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Svitato

Ein schnelles und ökologisches Auto

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Svitato
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Hallo zusammen

 

Welcher Meinung nach ist für euch ein schnelles und zugleich ein ökologisches Auto? 

 

Elektroautos sind ja umstritten. Gibt ja auch viele Benzin/Hybrid Versionen beispielsweise von Porsche etc. 

 

Wie seht ihr das? 

 

Beste Grüsse 

Fabio 

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JoeFerrari
Geschrieben

Kommt wie immer auf die Sichtweise und Definiton an.

 

Schnell im Sinne Beschleunigung sind E-Autos in allen Klassen immer (im Vergleich zu Verbrennern).

Ökologisch hängt sowohl von den Herstellfaktoren als auch der Herkunft des Stromes ab, den man lädt.

 

Am besten eigenerzeugt...

 

Aber ums zusammenzufassen würde ich hier schon die Tesla Model S (100) sehen, den neuen Taycan und die vielen Spezialitäten, die es kurz gab, gibt oder noch kommen. Auf dem Papier und optisch mein Favorit wäre das der Pininfarina Battista.

 

 

 

Svitato
Geschrieben

Und die ganzen Benzin/Hybrid Geschichten die bsp. um die 3l auf 100km verbrauchen? 

Bonhomme Richard
Geschrieben
vor 58 Minuten schrieb Svitato:

Und die ganzen Benzin/Hybrid Geschichten die bsp. um die 3l auf 100km verbrauchen?

Das ist doch purer Selbstbetrug, wenn es kein Plug-in ist und man nicht mehr als 30 km fährt. Zwei Technologien an Bord zu haben, aber mehrheitlich nur eine davon zu nutzen, ist nicht zielführend.

 

Oekologie endet nicht beim Treibstoff und Verbrauch. Und der Schadstoffausstoss beschränkt sich nicht nur auf die Abgase. Bremsstaub beispielsweise ist als Feinstaub besonders schädlich und die chemische Zusammensetzung desselbigen ist nicht bedenkenlos. Hier punktet ein E-Auto mit Rekuperation, verliert aber - zumindest nach heutigem Wissensstand und Produktionstechnologie - bei der Herstellung.

 

Ein schnelles und ökologisches Auto ist aus der Gesamtbetrachtung ein Auto, dass jahrelang gefahren wird. Das mag zwar mehr Sprit usw. verbrauchen, schont aber die Ressourcen, die zur Produktion nötig sind.

 

 

 

Svitato
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Bonhomme Richard:

Das ist doch purer Selbstbetrug, wenn es kein Plug-in ist und man nicht mehr als 30 km fährt. Zwei Technologien an Bord zu haben, aber mehrheitlich nur eine davon zu nutzen, ist nicht zielführend.

 

Oekologie endet nicht beim Treibstoff und Verbrauch. Und der Schadstoffausstoss beschränkt sich nicht nur auf die Abgase. Bremsstaub beispielsweise ist als Feinstaub besonders schädlich und die chemische Zusammensetzung desselbigen ist nicht bedenkenlos. Hier punktet ein E-Auto mit Rekuperation, verliert aber - zumindest nach heutigem Wissensstand und Produktionstechnologie - bei der Herstellung.

 

Ein schnelles und ökologisches Auto ist aus der Gesamtbetrachtung ein Auto, dass jahrelang gefahren wird. Das mag zwar mehr Sprit usw. verbrauchen, schont aber die Ressourcen, die zur Produktion nötig sind.

Lieber Richard

 

Du scheinst ja wirklich was im Köpfchen zu haben und danke für deine direkte Art. 

 

War lediglich eine normale Frage, aber danke für deine Antwort ?

cinquevalvole
Geschrieben

Wie schnell soll er denn sein?

Wie ein Prius oder ein i8?

dragstar1106
Geschrieben

Ich würde sagen, dass ein I8 mit 374 PS als Öko Sportwagen schon ganz gut gehen sollte, der Roadster macht zudem noch eine gute Figur und wird voraussichtlich noch in einigen Jahren wie eine Flunder aus einer fremden Galaxie wirken...

