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Haftpflicht-Schaden durch einen Verkehrsteilnehmer an meinem Fahrzeug


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Geschrieben

Du mußt das gemäß Gutachten im Fachbetrieb reparieren lassen, dann hast du Ansprüche, u.a. Nachbesserung. Die Leistungskürzung kommt durch deine Änderung auf „fiktive Abrechnung“.

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Geschrieben

Hm, der Differenz zwischen Tür Ersetzen und lackieren (ohne "Beilackieren") einerseits und dasselbe mit "Beilackieren" andererseits soll 10.000 € betragen, wenn ich das richtig verstehe? Einmal 4.000 €, das anderemal 14.000€?

Geschrieben

@Jarama ja das ist richtig wobei die 14k brutto sind und bei fiktiver Abrechnung netto gerechnet wird also es geht um 8k ungefähr die noch ausstehen 

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb F430Scuderia:

Farbangleichung oder einlackieren bräuchte man heute nicht mehr auch bei Matt Lacken

Das wird der springende Punkt sein, wenn das jemand dies im Gutachten beauptet, er/man  kann das so "Bei matten Lacken muss in der Regel mindestens bis zur nächsten sauberen Kante oder sogar das gesamte Bauteil (bzw. angrenzende Teile) lackiert werden." machen, also nur bis zur nächsten Kante , dann wird das ein Richter evtl. auch so entscheiden.

 

Steht jemand auf dem Standpunkt "Ganze Seite notwendig? Liegt der Schaden ungünstig oder ist der Mattgrad des Autos über die Jahre durch Umwelteinflüsse gealtert, reicht oft nicht mal das einzelne Bauteil. Um Farbunterschiede zu vermeiden, lackieren Werkstätten bei Mattlack oft angrenzende Teile oder gleich die komplette Fahrzeugseite in einem Arbeitsgang" , dann eben die ganze Seite.

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Geschrieben

Also mal ganz nüchtern handelt es sich um einen älteren Kombi. Und Liebhaberei ist eben nicht versichert.

Ab einem gewissen Alter sind auch leichte Farbungleichheiten zu akzeptieren. Eine Komplette Beilackierung des Seitenteils würde ich auch nicht einsehen. 

Und wenn es zum Rechtstreit kommt würde ich auch nicht viel Geld auf Deinen Sieg wetten.

 

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  • Verwirrt 1
Geschrieben

Warum willst Du das fiktiv abrechnen?
Das macht man doch nur, wenn man "den doofen Kratzer" einfach drin lässt und dafür eine Entschädigung bekommen will.

 

Bei der kaputten Tür gehe ich aber davon aus, dass Du das nicht so lassen willst, also dann die 19%, die Du bei fiktiver Abrechnung nicht bekommst selbst drauflegen musst. Das Ganze wäre also finanziell für Dich grober Unsinn. Es sei denn, da gibts doch einen deutlich günstigeren Weg... -> aber da wären wir ja wieder bei der Unterstellung, die Du berechtigter Weise schon kritisiert hast.

Als Geschädigter darfst Du Dir Deinen Gutachter selbst aussuchen, ebenfalls die Werkstatt, die das repariert und den Lackierer deines Vertrauens auch.
Wenn Du Dir dann noch einen Rechtsbeistand, suchst, den ebenfalls die gegnerische Versicherung bezahlen muss, gibts sogar noch Nutzungsausfall und diverse andere Pauschalen dazu (Wertverlust?).

Wenn die Versicherung dann am Gutachten zweifelt, sollen sie das vor Gericht klären, Dich kostet das nichts.
Lass es fachgerecht reparieren und mach diese unsinnige fiktive Abrechung nicht, das wäre meine Empfehlung.

