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Tiago2009

Suche verzweifelt Wiesmann MF3

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Tiago2009
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Hallo Wiesmann Gemeinde,

Ich suche verzweifeld einen

passenden mf3 nachdem ich mich seit Monaten mit diesem grandiosen FZ beschäftige

 

Vielleicht kennt Ihr  jemanden der jemanden kennt...,wäre klasse und ich bin für jede Hilfe dankbar😊

 

Hier ein paar Wunschparameter:

  • Leder weiss schwarz oder helles braun
  • Lack:Creme weiss oder schwarz
    (zur Not lass ich auch umlackieren)
  • M3 Maschine 
  • Schalter 5 oder 6Gang

 

Natürlich kenne ich jedes FZ bei Mobile in und auswendig,aber entweder passen mir die Farben nicht oder der KP kommt mir deutlich zu hoch vor??

 

Oder habt Ihr eine Empfehlung??

 

Vertraue auf Eure Erfahrung und Expertise und wäre für jede Hilfe

dankbar👍

 

Schöne Grüsse Frank

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GT_MF5_026
Geschrieben

Nur weil dir der "KP" zu hoch vor kommt, heisst das noch lange nicht, dass du diesen auch bezahlen musst.

Ich habe den Eindruck, dass bei den meisten Angeboten der Preis eher Wunschdenken als Realität ist.

Wer seinen Wagen wirklich verkaufen will, muss (mehrheitlich) seine Vorstellungen deutlich nach unten revidieren.

Tiago2009
Geschrieben

Ich stelle aber leider keine allzu grosse Vehandlungsbereitschaft fest!!Bei dem einen oder anderen habe ich eher den Eindruck das gar kein wirkliches Verkaufsinteresse besteht sondern die Motivation eher die ist nur dann zu verkaufen wenn der Preis utopisch ist?(teilweise jedenfalls)

KENNT HIER VIELLEICHT JEMAND DER MIT DEM GEDANKEN SPIELT EINEN MF3 ZU VERKAUFEN?

 

FÜR JEDE HILFE DANKBAR EUER FRANK

GT_MF5_026
Geschrieben

Meinen gebe ich nicht her. Nicht einmal für einen utopischen Preis.

Tiago2009
Geschrieben

Er sei Dir gegönnt

quax
Geschrieben

Frage an den Suchenden:
Wo liegt denn die Schmerzgrenze bzw. das Budget.

Imho sind die Preise aktuell wie sie sind, weil vermutlich keiner wirklich verkaufen will.

Tiago2009
Geschrieben

In Mobile stehen ja zur Zeit 40Stück,aber entweder trifft die Farbkombi nicht meinen Geschmack, die Laufleistung ist mir zu hoch oder das Preis/Leistungsverhältniss scheint mir zu hoch zu sein!?

Zb.habe ich mir 2FZ angeschaut die in einem sehr ungepflegten Zustand waren was mich doch bei einem Wiesmann gewundert hat

 

Um Deine Frage zu beantworten:

Ich würde für einen fast"Neuen" fast Neupreis zahlen und für Abnutzung/Laufleistung entsprechende Abschläge.. .aber vielleicht denke ich da auch falsch🤔

quax
Geschrieben

Ich denke dann wird es sehr schwierig und Du denkst falsch.

Da der MF3 ja so nicht mehr gebaut wird, kann man schlecht mit ehemaligen Neupreisen argumentieren.
Bei einem alten 911 sind wir jenseits von ehemaligen Neupreisen.

Ein Umlackieren würde ich auch nicht empfehlen. Das Preis/Leistungsverhältnis ist immer subjektiv. Wenn Du keinen in Mobile.de findest, dann wird es sehr eng. Imho kannst Du die Preise sehr gut bei Drehzahl & Momente sowie Wiesmann in Meckenbeuren referenzieren.

