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poldi99

Ferrari F355 - Checkliste

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poldi99
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Ich habe mal meine Gebrauchtwagen-Checkliste den F355 Gegebenheiten angepasst. Diese Liste dient mir zur 1. Sichtung. Eine Überprüfung beim :) würde ich jeden empfehlen.

 

Meine Fragen dazu wären noch: was kostet eine Lambdasonde? (lt. Serviplan sind sie ja alle 80tkm zu tauschen)

Falls was fehlt, bitte ich um Info.

 

Hier kommt die Liste nicht so übersichtlich rüber. Aber in Excel ist sie super zu befüllen. Wenn sie jemand in Excel benötigt, bitte eine PN mit Mail-adresse senden

 

Checkliste Ferrari F355

Modell:

Baujahr:

km:

Fahrgestellnummer:

vorhanden Bemerkung Notiz

 

Inhalt Werkzeugbox:

Werkzeugtasche

Reifenreparaturflasche

Antriebsriemen für Generator / Wasserpumpe

Antriebsriemen Kompressor

Abschlepphaken

Gerade Schlüssel von 6 bis 19m

Schraubenzieher 150mm Schlitz

Schraubenzieher für Kreuz

Universalzange 180mm

Notleuchte

Ersatzlampen / Sicherungen

Hardtophülle

Checkliste i.O. / n.i.O.

vollständiges Servicebuch vorhanden

Unfallfrei garantiert?

km-Leistung abschätzen durch: Zustand Sitze, Lenkrad und Pedale, wird km Garantiert?

Bremspedal Leerweg max. 15mm

ABS Funktion Bremsen auch auf Schlag prüfen

Bremse Funktion min Belagstärke 3m, Zustand Bremsscheiben

Handbremse Funktion und Leerweg max. 5 Rasten bis Blockierung

Bremsflüssigkeit wechsel jährlich

Leerweg Kupplungspedal Kupplung ca. alle 70bis 80tkm zu wechseln; Kosten ca 3000.-

Lenkradspiel

Klimaanlage Funktion

Lichtanlage Funktion

Servolenkung Funktion

Kupplungsflüssigkeit wechsel jährlich

Schaltbarkeit Getriebe Gänge durchschalten, auch im kalten Zustand

Sitzverstellung Funktion (beide)

Zustand Innenraum Leder, Kratzer

elektr. Fensterheber Funktion

Zentralverreigelung Funktion

Funktion Tankklappe, Fronthaube, Motordeckel

Gurt: Funktion und Zustand

Geräusche während der Fahrt klappertn, quietschen, tscheppern

Abgaskrümmer Zustand sind ca. alle 40-50tkm zu wechslen, Kosten ca. 3000.- pro Stück

Steuergeräte für Slow down halten ca. 10-15 Jahre. Kosten ca. 600.- pro Stück

Katalysator Kosten ca. 2500.- pr Stück; Haltbarkeit je nach Fahrweise, (Geräusche)

letztes Zahnriemenservice Kosten rund 3000.-

Getriebeöl Tausch alle 2 Jahre

Differentialöl Tausch alle 2 Jahre

Airbag getauscht alle 10 Jahre, Kosten ca. 1200.- Fahrerairbagtausch

Zustand Lack Lackdicke messen, Kratzer, Steinschläge

Übergang zur C-Säule bei GTS hier gibt es teilweisse Risse (wurde normal von Ferrari nachgebessert)

Spaltmasse kontrollieren

Zustand Windschutzscheibe Steinschläge, feine Kratzer

Zustand Reifen auch Alter kontrollieren (nicht älter als 5 Jahre)

Zustand Felgen Beschädigungen, wie viel Gramm Wuchtgewichte?

Originale Felgen?

Reifendimension genehmigt? Original: 225/40/18 und 265/40/18

Funktion Motor Leerlaufdrehzahl, Geräusche? Kaltstart

Bybass Ventil Funktion ab 4000 U/min soll es öffnen, Kosten?

Sichtkontrolle Motorraum Undichtigkeiten, Zustand Schläuche

Fahrwerk prüfen Dämpferverstellung, Undichtigkeiten, Gelenke,

Aktivkohlefilter wechseln alle 60tkm

Luftfilter wechseln alle 20tkm

Motoröl wechseln jährlich

Manschetten Zustand Lenkmanschette, Halbachsenmanschtette, Risse und Flexibilität

Zündkerzen alle 2 Jahre

Lambdasonden ersetzen alle 80tkm; Kosten ?

Filter Kraftstoffanlage wechsel alle 40tkm

Klimaanlage Service alle 2 Jahre Tausch Klimagas und Wartung

Kühlflüssigkeit jährlich

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Xosiris
Geschrieben

Super. Das wird bestimmt Einigen helfen, die auf der Suche nach einem 355 sind.

P.S.: Zweite PN angekommen? ;)

poldi99
Geschrieben

PN ist angekommen, bin aber noch nicht zum antworten dazugekommen.

Für alle, die die Liste per Excel angefragt habe: ich möchte noch bis MOntag warten, da sicher noch ein paar Sachen dazukommen (nehme ich mal an).

Xosiris
Geschrieben

Kein Problem, hab ich ja Verständnis für.

Was ich noch in die Liste aufnehmen würde, auch wenn es nicht unbedingt kaufentscheidend ist...Handbuch vorhanden? Kann nach dem Kauf einfach ärgerlich werden.

sirfin
Geschrieben

Ich finde diese Liste super.

Ich muss aber auch dazu sagen, wenn jemand einen F355 kaufen will und

nach dieser Liste jeden 355er beurteilt, wird er jedes Angebot zurückweisen.

Es gibt keinen so perfekten 355er denke ich. :???:

Wobei mir ist klar, dass die Liste nur eine Kaufhilfe ist. :-))!

Greetz

poldi99
Geschrieben

da hast du sicher recht.

Mir dient diese Liste zum Vergleich verschiedener Angebote und um zukünftige Investitionen am Fahrzeug vorausberechnen zu können

cinquevalvole
Geschrieben
Ich habe mal meine Gebrauchtwagen-Checkliste den F355 Gegebenheiten angepasst. Diese Liste dient mir zur 1. Sichtung. Eine Überprüfung beim :) würde ich jeden empfehlen.

Meine Fragen dazu wären noch: was kostet eine Lambdasonde? (lt. Serviplan sind sie ja alle 80tkm zu tauschen)

Falls was fehlt, bitte ich um Info.

Checkliste Ferrari F355

Abgaskrümmer Zustand sind ca. alle 40-50tkm zu wechslen, Kosten ca. 3000.- pro Stück

Steuergeräte für Slow down halten ca. 10-15 Jahre. Kosten ca. 600.- pro Stück

Katalysator Kosten ca. 2500.- pr Stück; Haltbarkeit je nach Fahrweise, (Geräusche)

Fahrerairbagtausch

Zündkerzen alle 2 Jahre

Kühlflüssigkeit jährlich

Schön, aber hier sind noch ein paar Fehler:

- Kerzen werden nach 20.000 km ersetzt.

- Kühlflüssigkeit jährlich wechseln steht so nicht im Wartungsplan.

- Die o.g. Teilepreise sind sicher auch vermeidbar. :wink:

poldi99
Geschrieben

Kerzentauschintervall hab ich angepasst.

Kühlmitteltausch jährlich stimmt. Siehe Handbuch Seite 38! (steht aber nicht im Wartungsplan drinnen, da hast recht)

Was kosten denn die Lambdasonden?

Kosten sind inkl Tausch in der Werkstatt (in Ö, da ist alles ein bisserl teurer :-(((° )

GeorgW
Geschrieben

Hallo,

passende Universal-Lambdasonden von Bosch kosten ca. 40,- Euro/Stk. , allerdings muß bei denen dann noch der Kabelbaum der Originalteile angelötet werden. Mit passendem Kabelbaum und in einer hübschen gelben Schachtel tippe ich mal auf mindestens das 10-fache. :D

Gruß, Georg

TR-512
Geschrieben

Hey Leute,

ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen. Aber so eine Liste ist doch irrwitzig.

So läßt sich doch kaum ein 355er im kalten Zustand immer easy going durchschalten. Krümmer gehen nicht nur bei 40 tkm kaputt, sondern häufig sogar früher etc.

 

Wieviel Wuchtgewicht. ?? Hääh wer will denn das wissen. ?? Steuergeräte Slow Down halten auch nicht zwingend 10-15 Jahre, alles Glücksache.

 

Also echt, sollte mal jemand mit solch einer Liste bei mir zum Autokauf auftauchen, wird sich nicht mal das Garagentor öffnen, wohlgemerkt auch wenn´s ein Neuwagen wäre. O:-) "Mann" kann es auch übertreiben. !!

