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Blacky52
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Über 10 Jahre habe ich immer wieder einmal mit leuchtenden Augen die "Wiesel" angeschaut - aber finanziell war's für mich nie machbar.

War schon nahe dran, mich mit einem 997er zu "trösten". 😉

Letzte Woche war's dann doch endlich soweit: Habe einen MF3 aus '99 gekauft - ein seeehr lang gehegter Traum ging in Erfüllung.

Jetzt muß ich nur zusehen, daß ich weiterhin einigermaßen "gelenkig" bleibe...

Bin auf alles rund um den Gecko gespannt und habe mich aus diesem Grund hier angemeldet.

 

 

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ellbc
Geschrieben

Herzlich Willkommen und herzlichen Glückwunsch!

Deine Geschichte klingt sehr wie meine eigene, bei mir waren es auch fast 10 Jahre der Bewunderung... ich kann mir also gut die Freude vorstellen, die du empfindest 🙂

dickerg60
Geschrieben

Auch von mir alles gute und viel freude mit deinem Traum,  bei mir hat es von der idee im kopf bis zur tat ca 3 jahre gedauert. 

P.s ein paar Bilder wären toll

Il Grigio
Geschrieben

Wenn lang gehegte Träume wahr werden............... :-))!

 

Ich kann mich in Deine Freude reinversetzen und freue mich für Dich!

 

Die Wiesmänner sind tolle Autos! Stilvolles Styling, kraftvolle, aber zuverlässige und trotzdem emotionale BMW-Technik.

 

Ich wohne im Münsterland ca. 60 km von Wiesmann entfernt. Ich kann den Gecko also quasi von der Terrasse aus am Horizont sehen (okay, ist übertrieben ;)).

 

Ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Wiesel, immer unfall-und pannenfreie Fahrt und stets ein Grinsen von Ohr zu Ohr.

 

Grüße aus dem Münsterland

 

Michael

Blacky52
Geschrieben

@ all: Vielen Dank für die nette Aufnahme....

 

Am kommenden Mittwoch werden wir das (den?) Wiesel abholen, ein Besuch/Abstecher nach Münster ist gleich mit eingeplant...

und dann kommt der Gecko in seine neue Heimat, dem Rhein-Main-Gebiet....

cp-IMG_0994.jpg

GT_MF5_026
Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Blacky52:

das (den?) Wiesel

"Wiesel" ist die Verniedlichung von "Wiesmann". Das Wiesel ist ein Tier. Und der Wiesmann ist ein Gecko, kein Wiesel.

Daher: DER Wiesel.

Blacky52
Geschrieben

Vielen Dank für die Erklärung... 👍

 

Ich dachte der MF3 wird, weil der ja auch wieselflinkt ist, 😎 ... auch als solcher bezeichnet... 

ellbc
Geschrieben

Du kannst auch einfach Dreckskarre sagen, das hat sich bei einigen festgesetzt 😉

 

Wenn du schon in Münster bist mach doch einen Abstecher nach Dülmen zur Manufaktur (auch wenn deiner nicht dort gebaut wurde) und berichte, ob da aktuell Betrieb ist. Allmählich sollten sie ja mal Fahrt aufnehmen.

Blacky52
Geschrieben (bearbeitet)

Dreckskarre...? 😳

Och nöö... das widerstrebt mir dann doch ziemlich sehr...😤

Ausserdem wird der auch immer von Hand gepflegt dastehen... 🤩

 

vor 7 Minuten schrieb ellbc:

(auch wenn deiner nicht dort gebaut wurde)

Aha... nicht? Wurde der MF3 1999 in China gebaut...? 😮

 

 

 

bearbeitet von Blacky52
dickerg60
Geschrieben

Nein am telgenkamp in Dülmen 

ellbc
Geschrieben

Offizielle Eröffnung der neuen Manufaktur war 2008, davor wurde in der zu kleinen Produktionsstätte Am Telgenkamp gebaut, wie Stefan eben schrieb.

 

„Dreckskarre“ widerstrebt mir irgendwie auch, ich sage meist „der Gecko“ 🙂

Blacky52
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb ellbc:

Offizielle Eröffnung der neuen Manufaktur war 2008, davor wurde in der zu kleinen Produktionsstätte Am Telgenkamp gebaut

Ah, okay. Danke für die Info. 