CAD40719
Geschrieben

Ich würde sagen, dass ein I8 mit 374 PS als Öko Sportwagen. 

Ich weis aber nicht was der Sinn des I8 ist, habe mich für den mal interessiert, dann sagen mir andere Besitzer das sie schon 8-10 Liter auf 100 Km benötigen, ob das wirklich ein Fortschritt ist, von den angegeben 2,9 Liter ist das meilenweit weg. Wirklich sparsam ist man halt nur wenn man langsam fährt egal welches Auto es ist. Die Physik können wir halt nicht ändern. Habe den  großen Model S Tesla mal 1 Woche probeweise gefahren wenn man nicht die rechte Spur mit 130 KM benützt kommst keine 200km. Ich warte mal ab wie sich der Markt sich da weiter entwickelt eine echte Alternative zum Verbrenner sehe ich für Langstreckenfahrer noch nicht.

Prof. Tom
Geschrieben (bearbeitet)

Ich hab mir kürzlich einen i8 Roadster vom Vertragshändler geholt. Tageszulassung, 30km auf dem Tacho, statt 190k CHF Neupreis für 115k, inklusive einem 10 (!) Jahres-Servicepaket (ist in der Schweiz bei allen BMW dabei). Wenn ich Aufwand (Kosten) und Ertrag (Fahrspass, Zuverlässigkeit aber auch Attraktivität im Strassenverkehr) in Relation setze und mit meinen anderen Fahrzeugen (Pista, Portofino & California) vergleiche, dann muss ich sagen ist der i8 konkurrenzlos. 0-100 nicht der Schnellste, aber im Durchzug sensationell. Der Sound mag aus dem Generator kommen, aber ich finde ihn gut. Mag sein, dass er über die schmalen Vorderräder schiebt, aber ich geh damit ja nicht auf die Rennstrecke. Mich fasziniert das Design ebenso wie die Technik ( Carbonchassis, etc.) und die Alltagstauglichkeit (>500 km Reichweite). Für mich ist der i8, speziell der Roadster eines der meist unterschätzten Sportautos. Und zum Verbrauch: 5,2l auf die letzten 1500km. 

20191026_113550.jpg

bearbeitet von Prof. Tom
dragstar1106
Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb Prof. Tom:

Wenn ich Aufwand (Kosten) und Ertrag (Fahrspass, Zuverlässigkeit aber auch Attraktivität im Strassenverkehr) in Relation setze und mit meinen anderen Fahrzeugen (Pista, Portofino & California) vergleiche, dann muss ich sagen ist der i8 konkurrenzlos. 

Interessante Aussage, wie ich finde ?

Svitato
Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb cinquevalvole:

Wie schnell soll er denn sein?

Wie ein Prius oder ein i8?

Die Idee wäre unser Fiat Tipo Kombi (Diesel) zu ersetzen und ein anderes Familientaugliches Auto für den Alltag und Urlaub zu nehmen. Mehr Leistung als der jetzige kann er natürlich haben. (120ps) ☺️

CAD40719
Geschrieben

Glückwunsch zum I8 ich finde es auch das es ein sehr schönes Auto bzw. für den Preis schon ein Alleinstellungsmerkmal hat, vor allem kann man damit auch 600km am Stück fahren und geniest auch die vollen steuerlichen Vorteile.

Tom_H
Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Prof. Tom:

Und zum Verbrauch: 5,2l auf die letzten 1500km.

Das funktioniert aber nur, wenn Du vergisst, den Strom (den Du geladen hast) mitzurechnen.

 

Im reinen Kurzstreckenbetrieb liegen meine Hybriden sogar bei 0 (Null) Liter/100km.

Im Alltag kann man eher NEFZ-Verbrauch * 5 rechnen - und auf dem Track ist es ein Faktor 10. Wobei mein 918 auf dem Track mit 20 bis 30 Liter zu den sparsamsten Autos zählt - mein GT3 nimmt sich gerne das Doppelte.

 

VG, Thomas

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      2.7. Auch später gab es noch Veränderungen bis hin zum letzten Modelljahr (ab Sommer 2009 gebaut), in das ein HDD-Navi eingebaut wurde, was ich persönlich sehr praktisch finde. Auf die Festplatte kann auch Musik eingelesen werden o.ä.