 

Meine Liste sieht so aus: Habe ich die Kohle. ?? Okay, habe ich. !! Dann suche ich das Auto. Ahaa eines gefunden und angerufen. Meine Fragen gestellt und bei positiver Antwort, also unfallfrei garantiert und schriftlich, Kilometer original gekauft. Bedingung: Lieferung vor die Türe. Händler liefert am nächsten Tag per Transporter. Auto abgeladen, angesehen und Probefahrt ca. 20 km. Alles klar. !! Papiere gecheckt, Kohle hingelegt und das war´s. O:-) So kaufte ich meinen F360 Spider und bin seit 1 Jahr zufrieden damit. :lol:

Übrigens nicht das erste Auto, dass ich so simpel gekauft habe. Für mich nutzt diese Liste jedenfalls nix, höchstens Leuten die von Autos keine Ahnung haben. Und diese sollten dann wegen der Gewährleistung doch lieber beim Händler (nicht im Kundenauftrag) ihr Auto erwerben. Denn ein Erbsenzähler mit Checkliste ist m.M. dort besser aufgehoben.

 

Was nutzt es letztendlich, wenn die Checkliste bez. Kupplung (soll 70-80tkm halten) dann nach Kauf bei 35tkm abgeraucht ist. ? :cry::-o 8)

 

Viel Glück beim Autokauf, aber mit dieser Liste wird man keines finden. !:D

Nugmen
Geschrieben
Hey Leute,

ohne jemandem zu Nahe treten zu wollen. Aber so eine Liste ist doch irrwitzig.

Genau so ist das. Mit so einer Liste wird man keinen Gebrauchtwagen und schon gar keinen Gebrauchten Ferrari finden. Ich verteufle Poldis Liste jetzt mal nicht ganz, sie kann immer noch als erinnerungsstütze dienen.

Ich mach das genau so wie TR 512, Cash checken, mobile.de bemühen, beim Händler anrufen, wichtige Fragen klären und dann mach ich mich auf dem Weg nach XYZ. Gebrauchtwagenkauf ist eben auch Glückssache, ist man ein Glückskind, wird man auch hier sein Glück haben.

Nug

poldi99
Geschrieben

Ihr habt schon recht, wenn man einen Neuwagen kauft. Hab ich auch so gemacht, als ich meinen neuen E60 gekauft habe.

Aber wer einen Gebrauchtwagen so kauft, handelt echt grob fahrlässig (auch wenn man ihn beim Händler kauft).

@Tr512: wenn schon mal 100g Wuchtgeiwchte auf einer Felge kleben, weiss ich, dass mit dem Rad was nicht stimmt! (steht ja auch in der Bedienungsanleitung!)

Nugmen
Geschrieben

@Tr512: wenn schon mal 100g Wuchtgeiwchte auf einer Felge kleben, weiss ich, dass mit dem Rad was nicht stimmt! (steht ja auch in der Bedienungsanleitung!)

klar, wenn aber der verbandskasten fehlt kann es sich trotzdem um einen UNFALLFREIEN Wagen handeln :wink:

Nug

Gast Anonym16
Geschrieben
Ihr habt schon recht, wenn man einen Neuwagen kauft. Hab ich auch so gemacht, als ich meinen neuen E60 gekauft habe.

Aber wer einen Gebrauchtwagen so kauft, handelt echt grob fahrlässig (auch wenn man ihn beim Händler kauft).

@Tr512: wenn schon mal 100g Wuchtgeiwchte auf einer Felge kleben, weiss ich, dass mit dem Rad was nicht stimmt! (steht ja auch in der Bedienungsanleitung!)

Fahrlässig:???:

Wie Klaus schon sagte, Bargeld prüfen, anschauen gehn, bei gutem Gefühl kaufen.

Das einzige was hinterher noch wichtig ist,

dass man noch finanzielle Reserven hat.

Eine umfassende Absicherung,

ob mit oder ohne riesenlange Checkliste,

gibt es beim Gebrauchtwagenkauf nicht.

Auch der Verkäufer weiss nicht, ob sich eventuell ein Motorschaden anbahnt.

Das ist wie bei den Frauen, Geld kosten alle.

Man(n) muss diejenige finden die es auch wert ist8)

poldi99
Geschrieben

mir gefällt, dass ihr Geld zum verschenken habt (von beruf Politiker oder ähnliches?)! Darf ich euch dann meine Kontoverbindng geben, damit ich auch was davon abbekomme? O:-)

TR-512
Geschrieben
Ihr habt schon recht, wenn man einen Neuwagen kauft. Hab ich auch so gemacht, als ich meinen neuen E60 gekauft habe.

Aber wer einen Gebrauchtwagen so kauft, handelt echt grob fahrlässig (auch wenn man ihn beim Händler kauft).

@Tr512: wenn schon mal 100g Wuchtgeiwchte auf einer Felge kleben, weiss ich, dass mit dem Rad was nicht stimmt! (steht ja auch in der Bedienungsanleitung!)

nööh, wenn ich einen Neuwagen kaufe, kenne ich den Vorgänger und da erübrigt sich sogar eine Probefahrt. Ich kaufe meine Autos aus dem Bauch heraus, nicht aus Vernunftsgründen. O:-)

Tja und wenn halt mal 100gr in der Felge kleben und das Rad dann "rund" läuft, würde mich das nicht weiter stören. !! Aber mich würde mal interessieren, wie lange so i.d.R. Dein Check beim Autokaufen dauert und wie die Verkäufer damit umgehen. Vor allem, wie Du das so alles ohne Zerlegen des Objektes checken willst. :-o

Übrigens ich habe schon zig Autos gekauft und wieder verkauft, noch niemand war mit so einer Liste bei mir, noch hat es je ein ernsthaftes Problem bei An-oder Verkauf gegeben. O:-)

TR-512
Geschrieben
klar, wenn aber der verbandskasten fehlt kann es sich trotzdem um einen UNFALLFREIEN Wagen handeln :wink:

Nug

:-))! :-))! :-))!

TR-512
Geschrieben
Das ist wie bei den Frauen, Geld kosten alle.

Man(n) muss diejenige finden die es auch wert ist8)

riiiichtiiig :-))! :-))!

TR-512
Geschrieben
mir gefällt, dass ihr Geld zum verschenken habt (von beruf Politiker oder ähnliches?)! Darf ich euch dann meine Kontoverbindng geben, damit ich auch was davon abbekomme? O:-)

ach Quatsch niemand hat was zu verschenken. Und Politiker verschenken ja unser (fremdes) Geld, das ist viel einfacher. :-(((°

Wie auch immer, wirst Du mit einer solchen Liste und den darin enthaltenen Punkten jeden Verkäufer maximal nerven. Die meisten Punkte in Deiner ominösen Liste sind eigentlich dazu geeignet, dass hier die Verkäufer eher geneigt, Dich vom Hof zu verweisen. !!

Wir reden ja hier vom Ankauf eines Ferrari, oder ??

Da gibt es doch eine Sendung im TV "Die Autohändler" !! Nicht das Du mal zu solchen Leuten mit Deiner Liste auftauchst. ALTER, da gibts viellecht ne Maulschelle. :-))):-o

tollewurst
Geschrieben

Bch will Dir ja nicht zu Nahe treten Poldi, aber was bist du von Beruf? Buchhalter oder Wirtschaftsprüfer?

Die Liste ist der absolute Quatsch, ich habe glaube ich nichts vondem beachtet als ich meinen Ferrari gekauft habe.

Das muss man doch individuell regeln. Und wenn da 100g Klebegewichte in der Felge sind, dann sind die Reifen sch... wenns an der Felge liegen würde sieht man Beschädigungen. Also nix wildes.

Wenn du so ein Auto kaufts, dann hast du entweder Fachkentniss, oder jemand dabei der Sie hat. Alles andere ist totaler Quatsch !

Wer alleine ausrechnet wie lange welches Teil halten sollte, der wird feststellen das er irgendetwas falsch gemacht hat. Am besten beschwerst du Dich dann nach 9 Jahren das die sd Steuergeräte kaputt sind.

Wenn du eine Frau schlägst läuft Sie auch schneller weg. (schwarzer Humor)

Ehrlichgesagt hoffe ich für Dich das du keien Ferrari kaufst.

poldi99
Geschrieben
Bch will Dir ja nicht zu Nahe treten Poldi, .

dann tu es BITTE einfach nicht!