Ja logisch, daß die neue Produktionsstätte mit dem Gecko nach 1999 gebaut wurde, wußte ich.

Erklärt sich also von selbst...

 

Ich sehe schon, ich muß noch einiges "lernen".... aber das bringt ein neues Hobby wohl immer mit sich... 

 

Fragt mich mal was über BMW-GS-Modelle - da kenne ich mich etwas besser aus... 😉

dickerg60
Geschrieben

Ich widerum finde Dreckskarre passt super😂😂😊😊

ellbc
Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb Blacky52:

Ich sehe schon, ich muß noch einiges "lernen".... aber das bringt ein neues Hobby wohl immer mit sich... 

 

Fragt mich mal was über BMW-GS-Modelle - da kenne ich mich etwas besser aus... 😉

Mich hat es erst so richtig gepackt, auch die ganzen Hintergründe zu hinterfragen, als ich meinen gekauft hatte bzw. kurz davor. Habe mir dann auch das Buch (Power & Passion) gekauft, da steht alles haarklein erklärt drin 👍 

 

Bei Motorrädern bin ich dann raus 😂

GT_MF5_026
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Blacky52:

Ich dachte der MF3 wird, weil der ja auch wieselflinkt ist, 😎 ... auch als solcher bezeichnet...

Das geflügelte Wort der Gebrüder Wiesmann war "...klebt auf der Strasse wie der Gecko an der Wand."
Zweifellos sind die MF3 flinke Autos. Doch für "wieselflink" reicht es bei mir nicht - das trifft dann wohl eher auf einen (Lotus/Caterham) Seven zu, zumal das Fahrwerk des MF3 durchaus verbesserungsfähig ist.

 

Für mich ist der MF3 die ideale Symbiose zwischen agil, sportlich, regenfest und alltagstauglich in dem Sinne, dass man zu zweit mehrere Tage in den Urlaub fahren kann. Dass der Wagen auch noch zeitlos hübsch ist und allenorts positive Reaktionen hervorruft, nehme ich gerne zur Kenntnis.

Im November 2003 haben wir unsere #348 im Telgenkamp zusammen mit Friedhelm Wiesmann konfiguriert. Ende April 2004 habe ich ihn übernommen und seither ist er bei uns. Unverkäuflich.

bearbeitet von GT_MF5_026
dickerg60
Geschrieben

@Gt_mf5_026

Denke aber das der Wiesel mittlerweile bei den meissten mehr zum Cruisen diebt als in ständig am Limit zu bewegen,  wie gesagt gebe auch gerne mal gas , geniesse das Cruisen aber mehr damit 😜😜😜

Mfg Stefan 

GT_MF5_026
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb dickerg60:

ständig am Limit zu bewegen

Dafür wurde er nicht gebaut. Und das hält er auch nicht aus.

 

vor 1 Stunde schrieb dickerg60:

geniesse das Cruisen

Jedem das Seine. Doch als Cruiser zöge ich dann doch andere Fabrikate vor. Doch dafür fühle ich mich noch nicht alt genug. Und so lange das noch so ist, halte ich die #348 in Ehren.

dickerg60
Geschrieben

Naja er wird schon gut bewegt ab und zu 😂😂😂

mwalter
Geschrieben

Hallo Blacky 52,

Herzlichen Glückwunsch für dein Traum-Fahrzeug.

Beste Grüsse.

Marcel :-))!

 

 

Wiesel 43
Geschrieben

Hallo Blacky 52,

 

es freut mich das Du Dir deinen Traum vom eigenen Wiesmann nun erfüllen konntest.

Bei mir war es ähnlich, ich habe auch viele Jahre gedacht das ich es mir finanziell nicht leisten kann, aber vor 6 Jahren hat es dann doch gepasst, meiner ist aus dem Jahr 1997 hat also noch vor Deinem das Licht der Welt erblickt.

Ich komme auch aus dem Rhein-Main-Gebiet, wenn Du mal Fragen zum Wiesmann hast oder Lust auf ein kleines Treffen hast können wir uns gerne mal abstimmen. Ich bin auch öfter in der Frankfurter-Klassikstadt, eventuell sieht man sich ja da mal.