Daher dürfte der richtige Gedankengang sein entsprechende Abstriche zu machen oder aber eben keinen Kauf in Erwägung ziehen. Oder warten, in der Hoffnung dass die Preise fallen.

Tiago2009
Geschrieben

Ist es denn wirklich so das der aktuelle Marktwert des MF3 Händlerverkaufspreis ist?🤔

Dann hätten ja diejenigen die dort verkauft haben unter Marktwert verkauft?

Aber wenn mir einer dort zu 100% gefällt dann bin ich auch bereit diesen Preis zu zahlen.

Ich möchte gerne nur so wenig Abstriche wie möglich machen weil ich den Wiesmann dauerhaft behalten will.

Bei meinen Alltags FZ bin ich nicht so penibel weil ich weiss das diese auch wieder "gehen"

GT_MF5_026
Geschrieben
vor 7 Stunden schrieb Tiago2009:

Dann hätten ja diejenigen die dort verkauft haben unter Marktwert verkauft?

Wie kommst du darauf?

Ein Händler braucht immer eine Marge. Und gegenüber dem Verkäufer übernimmt er verschiedene Risiken und Aufwand wie

 

- Garantie gegenüber dem Endkäufer

- Lagerung (Kapitalbindung)

- Absatzrisiko

- Aufbereitung

- Vertriebskosten

- usw.

 

Und schlussendlich muss der Händler auch noch von etwas leben; dem sagt man "Gewinn"

 

Tiago2009
Geschrieben

Danke,aber das bestätigt  ja mein denken eben weil mir die betriebswirtschaftliche Bewertung nicht fremd ist..vielleicht findet sich ja für mich als Käufer hier ein entsprechender Verkäufer ohne Zwischenhandel?☺

 

 

..ist doch toll das der eine oder andere Kontakt sich so knüpfen lässt..Danke

806
Geschrieben

Ein Einwurf "von der Seite":😉

Mich schreckte eher eine sehr geringe Laufleistung. Stehen schadet, vor allem dem Sechszylinder.

Wenn ich 15 Jahre alte Autos mit 20.000 km auf der Uhr sehe, graut's mir. Startet man einen Motor, der im Zweifel sechs Monate stand, ist im Rahmen der Möglichkeit aber auch wirklich jedes letzte bißchen Ölreserve verschwunden und in die Ölwanne abgelaufen. Die nur noch minimal benetzten Lagerstellen opfern sich dann unter Selbstaufgabe.

Wie "routiniert" geht jemand mit seinem "minmimal-Gelegenheitsfahrzeug" um? Vermeidet er Schaltrucke des SMG mit sanftem Gasstoß oder holzt er mit "so schön knallenden Gängen" und halbwarmer Maschine herum? Wie weit fährt er dann überhaupt, bis es wieder zur unheimlichen Ruhe kommt? Mal schön auf Langstrecke und regelmäßig bewegt bekommt ihm am besten. 

Sonst kann ich nur auf die Threads zu Ausfällen/Zucken verweisen. Diese Low-Miler leiden zumeist unter Wartungsstau und der hat auf lange Sicht teure Konsequenzen.

Es ist nicht alles Gold was glänzt!

Markus

- derzeit mit Verkaufsverbot für die 806 belegt -

quax
Geschrieben (bearbeitet)

Darf ich fragen, ob Du die zwei Getriebearten schon gefahren bist?
Ich bin damals den Schalter gefahren und mir hat das SMG2 besser gefallen. Weil man diesen sowohl manuell über Padel schalten kann, als auch im Auto-Modus gemütlich cruisen kann.

Aber das ist natürlich auch Ansichtssache, nur solle man beide mal gefahren sein. Der Schalter ist glaube ich seltener.

 

bearbeitet von quax
728
Geschrieben

So viele MF3 wie zur Zeit - 44!- standen in den letzten 10 Jahren nicht bei mobile drin!!!

Also da sollte sich doch einer finden....

