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Kaufberatung BMW M5 E60

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Nachdem die Richtung bei unseren geliebten Autos immer mehr in Richtung Turbomotoren geht, habe ich mich entschlossen, mir den ein oder anderen „Sauger“ zu sichern.

 

Angefangen habe ich mit einem BMW M5 E 60, dessen V10 ich für ein Meisterwerk des Motorenbaus halte, nachdem ich in der Vergangenheit häufiger M3s auf der Renne gefahren war und immer der Ansicht war, dass es sich um ganz passable Autos handelt, die allerdings meinen geliebten Elfern (Porsche) nie das Wasser reichen konnten. Aber egal: Markenbrille abgenommen, ein wenig die Fakten recherchiert, vorurteilsfrei ein Wochenende den neuen BMW M5 F10 (Bi-Turbo) zur Probe gefahren, danach einen gebrauchten BMW M5 E 60 (Sauger) derselben BMW Niederlassung und die Entscheidung war gefallen. Über den Preis wurden wir uns zügig einig, die Abwicklung war dann und ist noch immer ein wenig holprig, doch liegt das wahrscheinlich daran, dass unsereiner kein normaler Autokunde nach BMW-Vergleichsmaßstäben ist und die Abwicklung eher, na sagen wir mal, Einser-BMW like ist. Aber jetzt zu den Fakten:

 

  1. Der Wertverlust eines großen BMW in den ersten Jahren ist hoch. Aus kaufmännischen Gründen würde ich mir ein solches Auto nie neu kaufen. Wahrscheinlich bin ich auch da ein wenig von meinen Elfern versaut. Da der E60 nicht mehr produziert wird, stand diese Entscheidung jedoch ohnehin nicht zur Debatte. Was auffiel, war, dass man, wenn man einen guten M5 findet, sehr viel Auto für überschaubares Geld bekommt.
     
  2. Zwar wurden recht viele Autos produziert, doch trotz allem war das Angebot für mich übersichtlich. Dies hatte mehrere Gründe:
    2.1. Viele M5-Käufer haben insbesondere hinsichtlich der Innenausstattung einen anderen Geschmack als ich. Ich wollte ein Auto mit silberner oder schwarzer Außenfarbe, schwarzer Lederausstattung und ohne Holzapplikationen. Bei meinen Recherchen im Netz war ich erstaunt, wie viele Fahrzeuge mit weißem oder hellbraunem Leder es gibt, teilweise mit absolut unpassenden Außenfarben kombiniert.

    2.2. Unfallfreiheit war ein Muss. Kleinkram wie Parkrempler etc. bezeichne ich nicht als Unfall. Nachlackierungen wegen Steinschlägen sind auch völlig normal.

    2.3. Im Ausland würde ich keinen M5 kaufen, insbesondere nicht in den osteuropäischen Ländern. Die dort übliche „Tachojustierung“ halte ich für vollkommen inakzeptabel. Kann einem natürlich auch in Deutschland passieren, also aufpassen.

    2.4. Eine zumindest Rest-Garantie von BMW war gewünscht, um die Kaufdurchsicht nicht zu intensiv betreiben zu müssen. Dafür muss man nicht bei BMW kaufen, sondern kann das Auto auch von einem Privatmann erwerben, der diese Versicherung (EuroPlus heißt das bei BMW) abgeschlossen hat, da sie übertragbar ist. Aber diesen Punkt hätte ich ggf. auch fallen lassen, dann muss eben genauer hingeschaut werden.

    2.5. Einen Touring wollte ich nicht, da ich ihn optisch nicht so schön finde, den Platz nicht brauche und der Apparat 100 kg mehr wiegt, also ein schlechteres Leistungsgewicht hat.

    2.6. Die 5er erhielten in 2007 ein Facelift, in dessen Rahmen einige sinnvolle Verbesserungen vorgenommen wurden (neues iDrive mit frei programmierbaren Tasten für präferierte Funktionen, neues Außendesign mit Klarglasscheinwerfern und Heckleuchten mit LEDs etc.). Da es zu Anfang der M5-Produktion auch Probleme mit dem SMG und einige andere Themen gegeben haben soll, kam ein Modell vor Facelift für mich nicht in Frage.

    2.7. Auch später gab es noch Veränderungen bis hin zum letzten Modelljahr (ab Sommer 2009 gebaut), in das ein HDD-Navi eingebaut wurde, was ich persönlich sehr praktisch finde. Auf die Festplatte kann auch Musik eingelesen werden o.ä.

    2.8. Letztendlich entschied ich mich dafür, einen der letzten gebauten M5 E 60 zu kaufen. Der Preisunterschied zu älteren Modellen war ohnehin nicht groß und ich wollte auch kein 100 tkm-Auto.
     
  3. In verschiedenen Foren taucht immer wieder der Hinweis auf, das Steuergerät auf die Anzahl der Launch Control-Einsätze auslesen zu lassen. Das würde ich nur beim Kauf von Privat machen, wenn mir die Aussagen des/der Vorbesitzer unglaubwürdig erscheinen. Ich habe die Launch Control noch nicht ein einziges Mal benutzt und kenne auch andere Besitzer von Autos mit diesem Feature, die es noch nie benutzt haben, weil es für sie nichts mit dem wirklich schnellen Fahren dieser Autos zu tun hat, sondern eher etwas für den Ampelsprint und etwas unreifere Zeitgenossen ist. Jemand, der die Mechanik seines Autos wirklich liebt, tut ihm das nicht an. Wenn Ihr das Auto bei BMW mit Garantie kauft, könnt ihr davon ausgehen, dass BMW, die den Speicher ja bei der Inzahlungnahme und beim Service ohnehin auslesen, ein solches Auto nicht in Zahlung nehmen oder nicht oder nur nach genauester Prüfung mit Garantie versehen werden, das sind nämlich auch Kaufleute. Bei meiner BMW-Niederlassung werden M5s nur nach Genehmigung des Verkaufsleiters zur Probefahrt herausgegeben und auch das nur äußerst selektiv. In den Probefahrtbedingungen steht ausdrücklich, dass das DSC nicht deaktiviert werden darf usw. usw. Beim Kauf von Privat würde ich die BMW-Werkstatt des Verkäufers kontaktieren, die Historie verifizieren und ggf. das Fahrzeug ohnehin von einem BMW-Fachbetrieb, der sich mit M-Fahrzeugen auskennt, checken lassen und ggf. dabei auch das Steuergerät auslesen lassen. Aber auch hier kommt es ein wenig auf die Papierform, den Zustand des Fahrzeugs und die Menschenkenntnis an. Diese entscheidet bei mir immer über die vorzunehmenden Kontrollen und ich bin damit bisher gut gefahren.
     
  4. Der M5 ist vollgestopft mit technischen/elektronischen Goodies. Die solltet Ihr beim Kauf ausprobieren, da Mängelbeseitigungen im Elektronikbereich schnell ins Geld gehen können. Das ist ein wenig zeitintensiv, doch erkennt man einen gepflegten Wagen auch daran, dass alles funktioniert. Kauft Ihr den Wagen mit EuroPlus Grantie, gilt das natürlich nur hinsichtlich des nicht versicherten Umfangs.
     
