KTM X-Bow GT – Komfortable Trackday-Maschine

Auf dem Genfer Autosalon stellt KTM mit dem X-Bow GT eine komfortablere Version des beliebten Trackday-Spielzeugs vor, bei dem die Passagiere dank einer umlaufenden Scheibe vor dem Fahrtwind geschützt werden. Die Seitenscheiben fungieren zusätzlich als Türen und geben den Zutritt zum Cockpit frei. Im Heck arbeitet wahrscheinlich das gleiche Triebwerk mit 2 Litern Hubraum und 240 PS wie im bekannten X-Bow.

KTM X-Bow GT

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Der neue KTM X-Bow GT wendet sich an Sportfahrer, die ihr Fahrzeug nicht nur bei Trackdays und Touristenfahrten, sondern auch ab und an im Alltag einsetzen möchten.

Nachdem Trackdays und Touristenfahrten auf diversen Rennstrecken immer beliebter wurden, erschienen im vergangenen Jahrzehnt diverse Fahrzeuge, die speziell für diesen Zweck entwickelt worden sind. Unter ihnen findet sich auch der KTM X-Bow, das erste Auto des sonst für Motorräder bekannten österreichischen Herstellers. Allerdings lässt sich derartigen Wagen klar vorwerfen, dass sie für den alltäglichen Gebrauch nahezu ungeeignet sind. Damit räumt KTM nun auf dem Genfer Salon auf und bringt den X-Bow GT mit auf die Messe.

Wo im normalen X-Bow der Fahrtwind völlig freie Bahn auf die Passagiere hat, bietet der neue KTM X-Bow GT eine Windschutzscheibe, an die sich links und rechts Seitenscheiben anschließen. Sie dienen auch als Türen, um ins Cockpit klettern zu können. In früheren Berichten war bereits zu lesen, dass es wohl auch ein aufsteckbares Dachteil geben soll, das bis zu einem Tempo von rund 130 km/h genutzt werden kann.

Gegenüber der radikal offenen X-Bow-Variante erhält der GT leicht veränderte Karosserieteile, um die Aerodynamik rund um die neu integrierten Scheiben zu verbessern. Welches Triebwerk sich hinter den beiden Passagieren verbirgt, gab KTM noch nicht bekannt. Es dürfte sich vermutlich um den 2 Liter großen Benziner mit 177 kW/240 PS und 310 Newtonmetern Drehmoment aus dem normalen X-Bow handeln, der jedoch möglicherweise andere Leistungsdaten erhält.

Quelle: KTM

Autor: Matthias Kierse

27. Februar 2013|Categories: Magazin|