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Lamborghini Miura ist Traumsportwagen des Jahrhunderts


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K-L-M

1966, ich war 23 Jahre. Mit der ersten Selbständigkeit gerade krachend gescheitert!   Stand in München am Herkomerplatz ein Italiener der in seinem Miura auf einer Europalandkarte den Weg au

vw-fahrer

Gruß Stefan 

Ultimatum

...für mich ist der Miura der absolute Traum- Oldtimer! Er ist einfach wunderschön und als SV hat er ja auch noch richtig Dampf! Für mich ist er zusammen mit dem 250GTO der schönste Sportwagen ever!

ehm, raymond...

du müsstest doch wissen, für wieviel die Miuras oder sogar die Miura SV's im Moment zu bekommen sind..! Vielleicht kannst du mir auch ein wenig über den Wagen erzähln *gg*! Ich bin an allem interessiert!

Danke im voraus!

fReshjive

CountachQV

Die SV sind schweineteuer, eigentlich zu teuer für was sie sind. So um die 250-300 k Schweizer franken.

Die S-Miura sind eigentlich nicht viel schlechter kosten um 150-200 K sFr.

Die S haben gegenüber den SV nur 10-15PS weniger, aber die sind vor allem dank den höheren Drehzahlen und die würde ich einem 30 Jahre alten Motor sowieso nicht mehr zumuten, SV 385 PS bei 7850 rpm.

Raymond

Der Miura ist neben dem Countach wirklich der geilste Lamborghini, vor allem das Zwölfzylinderröhren ist genial!

Da habe ich gleich eine Frage: Wieso gibt es beim Weggehen vom Gas solche Kläpfe (gibt's dieses Wort im Hochdeutschen?), sind das Fehlzündungen?

CountachQV

Nein, das ist Benzin das durch die Vergaser nachläuft, dadurch dass die Ventile grosse Überschneidungszeiten haben, läuft es in den Auspuff und entzündet sich da.

Mein Jalpa schiesst richtig aus seinem Sportauspuff.

Raymond

CountachQV

@Phil

bei einem Einspritzer sollte es nicht passieren, da die Elektonik genau dann einspritzt wenn das Ventil aufgeht und nur soviel wie es für die Verbrennung benötigt.

Diese Nachverbrennungen würden den Keramik-Kats sehr schlecht bekommen (Brösel).

@Steff

weiss ich nicht auswendig, schau mal auf der Homepage meines Freundes Glen Kohut http://www.lamborghiniregistry.com nach.

Preise sind schwierig zu sagen, da sehr wenige Fahrzeuge zum Verkauf sind.

Meist ist es besser mehr für ein professionell restauriertes Exemplar auszugeben, denn eine Restauration ist schweineteuer gegen 100k Euro.

@ Raymond:

Meine Mutter hat einen A3 mit einem normalen Remus-Endtopf und wenn er warm ist gibt es manchmal einen "Knall" wenn man schaltet, meistens in den 5. Gang, oder wenn ich z.B. vom ersten in den zweiten noch einmal kurz das Gas drücke. (Also allgemein bei kurzen starken Gasstössen!) Was ist den das?

CountachQV

Das kann auch das gleiche sein (nachlaufendes Benzin bei starken Gasgeben) oder es sind Reflexionen im Auspuff aufgrund des Gaswechsels.

Raymond

  • 1 Jahr später...
Der Miura ist wirklich Hammer.

Mich würde mal interessieren: Wieviel Stück wurden gebaut und wie hoch ist dafür der momentane Preis!?

Danke

Steff

Hab mal ein bisschen in den alten Threads gestöbert O:-) Es wurden 765 Stück gebaut.

Gruss Raoul

  • 2 Jahre später...
  • 7 Monate später...
mit der erste Sportwagen,der beinahe die 300km/h marke überschritt

Das ist mal eine definierte Auszeichnung !:lol:

Aber im Ernst - der Miura ist wirklich (vielleicht neben dem Ford GT40) einer der schönsten Sportwagen aller Zeiten.

Absolut sexy.

