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Maserati Mostro by Zagato

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Auszüge aus einem Post von @michi0536

 

Freunde, Mitforisten, ich bringe frohe Kunde:

Das Abendland geht doch noch nicht unter! Es wird tatsächlich nach langer Zeit wieder ein echter, moderner GT gebaut!

 

Zagato baut eine Hommage an den berühmten Maserati Il Mostro von Sterling Moss !!!!!!!

Und nun das Beste:

 

- ein echter, wirklicher Grand Tourisme, weil das Auto einerseits eine Strassenzulassung, andererseits eine Rennhomologation erhält, unglaublich im Vergleich dazu, was die Marketingabteilungen anderer Hersteller als GT bezeichnen!!!!

 

- Das Design als Hommage an den historischen Wagen, aber wunderbar und klar und schnörkellos umgesetzt, ohne die aufgepappten Möchtegernretrodetails anderer Hersteller

 

- Das Auto hat keinerlei Fahrhilfen wie ABS und anderen Quatsch, der Fahrer darf selbst fahren und darf selbst seine Entscheidungen treffen, er darf selbst Zwischengas geben und darf ohne Drifthilfe driften....unglaublich

 

- Das Armaturenbrett: mit echten Armaturen (wie der Name eigentlich sagt), einfach Rundinstrumente auf einem Alublech, ohne Flatscreengrosses Navi, ohne Verbrauchsvorhersagecomputer, ohne klobiges Airbaglenkrad....unglaublich (wahrscheinlich sogar ohne Connectivity, warum auch , mit dem Auto darf man ja selber fahren und muss daher nicht während der Fahrt an irgendwas rumspielen....)

 

- Das Auto hat dafür eine Dickensperre und eine Basketballersperre serienmässig, ohne Aufpreis

 

- und das beste: es hält locker die internationale Maximalhöhe für Sportwagen ein, die darin besteht, dass das Wagendach unterhalb des G-Punktes einer vernünftig langbeinigen Frau (ohne Absätze!) endet.

 

(leider derzeit nur fünf Stück) 

 

Maserati-Mostro-Zagato-Coupe.jpg

Maserati-Mostro-Zagato-Coup.jpg

Maserati-Mostro-Zagato-Coupe (1).jpg

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JaHaHe
Geschrieben

Vielleicht könnte ein Moderator die Diskussion aus dem Maserati Bildband hierher verschieben.... Ist ganz spannend bisher! 

san remo
Geschrieben

Der Wagen ist auf jeden Fall vom Design her recht gut gelungen, wenn das solche Nostalgiker wie ich überhaupt sagen dürfen.

Vielleicht besinnt sich Maserati ja auf seine früheren Tugenden, schöne, filligrane GT Fahrzeuge zu bauen und eine solche Vorschlag ist ein Ausgangspunkt dafür. Mit Studien, also aus meiner Sicht Überlegungen wie etwas in der Zukunft aussehen könnte fängt es doch meistens an.

 

Grüße in den Nachmittag

S.R.

Gast amc
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb san remo:

Mit Studien, also aus meiner Sicht Überlegungen wie etwas in der Zukunft aussehen könnte fängt es doch meistens an.

Das wäre schön, aber genau das sehe ich in diesem Exemplar nicht, daher kommt mein Unbehagen. Gut, man muss fairerweise sagen, das ist ein Zagato-Fahrzeug mit Maserati-Unterstützung, keine Maserati-Studie, das verändert den Blickwinkel etwas.

quax
Geschrieben

Ehrlich gesagt gefällt mir das Heck so gar nicht.
Von dem her, darf es ruhig bei den 5 Exemplaren bleiben.

Gast
Geschrieben

Designmäßig gibt´s da schon noch etwas "Luft nach oben", aber die Back-to-the-roots-Philosophie gefällt mir...

