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Stabilität an der Hinterachse beim Porsche 987.1


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Hallo ihr Lieben 

 

Ich hatte heute das Vergnügen, einen (kann man kaufen, nennt sich "TECHNOBRACE") Cayman mit versteifter Hinterachse zu fahren. 

Der Unterschied u meinem war deutlich spürbar. 

Wer schon mal (etwas schneller) Kart gefahren ist, kennt das. 

Wenn die Reifen warm sind nd Grip aufgebaut haben, fängt die Fuhre (besonders bei weichen Rahmen) auf der Hinterachse an zu Stempeln bevor sie ausbricht. 

Das meldet zwar einem ungeübten Fahrer den Grenzbereich etwas verfrüht an, ist beherschbar, macht aber die Fuhre (somit auch die Lenkung) extrem unruhig und einen saubere Linie zu nichte. 

Bei meinem hatte ich mich bereits daran gewöhnt. 

Nun wurde ich heute eines Besseren belehrt. 

Er stempelt überhaupt nicht und brach dafür später und kontrollierbarer aus.

Die beiden Achsaufnahmen rechts und links sind hauptsächlich durch ein trapezförmiges Aluminiumprofilblech miteinander verbunden. 

Dieses ist bei mir (lässt sich aber sehr einfach richten) schon verformt.

Die Abhilfe ist sehr einfach:

Entweder einfach "TECHNOBRACE" kaufen oder einfach ein 22mm hochfestes Aluminiumsechskantmaterial kaufen und selber herstellen. 

Da ich hier nichts verkaufen darf, kann ich aber gerne eine kleine Anleitung zum Selbstbau hier demnächst veröffentlichen. 

 

Ich werde es mir auf jeden Fall montieren. 

Der Unterschied war für mich gravierend und hat mir beim Herausbeschläunigen aus Kurven ein Grinsen ins Gesicht gezaubert. 

 

Gruß Jürgen 

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  • 2 Wochen später...
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Ich habe mich zu einem anderen Weg entschlossen 

Das Teil von "Technobrace" ist ein gefrästes 22mm Sechskantvollmaterial, welches 17 mm Aussparungen für die Schraubenköpfe hat.

Das ist für die Montage sehr hilfreich, da man dann von oben nichts gegeghalten muß. 

Da dieses Vollmaterial aber an den Enden stark durch Fräsarbeiten reduziert ist, und nur auf Druck und Zug belastet wird, macht Vollmaterial eigentlich keinen Sinn. 

Die ursprüngliche Verbindung zwischen beiden Fahrwerksteilen ist ein asymmetrisch geformtes Blechteil aus Aluminium, welches sich durch die Asymmetrie bei Stauchung verbiegt und somit eine Bewegung des Kurven äußeren Fahrwerksträgers zuläßt. 

Auf Zugbelsatung spielt das keine Rolle. 

Diese mögliche Bewegung hat zur Folge, daß das kurvenäußere Rad bei zunehmendem Grip zu Stempeln anfängt.

Wenn man jetzt als Vesteifung eine symmetrische Strebe verwendet, die Zug und Druck gleichermaßen aufnehmen kann, reicht das völlig aus. 

Es ist also überhaupt nicht nötig Vollmaterial zu verwenden.

Ich werde ein entprechendes Aluminimrohr an den Enden entsprechend (zb Hydraulikpresse) verformen, bohren und montieren. 

Die dafür benötigten Schrauben sollten dann aber einen Bundkopf haben oder mit (ausreichend breiten) gehärteten Scheiben unterlegt sein. 

Die Wirkung wird exakt die gleiche sein, und (fast) jeder kann es selber machen. 

 

Gruß Jürgen 

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