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McLaren 720S - erste Eindrücke und Erfahrungen

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GT_MF5_026 CO   
GT_MF5_026
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Am 31.3.2017 um 08:24 schrieb hohenb:

Die 675 sind in Wirklichkeit unpraktische Autos. Die Türen sind nervig, einsteigen mühsam, der Wendekreis in der City zugross usw.

Beim Thread hier geht es um den Nachfolger des 650s - also um den 720s und nicht den 675 LT, der ohnehin nur eine Randerscheinung in der Gesamtproduktion der Super Series ist.

 

Am 31.3.2017 um 08:24 schrieb hohenb:

Erfahrung! wenn man mehrere Mclaren in der Garage hat ist es Langeweile.

Was das Besitzen mehrerer Autos derselben Marke (insbesondere McLaren) mit Langweile zu tun hat, erschliesst sich mir nicht. Ich behaupte das genaue Gegenteil: Mehrere Autos - egel ob derselben oder verschiedenen Marken - zu besitzen ist extrem spannend. Zumindest für diejenigen, die Autos mögen.

 

Am 31.3.2017 um 08:24 schrieb hohenb:

Die 675 sind in Wirklichkeit unpraktische Autos. Die Türen sind nervig, einsteigen mühsam, der Wendekreis in der City zugross usw.

Natürlich ist der 675 unpraktisch. Welcher reinrassige Sportwagen ist schon praktisch? Einsteigen mühsam? Egal - ich besitze einen solchen Wagen ja nicht des Einsteigen willens, sondern wegen des Fahrvergnügens. Das allenfalls beschwerliche Einsteigen (wer schon einen Donkervoort D8 GTO oder einen Lotus besessen hat, empfindet den McLaren diesbezüglich als Wohltat) ist ohnehin bei einem flachen Sportwagen systemimmanent.

 

Und für alle, denen der Wendekreis in der City zu gross ist, sei gesagt, dass sie vermutlich mit einem Sportwagen das falsche Auto kaufen...

 

@hohenb man kann natürlich auch aus Prinzip gegen McLaren sein. Das ist legitim. Und die Diskussion ist Sinn eines Forums.

 

Am 31.3.2017 um 08:11 schrieb GTMF4:

Aktuell bin ich begeistert und freue mich, dass ich mich für die Umwandlung von bedrucktem Papier in puren Fahrspaß entschieden habe.

Eine echt sensationelle Aussage! An dieser Metamorphose beteilige ich mich gerne und werde sie im April und Mai wieder geniessen. Sind wir nun Alchemisten?

 

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GTMF4 CO   
GTMF4
Geschrieben
Am 31.3.2017 um 08:24 schrieb hohenb:

Mal ehrlich wo will man denn heute mit einem 675 Carbon hinfahren.

Alleine für das Münchner Umland habe ich Roadbooks für 18 wunderschöne Strecken. Eine davon fahren wir morgen ab.

 

Hiermit lade ich jeden McLaren zur morgigen Ausfahrt ein! :-)

Samstag 1.4.2017

Treffpunkt: Parkplatz am Strandhouse Starnberg, Strandbadstraße 17, 82319 Starnberg.

Abfahrt ist pünktlich um 10 Uhr. Bitte rechtzeitig vorher da sein.

Strecke etwa 200 km.

Das Roadbook und die Karte schicke ich den Teilnehmern vorab per Email zu.

hohenb CO   
hohenb
Geschrieben

Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, ich bin nicht gegen Mclaren sonst hätte ich keine. Bin sogar ein Wiederholungstäter obwohl die ersten 12c von der Qualität nicht berauschend waren.

 

mclaren hat viel weitergebracht in den letzen Jahren, machen manches besser und machnches besser als andere. Aber die Autos oberhalb der 570, den kenne ich und kann auch nichts dazusagen, sind die Nische in der Nische. Und natürlich kritisiere ich einen wendekreis in der City wenn sowohl mein 488 als selbst der gt3rs sich da besser verhalten. Das hat also wenig damit zu tun ob man sich dann gleich keinen Sportwagen kaufen soll.

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bibiturbo   
bibiturbo
Geschrieben
Am 31.3.2017 um 08:11 schrieb GTMF4:

Ein Sportwagenentwickler sagte zu mir: "Für die Entwicklung von Modell xxx bin ich alle Konkurrenzmodelle im Vergleich gefahren. Wenn es um das reine Fahren geht, dann muss man den McLaren nehmen." Ich erinnere mich noch, dass er insbesondere auch von der perfekten Sitzposition begeistert war.