Sehr interessant finde ich den Orangenen...Schalter, tolle seltene mutige Farbe mit sportlichen Charakter.....

Der klassische in beige/braun für 132900 finde ich auch sehr schön.....

Günstig, mutig mit wenigen km der Gelbe....

Über Geschmack lässt sich streiten! Preislich drücken wird man jeden können...

Also viel Erfolg- wir brauchen Nachwuchs:-)

 

Es grüßt die klassische 728

Tiago2009
Geschrieben

Ich werde sicher einen finden..Herzlichen Dank für die tollen Angebote!Einer wird es sicher werden..

 

.und so klein ist die Welt,heute bin ich beruflich im Hotel bei der Tagung und der Parkplatz voller Wiesmänner😊

Tolle Möglichkeit verschiedene Farben live zu sehen.toll

 

Wiesmann Club Treffen

Heiliheizer
Geschrieben

Na, das ist doch ein Zeichen.....

Black_66
Geschrieben
Am 29.9.2018 um 22:06 schrieb Tiago2009:

In Mobile stehen ja zur Zeit 40Stück,aber entweder trifft die Farbkombi nicht meinen Geschmack, die Laufleistung ist mir zu hoch oder das Preis/Leistungsverhältniss scheint mir zu hoch zu sein!?

Zb.habe ich mir 2FZ angeschaut die in einem sehr ungepflegten Zustand waren was mich doch bei einem Wiesmann gewundert hat

 

Um Deine Frage zu beantworten:

Ich würde für einen fast"Neuen" fast Neupreis zahlen und für Abnutzung/Laufleistung entsprechende Abschläge.. .aber vielleicht denke ich da auch falsch🤔

Hallo Tiago2009,

 

wie Du geschrieben hast, hast Du 2 Fahrzeuge angeschaut. Was mich gewundert hat, dass diese Fahrzeuge in einem sehr ungepflegten Zustand waren. Alle Wiesmänner, die ich kenne, sind ihrem Alter entsprechend, in einem guten bis sehr gutem Zustand.

 

Ich frage mich jetzt, ob Du Pech gehabt hast, oder ob Dein Anspruch sehr hoch ist. Vielleicht kannst Du mal Deine Erfahrungen Deiner 2 Besichtigungen näher beschreiben.

 

Da Du auch eine Umlackierung in Betracht ziehst, bedenke bitte, dass diese von einem guten Lackierer, der sich mit GFK auskennt,  durchgeführt werden sollte. Ausserdem müssen bei dem Fahrzeug viele Teile, darunter auch die Frontscheibe, demontiert werden. Wenn z. B. die Frontscheibe dabei kaputt geht, kannst Du gleich 3.000 bis 4.000 Euro dazu rechnen.

 

Ich kenne das Thema nur zu gut, da ich auch schon vor dieser Entscheidung stand. Ich habe mich am Schluss für ein Fahrzeug mit etwas höherer Kilometerleistung entschieden, da im schlimmsten Fall eine Austauschmotor fällig gewesen wäre - und er kostet mit Einbau ca. 10.000 Euro. Meine Recherche in verschiedenen Foren zeigte auch, dass der E36 (321 PS/S50B32 Motor) besser und langlebiger ist, als der des E46 (343 PS/S54). Entscheidend ist jedoch immer der Vorbesitzer und wie er mit dem Wagen umgegangen ist. Bei mir war es die richtige Entscheidung und der Motor (S40B32) läuft trotz weit über 100.000 Kilometer immer noch traumhaft. Von der Leistung her unterscheiden sich beide Motoren nicht sehr. Wenn Du Dich für einen S54 Motor entscheidest, würde ich eher zu einem Fahrzeug ab Baujahr 2004 tendieren, da ab diesem Baujahr die Motoren ausgereifter sind.

 

Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg bei der Suche. Wenn du ihn dann endlich einen hast, wirst Du ihn nicht mehr hergeben, da es ein traumhaftes Fahrzeug ist, welches keine Alternative hat.

