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Sensei_Sasuke

Mein erster Sportwagen - Allgemeine Kaufberatung / Impressionen / Erfahrungswerte?

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Sensei_Sasuke
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag: (bearbeitet)

Hey liebe Sportwagenfreunde,
ich bedanke mich schon einmal für die Aufmerksamkeit denn ich habe ein wenig größeres Anliegen...
Undzwar habe ich ab nächstem Jahr im meine beruflische Fortbildung abgeschlossen und dann endlich die finanziellen Mittel mir einen kleinen Traum zu erfüllen... einen Sportwagen.
Mir ist bewusst das dies nie eine Zwecksanschaffung sein wird sondern zu 99% immer eine Emotionsanschaffung, dennoch bin ich seit klein auf ein großer Sportwagen sowie Motorsportfan.
Nun habe ich mir über mehrere Wochen den Kopf zerbrochen welches Fahrzeug es denn nun werden soll und bin zu folgender Auswahl gekommen: Audi RS3, Ford Mustang Ecoboost, Ford Mustang GT, Mercedes A 45 AMG, Mercedes CLA 45 AMG.
Ich werde dann ein monatliches Einkommen von ca. 3000€ zur Verfügung haben und mit dem meiner Ehefrau liegen wir zusammen bei ca. 4000€.
Nun habe ich mir jedoch ein maximales Limit von 1100€ gesetzt welches ich in keinem Fall überschreiten möchte, denn es soll immernoch in einer Relation zu meinem Verdienst liegen.
Ich habe mich einmal rangesetzt und die Gesammtkosten der Fahrzeuge ausgerechnet und aufgelistet.
Nun die eigentliche Frage: Seid ihr eines dieser Fahrzeuge schon einmal gefahren und könnt ihr eventuell ein Grundfeedback zu den jeweiligen Fahrzeugen geben und kommen meine Berechnungen ungefähr hin?
Ich freue mich über jegliche Art des Feedbacks und hoffe somit einen groben Überblick über die Sportwagen zu bekommen um eventuell ein paar ausschließen zu können bevor ich mich an Probefahren heran wage.
Dies wird mein erster Sportwagen und deshalb möchte ich mich im vorhinein gut informieren.
Vielen Dank!

 

Audi RS3: ~ 1040€ Monatlich
____________________________
Rate: 500€ Monatlich
Sprit: 300€ Monatlich
Versicherung: 105€ Monatlich
Inspektion: 80€ Monatlich
Reifen: 30€ Monatlich
Steuern: 20€ Monatlich

 


Ford Mustang: ~ 995€ Monatlich
____________________________
Rate: 450€ Monatlich
Sprit: 300€ Monatlich
Versicherung: 140€ Monatlich
Inspektion: 50€ Monatlich
Reifen: 30€ Monatlich
Steuern: 20€ Monatlich

 


Ford Mustang GT: ~ 1130€ Monatlich
____________________________
Rate: 500€ Monatlich
Sprit: 350€ Monatlich
Versicherung: 126€ Monatlich
Inspektion: 80€ Monatlich
Reifen: 30€ Monatlich
Steuern: 40€ Monatlich

 


Mercedes A45 AMG: ~ 1010€ Monatlich
____________________________
Rate: 475€ Monatlich
Sprit: 300€ Monatlich
Versicherung: 108€ Monatlich
Inspektion: 80€ Monatlich
Reifen: 30€ Monatlich
Steuern: 15€ Monatlich

 


Mercedes CLA 45 AMG: ~ 1050€ Monatlich
____________________________
Rate: 500€ Monatlich
Sprit: 300€ Monatlich
Versicherung: 122€ Monatlich
Inspektion: 80€ Monatlich
Reifen: 30€ Monatlich
Steuern: 15€ Monatlich

 

Nun die Parameter wie die Kosten berechnet wurden.

 

Rate: Berechnet habe ich die Ratenkosten nach Finanzierungsbeispielen der Händler auf 2,99%. Anhaltspunkt waren hier Autos bei Mobile.de mit Wunschausstattung und als Jahreswagen. Mustang als Neuwagen.

 

Sprit: Berechnet habe ich die Benzinkosten mit Hilfe vom Spritmonitor, bei welchem ich bei genauen Parametern einen Mittelwert zwischen dem Durchschnitts- und dem Maximalwert genommen habe. Fahrleistung 20.000km im Jahr nur SuperPlus.

 

Versicherung: Berechnet habe ich die Versicherungskosten bei meiner aktuellen Verischerung (HUK24) unter den Kriterien: Ich (23) meine Ehefrau (22) sind beide Versichert, Schadensfreiheitsklasse 3, Beamtenrabatt, 20.000km im Jahr und Vollkaskoversichert mit jw 300€ Selbstbeteiligung.

 

Inspektion: Bei den Wartungs/Inspektionskosten bin ich nach den üblichen Inspektionskosten der Händler gegangen und habe ein wenig abgezogen da ich von jeder oben genannten Marke einen Mitarbeiter kenne der ein wenig Rabatt bietet.

 

Reifen: Bei den Reifenkosten bin ich einfach nach Erfahrungswerten gegangen und habe diese mit meinem Fahrstiel verglichen. Ob Sport- oder Alltagswagen war bisher frühestens ein Wechsel nach der dritten Saison nötig.

 

Steuern: Die KFZ-Steuer Beträge habe ich aus der aktuellen Steuertabelle bemessen nach den Parametern.

 

Mit freundlichen Grüßen,
Marco :)

bearbeitet von Sensei_Sasuke
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jo.e
Geschrieben

Hallo Marco,

 

zuerst sollte man klar sagen: Die genannten Autos sind keine Sportwagen sondern dann doch eher sportliche Alltagswagen. Wenn die Kosten doch sowieso fast gleich sind, fahre doch jeden und entscheide dann wie von dir beschrieben - nach Emotion.

 

Grüße

jo.e

PoxiPower
Geschrieben (bearbeitet)

Wenn es der Mustang sein soll: Fahr lieber zuerst den Ecoboost. Wenn Du nämlich zuerst den GT fährst, steigst du in den 4-Zylinder nicht mehr ein 8-)

 

Zu den Kosten für diese beiden Eimer kann ich leider nichts sagen, sowas blende ich immer sicherheitshalber aus...

bearbeitet von PoxiPower
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erictrav
Geschrieben

Das Gehalt der Frau würde ich sicherheitshalber auch ausblenden.

 

Dann würde ich eher nach was gebrauchtem schauen, da bekommst du dann vielleicht auch ein richtiges Auto statt einer Knallbüchse (o.k., Mustang lass ich gelten).

 

Boxster? 997? M4?......

 

GT_MF5_026
Geschrieben

Es muss ja jeder selber wissen, wie er sein Geld ausgibt.