  5. Beim Kauf von BMW Händlern bekommt Ihr häufig auch das Premium Selection Zertifikat. Was das bedeutet, seht Ihr auf der Website von BMW. Auch das schränkt die notwendigen Prüfungshandlungen beim Check des Fahrzeugs ein wenig ein.
     
  6. Natürlich prüft man bei einem solchen Wagen, ob Reifen mit BMW-Kennung (Stern) aufgezogen sind, vier gleiche Reifen montiert sind, diese nicht nur ausreichend Profil aufweisen, sondern auch nicht zu alt und unbeschädigt sind, die Bremsen (Scheiben und Beläge) in Ordnung sind usw. usw., das würde jedoch diesen Thread überfrachten. Wichtig ist: Ihr kauft keinen 320d, also plant für die notwendigen Untersuchungen ein wenig Zeit ein.
     
  7. Der M5 ist von Haus aus bei 250 km/h abgeriegelt. Es gibt das sogenannte M-Drivers Package, mit dem das Limit auf echte 305 km/h angehoben wird. Der Vorteil dieses Packages ist, dass es garantiefähig ist. Außerdem wird die Geschwindigkeitserhöhung in die Fahrzeugpapiere eingetragen, so dass nicht die Zulassung des Fahrzeugs erlischt. Von nicht eingetragenen Veränderungen würde ich aus versicherungsrechtlichen und strafrechtlichen Gründen Abstand nehmen.
     
  8. Beschafft Euch die im Internet frei verfügbare Ausstattungsliste inkl. der verfügbaren Extras und überlegt Euch, was Euer Gebrauchter haben sollte. Das erleichtert ebenfalls das Eingrenzen des Angebots. Sinnvoll ist nach meiner Analyse das Navi Professional mit Bluetooth-Anbindung für Mobiltelefone, das HiFi-System Professional Logic 7 (ein digitales Surround Sound-System), der Skisack für das etwas sperrigere Gepäck, das M-Drivers Package wie oben beschrieben, der M-Sitz (mit aktiver Lehnenbreitenverstellung für Fahrer und Beifahrer), die USB-Schnittstelle (an die Ihr mit einem Adapter auch Euren iPod anschließen könnt) der optionale Heckspoiler (sehr dezent und reduziert den Auftrieb an der Hinterachse um die Hälfte!) und evt. noch der programmierbare Garagentoröffner für bis zu drei verschiedene elektronische Sender.
     
  9. Faszinierend ist, dass Ihr mit diesem Auto zwei Autos kauft, eine Limousine und einen Sportwagen. Für echte Fans einer der beiden Fahrzeuggattungen ist das natürlich ein Kompromiss. Der Automatikmodus des SMG ist wegen des fehlenden Drehmomentwandlers nicht mit einem normalen Automatik- oder Doppelkupplungsgetriebe vergleichbar. Dafür hat das SMG-Getriebe gegenüber dem Automatikgetriebe jedoch Gewichtsvorteile und auch die Leistungsverluste sind geringer. Die Fahrwerksabstimmung ist sportlich, auch auf der sogenannten Komfortstufe. Die Lenkung (Lenkwiderstand einstellbar) ist für eine Limousine relativ schwergängig. Für Sportwagenfahrer ist das alles jedoch nicht nur verzeihlich, es ist sogar teilweise erforderlich. Auf der anderen Seite kann man durch das Drücken einiger Knöpfe erfahren, dass die M-GmbH es durchaus ernst meint, wenn sie so einen Wagen bauen. Das Auto lässt sich dann sportwagenmäßig bewegen. Zu den zwei Gesichtern des Fahrzeuges gibt es ein nettes Video von Top Gear in zwei Teilen (auch wenn einige der Aussagen im Video falsch sind und nur von Unkenntnis über die möglichen Einstellungen zeugen):
     

     


    Falsch dargestellt ist im Video (wird in Teil 2 später teilweise revidiert): Ihr müsst nicht die M-Taste auf dem Lenkrad drücken, um die vollen 507 PS nutzen zu können, die Power Taste in der Mittelkonsole reicht. Wichtig ist, dass nach jedem Start zunächst nur 400 PS nutzbar sind, bis Ihr Euch entscheidet, die volle Leistung durch Drücken einer der beiden Tasten (Power oder M) verfügbar zu haben (auch die Gasannahme verändert sich spürbar). Auch lässt sich die Stimmausgabe des Navigationssystems natürlich stumm schalten und man kann sowohl die Lautstärke als auch den Sender am Lenkrad einstellen.. Das Fahrwerk ist einstellbar. In der Automatikstellungstellung „D“ sind 5 verschiedene Fahrprogramme abrufbar, die mit der gleichen Taste abrufbar sind, mit der beim sequentiellen Modus die Schaltpausen eingestellt werden. Den M-Modus konfiguriert Ihr über das iDrive-System. Dort habt Ihr noch einige Einstellungen exklusiv zur Verfügung: Weitere Verkürzung der Schaltpausen und noch spontanere Gasannahme. Das Rucken beim Hochschalten unter Last kann man durch kurzes Gaswegnehmen beim Schalten ganz einfach beseitigen, die Mechanik wird es Euch danken. Allgemein ist zu sagen, dass, wenn Ihr keine Erfahrungen mit dem SMG habt, es Euch wahrscheinlich zunächst nicht gefallen wird. Um es optimal nutzen zu können, bedarf es einiger Übung. Also lehnt das Fahrzeug nicht wegen des SMGs nach einer kurzen Probefahrt ab, da geht noch was.
     

  10. In den Foren liest man viel über gigantische Benzinverbräuche. Lasst Euch davon nicht abschrecken. Im Mix verbrauche ich bei zügiger, jedoch vorausschauender, Fahrweise 16-17 Liter. Wahr ist aber auch, dass ständiger Kurzstreckenbetrieb, intensiver Stadtverkehr und über längere Zeit freie Autobahnen zu deutlich höheren Verbräuchen führen. Wenn Ihr, wenn die Ampel auf Grün springt, Euren Mitbürgern immer zeigen müsst, dass Ihr den Größten habt, dann könnt Ihr auch locker über 30 Liter verbrauchen. Das ist aber bei fast jedem PS-stärkeren Sportwagen, den ich kenne, so.
     

  11. Die Versicherungskosten halten sich im gewohnten Rahmen. Rechnet bei einem langjährig schadenfreien Versicherungsvertrag mit um und bei EUR 1.000 für VK, TK, Haftpflicht mit guten Versicherungsbedingungen.
     

  12. Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, doch kann man es beim M5 nur wiederholen: Kauft nicht das billigste, sondern das beste Auto, das Ihr finden könnt. Das bezieht sich nicht so sehr darauf, ob das Auto 1. oder 2. oder 3. Hand ist (sagt ohnehin nichts über die Anzahl der Fahrer aus), sondern auf Unfallfreiheit, Wartungsnachweise (lückenloses Scheckheft inkl. der beim M5 vorgeschriebenen Einfahrkontrolle bei ca. 2000 km (dabei wird auch das Öl gewechselt)), Pflegezustand, nachvollziehbare Historie (auch garantierter KM-Stand!), Papiere und Schlüssel vollständig usw. Auch könnt Ihr im iDrive die Fahrzeugdiagnose aufrufen, die Euch anzeigt, ob Motoröl, Bremsflüssigkeit, Bremsbeläge etc. zum Wechsel anstehen (sollte alles mit grünen Häkchen versehen sein).
     