 

 

Wiesel 43
Geschrieben (bearbeitet)

Hallo Tiago2009,

 

ich habe mir seiner Zeit auch mehrere Wiesmänner angesehen und war über den Pflegezustand der angesehenen Fahrzeuge entsetzt :-o

Einer war zum Beispiel 1.Hand mit gerade einmal 50TKM auf der Uhr aber schon einmal komplett lackiert, überall Kratzer, Innenausstattung sehr ungepflegt, keine Scheckheft und keine Rechnungen vorhanden usw. entweder hat die Kilometerangabe nicht gestimmt oder der Besitzer hat ihn einfach nicht wertgeschätzt.

Beim Zweiten war es nicht viel anders, wenig Kilometer gefahren, dafür Reparatur- und Wartungsstau ohne Ende, es gab keine Rechnungen und folgendes lag im Argen: Tacho ohne Funktion, Motorhaubenöffnung defekt, 1x elektrischer Fensterheber ohne Funktion, Verdeck aufgescheuert, Feuchtigkeit im Innenraum usw. Auch mir war es unerklärlich wie man so mit einem Wiesmann umgehen kann.

 

Letztlich wurde es bei mir einer mit deutlich mehr Kilometern auf der Uhr aber dafür im super gepflegten Zustand, scheckheftgepflegt und nachweislich alle Rechnungen vorhanden (es wurde in den vergangenen Jahren vorsorglich viel Investiert, nicht das es unbedingt notwendig gewesen wäre, sondern weil man Spaß an dem Wiesmann hatte, z.B. neues Verdeck, neue Auspuffanlage, neue Frontscheibe, neue Kupplung, neue Felgen usw.) man sieht ihm die Laufleistung wirklich nicht an.

Vom Pflegezustand her ist er wirklich top und er hat mittlerweile 212.000 km runter und läuft absolut prima, wird ja auch gehegt und gepflegt, bis zum heutigen Zeitpunkt hab ich es nicht bereut. :)

 

Auch bin ich der Meinung, dass die Laufleistung zum Alter des Fahrzeugs passen sollte (es müssen ja nicht gleich so viele Kilometer sein wie bei mir) jedoch ist ein Auto nur mal zum fahren da und nimmt durch lange Standzeiten mehr Schaden als wenn er regelmäßig gefahren wird, dazu ist er doch schließlich da und außerdem macht das Fahren doch am meisten Spaß.

Weiterer Vorteil ist, dass  ich mir nicht überlege ob ich eine größere Tour mache oder nicht nur weil dadurch der Kilometerstand wächst.

Im nächsten Jahr geht es beispielsweise wieder nach Bella-Italia zur Mille-Miglia, eine Woche Wiesmann-fahren pur :lol2:

In diesem Sinne wünsche ich Dir bei Deiner weiteren Suche alles Gute, Du wirst Dich schon für den Richtigen entscheiden, bin gespannt...

 

Gruß Bernd

bearbeitet von Wiesel 43
Rechtschreibung
Black_66
Geschrieben

Hallo Wiesel 43,

 

es ist schon erschreckend, welche Erfahrungen Du gemacht hast. Jetzt kann ich auch Tiago2009 verstehen, da ich mir sowas eigentlich nicht vorstellen konnte. Aber es gibt eben verschiedene Auffassungen zur Pflege eines Autos.

 

ES freut mich, dass Dein Wiesmann bereits 212.000 km gelaufen ist und prima läuft. Das bestätigt meine Analyse in diversen Foren, in denen der BMW S50/S54 Motor als sehr ausgereift und langlebig beschrieben wird. Voraussetzung dafür ist natürlich die Pflege des Fahrzeuges, also immer warm fahren, Reparaturen in einer kompetenten Werkstatt zeitnah durchführen lassen und das Fahrzeug regelmäßig bewegen. Mein Wiesmann MF3 ist momentan ca. 135.000 km gelaufen und läuft immer noch TipTop. Wenn man in den Foren (primär BMW) ließt sind Kilometerleistungen über 300.000 km keine Seltenheit.