JaHaHe
Geschrieben

Die Sache ist doch die, was kann eine solche Studie oder Kleinserie aufzeigen und was nicht:

 

Was sie nicht zeigen kann:

- Einen Maserati der sich ohne weiteres tausende male Verkaufen lässt.

 

Was sie aufzeigen kann:

- Dass auch im hier und jetzt hinreißend schöne Autos gebaut werden können ( das hat das mostro mit dem Touring F12 gemein)

- Dass Maserati den Nachfolger des Grand Coupe nach historischen Vorbildern ausrichten sollte: kleiner, leichter, sportlicher, eleganter, begehrenswerter, atemberaubender. Man könnte erkennen, dass sich dieneuen Autos wieder stilistisch an den grandiosen 3200 oder 4200 orientieren sollten. Weil klassisches Design eben nicht von gestern ist, sondern auch heute noch sehr positiv aufgenommen werden kann.

- Dass man bei Maserati wieder mehr auf Sportlichkeit setzen sollte, zumindest was die 2 Türer betrifft. Warum also nicht eine Clubsportversion, wie hier das mostro, Ferrari brachte die 355 Challenge schließlich auch an den Mann, (sogar an den von Brigitte Nielsen!) gerade in Kombination mit einer Straßenzulassung ist das eigentlich eine echte Marktlücke. 

- Zu welchem Preis man so etwas anbieten kann, dazu kann ich nichts sagen, da ich mich in der Automobilindustrie nicht auskenne, aber Ferrari schafft es autos ohne Homologation für horrendes Geld abzusetzen, Pagani verkauft unfassbar hässliche Autos für Millionen..... Die Bereitschaft für "sinnlose" Autos Geld auszugeben ist also da....

Wenn man sich dann noch vorstellt, dass man bei Maserati eine glorreiche Geschichte und ein umwerfendes Design bekommt, sollte sich ein mostro schon verkaufen lassen. Ich denke sogar, dass sich ein solches Auto im Preisbereich eines Gt 3 Rs realisieren ließe. 

 

 

Datloke
Geschrieben

Erinnert mich optisch stark an den Trident Iceni....

JaHaHe
Geschrieben

56a90c3d3c763_ilmostro.thumb.jpg.124decb

Optisch gefällt mir die neue Version sogar besser als das das Original aus den 50er....

 

tollewurst
Geschrieben

Das Auto sieht aus wie ein gepimter SLR. Weiß jemand welches Fahrzeug die Basis stellt?

Abgesehen davon finde ich es heutzutage sinnlos einen "klassischen" GT zu bauen der sowohl Reiseauto als auch Rennwagen ist. Dazu sind die Unterschiede in nahezu jeder Hinsicht zwischen Straßenautos und Rennwagen zu groß, das lässt sich heutzutage nicht mehr Sinnvoll kombinieren.

Gast
Geschrieben

Dann dürfte man auch keinen 911 mehr bauen. Aber ich gebe dir insofern recht, als man mit einem schnellen Reisewagen - nichts anderes ist der klassische GT ja - beim heutigen Verkehrsaufkommen auch nicht eher ankommt als mit einem Golf Diesel. 

Aber da Sportwagen eh mehr oder weniger sinnbefreit sind, darf man das nicht so eng sehen. ;)

JaHaHe
Geschrieben

 

vor 11 Minuten schrieb tollewurst:

Das Auto sieht aus wie ein gepimter SLR. Weiß jemand welches Fahrzeug die Basis stellt?

Abgesehen davon finde ich es heutzutage sinnlos einen "klassischen" GT zu bauen der sowohl Reiseauto als auch Rennwagen ist. Dazu sind die Unterschiede in nahezu jeder Hinsicht zwischen Straßenautos und Rennwagen zu groß, das lässt sich heutzutage nicht mehr Sinnvoll kombinieren.

Brille: Fielmann!

 

In welcher Weise ähnelt das neue mostro dem schwäbischen-englischen übertaxi?