  13. Wer für einen M5 E60 maximal TEUR 20 ausgeben will oder kann, interessiert sich für das falsche Auto. Ein schlecht behandeltes und/oder gewartetes Auto kann Euch in Rechnungen treiben, die Euch den Atem nehmen. Der „gute Bekannte“, der Euren alten Dreier doch immer so toll repariert hat, wenn mal was dran war, wird sich beim M5 E60 bei vielen Problemen nur am Kopf kratzen können, da sollte man Realist sein.

 

Mit sportlichen Grüßen

Need 4 Speed

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Gast RSPerformance
Geschrieben

Hab auch kurzzeitig mit dem E60 geliebäugelt, da er mir optisch sehr zusagt.

Aber nach diversen Horrorgeschichten über das SMG/Getriebeschäden, sowie den utopischen Verbrauch, hab ich mich letztendlich dagegen entschieden.

Das mag bei nem Schönwetterauto nicht so ins Gewicht fallen, aber ich fahre meine Autos jeden Tag (ca. 15-20Tkm p.a.) und das schließt den E60 dann aus.

Aber sehr interessant geschrieben.:-))!

Need 4 Speed
Geschrieben

Wenn es nach den im Internet kursierenden Horrorgeschichten geht, dürften Porsche, Lamborghini, Ferrari und fast alle anderen Hersteller keine Autos mehr verkaufen. Schlechte Nachrichten muss man wie üblich in das Verhältnis zur Anzahl der verkauften Autos setzen. Wenn Du selber 3 Freunde hast, deren M5 innerhalb von 50.000 Km das SMG gestreckt hat oder die Vanos im Eimer war, dann ist der Einwand verständlich. Ansonsten lass Dich nicht verrückt machen, sondern schau Dir an, von wem Du das Auto kaufst, wo es gewartet wurde, wie gepflegt das Auto ist etc. Kauf Dir kein Auto der ersten Serie usw.

 

Was den Verbrauch betrifft, so kann ich Dir aus eigener Erfahrung versichern, dass die von Dir gerade angepeilten M5 E39 und M3 E46 nicht nennenswert weniger verbrauchen, außer Du fährst den M5 E39 wegen seines Drehmoments sehr schaltfaul und mit niedrigen Drehzahlen. Nur: Wenn das Deine überwiegende Fahrweise ist, dann ist ein 530d die bessere Wahl. Den M3 wirst Du mehr drehen als den M5 E60 und daher einen nahezu identischen Verbrauch haben.

 

Da Du ja Fahrleistungen vergleichbar Deinem RS4 haben möchtest, versichere ich Dir hiermit, dass der M5 E60 bei trockener Straße den RS4 in Grund und Boden fährt und deutlich fixer ist als der M5 E39 und auch der M3 E46. Kauf Dir den M5 E60 bei BMW mit Garantie und verlängere die auf 2 Jahre. Sollte Dein Vorgänger schlecht mit dem Auto umgegangen sein, werden sich die Probleme bis zum Ablauf der Garantiezeit schon bemerkbar machen. Habe Deinen Thread gelesen und auch die durchaus lesenswerten Kommentare anderer Forennmitglieder, von denen einige erhebliche Erfahrungen mit den Ms haben. Beim E60 kann ich Dir dazu sagen, dass das Auto auch auf der Landstraße richtig Spaß macht, also durchaus zu Deinem Fahrprofil passt. Vielleicht nimmst Du Dir ja doch noch ein Herz.;o)

Viel Glück beim Finden Deines M5 oder M3!

 

Need 4 Speed

Gast RSPerformance
Geschrieben

Versicherung

RS4: 750 Euro,

M3 E46: 1600,

M3 E92: 2600,

M5 E39: 1450,

M5 E60: 2600

Alles jährlich bei 45% und VK.

Und auf Rückfrage bei der M GmbH wurde mir vom V10 aufgrund diverser "Kinderkrankheiten" abgeraten.. und das mag was heissen.

Is aber an sich ein wunderschönes Auto. :-))! Leider fürn Alltag dann wohl nicht so ideal.

Aber ich finds super, wie Du schreibst. Bin vom Niveau hier echt begeistert.

ASCARI
Geschrieben

Versicherung

RS4: 750 Euro,

M3 E46: 1600,

M3 E92: 2600,

M5 E39: 1450,

M5 E60: 2600

Alles jährlich bei 45% und VK.

Und Teilkasko?

Gast RSPerformance
Geschrieben

Keine Ahnung, was das extra ausmacht. Sind ja Autos, bei denen Vollkasko durchaus angebracht ist.

Im Vergleich: C63 AMG Coupe/Limo ca. 1400 Euro p.a.

Need 4 Speed
Geschrieben

Ich zahle bei 30% weniger als 900 Euro für VK mit 1.000 SB, TK mit 150 SB und Haftpflicht. Wechsle Deinen Versicherer.

Und auf Rückfrage bei der M GmbH wurde mir vom V10 aufgrund diverser "Kinderkrankheiten" abgeraten.. und das mag was heissen.

Is aber an sich ein wunderschönes Auto. :-))! Leider fürn Alltag dann wohl nicht so ideal.

Aber ich finds super, wie Du schreibst. Bin vom Niveau hier echt begeistert.

Wer / welche Art von Mitarbeiter von der M-GmbH hat was gesagt bzw. geantwortet auf welche Deiner Fragen?

Ansonsten danke für die Blumen.:0)

Aber ich lese mit Schmunzeln, dass Du bzgl. des M5 E60 schon mal die Versicherungstarife abgefragt hast.:D

BMWM5-Fan
Geschrieben

Servus,

@Need 4 Speed, kannst du schon ein paar Erfahrungen berichten über den M5?

Gruß Andi

Gast RSPerformance
Geschrieben

Im näheren Bekanntenkreis habe ich zwei M5 E60 Fahrer. Einmal Touring, einmal Limo.

Dem Touring hats vor ein paar Wochen den Motorblock bei ner Fahrt auf ner öffentlichen Straßen zerissen. BMW hat im nen Rennstreckenbesuch vorgeworfen, aber nachdem er per Anwalt belegen konnte, dass es sich um ne Bundesstraße handelte, wird der jetzt neu aufgebaut.

Die Limo läuft soweit problemlos, liegt verbrauchstechnisch aber im Bereich von 16-18l 98Oktan auf 100km..

Klar V10 und 5l Hubraum.. aber als Daily Driver is das leider nix.

Need 4 Speed
Geschrieben

Nun ja, ohne weitere Daten würde ich daraus keine Schlüsse auf Anfälligkeit des Motorblocks für Schäden ziehen wollen.

