Fenice Milano Diva – Was aus Emily alles werden kann

Wenn englischer Stil auf italienische Rasse trifft, wird aus der hoheitsvollen britischen Emily, dem “Spirit of Ecstasy“ (Geist der Begeisterung), durchaus mal eine zickige Diva. Übersetzt ins Deutsche bedeutet dies: Aus dem Rolls-Royce Ghost wird die Fenice Milano Diva, bei der wirklich alles Gold ist, was glänzt. Ein wenig Chrom, Leder und Edelholz dazu und fertig ist die perfekte Persönlichkeitsveränderung.

Fenice Milano Diva

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Wenn nobles britisches Understatement in Form eines luxuriösen Nobelfahrzeuges auf italienische Lebenslust trifft, kommt mit Sicherheit ein interessantes Ergebnis dabei heraus. Der Veredelungsbetrieb Fenice Milano nimmt sich dem „Baby-Rolls“ an. Wobei die Verniedlichung für ein Fahrzeug mit 5,40 Metern Außenlänge ein wenig deplatziert wirken kann.

Nach der italienischen Behandlung rollt das Fahrzeug als Fenice Milano Diva wieder aus den heiligen Hallen. Dass aus der den Engländern heiligen „Spirit of Ecstasy“ – von Fans liebevoll „Emily“ getauft – einmal eine kleine Zicke werden könnte, hat sich wohl auch niemand vorstellen können. Was, Sie wissen nicht, wer Emily ist? Dann schauen Sie beim nächsten Rolls-Royce, der an Ihnen vorbeirollt, einmal oben auf den Kühlergrill.

Fenice bietet drei Versionen der Veredelung für den Rolls-Royce Ghost an, die sich speziell durch ihre Lackierungen unterscheiden. Die unauffälligste Variante trägt im Vergleich zu den beiden weiteren ein beinahe unscheinbares Navy Blau mit Applikationen in Weißgold und Chrom auf der Motorhaube, am Kühlergrill, an den Türgriffen, den Scheibenrahmen, den Seitenschwellern und dem Diffusor. Diese Vergoldungen überdecken optisch beinahe die neuen Anbauteile, mit denen der Ghost deutlich sportlicher wirkt. Abgerundet wird das neue Design durch Leichtmetallräder, deren Ring ebenfalls vergoldet ist.

Darüber hinaus gibt es eine weiße Version der Fenice Milano Diva, deren Applikationen in hochwertigem 24-Karat Gold verarbeitet wurden. Für die dritte, bronze-farben lackierte Variante stehen den Kunden drei Arten der Applikationen zur Auswahl: Weißgold, 24-Karat Gold oder polierte Bronze.

Im Interieur wurde das Grunddesign beibehalten, aber von Fenice Milano durch neue Materialien aufgewertet. Biscuit-farbenes Leder auf den Sitzen, dem Armaturenbrett und den Türtafeln wird von dunklem Holz – wahlweise aus Grau-Eiche oder Teak – hervorragend ergänzt. Die Inlays in den Lederpartien sind aus weißem oder bronze-farbenen Alcantara gefertigt. Umrahmt wird all dies durch Applikationen aus 24-karätigem Feingold. Auch die Minibar und die Picknicktische in der zweiten Reihe wurden aus hochkarätigem Gold gefertigt.

Zusätzlich holt Fenice Milano mittels einer Software-Modifikation ein paar weitere Pferdestärken aus dem V12-Motor heraus, hält sich jedoch mit der Leistungsangabe zurück. Aber das kennt man als Rolls-Royce-Fan ja noch aus jahrelanger Tradition des Werkes – Zitat: „Leistung: genügend“. So dürften auch in der Fenice Milano Diva genügend Leistungsreserven schlummern, um zu gegebener Zeit den Divenschrei loslassen zu können.

Quelle: Fenice Milano

Autor: Matthias Kierse

7. Oktober 2010|Categories: Magazin|

6 Comments

  1. JK 7. Oktober 2010 at 21:52

    😮 Igittigitt

  2. R-U-F 7. Oktober 2010 at 22:02

    Warum wird über so was berichtet :confused:

  3. JK 7. Oktober 2010 at 22:07

    Ich frage mich auch wer da auch "gefällt mir" geklickt hat 😕

  4. RABBIT911 7. Oktober 2010 at 22:26

    Peinlich… schade um den Orginalwagen!

  5. FutureBreeze 8. Oktober 2010 at 08:37

    sind das nicht alles noch CGIs?
    kann mir nicht vorstellen, dass jemand ein solches verbrechen an einem Rolls aus eigener Tasche vorfinanziert!
    Aber irgendein Scheich wird schon einen kaufen 😉

  6. Graunase 8. Oktober 2010 at 10:43

    Da wird man ja fast zum Mansory-Fan…Apropos: Wäre das nicht eine geniale Fusion? Mansory kauft Fenice 😀