Probiere es lieber selbst aus... Die Aussage oben kann ich für die bisher existierenden Modelle von McLaren und den 488 überhaupt nicht nachvollziehen. Der P14 ist aber sehr interessant, bin auf die Testfahrt gespannt.

eisenwalter CO   
eisenwalter
Geschrieben

schon mal über Wartung nachgedacht, mein nächster Händler sitzt ca. 250 km weg ... das ist mir zu anstrengend ... ansonsten vom Styling eine echte Ansage :-))!

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Drophead   
Drophead
Geschrieben

Erste Eindrücke von der Rennstrecke:

 

 

 

 

 

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stelli   
stelli
Geschrieben

Sexy und schnell! :applaus::-))!

 

Irgendwie gefällt mir das Heck immer mehr! :verbluefft2:

 

P.S.: Kann der Moderator bitte den Threadtitel ändern? Der Name ist ja nun etwas länger bekannt. :wink:

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Drophead   
Drophead
Geschrieben

 

 

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bouncer   
bouncer
Geschrieben

 

Huschijunior   
Huschijunior
Geschrieben

Für mich ist er einer der besten Autoblogger, tolles Video, die Emotionen zum mitfühlen nah und der McLaren scheint eine neue Liga zu sein. Viel Spass beim anschauen :-))!

 

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Drophead   
Drophead
Geschrieben

Laut McLaren ist die Produktion für 2017 von 1400 Einheiten schon ausverkauft. Ich bin gespannt auf die ersten ausführlichen Tests und (Rundenzeit-)Vergleiche...

GT_MF5_026 CO   
GT_MF5_026
Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb Drophead:

Laut McLaren ist die Produktion für 2017 von 1400 Einheiten schon ausverkauft. Ich bin gespannt auf die ersten ausführlichen Tests und (Rundenzeit-)Vergleiche...

Diese Aussage macht mein Händler auch schon vor rund 1 Monat. Dieselbe Information erhielt ich auch am 28. März 2017 anlässlich unseres Besuches im Werk in Woking.

Alle bisherigen Test- bzw. Fahrberichte kommen zum selben Schluss: Der 720s ist ein sensationelles Fahrzeug und ich werde es mir ganz bestimmt nicht entgehen lassen, dieses Wunderding bei erster Gelegenheit selber zu fahren.

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SManuel CO   
SManuel
Geschrieben

Hier ein Bericht über den 720S. 

Kopiert:

 

( 70 PS mehr: 7 Gänge, 770 Newtonmeter und nun 720 PS ).

Deshalb wurde nicht nur der Hubraum von 3,8 auf 4,0 Liter aufgebohrt, es gibt auch neue Lader mit kürzeren Ansprechzeiten, neue Zylinder, neue Ventile – und natürlich neue Eckdaten. So kletterte das maximale Drehmoment auf 770 Newtonmeter und die Leistung – nomen es omen – auf 720 PS und damit 70 PS mehr als der Vorgänger. Selbst wenn einem der Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in 2,9 Sekunden den Atem raubt und man sich bei Vollgas mit 341 km/h, 247.350 Euro.

 

 

http://www.t-online.de/auto/tests/id_81059794/mclaren-720s-im-test-britischer-athlet-in-bestform.html

 

 

mika.pennala   
mika.pennala
Geschrieben

Vor kurzem suchte ich in Mobile nach einem 720er und da sah ich einen 650S Coupe, der eben um die 209.900 Euro kostete. Der Wagen hatte einen Neupreis von 282.720 Euro und war 12 Monate alt und ca. 3.000 km. Daraufhin sah ich mehrere Wagen und Tageszulassungen um 192.000 Euro. 

 

Vergönne jedem seinen McLaren 720S, aber vor dem folgenden Wertverlust hätte ich schon Angst. Zumal die massiv Modelle auf den Markt werfen wollen und werden. 

bozkart   
bozkart
Geschrieben

Hoher Neupreis ist in den meisten Fällen halt auch mit hohem Wertverlust verbunden. Ist halt so! Macht aber halt auch riesen Spaß. Die 12c werden sich aber irgendwo zwischen 100 und 150 TE einpendeln. Das gleiche wird beim 650 passieren. Viel tiefer wird es wohl nicht gehen. Dazu sind zu wenige gebaut worden.

Ich nutze meine McLaren jeden Tag (auch im Winter) und kann nur sagen, dass das die besten Autos sind die ich je gefahren bin.

