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san remo

Taunus, Äppelwoi und der Rheingau

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san remo
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag: (bearbeitet)

Um die Trauer wegen der Nichtteilnahme am WWF so gering wie möglich zu halten, beschloß eine Gruppe italophiler Herren wenigstens den schönen Tag für eine Fahrt durch das hessische Mittelgebirge zu nutzen.

Obwohl, ein Mitfahrer hatte das mit dem frühen "Morgen" etwas falsch verstanden und kam mit einem "Morgan" anstatt  seines  roten Spielmobils, nun ja, e bissje Schwund is immer.

 

Los ging es wie immer an der Shell Tankstelle in WI Nordenstadt, zuerst mit einer Ehrenrunde durch das benachbarte Delkenheim, gut kann ja mal passieren und dann endlich auf die A66 Richtung FFM.

(Jetzt zum nachfahren)

Über die A3 bis Niedernhausen, Heftrich, Wüstenems, Schmitten, das Weiltal bis Weilrod, Bad Camberg/Erbach, Beuerbach, Aarbergen Kettenbach. 

Das Aartal bis Abzweig Laufenselden, Laufenselden, Zorn, Ransel, die Ranselbergstrecke runter, den Presberg hoch und zur Schlußrast nach Johannesberg/Rheingau ins das Waldhotel Neugebauer. 

Eine Strecke für den erfahrenen Kenner und Piloten!:D

Am heutigen Tag gab es überall Kommunionen, daher waren die Starßen im katholischen Rheingau leer und die Restaurants voll, kannst halt nicht alles haben.

Die Bemerkung eines Mitfahrers ob der abgelegenen Dörfer, "Spricht man hier noch Deutsch" wurde mit einer gedämpften Heiterkeit aufgenommen, ansonsten war es aber sehr anständig, auch ein Herr aus FFM zeigte seine Zufriedenheit und ein ehemaliger 348 Besitzer lernt jetzt die versteckten Wiedrigkeiten des F430 kennen:P.

Wenigstens muste @MVThomas  endlich einmal nicht voraus fahren und  auch dem Tradionalisten @hugoservatius hätte es sicher gefallen.

 

Herzlichst

S.R.

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Herumstreunende Waldbesucher bestaunen das "Gelbe Wunder", was sonst?

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bearbeitet von san remo
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officine
Geschrieben

Lieber San Remo,

 

danke für die klasse Tour Planung.

Was heißt hier Wiedrigkeiten, bei der gelben  "Gefahr" ist ständig so ein "Deckelchen" während der Fahrt aufgegangen

ts, ts, ts.

 

Gruß

Micha

TommiFFM
Geschrieben (bearbeitet)

Menno, officine, das hier ist doch die jugendfreie, gendergemainstreamte, politisch korrekte executive summary, man weiß nie, wer hier mitliest :P. Daher werden von unserem diplomatisch geschulten Herrn Remo weder Gleitmitteleskapaden noch die Anzahl überfahrener fahrergeflüchteter Tiere noch die genaue Zahl der trotz Rast knapp dem Hungertod entkommenen Humanoiden und nur mittelbar die leicht defizitäre Frauenquote erwähnt ;).

Allerdings: Wo war gleich nochmal der Äppelwoi? Hab ich was verpasst :D?

Die Tourenführung war traumhaft :-))!; großes Lob und Danke an den Herrn aus der Landeshauptstadt!

Wenn ich jetzt noch ordentlich fahren könnte (Kurven :angry:)...

 

PS: Der Stein, den ich bei der letzten Tour vor Monaten aus dem Laub "aufgewirbelt" habe und der meine Felge geschrubbelt hat, scheint "gut gelandet" und wartet auf weitere Opfer am Ranselberg, dieses Mal allerdings gut sichtbar auf der Straße. In Hessen bleibt auch einfach alles liegen, gab's nicht mal so einen hessischen Grünen und eine Putztruppe...

bearbeitet von TommiFFM
san remo
Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb TommiFFM:

Allerdings: Wo war gleich nochmal der Äppelwoi? Hab ich was verpasst :D?

