch deutlich. Man achte auf den Speed im Zuammenhang mit Wegstrecke

 

Bemerkenswert dabei, das Auto bleibt total ruhig und das Fahrwerk angenhem komfortabel. Im 9-11er mit oder ohne Sportpaket schüttelt und rüttel es einen durch und man hat schon Angst, dass der Zuffi Dir von der Strasse springt. Die Corvette macht das mit Links. Einerseits gefährlich, da es die Sinne für den tatsächlichen Spedd etwas täuscht, aber auf der anderen Seite mega einfach zu kontrollieren. Man kann das Lenkrad loslassen. So verliert man die Ängste vor den magischen 300 km/h. Auch Windgeräusche fehlen gänzlich an der perfekt gearbeiteten Karosse und so kann man sich ganz normal unterhalten. Die riesigen Bremsen verzögern gerade und stark und sind somit auf Porscheniveau.

 

Der Motor bleibt mit seinen Geräuschen dezent im Hintergrund und so der Innenraum still und stressfrei. Mit ihm nach St Tropez? Sofort. Viel Mehr GT geht nicht. Wenn man ihn denn dann mal fordert, brüllt der Achtzylinder sich wieder in Erinnerung und man sitz augenblicklich in der FIA LeMans Corvette. Schöner klingen nur wenige. Gewaltig und dumpft schiebt er den Sportwagen nach vorne. Sobald man das Gas lupft zieht er sich akkustisch vornehm zurück.

 

P.S. Der Motor hört sich nie angestrengt an.

 

Nun, auf ein Auslauf im kurvigen Gefilden mußte ich verzichten. Allerdings haben die Autobahnkreuze einiges von seinm Potenzial durchblitzen lassen.

Die Corvette eine imagefrei Alternative zum Porsche? Bestimmt! - und man behält dann noch einige Eur über, welche man dann gerne noch in einen feinen Lederbezug für das Innere investieren kann. Ein grandioser GT. Wie sagte jemand heute: Die Corvette hat ihre Nachteile und frühere Vorurteile abgelegt und in Tugenden umgewandelt.

 

Meine Corvette: Schwarz, Handschaltung und dann ab zum Sattler

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    isderaimperator 10 Beiträge

Sehr schöner Bericht :-))! . Kannst Du noch was zum Verbrauch sagen?

nein, ich habe ihn nicht wieder aufgetankt O:-)

wär ja noch schöner....

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Danke isderaimperator für den ausführlichen und illustrierten Bericht!

Die Corvette fasziniert einfach trotz aller Qualitätsmängel im Innenraum.

Konzentration auf das Wesentliche eben. 8)

LG, Garth

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Ein sehr schön zu lesender Bericht, (wiedermal). Hat wirklich Spaß gemacht und viel über das Auto und dessen Eigenarten übermittelt.

:-))!

Danke & Gruß

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Wer auf sein (Porsche) Image verzichten kann und nicht übermäßig auf Rennsportwagen abzielt, wird mit der Corvette sehr gut, wenn nicht sogar besser bedient sein, als mit einem Porsche, wenngleich diese sehr wertstabil sind und daher einige Argumentationen auf ihre Seite haben.

Ich bin ein Porschefan und würde aufgrund meiner persönlichen (Fahr-)Vorlieben dennoch zum deutschen Produkt greifen. Ich stelle aber auch klar, dass die Corvette um einiges mehr zu bieten hat, wenn ich einen Alltags-Sportwagen suchen würde. Die meisten Porschefahrer sehen eine Rennstrecke auch nur im Fernsehen und die wenigsten von den Anderen haben ihren Wagen jemals wirklich am Limit bewegt. Und das ist doch entscheidend. Viele kaufen sich Ihre Wagen nach Daten, welche sie niemals im Autofahrerleben abrufen werden. Wer kämpft tatsächlich um die 2. Stelle hinterm Komma? Wer merkt, dass er ev. 1 Sec langsamer ist auf 200 wie der andere vor ihm. Da verliert man Sekunden alleine schon durch die unterschiedlichen menschlichen Reaktionenen.

