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Was haltet ihr von chinesischen Auto-Marken? Was sind eure Erfahrungen?


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Geschrieben

Ich verstehe die Frage nicht.

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Geschrieben

Bei drei Artikeln geht es um die Möglichkeiten, was alles sein könnte.
Der Artikel bei Heise zeigt einen Konkreten Fall bei VW. 

Worum es mir geht, meine Daten sind sicher schon X-Mal irgendwo gestohlen worden - wo hab ich jetzt konkrete Nachteile dadurch?

Sicher ist das suboptimal wenn man meine Bewegungsdaten aufzeichnet (wenn man das gut nützt, hätte ich nicht mal was dagegen. Würde nur gerne wissen wann und wofür) aber großen Nachteil habe ich da jetzt davon keinen. Ja man könnte daraus eventuell einiges ableiten aber es passiert damit ja trotzdem nicht viel, was mich jetzt negativ betrifft.

Das betrifft ja das Smartphone noch viel mehr als das Auto, das hat man immer und überall dabei und mit dem Auto wird man hoffentlich keine Bankgeschäfte regeln.

Geschrieben

Wie oft denn noch?

Zitat

Steht auch so oben in meinem Text. China setzt noch den „staatlichen Agressor“ drauf, welcher Zugriff & Kontrolle auf dort ansässige Unternehmensdaten hat.

Darf jedem egal sein, mir ist es das nicht.

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Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb lolipop:

Würde nur gerne wissen wann und wofür) aber großen Nachteil habe ich da jetzt davon keinen.

Ich weiß nicht, inwieweit Du im IT-Sektor bewandert bist oder mit "Security-Themen" in Deinem Umfeld beschäftigt bist. Wenn Du für Dich keine Nachteile erkennst, solltest Du dir vielleicht mal die ARD-Doku "Gefährliche Apps" in der Mediathek anschauen:
 

 

Ich wundere mich jedes Mal, wie leichtgläubig manche Menschen immer nur das Gute erkennen wollen - wie schnell wurde Edward Snowden vergessen?

 

Hier mal ein paar Stichpunkte mit Erläuterungen, die Dich eventuell darüber nachdenken lassen, welche Gefahren von den Datensammlern ausgehen (nicht nur die ukrainischen Soldaten, die in der verlinkten Dokumentation thematisiert werden!)

 

  • Identifikation Deiner Person, auch wenn die Daten "anonymisiert" sind!
    Schon wenige Punkte reichen, um eine Person eindeutig zu identifizieren (Wohnort + Arbeitsort = fast immer eindeutig).
    Verknüpfung mit anderen Daten (Einkäufe, Social Media, Gesundheitsdaten)
  • Verkauf an Versicherungen oder Unternehmen
    Wearable‑Hersteller und App‑Anbieter geben Bewegungsdaten an Dritte weiter, darunter Versicherungen.
    Diese können daraus Gesundheits- oder Risikoprofile ableiten!
    Im Resultat werden daraus Risikobewertungen erstellt, die ausserhalb Deines Einflusses sind!
  • Kriminelle Nutzung Deiner Bewegungsdaten
    Einbruchzeiten bestimmen
    Stalking / Überwachung
    Erpressen (z. B. wenn Du in den Puff gehst!)
    Gezielte Betrugsversuche (Beispiel: Ihr Auto steht offen, ...)
  • Kombination mit anderen geleakten Daten
    Identitätsdiebstahl (aktuell ein akutes Problem im Internet und für die Betroffenen)
    Kontoübernahmen
    Social Engineering Angriffe
  • Politische und/oder wirtschaftliche Manipulation (macht mir am meisten Sorgen!

Bewegungsdaten spielen dabei eine große Rolle. Und wenn Dich der verlinkte Beitrag noch nicht überzeugt, solltest Du dir eventuell noch die Netflix Doku "The great hack" anschauen. Bitte mal sehr genau auf die Wahlmanipulationen in Trinidad / Tobago achten!
 

 

Ich wünsche Dir ein weiterhin unbesorgtes Leben mit der naiven Vorstellung, dass es nicht so schlimm ist, wenn Daten über Dich gesammelt und verwertet werden. Aber ich hoffe, dass Du dir die Zeit nimmst, diese beiden Dokus anzuschauen, um die generelle Leichtigkeit beim Umgang mit Deinen Daten zu überdenken.

