Lamborghini 5-95 Zagato – Italienisches Unikat

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Beim Concours d’Elegance an der Villa d’Este in Italien stellen zwei italienische Traditionsfirmen ihre Kooperation vor. Das Einzelstück 5-95 entstand zur Feier des 95-jährigen Bestehens von Zagato Design auf Basis eines Lamborghini Gallardo LP570-4 Superleggera. Das Werk in Sant‘ Agata gab grünes Licht. Nach der Premiere an der Villa d’Este rollt das Unikat in die Sammlung eines Schweizer Lamborghini-Sammlers.

Lamborghini 5-95 Zagato

Lamborghini 5-95 Zagato
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An der Villa d'Este am Comer See wird im Rahmen des Concours d'Elegance der neue Lamborghini 5-95 Zagato vorgestellt.

Schon im Vorfeld des Genfer Autosalons im Frühjahr kamen erste Gerüchte auf, dass Zagato an einem Umbau auf Basis des Lamborghini Gallardo arbeitet. Wer allerdings mit einer Premiere im Rahmen der Autoshow gerechnet hatte, wurde enttäuscht – dort stand lediglich ein von Zagato eingekleideter Aston Martin DBS als Eyecatcher bei einer Schweizer Autozeitschrift. Doch nun, beim Concours d’Elegance an der Villa d’Este ist es soweit.

Der Lamborghini 5-95 Zagato wird im Gegensatz zu manchen Zagato-Fahrzeugen in letzter Zeit ein Unikat bleiben. Er basiert auf dem Gallardo LP570-4 Superleggera und wurde vom Werk genehmigt, darf also offiziell die Lamborghini-Logos tragen. Von der Gallardo-Karosserie ist außer der Windschutzscheibe, die aus Zulassungsgründen an ihrem Platz bleiben muss, nichts übrig geblieben.

Zagato hat hier ganze Arbeit geleistet, um ein eigenständiges Design auf die Räder zu stellen. Vorn wartet ein oval ausgeformter Kühlerschlund auf den Fahrtwind, während außerhalb jeweils kleinere Einlässe, die sich bis zu den Scheinwerfern hochziehen, für die Bremsenkühlung vorgesehen sind. Unterhalb der Frontscheibe sorgt ein kleiner Flügel für Anpressdruck. Die Rundungen der vorderen Kotflügel laufen bis in die Türen hinein und bilden die Basis für die Stützen der Außenspiegel

Da die Position der Kühler durch die Wahl des Basisfahrzeugs feststeht, finden sich natürlich auch beim 5-95 Zagato Lufteinlässe vor den Hinterrädern und hinter den Seitenfenstern, die dem V10-Triebwerk Luft zuführen. Zusätzlich wurde in der Vertiefung des Double-Bubble-Daches eine Lufthutze verbaut. Durch die schwarze Lackierung der Dachsäulen und die dunkle Einfärbung der Verglasung sieht es fast so aus, als würde das Dach auf einem Glashaus schweben. Das Heck wird von zwei Rundleuchten und einem breiten Kühlergitter optisch dominiert. Der Diffusor am unteren Ende ist relativ schmal gehalten. Darüber finden sich insgesamt vier Auspuffendrohre.

Genaue Angaben zur Herkunft des Namens „5-95“ sind bislang nicht zu finden. Vermutlich leitet er sich vom fünften Lamborghini mit Zagato-Karosserie in 95 Jahren ab. Die vier Vorgänger sind der 3500 GTZ, das Raptor Concept, der fast in Serie gegangene Diablo-Nachfolger Canto und das SUV-Concept LM003 Borneo.

Oft zu sehen sein wird der neue Lamborghini 5-95 Zagato indes nicht. Nach der Premiere an der Villa d’Este wird er an seinen neuen Besitzer, den Schweizer Lamborghini-Sammler Albert Spiess übergeben.

Quelle: Zagato

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Kategorie: Magazin

Kommentare (2)

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  1. doctorb33 sagt:

    Was für ein potthässliches Auto…
    Sieht aus, als hätte der 14jährige Neffe des Hausmeisters sich in den Resten eines alten Revell- oder Airfixbaukastens vergriffen.
    Und sowas dann an der Villa dÉste zu präsentieren. Peinlicher geht´s nicht. Das Jahrestreffen des Tuningcubs Hasenweiler wäre eher angebracht gewesen für diese Präsentation.

  2. Ultimatum sagt:

    ich kann nicht verstehen, dass das Werk für diesen Entwurf seinen Segen gegeben hat. eine Schande für alle beteiligten. lamborghini hat mit Prototypen früher ein besseres stilempfinden gehabt. schrill ist nicht immer gleich mit gut

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