Auf deine Kommentare kann ich leicht verzichten :crazy:

Von mir aus kann jeder sein Fzg. kaufen wie er will, es ist ja eh nicht meine Kohle. Die Gebrauchtwagenhändler haben bei Käufern wie Tr512 und Nugmen sicher ihre Freude (ein bekannter Händler hat aber gemeint, dass diese Käufer leider immer seltener werden, mit solchen Leuten hat er bis jetzt immer seine besten Geschäfte getätigt :D )

Also nochmals, ihr kauft eure Autos so wie ihr meint, und ich kaufe sie so wie meine! Bis jetzt hat sich noch absolut kein verkäufer über so eine Liste beschwerd, und sollte ich mal an so einen verkäufer geraten, fahre ich einfach wieder (mit jemanden, der was verstecken will, möchte ich keine Geschäfte tätigen).

Gast Anonym16
Geschrieben
Ehrlichgesagt hoffe ich für Dich das du keinen Ferrari kaufst.

Ich bin mir sicher, dass er keinen finden wird:D

@Poldi

du bist ja ziemlich neu hier, da wäre es doch eigentlich angebracht, sich erst mal über die User hier klar zu werden.

Dass du ausgerechnet Nugmen sagst,

wie man ein Auto kauft und verkauft,

hat schon einen ganz besonderen WitzX-) :D

poldi99
Geschrieben

Dass du ausgerechnet Nugmen sagst,

wie man ein Auto kauft und verkauft,

hat schon einen ganz besonderen WitzX-) :D

Kannst du mir bitte den Beitrag zeigen, wo ich das tue?

ich kann dir aber einen Beitrag von mir zeigen (eine Seite vorher) wo ich doch eindeutig festhalte, dass jeder sein Fzg. kaufen soll, wie er will.

Und auf Grund der Nachfragen, sehe ich, dass hier auch einige Leute gibt, die diese Liste als sinnvoll erachten. Deswegen bitte ich euch: nachdem ich eure Art Autos zu kaufen respektiere, auch meine Art zu respektieren!

Gast Anonym16
Geschrieben
Kannst du mir bitte den Beitrag zeigen, wo ich das tue?

ich kann dir aber einen Beitrag von mir zeigen (eine Seite vorher) wo ich doch eindeutig festhalte, dass jeder sein Fzg. kaufen soll, wie er will.

Und auf Grund der Nachfragen, sehe ich, dass hier auch einige Leute gibt, die diese Liste als sinnvoll erachten. Deswegen bitte ich euch: nachdem ich eure Art Autos zu kaufen respektiere, auch meine Art zu respektieren!

Sag mal, du bist vergesslich:???:

Lese doch bitte nochmal deinen zweitletzten Beitrag in diesem Thread durch:wink:

Falls du es nicht findest8)

Die Gebrauchtwagenhändler haben bei Käufern wie Tr512 und Nugmen sicher ihre Freude (ein bekannter Händler hat aber gemeint, dass diese Käufer leider immer seltener werden, mit solchen Leuten hat er bis jetzt immer seine besten Geschäfte getätigt )

Nugmen
Geschrieben
Rocks schrieb:
Ich bin mir sicher, dass er keinen finden wird:D

Dass du ausgerechnet Nugmen sagst,

wie man ein Auto kauft und verkauft,

hat schon einen ganz besonderen WitzX-) :D

es könnte sich hierbei auch um ein Nationalitätsproblem handeln. Ich wohn ja direkt an der Grenze zu Salzburg und wir haben somit auch zwangsläufig Kundschaft aus der kleinen Nachbar -Alpenrepublik. Bei selbigen ist so eine Liste, sei es in Gedanklicher oder schriftlicher Form vollkommen normal. Ausserdem sind sie die geborenen Schnäp(s)chenjäger. Sie wollen das perfekte Auto zum Preis für Lau. sowas gibts halt einfach nicht oder nur sehr selten. Um so seltener die Wägen sind, umso schwieriger ist es ein Schnäpchen zu machen.

 

Man muss Kompromisse eingehen sonst wird das nie was, das gilt besonders für die Anschaffung eines gebrauchten Exoten. Ich such ja jetzt schon ca. 1 Jahr rum und kenn den Markt für 355 und 360er wirklich gut. Ich bin auch auf grossen Händlerauktionen oder der Restwertbörse vertreten, aber es ist wirklich sehr schwierig einen guten 355 in der Preisklasse bis 65000 Euro zu finden. Viele der guten Exemplare werden unter der Hand verkauft und erreichen die Internetplattformen gar nicht.

 

Wäre ich der Händler, der genau diesen von Poldi gewünschten Wagen im Ausstellungsraum hätte, und er käme mit dieser Liste, ich würde ihn lächeln aber bestimmend den Weg zur Ausgangstür weisen.

Wegen meiner Arroganz, bestimmt nicht aber ich hätte bestimmt schon jede Menge Interessenten für den Wagen. Ich müsste ihn nach 24 Stunden aus dem Internet entfernen, da das Telefon dauernd klingelt.

Gute Autos mit gutem Preis /Leistungsverhälnis verkaufen sich im Internet binnen Stunden von selber. Das Angebot bestimmt den Preis und mit dem Internet ermittelt ich der Preis von selbst.

 

Bei mir soll es z.B ein 355 GTS oder Spider sein. Rot oder schwarz. EZ ab 96 mit einem LMM O:-) und max 50000 km. höchstens 2. Hand

 

Ich lege besondere Wert auf den Zustand der Innenausstattung. Ich achte sogar darauf, ob der Vorbsitzer seinen Geldbeutel aus der Hosentasche entfernt hat bevor er sich auf den Ledersitz setzte.

Ansonsten bin ich nicht besonders penibel. Ob der Wagen nun einen kleinen Unfallschaden hatte, der fachmännnisch mit Rechnung repariert wurde, ob eine Felge angefahren ist, oder er sonst optische Blessürchen, Steinschläge etc hat, das ist mir nicht wichtig. Solche Sachen können wir selbst reparieren, mir ist bewusst, dass ich keinen Neuwagen kaufe. Servicegepflegt soll er sein und ich würde auch gerne den Vorbesitzer persönlich in einem Gespräch kennenlernen, auf solche Sachen kommts mir z.b an.

 

Aber mit ner Liste wie von Poldi mach ich mich nur lächerlich, als Österreicher mag das ja vertretbar sein aber als Bayer verlier ich dann ja meinen guten Ruf O:-)

Nug

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      2.2. Unfallfreiheit war ein Muss. Kleinkram wie Parkrempler etc. bezeichne ich nicht als Unfall. Nachlackierungen wegen Steinschlägen sind auch völlig normal.

      2.3. Im Ausland würde ich keinen M5 kaufen, insbesondere nicht in den osteuropäischen Ländern. Die dort übliche „Tachojustierung“ halte ich für vollkommen inakzeptabel. Kann einem natürlich auch in Deutschland passieren, also aufpassen.

      2.4. Eine zumindest Rest-Garantie von BMW war gewünscht, um die Kaufdurchsicht nicht zu intensiv betreiben zu müssen. Dafür muss man nicht bei BMW kaufen, sondern kann das Auto auch von einem Privatmann erwerben, der diese Versicherung (EuroPlus heißt das bei BMW) abgeschlossen hat, da sie übertragbar ist. Aber diesen Punkt hätte ich ggf. auch fallen lassen, dann muss eben genauer hingeschaut werden.

      2.5. Einen Touring wollte ich nicht, da ich ihn optisch nicht so schön finde, den Platz nicht brauche und der Apparat 100 kg mehr wiegt, also ein schlechteres Leistungsgewicht hat.

      2.6. Die 5er erhielten in 2007 ein Facelift, in dessen Rahmen einige sinnvolle Verbesserungen vorgenommen wurden (neues iDrive mit frei programmierbaren Tasten für präferierte Funktionen, neues Außendesign mit Klarglasscheinwerfern und Heckleuchten mit LEDs etc.). Da es zu Anfang der M5-Produktion auch Probleme mit dem SMG und einige andere Themen gegeben haben soll, kam ein Modell vor Facelift für mich nicht in Frage.

      2.7. Auch später gab es noch Veränderungen bis hin zum letzten Modelljahr (ab Sommer 2009 gebaut), in das ein HDD-Navi eingebaut wurde, was ich persönlich sehr praktisch finde. Auf die Festplatte kann auch Musik eingelesen werden o.ä.