 

PS: Die von mir genannten Stichpunkte sind mir "spontan" eingefallen. Ich bin mir sicher, dass im Zeitalter der KI mit Deinen Bewegungsdaten noch deutlich mehr Schindluder getrieben werden kann, als wir uns vorstellen können.

 

Herzliche Grüße ans Forum aus Kroatien...

 

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Geschrieben

@URicken Es ehrt dich, hier zu erklären :) Bin in den letzten 4 Wochen wieder mit 3x Ransomware.Attacken ausgelastet gewesen, die Themen werden kolossal unterschätzt, immer noch. Angreifer hoch spezialisiert aus dem Fernost.

  • Gefällt mir 1
Geschrieben

Thema ist auf jeden Fall vielschichtig. Die Dokus kenne ich glaub ich auch schon, zeigen definitiv eine Seitr der Medaille. näämlich was technisch alles machbar ist und welche Fragen das dann bei einem aufwerfen kann. Auf der anderen Seite ist das Ganze am Ende häufig aeinfach eine Abwägung zwischen Bequemlichkeit und Datenschutz, weil viele Funktionen wie so ein Navi in Echtzeit oder personalisierte empfehlungen gehen halt nur, wenn auch daten fließen.

Dass nach Snowden nicht jeder sein digitales Leben komplett umgedreht hat, liegt glaub ich weniger daran, dass alle naiv sind, sondern eher daran, dass den meisten der praktische Nutzen im Alltag wichtiger ist als die theoretisch bestehenden Risiken. Man bewegt sich da heute ständig in einem Konflikt von, einerseits der Wunsch nach Privatsphäre, andererseits der Komfort von modernen Apps.

  • Gefällt mir 2
Geschrieben

Es gibt auch positive Beispiele für leistungsfähige Technologienutzung und Verzicht auf personenbezogenes Profiling - selten außerhalb der EU ;) 

Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb Carloscar:

Dass nach Snowden nicht jeder sein digitales Leben komplett umgedreht hat, liegt glaub ich weniger daran, dass alle naiv sind, sondern eher daran, dass den meisten der praktische Nutzen im Alltag wichtiger ist als die theoretisch bestehenden Risiken.

Hallo @Carloscar,

 

damit hast Du recht - letztendlich liegt es bei jedem selbst. Ich darf aber dazu anmerken, dass ein "praktischer Nutzen" voraussetzt, dass Du weißt, dass man Bewegungsdaten für den Nutzen sammelt (sammeln muss).

 

Schlimmer wird es aber, wenn Apps auf Deinem Handy ohne Dein Wissen diese Informationen weiter geben.

Wenn ich weiß, was ich tue, bin ich dafür verantwortlich - weiß ich es nicht, ist es kriminell und ohne meine Zustimmung.

 

Ich habe ein paar Risiken aufgezählt - mit KI wird das Problem noch weiter verschärft - jeder muss sich darüber bewußt sein und entsprechend seine Entscheidungen treffen.

 

Hier mal ein paar Beispiele, wo die Nutzer es nicht zwingend wissen:

Aber jetzt Schluß damit - es geht um chinesische Autos und was man davon hält.

Ich halte SEHR VIEL von den chinesischen Fahrzeugen, WENN...

  • sie einen deutschen Standort und ausreichende Servicewerkstätten in Deutschland haben
  • sie sich bereits auf dem Markt etabliert haben (e.g. BYD)

Ein lieber Freund hatte einen FISKER geleast - gut, dass er ihn nicht gekauft hatte. Ich persönlich würde zunächst in das deutsche Regal greifen, bevor ich ein chinesisches Produkt kaufe. Bei Mercedes / BMW weiß ich um ein gut ausgebautes Servicenetz und Beständigkeit im Markt :)

 

 

  • Gefällt mir 2
Geschrieben

Zurück zur Eingangsfrage.

