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Wiesmänner hier bei carpassion.com

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#483 CO   
#483

Salve 580 und ts-bonn

Vielen Dank für die Blumen, habe nun in zwei Wochen über 2'500 problemlose km abgespult und die Sucht wird immer schlimmer. :wink:

Sollte mal jemand von Euch (gilt für Alle) in Richtung Süden die Zentralschweiz streifen, einfach melden. :-))!

Gruss

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#558 CO   
#558

2500 km in 2 wochen...alle achtung...ich wußte gar nicht, dass die schweiz sooo groß ist...*schmunzel.

aber wiesmann fahren ist wirklich eine sucht...schön dass auch von anderen zu hören.

grüße #558

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rosso514   
rosso514

Grüezi aus der schönen Schweiz.....

Auf der Strasse sieht man ja nicht all zu viele....

Freue mich mal jemand grüssen zu dürfen....

Dani #517

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F40org CO   
F40org

Ich war die letzten Tage mit diesem MF3 unterwegs.

Es macht einfach sehr sehr viel Spass den Roadster über die Landstraßen zu treiben. Ich lies auch den ein oder anderen User hier aus dem Forum mal fahren und sie waren alle ganz angetan, stellten aber fest, dass es sich um ein Fahrzeug handelt was nur in kundigen Händen schnell bewegt werden sollte.

dsc6010.jpg

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Gast   
Gast

@rosso514

Gruezi aus Aachen und meinen Glückwunsch zu Deinem

wunderschönen Wiesel!...die 5er Serie hat schon was.

Und dann Deine Umgebung: Zürisee, Walensee, Richtung

Chur, Julier, Unterengadin...Lechz..Albula nach Umbau...

ABER: wieso heißt Du rosso 514? Wieso darf ein Wiesmann

in der Schweiz nur den dritten Gang benutzen? Wo der doch

5 hat, auch wenn der dritte der Schönste ist:D?

beste Grüße

#580

post-69096-14435325474289_thumb.jpg

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rosso514   
rosso514

danke....

rosso 514 steht für den farbcode von Alfa Romeo... So fing alles an....

Dann kamen ganz ganz viele Alfas, Ferraris, Porschis und und und und....

Gruss aus dem 3 Gang Land....

Dafür hat das Essen 7 Gänge.....

Dani

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Gast   
Gast

Hallo Dani,

...ich finde die Kombination aus 5-Gang-Handschalter

und dem 7-Gang-SMG Menue sehr gelungen...

Allerdings ist das Gesamtgewicht aus Fahrer und Wiesel

bei der Heimreise aus der Schweiz regelmäßig 2Kg höher

als bei der Anreise, und das, obwohl ja doch immer ein

bißchen Gummi in den Alpen bleibt....:-o

zunehmende Grüße nach Zürich

580

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Gast   
Gast

@F40org:

das rote Auto im Vordergrund stört ein wenig:D

Hat der blaue MF3 das Sport-DSC drin?

beste Grüße

580

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rosso514   
rosso514

...dann wünsch ich mal ein gelungenes "Wieseln" am Weekend, die Sonne lacht und Zeit gibts umsonst...

immer wenn das Wetter schön ist will ich Wiesel putzen:D... aber dann erst mal eine Runde fahren und noch eine und das und dies und wieder nichts geworden mit dem Putzvorsatz.....

Aber heute wird alles anders:p.....

Viel Spass und sonnige Grüsse.....

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F40org CO   
F40org
das rote Auto im Vordergrund stört ein wenig:D

Hat der blaue MF3 das Sport-DSC drin?

Der Friedhelm hatte übrigens genau so ein rotes Auto mal in blau - ist aber schon ein paar Jahre her.

Jetzt musst Du mich schlagen ob der das Sport-DSC hatte? Rutscht er dann nicht so schnell in den Kurven bzw. regelt erst sehr spät?

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ts-bonn CO   
ts-bonn

Mhhh, also Ihr macht mich ja echt ein wenig unsicher. Sollte ich mich in 66 umbenennen oder nicht....... . Mmmh, das sind echt Probleme.

Gruss

TS

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#558 CO   
#558

hallo ts

#066 hört sich doch gut an, und spricht auch irgendwie für qualität. wie lange fährst du denn deinen wiesel bereits?

grüße #558

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#558 CO   
#558

@ 580

das Intensivfahrertraining vom ADAC ist sicherlich gut. Wiesmann selbst bietet vom 2.-6. August einen Fahrerlehrgang am Nürburgring an. Könnte durchaus eine Alternative sein.

