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xj6coupe

Verschleiß Keramik/Karbonbremse

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xj6coupe
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Hallo zusammen,

 

ich hoffe meine Frage ist hier richtig platziert. Ich bin im Begriff einen Aston Martin Virage Coupe etwas “naeher” unter Lupe zu nehmen. Mir geht es hier nicht um die Vor- und/oder Nachteile dieses Modells.

Serienmaessig ist eine Keramikbremse verbaut, welche im Falle eines Austausches einem Anschlag auf das Geldkonto gleichkommt. 

Ich wuerde diejenigen unter Euch bitten, welche Ahnung von der Materie haben, eine Einschätzung hinsichtlich der Bremsscheiben anhand der angehaengten Bilder abzugeben (soweit moeglich).

 

PS. Der Wagen soll 48 TKM runter haben - so auch die Bremsanlage

 

vielen lieben Dank

Gert

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tollewurst
Geschrieben

Die sehen so noch recht gut aus, keine Ausbrüche am Rand oder den Bohrungen. Die Oberfläche sieht auch nicht malträtiert aus, ist aber anhand von Bildern schwer zu sagen. Gewissheit bringt nur ausbauen und wiegen.

Was bei Aston wohl ab und zu mal vorkommt sind schlagende Scheiben da der Topf sich verzogen hat, aber nur nach harten Bremsmanövern.

Thorsten0815
Geschrieben

Ich schliesse mich der Einschätzung von Dominik an. 

xj6coupe
Geschrieben

....vielen Dank fuer Eure Einschätzung. Am kommenden Wochenende werde den Wagen probefahren und dann werde ich die Bremse “live” erfahren.

gruesse Gert

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    • Marc W.
      Bereits in dem artverwandten Thread zum Nachfolger-RS6 (4G C7) mit Ceramic Bremse hatte ich 2017 schon berichtet, dass auch ich mit meiner Ceramic-Bremse am RS6 4F C6 massive Probleme hatte und jetzt auch wieder habe.
      Anders als beim jüngeren 4G mit Brembo-Bremse sind aber nicht die Bremsbeläge das Problem, sondern beim 4F mit Alcon-Bremse die Bremskolben. Als bei mir 2015 der Defekt erstmals aufgetreten ist, gab es aber noch keine Lösung, außer dem Kompletttausch der Bremssättel (EUR 4.000). Dies sieht heute (2019) anders aus und das ist der Grund, warum ich diesen Thread schreibe.
       
      Bei der Audi Ceramic Bremse (Hersteller Alcon) des RS6 4F gibt es ein großes Problem mit den 16 Bremskolben, diese sind aus verchromten Stahl. Die Chrome-Beschichtung ist aber eindeutig nicht Streusalz-resistent. Das führt dazu, dass der Chrome zwangsläufig Schaden nimmt, die Oberfläche der Bremskolben somit rostet und dann entweder die Dichtungsringe im Sattel zerstört (Austritt von Bremsflüssigkeit) oder die Kolben im Sattel fest gehen. Beides ist technisch ein Super-GAU und absolut gefährlich.
      Tritt die Bremsflüssigkeit aus, kann man nur hoffen, dass dies nicht schlagartig geschieht, in jedem Fall lässt die Bremswirkung nach. Geht die Bremse fest, zerstört es eigentlich umgehend die Ceramic-Scheiben, was bei mir 2015 mit einer Laufleistung von nur 54tkm der Fall war und zu einer Reparatur i.H.v. über EUR 16.000 führte (Sättel/Beläge/Scheiben vorne komplett).
       

       
      Mit dieser Erfahrung habe ich nun jährlich meine Alcon-Bremssättel ausgebaut und die Bremskolben geprüft und gereinigt. Dies empfehle ich übrigens dingend jedem, der diese Bremse fährt. Letztes Jahr konnte man schon sehen, dass der Chrome beschädigt war, dieses Jahr war an den schadhaften Stellen Rost und somit nach weiteren 35tkm definitiv Handlungsbedarf.
       
        
       
      Die offizielle Lösung bei Audi sind wieder zwei neue Bremssättel, von Audi gibt es keinen Reparatursatz für die Bremskolben!!!
       