  • Gefällt mir 3
Geschrieben

Hallo @Eno ja im Prinzip hast du recht ich hatte eigentlich gedacht es ginge so schneller und wäre für mich der einfachere Weg mir die geeignete Werkstatt für die Lackierung in Ruhe selbst auszusuchen und die Versicherung hätte auch den Vorteil gehabt nicht noch die 19% mwst Anwaltskosten Gerichtskosten  ect zu bezahlen 

 

doch alles kam anders wie erwartet , die Abrechnung war schnell gemacht von der Allianz,

die Überweisung des Geldes auch schnell man hatte sich da anscheinend erhofft günstig aus der Sache zu kommen , zum Wertverlust gibt es rechtlich bei Fahrzeugen über 100tkm pauschal nur noch 300 €. Meiner hatte 101tkm 

 

Der Schaden lieber @tollewurst hat nichts mit Liebhaberei zutuen der Schaden ist noch weit weg von dem Gesamtwert des Fahrzeugs und bei einem Scheckheft gepflegtem Fahrzeug habe ich Anspruch auf eine ordnungsgemäße Reparatur nach Herstellervorgaben auch bei fiktiver Abrechnung s.o. Gerichtsurteil ,und muss mich nicht mit einer anderen Farbe der Tür zum Rest des Fahrzeugs abgeben zumal dann sowieso auch bei jedem Fahrzeugverkauf die 300€ Wertverlust auf keinen Fall gerechtfertigt wäre ,

 

oder würdest du so ein Auto zum gleichen Preis wie die anderen Angebote dann kaufen ohne Farbunterschiede?
 

Ich nicht,

 

laut Mercedes Benz und dem Gutachter  ist ein Einlackieren der ganzen Seite nötig alles andere gibt nur Ärger und doppelt Arbeit wenn das Ergebnis nicht erfolgreich wird , wovon bei diesem speziellen Lack zu 95% auszugehen ist alles andere wäre Zufall 

 

Ganz zum Schluss noch als Anmerkung , das Fahrzeug wurde vielleicht schon 30 mal durch die Waschanlage gefahren , das die anderen Teile der Seite einen ganz anderen Glanzgrat hätten als die neu lackierte einzelne Tür sollte spätestens hier jedem die Augen öffnen 

 

 

  • Gefällt mir 2
Geschrieben

Das Auto ist 8 Jahre alt, wenn der Lackierer vernünftig arbeitet fällt die lackierte Tür kaum bis gar nicht auf plus ein halbes Jahr und 5x Waschanlage und man sieht es eh nicht, plus die Lackdicke ist überall gleich und quasi nachlackierungsfrei.

Bei 14k und dem Schaden will man doch nur fiktiv abrechnen um selbst Geld in die Tasche zu bekommen.

Es ist und bleibt ei  Alltagsauto und Massenprodukt, nix individuelles oder besonderes, wenn ein persönlicher Wert aber der ist nun mal irrelevant.

Mir ist zweimal einer in meine Giulia gefahren, die ist ja quasi ein Einzelstück, spielt aber im Falle eines Unfalles keine Rolle, sie wird wie eine Standard Giulia bewertet, und ich finde das richtig. Das sie etwas besonderes ist das ist mein Ding, ich kann nicht anderen das Risiko aufbürden. Ich würde ja auch bei teuren Autos generell die Haftpflicht begrenzen. Wer ein  teures Auto fährt muss das selbst absichern und es nicht anderen Menschen überlassen.

  • Gefällt mir 5
Geschrieben

Ich kann nachvollziehen, dass der Farbunterschied störend sein kann, aber diese Preisdifferenz (4K vs. 14K) ist echt absurd. Und wo hört es denn auf? Die Unterschiede zwischen rechts und links bleiben trotzdem, wie auch mit der Motorhaube oder der Heckklappe. Wird dann irgendwann das ganze Auto neu lackiert oder direkt als Totalschaden abgerechnet? 

 

Und das ständige Klagen und vor Gericht gehen verstehe ich auch nicht. Klar darf man für sein subjektiv empfundenes Recht einstehen, aber auch das verteuert doch nur. Eine faire und gütige Einigung würde mehr bringen. Dafür braucht es beide Seiten und das scheint mir ein gesellschaftliches Problem zu sein. 

 

 

 

Geschrieben

Ich hatte  bereits geschrieben das es 8k Unterschied sind zwischen dem was bezahlt wurde  und was es kostet es ordnungsgemäß zu reparieren ,

 

und wieviel hier einem das Auto wert ist muss denke ich jeder selbst entscheiden ,und ein Fahrzeug das über 300kmh fährt und Ceramik Bremsen hat ist für mich kein normales Alltags Auto auch wenn es ein T Modell ist 😀

 

warum ich fiktiv abrechnen wollte hatte ich auch bereits geschrieben bitte lesen !

