Lotus Esprit – Last, but not Least

Gute 200 kg leichter als der kürzlich vorgestellte Elite, aber ebenfalls mit dem 620 PS starken V8. Klingt nach einem guten Rezept, welches Lotus mit dem neuen Esprit vorstellt. Präsentiert auf der Paris Motorshow, ebenfalls mit dem neuen Lotus Design, macht sich der Esprit heute ein wenig mehr auf in Richtung Supersportwagen, als es die britische Ikone damals schaffte. Wie sich das Ganze abseits vom Papier auf Rennstrecke und Straße macht, wird sich 2013 zeigen.

Lotus Esprit

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Das Beste zum Schluss? Das hängt natürlich vom Geschmack ab, aber der Name „Esprit“ sticht wohl für jeden, der ihn hört, positiv heraus. Die Geschichte des Lotus Esprit haben wir bereits zum 35. Geburtstag des wohl bekanntesten Sportwagens des britischen Herstellers aufgearbeitet, kommen wir also gleich zum Neuen.

456 kW/620 PS, sowie gewaltige 720 Newtonmeter aus einem hochdrehenden, 5 Liter großen V8 mit Aufladung treffen auf ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und Heckantrieb. Damit schießen die 1.450 kg des Zweisitzers in 3,4 Sekunden auf 100 km/h und von da an rasant weiter bis bei 330 Stundenkilometern die Endgeschwindigkeit erreicht wird. Auch beim Esprit setzt Lotus, auf Wunsch, das KERS-System ein und schraubt so auch den C02-Ausstoß nach unten.

Ob die neue Lotus-Designphilosophie dem Namensgeber gerecht werden kann, ist wieder eine Geschmacksache. Im Frühling 2013 wird man es herausfinden können und darf dann, bei Gefallen, direkt mindestens £ 110.000 – also gut 124.000,- € – beim Lotus-Händler liegenlassen. Welche Optionen dabei noch zur Auswahl stehen wird sich zeigen.

Quelle: Lotus

Autor: Michael Müller

24. Oktober 2010|Categories: Magazin|Tags: |

4 Comments

  1. Turbonet!c 24. Oktober 2010 at 21:56

    Gefällt mir wirklich richtig richtig richtig gut.

  2. Murcielag0 25. Oktober 2010 at 11:49

    Sieht toll aus.. Und die Daten sind auch mal wirklich lecker.. Und bei dem Preis könnte das teil glatt als schnäppchen durchgehn..

  3. EZB 26. Oktober 2010 at 19:48

    Er sieht sicherlich nicht schlecht aus, aber mir fehlt das ikonenhafte und unverwechselbare Design des Vorgängers.

  4. ToniTanti 5. November 2010 at 13:35

    Bischen Lambo, bischen Ferrari. Das sehen der McLaren und der Lotus schon sehr ähnlich aus.
    Aber bei dem preis und den Leitungsdaten sicherlich ein ernsthafter Konkurrent für die
    Etablierten.