 

Es ist schon beeindruckend, wie viele, uns hier teilweise gänzlich unbekannte Marken (nicht mal Modelle) es in China gibt. Ich selbst wäre wahrscheinlich großer BYD und Danza Fan, wenn es die auch mit nem vernünftigen Verbrenner geben würde. Top Verarbeitung, schönes Design, nette Ideen (teils aber auch totaler Quatsch, wie ne Karaoke-Funkton? WTF?). 

 

Vor einem Jahr auf der IAA in München bin ich auch noch 1-2 andere China-E-Bomber gefahren, nur... vergessen, wie die heißen. X-Peng hatte ich an anderer Stelle. Also ja... bisher nur gute Erfahrung, für Probefahrten ^^

Geschrieben
Am 16.9.2026 um 16:11 schrieb URicken:

Aber jetzt Schluß damit - es geht um chinesische Autos und was man davon hält.

Ich halte SEHR VIEL von den chinesischen Fahrzeugen, WENN...

  • sie einen deutschen Standort und ausreichende Servicewerkstätten in Deutschland haben
  • sie sich bereits auf dem Markt etabliert haben (e.g. BYD)

Ein lieber Freund hatte einen FISKER geleast - gut, dass er ihn nicht gekauft hatte. Ich persönlich würde zunächst in das deutsche Regal greifen, bevor ich ein chinesisches Produkt kaufe. Bei Mercedes / BMW weiß ich um ein gut ausgebautes Servicenetz und Beständigkeit im Markt :)

Ich finds einfach krass, was die Chinesen im E-Auto-Bereich in den letzten Jahren auf die Beine gestellt haben. Das Infotainmenr funktioniert einwandfrei, vorher hab ich nie gedacht, dass man sich so schnell umgewöhnen kann, die Sprachsteuerung ist besonders spannend für mich, hatte sowas davor noch nicht. Hab das Auto von meinem Bruder jetzt schon ein paar mal gefahren und der Komfort und Spaß sind auch definitiv gegeben.  Man bekommt halt bei vielen Modellen schlichtweg sehr viel moderne Technik, Reichweite und eine ordentliche Serienausstattung für sein Geld, während man bei hiesigen Herstellern für jedes kleine etwas Aufpreis zahlt. 

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Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo Carloscar,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Andere Automarken (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb Kazuya:

Zurück zur Eingangsfrage.

 

Es ist schon beeindruckend, wie viele, uns hier teilweise gänzlich unbekannte Marken (nicht mal Modelle) es in China gibt. Ich selbst wäre wahrscheinlich großer BYD und Danza Fan, wenn es die auch mit nem vernünftigen Verbrenner geben würde. Top Verarbeitung, schönes Design, nette Ideen (teils aber auch totaler Quatsch, wie ne Karaoke-Funkton? WTF?). 

 

Vor einem Jahr auf der IAA in München bin ich auch noch 1-2 andere China-E-Bomber gefahren, nur... vergessen, wie die heißen. X-Peng hatte ich an anderer Stelle. Also ja... bisher nur gute Erfahrung, für Probefahrten ^^

Hört sich gut an, in China gibt’s ja auch die Plugin Hybride mit richtig hoher elektrischer Reichweite und Benziner als Backup. Wie es da bei uns weitergehen wird und ob die auch dann bei uns sind, wird man sehen. Ich bin auf jeden Fall zufrieden und hab mich da schon ordentlich in alles eingelesen, mein Bruder ist so nett und borgt ihn mir öfter mal wie gesagt. Ja manche Feeatures sind echt wild, aber dort ist die Zielgruppe meistens auch noch jünger und will „bespaßt“ werdne, wenn mans so sagen kann.

Geschrieben
Am 10.9.2026 um 14:04 schrieb URicken:

Ich weiß nicht, inwieweit Du im IT-Sektor bewandert bist oder mit "Security-Themen" in Deinem Umfeld beschäftigt bist. Wenn Du für Dich keine Nachteile erkennst, solltest Du dir vielleicht mal die ARD-Doku "Gefährliche Apps" in der Mediathek anschauen:

Das ist doch bekannt und jeder weiß, was man damit im schlimmsten Fall alles machen kann. Nur mir fehlt da der Bezug zur Realität, wann kommt das vor und ich habe dabei konkrete Nachteile? Passiert das, ja. Find ich das gut, natürlich nicht. Merk ich es und wenn ja, wo negativ?

