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Mercedes steigt stärker bei Aston Martin ein - ein buy, aber Auto oder Aktie?


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Hm, ja richtig schön liegt oft im Auge des Betrachters und ggf. des Kulturkreises ,, aber die sind jetzt überall im Program: Maserati, Alfa, Lamborghini, Bentley... irgendetwas muss ja dran sein. also doch die Aktie

Also ich bleibe superskeptisch bzgl eines Investments in AM. Alleine schon die "Allerweltsprognose" mit schönen runden Zahlen, in 2025 (klar, Mitte eines Jahrzehntes ist immer gut), 2 Mrd Umsatz und 25% oder 500 Mio Ebit ist für mich unseriös, da einfach mal rausgehauen, wird eh keiner mehr das bis dahin noch zig mal gewechselte Management daran messen können in 5 Jahren. 

Wo soll's auch herkommen, DBX?, ich lach mich schlapp. Klar wird sich der DBX an die Absatzspitze des Portfolios setzen, ist auch nicht schwierig, wenn der Rest so läuft, wie er läuft, bescheiden.

Der Share/Asset Deal macht natürlich für Daimler Sinn (wahrscheinlich auch steuerlich interessant), wette auf analog zum Infotainment veraltete/nicht allerneueste Komponenten, die nochmal versilbert werden können. Strukturiert auf niedrigem AM Aktienkursniveau, sobald der Kurs tatsächlich anspringen sollte, werden halt häppenweise Anteile wieder abgestoßen. Klassischer Angebotsüberhang, der Gift für die AM Aktie sein wird. An ein strategisches Investment von Daimler glaube ich nicht, was soll bitte der strategische Wert sein, ausser Life Cycle Management von Komponenten?

 

Aber hey, vielleicht muss ich in 2025 Abbitte leisten 😎

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Evtl. macht das ganze Sinn unter diesen Aspekten

 

a) Brexit (also Fahrzeuge evzl. nicht nur AM(einfach mal spekuliert auch ein AMG )  in GB für entsprechende Märkte zu produzieren)

b) Alternative Antriebe für AM, die gebraucht werden und Am selber nicht entwickeln kann

 

ob das ein Geschäft wird,  mit den runden Zahlen ist natürlich etwas ganz anderes...

Mit Lawrence Stroll, Toto Wolf, Sebastian Vettel und Mercedes kann man sich schon interessante Konstruktionen zusammen spinnen.... Vielleicht geht ja irgendwas davon auf!

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Es ist und bleibt ein sehr riskantes Spiel mit dieser Aktie. Ich bin selbst mit einer "Spaßposition" eingestiegen.

Bestenfalls springt ein toller "after-Cornoa" Familienurlaub raus... schlechtesten Falls ist ein überschaubarer Betrag verloren 😉 

https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-smarter-deal-warum-sich-der-einstieg-von-daimler-bei-aston-martin-auszahlt/26568312.html (28.10.20)

Zitat

So gesehen ist der Deal mit Aston Martin für Mercedes sehr klug, Daimler hat einen Absatzkanal für seine Entwicklungen und die Briten sind technologisch abhängig. Die Stuttgarter bekommen die Aktien an einem Tiefpunkt und können von einer möglichen Kurssteigerung profitieren.

https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/anleihen/junk-bond-statt-james-bond-aston-martin-schraubt-zinssatz-fuer-schrottanleihe-nach-oben/26577104.html?ticket=ST-2639586-9xgQmwWXcjbWElYdy0Iq-ap3 (30.10.20)

Zitat

Mit dem Geld aus der Anleiheemission will Aston Martin unter anderem auslaufende Papiere refinanzieren und staatliche Garantien ablösen. Schon in den vergangenen Wochen hatten mehrere Firmen, die unter der Corona-Krise leiden, vergleichsweise hoch verzinste Schrottanleihen aufgelegt, wie Jaguar, Land Rover oder Rolls Royce

 

Riskanter Deal für Investoren, dafür gute kurzfristige Rendite. Mit ausreichend „Spielgeld“ lässt sich gut Kasse machen - ob das im Januar 2021 immer noch so ist, falls „hard Brexit“ kommt? Im Shareholder-Value lässt sich damit aber ein Quartalsergebnis aufpolieren ;) 

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  • 3 Wochen später...
  • 2 Wochen später...

Fahrer die sich einen AM kaufen und Fahrer, die sich ein Elektroauto holen sind völlig verschieden. Ich bin deswegen der Meinung, dass ein Elektro-AM nicht viele Käufer finden wird. Zudem wird es die Autobranche in den kommenden Jahren nicht leicht haben, erst recht Autos aus der Nischen-Sparte. War für mich deshalb kein Invest.

vor einer Stunde schrieb WolfgangGL67:

Fahrer die sich einen AM kaufen und Fahrer, die sich ein Elektroauto holen sind völlig verschieden.

