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E-Sportwagen von Lamborghini gestoppt


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Geschrieben

Der sah in natura wirklich klasse aus, nur mit dem reinen E-Antrieb hätte ich mich nicht anfreunden können. Als reiner Verbrenner oder E-Hybrid wäre das eine ganz andere Nummer.

20240406_102030.jpg

Geschrieben

Servus miteinand,

 

jetzt ist es offiziell. Das E-Sportwagen Projekt Lanzador ist Geschichte. 

 

https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/lamborghini-streicht-e-auto-plaene-e-autos-sind-ein-teures-hobby/

 

Ich finde das einen mutig wie auch vollkommen notwendigen und richtigen Schritt. Ja, China ist für E-Autos ein großer Absatzmarkt, aber die Welt besteht nun mal nicht nur aus China. Die Bedarf in den unterschiedlichen Ländern sind so verschieden wie die Leute dort. Faktisch haben viele Amis z. B. keine Lust auf E-Autos, wie auch viele in Europa, insbesondere Deutschland. Dem entsprechend wäre es fatal wenn man am Markt vorbei entwickelt und ein Produkt anbietet, von dem man heute weiß, dass es morgen niemand haben will. 

 

Und wie Winkelmann gesagt hat, will man sich bei Lamborghini dieses teure Hobby nicht leisten. Sehr richtig!

Wie seht ihr das?

 

Ciao, Harry

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Geschrieben

Sound und mechanische Präsenz sind bei Lamborghini ein großer Teil der Faszination. Ein BEV kann das so nicht liefern, also muss die Emotionalität auf anderem Weg entstehen.

 

Ich kann nachvollziehen, warum man das Risiko nicht eingehen will und find´s richtig.

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Geschrieben

Da sollte Ferrari jetzt mal ins Grübeln kommen…

Die richtige Entscheidung von Lamborghini!

  • Gefällt mir 13
Geschrieben

Lebt Ferrari nicht in einer anderen Welt?

Geschrieben

Klar machte dieses Teil von Anfang an keinen Sinn, schaut was die Chinesen schon an sportlichen E-Autos im Köcher haben, was will da ein Sportwagen-Hersteller der auf emotionen basiert dagegen ausrichten.
Zumal sie, wie ja schon wie andernorts zu lesen, Im VAG Konzern die Audi eTrons nicht auf die Reihe bekommen - da kannst du nur verlieren...

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Geschrieben

Lamborghini wird sich die Entscheidung von den Kunden bezahlen lassen. Die Sanktionen für das verpasste CO² Soll wird einfach umgelegt, sofern man die Kosten nicht im Großkonzern aufgehen lassen kann.

 

vor 3 Stunden schrieb Sarah-Timo:

Da sollte Ferrari jetzt mal ins Grübeln kommen…

Die grübeln sicher schon etwas länger, die 296 stehen gefühlt wie Blei, Mobile ist voll von den Dingern, ich wage zu behaupten daß im Laufe des Sommers die Preise unter 200 gehen und das sind "nur" Hybriden.

  • Gefällt mir 4
Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb URicken:

Warum Ferrari diesen Schritt geht, wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben

Ist denke ich ziemlich sicher dem Börsenlisting geschuldet, ESG/ Sustainability und der ganze Quatsch...viele Fonds/Instis dürfen ohne diese Features nicht in die Aktie investieren...

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Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo nero_daytona,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Lamborghini (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

@TonyKa Glaubst du wirklich, dass ein Unternehmen wie Ferrari, Produkte nur deswegen produziert, damit die in einem bestimmten Fonds auftauchen, bzw. die Aktie gekauft wird?? 

Geschrieben

Ähm, ja klar, spätestens dem Börsenlisting haben sie ihre Seele verkauft, die Teufel, die ich rief, Shareholder Value steht über allem, komme aus dem Business, so läuft's halt 🥲

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Geschrieben

Auch wenn ich bei den beiden Herstellern absolut gegen die Umstellung der Modellpalette auf Elektroautos bin, denke ich nicht, dass Ferrari einen allzu großen Fehler begeht. Auch für Lamborghini gilt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Irgendwann in nicht allzu langer Zeit ist es keine Frage mehr, ob sie wollen, sie werden müssen. Und dann haben sie hoffentlich einige Entwürfe in der Schublade und keine Aus-der-Not-heraus-Modelle.

 

Ferrari gewöhnt mit dem  Luce seine Kunden lieber bereits jetzt an den Gedanken. Riskant? Ja. Falsch? Nicht unbedingt.

Mich beeindruckt das Interieur in Zusammenarbeit mit dem genialen Designchef von Apple und die bisherige Präsentation stärker als ich möchte. Das Konzept, wenn schon der Verbrenner nicht mehr brüllt, ein modernes und cooles Retro-Interieur mit viel echter Haptik zu implementieren, ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Wenn jetzt noch das Design des Fahrzeugs stimmt, werden sie das Risiko nicht bereuen. Und vielleicht steckt Lamborghini dann ja auch einen Zeh ins Wasser und baut ein E-Auto, das den Kunden gefällt.