Am 10.9.2026 um 14:04 schrieb URicken:

Ich wundere mich jedes Mal, wie leichtgläubig manche Menschen immer nur das Gute erkennen wollen - wie schnell wurde Edward Snowden vergessen?

Das hat doch nichts mit leichtgläubig zu tun. Ich sehe das ja alles und ich will es nicht. Aber wo muss ich hier bei uns mehr für eine Versicherung bezahlen nur weil ich eine Smartwatch habe? Kann man meine Daten ablesen, ganz bestimmt. Machen sie es, wahrscheinlich. Wo ist hier und heute der Nachteil für mich dadurch? Kann das noch kommen, absolut.

Am 10.9.2026 um 14:04 schrieb URicken:

Ich wünsche Dir ein weiterhin unbesorgtes Leben mit der naiven Vorstellung, dass es nicht so schlimm ist, wenn Daten über Dich gesammelt und verwertet werden

Na was soll ich sonst machen? Hau ich meine Waschmaschine raus weil die mitzählt wie oft ich wasche und gehe stattdessen wieder zum nächsten Fluss?

Ich lebe halt nicht in der ständigen Angst vor Staat oder Konzernen (obwohl es das sicher gibt), ich sage aber auch nicht, das gibts gar nicht. Das ist ein gesunder Umgang, mehr oder weniger geht immer. 

Am 16.9.2026 um 15:11 schrieb Carloscar:

Auf der anderen Seite ist das Ganze am Ende häufig aeinfach eine Abwägung zwischen Bequemlichkeit und Datenschutz, weil viele Funktionen wie so ein Navi in Echtzeit oder personalisierte empfehlungen gehen halt nur, wenn auch daten fließen.

Ohne geht es einfach nicht mehr, das muss einem klar sein. Sonst sitzt man allein im Wald als Einsiedler. 

Ich glaube ich habe es schon einmal geschrieben, es gibt keinen Datentransfer zwischen europäischen  und chinesischen Servern wenn es um personenbezogene Daten geht - das verbietet die EU. Mit China hat man kein Abkommen, daher unsicheres Drittland. Da halten sich auch Unternehmen wie BYD dran. Was wäre denn los wenn nicht? Das ganze Image wäre kaputt.

Am 17.9.2026 um 17:53 schrieb Kazuya:

Es ist schon beeindruckend, wie viele, uns hier teilweise gänzlich unbekannte Marken (nicht mal Modelle) es in China gibt.

Ja nur so viele braucht es dann auch wieder nicht, deshalb gehen ja auch so viele schnell wieder ein. Man sieht auch viele Autos, die einfach komplett gleich aussehen. Komponenten nutzen sie fast alle dieselben also gibts da kaum unterschiede. Die riesige Auswahl hat dann halt auch wenig Vorteile. Wettbewerb eventuell.

 

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Geschrieben

Stimme Dir voll zu, hat Schneewittchen auch gesagt als ich gerade mit Ihr Abendessen war.

Wer so leichtgläubig ist hat keine Ahnung was man mit solchen Daten alles anstellen kann, jetzt oder in ein paar Jahren.

Wenn man alle Daten hat dann hat man auch die volle Kontrolle über jemanden.

Klar ist das Leben entspannter wenn man nicht drüber nachdenkt, aber man sollte das besser machen.

 

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Geschrieben

Hi

 

Was soll mit welchen Daten passieren ?

 

Im Moment wird beim Kauf eines neuen Pkw nicht der Name mit Adresse und Kennzeichen sowie E Mail Adresse in das Kfz implementiert und ein starten des Kfz wird auch nicht über die Fahrerlaubnis freigeschaltet.

Wenn da Daten fließen dann sind die anonym mit vielleicht den Daten vom Handy wenn es sich mit dem Fahrzeug verbindet.

Das sagt nur aus wer gerade dieses Fahrzeug führt, nicht mehr und nicht weniger mit dem Fahrprofil.

 

Interessant wird es erst wenn das Kfz personalisiert wird. 