      2.8. Letztendlich entschied ich mich dafür, einen der letzten gebauten M5 E 60 zu kaufen. Der Preisunterschied zu älteren Modellen war ohnehin nicht groß und ich wollte auch kein 100 tkm-Auto.
        In verschiedenen Foren taucht immer wieder der Hinweis auf, das Steuergerät auf die Anzahl der Launch Control-Einsätze auslesen zu lassen. Das würde ich nur beim Kauf von Privat machen, wenn mir die Aussagen des/der Vorbesitzer unglaubwürdig erscheinen. Ich habe die Launch Control noch nicht ein einziges Mal benutzt und kenne auch andere Besitzer von Autos mit diesem Feature, die es noch nie benutzt haben, weil es für sie nichts mit dem wirklich schnellen Fahren dieser Autos zu tun hat, sondern eher etwas für den Ampelsprint und etwas unreifere Zeitgenossen ist. Jemand, der die Mechanik seines Autos wirklich liebt, tut ihm das nicht an. Wenn Ihr das Auto bei BMW mit Garantie kauft, könnt ihr davon ausgehen, dass BMW, die den Speicher ja bei der Inzahlungnahme und beim Service ohnehin auslesen, ein solches Auto nicht in Zahlung nehmen oder nicht oder nur nach genauester Prüfung mit Garantie versehen werden, das sind nämlich auch Kaufleute. Bei meiner BMW-Niederlassung werden M5s nur nach Genehmigung des Verkaufsleiters zur Probefahrt herausgegeben und auch das nur äußerst selektiv. In den Probefahrtbedingungen steht ausdrücklich, dass das DSC nicht deaktiviert werden darf usw. usw. Beim Kauf von Privat würde ich die BMW-Werkstatt des Verkäufers kontaktieren, die Historie verifizieren und ggf. das Fahrzeug ohnehin von einem BMW-Fachbetrieb, der sich mit M-Fahrzeugen auskennt, checken lassen und ggf. dabei auch das Steuergerät auslesen lassen. Aber auch hier kommt es ein wenig auf die Papierform, den Zustand des Fahrzeugs und die Menschenkenntnis an. Diese entscheidet bei mir immer über die vorzunehmenden Kontrollen und ich bin damit bisher gut gefahren.
        Der M5 ist vollgestopft mit technischen/elektronischen Goodies. Die solltet Ihr beim Kauf ausprobieren, da Mängelbeseitigungen im Elektronikbereich schnell ins Geld gehen können. Das ist ein wenig zeitintensiv, doch erkennt man einen gepflegten Wagen auch daran, dass alles funktioniert. Kauft Ihr den Wagen mit EuroPlus Grantie, gilt das natürlich nur hinsichtlich des nicht versicherten Umfangs.
        Beim Kauf von BMW Händlern bekommt Ihr häufig auch das Premium Selection Zertifikat. Was das bedeutet, seht Ihr auf der Website von BMW. Auch das schränkt die notwendigen Prüfungshandlungen beim Check des Fahrzeugs ein wenig ein.
        Natürlich prüft man bei einem solchen Wagen, ob Reifen mit BMW-Kennung (Stern) aufgezogen sind, vier gleiche Reifen montiert sind, diese nicht nur ausreichend Profil aufweisen, sondern auch nicht zu alt und unbeschädigt sind, die Bremsen (Scheiben und Beläge) in Ordnung sind usw. usw., das würde jedoch diesen Thread überfrachten. Wichtig ist: Ihr kauft keinen 320d, also plant für die notwendigen Untersuchungen ein wenig Zeit ein.
        Der M5 ist von Haus aus bei 250 km/h abgeriegelt. Es gibt das sogenannte M-Drivers Package, mit dem das Limit auf echte 305 km/h angehoben wird. Der Vorteil dieses Packages ist, dass es garantiefähig ist. Außerdem wird die Geschwindigkeitserhöhung in die Fahrzeugpapiere eingetragen, so dass nicht die Zulassung des Fahrzeugs erlischt. Von nicht eingetragenen Veränderungen würde ich aus versicherungsrechtlichen und strafrechtlichen Gründen Abstand nehmen.
        Beschafft Euch die im Internet frei verfügbare Ausstattungsliste inkl. der verfügbaren Extras und überlegt Euch, was Euer Gebrauchter haben sollte. Das erleichtert ebenfalls das Eingrenzen des Angebots. Sinnvoll ist nach meiner Analyse das Navi Professional mit Bluetooth-Anbindung für Mobiltelefone, das HiFi-System Professional Logic 7 (ein digitales Surround Sound-System), der Skisack für das etwas sperrigere Gepäck, das M-Drivers Package wie oben beschrieben, der M-Sitz (mit aktiver Lehnenbreitenverstellung für Fahrer und Beifahrer), die USB-Schnittstelle (an die Ihr mit einem Adapter auch Euren iPod anschließen könnt) der optionale Heckspoiler (sehr dezent und reduziert den Auftrieb an der Hinterachse um die Hälfte!) und evt. noch der programmierbare Garagentoröffner für bis zu drei verschiedene elektronische Sender.
        Faszinierend ist, dass Ihr mit diesem Auto zwei Autos kauft, eine Limousine und einen Sportwagen. Für echte Fans einer der beiden Fahrzeuggattungen ist das natürlich ein Kompromiss. Der Automatikmodus des SMG ist wegen des fehlenden Drehmomentwandlers nicht mit einem normalen Automatik- oder Doppelkupplungsgetriebe vergleichbar. Dafür hat das SMG-Getriebe gegenüber dem Automatikgetriebe jedoch Gewichtsvorteile und auch die Leistungsverluste sind geringer. Die Fahrwerksabstimmung ist sportlich, auch auf der sogenannten Komfortstufe. Die Lenkung (Lenkwiderstand einstellbar) ist für eine Limousine relativ schwergängig. Für Sportwagenfahrer ist das alles jedoch nicht nur verzeihlich, es ist sogar teilweise erforderlich. Auf der anderen Seite kann man durch das Drücken einiger Knöpfe erfahren, dass die M-GmbH es durchaus ernst meint, wenn sie so einen Wagen bauen. Das Auto lässt sich dann sportwagenmäßig bewegen. Zu den zwei Gesichtern des Fahrzeuges gibt es ein nettes Video von Top Gear in zwei Teilen (auch wenn einige der Aussagen im Video falsch sind und nur von Unkenntnis über die möglichen Einstellungen zeugen):
         

      Falsch dargestellt ist im Video (wird in Teil 2 später teilweise revidiert): Ihr müsst nicht die M-Taste auf dem Lenkrad drücken, um die vollen 507 PS nutzen zu können, die Power Taste in der Mittelkonsole reicht. Wichtig ist, dass nach jedem Start zunächst nur 400 PS nutzbar sind, bis Ihr Euch entscheidet, die volle Leistung durch Drücken einer der beiden Tasten (Power oder M) verfügbar zu haben (auch die Gasannahme verändert sich spürbar). Auch lässt sich die Stimmausgabe des Navigationssystems natürlich stumm schalten und man kann sowohl die Lautstärke als auch den Sender am Lenkrad einstellen.. Das Fahrwerk ist einstellbar. In der Automatikstellungstellung „D“ sind 5 verschiedene Fahrprogramme abrufbar, die mit der gleichen Taste abrufbar sind, mit der beim sequentiellen Modus die Schaltpausen eingestellt werden. Den M-Modus konfiguriert Ihr über das iDrive-System. Dort habt Ihr noch einige Einstellungen exklusiv zur Verfügung: Weitere Verkürzung der Schaltpausen und noch spontanere Gasannahme. Das Rucken beim Hochschalten unter Last kann man durch kurzes Gaswegnehmen beim Schalten ganz einfach beseitigen, die Mechanik wird es Euch danken. Allgemein ist zu sagen, dass, wenn Ihr keine Erfahrungen mit dem SMG habt, es Euch wahrscheinlich zunächst nicht gefallen wird. Um es optimal nutzen zu können, bedarf es einiger Übung. Also lehnt das Fahrzeug nicht wegen des SMGs nach einer kurzen Probefahrt ab, da geht noch was.
       
      In den Foren liest man viel über gigantische Benzinverbräuche. Lasst Euch davon nicht abschrecken. Im Mix verbrauche ich bei zügiger, jedoch vorausschauender, Fahrweise 16-17 Liter. Wahr ist aber auch, dass ständiger Kurzstreckenbetrieb, intensiver Stadtverkehr und über längere Zeit freie Autobahnen zu deutlich höheren Verbräuchen führen. Wenn Ihr, wenn die Ampel auf Grün springt, Euren Mitbürgern immer zeigen müsst, dass Ihr den Größten habt, dann könnt Ihr auch locker über 30 Liter verbrauchen. Das ist aber bei fast jedem PS-stärkeren Sportwagen, den ich kenne, so.
       
      Die Versicherungskosten halten sich im gewohnten Rahmen. Rechnet bei einem langjährig schadenfreien Versicherungsvertrag mit um und bei EUR 1.000 für VK, TK, Haftpflicht mit guten Versicherungsbedingungen.
       
      Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, doch kann man es beim M5 nur wiederholen: Kauft nicht das billigste, sondern das beste Auto, das Ihr finden könnt. Das bezieht sich nicht so sehr darauf, ob das Auto 1. oder 2. oder 3. Hand ist (sagt ohnehin nichts über die Anzahl der Fahrer aus), sondern auf Unfallfreiheit, Wartungsnachweise (lückenloses Scheckheft inkl. der beim M5 vorgeschriebenen Einfahrkontrolle bei ca. 2000 km (dabei wird auch das Öl gewechselt)), Pflegezustand, nachvollziehbare Historie (auch garantierter KM-Stand!), Papiere und Schlüssel vollständig usw. Auch könnt Ihr im iDrive die Fahrzeugdiagnose aufrufen, die Euch anzeigt, ob Motoröl, Bremsflüssigkeit, Bremsbeläge etc. zum Wechsel anstehen (sollte alles mit grünen Häkchen versehen sein).
       
      Wer für einen M5 E60 maximal TEUR 20 ausgeben will oder kann, interessiert sich für das falsche Auto. Ein schlecht behandeltes und/oder gewartetes Auto kann Euch in Rechnungen treiben, die Euch den Atem nehmen. Der „gute Bekannte“, der Euren alten Dreier doch immer so toll repariert hat, wenn mal was dran war, wird sich beim M5 E60 bei vielen Problemen nur am Kopf kratzen können, da sollte man Realist sein.
       
      Mit sportlichen Grüßen
      Need 4 Speed
    • Prolog
      <<<Mein vom Leben arg gebeutelter Vater meinte immer zu mir „Michael, Porsche fahren nur Fabrikanten“…aber er hat mir auch, als ich klein war gesagt, der Osterhase war da und das der Storch die Kinder bringt…. <<<
       
      "Ich weiss genau was Sie denken, und Sie haben Recht!" - wer hat nicht durch die Serie Magnum Ferrari kennengelernt?
      Als ich klein war spielte ich mit Siku Autos, die fand ich detailgetreuer als Matchbox, meine Lieblingsspielzeuge waren immer die flachen Autos, und der flachste war damals ein Maserati Boomerang.
       
      Es war 1983, ich war 16 Jahre alt, als ich in Holland das Poster eines Vector W2 Twinturbo –werde ich nie vergessen- 600-1500 PS kaufte. Ein Auto wie von einem anderen Stern.
       
      Das Auto, ja das wollte ich haben, damit dann einmal 300km/h auf der Autobahn, ein für damalige Verhältnisse irrwitziger Speed und sowieso ein unbeschreibliches Fahrzeug. Es kam zwar nicht zum Vector, aber schliesslich hing noch ein anderes Poster überm Bett nämlich ein weisses 911 SC Cabriolet. Etwas realistischer, vielleicht sogar typisch deutsch…
       
      Einer meiner Berufswünsche war Fotograf da ich es als sehr kreativ ansah, Dinge aus der mir angenehmsten optischen Perspektive zu betrachten. Ich war 17 und hatte die Wahl, entweder eine teure Kamera oder den Führerschein zu bezahlen. Ich entschied mich für die Fotokamera, es wurde eine gebrauchte Canon AE1 Programm, 1984 durchaus begehrenswert. Jahre später hatte ich dann meine Traumkamera, eine Canon A 1, ein wirklich tolles Teil.
       
      Da ich ohnehin noch Schüler war und mir kein Auto leisten konnte, fiel mir diese Wahl nicht sonderlich schwer, dann würde ich eben erst mit 18 ½ den Führerschein machen. Nach der Schule machte ich mich oft auf die Pirsch nach Porsche 911, meinen Wunschwagen, den ich irgendwann fahren wollte. Selbstgemachte Visitenkarten auf der klapprigen Schreibmaschine als „Porsche Fotos“ –Fotograf lösen heute noch Schmunzeln aus….
      Innerhalb einiger Monate kannte ich durch meinen immer schon vorhandenen Ehrgeiz viele Porschefahrer aus der Umgebung und es gab sogar eine Chance auf eine Mitfahrgelegenheit, das war schon was!
       
      Meine Fahrstunden absolvierte ich dagegen auf einem roten VW Golf 2 mit 75 PS und Kamei Spoilersatz. Mein Fahrlehrer, mit dem ich gut auskam, wusste von meiner Fotoleidenschaft und erzählte mir, dass der Besitzer des Kastells im Nachbarort einen Ferrari hätte. Nun war ich angefixt, es war 1985 schon etwas sehr exclusives, so ein Fahrzeug zu besitzen. Im öffentlichen Strassenverkehr, zudem in einem derart kleinen Ort wie dem unseren, gab es so etwas nie zu sehen. Das änderte sich bei uns erst ein wenig Anfang der 90er.
       
      Aber zurück zu 1985: Eines Tages fuhr ich abends mit meinem klapprigen Fahrrad zu eben diesem Kastell und wartete, wer rein und rausfuhr. Tatsächlich kam der Besitzer, oder vielmehr derjenige, den ich dafür hielt, mit seiner Frau ebenfalls ins Kastell geradelt. Ich fragte ihn schüchtern, ob es stimme mit dem Ferrari, und ob ich den mal fotografieren dürfte, er bekäm dann natürlich auch Bilder oder Poster von mir umsonst.
       
      Er sagte zu meiner Freude zu und meinte ich solle am Samstag morgen vorbeischauen. Ich fieberte dem Tag entgegen. Ich hatte noch nie einen live gesehen. Es kam also der spezielle Samstag im April 1985 wo ich auf dem Hof des Kastells stand und er eine Scheune aufmachte. War ich aufgeregt ! Da stand ein silberner 308 GTB Quattrovalvole. Vier Auspuffrohre, tief, breit, flach.
       
      Beim Starten des Motors fand ich das Geräusch viel spannender als bei den heiseren 911ern, die ich ja schon kannte. Er fuhr das Auto auf den Hof und ich hab geknipst und mich gefreut als ich den Schalter für die ausfahrbaren Scheinwerfer gefunden hab, weil ich das (bis heute) so cool fand. Dass er so viel tiefer und flacher war als die Porsche fand ich auch Wahnsinn. Wie zum Henker passt man da rein?
       
      Dieser Wahnsinn war dadurch steigerbar das ich mich nicht nur schliesslich reinsetzen durfte, um die Klappscheinwerfer auf und zuzumachen, sondern auch eine Probefahrt versprochen wurde. Ich war recht nervös und freute mir einen Ast ab!
       
      Ich fummelte mich irgendwie auf den Beifahrersitz und als ich schliesslich drin sass, konnte ich vorne nix sehen, rechts nix, und hinten auch nichts….
      Ich fühlte mich so eingequetscht und habe ich mich recht unwohl gefühlt weil ich im Falle eines Unfalles keine Chancen ausrechnete, da heil herauszukommen. Die Fahrt selber war recht unspektakulär über ein paar Landstrassen und wir bogen dann in einen Wirtschaftsweg ab, „Anlieger frei“…..
       
      Ich verstand nicht ganz den Sinn dieser Aktion mit so einem Auto, aber das nachfolgende Bild habe ich heute noch im Kopf: Ein Traktor kam direkt auf uns zu, der zudem auch keine Anstalten machte, Platz zu machen. Wir mussten rückwärts fahren.
       
      Wenn man in einem Ferrari zum ersten Mal Platz genommen hat und ein Trecker vor einem auftaucht, holla, da hatte ich ein komisches Bauchgefühl. Das ist ungefähr so, als wenn man als Mensch in der Steinzeit einem Brontosaurus gegenübersteht. Ich war heilfroh, als wir endlich wieder auf einer normalen Straße waren. Ich kam mir in dem Auto irgendwie vor wie ein Filmstar und hatte nur den Wunsch, meine Eltern würden mich darin sehen können um zu begreifen dass ich den richtigen Weg einschlage und das mein Wunsch ernst gemeint war...
       
      Ich fand ich es viel aufregender in so einer Sardinenschale unterwegs zu sein als im 911 . Allerdings war ich damals der felsenfesten Überzeugung, dass so etwas eben nur Superreichen oder Filmstars vorbehalten war. Damit war das Thema Ferrari für die nächsten 10 Jahre wieder passe….
      Kurze Zeit später habe ich den Führerschein gemacht und daraufhin durfte ich bei einem Bekannten in einem 911 Targa mitfahren. Dieses war auch gut (ich werde es nie vergessen, es roch immer nach Vanille im Auto, da er Pfeifenraucher war) und es hatte mich überzeugt, dass ein offenes Auto die bessere Wahl war, egal ob als Wunsch oder in der Wirklichkeit. Also hatte ich mir 911 Carrera Targa als Fernziel ausgesucht, auch weil es für einen deutschen Schüler mit 50 Mark Taschengeld schon ohnehin hirnrissig war, bei einem arbeitslosen Vater und gerade vollzogener Trennung der Eltern an so etwas wie einen Ferrari zu denken…. !
       