 

Es gibt M-Fahrzeuge, die Motorschäden bei 50tkm haben und welche, die 200 tkm auf der Uhr haben. Nach meiner Erfahrung hat das meistens weniger mit Produktionsmängeln zu tun als mit der Behandlung der Fahrzeuge durch die Eigentümer. Das ist bei Porsche genauso. Nach meiner Erfahrung leiden die M-Fahrzeuge darunter, dass sie gerne gebraucht von Leuten gekauft werden, denen eigentlich das Geld (und auch die Ahnung) für das Auto fehlt. Schaut Euch einfach die Forenbeiträge in den einschlägigen Foren an. Da findet Ihr alles mögliche von „verträgt der auch Euro 95?“ und „mein Reifenhändler will mir den Reifen nicht reparieren, heul….“ bis zu „wer kann mir billig….??“ und „bekomme xy-Felgen nicht eingetragen, jammer…“ ,„habe komische Anzeige im Display, sagt 1,5 l Öl, Handbuch hat Vorbesitzer verschlampt, fahre damit seit 1.000 km herum, was soll ich tun, ist doch ok oder nicht….“ Ach ja, der Ölwechsel ist natürlich auch zu teuer usw. usw.

 

Was soll man denen sagen? Die Liebhaber hochwertiger Fahrzeuge unter Euch werden nach dieser beispielhaften Aufzählung bereits mit den Augen rollen und wissen, warum sie noch nie einen Motorschaden hatten, die oben zitierten Künstler davon jedoch dem jeweiligen Forum eine Menge zu erzählen haben. Ich plaudere mal ein wenig aus dem Nähkästchen:

 

  1. Mein GT2 hat eine Motorölmenge von 8 Litern (Nachfüllvolumen bei Filterwechsel), in den V10 des M5 passt mehr. Trotzdem ich mit diesen beiden Fahrzeugen im Jahr jeweils keine 10 tkm fahre und nicht auf die Rennstrecke gehe, wird das Öl jährlich gewechselt (inkl. Filter) und glaubt mir: Wie neu sieht es nicht mehr aus. Bei den Fahrzeugen, die bei mir im Rennstreckenbetrieb laufen, muss ich häufiger als einmal jährlich wechseln (auch die Bremsflüssigkeit), kommt drauf an, wie heftig und wie häufig das jeweilige Fahrzeug im Einsatz ist.
     
  2. Eine solche Motorölmenge muss man warm fahren und nein, das dauert keine 3 km oder 3 Minuten. Auch der Unterschied zwischen der Kühlwassertemperaturanzeige und derjenigen des Motoröls (sofern vorhanden, beim M5 gibt es das, beim GT2 nicht) sollte einem klar sein. Auch wenn dem M5-Fahrer wegen der weiblichen Beifahrersitzbelegung bereits beim Einsteigen ganz heiß ist, der Motor ist es nicht und er wird es auch nicht schneller. Auch wenn die Kumpels gucken und der Ali oder der Horst gerade mit ihrem AMG neben mir an der Ampel stehen und ich denen mal mit der Launch Control zeigen will, wo der Hammer hängt, helfen keine Sprüche wie „das Auto muss das abkönnen“ oder so. Es liegt dann nicht an BMW, wenn es knallt, die Karre ausrollt, die Feuerwehr den Ölfilm auf der Straße abstreuen und wegfegen muss und ich danach viel Geld bezahlen muss, um die Karre wieder flott zu kriegen. Jaja, ich weiß, Euer alter 50 PS Golf D kann das auch ab und BMW ist einfach sch…
     
  3. Wer mit der Ölstandskontrolle abwartet, bis das Fahrzeuginformationssystem mit lustigen Lampen und/oder entsprechenden Meldungen wie „niedriger Ölstand, 1 Liter nachfüllen“ oder ähnlichen Ansagen reagiert, der muss Golf 1.4 fahren, die können das ab. Einen M5, Ferrari, Lambo, Porsche etc. fährt man nicht mit minimalem Ölstand.
     
  4. Wenn man seinen Kumpels ständig in den Ohren liegt, wie schnell das Auto ist, sich jedoch nicht erinnern kann, wann man das letzte Mal den Luftdruck kontrolliert hat, dann ist man ebenfalls ein Kandidat für den „Unfälle mit Sportwagen“-Thread. Falls man das überlebt, schreibt man gerne in allen möglichen Foren was von „unerklärlichem technischen Versagen“, wenn man sich sprachlich überhaupt so ausdrücken kann, ansonsten war das halt ein „voll krasser Abflug wegen der Scheissenkarre“ oder so. Ich selber habe mal einen M3 im Dezember bei Nässe und Temperaturen um den Gefrierpunkt auf dem Dach liegen sehen mit abgefahrenen Sommerreifen. Da fehlen einem die Worte.
     

Zur Behandlung des SMGs könnte man auch einiges sagen, doch wenn Euch der Besitzer vormacht, „wie geil der die Gänge reinknallt“, wenn man voll auf dem Gas stehen bleibt („so richtig brutal, ey“), dann habe ich dazu keinen Bock mehr. Macht einfach möglichst viele M5 E60 kaputt. Dann steigt meiner im Wert, denn so etwas wird zukünftig nicht mehr gebaut werden.

 

Also zur Klarstellung: Die Fertigungsstandards sind hoch, doch handelt es sich beim M5 um ein Hochleistungsautomobil, das, insbesondere, wenn man auch mal zügiger fährt, deutlich mehr Zuwendung braucht als ein 320d und wenn Porsche eine ähnliche Kundenstruktur wie die BMW M-Fahrzeuge hätte, dann hätte Porsche auch mehr Motor- und Getriebeschäden zu beklagen. Schaut Euch einfach mal die Videos auf Youtube an, wer da alles von sich und seinem M5 welche Art von Videos und Fahrzeugbehandlung einstellt, dann seht Ihr auch, von wem Ihr besser kein Auto kauft. Der M5 ist OK; auf den Besitzer kommt es an. Zum Glück gibt es auch viele Liebhaber mit mehreren Fahrzeugen, die den M5 nur bei schönem Wetter aus der Garage ziehen oder ihn als Geschäftswagen auf Langstrecke fahren und pfleglich behandeln. Dann kann man lange Freude daran haben. So einen müsst Ihr finden.

 

Nun zum Verbrauch: Du wirst den M3 E46 nicht mit deutlich weniger Verbrauch fahren. Aber selbst wenn Du es schaffen solltest, den M3 mit 13 Litern zu fahren und so 3-4 Liter weniger als mit dem M5 E60 zu verbrauchen, kostet Dich das ca. 6 Euro auf 100 km. Auf 10 tkm sind das 600 Euro auf 15tkm sind es 900 Euro. Lass es 1.000 Euro sein, bei den sonstigen Kosten eines RS4, M5 oder M3 ist das nicht entscheidend.

 

@RSPerformance

Wenn ich in diesem Post „Ihr“, Euer“ etc. geschrieben habe, dann habe ich damit nicht Dich gemeint, sondern die mitlesenden M5-Vergewaltiger. Dir persönlich wünsche ich, dass Du einen guten M5 E60 findest und dann Deine Erfahrungen hier schilderst. Glaube mir, nach einiger Zeit der Eingewöhnung wirst Du begeistert sein und nicht zu Deinem RS4 zurück wollen.