 

Viel Spaß mit Deinem Wiesmann, Du wirst es nicht bereuen ihn gekauft zu haben.

 

998326979_WiesmannAusfahrt2019_1.thumb.jpeg.70bb4f773949a066dd0a918185f7fd04.jpeg

caval lino
Geschrieben
Am 19.8.2019 um 09:15 schrieb ellbc:

Du kannst auch einfach Dreckskarre sagen, das hat sich bei einigen festgesetzt 😉

 

Wenn du schon in Münster bist mach doch einen Abstecher nach Dülmen zur Manufaktur (auch wenn deiner nicht dort gebaut wurde) und berichte, ob da aktuell Betrieb ist. Allmählich sollten sie ja mal Fahrt aufnehmen.

Ich bin vor 2 Wochen vorbei gefahren und sah nicht so aus ob da betrieb wäre !

Wie soll ich sagen runter gekommen , da passt Drecks Karre ganz gut . 🤣

Mich würde freuen wenn da endlich los geht . 

 

ellbc
Geschrieben

Scheinbar passiert aktuell noch viel im Verborgenen (manch einer mag unken, dass mal wieder gar nichts passiert), wir müssen wohl warten.

Blacky52
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Wiesel 43:

Ich bin auch öfter in der Frankfurter-Klassikstadt, eventuell sieht man sich ja da mal.

Wer ist das nicht, wenn man sich für Old-/Youngtimer interessiert... da werden wir uns bestimmt einmal über den Weg laufen...  😎

 

 

Gestern haben wir nun, bei bestem Cabrio-Wetter, unseren MF3 beim Verkäufer abgeholt und eine schöne Tour durch das Sauerland und den Taunus zurück nach Hause geplant....

 

Nach 15 Km war's das dann leider schon... ich wollte den Fahrersitz (wg. Fahrerwechsel) verstellen und hatte plötzlich den Verstellbügel in der Hand... abgerissen... der Sitz ließ sich nicht mehr bewegen, weder vor noch zurück... und die Sitzposition paßte weder mir noch meiner Frau... Na das fängt ja schon gut an... 🙄

 

Watt nu...? Iphone 8 raus, Münster war nur 115 km entfernt... da wird uns geholfen...

 

Also quetsche ich mich in den Sitz und hinters Lenkrad und auf dem direkten Weg ab nach "Drehzahl und Momente".... 

Dort gegen 15:00 angekommen wurden wir gerade von Wiesmann Junior empfangen, Monteur geholt, Problem geschildert und er nahm sich sofort unserem Problem an... 👍 

Kurz darauf kamen auch Frau Wiesmann, nahm unsere Daten auf,  und auch Martin Wiesmann schaute nach unserem Kleenen... 

Ein passender Bügel war leider nicht auf Lager, einen aus einem 1997er MF3 schnell ausgebauter paßte leider nicht.

Man müßte eben einen anfertigen... was aber nicht mal so eben in 5 Min. zu erledigen wäre. Kann ich verstehen...

 

Weil wir nun schon einmal da waren, wurde der Wagen einer 1. Sichtkontrolle unterzogen... Leichter Ölaustritt rechte Seite am Differential, Steckdose ohne Strom, Brems- und Benzinschläuche wollte ich sowieso wechseln und noch ein paar Kleinigkeiten erledigen lassen - allerdings war das von mir in der Winterpause geplant.

 

Nun waren wir aber schon einmal hier, so fahren ging auch nicht, also haben wir den Wagen gleich dort gelassen, zumal Herr Wiesmann uns zusagte, daß wir den Wiesel in der 1. Septemberwoche wieder abholen könnten... Gesagt - getan. 

Leihwagen per Tel. klar gemacht, Frau Wiesmann rief uns ein Taxi und übernahm die Kosten hierfür !! 👀 und so waren wir nach 12 Stunden wieder daheim - leider ohne unserem Wiesel... aber in 2 Wochen ist es dann wohl endlich soweit....

 

Noch ein Wort zu "Drehzahl & Momente":

Wir waren vorher noch nie dort, wurden aber sehr nett empfangen, alle waren sehr freundlich und hilfsbereit, kleiner Smaltalk mit Martin und Frau Wiesmann... wirklich total nett... fast schon familiär... Meine Frau und ich fühlten uns auf Anhieb sehr wohl, wissen den Gecko in gute Hände... besser geht's nun wirklich nicht.