Beste Grüße an das "Monogramm"

#558

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Gast   
Gast

Guten Abend #558,

Du meinst den Monogamen, oder?

Ernst an: ist das ADAC Training wirklich sinnvoll? Ich möchte

meine Reflexe a) erkennen und B) trainieren, um komischen

Situationen besser gewachsen zu sein - Ernst aus.

Vor Veranstaltungen auf dem Ring habe ich großen Respekt, ich

weiß, daß immer mal wieder der Ehrgeiz über das Können siegt

und ein schöner Wiesel in der Planke hängt.

einen schönen Feierabend wünscht

580

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ollie75 CO   
ollie75

Guten Morgen!

Ein wirklich gutes Training zum Einstieg ist das "Perfektionstraining" bei "drive-and-fun.de" auf dem Boschgelände bei Boxberg in der Nähe von Würzburg.

Auch der "europeanspeedclub.de" bietet dort ein Perfektionstraining an. Hab´ da allerdings keine Erfahrungswerte.

#687

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Gast   
Gast

Guten Morgen 687,

herzlichen Dank für die Links, das sieht richtig gut aus!

beste Grüße

580

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ts-bonn CO   
ts-bonn
hallo ts

#066 hört sich doch gut an, und spricht auch irgendwie für qualität. wie lange fährst du denn deinen wiesel bereits?

grüße #558

hi, sorry das ich jetzt erst antworte. ich war in der toscana. aber leider ohne den kurzen, heul!!!! also wer die gelegenheit mal haben sollte....ich sag nur TRAUMHAFT SCHÖN!!!

Ich hab den kurzen seit 3 jahren. da ich grundsätzlich soöche spaßhobbys nicht finanziere waren mir die neuen zu teuer. klingt irgendwie trotz extremen wieselfiebers vernünftig, nicht wahr? :lol:

also ich habe schon diverse sicherheitstrainings mitgemacht. die meisten über den adac. auch mit dem kurzen. ich finde für knapp 100 euro hat man einen ganzen tag wahnsinnig viel spaß, man sammelt immer wieder neue erfahrungen und nimmt unheimlich viel mit... . also ich freu mich immer auf das nächste mal wenn ich nach hause fahre. natürlich gibt es auch exkusivere trainings. weilerswist und nürburgring liegen bei mir vor der tür. daher erspar ich mir lange anreisen. was nichts mit der lust am fahren zu tun hat, klar 8). die liebe zeit halt.... der ein oder andere kennt das ja.

herzlichen gruss

ts-bonn alias 66

(vielleicht findet sich ja mal einer der mich hier im system einfach umbennen kann...hab keine lust wieder als nuller anzufangen :wink:)

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F40org CO   
F40org
Ich hab den kurzen seit 3 jahren. da ich grundsätzlich soöche spaßhobbys nicht finanziere waren mir die neuen zu teuer. klingt irgendwie trotz extremen wieselfiebers vernünftig, nicht wahr? :lol:
:-))! :-))! :-))!

(vielleicht findet sich ja mal einer der mich hier im system einfach umbennen kann...hab keine lust wieder als nuller anzufangen :wink:)
Ich sprech die Tage mal mit dem Admin. bearbeitet von F40org

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Gast   
Gast

Guten Morgen #66 !

Ich finde Deine Bemühungen, endlich einen

artgerechten Usernamen zu erhalten, absolut

Klasse!!

Euer wunderschöner Kurzer hat den ts-bonn

zwar bislang klaglos mitgemacht, aber glaub

mir, wenn Dein Wiesel einen richtigen Namen

hat, kannst Du mit ihm sprechen.

Meiner hat mir sogar nach 200Km das "Du" angeboten:wink:

liebe Grüße nach Bonn

580

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#558 CO   
#558

welcome back @066

die toscana ist wirklich grandios, tsd. schöne straßen, guter wein und dolce vita an jeder ecke.... aber wie kann man denn da nur seinen wiesel zu hause stehen lassen?!? tztztz :-o

dann bist du im besitz eines ´ur´wiesmanns den man noch mit einem fiat schlüssel öffnet…schön.

wie ist deine erfahrung mit dem wiesel bei den sicherheitstrainings? Ich habe u.a. den beim adac auf dem nürburgring gemacht und hatte danach eine menge respekt vor schnellen kurven. der wiesel bracht lange bis er rausrutscht, aber wenn es dann mal passiert braucht man alle hände um ihn wieder in die spur zu bringen.

grüße #558

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F40org CO   
F40org

Hallo Ihr Lieben,

wir haben jetzt eine IG (Interessensgemeinschaft) eröffnet in der Ihr Euch über Dinge wie Fahrertraining etc. austauschen könnt.