 

Mit sportlichen Grüßen

Need 4 Speed

Gast amc
Geschrieben

1. Mein GT2 hat eine Motorölmenge von 8 Litern (Nachfüllvolumen bei Filterwechsel), in den V10 des M5 passt mehr. Trotzdem ich mit diesen beiden Fahrzeugen im Jahr jeweils keine 10 tkm fahre und nicht auf die Rennstrecke gehe, wird das Öl jährlich gewechselt (inkl. Filter) und glaubt mir: Wie neu sieht es nicht mehr aus. Bei den Fahrzeugen, die bei mir im Rennstreckenbetrieb laufen, muss ich häufiger als einmal jährlich wechseln (auch die Bremsflüssigkeit), kommt drauf an, wie heftig und wie häufig das jeweilige Fahrzeug im Einsatz ist.

Ich stimme Dir in den meisten Punkten zu, aber ein paar Anmerkungen:

1. Der E60 M5 bekommt sowieso nur eine bestimmte TWS 10-60 Spezifikation (wie der E46 M3), und die muss eh zügig gewechselt werden weil sie viel schneller altert als die Longlife-Öle. 15 TKM is absolutes Maximum.

2. Ab einer gewissen Laufleistung sollte man beim V10 die Lagerschalen anschauen. Das Problem ist auch unter Leuten die sehr genau wissen was sie tun bekannt. Bei weitem nicht so groß wie beim E46 M3, aber so alle 100TKM mal anschauen lassen ist wohl gut investiertes Geld (aber Schweinearbeit).

Need 4 Speed
Geschrieben
Ich stimme Dir in den meisten Punkten zu, aber ein paar Anmerkungen:

1. Der E60 M5 bekommt sowieso nur eine bestimmte TWS 10-60 Spezifikation (wie der E46 M3), und die muss eh zügig gewechselt werden weil sie viel schneller altert als die Longlife-Öle. 15 TKM is absolutes Maximum.

2. Ab einer gewissen Laufleistung sollte man beim V10 die Lagerschalen anschauen. Das Problem ist auch unter Leuten die sehr genau wissen was sie tun bekannt. Bei weitem nicht so groß wie beim E46 M3, aber so alle 100TKM mal anschauen lassen ist wohl gut investiertes Geld (aber Schweinearbeit).

Solche Beiträge brauchen wir, vielen Dank (habe auch gerade den Button gedrückt;o)). 1. kann ich bestätigen, 2. ist gut zu wissen, werde ich beachten.

Toni_F355
Geschrieben
Schaut Euch einfach die Forenbeiträge in den einschlägigen Foren an. Da findet Ihr alles mögliche von „verträgt der auch Euro 95?“ und „mein Reifenhändler will mir den Reifen nicht reparieren, heul….“ bis zu „wer kann mir billig….??“ und „bekomme xy-Felgen nicht eingetragen, jammer…“ ,„habe komische Anzeige im Display, sagt 1,5 l Öl, Handbuch hat Vorbesitzer verschlampt, fahre damit seit 1.000 km herum, was soll ich tun, ist doch ok oder nicht….“ Ach ja, der Ölwechsel ist natürlich auch zu teuer usw. usw.

Falls man das überlebt, schreibt man gerne in allen möglichen Foren was von „unerklärlichem technischen Versagen“, wenn man sich sprachlich überhaupt so ausdrücken kann, ansonsten war das halt ein „voll krasser Abflug wegen der Scheissenkarre“ oder so.

Geiz ist geil, oder? :???:

Muss dir zu deinem Beitrag voll und ganz zustimmen! :-))!

Gast RSPerformance
Geschrieben

Ich bin schlicht weg begeistert. Selbst wenn es kein E60 werden sollte.. es ist ein Genuss hier Beiträge zu lesen.

Nicht nur auf der Straße, sondern auch im Internet merkt man deutlich den Unterschied der beiden beschriebenen Kfz Halter..

Und seien wir mal ehrlich.. wenns die Sorte Sportwagenvergewaltiger nicht geben würde, dann wären hier auch die Versicherungsbeiträge deutlich günstiger.

Noch erfreu ich mich fast täglich am 4,2 V8.. mal sehen, wie lange noch. 8)

Gast 456mgt
Geschrieben

@ Need 4 Speed: auf den Punkt gebracht, Danke!

Need 4 Speed
Geschrieben

@RSPerformance

Vielleicht schaust Du Dir das mal an:

Viel Spaß!

Gast RSPerformance
Geschrieben

Weisst Du, dass das was Du da machst im Fachjargon als "anfixen" bezeichnet wird. :D

:-))!

Need 4 Speed
Geschrieben

Na klar. Aber ich habe mir den M5 nach reiflicher Überlegung gekauft und stehe (noch) zu meiner Entscheidung. Leider hat mich BMW noch nicht angeschrieben und mir Provisionszahlungen angeboten.:D

Gast RSPerformance
Geschrieben

Nachdem, bis auf die üblichen Verdächtigen, die Nachfrage nach meinem Audi bisher eher gering ist, hab ich ja noch Bedenkzeit.

Ausschlaggebend für nen Kauf wird dann eh ne Probefahrt sein.

Eno
Geschrieben

Das letzte Hurra der Saugmotoren. Wer weiss, ob wir so etwas noch einmal sehen werden.

Schön gesagt - allein deshalb muesste man sich einen in die Garage stellen. :wink:

Gruß

Eno.

ts-bonn
Geschrieben
Na klar. Aber ich habe mir den M5 nach reiflicher Überlegung gekauft und stehe (noch) zu meiner Entscheidung. Leider hat mich BMW noch nicht angeschrieben und mir Provisionszahlungen angeboten.:D

Herzlichen Glückwunsch! :-))!

Wenn Du den Dicken gut und artgerecht behandelst, wirst Du bestimmt lange viel Spaß mit ihm haben. :-))!

Need 4 Speed
Geschrieben
Geiz ist geil, oder? :???:

Muss dir zu deinem Beitrag voll und ganz zustimmen! :-))!

Hallo Toni,

das ist häufig kein Geizthema, sondern die Kollegen haben ihren finanziellen Spielraum oft bereits beim Kauf ausgereizt. Dazu kommt, dass man manchmal auch einfach zu doof ist und polierte Felgen für wichtiger hält als Restprofil auf den Breitreifen und und und. Als dritter Punkt kommt dann eine intransparente Preisgestaltung des BMW-Händlers bzw. der -Werkstatt, die es auch dem betuchten Liebhaber solcher Autos manchmal erschwert, an die Notwendigkeit und/oder Angemessenheit der ihm in Rechnung gestellten Kosten zu glauben. Ich wurde bereits aus dem Forum angeschrieben, ich möge doch einmal den GT2 mit dem M5 vergleichen. Das werde ich, sobald ich Zeit habe, hier im Öffentlichen erledigen und dabei auch das Werkstattthema anreißen. Aber Dein Einwand ist durchaus berechtigt: Es gibt Kunden (wir kennen sie alle), die wollen auf alles Rabatt und rollen bei jedem Angebot grundsätzlich mit den Augen. Dazu kommt dann oft ein wahnsinniger Qualitätsanspruch, der in direktem Gegensatz zur Zahlungsbereitschaft steht. Das ist zwar nervig, muss man als Händler jedoch abkönnen und ggf. ablehnen.