 

ich möchte einfach das Auto wieder so gut es geht in den Ursprungszustand versetzt haben und möchte hier nicht diskutieren drüber das ich Farbunterschiede hinnehmen soll wo es doch ohne geht 

 

Die Preis Differenz zwischen dem was die Versicherung bezahlt hat und dem was die Reparatur kosten wird ist so groß ,

das dieser Weg der einzige ist den ich für richtig finde 

 

bei 1k unterschied hätte ich nichts gesagt und mich geärgert und das unverschuldet drauf gelegt das Geld 

 

natürlich weiß ich auch das auf der anderen Seite des Wagens die Farbe anders sein wird nur hat man da keinen vergleichspunkt weil nicht beide Seiten gleichzeitig verglichen werden können im Gegensatz zu einer Tür mitten in der ganzen Seite die einzig lackiert werden soll und aus einer Ansicht voll sichtbar wird  

 

wir brauchen hier auch nicht mehr zu diskutieren über den Unterschied des Preises der Reparatur, ich habe alle Daten des Gutachtens und des Kostenvoranschlages von MB 

 

ich kenne die Posten und Abzüge  die die 8K zustande bringen also Leute bitte damit jetzt Schluss 

 

mein Entschluss steht fest mir das von der Versicherung nicht vorschreiben zu lassen wie ich mein Auto zu reparieren habe insbesondere wenn es dazu schon Gerichtsurteile gibt die mein Handeln bestätigen 

 

aber danke an alle die mir hier geholfen haben bei meinem Weg zu bleiben 👍

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo kmdx,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Verkehrsrecht (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben

Hatte die Allianz das Gutachten angezweifelt oder wie kommst du darauf, dass der im Gutachten benannte Schaden von denen nicht gedeckelt wird per ordentlicher Rechnung?

Geschrieben
Am 23.8.2026 um 16:31 schrieb F430Scuderia:

ich wollte den Wagen nicht einfach bei Mercedes abstellen wo ich nicht weiß wer das Fahrzeug nachher lackiert und wie das Ergebnis wird und später habe ich auch noch Ärger mit der Versicherung die die Kosten von Mercedes nicht übernimmt

Dieses Problem verstehe ich nicht. Warum kannst Du die Reparatur nicht bei der MB-Vertretung beauftragen und der Vertretung sagen, welchen Lackierer sie nehmen soll? 

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Geschrieben

Fiktiv abrechnen würde halt 8.000 € in die eigene Tasche spülen. Wenn die Versicherung nicht so blöde rumzicken würde.

  • Gefällt mir 7
Geschrieben
Am 24.8.2026 um 02:05 schrieb F430Scuderia:

wieviel hier einem das Auto wert ist muss denke ich jeder selbst entscheiden

Klar muss das jeder selbst entscheiden, aber die anderen (die Versicherung und alle Versicherungsnehmer, die wegen immer teurerer Schäden immer höhere Beiträge zahlen) müssen ja nicht derselben Meinung sein. Du entscheidest für Dich, was er Dir wert ist, die Versicherung sucht idealerweise den objektiven Wert. Das ist naiv, ich weiß, natürlich wollen die nur sparen und behaupten, schlauer zu sein als alle anderen.

 

Aber z.B. mein 21 Jahre alter Porsche 997 ist mir immens viel wert, weil ich damit unzählige Touren mit meiner verstorbenen Frau gemacht habe. Objektiv bekomme ich für den mit 253 tkm auf der Uhr sicher keine 30 k mehr.

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Geschrieben

Hatte ein ähnliches Problem - gegnerische Versicherung war ebenfalls die Allianz. Auch Magnolack, bei mir hatte das Seitenteil eine Delle. Laut Gutachten Seitenteil wechseln, ganze Seite lackieren, in Summe inkl. Wertverlust 23.000€

Allianz wollte irgendwas um die 6.000€ zahlen. Allerdings hatte ich ein Gutachten vom TÜV Süd - und da sagt eben jeder Richter dass man da nicht diskutieren muss. Als vom Gericht die Anfrage kam ob die Verhandlung ohne Anwesenheit der Klageparteinen für mich okay sei, ist die Allianz sofort eingeknickt und hat fiktiv nach Gutachten abgerechnet.