Danke für den Link.

weiss auch nicht, ob der Miura damals die 300 geknackt hat..

anyway

Irwin,

passe bitte deine Signatur an. Sie überschreitet etwas die zulässige Gesamtgröße von 45 KB.

Die Maße sind ok.

Welcome to Carpassion :hug:

weiss auch nicht, ob der Miura damals die 300 geknackt hat...
Nöööö, hat er nicht. - Ab 270 km/h gab`s Angstschweiß auf der Stirn, weil der Forderwagen zu leicht wurde und Seitenwinde dann tötlich sein könnten.

Der Jota (bzw. SV-J) hatte doch diese Frontspoilerschaufellippe für mehr Abtrieb. Mit der Leistung und der besseren Straßenlage hat der Jota die 300er-Mauer aber sicherlich damals geknackt. Die "normalen" Miura allerdings nicht...Schade!:(

CountachQV

Der Journalist Rosinzky aus Frankreich bekam mal über Nacht einen schweren Motor eingebaut nachdem er sich bei Bob Wallace über die schwache Performance beklagt hatte.

Er fuhr dann auf der Autostrada 280 + und sah auf einmal nur noch Himmel, danach hat er kein Wort mit Bob mehr geredet und lästerte nie mehr über zu schwache Motoren...:D :D :D

Der Miura wurde ohne Windkanal gebaut, der vordere Kotflügel entspricht einem Flügelprofil und dementsprechend hebt das vorne leichte Auto ab wenn die Geschwindigkeit den Bereich erreicht wo ein Jumbo abhebt...:-o

Der Miura war zu der Zeit richtungweisen-der erste Mittelmotor-Straßensportwagen mit quer (!) eingebautem V12. Da hat Ferrari noch auf dem guten V12 Frontmotor im Daytona vertraut.

Das Auto ist sicher eine Legende-gehört aber nicht zu den problemlosen Fahrzeugen. Die Verarbeitung war wie bei fast allen italienischen Klassikern jener Tage "laissez faire", das Fahrverhalten der ersten Modelle war mit gewöhnungsbedürftig wohl eher unzureichend beschrieben.

Trotz allem erinnere ich mich, damals Siku und Matchbox Modelle in 1:43besessen zu haben- und zwar nicht nur vom Miura sondern auch vom Islero und vom Espada. Diese Auto fasziniert mich fast noch mehr.

Der Journalist Rosinzky aus Frankreich bekam mal über Nacht einen schweren Motor eingebaut nachdem er sich bei Bob Wallace über die schwache Performance beklagt hatte.

Er fuhr dann auf der Autostrada 280 + und sah auf einmal nur noch Himmel, danach hat er kein Wort mit Bob mehr geredet und lästerte nie mehr über zu schwache Motoren...:D :D :D

Der Miura wurde ohne Windkanal gebaut, der vordere Kotflügel entspricht einem Flügelprofil und dementsprechend hebt das vorne leichte Auto ab wenn die Geschwindigkeit den Bereich erreicht wo ein Jumbo abhebt...:-o

weils so schön ist hier der damalige Bericht von Jose Rosinski:

Bereits in aller Hergottsfrühe befand ich mich auf der in dieser Morgenstunde wenig befahrenen Autobahn Bolonga - Ferrara, die ich für dieses kleine Experiment ausgewählt hatte, um meine Mitmenschen nicht zu Tode zu erschrecken.

Wir hatten strahlendes Wetter, aber ein tückischer Seitenwind hätte beinahe meine Pläne umgestoßen, bildlich - und beinahe wirklich. Sein Einfluß auf die Fahrstabilität des Miura war bis ca. 260 km/h unerheblich. Darüberhinaus bemerkte ich, daß das Kurshalten beim Passieren der in dieser Gegend zahlreichen Straßenbrücken ein problematisches Unterfangen wurde...Nach einer ersten Probefahrt hin und zurück, bei der ich in der einen Richtung 288,6 km/h und in der anderen 273,8 km/h registriert hatte, wollte ich einen zweiten Versuch wagen, um die magische, im Bereich des Möglichen liegende 300 km/h Grenze zu erreichen.