 

Wenn es nach mir ginge, sollten beide es niemals müssen. Aber das ist Wunschdenken im Anbetracht des politischen Einflusses auf die Automobilindustrie. 

  • Gefällt mir 3
Geschrieben

Wie schon geschrieben, Elektrosportwagen sind etwas für den Rennradurlaub in den Alpen, als Transporter und Spassbringer, wenn man nicht gerade kurbelt, oder als Windschattenspender für automobile Landstraßengeschwindigket - auf dem Rennrad😀.

 

So ein „Gespann“ wäre mit einem Taycan stimmiger:

 

 

https://newsroom.porsche.com/de/historie/porsche-rekordversuch-jean-claude-rude-henri-pescarolo-fahrrad-935-turbo-martini-1978-911-magazin-folge-7-15924.html

 

Und wer die perfekte Kombination aus Ferrari und Colnago (oder alternativ aus Lamborghini und Bianchi) sucht, für den sind „Luce“ oder „Lanzador“ genau richtig. Ein etwas exklusiver Markt😀

  • Gefällt mir 2
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb KFMH:

Irgendwann in nicht allzu langer Zeit ist es keine Frage mehr, ob sie wollen, sie werden müssen.

Naja Moment mal. Soweit ich weiß gibt es Regelungen für Kleinst- und Kleinserienhersteller <1000 bzw. <10.000 Einheiten verkauft in der EU. Und selbst wenn Lambo sich in einem Topf mit VW steckt, können je die Modelle von VW doch auch in die Bilanz für die Lambo rein gerechnet werden. Aber vielleicht weiß das jemand genauer als ich mit meinem Halbwissen.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb KFMH:

Irgendwann in nicht allzu langer Zeit ist es keine Frage mehr, ob sie wollen, sie werden müssen.

Das "E-Auto müssen" geht gerade in die Hose. Die Politik in Verbindung mit den meisten Managern haben das "müssen" lauthals verkündet. Nun rudern fast alle zurück und schreiben Milliarden ab. Die Kunden haben offensichtlich anders entschieden. Trotzdem darf das eine oder andere E-Auto angeboten werden und auch freiwillig gekauft werden. 

  • Gefällt mir 6
Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb Alaska:

Die Kunden haben offensichtlich anders entschieden.

Das ist aus meiner Sicht der Kardinalfehler, der gemacht wurde. Man hat politisch versucht, etwas durchzusetzen, das der Verbraucher nicht als Notwendigkeit sieht. 

 

Letztendlich steuert der Markt den Erfolg. Ich glaube schon, dass viele Menschen auf E-Mobilität wechseln, wenn:

  • die CO2-Abgaben weiter erhöht werden
  • die Steuern auf fossile Kraftstoffe erhöht werden
  • Steueranreize für E-Fahrzeuge geschaffen werden
  • die Strompreise für E-Fahrzeuge reduziert werden (klappt ja bei Industriestrom auch!)

Ich lasse mir auch nicht gerne vorschreiben, was ich zu tun habe. Wenn es aber an den eigenen Geldbeutel geht, bin ich geneigt, meine Meinung zu ändern (z. B. der Einsatz von LED-Beleuchtung).

 

Wenn die Mehrheit - in vielen Jahren - tatsächlich bevorzugt E-Fahrzeuge führt, dann kommt es auf uns paar Petrolheads auch nicht mehr an. Die Akzeptanz steigt, Streit wird vermieden und mit dem zunehmenden Aussterben der Petrolheads werden auch die letzten Benziner irgendwann einmal in einer Garage verrotten oder im Naturkundemuseum "Hinterfucking" ausgestellt :)

 

Herzliche Grüße aus Kroaten (Renovierungsstress...)

 

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Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb Alaska:

Die Politik in Verbindung mit den meisten Managern

 

Das ist genau unser Problem !

 

Millionenschwere sog. "Manager" wie VW Diess und Winterkorn labern große Worte mit Journalist:innen in den Talkshows,

und den politischen Rest geben uns dann verblödete EU-Politiker:innen, die keinerlei Ahnung haben !

Dann kommt noch der lustige TÜV und ein paar NGO`s dazu, dann ist der Spaß vorbei, keiner kann sich mehr ein E-Auto leisten,

geschweige denn den Strom dazu und ...jeder hat ein schlechtes Gewissen wegen seinem CO2 Fußabdruck...😂 und

Die gesamte Bevölkerung muss diesen Blödsinn dann ausbaden...

 

vor 4 Minuten schrieb URicken:
  • die CO2-Abgaben weiter erhöht werden
  • die Steuern auf fossile Kraftstoffe erhöht werden
  • Steueranreize für E-Fahrzeuge geschaffen werden
  • die Strompreise für E-Fahrzeuge reduziert werden (klappt ja bei Industriestrom auch!)

 

Soll das dann der Markt sein ?

Die Luft wird super, wenn ein paar Leute Einem das Geld aus der Tasche ziehen ? 