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GT_MF5_026 CO   
GT_MF5_026
Geschrieben (bearbeitet)

Aerodynamische Augenhöhlen



«Da habt ihr doch die Scheinwerferabdeckungen vergessen», möchte man den Ingenieuren bei McLaren zurufen, wenn man einen ersten Blick auf den neuen Hochleistungssportwagen aus Woking südwestlich von London wirft. Falsch, die Ausgestaltung der totenkopfähnlichen «Augenhöhlen» an der Fahrzeugfront des McLaren 720S ist ein cleverer Schachzug aus der Windkanalabteilung. Denn dank den Öffnungen, in denen lediglich schmale Tagfahrlichter und zierliche LED-Scheinwerfer eingebaut sind, wird dem Wagen Kühlluft zugeführt, und der Anpressdruck auf die Vorderräder wird erhöht.

Verfeinerte Aussenhaut
Aerodynamik spielt bei Fahrzeugen der Supersportwagenklasse eine immer wichtigere Rolle, so auch beim neuen Topmodell der McLaren-Produktlinie Super Series, das den bisherigen 650S ersetzt. Da will jeder Zentimeter neu gestaltet sein, um die Luftströme rund um das Fahrzeug zu glätten, auch wenn das Format des Zweisitzers mit Mittelmotor und Flügeltüren sich am Vorgänger von 2014 orientiert. «91 Prozent aller Teile sind gegenüber dem 650S neu», erklärt Produktmanager Ian Howshall. Genaugenommen ist der 720S Nachfolger zweier Modelle, denn er ist strategisch und dynamisch zwischen dem 650S und dem für die Rennstrecke optimierten 675LT positioniert. Anders als diese verfügt der Neue auch über einen Heckflügel, der unauffälliger kaum sein könnte. Nur bei starken Bremsungen stellt er sich innerhalb einer halben Sekunde zur vollen Luftbremse auf, während der Fahrt erhebt er sich nur sachte, und bei langsamer Fahrt wie im Stand schmiegt er sich fast nahtlos ins Fahrzeugheck.

Ein weiteres frisches Element, ermöglicht durch eine neue Carbonkarosserie mit integrierter Dachkonstruktion, bilden die geteilten C-Säulen, die eine ausgezeichnete Rundumsicht im Fahrzeug unterstützen. Das Interieur verfügt kaum noch über Kunststoffelemente. Es dominieren Leder, Alcantara, Aluminium und Carbon, die Mittelkonsole ist gegenüber dem 650S verfeinert, die Sitze sind trotz hohem Seitenhalt unverändert bequem. Das Ein- und Aussteigen ist einfacher geworden, da die Türen weit ins Dach geschnitten sind.

Einmal eingestiegen, ist der Wunsch nach dem Verlassen des 720S hingegen bald verschwunden. Der Gewichtsersparnis um 28 Kilogramm – Carbonchassis sei Dank – steht ein Leistungszuwachs um 70 auf 720 PS und um 92 auf 770 Nm gegenüber. Für den Kraftsprung zuständig ist ein zu 41 Prozent neuer V8-Motor, der statt 3,8 nun 4 Liter Hubraum aufweist.

Wie gehabt verfügt auch der neue Super-Series-Wagen über zwei Stellräder für Fahrwerk und Motorleistung. Im Comfort-Modus wird der 720S mit holprigen Strassen und Schlaglöchern besser fertig als manche Limousine, auf der Überlandfahrt lässt sich lediglich zwischen 60 und 90 km/h ein dezentes Windsäuseln vernehmen, das sich durch sonoren Motorenklang souverän übertönen lässt. Die Lenkung ist standesgemäss sehr direkt und bietet wie das Gaspedal ein gutes Feedback. Einzig das Bremspedal dürfte noch etwas besser dosierbar sein, wenn man im Alltag unterwegs ist.

Attraktive Spielereien
Ganz anders auf der Rennstrecke, wo sich der 720S besonders heimisch zu fühlen scheint. Hier ist beherztes Bremsen gefragt, und die serienmässigen Carbonbremsen beissen hier bestens. Zudem zeigt sich, was den McLaren auch auf offener Strasse auszeichnet, nämlich eine schnell schaltende Sieben-Gang-Automatik und eine gelungene Fahrzeugbalance. Das Vertrauen in den kräftigen Hecktriebler wächst rasch und erlaubt alsbald den Zugriff auf ein Fahrdynamiksystem, das selbst Driftwinkel stufenlos einstellen lässt. Das mag für manchen klingen wie Spielerei, wie etwa auch das optionale Telemetriesystem mit Onboard-Kameras für 4730 Franken. Aber wer einen McLaren kauft, will eben auch spielen können.

