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Oliver Walter

Legierung Querlenker MF4

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Oliver Walter
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Letzter Beitrag:

Hallo Gemeinde,

 

ich bin gerade dabei mir Querlenker vorne nachfertigen zu lassen für meinen MF4.

Welche Legierung hat den Wiesmann anno für diese Teile verwendet?

Weiß das jemand zufällig.

 

motorsportlicher Gruß

 

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Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Falls es niemand sicher (!) weiss, die Zusammensetzung läßt sich anhand eines alten Musters recht unkompliziert und schnell mittels Röntgen Fluoreszenz bestimmen. Diese Geräte sind mittlerweile als Handgeräte erhältlich und hinreichend präzise. Sie funktionieren natürlich zerstörungsfrei. Die Geräte werden auch als XRF Analyzer bezeichnet.

 

Dann müßtest Du nur schauen, wer wo so ein Teil hat und vielleicht unkompliziert und ohne allzu hohe Rechnung das nachschaut.

 

Es ist aber auch möglich, dass eine für die Nachfertigung in Frage kommende Firma solch ein Gerät ohnehin schon hat, zwecks EIngangskontrolle bezogener Rohmaterialien. Zur Kontrolle der Korrektheit gelieferter Legierungen. Dann wäre es ja kein Thema, für die Nachfertigung ein Originalteil mal eben vor das Gerät zu halten.

bearbeitet von Gast
Oliver Walter
Geschrieben

Danke für die Info Jarama.

Leider fragt mich eben der der es machen soll,insofern denke ich, hat er keinen XRF Analyzer. 


Gruß

Bottema
Geschrieben

Das Chassis ist aus EN AW 5083 [AlMg4,5Mn0,7] hat folgende Vorteile:

Gute Anodisierbarkeit

Sehr gute Korrosionsbeständigkeit

Sehr gute Schweißeignung

gute Zerspanbarkeit

 

da die Lenker nicht geschmiedet sondern aus dem Vollen gefrässt sind würde ich davon ausgehen, dass auch hier 5083 verwendet wurde.

 

welche lässt du nachfertigen, die unteren, die oberen rechts, links?

was kosten die dann?

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Für Fahrwerksteile würde ich eher nicht denken, dass die gleiche Legierung wie beim Chassis Sinn macht. Für Fahrwerksteile würde ich eher eine hochfeste Legierung einsetzen, beispielsweise AlZnMgCu1,5  (7075). Siehe beispielsweise http://www.schmolz-bickenbach.de/fileadmin/files/schmolz-bickenbach.de/documents/Datenblaetter/7075.pdf

 

Das kommt mir bei "aus dem Vollen fräsen" in den Sinn. Beispielsweise diese Legierung ist gut zerspanbar, aber kaum schweißbar.

 

 

P.S.: Hier eine schöne Übersicht über verschiedene Legierung und deren Einsatz http://www.strojmetal.cz/de/werkstoffubersicht . Für Kfz Fahrwerksteile sind diverse Legierungen beschrieben. Ich würde dennoch bei 7075 bleiben, wenn wirklich komplett zerspanend hergestellt wird ;).

bearbeitet von Gast
Oliver Walter
Geschrieben

Interessanterweise sind die Laschen/Ösen an den Radträgern geschweißt. Das spricht dann gegen die schlecht schweißbare Annahme.

 

Vielleicht müssen wir es doch mit XRF analysieren.

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Oder eine geeignete Legierung suchen. Besser als Original wäre ja auch nicht die schlechteste Lösung, zumal die Materialkosten eher zweitrangig sein sollten ;). Oder wenn Kosten wirklich eher zweitrangig sind, kämen auch Titanaluminide in Frage, dann allerdings nicht zerspanend.... B)

 

7020 ist laut Tabelle in meinem 2.Link gut schweißbar. Ich meine mich aber zu erinnern, ziemlich sicher, dass das so pauschal nicht zutrifft. Schweißbar ja, aber im Bereich des höchsten Wärmeeintrages strukturelle Veränderungen mit dem Ergebnis niedriger Duktilität und folglich der vergleichsweise erhöhten Gefahr der Rissbildung. Dürfte für alle 7xxxer in unterschiedlichem Ausmaß gelten. Also wäre "double check",wie immer bei Angaben im Internet, sicherlich hilfreich.

 

Was tragen/halten denn diese Laschen und Ösen? Sind selbige hoch belastet? Hast Du mal ein Foto von so einem Teil?

bearbeitet von Gast
Oliver Walter
Geschrieben

da kommt schon Druck drauf, sind hinten die Stoßdämpfer dran und diese Laschen/Ösen sind an den aus dem vollen gefrästen Radträger geschweißt.

Siehe Bild.

Darum meine Vermutung mit dem Material 7xxx wohl nicht wegen der Schweißbarkeit.

 

Gruß

 

Radträger.jpg

Die Materialkosten sind nicht das Problem, dass ist richtig. 

Gast
Geschrieben

Stimmt, in diesem Fall und für diese Belastung (permanente Wechselbelastung im Bereich der Schweißverbindung) würde ich persönlich dann eher keine 7xxx Legierung nehmen.

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Gast
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