 

Die Kombination aus Renn und Straßenauto ist, meiner Meinung nach schon eine reizvolle, schließlich sind viele Qualitäten eines Rennautos, die Leichfüßigkeit, das präzise Lenkverhalten, das geringe Gewicht etc. auch auf der Straße zu genießen. Natürlich nicht um mit dem Auto im Stau zu stehen. Aber Sonntag morgens durch über einsame Bergstraßen zur heiligen Messe zu fahren stelle ich mir schon schön vor in einem solchen Auto....

tollewurst
Geschrieben

Nur dann ist es ein Sportwagen und kein Rennwagen.

Seitenansicht, lange Nase, hohes Heck, die Flügeltüren, die Linien, das ist alles sehr SLR lastig

JaHaHe
Geschrieben

Ja aber es ein Grand Tourisme ist eben beides, und das macht die Faszination aus. Ähnlich wie die 355 Challenge Ferraris.....

vor 2 Minuten schrieb tollewurst:

Seitenansicht, lange Nase, hohes Heck, die Flügeltüren, die Linien, das ist alles sehr SLR lastig

Das mostro ist eine moderne Interpretation des 450 S Zagato , es ist also sehr mostro-lastig, und maserati-lastig und zagato-lastig.

Das Auto ist viel kürzer und niedriger als der SLR, viel feiner gezeichnet. Ich kann keine Gemeinsamkeiten erkennen, außer das beide 4 Räder und ein Lenkrad haben.

planktom
Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb F40org:

- Das Armaturenbrett: mit echten Armaturen (wie der Name eigentlich sagt), einfach Rundinstrumente auf einem Alublech, ohne Flatscreengrosses Navi...

? ? ? ich sehe nur ein zentrales display das aussieht wie ein mobiles navi ? und unten an der konsole die tastatur für caffè,-lungo,espresso und -doppio:D

michi0536
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb planktom:

? ? ? ich sehe nur ein zentrales display das aussieht wie ein mobiles navi ? und unten an der konsole die tastatur für caffè,-lungo,espresso und -doppio:D

Ein anderes der fünf Exemplare hat eine Aluplatte mit Rundinstrumenten. Aber Autos dürfen ja auch nicht mehr individuell verschieden sein, das sollte man dem Auto unbedingt auch noch ankreiden, genauso wie das viel zu niedrige Gewicht von gerade mal 1000 kg, das ist viel zu wenig, das geht gar nicht, wo kommen wir denn dahin......was nicht sein darf das nicht sein kann, echte GTs zu bauen ist anscheinend heutzutage verboten

Gast amc
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb JaHaHe:

Ja aber es ein Grand Tourisme ist eben beides, und das macht die Faszination aus. Ähnlich wie die 355 Challenge Ferraris.....

Das mostro ist eine moderne Interpretation des 450 S Zagato , es ist also sehr mostro-lastig, und maserati-lastig und zagato-lastig.

Das Auto ist viel kürzer und niedriger als der SLR, viel feiner gezeichnet. Ich kann keine Gemeinsamkeiten erkennen, außer das beide 4 Räder und ein Lenkrad haben.

 

1) Beim Heck musste ich ehrlich gesagt auch mal kurz an den SLR denken, aber das wirkt nur auf einem der Bilder so. Insgesamt hat der Wagen auch optisch mit dem SLR nichts zu tun, da gebe ich Dir Recht.

 

2) Der Mostro (ist es nicht "il mostro"?) ist das was Du sagst, dreifache -lastig, aber eine moderne Interpretation? Wenn dann wohl nur optisch. Sonst müsste da sowas wie ein Aston Martin GT12 rausgekommen sein.