  • Gefällt mir 7
Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb URicken:

Letztendlich steuert der Markt den Erfolg. Ich glaube schon, dass viele Menschen auf E-Mobilität wechseln, wenn:

  • die CO2-Abgaben weiter erhöht werden
  • die Steuern auf fossile Kraftstoffe erhöht werden
  • Steueranreize für E-Fahrzeuge geschaffen werden
  • die Strompreise für E-Fahrzeuge reduziert werden (klappt ja bei Industriestrom auch!)

Ich halte von Subventionen gar nichts. Dahinter steckt Ideologie, nicht Technik. Mein Lieblingsspruch ist: wenn mir jemand 6000€ schenkt, dann ist daran was faul.

Lambo hat die Bremse gezogen, erstaunlich, dass sie das durften, schließlich steht dahinter Audi. Haben die auch schon eine deftige Bremsspur in der Hose?

  • Gefällt mir 7
Geschrieben
vor 45 Minuten schrieb URicken:

.... im Naturkundemuseum "Hinterfucking"....

Wer außer mir hat noch danach gegooglet?

vor 37 Minuten schrieb Alaska:

wenn mir jemand 6000€ schenkt, dann ist daran was faul.

 Besserverdiener bekommen davon nichts, nullkommanull.

  • Haha 2
Geschrieben

So große Autos, die auch noch Platz für Batterien haben und ohnehin schwer sind, für die machen Verbrenner ja absolut keinen Sinn mehr.

 

Verbrennermotoren finden wir und ein paar andere wegen Auspuffpubse und Motorenlärm noch lustig, aber mit der Batterietechnologie in 3-4 Jahren ist es doch hoffnungslos. Wenn man mal ehrlich ist - die Beschleunigung ist elektrisch besser, im Verbrenner muss man den Motor warmfahren und als e hält alles länger ohne Wartung, Schwerpunkt beim Lanzador nur mit Batterien wäre auch viel besser.

 

Das ist zwar Zielkunden-gerecht den als reinen e zu stoppen, aber die Zielkunden werden zeitnah aussterben. Jetzt gibt es zwar noch analoge Uhren, aber die kosten auch nicht ein paar Mrd. in der Entwicklung neuer Modelle für Kleinserien. 

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Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Kazuya:

Naja Moment mal. Soweit ich weiß gibt es Regelungen für Kleinst- und Kleinserienhersteller <1000 bzw. <10.000 Einheiten verkauft in der EU.

Die Regelung ist mir bekannt, ich halte sie aber für eine temporäre Lösung mit zu wenig Rückgrat, um nicht nur dem politischen, sondern auch dem gesellschaftlichen Druck standzuhalten, wenn in 10-15 Jahren nur noch lautlose Batterien durch die Straßen fahren dürfen. Ich würde mich doch sehr wundern, wenn wirtschaftlich etablierte Hersteller wie Ferrari oder Lamborghini diesen Joker ausreizen. Und die schrittweise indirekte "Ent-Attraktivierung" des Individualverkehrs habe ich noch gar nicht mit einbezogen. Aber ich tendiere gerne dazu, schwärzer zu sehen als angemessen.

 

Spätestens seit Corona sollten wir doch um die kurze Halbwertszeit von Ausnahmeregelungen wissen.

Mit dem Motto "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?"

 

  • Gefällt mir 1
Geschrieben

Die größten Märkte für Lamborghini waren in den vergangenen Jahren:

 

USA (immer schon Nr. 1, mit Abstand)

Deutschland

UK

Italien

Japan

 

Mehr oder weniger in dieser Reihenfolge, mit einigen Platzwechseln. Das sollte sich auch die kommenden zehn Jahre nicht ändern

So lange die E-Mobilität in diesen Märkten nicht zündet (und Japan liegt hier beispielsweise ca. 10 Jahre hinter uns), wird Lamborghini seine Produkte auch nicht anpassen müssen.

 

Ehrlicherweise sehe ich auch in den kommenden zehn Jahren keine "blühenden Landschaften" bzgl. einer Lade-Infrastruktur, in keinem der oben genannten Regionen. Wenn ich mir anschauen, wie lange hierzulande an weit (!) weniger aufwendigen Projekten gebaut wird, glaube ich sogar dass ich das nicht mehr erleben werde 😉 .

  • Gefällt mir 5
Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb 322 kmh:

Soll das dann der Markt sein ?

Ich halte auch nicht viel von "Subventionen" und "Lenkungssteuern" - sie sind mir aber deutlich lieber, als generelle Verbote in den Markt zu drücken, die industriefeindlich sind. So haben beide Parteien zumindest noch eine Wahl:

 

Der Käufer kann entscheiden, ob er bereit ist, mehr für seine "Leidenschaft" zu zahlen

Die Industrie kann sich auf den Wechsel des Kaufverhaltens einstellen

 

Das ist aus meiner Sicht dann "Markt".

Entscheidend dabei ist, dass Kunden und Hersteller mehr Planungssicherheit haben!

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