Mit sportlichen Grüßen

Need 4 Speed

Gast 456mgt
Geschrieben (bearbeitet)
Hallo Toni,

das ist häufig kein Geizthema, sondern die Kollegen haben ihren finanziellen Spielraum oft bereits beim Kauf ausgereizt. Dazu kommt, dass man manchmal auch einfach zu doof ist und polierte Felgen für wichtiger hält als Restprofil auf den Breitreifen und und und...

Mit sportlichen Grüßen

Need 4 Speed

Hallo Need 4 Speed

...und grad nochmals ein "auf den Punkt gebracht, danke"!

Nur bezüglich dem "Händler mit den intransparenten Kosten...", ich weiss nicht recht.

Bin ich hinter jedem Pfennig her (oftmals ganz einfach weil ich den Pfennig eben nicht habe), wechsle bei jeder Gelegenheit die Garage, verlange bei jedem noch so erdenklichen Mist bei mindestens 10 Garagen ein Angebot um dann doch nur das Minimum beim Günstigsten zu machen (den Rest schraube ich selber an der Karre rum) - ein gewisses Verständnis zu den Garagen habe ich schon, dass die nicht gleich mit Jedem auf vertrauensvolles Verhältnis machen.

Gerade bei den anspruchsvolleren Wagen (weil hier der Unterhalt nunmal wesentlich aufwändiger ist) ist mir die hinter dem Fahrzeug stehende Garage ebenso wichtig wie das Objekt der Begierde selbst. Da versuche ich - mit dem Wissen, dass Garagen Geld verdienen wollen und müssen - von mir aus immer ein entsprechend offenes und faires Verhältnis zu pflegen, und da gehören "Klartext-Gespräche" dazu. Verlangt aber halt auch einen entsprechenden Effort meinerseits! Denke ich bin bis heute ganz gut damit gefahren.

Wenn dann der Ölwechsel mal etwas mehr kostet als er gemäss Preis/Liter (Benchmark natürlich Aldi und Lidl) hätte kosten dürfen, was soll's! Hatte ja auch noch einen Kaffee im Show-Room, bin in tollen Wagen gesessen und hatte ein paar angenehme Gespräche mit dem Garagisten...

:wink:

PS: mit dem "selber Rumschrauben" schliesse ich explizit das pflegen von Liebhaberfahrzeugen aus. Denke das ist dann wieder eine ganz andere Welt.

bearbeitet von 456mgt
Need 4 Speed
Geschrieben
Gerade bei den anspruchsvolleren Wagen (weil hier der Unterhalt nunmal wesentlich aufwändiger ist) ist mir die hinter dem Fahrzeug stehende Garage ebenso wichtig wie das Objekt der Begierde selbst. Da versuche ich - mit dem Wissen, dass Garagen Geld verdienen wollen und müssen - von mir aus immer ein entsprechend offenes und faires Verhältnis zu pflegen, und da gehören "Klartext-Gespräche" dazu. Verlangt aber halt auch einen entsprechenden Effort meinerseits! Denke ich bin bis heute ganz gut damit gefahren.

Das ist richtig, ein gutes Pferd braucht einen ebensolchen Stall. Schade ist, dass Du nicht einfach zu BMW gehen, Deinen M5 abwerfen und darauf vertrauen kannst, dass sie ihn gut behandeln. Bei meinem letzten (ambulanten) Werkstattbesuch war ich zugegen, da nur ein kleines Teil getauscht werden musste. Dabei habe ich folgendes erlebt. Der Altgeselle, der meinen Wagen in der Halle positioniert hat, hat die Lenkung im Stand von Anschlag bis Anschlag betätigt, sich später mit seinen geschätzten 100 kg auf der Fahrertür abgestützt (was ich dann dezent beendet habe) und alle Mechaiker haben sich ohne Sitzschutz in mein Auto gesetzt. Das ist eine doch recht lieblose Behandlung. Wieviel Klartext willst Du da reden? Da liegt ein Management-Problem vom Werkstattmeister bis zur Geschäftsleitung vor. Am besten ist, wenn Du eine gute Werkstatt hast, der Du vertrauen kannst. Die darf mir dann auch gutes Geld abrechnen. Aber wenn ich miterlebe, wie mein Fahrzeug oder die anderer Kunden behandelt werden, fehlen mir manchmal die Worte. Auch bei Porsche habe ich da so meine Erlebnisse. Bei BMW besteht zudem immer die Gefahr, dass, wenn endlich mal ein M in der Werkstatt ist, die Probefahrt zur Chefsache (wer auch immer da gerade der Chef in der Werkstatt ist) erklärt wird, länger als üblich dauert und die Launch Control "überprüft" wird. Ich habe kein Problem mit Klartext, doch stinkt es mir gewaltig, dass ich all diese Selbstverständlichkeiten denen gegenüber, deren Lohn ich indirekt zahle, klarstellen muss.

Just my two cents,

Need 4 Speed

Gast amc
Geschrieben
Bei BMW besteht zudem immer die Gefahr, dass, wenn endlich mal ein M in der Werkstatt ist, die Probefahrt zur Chefsache (wer auch immer da gerade der Chef in der Werkstatt ist) erklärt wird, länger als üblich dauert und die Launch Control "überprüft" wird. Ich habe kein Problem mit Klartext, doch stinkt es mir gewaltig, dass ich all diese Selbstverständlichkeiten denen gegenüber, deren Lohn ich indirekt zahle, klarstellen muss.

In der Tat, bei der regionalen Niederlassung musste ich mich damals nur eine halbe Stunde auf den Hof stellen. Was da zu sehen war wie Kundenwagen gefahren werden hat mir gereicht.

Bei meinem kleineren Händler wird mein Wagen nur von dem Mitarbeiter gewartet (oder ein anderer angeleitet) und probegefahren der auf die M-Schulungen geht und der den M5 bei einer BMW-Veranstaltung auch schon selbst gefahren ist. Der Laden ist nicht immer in allem und jedem Detail fehlerfrei, aber die Handschrift ist überall zu sehen und mein Vertrauen da. Aber sowas muss man sich suchen (und wird nicht in jeder Region fündig, fürchte ich).

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    • skr
      Zum Thema 360: der Modena ist im Vergleich zu seinem Vorgänger ein total anderes, meiner Meinung nach um Welten besseres Auto, wenn man sich erst mal an die gewachsenen Ausmaße und die schlechtere Übersichtlichkeit gewöhnt hat (ähnlich wenn man einen 964 mit einem 996 vergleichen würde). Dank seines Alu-Rahmens ist der Wagen enorm stabil und verwindungssteif, nichts knarzt mehr wie beim 355. Die Bedienung ist absolut leichtgängig und ergonomisch, die Sitzposition perfekt, lange Strecken sind ohne Probleme wie Krampf im rechten Fuß (355!) abspulbar und meines Erachtens ist auch die Verarbeitung sehr gut (ich kann Leute nicht verstehen, die sich an sichtbaren Schrauben an der Türinnenverkleidung und Kabelsträngen an der Lenksäule stören).
       