 

3) Diese Studie+X ist aber kein GT. Guck doch mal hinein. Das ist schon ein Racer, keine Frage. Ihn auf der Straße zu benutzen so wie er jetzt dasteht Unsinn. Wenn man ihn denn überhaupt wirklich zugelassen bekommt (mit dem Flügel sowieso nicht). Ich weiß nur nicht ob er als Racer wirklich funktioniert, und ich kapiere das Konzept nicht, also den Ansatz ihn als Racer zu bauen, den Innenraum konsequent darauf auszurichten, außen aber die Form vor die Funktion zu setzen und dann nur 5 Stück zu bauen, so daß echter Trackeinsatz sehr fragwürdig ist. Das ist das was für mich nicht zusammengeht. Und das mit dem Anreisen auf eigener Achse ist auch Schmarrn bei dem Wagen. Wenn er diesen Riesenspoiler im GT-Style (Damit meine ich die Rennserien, nicht "Gran Tourisme") braucht und der nicht nur Kitsch ist, dann willst Du ihn auf der Rennstrecke drauf haben. Aber anreisen damit darfst Du nicht. Also Renntransporter für Ersatzteile und den Spoiler - aber da würde man dann wohl gleich den Wagen mit reinfahren, stimmt's?

 

 

JaHaHe
Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb amc:

(ist es nicht "il mostro"?

Ja aber nur weil es im italienischen kein Neutrum gibt, im deutschen Text habe ich, dann den Artikel angepasst, weil es für mich sonst nach "der monster" klingt ;) 

Auf den Rest antworte ich morgen, bin jetzt zu müde ;) 

Buona notte! 

 

netburner
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb michi0536:

echte GTs zu bauen ist anscheinend heutzutage verboten

GT kommt von "Gran Turismo", also "großer Reise". Mit dem, was der Mostro im Innenraum an Komfort bietet (oder vielmehr: NICHT bietet) möchte ich ehrlich gesagt nicht auf lange Reisefahrten gehen. Vom Lärm mal völlig abgesehen. Und hier geht es mir nicht um neumodische Spielereien wie Navi, Infotainmentsystem und iPod-Anschluss, sondern schlicht um bequeme Sitze, ein wenig Platz zum durchatmen und einen klassischen Hauch von Luxus. Der Mostro verströmt innen den Charme einer Brotdose kombiniert mit einem Überrollbügel und wenigen lieblos einsortierten Rundinstrumenten (zumindest der eine, der andere Besitzer ließ konsequenterweise direkt eine Digitalanzeige aus dem Rennsport einbauen). Leider weiß der Wagen somit meiner Meinung nach nicht so recht, was er wirklich sein will. Zum einen zitiert er optisch ein domestiziertes Rennauto, das allerdings im Original noch viel unbequemer ist und für Reisen erst recht nicht taugt, zum anderen will er wohl auch kein richtiger Rennwagen sein, lässt sich aber laut meinen Infos tatsächlich in den allermeisten Staaten nicht "einfach so" zulassen. Somit bleibt dann nur der Stehplatz in der gut klimatisierten Autosammlung.

JaHaHe
Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb netburner:

lange Reisefahrten

Lange Rennfahrten.... daher kommt ein GT im ursprünglichen Sinne. 

netburner
Geschrieben

Ich zitiere ungern Wikipedia, aber der folgende Satz bringt es meiner Meinung nach auf den Punkt:

"GT-Fahrzeuge im ursprünglichen Sinn unterschieden sich von den spartanischen reinen Sportwagen durch mehr Komfort, einen größeren Innenraum und eine höhere Tauglichkeit, mit ihnen über lange Strecken bequem reisen zu können."

JaHaHe
Geschrieben (bearbeitet)

Dann zitiere doch auch die anderen Absätze des nicht besonders erhellenden Artikels:

 

Gran Turismo (italienisch), englisch Grand Touring, französisch Grand Tourisme – kurz GT und frei übersetzt „große Fahrt“ (vgl. Grand Tour) – beschreibt den Verwendungszweck ursprünglicher GT-Fahrzeuge, also relativ komfortabler und gut motorisierter Sportwagen, die für Langstreckenrennen geeignet sind.