      Es kam der Schulabschluss, dann die Bundeswehr und sofort darauf war ich Azubi. Ich verdiente mein erstes Geld, es war so ca. 480 Mark im Monat.
      Im zweiten Ausbildungsjahr gründete ich bereits eine GbR und das ersparte Geld wurde in das kleine Geschäft gesteckt. Fahrrad fahren war angesagt, das gesparte Geld war wieder investiert, ein Auto im allgemeinen und ein Sportwagen im besonderen war in weite Ferne gerückt.
       
      Zu der Zeit war mein erstes Auto vom Vater, das ich am Wochenende ausführen durfte. Ein silberner Kadett D 1,2 S mit 60 PS, der mich zuverlässig von A nach B brachte. Von 18 bis 25 Jahre hatte ich kein eigenes Auto, steckte alles Geld lieber aufs Sparbuch.
       
      Ich knüpfte also viel Kontakt zu Porschefahrern und habe viele Bilder gemacht. Das war damals ein nich ganz billiges Vergnügen, jeder Abzug kostete Geld……
       
      Eine Abends war ich mit meiner Freundin unterwegs und an einer Disco stand ein Porsche Turbo mit Doppelflügel (dp 935, 345 er Reifen). Dem habe ich einen Zettel unter die Windschutzscheibe geklemmt mit der Aufschrfit „Porsche Fan grüßt Porsche Fahrer“ und meine Telefonnummer. Abends klingelte tatsächlich unser Telefon und so habe ich einen freien Autohändler kennengelernt welcher privat Porsche Turbo fuhr. Für ihn habe ich jeden Samstag kostenlos die Autos gewaschen damit ich irgendwann eine Probefahrt mitmachen konnte. Diese kam dann auch, nach endlosen Monaten war das Auto technisch strassenfertig, rollout finally, Platz nehmen in Recaros, einer Pioneer Stereoanlage, der letzte Schrei der 80er (wie bei den B&B Autos), Samstags mittags, auf einer einsamen Landstrasse, ich sass auf dem Beifahrersutz, dann: anfahren im ersten Gang bis 80 – das war eine Ansage….was ein krasser Unterschied zum braven 60 PS Kadett ……es war klar so ein Ding, doch, ja, klar, einmal im Leben, möchte ich sowas haben, dann würd ich lieber auf etwas anderes dafür verzichten. Das ist bis heute die Lebensmaxime.
       
      1992:
      Ich wurde 25 und verdiente; kaufte mir mein erstes eigenes Auto, einen VW Scirocco 16V in anthrazit. Toller Motor, tolle Sitze, tolle Optik.
      Von dem Auto bin ich heute noch begeistert. Geringer Verbrauch und viel Fahrspass. Lange Fahrten ohne Rückenschmerzen dank Sportsitzen möglich. Damit hatte ich mein erstes „flaches“ Auto. Ein Jahr später, 1993, kam richtig gutes Geld rein, der Betrag war vorhanden für „meinen 911er“, ich wollte unbedingt endlich den 911 und habe den 16V dann leider verkauft – ich Blödmann. Zu der Zeit war ich 26 Jahre alt. Ich hab geheult als der Scirocco abgeholt wurde. Das war wohl schon eine Vorahnung.
       
      Dann kam die Suche nach einem offenen 911, es gab 1993 noch kein Internet. Ich fuhr nach Düsseldorf zu Auto Becker wo man mich von oben herab behandelte. Ich fragte ob neben Ferrari auch Porsche 911 da wäre und die lapidare Antwort war „da oben steht einer“. Das war die erste und einzige Begegnung mit dem Händler…
       
      Ich betrachtete natürlich auch die Ferrari welche ebenerdig in einem Showroom rechts von einer Einfahrt standen. Wenn ich mich recht erinnere, 308 oder 328, Testarossa, F40. Autos, die ich nur von Postern oder Zeitschriften kannte.
       
      Aber da ja alle Bekannten Porsche fuhren und ich nicht das Geld für den Unterhalt hatte (jedesmal nach Düsseldorf tausende DM in dem versnobten Laden lassenm dachte ich, nee kein Bock) schied Ferrari aus, der 308 war zu klein, ich wollte ein Cabrio und der Mondial war nicht unbedingt mein Ding, auch damals eine andere Preisklasse. Den Mondial kannte ich aus dem Madonna Video „Material Girl“. Heute finde ich den Mondi viel viel besser als damals….
       
      Ich wollte einen 911 Turbo 3,3, für mich der Inbegriff von Porsche, angefixt durch die Probefahrt. Der Turbofahrer hat mir mehrmals strikt abgeraten, „nein nein Michael“, sagte er, „mit dem Auto fährst Du dich tot (!), wenn Du noch nie einen Heckmotorwagen hattest, keinen Turbo.“ Ich aber wollte unbedingt den schwarzen Turbo von Sigi, einem Mechaniker. Sigi habe ich dann angerufen. „Verkaufst Du Deinen Turbo? Aber auch er hat nein gesagt, nee verkauf ich nicht. Nun denn. Außerdem wollte ich ja auch lieber offen, also ein Carrera Targa stand auf dem Wunschzettel.
       
      Nach 2 Monaten Suche bei PZ und Zeitungsannoncen (wie gesagt, es gab 1993 kein Internet) fand ich einen 911 durch eine Anzeige in der Rheinischen Post. Er stand in Mülheim a.d.Ruhr. Hingefahren, mit 50000 DM in bar versteckt am Körper und den Kadett natürlich zwei Strassen weiter geparkt – es war mir zu peinlich :-). Nach einer Probefahrt habe ich das Auto gekauft. Dach runter, Julisonne, auf die Autobahn, schmunzeln, stolz sein. Ich hab Porsche, ich hab fertig, am Ziel der Wünsche, dachte ich. Fast zuhause angekommen, in den spiegelnden Scheiben des Möbelhauses nebenan sah ich mich im Porsche sitzen. In meinem Porsche, mit 26 Jahren. Ziel erreicht !
       
      Auf der Fahrt nach Hause herrschte eine Mischung aus Stolz und Desillusion: Endlich ein offenes Auto aber der Unterschied zum Scirocco 16V war nicht so viel wie ich es mir vorgestellt habe. Dafür waren meine Eltern ziemlich stolz. Mein Vater sagte zu meiner Mutter (als er das Auto hörte):“ Da kommt der Porsche!“ und war stolz wie Oskar. Ich fragte ihn "Weisst Du noch wie Du damals sagtest, Porsche sei nur was für Fabrikanten?"
       
      Schnell ein Radio eingebaut, denn ich hatte abends noch ein Date mit einer Dame, bin dann mit dem 911 hingefahren, Reaktion von ihr war “ist das Ding so etwas besonderes?“ Na gut, sagte ich, hole ich mein anderes Auto. Wir dann zu mir, Autos getauscht, mit dem Kadett dann zur Düsseldorfer Kirmes, die Dame war dann recht enttäuscht, wie ich sie so beim Wort nehmen konnte. Ich habe Sie nie wiedergesehen. Man kann durch einfache Dinge auch Menschen kennenlernen.
       
      In einem 12000 Seelen „Kaff“ wie dem unseren mit 26 einen 911 fahren, ergab Neid von einigen Menschen die dachten, ich sei abgehoben oder würde irre verdienen. War mir aber reacht egal.
       
      Das ich, seitdem ich 18 war, 7 Jahre nur ein Fahrrad hatte, nie in Urlaub fuhr, nicht rauchte, nicht trinkte und sparsam lebte, interessierte niemanden außer ein paar Freunde, welche sich mit mir freuten. Ich war zunächst zufrieden, aber der Porsche Motor (217 PS) war nicht so drehfreudig, was also tun?
       
      Zwei Wochen später war ich bei der Firma RUF Automobile in Süddeutschland um etwas mehr Dampf zu haben. Es wurde für 2000 DM etwas lauter und etwas besser von der Gasannahme, aber immer noch nicht gut. Es beschlich mich das Gefühl „never meet your heroes“. Wie mich ein Vector enttäuscht hätte, ich will es lieber nicht wissen.
       
      Es vergingen die Jahre…Porsche fahren hat auch Nachteile, z. B. einer Freundin hatte ich 4000 DM geliehen, nachdem wir Schluss gemacht hatten meinte Sie „warum soll ich das zurückzahlen, Du fährst doch einen Porsche..“…es waren viele interessante Erlebnisse die man rund um ein Auto haben kann, da man immer in eine Schublade gesteckt wird. Nach und nach verschwand der Porsche in der Garage, ich fuhr lieber brave VW’s.
       