Diese IGs haben sich in anderen Bereichen auch sehr gut entwickelt.

Jeder der als User hier bekannt ist wurde automatisch eingeladen und müsste dies via PN mitgeteilt bekommen haben. Ihr habt dort eine eigene Plattform.

Vielen Dank für Euer Verständnis.

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Wiesel #522   
Wiesel #522

Hallo Liebe Wiesels...

Bin seit einer Woche besitzer eines MF3 #522 und in der Schweiz wohnhaft. Bin froh, dass ich so die Möglichkeit habe mich mit "GLEICHGESINNTEN" auszutauschen.

Grüsse alle Wiesels

#522

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paprikano CO   
paprikano
Hallo Liebe Wiesels...

Bin seit einer Woche besitzer eines MF3 #522 und in der Schweiz wohnhaft. Bin froh, dass ich so die Möglichkeit habe mich mit "GLEICHGESINNTEN" auszutauschen.

Grüsse alle Wiesels

#522

Hallo Wiesel #522,

gratuliere recht schön :-))! und herzlich Willkommen im Reigen der Glücklichen. Na, kannst denn noch schlafen? Oder wachst du nachts auf uns möchtest am Liebsten eine Runden um den Block drehen?

Und Farbe, Leder, Felgen? Zeig doch mal ein Bild!

Gruß aus dem Weserbergland

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Gast   
Gast

Lieber Wiesel #522,

herzlich willkommen hier! Basel - fast meine zweite Heimat, ich bin in

Grenzach aufgewachsen und habe mir im Restaurant Hörnli gegenüber

dem Friedhof in Riehen mein erstes Auto zusammengearbeitet.

Es war ein wunderschöner FIAT 128 in blaumetallic.

Viel Spaß hier und gute Fahrt mit der #522

580

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Gast   
Gast
@ 580

das Intensivfahrertraining vom ADAC ist sicherlich gut. Wiesmann selbst bietet vom 2.-6. August einen Fahrerlehrgang am Nürburgring an. Könnte durchaus eine Alternative sein.

Beste Grüße an das "Monogramm"

#558

Hallo zusammen,

ich habe von meiner Liebsten das Intensivtraining ADAC geschenkt bekommen.

Wenn meine Bandscheibe endlich Ruhe gibt, werde ich in Grevenbroich buchen

und dann berichten. Danke für Eure Vorschläge, ich bin mal gespannt.

beste Grüße

580

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    • MarioHB
      Hallo zusammen,
       
      ich bin mir immer noch nicht ganz sicher ob ich dieses Fahrrad hier reinsetzen darf, bin mir jedoch sicher, dass es hier Interessenten für ein nicht ganz alltägliches Fahrrad gibt. Entweder für einen selber oder als Geschenk für den Sohn/Tocher oder Enkel.
      Von diesem Full Suspension (Fully) MTB sind damals 22 Stück hergestellt worden. Der handgefertigte 4-gelenkige Nicolai Rahmen der für Wiesmann dezent individualisiert wurde müsste Baugleich mit dem Nicolai Bass FR Hauptrahmen sein, der Hinterbau vom Helios CC. Der Rahmen an sich ist super sauber geschweißt.
      Das MTB hat mir immer viel Spass bereitet und mich nie im Stich gelassen. Leider stand es die letzten Jahre berufsbedingt auf dem Dachboden. Das Rad  hat natürlich Gebrauchsspuren, ist aber noch echt schick. Folgende Ausstattung ist verbaut:  
      - Marzocci Bomber Federgabel
      - Magura Louise FR Scheibenbremsen (vorne ca. 180 mm, hinten ca. 170 mm, die Scheibenstärke ist minimal stärker als aktuelle Bremsscheiben)
      - Shimano XTR-Komplettgruppe (27 Gänge, 3x9)
      - Rock Shox SID XC Luftfederelement,
      - DT Swiss Naben
      - Genuine Gel Ledersattel
      - Ritchey: Sattelstütze, Lenker, A-Head,
      - Mavic X223 Disc Felgen
      - Schwalbe Fat Albert Reifen
      -Hybridpedal von Shimano mit einseitigem SPD-System, die andere Seite ist mit einem normalen Pedalkäfig ausgestattet
      - Gewicht 13,4 kg so wie es da steht.
        Neuppreis war 6.000,- €. Ehemals hatte der Rahmen 10 Jahre! Garantie. Da das Fahrrad 2002 hergestellt worden ist, ist diese natürlich erloschen. Fahrer zwischen 160 und 180 cm Größe sollten mit diesem wendigen Rad super zurecht kommen.
      Probefahrt möglich in 28201 Bremen oder nach Absprache in 48683 Ahaus. Meine Preisvorstellung liegt bei 1650 €.
       