Diesmal war ich gleich von Anfang an besser auf Touren gekommen. Ich gab weiter Gas, und näherte mich - den mit fast 8000/min tobenden V12 in meinem Rücken - schneller dem Streckenabschnitt mit Zeitnahme als das erste Mal. Ich fuhr mit Vollgas und war sehr konzentriert, denn ich wußte, was mich erwartete. Das Passieren der ersten Brücke löste, wie vorhergesehen, eine Schlingerbewegung aus, die ich abfangen konnte, so daß der Miura kaum vom Kurs abwich. Ein Blick auf den Tacho sagte mir, daß ich schneller war als bei der ersten Zeitnahme. Die nächste, knapp 100 Meter vor der Zielmarkierung befindliche Straßenbrücke schien auf mich zuzurasen, und im gleichen Augenblick wurde die Lenkung beängstigend leichtgängig...was tun ? Den Fuß vom Gaspedal nehmen wäre vernünftig gewesen...aber die ersehnten 300 waren in Reichweite. Ich fuhr also mit Vollgas weiter und bereitete mich vor, den beim Passieren der letzten Straßenbrücke entstehenden Strömungseffekt auszugleichen. Kaum unter der Brücke, reagierte der Miura anders als erwartet. Plötzlich hatte ich über das Lenkrad keinerlei Kontakt mehr zur Straße und vor meiner Fronthaube ersetzte der blaue Himmel das graue Band der Autobahn...die Front hatte sich vom Boden abgehoben!

Aber ich hatte Glück, das Heck war auf der Erde geblieben. Sobald ich das Gas zurückgenommen hatte, bekamen die Vorderräder wieder Kontakt mit dem Boden, und nach einer denkwürdigen Serie von Lenkmanövern, die eine Ewigkeit zu dauern schienen, bekam ich wie durch ein Wunder wieder Kontrolle über mein Auto. Als es endlich zum Stehen kam, war die rote Hülle des Miura S, der einige hundert Meter weit Bekanntschaft mit dem Mittelstreifen gemacht hatte, nicht einmal zerknittert...aber das Gesicht des schwitzenden und atemlosen Fahrers war so bleich, wie die Karosse des Miura rot war.

Gruß, Georg

Der Miura war zu der Zeit richtungweisen-der erste Mittelmotor-Straßensportwagen mit quer (!) eingebautem V12. Da hat Ferrari noch auf dem guten V12 Frontmotor im Daytona vertraut.

Der Ferrari 250LM mit längs und mittig eingebautem V12 stand bereits 1963, also 3 Jahre vor dem Miura, in Paris. Auf dem gleichem Salon stand damals auch der ATS 2500 mit Mittelmotor Twin-Cam V8 und Alukarosserie. In meinen Augen gab es kaum einen Wagen in den 60ern, daß so fortschrittlich war wie dieses Auto. Leider eine völlig verkannte Perle.

Der Miura war da im direkten Vergleich gar nicht so revolutionär, wie immer wieder behauptet wird, weil der quer eingebaute V12 zwar ungewöhnlich, mit Sicherheit aber nicht richtungsweisend war. In erster Linie seine schier atemberaubende Form machte ihn zur Legende. Der Wagen ist pure Erotik auf Rädern. Ich kenne niemanden, der den Wagen nicht zu den schönsten Autos aller Zeiten zählt.

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Der Miura war da im direkten Vergleich gar nicht so revolutionär, wie immer wieder behauptet wird, weil der quer eingebaute V12 zwar ungewöhnlich, mit Sicherheit aber nicht richtungsweisend war. In erster Linie seine schier atemberaubende Form machte ihn zur Legende. Der Wagen ist pure Erotik auf Rädern. Ich kenne niemanden, der den Wagen nicht zu den schönsten Autos aller Zeiten zählt.

http://www.carpassion.com/de/forum/showpost.php?p=287458&postcount=39

:wink:

weils so schön ist hier der damalige Bericht von Jose Rosinski:
Vielen Dank!

Das waren noch echte "Fahr"berichte! Wen - außer scheinbar einer Heerschar deutscher Testredakteure - interessiert schon das Verhalten eines solchen Boliden auf Spur- und Querrillen?

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