      Die Jahre vergingen, wechselnde Einkünfte, und automobil immer noch nicht zufrieden. Eines Tages, so 1998/99 schliesslich hat ein Bekannter einen Ferrari Testarossa leihweise gehabt und mich nach Bitten und Betteln mitgenommen auf eine Probefahrt. Ich wollte mit, ich musste mit ! Nicht etwa wegen Miami Vice, oder so nein, ich wollte einfach wissen, „ist es das?, „wie ist so ein 12 Zylinder?“
       
      Was soll ich sagen, ja ich war begeistert, der Sound, das Leder, die Optik, heftig. Eine Gewalt, egal bei welcher Drehzahl, immer gierig am Gas, neverending atmosphere….ein Druck, ein Gebrüll. Seitdem ist ein Ferrari 12 Zylinder für mich das ultimativ begehrenswerteste das ich mir motorenmässig vorstellen kann. Ergo wäre der F50 mein Kandidat (mhm, obwohl hab ja noch 20 Jahre Zeit ).
       
      Als ich nach der Fahrt wieder in meinem 911er sass, kam ich mir vor wie ein Spiesser in einem Käfer, der zwei Zylinder mehr hat. Ich wurde immer unzufriedener und wusste, der 11er muss weg, er macht mir kein Spass und kostet nur Geld.
       
      Weitere 5-6 Jahre später, trotz Clubtreffen und wohlwollender Worte aus dem Freundes und Bekanntenkreis etc., hab ich ihn dann verkauft und war froh als er weg war. Alle Bekannten und Eltern waren enttäuscht „wieso verkaufst Du das schöne Auto?“ Ich habe es gemacht da ich wusste dass eine finanzielle Durststrecke kam und ich es nicht mehr brauchte. 2005-2006 war zum Abhaken.
       
      Aber einer der kleinen Highlights im Leben kam: Ich durfte mal in einem Vector W 8 sitzen. Das dürfte ein recht exklusives Vergnügen gewesen sein, ich kam mir vor wie der König von Saudi Arabien als ich drinsaß.
       
      2007, 2008, ging es bergauf, kämpfen, nicht aufgeben. Kurz vor knapp riß ich mich zusammen und erinnerte mich an das Motto des ehemaligen Chrysler Chef Lee Iacocca der da sagte "Ein erfolgreicher Mensch hat die Gabe sich selbst zu motivieren".
       
      2009 war wieder Spielraum da und es wurde überlegt. Die Karten wurden neu gemischt. Erst dachte in an Lotus, dann aber war wieder klar, ist zu klein, Ergonomie fehlt usw. Lieber warten und weiter sparen.
       
      Es begann im September 2009; der Gedanke, sich selber zu belohnen, stand im Vordergrund.
      Was aber kann man machen wenn man wenig Zeit hat – was macht Spass, Sinn und behält seinen Wert? Meinen Porsche 911 hatte ich zum selben Kurs verkauft wie ich ihn gekauft hatte – 11 Jahre später.. und ein Auto – mhm gar keine schlechte Idee, einen 1-Tages Urlaub das wäre was…
      Gemäß meiner finanziellen Mittel wurde die Auswahl langsam größer. Anfangs dachte ich an irgendetwas wert beständiges und gleichzeitig bezahlbares. Man landet zwangsläufig bei Porsche. Ok, ein 944 Turbo S könnte es werden. Es kam ein S2 auf den Parkplatz gefahren, welcher einem Bekannten gehörte. „Darf ich mich mal reinsetzen“? fragte ich höflich. Einmal Platz genommen, stieg ich direkt wieder aus. Kein Raumgefühl, kein Flair. Ich ging um den Wagen rum. Von vorne gut, von hinten hat er mir nie gefallen. Ich verspürte null Begeisterung für ein anerkanntes gutes Auto. Der Porsche 944 Turbo, er sprach mich einfach nicht an.
       
      Da ich elf Jahre einen 911 3,2 Carrera gehabt hatte, wollte ich den nie wieder haben. Er strahlte für mich keine Faszination oder Freude mehr aus. Laut und doch nicht souverän klingend, optisch wenig aufregend, nein, nicht mehr in diesem Leben. Aber was war mit 964? Der hat mir früher nie gefallen, schaute bei seiner Präsentation aus wie ein gedoptes 911 G Modell, in letzter Zeit allerdings gefällt er mir immer besser. Die Preise für gute Exemplare sind doppelt so hoch wie bei 944 Turbos, aber wollte ich wieder 911? Ja, der 964 RS, mein Lieblingsporsche, den hätte ich haben wollen, aber der war leider zum Spekulationsobjekt geworden. Was war mit 928S4/GT? Den fand ich reisemäßig erste Sahne, aber das Auto ist so gross – und so alt bin ich nicht. In Holland durfte ich in einem 928GTS Platz nehmen, ich fühlte mich in dem Auto sofort wohl, Raumgrösse, Ergonomie, toll. Aber - Der 928, den ich immer noch mag, fiel schließlich aus dem Raster – ich hatte beschlossen trotz Deutschem Wetter wieder ein offenes Auto zu kaufen.
       
      Das 993 Cabrio – den Gedanken verwarf ich sofort wieder. Ich finde den 993 sehr gelungen, erinnere mich noch an dessen Präsentation im PZ Willich, aber das Cabrio hat diesen komischen Buckel mit dem Verdeckkasten hinten, sah wieder zu sehr nach Beetle aus. Nein, kein 993.
      Wenn Spassauto, dann fährt man es sowieso nur bei schönem Wetter.
       
      Samstags drauf stand ich in Dinslaken bei einem sehr freundlichen Autohändler. Ein blauer Esprit Turbo V8, der einem bekannten Fussballspieler gehörte. Das war für mich sekundär – Fussball war mir egal. Ich bin Leichtathletikfan. Wenn Sport, dann selber machen.
       
      Also Lotus Esprit in Kurzform: Reingesetzt, gestaunt, ausgestiegen. Was war das denn? Ein Patchworkauto? Die Karosserie sah italienisch aus, das Interieur zusammengewürfelt, die Sitzposition für 1,84m ungeeignet, „Sitz“ trifft es nicht, „Auflage“ schon. Ich saß eher auf einer Schaumstoff-Auflage als in einem Sitz. Der rechte Arm ruht angewinkelt auf der Mittelkonsole, man ist fast bemüht zu sagen „ins Auto reingepresst“, mit Spass hatte das nichts zu tun. Es war enttäuschend.
       
      Das Wurzelholzlenkrad fand ich völlig deplaziert. Sorry Lotus, das Auto passt einem Durchschnittseuropäer nicht. Es machte auch keinen hochwertigen Eindruck auf mich.
       
      Der letzte, extrem folgenschwere Satz des Lotus-Verkäufers war
      „der ist getunt, der hängt jeden Ferrari ab“.
      Da hat es klick gemacht: Ferrari ?
       
      Das war immer meine optische Präferenz, die schönsten Autos der Welt, aber doch so teuer-oder?
       
      Ferrari? Was für ein Irrsinn! Was für Superreiche, für Filmstars, horrende Unterhaltskosten! Service für zigtausende Euros?? Das war doch Quatsch, oder? Ich bin doch sonst bescheiden, sparsam, eher introvertiert. Aber das Interesse war entbrannt, und wie. FERRARI FEERRRRAARRRRIII !!! Die bekannteste Sportwagenmarke der Welt!
       
      Also erst einmal in Foren gestöbert, Ferrari Werkstätten abgeklappert, Kontakte geknüpft, Erfahrungen von Besitzern gesammelt. Versicherungsangebote eingeholt, alle möglichen Youtube Videos, US-Webpages, Onlineshops, etc etc abgeklappert um zu umreissen was es bedeutet, kostet und wie aufwendig es ist einen Exoten zu unterhalten.
       
      Da ich in den 308 oder 328 sowieso nicht passe dachte ich an einen 355. Ferrari, ja das hat Stil, das hat Sound, das passt. Ich meldete mich im Carpassion Forum an.
      Seit Oktober 2009 war ich auf der Suche nach einem 348 oder 355.
      Was als Idee begann, war nun denkbar, sowohl finanziell als auch im sozialen Umfeld.
       
      Warum der 348 ? Nun es war ein "Zuhause sein" Gefühl als ich im 348 Platz genommen habe ich wusste, egal was wie und wann der 348 der ist so schön Oldschool wie ich (Bj 1966).
       
      Diese F40 Spiegel, diese Front, dieses Cockpit und vor allem: Die Türen.
      Bei Mobile habe ich dann den Suchbegriff Ferrari / Cabrio eingegeben.
      Da war doch der 355, der kostet ab 50k. Halt stopp was ist das denn, der 348 der sieht ja noch cooler aus und ist etwas preisgünstiger. Kann das was sein? So’n altes Auto? Boah, der hat ja die Testarossa-Türen, Hammer. Was für ein wunderschönes Auto. Den gibt es auch als Cabrio und Targa – geil. Früher hatte ich mich zwischen 308 und 911 für den Porsche entschieden, diesmal waren die Karten neu gemischt. Keine Kompromisse – ich lebe nur einmal.
       
