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Bedeutung der Elektronik und IT im Automobilbau - Kostenanteil steigt auf 50% bis 2030


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Vor allem, wenn sich die Hardware/Ausstattungsvarianten reduzieren, um die Produktionskosten zu verringern, dann wird zwangsläufig das Software-Thema anteilig größer. Vor allem wird bei einem "Software-Auto", was VW immer propagiert, immer spannender, wer für die Infrastruktur zuständig ist. Was mache ich denn, wenn mein 10 Jahre altes Auto einen Server-Call absetzen will, um zu wissen, welche Ausstattung es freischalten muss und der Server antwortet nicht - weil abgeschaltet? Was mache ich, wenn das 4G-Netz (auch) abgeschaltet wird und der Server zwar noch vom Autohersteller betrieben wird, mein Auto aber keinen "Connectivity" mehr hat? Wie sichere ich ab, dass das Auto offline alle Informationen hat, die es braucht und gleichzeitig kein "Hacker" einfach per OBD-Port sämtliche Ausstattungen freischalten kann? DAS sind die Fragen, welche die Autohersteller zukünftig beantworten müssen.

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vor 1 Stunde schrieb master_p:

Was mache ich denn, wenn mein 10 Jahre altes Auto einen Server-Call absetzen will, um zu wissen, welche Ausstattung es freischalten muss und der Server antwortet nicht - weil abgeschaltet?

Da passiert genau das Gleiche wie bei der Software: Verschrotten/Abschreiben und gemäß geändertem Lizensierungsmodell neu kaufen/leasen/mieten.

 

Mit freundlichen Grüßen, Tom

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vor 14 Stunden schrieb Tom_H:

Da passiert genau das Gleiche wie bei der Software: Verschrotten/Abschreiben und gemäß geändertem Lizensierungsmodell neu kaufen/leasen/mieten.

Klar, bei geleasten Wagen wird das unproblematisch sein. Aber es wird die Young- und Oldtimer-Szene kräftig durchwürfeln. Da werden sich dann mit einem Mal Anbieter an die Spitze setzen, die genau darauf Antworten haben. Und es wird ganz neue Hacker-Angriffe geben von reverse-engineerten Community-Servern, die einfach gegen Geld melden "Du hast sämtliche Ausstattungen" bis hin zu Klagen vor Gericht von Autoherstellern gegen Privatleute, die sich per USB-Stick von eBay eine Ausstattung haben freischalten lassen. Außerdem wird sich dann auch die Firmenwagen-Besteuerung nochmal ändern. Wenn nämlich Händler dazu übergehen die Fahrzeuge für gerademal die Produktionskosten zu "verkaufen" und der Rest einfach per Firmen-Kreditkarte für 3 Jahre nachgebucht wird, dann wird sich der Staat das nicht lange anschauen, wenn der Firmenchef einen 7er für 40.000€ fährt und monatlich dagegen Kosten von 1.200€ hat - nur eben nicht über den Bruttolistenpreis.

 

Ich bin sehr gespannt, werde mir deswegen im August nochmal einen M340i gönnen - als Ersatz für den M240i - und werde danach schauen, was Politik und Hersteller so auf den Markt werfen. Mit Tempolimit, E-Autos und Hybridisierung macht's dann eh nicht mehr so viel Spaß und dann lieber gute Assistenten im Auto haben.

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