Alles Papierkram, das wahre Autoleben ist anders. Wenn ich in der Schweiz im engen lauten Boxter mit 120 dahinzuckele ärgert mich dies. Bei 270 benötige ich viel geistigen Aufwand um den Boxter oder 11er in der Spur zu halten. Wenn ich aussteige, weiß ich was ich getan habe. Die Corvette ist trotz besserer bzw. gleicher Fahrleistungen komfortabler und stressfreier. So wie die ab 280 liegt, habe ich persönlich noch nicht erlebt. Ebenfalls würde ich mir anmaßen, dass die Corvette dem 911er im Landschaftsgeläuf folgen kann. Auf der Rennstrecke mag der Porsche etwas mehr zu bieten haben, aber zählt das in der Summe? Auf der Urlaubsfahrt, in der Stadt? Wohl kaum.

Bleibt die Haptik und das Interieurdesign, da ist Porsche (mittlerweile) besser geworden. Was wäre wohl los, wenn die das auch noch in den Griff bekommen (C7 ?). Dann wäre die Vette ev. etwas teurer aber wahrscheinlich immer noch günstiger als der 911.

In diesem Fall muß wohl erst das Hirn umschalten und imagefrei werden und so manche dt. Autozeitung wäre gut beraten mal nachzudenken, was sie so schreiben. Da wird gerne von antiquierten Blattfedern gesprochen, gegen deren Einsatz überhaupt nichts spricht, da es sehr wohl gut funktionieren kann. Am Beispiel BMW kann man gut sehen, wo deutscher Ingenieursgeist hinführen kann. Beim 7er springen die Stabis raus, wenn man die elektrischen Helferlein austellt und der neue M5 befriedigt die fahrerischen Gelüste im sugerierten unsportlichen Komfortmodus.

Papierkrieger nicht anderes...

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schöner bericht :-))!

vermittelte einen viel besseren (wenn auch subjektiven) eindruck als die ganzen zeitschriften-tests zu diesem, meiner ansicht nach, sehr gelungenen fahrzeug.

bleibt das imageproblem, das aber für einen echten autonarren kein hindernis darstellen sollte.

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In den USA hatte ich mal eine C5 zur Probefahrt. Fahrdynamisch ein Traum, Innenraumanmutung ein Alptraum. Aber das war ja beim 993 auch nicht anders. :wink:

Trotzdem wäre die Corvette ein Auto, was ich mir gut in meiner Garage vorstellen könnte. Und die C6 ist ein Modell, wo mir der Nachfolger besser gefällt wie der Vorgänger. Aber das war ja beim 997 auch nicht anders. :wink:

Danke für den Bericht. Die Drehzahlen bei 300km/h sind beeindruckend niedrig.

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Und jetzt kommt es. Das Tacho (letztes Tachobild) zeigt ja schon über 320 km/h an. Ich hatte vorher gedacht (beim Schreiben), es sein "nur" 300 km/h, als es digital im H.U.D. 320 anzeigte. Das Auto hat danach noch weiter beschleunigt. Ich bin mir daher sicher, dass er die angegebenen 305 Spitze sicher gebracht hat.. und das mit einer Ruhe und Schnelligkeit :-))!

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Und jetzt kommt es. Das Tacho (letztes Tachobild) zeigt ja schon über 320 km/h an. Ich hatte vorher gedacht (beim Schreiben), es sein "nur" 300 km/h, als es digital im H.U.D. 320 anzeigte. Das Auto hat danach noch weiter beschleunigt. Ich bin mir daher sicher, dass er die angegebenen 305 Spitze sicher gebracht hat.. und das mit einer Ruhe und Schnelligkeit :-))!

und wieder hast du falsch gelesen :wink: der Tacho steht bei 300.