      Bei Youtube fand ich das folgenschwere Video mit einem Test des 348 von Top Gear mit Jeremy Clarkson namens „Old Top Gear Ferrari 348“. In diesem fragt er bei 0:38 Minuten einige Passanten: „If i would give you unlimited amount of money, which car would you buy?“
       
      Die Antwort werde ich nie vergessen:
      -“FERRARI, no doubt about it”
       
      Ich war elektrisiert in dem Moment als ich das Video sah. Die Leute hatten ja Recht.
      Am besten bilde ich mir mal eine eigene Meinung über die Autos. Also frisch drauflos, wir suchen einen 348 oder 355 – wenn es geht offen.
      Fleissig mitlesen bei Carpassion, auf englischen Seiten, Testberichte und und und…..
       
      Alleine bei Carpassion ist man beim Thema 348 Technik ja abendfüllend…
      Worauf muss man achten, womit muss man leben?
       
      Die Welt des Internets ist gross...
      Viele Kontakte wurden nun geknüpft, zu Ferrari Werkstätten, Foren, Ferrarifahrern. Worauf zu achten ist, viel gelesen zb. AStrauß Lobeshymne an den 348 hier bei Carpassion.
      Ein Jahr lang dauerte die Suche, 11 Autos angeschaut. Tausende km gefahren. Eines Tages kam ich durch einen Tip zu einem 348 der in einem Forum inseriert war.
       
      Meinen Freund, auch Mechaniker, angerufen : Ich habe einen 348 in Wesel, den möchte ich mir angucken, hast am Mittwoch Abend Zeit? Er hatte. Zu zweit fühlte ich mich sicherer. Es passte beängstigend perfekt zusammen. Ich musste mich entscheiden; wenn der Wagen gut war, wovon auszugehen war, wollte ich tatsächlich einen Ferrari kaufen?
       
      Danach habe ich auf den Mittwoch gewartet. Bei Youtube war ich, wie so oft abends, 348 Videos schauen. Da fällt mir „mein“ Auto bei youtube über die Füße. Das Kennzeichen, das kenne ich doch – das glaube ich jetzt nicht ! ! Da fährt mein evtl. zukünftiges Auto durchs Bild, ich sehe den Fahrer und seine Frau auf meinem Bildschirm bevor ich das Auto zwecks Probefahrt sehe. Das gibt es doch nicht !!! Das kann jetzt nicht sein? Deja vu?
      Es stellte sich heraus das der Besitzer mitbekommen hatte, das ein ferraribegeisterter Radfahrer sein Auto filmte als er mit seiner Frau Essen fuhr. Das Video sah er dann zum ersten Mal, als wir nach der Probefahrt bei Ihm im Büro saßen...
       
      Wir fuhren hin, das Auto stand auch real wirklich gut da, zudem in einer trockenen Halle, es sprang sofort an, die anschließende Probefahrt war der Hammer. Leistung-top. Gasannahme-sehr gut. Kupplung-sehr gut. Bremse-gut bis sehr gut. Schaltung: der beste 348 den ich gefahren habe. Lenkung: super, die beste Lenkung die ich an einem 348 gesehen habe. Ich hatte ein Kribbeln in den Fingern, ich wusste, die Entscheidung die ich in 25 Jahren nie treffen musste, sie stand bevor.
       
      Mein Mechaniker durfte auch fahren; auch er meinte „wirklich gut, wenig Spielraum zum Verhandeln.“
      Der Gedanke schoss mir durchs Gehirn:
      *Michael, wenn Du den nicht nimmst, brauchst Du nie mehr nach einem 348 zu suchen*.
       
      Will ich mir wirklich einen Ferrari kaufen? Ich habe mir dann alle Unterlagen angesehen, es war so wie man es sich wünscht. Ich bat mir 24h Bedenkzeit aus. Ich schlief lediglich 3 Stunden. Ich war völlig durcheinander und aufgedreht. Ich wusste nicht, was ich machen sollte.
      Ich habe zig Freunde angerufen, habe gefragt, was meint ihr?
       
      Alle, auch die Frau meines Ex Chefs meinten…….:“ wenn Du Spass dran hast und Dir es leisten kannst, kauf ihn.“
      Schliesslich habe ich den Verkäufer spät abends angerufen (wörtlich zitiert!):
      „Hallo Herr B., ich hatte ja versprochen, das ich mich heute bei Ihnen melde. Ich hab‘s mir überlegt, das Auto ist völliger Schwachsinn, man kann damit nichts machen, so was braucht niemand, ……..aber ich möchte ihn trotzdem haben 🙂.“
       
      Wir haben uns dann geeinigt und ich bekam den Wagen dann gebracht, geputzt und vollgetankt.
      Das Auto wurde natürlich bar bezahlt.
      Nachdem der Ferrari am 30. September 2010 in der Garage stand, habe ich erstmal ein paar Tage gebraucht mich zu freuen, zu neu war das Gefühl, das ist jetzt deiner !! Unfassbar. Nach 3 Wochen war zunächst das gute Wetter vorbei und dieses Jahr ist nun die erste richtige Saison für mich. Nun ist er eigentlich nicht mehr wegzudenken aus meinem Leben, der 348. Ich hab endlich Spass mit einem Auto. Ich brauch ihn nicht mal zu fahren, kann mich an dem Design nicht sattsehen. Putzen, gucken, reinsetzen, riechen. Ich frage mich warum nicht mehr Menschen einen kaufen, er ist auf jeden Fall mein Antidepressiva :-).
       
      Wenn das noch Jahre so weiter geht, kauf ich noch einen oder zwei oder drei.
      Ich kann mir eins nicht vorstellen: Das ich nochmal eine andere Marke finde die mir optisch und akustisch so gefällt, wie Ferrari.
      Auch wenn ich 25 Jahre gebraucht hab - Ich hab (m)einen Ferrari.
       
      Ich bin zwar erst 1000km mit ihm gefahren, aber die Begeisterung ist schon da wenn ich dran denke, das ich einen hab – bescheuert aber egal.
      Am liebsten fahre ich übrigens Fahrrad. Das war schon immer so. Das habe ich beim schönen Wetter heute wieder gemacht.
      Autos gibt es viele. Schöne, schnelle, gute, teure, exclusive. Aber es gibt nur eine Marke die passt. Es gibt für mich keinen schöneren Sound und kein ästhetischeres Auto.
       
      Danke, Enzo Ferrari.
    • Künftig werde ich von meinen Erfahrungen und Erkenntnissen bei der Hege & Pflege des sich neuerdings in meiner Obhut befindlichen Ferrari 400GT erzählen.
      Nach Rücksprache mit Roland wird dieser Fortsetzungsroman in Form eines CP-Blogs veröffentlicht.
      Zur Einleitung des Blogs geht es hier entlang:
       
        Und der erste Blogbeitrag ist direkt hier zu finden:
        Dieser Thread hier soll dagegen für Kommentare, Rückfragen und allfällige Debatten genutzt werden, ich werde hier auch immer auf neue Blogbeiträge hinweisen.
      So bliebe einerseits die "zusammenhängende Story" im Blog ohne Unterbrechung gewahrt, andererseits steht ein Ort für Kommentare etc. zur Verfügung, auf die ich mich sehr freue!
    • Hallo alle miteinander,
       
      lese hier schon länger mit und hab mich nun dazu entschlossen mir einen Huracan Performante zu kaufen.
       
      Ein bekannter von mir verkauft gerade einen. Hier kurz die Daten dazu:
       
      2018 Baujahr
      Laufleistung: 4500km
      1 Hand
      Farbe: Schwarz / Schwarz
      Garantie bis Ende 2021 und dann halt verlängerbar
      230K soll der Spass kosten
       
      Meine Frage nun was meint Ihr zu der Farbe Schwarz / Schwarz laut meinem bekannten soll es wohl nicht so viele davon geben was an sich zwecks Werterhalt ja erstmal gut anhört. 
       
      Hab Versicherung angefragt die liegt bei 1800€ Vollkasko mit 1000€ SB. 
       
      Ist der Preis angemessen anhand der Daten?
       
      Hab länger überlegt zwischen R8 und dem Performante aber mein bekannter meinte das der Werterhalt bei dem Performante um einiges besser ist als bei dem R8
       
      Könnt Ihr mir sagen was die Jährliche Inspektion kostet und was eine Garantieverlängerung kostet?
       
      Wie schaut es mit anderen laufenden kosten aus? Habe vor pro Jahr ca. 4000-5000km damit zu fahren mehr nicht. Soll halt ein schönwetter Fahrzeug werden.
       
      Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.

      Vielen Dank

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