 

Mir persönlich ging ein monatliches Budget, das rund einen Viertel des Haushaltseinkommens ausmacht, viel zu weit. Insbesondere wenn der Wagen nicht bezahlt ist, da ein Ausstieg aus einem Leasing unter Umständen sehr ins (dann nicht vorhandene) Geld gehen kann.

 

In deiner Auswahl sehe ich kein Auto, das ich als Sportwagen bezeichnete - sportliche Alltagsauto ja, Sportwagen nein.
Der Mustang ist wenigstens "cool", wobei der Ecoboost (hatte ich schon als Mietwagen) ein Spasskiller sondergleichen ist. Der GT hat, wenn man das mag, einen tollen Sound. Das ist es dann aber auch schon. Ein Sportwagen ist auch er nicht. Un wenn schon Mustang, dann als Cabrio. Aber auch das muss jeder selber wissen.

 

Auf jeden Fall ist deine Auswahl so breit, dass du dir zuerst einmal Gedanken machen musst, was dein Auto überhaupt können soll/muss. Vom Coupé über Limousine/Kombi bis Mini-Van ist alles da.

 

Zwar habe ich nur Fragen beantwortet, die du gar nicht gestellt hast, aber ich meine, dass man über diese Punkte nachdenken sollte, wenn nicht schon geschehen.

 

 

Svitato
Geschrieben

Die AMG 4 Zylinder gehen auf Dauer auf den S***. Ich hatte mal einen einen, den Gla 45 AMG, der gleiche Motor wie bei den oben erwähnten. Nach 35‘000km musste ich ihn verkaufen. Das furzen beim schalten nervte dann enorm! 

 

Sei dir das einfach bewusst O:-)

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kabe
Geschrieben

Bei dem finanziellen Rahmen würde ich vielleicht erst noch 2-3 Jahre Golf GTI oder Mazda MX-5 fahren. Wenn von den € 4.000 noch Miete, Urlaub, etc. bestritten werden müssen, würde ich lieber erstmal schauen, ob ich Rücklagen bilden kann und dann etwas später nach einem Traumwagen schauen, statt jetzt zu teuer einzusteigen und ganz überrascht feststellen zu müssen, daß das Budget doch zu knapp bemessen ist. 

Erprobungsträger
Geschrieben (bearbeitet)

Sorry, wenn ich das jetzt so direkt sage - und ich bin mir bewusst dass ich vermutlich mit meiner Ansicht aus der Reiher tanze - aber ich würde NIE NIE NIEMALS für über 1000 EUR im Monat eine A-Klasse fahren und auch keinen kompakten Audi.

 

Ich kann schon verstehen, dass man "so schnell es geht" etwas haben möchte, aus meiner Sicht erscheint es mir jedoch sinnvoller einfach jeden Monat deine 1000 EUR auf die Seite zu legen und dir dann - sofern das Geld beisammen ist - einen Sportwagen zu kaufen über dem kein Damoklesschwert (Finanzierung, Leasingraten, ...) hängt.

 

In 2 Jahren würdest du deinen Mustang GT bar bezahlen können, während du (sofern du jetzt kaufst) in zwei Jahren lediglich einen Leasingvertrag hast (alternativ, ein nicht abbezahltes Auto, gebunden im Finanzierungsvertrag). In 3 Jahren wäre schon ein Porsche 997 drin. In 4 Jahren ... Audi R8 vom Gebrauchtwagenhändler deines Vertrauens.

 

Ich weiss wie es ist auf glühenden Kohlen zu sitzen, und die Verlockung eines Neuwagens ist sicherlich gross; aber sofern dir nicht die Geldscheine aus beiden Hosentaschen quillen oder du das ganze steuerlich geltend machen kannst, ist ein finanzierter / geleaster Neuwagen glaube ich keine optimale Entscheidung. 🙂

 

PS: Fuer 1100 EUR im Monat hatte ich damals übrigens einen AMG-GT 🙈 Und Spezialangebote von C63 AMG fuer unter 1000 im Monat habe ich auch schon gesehen. Daher vielleicht die Aversion ggu. der A-Klasse zum selben Tarif. Dennoch ... ausser einer massiven Geldverbrennung hat das Ganze retrospektiv betrachtet nicht viel hinterlassen.

bearbeitet von Erprobungsträger
Sensei_Sasuke
Geschrieben

@Allgemein
Ich versuche mal ein wenig zu konkretisieren...
Ich suche vorrangig einen Alltagswagen für tägliche Nutzung der auch mal ordentlich Eindruck auslösen kann... Ich weiß man kauft sich ein Auto nicht um sich zu zeigen jedoch brauche ich das ab und zu wegen verschiedenen negativen Erfahrungen in der Vergangenheit die hier aber auch keine Rolle spielen.
Der Wagen soll zum einen Alltagstauglich sein aber darf auch sehr gerne die Blicke der Leute auf sich ziehen.
Zwei Sitze reichen vollkommen.
Wichtig ist mir jedoch ein klein wenig Kofferraumvolumen für Einkäufe etc zu haben.
Ich liebäugel aktuell ein wenig mit dem Mustang EcoBoost da er ein sehr alltagstauglicher Wagen zu sein scheint und dennoch mit dem Active Exhaust und dem optischen Erscheinungsbild einige Blicke auf sich ziehen wird.
Zumal wäre er die günstigste Wahl aus meiner Auswahl.
Ich sage mal ich bin jetzt auch kein Schwerverdiener und 3000€ im Monat sind jetzt auch nicht die Welt deshalb sollten die Kosten wirklich nicht über die genannten 1100€ laufen das ist wirklich schon die Schmerzgrenze :/

Ich weiß gewisse Einstellungen sind eventuell verwerflich aber ich hoffe wir können sachlich bleiben :)

Die 1100€ im Monat kommen schon hin da ich für meine Eigentumswohnung nur 500€ warm im Monat zahle und sich somit die monatlichen Fixkosten inkl dem Fahrzeug auf maximal 2500€ im Monat belaufen und damit wäre wirklich alles bis auf ein Urlaub abgedeckt :)

 

#Edit Es muss zwingend ein Automatikfahrzeug sein deshalb fallen Toyota etc. leider raus :/

 

Vielen Dank ^.^

Svitato
Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Erprobungsträger:

 

Ich kann schon verstehen, dass man "so schnell es geht" etwas haben möchte, aus meiner Sicht erscheint es mir jedoch sinnvoller einfach jeden Monat deine 1000 EUR auf die Seite zu legen und dir dann - sofern das Geld beisammen ist - einen Sportwagen zu kaufen über dem kein Damoklesschwert (Finanzierung, Leasingraten, ...) hängt.