 

Tom 

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Geschrieben

UNECE R155 & R156 - wäre es trivial, würden diese Vorgaben nicht notwendig sein. Geltungsbereich ist wichtig.

 

Kommerzielle Unternehmen können „Ihre“ erhobenen Daten auswerten. Ein staatliches Kontrollorgan in einem totalitären System muß sich weder kommerziellen Abhängigkeiten, noch ausländischen Rechtssystemen anpassen. Wäre es im Sinne des Staates, würden die chin. eAutobauer ebenfalls in das Genehmigungssystem integriert werden. Das sehe ich aktuell nicht passieren, statt dessen werden (vom Staat vorgegebene) abweichende Verschlüsselungen verwendet und lokale Datentransferrestriktionen angewendet. Das hat mehrere Dimensionen, welche „mich“ nachdenklich machen.

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Geschrieben

Die Daten die im Background gesammelt werden sind enorm und geschieht automatisiert.

Wenn Du im Supermarkt an der Kasse mit Karte bezahlst kann dir ein Algorithmus sagen welche Artikel du mit 95% Wahrscheinlichkeit du gekauft hast, in Kombination mit den restlichen Daten ergibt sich ein Digitales Bild und Ablauf Deines Lebens.

Was kann man damit machen? Im Grunde genommen mit kleinen Eingriffen jeden Menschen unbewusst steuern.

Hinzu kommt das alle anderen Daten mittels KI generiert werden können und es ergibt sich eine lückenlose Kette für was auch immer.

Ist man z.B. im Militärischen Bereich heutzutage unterwegs denkt man darüber bestimmt anders nach als sollte man an einer Kasse im Supermarkt sitzen. 

Aber auch blöd wenn man dann zufällig dort eine wichtige Rolle spielt.

Bin ich paranoid? Vielleicht, aber ich weiß genug um zu wissen das was immer möglich ist auch Anwendung findet und das viel mehr möglich ist als die Mehrheit glaubt.

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Geschrieben

Und ehrlich, mir reicht schon der Orange Freund und die Pappnasen in der EU … :D Da muß es kein XinHongFen auch noch sein.

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Geschrieben

Vor den Chinesen habe ich weniger Angst als vor den eigenen Reihen die das natürlich alles nur zu unserem Schutz machen….

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Geschrieben
Am 23.9.2026 um 14:29 schrieb lolipop:

Ohne geht es einfach nicht mehr, das muss einem klar sein. Sonst sitzt man allein im Wald als Einsiedler. 

Ich glaube ich habe es schon einmal geschrieben, es gibt keinen Datentransfer zwischen europäischen  und chinesischen Servern wenn es um personenbezogene Daten geht - das verbietet die EU. Mit China hat man kein Abkommen, daher unsicheres Drittland. Da halten sich auch Unternehmen wie BYD dran. Was wäre denn los wenn nicht? Das ganze Image wäre kaputt.

Ja natürlich, man kann sich heutzutage davon einfach nicht mehr ganz abschotten, irgendwo stößt man dann auf grenzen. Ich find halt auch, dass man das schwer sagen kann, dass da wirklich nie personenbezogene Daten oder zumindest verknüpfte Metadaten drüben landen, aggregierte Nuttzerprofile, oder Software Updates laufen ja doch über globale Schnittstellen und so. Hat nix mit Panikmache zu tun, aber ist halt einfach die technische Praxis im globalen Netz. Man sieht aber ja auch dass sich Marken wie BYD Vertrauen und Reputation aufgebaut haben, das ist eins der wichtigsten Dinge. Genau darum investieren die ja viel in lokale Rechenzentren und habn transparente Datenschutzstandards in der EU. Der Wettbewerb zwinngt Hersteller dazu, moderne Komfort und zuverlässigen Datenschutz Hand in Hand anzubieten, nicht dass der Kunde sich für das eine oder andere entscheiden muss. 