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Geschrieben

@coolbeans an dich die selbe Frage dann, evtl. stehe ich auch auf dem Schlauch ;) 

vor 19 Stunden schrieb Andreas.:

Hatte die Allianz das Gutachten angezweifelt oder wie kommst du darauf, dass der im Gutachten benannte Schaden von denen nicht gedeckelt wird per ordentlicher Rechnung?

Ich kenne nur den Vorgang: Schadensmeldung, Gutachten, Werkstatt/Lackierer/etc. beauftragen, Rechnungen direkt beauftragter Firmen/Sachverständigen zur Allianz. Ich bekomme nur mit, wenn Leistungen abgerechnet und erledigt sind. Und halt mein Auto hinfahren/abholen. Kein Geld an mich.

Geschrieben

@Andreas. Der Schaden wurde fiktiv abgerechnet. Machte bei mir auch extrem viel Sinn, denn wer will wegen einer Delle sein Seitenteil wechseln lassen? Wird nie mehr wie es vorher war. In meinem Fall hatte der Lackierer einen genialen Dellendoktor mit dem er zusammenarbeitet. Obwohl die Delle direkt an dem Falz war, die Delle wurde so genial bekoben dass der Lackierer nicht 1 Gramm Spachtel benötigte!.

Aber den Schaden kleinzureden das versucht jede Versicherung. Dafür geht dein Gutachten samt Fotos an deren Schadensdienst welcher den Schaden dann "neu" bewertet. Wenn du dein Auto zum Vertragshändler stellst ist das kein Thema, Abtretung unterschreiben und die rechnen mit der Versicherung ab. Aber das bisschen Aufwand, noch dazu ohne Wertverlust, weil das Seitenteil eben nicht getauscht wurde, hat dann einen netten 5 stelligen "Gewinn" ergeben.

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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb coolbeans:

hat dann einen netten 5 stelligen "Gewinn" ergeben.

Und ausschließlich darum geht es doch bei der "fiktiven Abrechnung".

Alles andere wäre Geschwurbel!

 

 

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Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb coolbeans:

Aber das bisschen Aufwand, noch dazu ohne Wertverlust, weil das Seitenteil eben nicht getauscht wurde, hat dann einen netten 5 stelligen "Gewinn" ergeben.

Den alle anderen Versicherten bezahlt haben! Also nichts mit dem man meiner Meinung nach prahlen sollte. Da dies und erhöhte Werkstattrechnungen gegenüber Versicherungen an der Tagesordnung sind steigen die Beiträge leider auch jedes Jahr!

  • Gefällt mir 7
Geschrieben

@s-r-boom Das darfst du gerne so sehen. Da es aber nicht auf dem Gutachten eines "den Gutachter kenne ich gut" basiert, sondern einfach auf einen 100% korrekten Gutachten des TÜV habe ich da keine Bauchschmerzen.

Geschrieben

Prinzipiell sollte eine Schadenregulierung nicht dazu da sein, einen "satten 4stelligen Barbetrag" als Gewinn, wie Du es bezeichnest in die Taschen des Geschädigten zu spülen, sondern den Ursprungszustand wiederherzustellen + eine Entschädigung für ggf. entstandene Wertminderung, Nutzungsausfall usw.
 

Der offensichtlich nicht nötige Betrag wurde von allen anderen Versicherten getragen, da entsteht dann schon ein gewisses Gefühl der Bereicherung auf Kosten aller anderen.

