Arash AF-10 – Hinein in die Kleinserie

Nach viel Entwicklungsarbeit und immerhin zwei Jahre nach dem letzten Bericht im CPzine ist es endlich soweit: Der Arash AF-10 rollt auf die Straßen. Anstelle des ursprünglich geplanten V8-Motors brüllt in der Mitte des Fahrzeugs ein 5,5 Liter großer V10 mit 850 PS seine Arien heraus. 718 Newtonmeter Drehmoment bringen den AF-10 in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und machen den Wagen 330 km/h schnell.

Arash AF10

Arash AF10
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Als wir im November 2009 zuletzt einen Blick auf den Arash AF-10 warfen, gab es nicht viel mehr als ein paar Computerzeichnungen und grobe technische Daten. In den vergangenen zwei Jahren wurden viele Handgriffe getätigt und die ersten Fahrzeuge komplettiert. Gleichzeitig wich der ursprünglich geplante, 7 Liter große V8 aus der Corvette Z06 einem 5,5 Liter großen V10-Triebwerk. Dass damit auch eine Leistungssteigerung einhergeht, dürfte klar sein. Waren 2009 noch 550 Pferdestärken angedacht, erreicht der AF-10 nun 625 kW/850 PS. Damit handelt es sich zweifelsfrei um ein reinrassiges Rennauto mit Straßenzulassung.

Der Zehnender bringt es auf 718 Newtonmeter Drehmoment, die durch ein Sechsgang-Getriebe an die Hinterräder übertragen werden. So gerüstet beschleunigt der Vollcarbon-Renner in nur 3,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 330 Stundenkilometern. Dank einer Hochleistungsbremsanlage von AP Racing kommt der Arash AF-10 jederzeit sicher wieder zum Stillstand. Vorn 19 und hinten 20 Zoll große Räder mit 265/35 ZR 19er und 335/30 ZR 20er Reifen sorgen für den bestmöglichen Kontakt zur Straße.

Die 4,66 Meter lange und 2,05 Meter breite Karosserie besteht aus einem federleichten Carbon-Nomex-Gemisch, während das Chassis aus patentiertem Carbongeflecht aufgebaut wird. Vorn und hinten sind Stahl-Hilfsrahmen angeschraubt. Im Innenraum ist zur Versteifung und aus Sicherheitsgründen ein Vollkäfig eingezogen. Dank langwieriger Arbeiten im CAD-Programm und im Windkanal verfügt der AF-10 über eine ausgefeilte Aerodynamik. Der Unterboden ist komplett flach und läuft am Heck in einen Diffusor aus. Dazu gibt es einen feststehenden Heckflügel zwischen den Radhauserhebungen. Vorn ist unter der Schürze ein Splitter befestigt und ebenfalls zwischen den hohen Radhäusern ein Flügel verbaut.

Der Arash AF-10 kostet ab Werk rund 375.000,- €. Neben 16 Lackfarben gibt es in der Optionenliste auch Punkte wie elektrisch einstellbare und beheizbare Außenspiegel, einen Titanauspuff mit Klappentechnik, eine Klimaanlage, einen CD-Player von Becker oder Bi-Xenon-Scheinwerfer. Darüber hinaus steht mit dem Arash AF-10 SE ein Sondermodell in den Preislisten, das über eine Karosserie in Sichtcarbon, exklusive Leichtmetallräder und die Möglichkeit von Wunschfarbkombinationen im Innenraum verfügt. Auf einer Plakette wird neben dem Namen des Besitzers auf Wunsch auch eine eigenständige Bezeichnung des Einzelstücks eingraviert.

Quelle: Arash Cars

Autor: Matthias Kierse

Kategorie: Magazin

Kommentare (1)

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  1. GTO250 sagt:

    Ich sehe in diesem Auto zuviel Ferrari Enzo.