 

Da so ein Fahrzeug am meisten Spaß macht, wenn man es fährt bewege ich meinen MF3 ca. 6.000 km/Jahr und habe dabei große Spaß. Mit keinem Auto wurde ich jemals zuvor so positiv angesprochen - Neidfaktor scheint es nicht zu geben - und das über alle Altersgruppen.

 

Vielleicht schaffe ich es nächstes Jahr auch mal zur Mille-Miglia.

 

Viele Grüße

Wiesel 43
Geschrieben

Hallo Black 66,

 

es würde mich freuen wenn Du im nächsten Jahr den Weg zur Mille-Miglia findest, natürlich mit deinem Wiesmann.

Sag einfach bescheid, dann können wir uns dort bestimmt mal treffen.

 

Liebe Grüße, Bernd

ferrarilove458
Geschrieben

Hallo Frank,

die Firma Weishaupt am Bodensee ist der richtige Ansprechpartner! In meckenbeuren!

toller Familienbetrieb, die finden das passende Wiesel für dich. Dort habe ich meine auch her! Viele Grüsse 

max

dickerg60
Geschrieben

Was ist aus dem wiesel geworden 

MF770
Geschrieben

Immer die Augen auf halten der grüne MF3 steht jetzt für 132 drin hat ein Händler gekauft der stand letzte Woche noch für 104 drin war wirklich ein guter Preis . Ich hab selber noch einen erworben vor 3 Wochen von einem Mercedes Händler siehe Bild im Anhang .Auch Cremeweiß mit schönem brauen MB Leder .Wünsche dir viel Glück 🍀 

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    • dickerg60
      Lange habe ich überlegt ob ich den Thread eröffne. Habe dann aber gelernt, dass hier einige schon öfters den Mut hatten, über ihren Schatten zu springen (ganz mutig war joe mit seinem Ferrari). Auch ich habe damals einen Unfallwagen gekauft, wusste es allerdings. Was ich auch wusste, dass der zweite Besitzer einen erneuten Hecktreffer hatte, habe die risse im Heckteil beim Kauf aber nicht gesehen und mir den Spass am Auto nicht verderben lassen da ich wusste ich kaufe nur eine Basis und kein perfektes Auto.
       
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    • MF770
      Hallo ,
       
      da mir leider meine Auspuffanlage zu laut ist von meinem MF3 würde mich interessieren ob eventuell
       
      jemand Erfahrung mit Alternativen hat .
       
      Beste Grüße
    • Somicon
      Hallo liebe Wiesmann Fans,
       
      nach einiger Suche und Besichtigungen habe ich mich für einen Wiesmann MF4 GT in Mitternachtsblau No. 242 entschieden.
       
      Werde die Flunder höchstwahrscheinlich nächstes Wochenende aus dem Schwarzwald abholen. Nach den bisherigen Überlegungen würde ich das gerne auf einem Autotransportanhänger vornehmen. Der ein oder andere wird das wahrscheinlich schon mal gemacht haben. Den Wagen dabei abdecken oder nicht, ist die Frage? Ungern würde ich den Lack verkratzen, allerdings ihn auch nicht gern mit Salz versauen. Gibt es Erfahrungswerte hierzu?
       



    • 806
      Wiesmänner sind keine Briefmarken, die man ins Album steckt und nicht verwendet. Sie sind Autos und Autos wollen gefahren werden. Manchmal schnell, manchmal weit.
       
      Hier geht’s um’s „weit“ - nämlich an das Westende Kontinentaleuropas, genauer „Cabo Sao Roche“ in Portugal nahe Sintra.
       