      Grüße. Mario
       







    • ts-bonn
      So Freunde,
       
      das Jahr 2017 liegt in den letzten Zügen.... .  
       
      Ich wünsche Euch schöne und besinnliche Weihnachtstage, einen guten Rutsch ins Jahr 2018 und dass, was wir alle so oft als all zu selbstverständlich ansehen und annehmen. Nämlich Gesundheit!
      Alles andere zum glücklich und zufrieden sein ist ja durch die Wiesels im Überfluss vorhanden.
       
      Alles Gute Euch allen!
       
      Thomas
    • 806
      
Wiesmänner sind keine Briefmarken, die man ins Album steckt und nicht verwendet. Sie sind Autos und Autos wollen gefahren werden. Manchmal schnell, manchmal weit.


       
      Hier geht’s um’s „weit“ - nämlich an das Westende Kontinentaleuropas, genauer „Cabo Sao Roche“ in Portugal nahe Sintra.


       
      Hinbolzen und zurück ist langweilig, also machen wir daraus lieber eine Reise von 17 Tagen und vermeiden Autobahnen, sondern gondeln über Land. Runde 6.500 km waren’s am Ende. Eindrücke, die bleibend sind und Fahrerlebnisse, die in einem MF3 noch anders empfunden werden als in einem „moderneren“ Auto. Europa unmittelbar erlebt, sozusagen.


       
      Und es ist schön, dieses Europa!
       
      

Die grobe Richtung war im Uhrzeigersinn von Speyer aus südwärts durch Zentralfrankreich ans Mittelmeer, entlang der spanischen Küste über Granada  und oberhalb des Alentejo quer durch Portugal und an seiner Küste hoch ans Westende Europas. Über das Douro-Tal weiter nach Nordspanien, an dessen Küste und übers Baskenland nach Frankreich zurück, durch den Südwesten und mit einem Abstecher ins Perigord wieder über Burgund Richtung Heimat.


       
       

       
       
      Tagesetappen nicht länger als 500 km, eher um die 250 bis 300. Sonst sitzt man nur im Auto und hat keine Zeit für Land und Leute. Spätestens um 17.00 in den vorgebuchten Unterkünften eintreffen, keinen Streß mit „unterwegs noch Bett für die Nacht suchen“. Lecker essen - nicht „Sterne sammeln“, sondern regionaltypisch aussuchen. booking.com hilft und die Streckenplanung am Eßtisch ist alleine schon ein Erlebnis: Straßenkarte hier, Satellitenbilder auf dem iPad da und Reiseführer verstreut.
       
      

Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik.
       
      

Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns.
       
      

Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden.
       
       

       
       

       
      

„AEG“ - Aus Erfahrung Gluch!
       
      

Im katalanischen Frankreich (die mit Erstaunen auf Ihre Geschwister in Spanien und deren politische Bemühungen blicken) erreichen wir das Mittelmeer. Es ist noch keine rechte Badesaison, um es mal so zu sagen. Regen ist international gleich lästig für Aktivitäten wie diese.


       
      Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!


       
       

       
       
      Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig.
       
       

       
       
      

Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.


       
       

       
       

       
      Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus …
       
       

       
       

       
      

Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! 
       
       

       
       
      Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!


       
      Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten ….
       
       

       
       
      

Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht.
       
       

       
       
      

Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.


       
       

       
       
      Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!


       
       

       
       

       
       

       
      Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“.
       
       

       
       
      

Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.


       
       

       
       
      Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!


       
       

       
       
      Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.


       
       

       
       
      Quintessenz aus dieser Marathontour:


       
      Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen.  Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.


       
      Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun!
       
      

Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.


       
      Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!


       
       

       
       
       
      Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 




      Markus
       
    • Mendle
      TRIEBWERK  LIEFERUNG FÜR DIE NEUE WIESEL GENERATION  BRAVO
    • Eva
      Hallo Leute,
      ich suche für unseren neuen Wiesmann mf3 einen Original Schlüsselanhänger (Gecko) !!
      Hat jemand eine Idee woher ich den bekommen kann??? :-D
       
      lg Eva
       

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