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Eine Beschreibung mit Hand und Fuss ! Danke !

da könnten sich die Profi-Test-Schreiber mal eine Scheibe von abschneiden. Manchmal meint man, dass diese Leute den Bezug zur fahrerischen Realität verloren haben, immer dasselbe Gedöhne wie " amerikanische Ikone - Blattfeder - nur 2 Ventile - Slalomkurs " X-)

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und wieder hast du falsch gelesen :wink: der Tacho steht bei 300.

Stimmt,

jemand sagte mir, dass es schon 320 sind und ich habe (zu) flüchtig nachgesehen. Aber man muss schon ordentlich nachsehen und zählen, damit man es sieht. BeimFahren hatte ich also die richtige Nase.

Dabei wundert mich allerdings, dass er seinen Topspeed demnach nicht anzeigen kann. Wenn ich mich nicht irre, sind für die Vette 305 angegeben, oder?

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Super Bericht, der sich mit meinen eigenen Efahrungen zu 100% deckt :-))! .

Bin am Überlegen, mir so ein Gerät anzuschaffen, Preis-Leistung stimmt halt schon genial.

Zum 911 Carrera S:

Der spielt halt schon in einer andern Liga, zwar sind Fahrleistungen absolut vergleichbar, aber bzl. Qualitätsanmutung sind da Welten dazwischen. Meiner Meinung nach ist der 997 Carrera S jede Euro wert, ein echter Traumwagen halt, mit einem Interieur, bei dem es einem fast die Sprache verschlägt - ein echter Traumwagen halt, leider auch preislich :-(((°

Gruss Hampi

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Ich nehme an, du bist ein Europa-Modell gefahren...weiss jemand welche Unterschiede es beim US Import genau gibt?Ich nehme an, die Anzeigen sind ohne weiteres auf metrisch umzustellen, was ist mit Zusatzkühlern Bremsen,(Xenon)lampen,Navi usw. ?

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Beim Amerikanischen Modell müssten die Lampen hinten geändert werden und noch etwas anderes. Fällt mir im Moment aber nicht ein.

 

In den USA ist das Basisfahrwerk glaub ich das FE4, nicht wie bei uns das Z51 (besteht aus einem sportlicheren Fahrwerk und größeren Bremsen).

Beim Xenon-Licht musst du zusätzlich noch diese Spritzdüsen zur Reinigung der Lampen montiren lassen.

Das Tacho und alle anderen Infos kann man zumindest bei der C5 umstellen, wird dann bei der C6 sicherlich auch möglich sein.

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Die C6 wurde laut David Hill (Motorenentwickler Corvette) in 7.56 um die Nordschleife geprügelt.

Ich bezweifle, dass der Porsche 997 S diese Zeit einstellt.

Die C6 ist damit eher auf Turbo-Niveau (996) und alles andere als nur ein GT.

Mit der C6 Z06 Ende 2005 (USA mitte 2005) werden die Karten dann wieder neu gemischt.

7.0 Liter 500 PS und noch leichter als die normale C6.

Ich fürchte, in Europa muss man sich warm anziehen. Wie Isdera schon sagt, um ein paar Euro beim Sattler kommt es dann auch nicht mehr an und dann gibt es wohl nichts mehr zu meckern.

Vielleicht liegt es daran, dass ich großvolumige Motoren lieber mag als Hochdrehzahlkreischen, aber die Vette hat meines Erachtens mehr Flair. Einen Porsche sieht man mittlerweile an jeder Ecke, aber eine Vette ist immer noch selten.

Ich bin für die Vette und schiele mit mehr als nur einem Auge auf die Z06.

Gruß Peter

P.S. Vielleicht habe ich die Kritik am HUD falsch verstanden, aber anders als bei BMW ist es höhenverstellbar.