      2.8. Letztendlich entschied ich mich dafür, einen der letzten gebauten M5 E 60 zu kaufen. Der Preisunterschied zu älteren Modellen war ohnehin nicht groß und ich wollte auch kein 100 tkm-Auto.
        In verschiedenen Foren taucht immer wieder der Hinweis auf, das Steuergerät auf die Anzahl der Launch Control-Einsätze auslesen zu lassen. Das würde ich nur beim Kauf von Privat machen, wenn mir die Aussagen des/der Vorbesitzer unglaubwürdig erscheinen. Ich habe die Launch Control noch nicht ein einziges Mal benutzt und kenne auch andere Besitzer von Autos mit diesem Feature, die es noch nie benutzt haben, weil es für sie nichts mit dem wirklich schnellen Fahren dieser Autos zu tun hat, sondern eher etwas für den Ampelsprint und etwas unreifere Zeitgenossen ist. Jemand, der die Mechanik seines Autos wirklich liebt, tut ihm das nicht an. Wenn Ihr das Auto bei BMW mit Garantie kauft, könnt ihr davon ausgehen, dass BMW, die den Speicher ja bei der Inzahlungnahme und beim Service ohnehin auslesen, ein solches Auto nicht in Zahlung nehmen oder nicht oder nur nach genauester Prüfung mit Garantie versehen werden, das sind nämlich auch Kaufleute. Bei meiner BMW-Niederlassung werden M5s nur nach Genehmigung des Verkaufsleiters zur Probefahrt herausgegeben und auch das nur äußerst selektiv. In den Probefahrtbedingungen steht ausdrücklich, dass das DSC nicht deaktiviert werden darf usw. usw. Beim Kauf von Privat würde ich die BMW-Werkstatt des Verkäufers kontaktieren, die Historie verifizieren und ggf. das Fahrzeug ohnehin von einem BMW-Fachbetrieb, der sich mit M-Fahrzeugen auskennt, checken lassen und ggf. dabei auch das Steuergerät auslesen lassen. Aber auch hier kommt es ein wenig auf die Papierform, den Zustand des Fahrzeugs und die Menschenkenntnis an. Diese entscheidet bei mir immer über die vorzunehmenden Kontrollen und ich bin damit bisher gut gefahren.
        Der M5 ist vollgestopft mit technischen/elektronischen Goodies. Die solltet Ihr beim Kauf ausprobieren, da Mängelbeseitigungen im Elektronikbereich schnell ins Geld gehen können. Das ist ein wenig zeitintensiv, doch erkennt man einen gepflegten Wagen auch daran, dass alles funktioniert. Kauft Ihr den Wagen mit EuroPlus Grantie, gilt das natürlich nur hinsichtlich des nicht versicherten Umfangs.
        Beim Kauf von BMW Händlern bekommt Ihr häufig auch das Premium Selection Zertifikat. Was das bedeutet, seht Ihr auf der Website von BMW. Auch das schränkt die notwendigen Prüfungshandlungen beim Check des Fahrzeugs ein wenig ein.
        Natürlich prüft man bei einem solchen Wagen, ob Reifen mit BMW-Kennung (Stern) aufgezogen sind, vier gleiche Reifen montiert sind, diese nicht nur ausreichend Profil aufweisen, sondern auch nicht zu alt und unbeschädigt sind, die Bremsen (Scheiben und Beläge) in Ordnung sind usw. usw., das würde jedoch diesen Thread überfrachten. Wichtig ist: Ihr kauft keinen 320d, also plant für die notwendigen Untersuchungen ein wenig Zeit ein.
        Der M5 ist von Haus aus bei 250 km/h abgeriegelt. Es gibt das sogenannte M-Drivers Package, mit dem das Limit auf echte 305 km/h angehoben wird. Der Vorteil dieses Packages ist, dass es garantiefähig ist. Außerdem wird die Geschwindigkeitserhöhung in die Fahrzeugpapiere eingetragen, so dass nicht die Zulassung des Fahrzeugs erlischt. Von nicht eingetragenen Veränderungen würde ich aus versicherungsrechtlichen und strafrechtlichen Gründen Abstand nehmen.
        Beschafft Euch die im Internet frei verfügbare Ausstattungsliste inkl. der verfügbaren Extras und überlegt Euch, was Euer Gebrauchter haben sollte. Das erleichtert ebenfalls das Eingrenzen des Angebots. Sinnvoll ist nach meiner Analyse das Navi Professional mit Bluetooth-Anbindung für Mobiltelefone, das HiFi-System Professional Logic 7 (ein digitales Surround Sound-System), der Skisack für das etwas sperrigere Gepäck, das M-Drivers Package wie oben beschrieben, der M-Sitz (mit aktiver Lehnenbreitenverstellung für Fahrer und Beifahrer), die USB-Schnittstelle (an die Ihr mit einem Adapter auch Euren iPod anschließen könnt) der optionale Heckspoiler (sehr dezent und reduziert den Auftrieb an der Hinterachse um die Hälfte!) und evt. noch der programmierbare Garagentoröffner für bis zu drei verschiedene elektronische Sender.
        Faszinierend ist, dass Ihr mit diesem Auto zwei Autos kauft, eine Limousine und einen Sportwagen. Für echte Fans einer der beiden Fahrzeuggattungen ist das natürlich ein Kompromiss. Der Automatikmodus des SMG ist wegen des fehlenden Drehmomentwandlers nicht mit einem normalen Automatik- oder Doppelkupplungsgetriebe vergleichbar. Dafür hat das SMG-Getriebe gegenüber dem Automatikgetriebe jedoch Gewichtsvorteile und auch die Leistungsverluste sind geringer. Die Fahrwerksabstimmung ist sportlich, auch auf der sogenannten Komfortstufe. Die Lenkung (Lenkwiderstand einstellbar) ist für eine Limousine relativ schwergängig. Für Sportwagenfahrer ist das alles jedoch nicht nur verzeihlich, es ist sogar teilweise erforderlich. Auf der anderen Seite kann man durch das Drücken einiger Knöpfe erfahren, dass die M-GmbH es durchaus ernst meint, wenn sie so einen Wagen bauen. Das Auto lässt sich dann sportwagenmäßig bewegen. Zu den zwei Gesichtern des Fahrzeuges gibt es ein nettes Video von Top Gear in zwei Teilen (auch wenn einige der Aussagen im Video falsch sind und nur von Unkenntnis über die möglichen Einstellungen zeugen):
         