 

In 2 Jahren hättest du deinen Mustang GT - Bar bezahlt - während du, sofern du jetzt kaufst, in zwei Jahren lediglich einen Leasingvertrag hast (alternativ, ein nicht abbezahltes Auto im Finanzierungsvertrag hast). In 3 Jahren wäre schon ein Porsche 997 drin. In 4 Jahren ... Audi R8 vom Gebrauchtwagenhändler deines Vertrauens.

Jetzt kommen dann welche und sagen, dass Geld zuerst investieren und vermehren und dann erst einen Sportwagen kaufenO:-)

san remo
Geschrieben

nein, aber sich mit 23 schon in die Abhängigkeit von Banken, Leasinggesellschaften oder anderen Geldverleihern zu begeben sowie  in einem Forum komplett seine finanz. Situation darzulegen finde ich schon eigenartig.

 

 

 

Sensei_Sasuke
Geschrieben (bearbeitet)

@san remo Das ist ja Einstellungssache ich brauche mir z.B. um meine Altersvorsorge absolut keine Sorgen zu machen deshalb lebe ich lieber jetzt mein Leben und genieße es weil ich mir um meine späteren Jahre ohnehin keine Sorgen machen brauche.

Ich hatte ja auch erwähnt dass dies auf keinen Fall eine Zwecksanschaffung ist denn das ist ein Auto in diesem Preisbereich nie sondern eher eine Emotionsanschaffung weil es für mich nichts schöneres gibt als mit einem sportlichen Fahrzeug ab und zu mal durch die gegend zu cruisen den auspuff bisschen röhren zu hören und einfach die Zeit mit dem Fahrzeug zu genießen :)

 

Ich weiß mit den Finanzen ist das immer so eine Sache aber ich selber bin so ein Fahrzeug noch nicht gefahren und kenne die genauen Kosten nicht die auf mich zukommen deswegen suche ich hier ja Hilfe und Beratung und da brauchen die Leute nunmal denke ich einen relativ genauen Eindruck in welchem Bereich man sich bewegt da sonst eine seperate Einschätzung wohl sehr schwierig wird 😕

bearbeitet von Sensei_Sasuke
Erprobungsträger
Geschrieben (bearbeitet)

Kleines Offtopic an dieser Stelle.

 

Ich weiss: auch ich habe seit klein auf im Rahmen einer "Wertevermittlung" verinnerlicht, dass man das Geheimnis um die eigene finanzielle Situation um jeden Preis hüten sollte - in der Prioritätenliste noch weit vor der Affäre oder anderweitigen Eskapaden. Jetzt, als rational denkender Erwachsener, bin ich von der Sinnhaftigkeit dieser gesellschaftlichen Norm noch nicht ganz überzeugt.

 

Gerade wenn man sich im Bereich von 3000-5000 bewegt, geht man ja im Grundrauschen der Durchschnittlichkeit unter. Dass sich die Nachbarn die Münder fusselig reden, dafür ist es zu wenig. Dass jemand einen grossen "Coup" wittert, dafür reicht es auch nicht. Und die superreichen, die scheren sich sowieso einen Kehricht darum was andere haben - die sind auf ihrer eigenen Wolke. Warum also das grosse Geheimnis :)

 

Ich hätte jedenfalls keine Probleme damit ein Gehalt von 2000, 3000, 3218, 3415, 3728 oder dergleichen zu offenbaren. Juckt doch eh keinen! Auch bei groesseren Beträgen hätte ich keine Bedenken (ausser es steht eine Hochzeit an, und man möchte sich fuer die möglichen Eventualitäten des modernen Gesellschaftswandels [polyamory?? whats-app flings?? Tinder??] absichern ohne die Hälfte bei der unvermeidbaren Scheidung abtreten zu müssen 😁) Das ist dann aber der einzige Grund der mit einfällt.

bearbeitet von Erprobungsträger
san remo
Geschrieben

Da stamme ich dann wohl schon aus einer anderen Zeit.

 

Damit dies nicht falsch verstanden wird, ich wünsche dem Beitrags Eröffner alles Gute und hoffentlich die richtige Wahl bei seinem zukünftigen Auto.

 

Herzlichst

San Remo

Sensei_Sasuke
Geschrieben

@Erprobungsträger Da gebe ich dir vollkommen Recht jedoch akzeptiere ich auch Leute die dies nicht offenbaren möchten ich finde dennoch muss dass jeder selber für sich entscheiden was er lieber Preis gibt und was lieber nicht :)

 

Da ich schon verheiratet bin wäre es für den letzten Punkt sowieso zu spät :P

Erprobungsträger
Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Minuten schrieb Sensei_Sasuke:

Da ich schon verheiratet bin wäre es für den letzten Punkt sowieso zu spät :P

😂

 

Zu den monatlichen Kosten kann ich nur sagen: so wie du es berechnet hast, sieht das alles natürlich sehr viel aus. Aber es sind ja nicht die wirklichen kosten die du jeden Monat bezahlen musst - es sind zum grossen Teil auch fiktive Werte die irgendwelche Rücklagen fuer Reifen, Inspektionen etc. mit einkalkulieren die du a) nicht monatlich zahlen musst und b) vermutlich sowieso nicht weglegen wirst und damit fuer andere Dinge ausgeben wirst.

 

Ich persönlich wuerde nur mit den tatsächlichen Fixkosten kalkulieren, und Inspektionen / Reifen dann "auf mich zukommen lassen", also erst darueber nachdenken sobald diese Dinge fällig werden (beim Leasing sollte sogar die Inspektion umsonst sein). Das gilt natürlich nur fuer den Fall dass die Emotionen überkochen, das Auto sofort sein muss, und du nicht gerade Risikoaversiv bist.

 

Auch ich habe damals auch kuriose Dinge gemacht - teilweise Autos gefahren, die weit über meinen Verhältnissen lagen (997 Carrera mit dem 400 EUR Job als HiWi an der Uni). Fällige unregelmäßige Ausgaben habe ich dann immer irgendwie geschafft zu stemmen, sobald sie faellig wurden. Und wenn es mal nicht ging, dann kamen die Reifen halt 3 Monate später. Zur Not gibt es dann noch das Safety-Net Familie - wenn deine Zukunft (wie du schreibst) abgesichert ist, solltest du im Falle eins Falles ja "weich landen" können und als 23 jähriges Kueken hat man ja noch so etwas wie einen Freifahrtschein!

 

Jetzt, retrospektiv, wuerde ich das aber nicht mehr machen! Einfach Bar bezahlen das Ding, und gut is! :) Es hätte nämlich auch an mehr als einer Stelle schieflachen können, und dann waere ich ein Fall fuer Peter Zwegat geworden.