Dies war mehr symbolisch gemeint, soll hier doch immer mal wieder von Ausflügen in die Umgebung von FFM oder der Landeshauptstadt erzählt werden, so zum Bsp die Appelwoi Route, die wir ja heute ein Stück gefahren sind, auch gerne von anderen Autoren.

 

Schon jetzt herscht jedoch eine gewisse Vorfreude auf einen evt möglichen Besuch in einer Autoscheune im Hochtaunuskreis.

Vielleicht weiß ja ein gewisser Herr @Sechskommadrei oder der junge @Max A8etwas mehr;).

 

vor 1 Stunde schrieb officine:

bei der gelben  "Gefahr" ist ständig so ein "Deckelchen" während der Fahrt aufgegangen

Dies wurde ja sogleich repariert und bedarf nur etwas Vaseline! Mit was reiben denn Sie die blinkenden Birnchen ein Herr @officine?:P

 

Erwartungsvolle Grüße aus der Landeshaupstadt

S.R.

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san remo
Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb TommiFFM:

In Hessen bleibt auch einfach alles liegen, gab's nicht mal so einen hessischen Grünen und eine Putztruppe...

Wie ich soeben auf der Karte gesehen habe, gehört dieses Kurze Stück zu Rheinland Pfalz;), also beschwere Dich in Mainz.

S.R.

TommiFFM
Geschrieben

Ha, warum wundert mich das nun gar nicht ;)? In einem solchermaßen regierten Bundesland muss man ja froh sein, wenn die Landesregierung nicht noch mehr Steine extra von einer Beauftragten da hin fahren lässt und auf der Strecke verteilt :lol:

MVThomas
Geschrieben

Hallo,

 

auch von mir ein großes Dankeschön an den Navigator :-))!. Ich dachte den Taunus einigermaßen zu kennen, aber weit gefehlt. Einige Passagen bin ich tatsächlich zum ersten - aber sicher nicht zum letzten - Mal gefahren. Eine schöne Saisoneröffnung.

 

Grüße

Thomas 

planktom
Geschrieben

wer outet sich als besitzer des weissen US-modells ?:huh:

san remo
Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb planktom:

wer outet sich als besitzer des weissen US-modells ?:huh:

Der User ist hier schon länger bekannt: Stichwort "Gelber Saker" , viel Spaß beim suchen.:D

Sechskommadrei
Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb san remo:

Schon jetzt herscht jedoch eine gewisse Vorfreude auf einen evt möglichen Besuch in einer Autoscheune im Hochtaunuskreis.

Vielleicht weiß ja ein gewisser Herr @Sechskommadrei oder der junge @Max A8etwas mehr;).

Lieber Herr Remo,

 

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Form der Freude :P

 

Jedenfalls hat sich der @Max A8 heute für den Rest der Woche auf eine offenbar von langer Hand vorbereitete "Dienstreise" in den Südosten Europas aufgemacht, weswegen ich im Moment "alles" nur unter Vorbehalt planen kann - an den kommenden drei Wochenenden sollte eine Scheuneneinladung zumindest bei mir machbar sein, danach sieht es terminlich erst mal schwierig aus ... 8-) Ich kläre das und alles weitere machen wir per PN und/oder telefonisch.

 

Ebenfalls vorfreudige Grüße

6,3

Gast jauno
Geschrieben (bearbeitet)

Wollt ihr eure Aufahrten nicht einmal ins nördliche Elsaß bzw. südliche Weinstraße verlegen? Hier ist es auch ganz nett und gar nicht so weit entfernt von der universalen Landeshaupstadt des interstellaren Mittelpunktes..  :wink: Dann hättet ihr auch noch einen 360er Spider dabei, der in der Sammlung ja offensichtlich noch fehlt.

bearbeitet von jauno
san remo
Geschrieben

Aber Norbert, Du sollst doch endlich einmal zu uns kommen, allerdings wäre eine Zwischenlösung doch ein Treffen in der Mitte, also Pfälzer Wald oder Weinstraße oder Saumagen!

Da kennt sich doch auch @TommiFFM gut aus, also mit dem Saumagen und der Jungen Un..., nee gehört hier nicht her.

Hoffentlich hast Du dann dein Auto noch, ich würd mich freuen.