      Falsch dargestellt ist im Video (wird in Teil 2 später teilweise revidiert): Ihr müsst nicht die M-Taste auf dem Lenkrad drücken, um die vollen 507 PS nutzen zu können, die Power Taste in der Mittelkonsole reicht. Wichtig ist, dass nach jedem Start zunächst nur 400 PS nutzbar sind, bis Ihr Euch entscheidet, die volle Leistung durch Drücken einer der beiden Tasten (Power oder M) verfügbar zu haben (auch die Gasannahme verändert sich spürbar). Auch lässt sich die Stimmausgabe des Navigationssystems natürlich stumm schalten und man kann sowohl die Lautstärke als auch den Sender am Lenkrad einstellen.. Das Fahrwerk ist einstellbar. In der Automatikstellungstellung „D“ sind 5 verschiedene Fahrprogramme abrufbar, die mit der gleichen Taste abrufbar sind, mit der beim sequentiellen Modus die Schaltpausen eingestellt werden. Den M-Modus konfiguriert Ihr über das iDrive-System. Dort habt Ihr noch einige Einstellungen exklusiv zur Verfügung: Weitere Verkürzung der Schaltpausen und noch spontanere Gasannahme. Das Rucken beim Hochschalten unter Last kann man durch kurzes Gaswegnehmen beim Schalten ganz einfach beseitigen, die Mechanik wird es Euch danken. Allgemein ist zu sagen, dass, wenn Ihr keine Erfahrungen mit dem SMG habt, es Euch wahrscheinlich zunächst nicht gefallen wird. Um es optimal nutzen zu können, bedarf es einiger Übung. Also lehnt das Fahrzeug nicht wegen des SMGs nach einer kurzen Probefahrt ab, da geht noch was.
       
