Ford Mustang Boss 302 Laguna Seca – Einzelstück für guten Zweck

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, schrieb bereits Erich Kästner. Frei nach diesem Motto wird Ford auf der 40. Barrett-Jackson Auktion am 22. Januar einen einmaligen Ford Mustang Boss 302 Laguna Seca versteigern. Das Endgebot kommt im vollen Umfang der JDRF zugute, einer Stiftung, die ein Medikament gegen Diabetes 1 sucht. Der 446 PS starke Mustang wird ein Unikat bleiben und ist in Grabber Blue lackiert.

Ford Mustang Boss 302 Laguna Seca

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In "Grabber Blue" lackiert und mit sportlichen Anbauteilen versehen, kann sich der Ford Mustang Boss 302 Laguna Seca absolut sehen lassen.

Für das aktuelle Modelljahr stellte Ford vor einiger Zeit auf Basis des Mustang Boss 302 das limitierte Sondermodell „Laguna Seca“ vor. Der Wagen zeichnet sich durch farblich abgesetzte Flächen auf den Fahrzeugflanken, einen 446 PS starken V8-Motor und Spoiler an Front und Heck aus. Anlässlich des vierzigsten Jubiläums der berühmten Barrett-Jackson Auktion in Scottsdale erstellte Ford nun ein Unikat in besonderer Farbgebung.

Dieses Fahrzeug wird am 22. Januar 2011 zugunsten der Juvenile Diabetes Research Foundation (JDRF) versteigert. Hierbei handelt es sich um eine Institution, die nach einem wirksamen Medikament gegen Diabetes 1 sucht, um den betroffenen Menschen eine Heilung zu ermöglichen. Die volle Summe, bei der der berüchtigte Auktionshammer auf den Tisch knallt, wird von Ford dieser Stiftung übergeben und soll in die Medikamentenforschung fließen.

Dazu hat man dem eh schon limitierten Sondermodell ein einmaliges Erscheinungsbild gegeben. Die Lackierung „Grabber Blue“ wird nur dieses eine Mal auf einen Ford Mustang Boss 302 Laguna Seca gesprüht. Anbauteile wie die Außenspiegel und die auffälligen Spoiler an Front und Heck sind ebenso in schwarz gehalten, wie die Sondermodell-spezifischen Dekorsätze auf Türen und Seitenpartie des Wagens.

Gegenüber dem Serien-Mustang ist der Boss 302 Laguna Seca vorn 11 und hinten einen Millimeter tiefergelegt, was ihm eine deutlich sportlichere Erscheinung verschafft. Das serienmäßig verbaute Sportfahrwerk sorgt in Verbindung mit den 19 Zoll großen Rädern jederzeit für bestmögliche Fahrstabilität. Hinter den Rädern lugen die optimierten Bremsen von Ford Racing hervor. An der Front schnüffelt ein Spoilerschwert am Asphalt, während auf dem Kofferraumdeckel ein Flügel für bessere Abtriebswerte sorgt.

Auch der Innenraum wurde optimiert. Recaro Sportsitze mit eingesticktem „Boss 302“-Schriftzug in passendem Grabber Blue umklammern die Insassen der ersten Reihe. In Reihe zwei flogen die sonst dort verbauten Sitze raus und machten einer Verstrebung platz, die den Mustang Boss 302 Laguna Seca um rund 10% steifer macht. Bei diesem Unikat ist sie in Wagenfarbe lackiert.

Damit der Wagen auch ordentlich vorwärts geht, wurden im 5 Liter großen V8-Triebwerk 446 stramme Rennpferde eingepfercht, die den Mustang fast wörtlich mit den Hufen scharren lassen. Wenn 515 Newtonmeter Drehmoment auf die Hinterachse losgehen, sind schwarze Streifen fast vorprogrammiert. Wie es sich für einen ordentlichen Sportwagen gehört verfügt der Mustang Boss 302 Laguna Seca natürlich über ein manuelles Sechsgang-Getriebe mit verstärkter Rennkupplung.

Als besonderes Schmankerl für Fans des amerikanischen Motorsports wird kein Geringerer als Parnelli Jones die Versteigerung des Ford Mustang Boss 302 Laguna Seca in Scottsdale moderieren. Für die deutschen Motorsportfans dürfte der Name eventuell unbekannt sein, daher eine kurze Erklärung: Parnelli Jones gewann 1970 beim Eröffnungsrennen der Trans-Am auf dem Rennkurs von Laguna Seca. Fahrzeug war dabei der damals gerade präsentierte erste Ford Mustang Boss 302. Und so schließt sich der Kreis.

Quelle: Ford

Autor: Matthias Kierse

7. Januar 2011|Categories: Magazin|Tags: , |

2 Comments

  1. Whoosaa 9. Januar 2011 at 16:18

    1 Millimeter Tieferlegung verschafft ihm bereits eine deutlich sportlichere Erscheinung? 😉

    Aber ziemlich schönes Auto, gefällt. :-))! (Edith sagt: Anscheinend hatte ich das "11 vorne" überlesen..^^)

  2. netburner 9. Januar 2011 at 19:28

    Elf vorne und einer hinten, also die dadurch entstehende "Keilform" 😉