 

Lass dir die Ideen aus diesem Thread wirklich mal durch den Kopf gehen, und wäge die Alternativen ab.

bearbeitet von Erprobungsträger
Sensei_Sasuke
Geschrieben

@Erprobungsträger

Da hast du wohl vollkommen Recht aber ich möchte schon schauen dass wenn ich mir soetwas leiste es mir auch wirklich von den Jährlichen Belastungen Monatlich leisten könnte :)

Ja eigentlich kann man sich das Auto auch erst leisten wenn man das Geld auf den Tisch legt und auch die folgenden Kosten decken kann aber da hat jeder seine Meinung zu :)

Ich musste mir in meinem Leben bisher halt sehr oft anhören von wegen du bringst es zu nichts aus dir wird nichts und dich will eh keiner haben.

Ich hab mich von dem ganzen nie unterkriegen lassen und mich halt auf meine Ziele konzentriert jetzt bin ich 23 habe meine eigene große Wohnung einen tollen Job und mir persönlich geht es eigentlich darum mich jetzt einfach mal zu belohnen ob vernünftig oder nicht aber dieses Gefühl zu wissen man hat sich nicht unterkriegen lassen und für mein Alter doch schon ein bisschen was erreicht und mir eben das mit so einem Fahrzeug nochmal verdeutlichen zu können ich glaube so ein Gefühl und einen Enthusiasmus für eine matetielle Anschaffung hat man später nichtmehr und genau aus diesem Grund möchte ich mir nun aktuell so etwas leisten :)

Meine Frau steckt auch noch in der Ausbildung das heißt das finanzielle Volumen ist auch bei weiten für die nächsten Jahre noch nicht ausgeschöpft :)

PoxiPower
Geschrieben (bearbeitet)

Um mal wieder zu den Autos zurück zu kommen 8-)

 

Da ich mittlerweile durchaus aus berufenem Munde sprechen kann: Active Exhaust hin oder her, aber ein Mustang mit 4-Zylinder Turbo ist zwar sicher kein schlechtes Auto und eine nette Alltagskachel, ist damit aber keinen Deut "besser" als die schon besagten A45 oder RS3. Und dann sind letztere Alternativen m. E. die besseren Autos. Der Wagen lebt halt dann einzig und allein von der Optik. Wem das reicht...

 

Der GT - oder wie in meinem Fall der Bullitt - ist einfach ein ganz anderes Kaliber. Das Teil macht echt Laune und ist zwar ein wenig groß und sperrig, aber mit dem richtigen Fahrwerk wildert man durchaus auch in Sportwagengefilden. Stiftung Poxitest meint: Sehr empfehlenswert X-)

 

Wobei ich meinen Vorrednern zustimme: Auch ich würde Nie Nie Nie so was unnützes wie so einen V8-Dinosaurier finanzieren oder leasen. Bin aber vmtl. auch schon zu alt mit meinen Ansichten :-(((°

 

PS: Im Mustang-Forum tauchen andauernd Umsteiger vom RS3 und A45 auf. Wird schon einen Grund haben ;)

bearbeitet von PoxiPower
Erprobungsträger
Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Sensei_Sasuke:

ch musste mir in meinem Leben bisher halt sehr oft anhören von wegen du bringst es zu nichts

Ich glaube, das ist gar nicht so selten! Ich kenne diese Leier nur zu gut, auch ich habe sie ganz oft gehört in der Vergangenheit bis dann diese "Argumente" ab einem gewissen Zeitpunkt ganz offensichtlich keinen Sinn mehr gemacht haben 😂. Auf so einen Quatsch darfst du nie nie nie hören. 

Svitato
Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb PoxiPower:

Wobei ich meinen Vorrednern zustimme: Auch ich würde Nie Nie Nie so was unnützes wie so einen V8-Dinosaurier finanzieren oder leasen. Bin aber vmtl. auch schon zu alt mit meinen Ansichten :-(((°

Kommt ja aber auch ein bisschen drauf an. Wenn man gutes Geld verdient und man sich die Leasingrate problemlos leisten kann und gleichzeitig noch Geld sparen kann, Geld für Urlaub da ist oder sonstige Sachen, dann finde ich es überhaupt kein Problem. 

 

Andere Situation: Man hat eine Wohnung, die man vermietet und das Leasing über einen Teil der Einnahmen bezahlt, ist auch wieder eine andere Situation. 

 

Und das letzte: wenn man einen Ferrari, Porsche, Maserati, was auch immer least, könnte man es nach vertragsende einfach zurückgeben und ist das Auto los. Wenn man es selber verkaufen will, muss man zuerst einen Käufer finden, was nicht immer einfach ist😁 Bis ich damals meinen Ghibli verkaufen konnte, gingen auch Monate durch...Beim Dacia nur wenige Tagen 😂

Erprobungsträger
Geschrieben (bearbeitet)
vor 19 Minuten schrieb PoxiPower:

Der GT - oder wie in meinem Fall der Bullitt - ist einfach ein ganz anderes Kaliber. Das Teil macht echt Laune und ist zwar ein wenig groß und sperrig, aber mit dem richtigen Fahrwerk wildert man durchaus auch in Sportwagengefilden. Stiftung Poxitest meint: Sehr empfehlenswert X-)

Den GT hatte ich auch mal ... wirklich spassig, aber ich stimme dir zu, nicht gerade alltagstauglich. Du fällst auf wie ein bunter Hund, das Auto wirkt (zumindest von innen herausschauend) sehr sperrig, und auf dem Restreichweiten-Display stand auch bei vollem Tank selten mehr als um die 300 km. Ein reines Spassmobil aus meiner Sicht, aber wenn man einen Sportwagen sucht definitiv die beste Wahl aus den Optionen im Eingangspost.

 

PXUHIO.jpg

bearbeitet von Erprobungsträger
Sensei_Sasuke
Geschrieben

@Erprobungsträger

Inzwischen bin ich dagegen auch Immun und mache einfach mein eigenes Ding aber ist auch lustig genau diesen Leuten dann in einem Mustang GT oder was auch immer über den Weg zu fahren die Gesichter sind unbezahlbar xD

 

Back2Topic...

Der Mustang GT wäre gefühlsmäßig auch mein Favorit jedoch denke ich dass dieser einfach weit über meinen Verhältnissen und meinem Budget liegt 😕

Erprobungsträger
Geschrieben (bearbeitet)

Hmm, also wenn der RS3 nicht über deinem Budget liegt, dann doch auch nicht der GT, oder? Oder aber sie liegen alle über deinem Budget, dann musst du entscheiden ob du es trotzdem wagst oder den konservativen Weg einschlägst 😯

bearbeitet von Erprobungsträger
Sensei_Sasuke
Geschrieben

Soweit mir bekannt kostet der Mustang ca. 150€ mehr im Monat als alle anderen genannten Modelle?