      In den Foren liest man viel über gigantische Benzinverbräuche. Lasst Euch davon nicht abschrecken. Im Mix verbrauche ich bei zügiger, jedoch vorausschauender, Fahrweise 16-17 Liter. Wahr ist aber auch, dass ständiger Kurzstreckenbetrieb, intensiver Stadtverkehr und über längere Zeit freie Autobahnen zu deutlich höheren Verbräuchen führen. Wenn Ihr, wenn die Ampel auf Grün springt, Euren Mitbürgern immer zeigen müsst, dass Ihr den Größten habt, dann könnt Ihr auch locker über 30 Liter verbrauchen. Das ist aber bei fast jedem PS-stärkeren Sportwagen, den ich kenne, so.
       
      Die Versicherungskosten halten sich im gewohnten Rahmen. Rechnet bei einem langjährig schadenfreien Versicherungsvertrag mit um und bei EUR 1.000 für VK, TK, Haftpflicht mit guten Versicherungsbedingungen.
       
      Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit, doch kann man es beim M5 nur wiederholen: Kauft nicht das billigste, sondern das beste Auto, das Ihr finden könnt. Das bezieht sich nicht so sehr darauf, ob das Auto 1. oder 2. oder 3. Hand ist (sagt ohnehin nichts über die Anzahl der Fahrer aus), sondern auf Unfallfreiheit, Wartungsnachweise (lückenloses Scheckheft inkl. der beim M5 vorgeschriebenen Einfahrkontrolle bei ca. 2000 km (dabei wird auch das Öl gewechselt)), Pflegezustand, nachvollziehbare Historie (auch garantierter KM-Stand!), Papiere und Schlüssel vollständig usw. Auch könnt Ihr im iDrive die Fahrzeugdiagnose aufrufen, die Euch anzeigt, ob Motoröl, Bremsflüssigkeit, Bremsbeläge etc. zum Wechsel anstehen (sollte alles mit grünen Häkchen versehen sein).
       
      Wer für einen M5 E60 maximal TEUR 20 ausgeben will oder kann, interessiert sich für das falsche Auto. Ein schlecht behandeltes und/oder gewartetes Auto kann Euch in Rechnungen treiben, die Euch den Atem nehmen. Der „gute Bekannte“, der Euren alten Dreier doch immer so toll repariert hat, wenn mal was dran war, wird sich beim M5 E60 bei vielen Problemen nur am Kopf kratzen können, da sollte man Realist sein.
       
      Mit sportlichen Grüßen
      Need 4 Speed
    • Hallo alle miteinander,
       
      lese hier schon länger mit und hab mich nun dazu entschlossen mir einen Huracan Performante zu kaufen.
       
      Ein bekannter von mir verkauft gerade einen. Hier kurz die Daten dazu:
       
      2018 Baujahr
      Laufleistung: 4500km
      1 Hand
      Farbe: Schwarz / Schwarz
      Garantie bis Ende 2021 und dann halt verlängerbar
      230K soll der Spass kosten
       
      Meine Frage nun was meint Ihr zu der Farbe Schwarz / Schwarz laut meinem bekannten soll es wohl nicht so viele davon geben was an sich zwecks Werterhalt ja erstmal gut anhört. 
       
      Hab Versicherung angefragt die liegt bei 1800€ Vollkasko mit 1000€ SB. 
       
      Ist der Preis angemessen anhand der Daten?
       
      Hab länger überlegt zwischen R8 und dem Performante aber mein bekannter meinte das der Werterhalt bei dem Performante um einiges besser ist als bei dem R8
       
      Könnt Ihr mir sagen was die Jährliche Inspektion kostet und was eine Garantieverlängerung kostet?
       
      Wie schaut es mit anderen laufenden kosten aus? Habe vor pro Jahr ca. 4000-5000km damit zu fahren mehr nicht. Soll halt ein schönwetter Fahrzeug werden.
       
      Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.

      Vielen Dank

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