 

Grüße aus WI

Ulrich

Gast jauno
Geschrieben (bearbeitet)

Der Spider fährt noch unter französischer Flagge (wie lange ist ungewiss) und wartet auf Auslauf in den benachbarten Mittelgebirgen.

bearbeitet von jauno
Fast-Ferraristi
Geschrieben
vor 15 Stunden schrieb jauno:

Wollt ihr eure Aufahrten nicht einmal ins nördliche Elsaß bzw. südliche Weinstraße verlegen? Hier ist es auch ganz nett und gar nicht so weit entfernt von der universalen Landeshaupstadt des interstellaren Mittelpunktes..  :wink: Dann hättet ihr auch noch einen 360er Spider dabei, der in der Sammlung ja offensichtlich noch fehlt.

OT:  Wie wäre es denn mal mit einer kleiner Tour zum Spargel Essen ?  Von dem Äppelweu bekomm ich immer Sodbrennen :P

Jörg Schröer
Geschrieben

Das wäre toll Stefan.

Da wären wir auch dabei . Plan doch mal eine Spargel-Tour .

 

Gruß :  Jörg :dafuer:

 

DSCF1693 (2).jpg

san remo
Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb Jörg Schröer:

Da wären wir auch dabei . Plan doch mal eine Spargel-Tour .

War klar, esse un tringe un sofort is ess Saarland widder debei:D  und so ist es richtig, sollten wir unbedingt machen.

Grüße aus Hessen

Ulrich

Jörg Schröer
Geschrieben

So die Spargelzeit ist voll im Gange  Wie- wann und wo soll unsere Tour hingehen ? Ich schlage so die Gegend Pfalz / France vor .Wenn überhaupt jemand Interesse daran hat .

 

Gruß von der Saar .

Jörg :dafuer:    :dagegen:

Fast-Ferraristi
Geschrieben

Hallo,

als Ziel könnte ich den Spargelhof Böser in Forst empfehlen. Sehr leckeres Essen und tolle Location. Bei uns wird allerdings ein Termin am WE schon sehr problematisch werden :cry:

 

 

VG

Stefan 

Gast jauno
Geschrieben

Wie wärs mit 10. Mai? Als Himmelfahrtskommando quasi? :wink:

Jörg Schröer
Geschrieben

So könnte es aussehen !!!  Lecker !!!  ;)

 

Gruß Angelina & Jörg

Unbenannt.png hz.png

san remo
Geschrieben

Nur essen oder auch fahren?:D

 

Grüße vom Äppelweinkönig

S.R.

Fast-Ferraristi
Geschrieben

Hallo,

 

10.05. geht bei mir leider nicht, ABER das sollte euch nicht abhalten.

Wenn überhaupt, dann ginge es bei uns nur am 27.05. und das auch nicht 100% sicher.

 

"Unser Strecke"  wäre diese hier mit einem Zwischenstopp bei  http://www.holz-weisbrodt.de/

Schöne Location. Leider immer viel los und Reservierungen nehmen sie nicht an.

Dann https://boeser.de/

 

https://www.google.com/maps/dir/Merzalben/Leimen/Johanniskreuz/Mückenwiese,+Elmstein/Elmstein/Weisenheim+am+Berg/Deidesheim/Forst/49.2225975,8.4114563/Merzalben/@49.3860377,8.1325281,10z/data=!4m87!4m86!1m5!1m1!1s0x4796650e11e7cfe9:0x20ec585bf9688003!2m2!1d7.733012!2d49.2449652!1m5!1m1!1s0x47966f3f29f88511:0x422d4d510db46f0!2m2!1d7.7685159!2d49.2736824!1m5!1m1!1s0x47966951a65458c9:0x946f6aad1b203110!2m2!1d7.82547!2d49.336916!1m5!1m1!1s0x47966a309334af1d:0xa22d4d79f12ca30!2m2!1d7.8843228!2d49.3544534!1m10!1m1!1s0x479641ef1340079b:0x4ccb9d458e5fad37!2m2!1d7.9359609!2d49.3515997!3m4!1m2!1d8.0308752!2d49.3943567!3s0x479640b59f5898b3:0x5c3fa297e867febb!1m5!1m1!1s0x47963a36df3a6e51:0x83b3197182e5022c!2m2!1d8.1508213!2d49.512399!1m15!1m1!1s0x479637d05dcb14cf:0xb2213e6b3de0f717!2m2!1d8.1897316!2d49.4073438!3m4!1m2!1d8.2439299!2d49.3108928!3s0x47964c0b5cb070f1:0x3fd0dc0e8da4770e!3m4!1m2!1d8.5198197!2d49.1493496!3s0x4797a5c8fcce32e3:0x67c22bbeaef078ed!1m10!1m1!1s0x4797a386f9fa9589:0x41ffd3c8d094ad0!2m2!1d8.5818804!2d49.1544867!3m4!1m2!1d8.2499231!2d49.2498847!3s0x47964d758e4c4965:0x33a7bd4082d63433!1m10!3m4!1m2!1d8.3605297!2d49.233612!3s0x4797b2708eccecdb:0xf730612cfa22d35e!3m4!1m2!1d7.8885547!2d49.2692631!3s0x47966810609bc379:0xb19137c4e9ecdc55!1m5!1m1!1s0x4796650e11e7cfe9:0x20ec585bf9688003!2m2!1d7.733012!2d49.2449652!3e0