@Mo75

Bremsen und Fahrwerk für Europa entsprechen dem Z51-Paket. Die Euro-Version hat es serienmäßig, bei der Ami-Version muss es dazubestellt werden. Darin sind auch die Kühler enthalten.

Allerdings müssen einige Sachen auch umgerüstet werden. Xenon ist serienmäßig aber in der Ami-Version ohne Waschanlage. Dann Blinker, Nebellampen etc.

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haben uns auch angemeldet für ne probefahrt, allerdings schalter und erst wenn das wetter schöner wird.... bilder kommen sicherlich (bericht seh mer mal :) )

klasse bericht von dir und natürlich nen schönes auto zu dem preis 8)

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Straubing schrieb:

P.S. Vielleicht habe ich die Kritik am HUD falsch verstanden, aber anders als bei BMW ist es höhenverstellbar.

Das kann sein, Platz wäre genug und es gibt auch einige Schalter und Tasten, die ev genau dies bewirken.

Wenn man sich das Bild vom HUD nochmal ansieht, glaube ich es aber nicht. Das "schwarze Loch" bietet nicht genug Spielraum um die Projektion idealer zu platzieren. Mal auf den Auschnitt achten. Ebenfalls wäre dies doch sehr aufwendig, da es mit einer simplen Neigungsveränderung nicht gehen wird und ich bezweifele, das die den "Projektor" nach Oben und nach Unten und Recht und Links verschiebbar haben. Das wäre zu aufwändig, dies mittels eines Schlittens zu machen.

 

Es gibt aber mehrere Darstellungsmethoden, 2 Designs für Drehzahl und Speed, sowie nur Speed und Navi. mehr habe ich beim Spielen erst mal nicht gefunden.

Alerdings gibt es tatsächlich eine StVo Regelung, welche genau regelt, wo ein HUD-Projektion sitzen darf: Links unten und nicht im zugelassenen Pflicht-Blickfeld. In der Betriebsanleitung von meinem HUD im Isdera von In.Pro. steht das so.

 

Was mich störte, war die Helligkeit, welche ich nicht ohne Betriebsanleitungsstudium verändern konnte und die Reflektionen vom Dashboard, welches nun, duch das "schwarze Loch" und die Fugen des HUD unterbrochen ist und dementsprechend nicht flächig sondern unterbrochen auf der inneren Scheibe reflektiert. Ohne diese Fugen und Vertiefungen würde das Auge die eigentliche Spiegelung nicht wahrnehmen.

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Toller Bericht, isderaimperator. Ich kann mich mit dieser Meinung nur anschließen! Speziell die 300 km/h Tachobilder finde ich suuuuper!

Unverständlich, dass die Corvette Entwickler das Problem des Interieurs nicht in den Griff bekommen - obwohl die Corvette zugegebenermaßen immer besser wird. Hut ab!

Besonders die Geiger Corvette C6 gefällt mir persönlich sehr gut - etwas tiefer, sportlicher, knackiger und mit großen Rädern (Chrom müßte aber nicht unbedingt sein).

 

Mit dem Image hätte ich überhaupt kein Problem, eher mit eingeschränkten Tuningmöglichkeiten und dem viel zu dünnen Händler- bzw. Werkstattnetz.

Mit den Jahren kommt die Vette zwar schön langsam aus der Zuhälterecke heraus, trotzdem finde ich, dass Corvette-Kunden eigene Leute sind. Zumindest laut meinen Vorurteilen X-) .

Typische Racer findet man darunter wohl kaum - außer vielleicht Fans von Viertelmeilenrennen :wink:

Porsche ist es beim 997 auch gelungen, die Wertigkeit des Innenraums endlich dem Rest des Autos anzupassen - wenn das auch der Corvette gelingen sollte, gäbe es endlich einen weiteren ernstzunehmenden Konkurrenten für die alteingesessenen Sportwagenhersteller - und eine weitere Alternative für uns Kunden.

LG Jackpot

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