      Die ersten Modelle hatten noch kein Xenon, es stand anfänglich auf der Aufpreisliste und wurde im Zuge der Modellpflege (2001?) in die Serienausstattung aufgenommen. Was die Ausleuchtung angeht, sind die Xenonscheinwerfer übrigens sehr gut.
      Das Leder ist sehr fein (feiner als bei Porsche) und könnte bei schlechtem Umgang Abnutzungsspuren aufweisen. Ist wohl alles eine Sache der Pflege und des Umgangs.
       
      Was den Zahnriemen angeht, schreibt Ferrari wie beim 355 einen Wechsel alle drei Jahre oder alle xx Kilometer vor (habe die Zahl vergessen, 60000 km?, auf jedenfall erreicht man die drei Jahre meist vorher). Im Gegensatz zum 355 muß beim 360 der Motor aber nicht mehr ausgebaut werden, die Rückwand hinter den Sitzen ist demontierbar und dadurch läßt sich der Zahnriemen bei eingebautem Motor wechseln. Das erspart Arbeitszeit und somit natürlich Kosten. Beim 355 waren es 2500 bis 3000 Euro, beim 360 ca. die Hälfte.
       
      Der Zahnriemenwechsel ist auf jeden Fall durchzuführen, ich würde keinesfalls aus Kostengründen darauf verzichten. Lieber das Geld in die Wartung, als einen kapitalen Motorschaden ohne Garantie. Auch beim Wiederverkauf ist ein lückenloses Scheckheft Pflicht, zumindest bei neueren Fahrzeugen wie 355 oder 360. Ich würde keinen Gebrauchten ohne kaufen.
       
      Was die F1 angeht, ist sie gegenüber der aus dem 355 stark verbessert (z.B. E-Gas) und auch im Zuge der Modellpflege beim 360 softwareseitig aktualisiert worden. Was genau gemacht wurde, kann ich Dir leider nicht sagen, nach Aussagen anderer scheint das Softwareupdate jedoch eine Verbesserung gebracht zu haben (kürzere Schaltzeiten). Überhaupt die F1: ich würde auf jeden Fall empfehlen, ein Modell mit F1 vorher ausgiebig zu testen. Eine Probefahrt allein reicht m.E. dafür nicht aus. Die Vor- und Nachteile erschließen sich erst nach längerer Nutzung und man braucht sicher auch länger als einen Tag, um sich überhaupt einmal an diese Art der Gangwechsel zu gewöhnen. Generell kann man sagen, daß die Schaltwechsel bei hohen Drehzahlen (hoch und runter) absolut perfekt sind. Mit Fuß und Hand kriegt man das nicht so optimal hin. Auf der Rennstrecke und auch auf der Autobahn bringt das schon Vorteile, da man sich ganz auf die Strecke und den Verkehr konzentrieren kann, ohne die Hände vom Steuer zu nehmen. Auf der anderen Seite erkauft man sich diese Vorteile mit Abstrichen beim Langsamfahrkomfort. Die Kupplung macht ständig auf und zu, was ein gefühlvolles Anfahren erschwert. Das führt einerseits zu höherem Verschleiß und verbranntem Geruch beim Anfahren mit etwas zu viel Gas und erfordert andererseits einen extrem gefühlvollen Gasfuß, was an Steigungen oder beim Abbiegen zusätzlich erschwert wird. Hier ist der Kupplungsfuß ganz klar im Vorteil. Man muß außerdem sagen, daß die 6-Gang Handschaltung im 360 butterweich und exakt zu schalten ist, kein Vergleich mehr zum 355 (der auch nicht sooo schlecht war). Das metallische Klacken beim Gangwechsel, die offene Kulisse und eine Preisersparnis von 8000 Euro auch bei Gebrauchten gibt es quasi kostenlos dazu.
       
      Zu erwähnen wäre auch, daß die kurzen Schaltzeiten im Sportmodus (hier gibt die Elektronik auch selbständig Zwischengas beim Runterschalten und das ASR greift später ein) immer mit der harten Fahrwerkseinstellung gekoppelt sind. Jetzt verlaufen die Gangwechsel mit kurzen Schaltzeiten zumindest subjektiv jedoch harmonischer ab als im Normalmodus. Wenn man aber aufgrund von schlechter Fahrbahn und gemäßigtem Tempo die komfortablere Fahrwerkseinstellung und dennoch die kurzen Schaltzeiten möchte, ist dies leider nicht möglich. Ferrari sollte meiner Meinung nach diese zwei Funktionen entkoppeln.
       
      Was die Lebensdauer der Kupplung angeht, hält diese beim F1 etwa halb so lang als bei der normalen Handschaltung, was in etwa 30000 km zu 60000 km entspricht.
       
      Wie gesagt, man muß ausprobieren, welches Getriebe zu einem am besten paßt und das geht nur nach ausführlichen Testfahrten in verschiedenen Verkehrssituationen.
       
      Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen und stehe für weitere Fragen gerne zur Verfügung.
       
      Gruß,
      skr
    • Henzgen
      Hallo zusammen,
      ich bin neu hier im Forum und möchte mich einmal kurz vorstellen.
      Mein Name Reinhard, von Beruf Schaltingenieur ( Elektrotechnik) und fahre einen Porsche 993, den ich nicht mehr verkaufen werde.
      Meine große Leidenschaft ist der Rennsport, die Nürburgring-Nordschleife und die Marke Ferrari.
      Nach langem Sparen möchte ich mir nun im September ( 2012 ) einen Gebrauchtwagen Ferrari 360 Modena mit Schaltgetriebe zulegen.
      Deshalb habe ich mich natürlich über diesen Typ genau informiert und möchte hier trotzdem noch einmal nachfragen, ob es gravierende Schwachstellen gibt. ( Ich kann mir vorstellen, dass diese Frage schon zigmal gestellt wurde, aber sorry, es ist eine Anschaffung, die ich sehr wahrscheinlich nur einmal machen werde ).
      Im Vorraus besten Dank und Gruß
      Reinhard Henzgen
    • Jan360AMG
      Hi ,
      ich möchte mir ein 360 Spider kaufen. Bj 2002, 79.000 km, rot/ schwarz, normale Ausstattung-
      Folgende Fragen:
      Zuverlässigkeit Motor (verbaut in: Quattroporte, California, ... F430?,...), wieviel kann er ohne Probleme ab (mit Wartung)? Abschreibung in Firma (GmbH & Co. KG), Welche Probleme gibt es. Ich bin im in High Tech. Bereich unterwegs (Telco) und arbeite mit  Firmen in der Ukaine, Russland, NL, Ch und USA zusammen? Fällt der Preis noch oder steigt er schon wieder? Weitere Topis und Infos? Danke und übrigens, habe alles von Stripl...gelesen und vertreibe auch keine Staubsauger oder was auch immer.......
       