 

Lässt sich natürlich zeitlich beliebig verkürzen, indem man mehr auf Bundesstraßen oder Autobahn ausweicht.

 

Bzw es kann sich ja jeder einen entsprechend seinem Wohnort beliebigen Start/Ende Punkt wählen.

 

 

 

VG

Stefan

 

 

 

Thorsten0815
Geschrieben

Hoi Stefan, das sieht nach eine schönen Tour aus. Aber auch für frischen Spargel und frische, selbstgemachte Hollandaise ist mir die Anfahrt zu weit. 

Jörg Schröer
Geschrieben

Der 27.5 wäre top für uns . An Vatertag ist immer ein sehr schönes Fest bei uns im Ort - da möchte ich eigentlich auch hin gehen . (Gudd esse und Trinke )

 

Gruß von der Saar

 

Jörg

Fast-Ferraristi
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Thorsten0815:

Hoi Stefan, das sieht nach eine schönen Tour aus. Aber auch für frischen Spargel und frische, selbstgemachte Hollandaise ist mir die Anfahrt zu weit. 

Ja, ich weis auch nicht wie wir die Schweizer-Deutsche-Links-Rechtschreibung verbessern sollen. :P

Irgendwas klappt immer nicht. Termin, Entfernung.......  :(

 

Hoffe ja immer noch, dass ihr bei der Dolomiten Tour mitfahrt      :dafuer:   8-)

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      Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik.
       
      Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns.
       
      Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden.
       
       

       
       

       
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      Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!
       
       

       
       
      Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig.
       
       

       
       
      Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.
       
       

       
       

       
      Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus …
       
       

       
       

       
      Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! 
       
       

       
       
      Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!
       
      Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten ….
       
       

       
       
      Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht.
       
       

       
       
      Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.
       
       

       
       
      Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!
       
       

       
       

       
       

       
      Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“.
       
       

       
       
      Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.
       
       

       
       
      Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!
       
       

       
       
      Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.
       
       

       
       
      Quintessenz aus dieser Marathontour:
       
      Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen.  Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.
       
      Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun!
       
      Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.
       
      Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!
       
       

       
       
       
      Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 

      Markus
    • AC/DC_Gallardo
      Freunde des guten Geschmacks und der heissen Reifen
       
       
      Die Saison 2019 neigt sich in unseren Breitengraden langsam dem Ende zu, hoffe ihr hattet auch alle Spass und keine grösseren Zwischenfälle...
       
      Wir feierten unseren traditionellen Abschluss am 6RDS in Monza, jedes Jahr eine wirklich feine Charity-Veranstaltung.
       
       
      Am Donnerstag Abend ins wunderschöne Tessin zu Freunden zwecks Übernachtung und tiefgreifender Degustation italienischen Rotweines
       

       
       

       
       
      Freitag in der Früh dann weiter in den Süden nach Monza
       

       

       

       

       

       

       

       
       
      Aufgrund der eher schlechten Wettervorhersage blieben wohl einige Schmuckstücke in ihren Garagen.
       
       
      So nun wünsche ich allen eine kurze Winterzeit und freue mich auf weitere Bilder
       
       
       
      Roman
       
       
       
       
       
       
       


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