      Hinbolzen und zurück ist langweilig, also machen wir daraus lieber eine Reise von 17 Tagen und vermeiden Autobahnen, sondern gondeln über Land. Runde 6.500 km waren’s am Ende. Eindrücke, die bleibend sind und Fahrerlebnisse, die in einem MF3 noch anders empfunden werden als in einem „moderneren“ Auto. Europa unmittelbar erlebt, sozusagen.
       
      Und es ist schön, dieses Europa!
       
      Die grobe Richtung war im Uhrzeigersinn von Speyer aus südwärts durch Zentralfrankreich ans Mittelmeer, entlang der spanischen Küste über Granada  und oberhalb des Alentejo quer durch Portugal und an seiner Küste hoch ans Westende Europas. Über das Douro-Tal weiter nach Nordspanien, an dessen Küste und übers Baskenland nach Frankreich zurück, durch den Südwesten und mit einem Abstecher ins Perigord wieder über Burgund Richtung Heimat.
       
       

       
       
      Tagesetappen nicht länger als 500 km, eher um die 250 bis 300. Sonst sitzt man nur im Auto und hat keine Zeit für Land und Leute. Spätestens um 17.00 in den vorgebuchten Unterkünften eintreffen, keinen Streß mit „unterwegs noch Bett für die Nacht suchen“. Lecker essen - nicht „Sterne sammeln“, sondern regionaltypisch aussuchen. booking.com hilft und die Streckenplanung am Eßtisch ist alleine schon ein Erlebnis: Straßenkarte hier, Satellitenbilder auf dem iPad da und Reiseführer verstreut.
       
      Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik.
       
      Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns.
       
      Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden.
       
       

       
       

       
      „AEG“ - Aus Erfahrung Gluch!
       
      Im katalanischen Frankreich (die mit Erstaunen auf Ihre Geschwister in Spanien und deren politische Bemühungen blicken) erreichen wir das Mittelmeer. Es ist noch keine rechte Badesaison, um es mal so zu sagen. Regen ist international gleich lästig für Aktivitäten wie diese.
       
      Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!
       
       

       
       
      Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig.
       
       

       
       
      Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.
       
       

       
       

       
      Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus …
       
       

       
       

       
      Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! 
       
       

       
       
      Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!
       
      Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten ….
       
       

       
       
      Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht.
       
       

       
       
      Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.
       
       

       
       
      Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!
       
       

       
       

       
       

       
      Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“.
       
       

       
       
      Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.
       
       

       
       
      Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!
       
       

       
       
      Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.
       
       

       
       
      Quintessenz aus dieser Marathontour:
       
      Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen.  Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.
       
      Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun!
       
      Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.
       
      Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!
       
       

       
       
       
      Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 

      Markus
    • danielmuc
      Hallo liebe Carpassion Mitglieder,
       
      derzeit sind wir auf der Suche nach einen neuen Wagen für unseren Fuhrpark.
       
      Zur Auswahl steht eigentlich nur der Performante oder Superleggera.
      Wobei Performante bevorzugt wird.
       
      Budget ca.110 000€
      MwSt. wäre super, leider gibt es kaum Gallardos wo diese ausweisbar ist.
       
      Da ich aus der Porsche Ecke komme hätte ich ein paar Fragen.

      Wie haltbar ist der Motor ?
      Können auch längere Strecken gemeistert werden ( 1000km)
      Probleme mit dem Lift Fahrwerk?
      Gibts es Kinderkrankheiten die ich beachten sollte?
       
      Dieses Fahrzeug haben wir kürzlich gefunden:
       
      https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=279686798
       
      Import aus Italien ( Stört mich nicht)
      Kotflügel VL wurde ausgewechselt, anscheinend wurde dieser am Hof beschädigt.
      Stört mich auch nicht, werde ich jedoch genauer Prüfen.
       
      Kupplung bei 85%
      Service fällig entweder nachlass oder die Firma erledigt das.
      2te Hand
       
      Habe das Fahrzeug leider noch nicht gesehen da ich aus München komme.
       
      Was sagt Ihr zu dazu?

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