Aston Martin Rapide S – 17% mehr durch ein S

Mit dem neuen Aston Martin Rapide S erweitern die Briten ihr Modellprogramm erneut. Aus dem bekannten, 6 Liter großen V12-Triebwerk werden 17% mehr Leistung herausgeholt als im bisher verkauften Rapide, womit in der S-Version 558 PS zur Verfügung stehen. Zusätzlich wird die Karosserie optisch an Front und Heck ein wenig aerodynamisch verfeinert und erhält Sichtcarbon-Akzente an ausgesuchten Stellen.

Aston Martin Rapide S

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Mit dem Aston Martin Rapide S ersetzen die Briten ihre bisherige Sportlimousine. Auffällig ist vor allem der deutlich größere Kühlerschlund an der Front.

Anstelle des bekannten Rapide rollt in Kürze eine verfeinerte Version, der Rapide S zu den Aston Martin Händlern weltweit. Die Briten machen ihre Sportlimousine also gezielt besser. Bereits die Frontpartie mit dem neu gestalteten Kühlergrill, der nun in einem Stück durchgehend aufgebaut ist, macht die neue Leistungsbereitschaft des Wagens klar und gibt ihm ein neues Gesicht. Am Heck findet sich ein in den Kofferraumdeckel integrierter Spoiler, der für mehr Abtrieb an der Hinterachse sorgt.

Unter der Haube bleibt es zwar bei 6 Litern Hubraum und 12 Brennräumen, allerdings handelt es sich um den neu entwickelten AM11-Motor. Neben einem verringerten Verbrauch bringt dieses Triebwerk auch ein Leistungsplus von rund 17% mit sich. Somit steigt die bereits ordentliche Leistung des Rapide, die bei 477 PS lag, auf 558 PS (410 kW) beim neuen Rapide S ansteigt. Das maximale Drehmoment von 620 Newtonmetern sorgt für eine Beschleunigungszeit von 0 auf 100 km/h in 4,9 Sekunden, während die Höchstgeschwindigkeit mit 306 km/h angegeben wird. Adaptive Dämpfer, die vom Fahrer über einen Schalter im Cockpit in die drei Modi „Normal“, „Sport“ und „Track“ voreingestellt werden können, sorgen für hervorragenden Fahrbahnkontakt und passen sich innerhalb von Millisekunden an den aktuellen Straßenzustand an.

Mittels neu zusammengestellter Optionspakete können die kommenden Rapide S-Besitzer ihre Fahrzeuge zu individuellen Unikaten werden lassen. Mit dem Carbon Exterior Paket erhält das Fahrzeug Anbauteile wie einen Frontsplitter, Außenspiegelgehäuse, Diffusoreinsatz und die Strebe der Heckleuchten in Sichtcarbon. Dunklere Akzente im Interieur erhält man mit dem Piano Black Interior Paket, bei dem die Dekorblende auf Armaturenbrett und Mittelkonsole ebenso in schwarzem Klavierlack erglänzt wie die Türgriffe. Zusätzlich werden die Rundinstrumente und der Hupknopf im Lenkrad schwarz eingefasst. Optional lassen sich die Sitze in schwarzem Leder mit perforierten, rot hinterlegten Sitzflächen bestellen, um dem Innenraum einen sportlichen Schliff zu verleihen. Sollte der Kunde mit diesen und den weiteren Optionen aus der Ausstattungsliste nicht ausreichend zufrieden sein, lassen sich über das „Q by Aston Martin“-Programm individuelle Lösungen finden.

Der neue Aston Martin Rapide S rollt ab kommendem Monat bereits zu den Händlern und ersetzt mit sofortiger Wirkung den normalen Rapide im Modellprogramm der britischen Marke.

Quelle: Aston Martin

Autor: Matthias Kierse

24. Januar 2013|Categories: Magazin|Tags: |