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Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Carloscar:

Genau darum investieren die ja viel in lokale Rechenzentren und habn transparente Datenschutzstandards in der EU

Exakt - das ist, wo die OEM in DE/EU in der Vergangenheit sehr teuer in Vorleistung gehen mußten. BYD hat allerdings mit Ihrem HQ & R&D (Computing geschieht allerdings in China, die lokalen RZ sind regionale Hub’s, wichtiges Detail) mit Ungarn & Türkei die Länder ausgesucht, welche diesen strengen Vorgaben im nationalen Recht/Regulatorik nicht vollständig Folge leisten ;) 

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Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Andreas.:

Exakt - das ist, wo die OEM in DE/EU in der Vergangenheit sehr teuer in Vorleistung gehen mußten. BYD hat allerdings mit Ihrem HQ & R&D (Computing geschieht allerdings in China, die lokalen RZ sind regionale Hub’s, wichtiges Detail) mit Ungarn & Türkei die Länder ausgesucht, welche diesen strengen Vorgaben im nationalen Recht/Regulatorik nicht vollständig Folge leisten ;) 

ganz so einfach isses in der Praxis dann doch nicht. Auch wenn die Rechenzentren in Ungarn stehen, gilt für ein Unternehmen, das Autoos auf dem EU Markt verkauft und personenbezogene Daten von EU Bürgern verarbeitet, uneingeschränkt die DSGVO, völlig wurst, welches nationale Recht in Ungarn gilt, weil EU Verordnungen direktes Recht brechen. Die Wahl von Ungarn und der Türkei hat meiner Meinung nach eh primär wirtschaftliche und steuerliche Gründegepaart mit massiven Subventionen und kürzeren Genehmigungsverfahren für die Fahrzeugfabriken selbst. 

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Geschrieben
vor 58 Minuten schrieb Carloscar:

ganz so einfach isses in der Praxis dann doch nicht

Leider ja doch, deshalb genau so erwähnt ;) BYD betreibt Computing und Datenhaltung in China, nicht der EU. Aber aus regulatorisch/technischen Gründen der Telekomm.-Provider erfolgt Datenerfassung in der EU.

In DE/F/ITA/ES (wo die hiesigen OEM sitzen) ist diese Praxis unzulässig. In Ungarn wurde dies bereits von der EU angemahnt, jedoch ohne weitere Anpassung auf nationaler Ebene. Deshalb Verlagerung Niederlande nach Ungarn.

Seit dem Weggang von Orban steht das allerdings unter Vorbehaltsprüfung ggü. BYD.

 

 

Türkei als Export-Schleuse in die EU mit reduziertem Importzoll aus China - rein wirtschaftlich getrieben und sehr skeptisch von versch. EU-Gremien beurteilt.

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Geschrieben

P.S. Auch wenn es machmal so rüber kommt, ich habe nichts gegen den techn. Fortschritt und Lösungen, insbesondere aus China. Ich finde allerdings die Regulatorik und Hürden bei „uns“ wichtig und sinnvoll an sehr vielen Stellen und möchte ungern darauf verzichten. Wenn andere Länder diese clever vermeiden bzw. umgehen, schlägt es sich im Preis und ggf. Nutzbarkeit/Qualität nieder. 

Mich „ärgert“ es dann, wenn hiesige OEM eine Unfähigkeit oder Gier unterstellt wird - aber hierzulande man Löhne & Sozialleistungen einfordert. Viel verdienen, wenig zahlen. Liegt mir nicht, ich will meine Leistung honoriert wissen und bin bereit, das auch weiterzugeben ;) 

 

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Geschrieben

Weil Datenweitergabe chinesischer Automobilhersteller gerade so angeregt diskutiert wird:

https://www.heise.de/news/Welche-Daten-senden-Autos-weiter-Forscher-untersuchen-21-Pkw-und-ihre-Apps-11472649.html

 

Ich weiß - es ist Heise. Die waren früher mal richtig gut und sind heute eher auf BILD-Nivea.

Dennoch halte ich den Artikel für lesenswert. Es geht darum, dass es kaum möglich ist, die Datenströme der Fahrzeuge zu kontrollieren. Besonders mies verhält sich - wer hätte das geglaubt - TESLA.

 

Interessant ist auch, dass Regierungen sehr stark an den Daten interessiert sind. Als Beispiel wird die USA genannt, die diese Daten kaufen und der ICE bereitstellen, um Migranten ausfindig zu machen und abzuschieben.

 

Schöne neue Welt :)

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