Sailor
Geschrieben

Mit 23 schon eine Eigentumswohnung und verheiratet. Da würde ich zu einem Touran greifen.

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      Die Instrumente tun ihren Dienst. Nicht immer genau, aber immerhin! Kühlmitteltemperatur wird ungeschickt am Zylinderkopfausgang statt Kühlereingang  gemessen, der Wert ist also etwas zu hoch im Vergleich zu üblichen Verfahren. 100° hat er selbst am Stilfser Joch nicht überschritten. Motoröl liegt jetzt auch bei schneller Fahrt nicht über 110°, da wirkt die von mir entworfene Unterbodenverkleidung zusammen mit dem größeren Ölkühler Wunder.
       
      Der unsäglichen Tachovoreilung (240 waren etwa 217 „echt“, jetzt sind’s laut Navi 232) habe ich abgeholfen durch richtige Übersetzung der Hinterachse (dazu komme ich noch) und die Wahl von größtmöglichen Rädern.  Nicht in der Breite (alles über 255 mm liegt nicht auf der Straße auf und ist nur fürs optische Beeindrucken gut, dafür rubbelt sich dann der Reifen innen viel schneller ab als außen), sondern im Durchmesser. 255/35 R 19 sind hinten drauf und 225/40 R 19 vorne. Again what learned: Die Hinterradgrößen von 275/30 R 19 oder gar 285/25 R 20 sind selten wie eine Blaue Mauritius und im falschen Moment einer Reifenpanne im Ausland tagelang nicht lieferbar. Die jetzigen Größen sind für die stark motorisierten BMW 3er/Audi A4/Mercedes C flott beschaffbar und bieten auch eine größere Auswahl an Marken.

      Mir gefallen die Dunlop SP Sport Maxx RT2 sehr gut, die Michelin Pilot SuperSport sind bei kühlerer Witterung sehr schnell sehr kalt im leichten Wiesmann und dann wird mir sehr schnell sehr warm, wenn sie nicht gut haften. Ist für Sommer-Gelegenheitsfahrer wurscht, aber wer weite und weiteste Touren in Europa fährt, sollte das bedenken. Auch naß sind sie nicht so der Hit, da sind die weniger spitz auf trockene sportliche Fahrt entwickelten Dunlops universeller und sicherer.

      Apropos: Die Reifen halten vorne quasi ewig, hinten je nach Schwere des Gasfußes. Ich erreiche hinten etwa 20.000 km, vorne wechsle ich nach der zweiten verschlissenen Hinterreifengarnitur. Sonst spinnt das ESP, weil die Abrollumfänge nicht mehr im Toleranzbereich liegen. Gefahren wird im Alltag mit einmal gedrückter Sport-Taste, sonst regelt das System schon bei einfachen Rechtskurven und greift ein. Der Sensor vorne rechts ist ungeschickt plaziert und schuld dran. Auch ohne ESP ist der MF3 verständig gefahren sehr gut beherrschbar (nach den Fahrwerksänderungen), paßaufwärts ist das meine bevorzugte Stellung. Natürlich ist er im Grenzbereich zickig: leicht, kurzer Radstand und wegen der Basis BMW E36/Z3 (!!) eigentlich vorsintlflutlich und veraltet, da "geht was", wenn was geht!

      Nur kurz gestreift: Die 806 ist ein 5-Gang-Handschalter. Das Differential habe ich gegen eine Drexler-Sperre getauscht, ich hatte nur die Serienausstattung mit 25 % Sperrwert anfangs und das ist bei forciertem Fahren nicht genug. Auch die werkseitig falsch übersetzte Hinterachse (eingebaut 3,46:1 - warum auch immer, in der Konfiguration nicht gewünscht und nicht enthalten) hat nun die passende längstmögliche Übersetzung von 3,23:1. Getriebe und Kupplung erfreuen sich bester Gesundheit, das Bedienen ist nach wie vor ein besonderer Quell der Freude. „Save the manuals!“

      Damit ist ja das nächste Thema berührt: Der Motor. Ein Trumm, sauschwer wegen Graugußblocks (selbst der Zwölfzylinder im 750i war leichter!). Ein Langhuber, der dennoch dreht wie verrückt für seine Zeit. Von Wiesmann künstlich gekappt, weil alle MF3 mit Ausnahme der CSLs nur das Mapping vom alten BMW Z3 M aufgespielt erhielten und deshalb zuverlässig um die 321-323 PS auf den Motorenprüfständen ablieferten. Jetzt nach Änderungen ein Dampfhammer, der ab 2000/min loslegt, ab 2500/min hart hinfaßt und in seiner jetzigen Abstimmung dennoch schon bei knapp 7000/min 350 PS liefert. Höher drehe ich eigentlich nie, dafür genieße ich die wunderbare Leistungsentfaltung, die keine Müdigkeit erkennen läßt. Pleuellager kamen neu nach 90.000 km vorsichtshalber (und unnötigerweise), die waren nicht angegriffen, die Tragschicht noch vollständig intakt.

      Mit der nachgerüsteten Airbox und optimiertem Mapping erreichte Markus Schmickler in der Spitze 365 PS bei 8080/min und ein Drehmoment von 366 Nm bei 4495/min. Das Drehmoment lag gleichmäßig über 320 Nm ab 2500 und bis 8000/min an statt vorher von 3500 bis 6500/min. Mit der hohen Maximaldrehzahl und der damit möglichen Verschleißerhöhung war ich noch nicht ganz zufrieden, die Leistungsentfaltung war schon unglaublich viel besser und die Fahrbarkeit durch das sattere Drehmoment deutlich verbessert.
       
       

       

      Bei der Firma Henni ließ ich weitere Optimierungen programmieren mit dem Ziel einer weiteren Verbesserung des Drehmoments bei Schonung im Spitzenbereich. Die Höchstleistung beträgt nun 359 PS bei 7700/min, das höchste Drehmoment aber 374 Nm bei 4600/min. Damit ist die Gesamtkurve wieder etwas gemäßigter und die Spitzenbelastungen bei Ausreizen der Verstellmöglichkeiten im VANOS sind gemindert. Das Ansprechverhalten ist beim Fahren gleich, nur ab etwa 7000/min fällt das Drehmoment nun stärker ab, so daß bei „Weiterorgeln“ über 7000/min keine wirklichen Leistungszuwächse mehr kommen. Diese Höchstdrehzahlen sind auch Höchststreß für alle drehenden Teile, von einer Absenkung auf sinnvoll zu fahrende 7000/min ergibt sich eine erhebliche Verringerung der mechanischen Beanspruchung.
       