      Danke im Vorraus
       
      Stephan
    • qayxc2003
      Hallo zusammen,
      nach diversen Porsche 911 möchte ich nun den Kauf eines 458 Spider wagen. Naturgemäß sind die meisten Exemplare aus den Jahren 2012 und 2013, und die meisten Angebote sind nicht von Ferrari-Vertragshändlern, was ja nicht heißt, dass die Autos schlecht sind, ich möchte nur kein Risiko eingehen.
      Daher einige Fragen an die Experten:
      Gibt es Gutachter, die sich auf Ferrari spezialisiert haben und direkt wissen, wo man hinsehen muss? Gibt es Händler, gerne im Raum Köln/Düsseldorf, bei denen man bedenkenlos kaufen kann? Sind Alter (z. B. 2012) oder hohe km-Leistungen ein Hinderungsgrund? Ist die Ferrari-Garantie empfehlenswert, und kann ich bzw. der Verkäufer die auch abschließen, wenn ich nicht von Ferrari kaufe (und zwar der Kauf)? Spricht etwas gegen einen Kauf im Ausland? Worauf würdet Ihr sonst achten? Herzlichen Dank und Grüße
      Jens
    • NicktheQuick
      Hallo,
      das hier ist mein erster Beitrag und ich möchte mich als BMW M5 F10 Fahrer vorstellen. Ich habe hier oft im Stillen mitgelesen und würde gerne jetzt am Forumsgeschehen aktiv teilnehmen. Dazu habe ich euch meinen Erfahrungsbericht zum M5 hier reingestellt und freue mich auf eine rege Diskussion.
      Viele Grüße Nico

      ----------------------------------------------------------------

      Dieses mal möchte ich einen Bericht über die Power-Limousine von BMW abgeben.
      Ich habe das Fahrzeug als Langstrecken- und generell als Autobahnfahrzeug angeschafft, denn da gehört der M5 meiner Meinung nach als einziges hin.

      Der Motor:

      ist der zentrale Drehpunkt, um den sich der neue M5 überhaupt dreht. Klar war ein V10 auch was tolles, aber man wird ihn fahrleistungsmäßig nicht vermissen, weil die 680nm Kraft immer und sofort zur Stelle sind, man Schub bis in den Begrenzer ohne Nachlassen hat und ganz entspannt bei 130kmh mit 10l Verbrauch und 2000rpm auf der AB cruisen kann. Meiner Meinung nach hat der M5 wirklich 2 Gesichter, zum einen der rationelle Cruiser, ein ganz normaler 5er halt und dann sobald die Sport-Taste gedrückt wird, kommt das Biest zum Vorschein. Die Beschleunigungsleistungen kann man ab 100kmh wirklich ausnutzen (darunter wird man permanent mit der Traktionskontrolle konfrontiert) und sind ungefähr auf Porsche Turbo 997 Niveau.
      Die Eigentliche Sensation ist meiner Meinung nach nicht die Fahrleistung bei 560 PS, sondern der niedrige Verbrauch von 10-13 Litern Super Plus. Im Alltag ist der M5 genauso sparsam wie ein 335i.

      Das Fahrwerk:

      Ein Alleskönner!!
      Comfort-Modus zum Gleiten. Unebenheiten werden gut abgefedert.
      Sport: Hart, mit viel Rückmeldung am Lenkrad, man spürt die Unebenheiten und den Grip an VA und HA.
      Sport Plus: noch härter, eigentlich für den Alltag nicht wirklich zu gebrauchen.
      Die Stabilität und der Geradeauslauf der M5 ist grandios. Bis zur Endgeschwindigkeit von 305 kmh kommt keine Unruhe auf. Es ist erschreckend wie wenig man von der Geschwindigkeit merkt. 200kmh kommen einem wie 120kmh im Normalauto vor.

      Der M5 soll ja laut Autozeitungen auch sehr sportlich in Kurven zu fahren sein. Ich bin der Meinung das die Landstrasse und auch von mir aus der Nürburgring nix für den M5 sind. Ich habe nur den 335i als Vergleich und der ist auch kein Kurvenräuber. Aber der M5 ist nochmal behäbiger. Da können auch das super Fahrwerk ohne Seitenneigung und die dicken 295er Hinterreifen nichts ändern. Das Sperrdifferential macht dabei jedoch eine gute Arbeit. Man kann jedenfalls aus den Kurven gut rausbeschleunigen.

      Die Bremsen:

      Die Bremsen sind ausreichend dimensioniert, dennoch bremst der M5 als 2 Tonnen-Klotz nicht mit der Leichtigkeit eines Kleinwagen und schon gar nicht eines Sportwagens. Die Bremsen verschleissen dementsprechende im Rekordtempo wenn man es drauf anlegt. Auch auf der HA ist (wahrscheinlich ESP bedingt) relativ viel Verschleiss zu verzeichnen.

      Die Schaltung:

      Das DKG ist wirklich gut gelungen und dem Doppelkupplungsgetriebe von Audi ebenbürtig. Man kann 3 Schaltzeiten konfigurieren von ganz gemütlich bis ultraschnell. Im schnellesten Modus wird wirklich stufenlos und ohne Ruck geschaltet. Die Schaltzeiten sind auf Sportwagenniveau, was auch sicherlich den grandiosen Durchzug des M5 mitbedingt.

      Das ESP/Traktion:

      Traktion hat der M5 reichlich, doch sollte man den Gasfuss mit Köpfchen einsetzen. In den ersten 3 Gängen ist eine volles durchbeschleunigen fast nicht möglich. Auch im Trockenen ist mehr als 3/4 Gas nicht möglich. Die Dosierung des Gaspedals ist je nach Modus schärfer aber insgesamt etwas inhomogen. Drückt man das Pedal im ersten Drittel durch passiert wenig, im zweiten Drittel ist man gut unterwegs, erst im oberen drittel bekommt man die vollen 560PS.
      Die Physik kann man nicht überlisten, dennoch schafft der M5 seine Werksangaben von 4,4 sec auf 100kmh. Auf der AB kann es auch mal sein das die Traktionskontrolle im 3. oder 4. Gang bei 150 oder 180kmh nochmal aufleuchtet. Den Regeleingriff merkt man zwar nicht, aber das permanente flackern des gelben Lämpchens schon.

      Sonstiges:

      Der M5 ist von aussen wirklich laut im Sport-Modus. Man merkt es jedoch im Innenraum überhaupt nicht, daher kommt kein wirkliches Sportwagenfeeling auf. Es kann sein das man durch die Wohnsiedlung fährt und der Nachbar zwei Strassen weiter sagt das er einen schon gehört hat. Die Akzeptanz und der Sozialneid in Bezug auf den M5 sind ausgewogen. Ich habe schon alles erlebt von blöden Sprüchen an der Tanke, bis hin zu "Daumen hoch" von Passanten. Alles in allem ein Wagen der auffällt, zwar vielleicht nicht wie ein Porsche oder Lamborghini aber dennoch wissen viele Leute was da auf der Strasse rollt, trotz der relativ zivilen Optik des M5.

      Fazit:

      Der M5 ist sehr gut gelungen und voll alltagstauglich bei brachialen Fahrleistungen. Gut kontrollierbar und gut dosierbar verdient er meiner Meinung nach das Lob der Presse zurecht. Er fährt in derselben Liga wie die AMGs oder auch der Porsche Panamera.

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