 

Wir freuen uns schon auf'e Frühjahrsfest 2020 (hoffentlich!) und werden sehr gern kommen.

 

 

 

 

 

 

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ellbc
Geschrieben

Oje, das war aber mal kein guter Start! Aber er ist ja nun in guten Händen, wird schon werden... ich drücke die Daumen, dass ihr ihn dann bald schon in vollen Zügen genießen könnt 👍

Blacky52
Geschrieben

Danke.. 👍 ... das hoffen wir auch.... 

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    • MF770
      Hallo ,
       
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      jemand Erfahrung mit Alternativen hat .
       
      Beste Grüße
    • 806
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      Hinbolzen und zurück ist langweilig, also machen wir daraus lieber eine Reise von 17 Tagen und vermeiden Autobahnen, sondern gondeln über Land. Runde 6.500 km waren’s am Ende. Eindrücke, die bleibend sind und Fahrerlebnisse, die in einem MF3 noch anders empfunden werden als in einem „moderneren“ Auto. Europa unmittelbar erlebt, sozusagen.
       
      Und es ist schön, dieses Europa!
       
      Die grobe Richtung war im Uhrzeigersinn von Speyer aus südwärts durch Zentralfrankreich ans Mittelmeer, entlang der spanischen Küste über Granada  und oberhalb des Alentejo quer durch Portugal und an seiner Küste hoch ans Westende Europas. Über das Douro-Tal weiter nach Nordspanien, an dessen Küste und übers Baskenland nach Frankreich zurück, durch den Südwesten und mit einem Abstecher ins Perigord wieder über Burgund Richtung Heimat.
       
       

       
       
      Tagesetappen nicht länger als 500 km, eher um die 250 bis 300. Sonst sitzt man nur im Auto und hat keine Zeit für Land und Leute. Spätestens um 17.00 in den vorgebuchten Unterkünften eintreffen, keinen Streß mit „unterwegs noch Bett für die Nacht suchen“. Lecker essen - nicht „Sterne sammeln“, sondern regionaltypisch aussuchen. booking.com hilft und die Streckenplanung am Eßtisch ist alleine schon ein Erlebnis: Straßenkarte hier, Satellitenbilder auf dem iPad da und Reiseführer verstreut.
       
      Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik.
       
      Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns.
       
      Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden.
       
       

       
       

       
      „AEG“ - Aus Erfahrung Gluch!
       
      Im katalanischen Frankreich (die mit Erstaunen auf Ihre Geschwister in Spanien und deren politische Bemühungen blicken) erreichen wir das Mittelmeer. Es ist noch keine rechte Badesaison, um es mal so zu sagen. Regen ist international gleich lästig für Aktivitäten wie diese.
       
      Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!
       
       

       
       
      Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig.
       
       

       
       
      Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.
       
       

       
       

       
      Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus …
       
       

       
       

       
      Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! 
       
       

       
       
      Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!
       
      Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten ….
       
       

       
       
      Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht.
       
       

       
       
      Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.
       
       

       
       
      Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!
       
       

       
       

       
       

       
      Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“.
       
       

       
       
      Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.
       
       

       
       
      Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!
       
       

       
       
      Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.
       
       

       
       
      Quintessenz aus dieser Marathontour:
       
      Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen.  Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.
       
      Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun!
       
      Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.
       
      Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!
       
       

       
       
       
      Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 

      Markus
    • Blacky52
      Waren heute beim letzten Event in der Klassikstadt in Frankfurt.... 
      Fahren so gemütlich über den Alleenring als es neben uns bollert...
      Michael‘s Gruss per MF4-Auspuff an uns...
      Sind dann gemeinsam zum Event gefahren, wo heute, natürlich auch Dank des hochsommerliches Wetters mal wieder die Hölle war.... schee war‘s...


    • caymangt4
      Hallo
       
      Habe vor ca 12 Monaten dieses Fahrzeug gesehen und frage mich welche Felgen hier verbaut sind...
      Denke darüber nach diese eventuell für meinen MF3 zu verwenden.
       
      Danke für Eure Hilfe
       
      Gruss



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