       

       

      Warmfahren und Kaltfahren hilft der armen Zylinderkopfdichtung, die die unterschiedliche Ausdehnung von Graugußblock und Aluminiumkopf sonst nur unter Aufopferung ihrer selbst kompensieren kann. Sie hat bei sehr geringem Zylinderabstand nur ganz wenig Steg und wird dort deshalb besonders beansprucht. Durchs Zündkerzenloch endoskopiert: alles bene.

      Ölverbrauch? Zwischen den Wechseln keiner meßbar. Sprit? Zwischen 8,5 und 20 L/100 km ist alles drin. Normalerweise sind’s um die 10,5 bis 11 L/100 km. Stadt ist Gift, da fängt er das Saufen an. Dafür nehme ich ihn aber nicht, der Stadtanteil beträgt sicher weniger als 5 % der Gesamtlaufstrecke.

      Dem funzeligen Licht der kleinen Serienscheinwerfer versuchte ich, mit LED-Leuchtmitteln aufzuhelfen. Hell wird’s damit. Überall. Da der Reflektor nicht mehr zum Abstrahlverhalten der Leuchtmittel paßt - unkontrolliert und für Vorherfahrende mehr als störend. Bei Ausfahrten durfte ich mir ganz schön was anhören deswegen! Nicht umsonst ohne Zulassung. Wie alle Vielfahrer der MF3 es tun Abhilfe also durch H4-Leuchtmittel mit besserem Wirkungsgrad und mehr Lichtausbeute. Bosch und Philipps sind da gute Adressen und der Effekt ist schon deutlich merkbar. Die Rückleuchten sind mit LEDs erstarkt. Im heutzutage üblichen Lichtermeer an modernen Heckansichten mit Laufblinkern und sonstigem Unsinn geht man im kleinen MF3 sonst förmlich unter!

      Die Umbauten an der Karosserie mit Änderung der Stromversorgung auf LiFePO-Leichtbau-Batterien, die gescheiterten Versuche einer Klebefolierung (stattdessen jetzt satt sitzend und nahtfrei in originalem Farbton sprühfoliert), die Verkleidung des Motorraums und des Heckbereichs von unten, die dem BMW-Standard passend zum Motor entsprechende Aufrüstung der Kühlung sowohl für Wasser (mit stufenweise gesteuertem Elektrolüfter) wie Motoröl (mit fast viermal so großem Ölkühler statt des ab werk verbauten vom 286 PS-M3 ...) sowie die umfangreichen Modifizierungen des Fahrwerks bis zu komplett neuen Federbeinen vorne und die preiswerte Nachrüstung eines Tempomaten habe ich hier im Forum ja schon geschildert. Alles über zig-tausende Kilometer praxisbewährt, alles gut. Und die wesentlichen Schwächen des Autos sind gemindert oder abgestellt.

      Die sehr harte Fahrwerksabstimmung fordert bei flotterem Fahren auf nicht immer glattem Geläuf ihren Tribut: Die Fahrwerksteile verschleißen relativ schnell. Die Vorderachsträger (diese bananenförmigen großen Träger) sind Original-BMW-Teile und sehr günstig bei Lemförder zu beziehen. Bevor man sich an einem Traggelenk und dessen Ausbau lange versucht: Gleich ganz neu!

      An der Hinterachse ist die Erreichbarkeit mancher Verschraubungen unterirdisch. Durch das Gewirr an Lenkern und Streben erreicht man z.B. die Domlagerschrauben schier nicht und wenn, lassen sich die Schrauben nur mir Achtelumdrehungen lösen. Geduld und Spucke sind nötig!

      Die beteiligten Werkstätten kann ich hier auch zusammen auflisten:

      Fahrwerk/Bremsen: www.Rennfeder.de aus Helsa bei Kassel
      Motormapping: Markus Schmickler, Bad Neuenahr und www.henni-performance.de in Wernau
      Auspuffanlage: Stüber Auspufftechnik, Overath
      Sprühfolierung: www.cardip.de in Heilbronn
      Pleuellagerwechsel: Ralf Mork www.mw-perfomance.com in Rockenhausen (Pfalz)
      alles andere: mein Oldieschrauber des langjährigen Vertrauens aus Mutterstadt - im Vergleich zu "Fachwerkstätten" mit unbezahlbarem Wissen um Auto, Motor und Sport ...

      Eine teure Erfahrung: Winterfahrten sind wunderbar mit offenem Dach bei Schnee. Es ist eine Illusion, daß da nichts passieren könne von wegen „GFK-Karosse auf feuerverzinktem Rahmen“. Dieses Tun kostet ein korrodiertes Fahrwerk und eine ruinierte Bremsanlage! Diese Teile sind nach wie vor aus Stahl. Wie lernte man in Chemie? „Das Unedle opfert sich für das Edle.“ Stahl ist unedel, feuerverzinkt ist edel. Tolle Wurst! Achsträger, Wasserabweisbleche, Führungshülsen der Radbremszylinder - alles verrostet. Alles neu. Dabei flog die eigentlich sehr überzeugende MovIt-Anlage auch wieder raus. Lohnt nicht, weil’s fast denselben Effekt der besseren Reaktion und Dosierbarkeit durch viel billigere (und ich meine VIEL billiger) Maßnahmen erreicht wird: Zimmermann Rennbremsen, Seriensättel und Ferodo DS-Beläge bei Stahlflex-Bremsleitungen, dazu ATE-Rennflüssigkeit und alles ist gut. Sind sogar preiswerter zu haben als Ersatz der Serienteile. Verschleiß ist wegen des geringen Wagengewichts übrigens unglaublich gering auch bei flotterem Fahrprofil. Scheiben vorne können gut und gerne 100.000 km halten, Beläge ebenso.

      Ach ja - zu guter Letzt die Wartung.
       
      Ein sehr leidiges Kapitel, da sind manche Sünden unterwegs. Was da für teures Geld in „Fach“Werkstätten des In- und Auslands nicht oder falsch oder zu spät gemacht wird, ist teilweise ein Graus. Pannen bei "top-Werkstatt-scheckheft-gepflegten" Wagen wegen gravierendster Wartungsmängel sind erschütternd. Ich hielt mich an „wer gut schmiert, der gut fährt“ und veränderte die Arbeiten mit folgendem Schema:

      Motoröl neu alle 7.500 km oder jährlich, 5W40 Motul 300V jetzt, vorher Mobil 1 0W40, davor Mobil 1 5W50, das unsägliche alte Gebräu (Rezept aus den frühen 90igern ist sicher nicht mehr zeitgemäß) „Castrol 10 W 60“ nur anfangs. Ölfilter spätestens bei 15.000 km neu. IMMER den BMW-Originalfilter nehmen, kein Nachbau von Mann oder Hengst! Nur der Originalfilter hat eine Manschette ums Filterpapier, die Auseinanderdrücken der Lamellen verhindert und den Filtereinsatz damit druckfester macht.