 

Derartige Fahrzeuge wurden mit einem Beifahrer („Schmiermaxe“) bei Langstreckenrennen eingesetzt, insbesondere bei den italienischen Klassikern Targa Floriooder Mille Miglia, bei denen von 1927 bis 1957 auf öffentlichen Straßen bis zu 1600 Kilometer quer durch Italien gefahren wurden, ähnlich wie bei der Carrera Panamericana in Mexiko. Auf geschlossenen Rennstrecken verzichtete man bald auf den Beifahrer, da er als Mechaniker oder Navigator dort kaum sinnvoll war. Typisches Betätigungsfeld von GT-Fahrzeugen waren bzw. sind seither 24-Stunden-Rennen, zum Beispiel in Le Mans oder Daytona, und bei 1000-km-Rennen (1000 km Nürburgring, Monza, oder Spa-Francorchamps).

 

 

Für den Rennsport legte die FIA Regeln fest, denen die GT-Fahrzeuge z. B. von Anfang bis Mitte der 1960er-Jahre zu entsprechen hatten. Unter anderem war folgendes vorgeschrieben:

offene oder geschlossene Karosserie mit zwei Türen und mindestens zwei gleich großen nebeneinander angeordneten Sitzen, Innenbreite mindestens 110 cm, Kotflügel organisch mit der Karosserie verbunden,

Kofferraum (ohne Reserverad) mindestens 65 × 40 × 20 cm,

Windschutzscheibe aus Schichtglas von mindestens 90 × 25 cm (Höhe zwischen Sitzpolster und oberem Scheibenrand mindestens 85 cm), Rückfenster mindestens 60 × 10 cm; Seitenfenster aus Sicherheitsglas oder festem Plastik,

Rückspiegel 100 cm²,

gleich große Felgen und ein fertig montiertes Reserverad im Wagen.

GT-Rennfahrzeuge mussten straßenzulassungsfähige Autos sein, die in einer jeweils im Reglement festgelegten Mindestanzahl hergestellt werden mussten. 1965 galt z. B. eine Herstellungszahl von mindestens 100 Stück seit Serienbeginn. Später waren 1000 oder auch 500 Stück vorgeschrieben

 

Also selbst Wikipedia verweist eindeutig auf den Rennsport bei der Bedeutung des "Grand Tourisme" und weniger auf Urlaubsfahrten mit Mutti und Gepäck in die Toskana....

 

 

bearbeitet von JaHaHe
netburner
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb JaHaHe:

Gran Turismo (italienisch), englisch Grand Touring, französisch Grand Tourisme – kurz GT und frei übersetzt „große Fahrt“ (vgl. Grand Tour) – beschreibt den Verwendungszweck ursprünglicher GT-Fahrzeuge, also relativ komfortabler und gut motorisierter Sportwagen, die für Langstreckenrennen geeignet sind.

Gerade der Passus sagt es doch: "geeignet sind", nicht "ausschließlich dafür gebaut wurden". Man kann mit einem heutigen Porsche 991 auf die Rennstrecke gehen und theoretisch auch Rennen mit ihm fahren (heute sind im Vergleich zu den Ursprüngen der GT-Zeit dazu noch diverse sicherheitsrelevante Teile einzubauen), umgekehrt wirst du einen heutigen Porsche 991 RSR, der ausschließlich für Langstreckenrennen wie die Le Mans 24h erdacht wurde, auch mit viel Geld und guten Worten nicht auf die Straße bekommen.