Den selben Satz haben Leute über Porsche und SUVs oder Porsche und E-Autos gesagt. Und jetzt hat Porsche ein Lieferproblem mit dem Taycan.

  • Gefällt mir 4
Zitat

Den selben Satz haben Leute über Porsche und SUVs oder Porsche und E-Autos gesagt. Und jetzt hat Porsche ein Lieferproblem mit dem Taycan.

Das stimmt auch wieder, aber man kann Porsche & Aston Martin jetzt nicht pauschalisieren. Der AM-Käufer ist für mich nochmal ein anderes Klientel. 

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Am 5.12.2020 um 16:56 schrieb WolfgangGL67:

Das stimmt auch wieder, aber man kann Porsche & Aston Martin jetzt nicht pauschalisieren. Der AM-Käufer ist für mich nochmal ein anderes Klientel. 

Da würde ich Dir zustimmen, wenn für mich nicht mittlerweile Aston Martin das ist, was Porsche in den 90ern war. Eine (vormals) sehr selten anzutreffende Luxusmarke, die immer mehr ihren Sonderstatus verliert und zu einem "Alltags"auto wird. Wenn man (pre-Corona) durch Hamburg geht, sieht man AMs mittlerweile so häufig, wie einen 911er in den frühen 90ern. Wenn sie vor allem mit ihren Leasingschnäppchen so weitermachen, dann werden sie das letzte bisschen Exotik auch noch verlieren. Und dann sind sie (für mich) nur noch eine Marke von vielen unter den Sportwagenherstellern und um dort zu überleben, bauen sie zu schlechte Autos.

  • Gefällt mir 1
vor 14 Stunden schrieb master_p:

bauen sie zu schlechte Autos.

Echt? Bin noch keinen aktuelleren gefahren - deshalb habe ich keine Ahnung von der Qualitätsanmutung oder wie der AMG V8 dort funktioniert.

vor 8 Stunden schrieb Andreas.:

Echt? Bin noch keinen aktuelleren gefahren - deshalb habe ich keine Ahnung von der Qualitätsanmutung oder wie der AMG V8 dort funktioniert.

Sorry, ich konkretisiere mich. Ich meinte "bauen sie Autos, deren Fahrleistungen nicht an die Konkurrenz herankommen". Meiner Meinung nach kaufen Leute einen Aston Martin, die das Design und die Marke fasziniert (vielleicht auch die Historie) oder eben Leute, die von den billigen Leasingraten angelockt werden. Aber bspw. einen 911er kaufen auch Leute, die einfach einen Sportwagen wollen und keine Ahnung von Autos haben. Und man muss ja nur in die Vergangenheit schauen, wieviele potentielle Käufer es gibt, wenn (fast) nur das Design attraktiv ist und man aber den vollen Preis zahlen muss.

 

Von Firmenwagen bzw. den günstig gerechneten Leasingraten hat vor allem Porsche massiv profitiert. Bei Aston Martin ist es seit einigen Jahren auch so, dass es immer wieder sehr günstige Angebote gibt mit Leasingfaktor nahe 0,5 - bei einem solchen Auto ein absolutes Minusgeschäft. Auch Land Rover zieht hier neuerdings nach mit extrem günstigen Leasingraten, die tlw. nichtmal den Wertverlust abbilden. Klar, damit kann man die Zulassungszahlen extrem schönen und deutlich mehr Fahrzeuge bauen. Aber nur bei wenigen (wie z.B. Porsche) platzt die Blase nicht. Denn am Ende will man nicht nur den einmaligen Käufer/Leasenden haben, sondern er soll nach Möglichkeit auch nach den drei Jahren weiterleasen. Dafür muss man dann aber ein ordentliches Produkt haben und da bin ich mir bei Aston Martin nicht sonderlich sicher. Aber zugegebenermaßen habe ich mit den aktuellen Modellen auch keinerlei Erfahrung - nur mit dem Vorgänger des DB11.

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  • 1 Monat später...
vor 39 Minuten schrieb Frank Lopen:

Bei den Aktien wäre ich tatsächlich vorsichtig. Mercedes verliert momentan viel Knowhow an Tesler. Schwierig aus meiner Sicht

Worauf begründest Du deine Einschätzung? Bitte um Infos da ich sonst panisch mein Daimlerpaket verkaufen muß 🥶

 

Wie wäre es mit einer Vorstellung im Forum, aktuell lassen deine Einzeiler eher auf einen gelangweilten Forentroll schliessen 🤨

Gruß
Walter

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