      Getriebeöl alle 60.000 km neu (keine besonderen Anforderungen), Differentialöl alle 30.000 km. Das Differential wird sauheiß, da es nicht gut im Kühlluftstrom hängt und auch noch vom Auspuff gegrillt wird; deshalb das beste erhältliche von Castrol (heißt heute Syntrax) 75W140. Je öfter schnelle und lange Autobahnetappen anstehen, desto häufiger wechseln!

      Zündkerzen alle 40.000 km neu - NGK oder Bosch. Sind bei BMW sauteuer, im freien Handel für weniger als 40 € für den Satz (statt 120 € bei BMW) zu haben. Dabei gleich die Einzelzündspulen auf Korrosionsspuren an der Kontaktfläche prüfen - sonst funkt's trotz neuer Kerze nicht richtig!

      Kühlmittel und Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre neu. Dabei auch Luftfiltereinsätze reinigen (Plattenfilter von K&N in der Airbox).

      Einriemen mit Riemenspanner und Umlenkrollen alle 50.000 km neu, die Spannrollen leiden immer und „sicher ist sicher“. Kostet nicht die Welt, beruhigt aber.

      Servolenkungsöl und Kupplungsflüssigkeit alle sieben oder acht Jahre neu. Ölist neu rot, nicht schwarz! Kostet um die 50 € mit Arbeit - die Servopumpe kommt auf 600 € plus Arbeit! Kupplungsflüssigkeit ist wie Bremsflüssigkeit, nur verträgt sie längere Betriebszeiten. Wasser ist Quell des Rostes und kostet Kupplungszylinder auf die Dauer.

      Ventilspiel ließ ich anfangs nach der Einlaufzeit kontrollieren und dann bei 50.000 und beim Pleuellagerwechsel nach 90.000 km. Unverändert. Ein Zeichen, daß Fahrweise und Wartung trotz allem materialschonend sind - ich vermeide aber auch das nach der Umprogrammierung unnötige volle Ausdrehen bis 8000/min. Maximal sind’s selten 7000/min, normal maximal 6000/min. Spitzenbelastung bringt nicht so viel mehr wie sie schädigt.

      Fahrwerksvermessung immer beim TÜV-Termin. Kostet nicht viel, dafür ist dann der Geradeauslauf immer untadelig und der Reifenverschleiß gleichmäßig. Wer’s beim Reifendienst machen lassen will: Die Werte entsprechen dem meist gespeicherten „BMW Z3 tief“. 100 € maximal.

      Was ging  kaputt?

      Eigentlich ehrlich gesagt fast nichts. Die Frontscheibe wegen Steinschlags. Kann das Auto grundsätzlich ja nix dafür. Der Auspuff war nach 50.000 km leergebrannt und fing an unerträglich zu dröhnen. Bei 3000/min fielen einem unterm geschlossenen Verdeck die Ohren ab. Durch neue Endrohre mit Schalldämpfern (individuell nach meinen Anforderungen gebaut) ersetzt, bei Konstantfahrt durch Totschallkammern etwas leiser als Serie und die Körper etwas verkleinert, so daß sie nicht mehr so oft aufsetzen.
       
      Die zweite Wasserpumpe ist immer noch spielfrei (sie muß nach meinem Umbau ja keinen am S54-Motor von BMW nicht vorgesehenen Viscolüfter zusätzlich bewegen, sondern einfach nur Wasser pumpen), Kupplung mit immer gleichem Druckpunkt, Getriebe leise und nach wie vor sehr fein zu schalten. Bremse spricht gut an, Verzögerung sehr gleichmäßig bei gleichmäßig steigender Pedalkraft. Abbremsung 55 %! Korrosion bin ich selber schuld, sie betraf die Fahrwerksträger vorne, die Verschraubungen hinten, die Verkabelung an der Batterie, die Bremsanlage und die Leitungen zum Lenkungskühler.

      Die Sitzheizung quittierte spektakulär ihren Dienst. Sie schaltete sich selber ein - natürlich sommers und bei großer per se herrschender Wärme. Sicherung gezogen und „Thema erledigt“ gedacht. Bis Markus Schmickler mich verzweifelt anruft und mitteilt, daß die 806 schier nicht sinnvoll abzustimmen sei auf dem Prüfstand, weil sie immer wieder völlig unplausible Werte zeige. Ob ich was an der Elektrik geändert hätte?? „Ich bin schon froh, wenn ich was mit Strom fehlerfrei schreibe!“ wollte ich antworten. Bis mir die Sitzheizung wieder einfiel. Lösung: Die ach so tolle selbstgefertigte Verkabelung der Manufaktur ist nicht so der Hit. Sie ist nicht sauber ausgeführt, teilweise werden nicht zulässige Lüsterklemmen (!!) verwendet. Direkt neben leistungsführenden Kabeln der Sitzheizung liegen haarfeinste Drähtchen für die Signale der Motorsteuerung. Als die Sitzheizung ihren Elektrogremlin entwickelte, indem sie einfach sanft anschmorte, ist der Kabelsatz der Steuerung angegriffen worden. In der Werkstatt fachgerecht korrigiert - Fehler weg. Sitzheizungen auch. Brauchen eh nur Weicheier.

      Zum Kapitel schlechte Ausführung der Kabel gehört auch, daß ich mich anfangs von der Motorkontrolle foppen ließ. Etwa alle 10.000 km reklamiert sie, daß ein Fehler vorliege. Manchmal auch öfter. Ausgelesen über OBD: „Fehler Heizung Lambda-Sonde Bank 2“. Immer. Immer wieder. Abhilfe 1: Sonde ersetzen. Teurer Spaß, habe ich zweimal gemacht. Nützt nur nichts. Fehler taucht wieder auf! Abhilfe 2: ignorieren. Schadet nichts, Motor startet und läuft wie immer.

      Erfahrung dazu: Scheint ein Fehler der Verkabelung zu sein. wenn’s feucht ist (oder ich den Krümmer ansprühe), ist der Fehler weg. Wundersame Heilung? Nein - die Autodoktoren bei Vox würden wieder sagen „Glaubste dat? DREI Lambdasonden für nix , dabei war et nur ein Fehler im Kabel!“ Leider ist die Verlegung auch nicht leicht zu erreichen, also lebe ich damit. Der TÜV mißt ja eh im Endrohr und da kommt nur Gutes heraus. Selbst jetzt  noch erreicht der Katalysator im Leerlauf ein CO von 0,2 % bei zulässigen 0,9. Lohnt sich, daß der teure M-Metallkat verbaut ist.