JaHaHe
Geschrieben

Wir können uns jetzt noch weiter streiten, ob zum beispiel der Ferrari 250 GTO mehr fürs Rennen fahren oder fürs Urlaubsreisen konstruiert wurde, oder aber wir lassen diese Haarspalterei bei Seite und konzentrieren uns wieder aufs das Thema. ;) (ich gebe aber natürlich zu, dass der GT Begriff seit geraumer Zeit hauptsächlich für komfortable Reiseportautos verwendet wird) 

 

Du hast angesprochen, dass man auch mit einem heutigen Auto, dein Beispiel war der 991, Rennen fahren könnte, das ist zwar theoretisch wie du sagst möglich, allerdings fällt mir beim fahren moderner Sportautos immer wieder das horrende Gewicht und die damit verbundenen Belastungen für Reifen und Bremsen auf, wenn man die Autos mal richtig "pusht" . Hier kann das Mostro-Konzept anknüpfen, in dem es aufzeigt, dass man auch heute noch sehr leichte Autos bauen kann die auf Strecke und Straße zu bewegen sind. Ähnlich vielleicht wie eine Lotus Exige oder auch ein Porsche GT 3 RS. In diese Richtung könnte man bei Maserati denken, da die aktuellen Coupes schon wirklich erstaunlich fett geworden sind (selbst die pseudo sport versionen)

michi0536
Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb JaHaHe:

..................Du hast angesprochen, dass man auch mit einem heutigen Auto, dein Beispiel war der 991, Rennen fahren könnte,.............

eben nicht, weil das Auto nicht einmal mehr eine Homologation hat (andere Hersteller wie beispielsweise Ferrari machen das aber auch nicht besser: Meiner Meinung nach ist das letzte Serienauto von Ferrari mit Homologation der F40, der am 01.12.1989 eine Gruppe B-Einstufung erhielt (FIA Nr. 293)). Und genau das fand ich eben erwähnenswert und schön, dass il Mostro konsequent laut Hersteller Zagato den ursprünglichen GT-Gedanken lebt und deshalb sowohl eine Homologation für den Sport, sowie eine Zulassung für die Strasse erhält. Ob das jetzt wirklich funktioniert (sei es beim Sport, sei es auf der Reise) ist doch nebensächlich, es ist einfach wunderbar den ursprünglichen GT-Gedanken wiederzubeleben und eine Studie darf doch aufzeigen, was die Richtung für die Zukunft wäre.....

Und ich fände es schön, wenn sich der GT-Sport wieder mehr zu serienmässigen Fahrzeugen hin entwickeln würde, weil dann die Hersteller den Anreiz hätten, gute und sportliche Autos in Serie zu produzieren (seit BOP ist es im GT- Rennsport ja egal, wie gut die Basis ist...)(..und ein DTM -Fahrzeug hat schon gar nichts mehr mit einem TOURENWAGEN zu tun und ein erfolgreicher Rennwagen der DTM sagt nicht aus, dass das Basismodell besonders gut oder sportlich ist....ein DTM-Auto ist nichts anderes als ein Sportprototyp ohne jegliche Verbindung zum Basisauto).

Und ich fände es schön, wenn Strassenautos wieder etwas mehr in Richtung Sportwagen gehen würden, zumal, wenn sie so heissen, dann sollte man sie auch für den Motorsport einsetzen können und man sollte sie halt auch sportlich fahren können, will heissen, ich finde es ausgesprochen UNSPORTLICH, wenn Fahrhilfen die pace machen und nicht der Sportler (also der Fahrer) selbst.... Und ja, ich bin ein hoffnungsloser Romantiker und fände es einfach sehr begehrenswert, mit einem GT im ursprünglichen Sinne in Begleitung einer Dame eine wunderbare Reise über die Alpenpässe mit Zwischenstopp am Lago Maggiore nach Monza zu unternehmen und den GT dort einzusetzen.  

Aber egal, den GT-Gedanken muss man dann halt weiterhin im historischen Bereich ausleben, beispielsweise mit einem 250 SWB bei der Tour de France oder den Modena Cento Ore, wo auf ganz wunderbare Weise die luxuriöse Reise mit dem knallharten Motorsport verbunden wird. Geht doch.

Dann bleibt für mich Dinosaurier halt der letzte echte GT der F40. Damit kann ich leben. 

bearbeitet von michi0536

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