Wenn Du in der Werkstatt "Seitenteil lackieren" bezahlst und dann 3 Monate später herausbekommst, dass sie es für 100 Euro mit Spotrepair gemacht haben, bist Du sicher auch nicht amüsiert. ;)

  • Gefällt mir 4
Geschrieben

Werfe den ersten Stein … 

Diese Diskussion verliere ich schon im Ansatz, als Moralkompaß eigne ich mich nicht :D 

 

Mir gings nur drum: wenn ich nicht den von der Versicherung empfohlenen Weg wähle, also professionelle Wiederherstellung mit ordentlicher Rechnung ohne „Nebenabsprachen“, sehe ich keinen Grund, der direkten Regulierung zu mißtrauen. Meist hat man ja freie Werkstattwahl bei solchen Schäden & kann mir den Betrieb anschauen, der das macht. Haftung & Pflicht zur Nachbesserung liegt dann außerhalb meiner Verantwortung und somit auch stressfrei.

 

Fiktive Abrechnung ist ein rotes Tuch für Versicherungen, aus bekannten Gründen. Wer sich dafür entscheidet, sollte sich über Leistungskürzungen dann aber nicht wundern ;) 

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  • 3 Wochen später...
Geschrieben

So Freunde, ich möchte Vollzug melden. Und zwar auf zwei Pfaden, die zwar die selbe Ursache haben (den Unfall), aber grundverschieden sind: der Prozess vor Gericht und der Lackierprozess.

Fangen wir mit 2 an: ich habe mir einen renommierten Betrieb ausgesucht, der mit hochwertigen Restaurationen wirbt. Was ich nicht wusste: er lackiert gar nicht selbst. Und so war auch das Resultat, sprich Dreifarbenlackierung. Das hat er insgesamt 4 mal versucht, das dauerte insgesamt ein Jahr(!), dabei gingen diverse Teile zu Bruch, von Fensterdreieck bis zur Motorverkleidung, zwischendurch schmiss ein Lackierer hin und der andere wollte, dass ich ihm den Lack besorge, die Innung war involviert, am Ende ist das Lackergebnis wirklich gut, den Rest habe ich auf eigene Kosten beim Vertragshändler richten bzw ersetzen lassen

Klassische Mischkalkulation, ich will da keine Lebenszeit für investieren. Ist also in der Summe okay, Lebensrisiko halt.

 

zu 1: der Prozess. von 2024 bis 2026 drei Vorsitzende, zwei mündliche, in der der erste Richter eine Stunde aus seinem Leben erzählte und dann ging. Drei Jahre, in denen die Frage im Raum stand, wie ein Berliner Gericht ein Video anschauen kann (geht ja per Fax nicht), in denen der Beklagte alles mögliche behauptete inkl. ich wollte den Gegner durch Rammstoß töten. Die letzte Verhandlung lief dann so:

Die Richterin wollte das Video sehen, wir haben das Video auf einem Laptop gezeigt, O-Ton-Richterin:

"okay, da hätte er nicht überholen dürfen. 100% Schuld beim Überholenden. Ein Fahrmanöver des Klägers kann ich da beim besten Willen nicht erkennen".

Es folgte ein Vergleich, der tatsächlich meine Kosten deckt. 

 

Die Moral von der Geschicht: verzichte auf die Dashcam nicht. Und auch nicht auf die Rechtschutzversicherung.

 

 

Am 25.8.2026 um 13:07 schrieb Andreas.:

@coolbeans an dich die selbe Frage dann, evtl. stehe ich auch auf dem Schlauch ;) 

Ich kenne nur den Vorgang: Schadensmeldung, Gutachten, Werkstatt/Lackierer/etc. beauftragen, Rechnungen direkt beauftragter Firmen/Sachverständigen zur Allianz. Ich bekomme nur mit, wenn Leistungen abgerechnet und erledigt sind. Und halt mein Auto hinfahren/abholen. Kein Geld an mich.

und dann geht das kürzen los. Als Referenz wird auch ieine random Eurogarant-Hinterhofwerkstatt verwiesen, die das für einen drittel des Preises gemacht hätte. 

  • Gefällt mir 4
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb kmdx:

dann geht das kürzen los

… was aber ohne mein zutun oder Aufmerksamkeit erfolgt, aber ich nutze bisher auch nur die von der Allianz empfohlenen Fachbetriebe - bisher sagte noch kein Betrieb: Mit Allianz arbeite ich nicht mehr zusammen.

Evtl. liegts auch am Goldenen Bundesland und im Rest der Republik ist alles Anders ;) 

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