      In den letzten zehn Jahren und 100.000 km hat der MF3 an Reiz nichts verloren. Man ist vertraut, „anziehen wie einen Handschuh“ und los geht’s - auch auf weiteste Touren. Die konstruktiven Mängel habe ich für mich bestmöglich mit sinnvollem Aufwand abgestellt, sonst ist er im Allgemeinen grundsolide und erstaunlich haltbar. Das sorgt dann für Betriebskosten, die kein anderer Sportwagen dieser Leistungsklasse liefern kann.

      Wertverlust denken manche, komplett durch Wertgewinn ersetzen zu können - zu Mondpreisen kauft nur keiner einen MF3. Neupreis 120 k€ und nach acht Jahren 150 k€ verlangen - das ist Illusion. Dennoch ist für die Wagenklasse der Verlust sehr gering - was kein Wunder ist, denn er ist in der äußerst kompakten Form einzigartig und wie belegt haltbar, gebrauchstauglich selbst für Fernreisen und belastbar.

      So eine Wiesmann-Kappe mit bestimmt 70.000 "offen gefahrenen Kilometern" muß man sich erdienen!

       

       
       
       
      Markus
    • s-r-boom
      Hallo,
      ich bin aktuell auf der Suche nach einem 458 Spider. Vielleicht möchte hier ja jemand verkaufen ohne, dass das Auto auf den üblichen Plattformen eingestellt ist. Dann gerne eine PN an mich...
       
      Ansonsten habe ich schon einen Favoriten im Auge und würde gerne mal eine Einschätzung zum Preis des Fahrzeuges haben. Wäre super, wenn mir jemand der Experten kurz per PN weiterhelfen würde, dann müsste ich den Link hier nicht breit treten. Sonst ist nachher noch jemand schneller 🙂
       
      Danke...Raphael
    • LouisBMW
      Hallo, ich suche eine Sportwagen Kaufberatung, was würdet ihr empfehlen?
      Ich möchte zwischen 20-22.000€ investieren, soll nicht älter als 5 Jahre sein, max. 70.000 gelaufen haben und min. 250 PS haben. Welche modelle fallen euch da so ein?
    • Pentium
      Hier starte ich ein Tagebuch meines frisch erworbenen SRTs.  Alle Höhen und Tiefen werde ich erbarmungslos offenlegen. Wer sich auch einen zulegen möchte, kann sich hier anfixen oder abschrecken lassen ….. auf geht’s:
       
      Es war einmal … quatsch - spontan hab ich mich am Samstagvormittag zu einem Wechsel von 3.0 CRD auf 6.1 HEMI entschlossen (danke DUH!), nun muss es aber schnell gehen, sonst zuckt der Schließmuskel und es wird wieder mal verschoben.
       
      Der nächstgelegen Interessante, der sich auch noch meinem Diesel annehmen möchte, steht bei einem Händler in gut 800km Entfernung ….. hmmmm … um 12:00 Uhr vollgetankt auf die AB - 800 km Richtung Norden  …..   so eine Geschichte darf nicht besonnen und gut überlegt starten….
      …. und um 20:30 Uhr schon wieder mit breitem Grinsen auf der Heimfahrt. Wie vom Verkäufer vorher gesagt, geht nach gut 200km die Motorkontrollleuchte an, den HEMI interessiert dies aber nicht im Geringsten, er marschiert tapfer brüllend über die A7….
       
      Nach weiteren  problemlosen 800 km Fahrt bringe ich ihn um 04:30 Uhr in die Halle. Den Durchschnittsverbrauch konnte ich zeitweise bei einem Schnitt von 120km/h von 17,5 auf 16,5 ltr. drosseln… Spaß geht anders…..
       
      Ein Auslesen gestern wies den Fehler P0430 „Katalysatoreffizienz (Bank 2)“ aus, einen Neuen gibt es von Magna schon um die 900€, verschieben wir auf den nächsten TÜV in 07/2020…..
       
      Viel schlimmer sind die Abrollgeräusche der abgefahrenen Winterreifen. Dafür gibt es am Montag neue Pirellis mit anschließender Fahrwerksvermessung.
       
      Am Dienstag wird dann noch das scheußliche ALPINE Doppel-DIN gegen ein Pioneer Z810 getauscht.
       
      Am Mittwoch darf der Dicke dann mit uns in den ersten gemeinsamen Urlaub in die Pfalz…
       
      Ein paar kosmetische Veränderungen stehen noch an, die Liste der gespeicherten Fehler muss noch reduziert werden….. ich werde be(r)ichten
       
       

    • Gerhard328
      Hallo zusammen,
       
      ich bin schon seit einiger Zeit auf der Suche nach meinem Traumauto, einem 328 GTS in rot mit beiger Lederaustattung. Nun habe ich folgenden Ferrari gefunden und wollte gerne Eure Meinung dazu hören bzw. hätte eine konkrete Frage. Der Ferrari ist seit Juni 2017 inseriert bei mobile.de (was ja schon ziemlich lange ist): 
       
      https://suchen.mobile.de/auto-inserat/ferrari-328-gts-ahlen/246141792.html
       
      Anfangs wollte der Besitzer wohl 100k, im Laufe der Zeit ging er immer weiter runter. Eine Einigung könnte bei knapp unter 80k klappen. Wäre das in Ordnung? Kennt vielleicht jemand sogar den Ferrari? 
       
      Folgende Infos habe ich noch: Der 328 kommt aus der Schweiz und hatte dort 2 Besitzer. 2005 kam der zu dem jetzigen Besitzer, der in den letzten 10 Jahren nur ca. 2800 km gefahren ist. Das Scheckheft ist ausgefüllt und die Laufleistung nachvollziehbar. 2017 wurde der Zahnriemen mit Spannrollen erneuert, ein KD durchgeführt, Klima auf R134a umgerüstet, Fahrwerkgummis VA und HA erneuert, ebenso Buchsen der VA und Spurstangenköpfe (Rechnung liegt vor). Die Reifen sind auch neu.
       
      Er ist unfallfrei und nicht nachlackiert, irritiert haben mich aber die Wellen an der Oberseite der hinteren Stoßstange auf Höhe der Bremslichter (Bild). Der Händler hat keine nähere Erklärung und meinte, das ist eben so. Bei anderen 328, die ich sehen habe oder die angeboten werden, ist das nicht so. Kann hier bitte jemand Licht ins Dunkel bringen? Für weitere Hinweise bin ich natürlich auch dankbar. Da die Entfernung ca. 600 km beträgt, wollte ich vor einer Besichtigung bzw. Probefahrt möglichst viel abklären. 
      Schon mal herzlichen Dank an alle, die mir weiterhelfen.
      Gerhard
       


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