      Wenn man im Internet recherchiert wird man heute aber schon sehr viel schlauer, als noch 2015:
       
      So findet man z.B. bei ebay einen Reparatursatz für diesen Bremssattel (16 Kolben insgesamt, also benötigt man 2 Sätze), da dieser Reparatursatz alleine bis April 2019 bereits 46 mal verkauft wurde, ist eindeutig Bedarf zu erkennen. Zumal die Dunkelziffer der Kunden, die notgedrungen bei Audi neue Sättel kaufen noch deutlich größer sein wird.
      Über den Verkäufer des Reparatursatzes bei ebay bin ich dann auch auf deren Homepage gestoßen und dort wird der Reparatursatz deutlich günstiger angeboten -> Reparatursatz für einen Alcon Bremssattel Audi RS6 4F (www.nbparts.de). Der Nachteil bei dieser Lösung ist, dass es sich sehr wahrscheinlich um die selbe Qualität und selbe Oberflächenvergütung wie beim Original handelt und somit ist das keine Dauerlösung. Wenn man diesen Weg geht, muss man also auch zukünftig regelmäßig kontrollieren und vor allem auch alle paar Jahre die Bremskolben wechseln.  
       

       
      Als Alternative habe ich einen Tuner aus dem Stuttgarter Raum gefunden, der die Bremskolben selber anfertigen lässt und dabei auf eine massive Edelstahllegierung (mehr möchte er nicht verraten) vertraut, es gibt also keine Beschichtung. Diese Lösung sei inzwischen in vielen Kundenfahrzeugen verbaut und zeigt auch nach Jahren weder Korrosion noch andere Probleme.
      Nachteile: 
      - er bietet die Bremskolben nur inkl. grundüberholter Sättel (im Austausch) an 
      - die Kosten liegen somit etwa beim 4-fachen
      - außerdem besteht die Zulassungs-Problematik, da es dafür kein Gutachten gibt
       
       
       
      Kurzer Exkurs zu den Bremsbelägen:
       
      Im Zuge der grundüberholten Bremssättel habe ich meiner Bremse auch neue Beläge spendiert. Tatsächlich scheinen die von 2015 von der Mischung etwas weicher zu sein und sich entsprechend schneller abzunutzen, als jene, die 2010 im Werk verbaut wurden. Beim ersten Schaden bei 54Tkm hatten die Beläge noch ca. 30% Restdicke bis zum Verschleissensor, beim zweiten Schaden waren es dann mit einer Laufleistung von nur 34Tkm nur noch ca. 10% Restdicke.
      Wenn man sucht, findet man im Netz auf dem Nachrüstmarkt auch schon Bremsbeläge für diese Ceramic-Bremsanlage (z.B. TRW) für +/- EUR 100,00 und somit sehr viel günstiger, als die Originalen über den Audi-Händler (EUR 600). Die Originalen werden übrigens von Pagid produziert.
      Auch wenn TRW ein namhafter Hersteller und Erstausstatter ist, habe ich mich das nicht getraut. Eine Ceramic-Bremse bremst ja nicht durch Abrieb der Bremsscheibe, sondern dadurch, das Silikate aus der Bremsscheibe gelöst werde. Man kann also den Verschleiss nicht an Hand der Dicke ermessen, sondern nur im ausgebauten Zustand erwiegen. Entsprechend läuft hier ein anderer Prozess ab, als man es von gewöhnlichen Bremsen kennt und die Bremsbeläge müssen auch ganz anders funktionieren. Um dies mit einem Nachrüstprodukt zu testen, fehlte mir erstens wegen der Sicherheit und zweitens wegen der immensen Kosten von zwei möglichen, defekten Bremsscheiben der Mut.  
       

    • carcrasher
      Verkaufe neue ungebrauchte Seitenschweller der Marke DMC aus Vollcarbon inkl. Seitenteile (Belüftungskästen) passend zu Lamborghini Murcielago.

      Verkaufspreis CHF 1900.-

      Bilder können auf Wunsch zugesandt werden.
      Besichtigung nähe Basel nach Absprache möglich.
    • CaliBert
      Hallo Cali Fans, 
      ich möchte mir demnächst einen Cali zulegen und frage mich, wozu die sündhaft teuren Keramik Bremsen serienmäßig verbaut werden.
       
      Hat jemand Erfahrung in Sachen Haltbarkeit, Verschleiß und ggf. Umbau auf normale unempfindliche Stahl Bremsen?
       
      THX
    • 991
      Ich möchte das Lederlenkrad am meinem Spyder MY 2005, durch ein Holz- oder Carbon Lenkrad ersetzen. Eurospares hat ein Holzlenkrad im Angebot, ist jedoch nicht lieferbar. Google ist auch nicht ergiebig.
      Kann hier im CP, mir mit Informationen unter die Arme greifen?
       
      Gruss FC
    • Dany430
      Ein paar interessante Infos.
      Die Kostenersparnis für Lamborghini ist immens....
       
       
       

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