Der Basispreis für das neue Wunderwerk ist mit fast 268 000 Franken substanziell, doch dürfte er die Kunden kaum verschrecken. Obwohl der 720S erst dieser Tage lanciert wird, liegen bereits mehr als 1400 Bestellungen vor.

Aus dem NZZ-E-Paper vom 05.05.2017

 

vor 9 Stunden schrieb mika.pennala:

Vergönne jedem seinen McLaren 720S, aber vor dem folgenden Wertverlust hätte ich schon Angst. Zumal die massiv Modelle auf den Markt werfen wollen und werden. 

Autos in dieser Preisklasse sind keine Investitions- sondern Konsumgüter. Wer also so einen Wagen kauft, sollte ihn gleich komplett abschreiben. Wer das nicht kann oder will, sollte die Hände von solchen Fahrzeugen lassen.

bearbeitet von GT_MF5_026
bibiturbo   
bibiturbo
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb GT_MF5_026:

Autos in dieser Preisklasse sind keine Investitions- sondern Konsumgüter. Wer also so einen Wagen kauft, sollte ihn gleich komplett abschreiben. Wer das nicht kann oder will, sollte die Hände von solchen Fahrzeugen lassen.

Natürlich sind das keine Investitionsgüter sondern Gebrauchsgegenstände. Wer aber den Wertverlust der Wettbewerbsprodukte nicht beachtet und auf das Geld pfeift hat noch nicht die richtige Beziehung zum Geld entwickelt...

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GT_MF5_026 CO   
GT_MF5_026
Geschrieben

Hier geht es auch nicht um die richtige Beziehung zum Geld sondern um die richtige Beziehung zum Luxusgut Sportwagen...

 

Gerne lasse ich mich aber belehren, was die "richtige Beziehung" zum Geld ist.

  • Gefällt mir 1
bibiturbo   
bibiturbo
Geschrieben

Sicherlich nicht die, alle Autos komplett als abgeschrieben zu betrachten :-) Das impliziert ja, dass man auf den relativen Wertverlust überhaupt nicht achten sollte.

master_p   
master_p
Geschrieben

Der Wertverlust ist doch nur nominell hoch. Prozentual ist er doch in ähnlichen Regionen wo auch ein BMW oder Mercedes liegt - wenn nicht sogar drunter. Nach 12 Monaten verlieren viele teurere Sportwagen sogar teilweise 50%, der o.g. McLaren gerade mal um die 25%.

  • Gefällt mir 1
bibiturbo   
bibiturbo
Geschrieben

Ich finde den 720s super interessant, nach allem was man bisher im Internet sehen konnte. Aber der relative Wertverlust ist (verglichen mit Porsche und Ferrari) schon ein gewisser Nachteil. Der Kundenstamm für die McLaren ist halt (wegen der kurzen Präsenz am Markt) noch relativ klein. Sieht man bei 650s - da ist dann ein recht großes Angebot an gebrauchten Autos im Markt, das drückt die Preise natürlich stärker als bei den etablierteren Marken. Bin trotzdem auf die Fortschritte beim 720s sehr gespannt, wenn er super fährt, tritt manchmal auch ein Wertverlustnachteil in den Hintergrund.

supernano   
supernano
Geschrieben

@bibiturbo

ich denke auch dass der kleine Kundenkreis und entsprechend geringe Nachfrage (noch) die Preise gebraucht etwas drückt.  Bei den ausgeschriebenen Preisen in mobile.de handelt es sich jedoch bei den günstigen Preisen oft um Nettopreise, schaut mal genauer auf die Anzeigen. Ich habe noch kein älteres McLaren Modell gesehen das unter 110.000 -120000€ fällt. Und die älteren Modelle sind ja nun auch schon ein paar Jahre alt.  Ehrlich gesagt finde ich die Preise gar nicht so niedrig, lediglich der anfängliche Wertverlust ist etwas höher. 

 Wer sich beispielsweise einen Vorführwagen oder einjährigen Gebrauchtwagen kauft, hat nach 4-5 Jahren vielleicht 50.000-70.000 € verloren. Und beim Kauf gut 60-80000€ gespart. 

Ein 612 Scaglietti hat in Deutschland als Vorführer 2003 auch statt 260000€ mit GTC paket usw 200000€ beim ofiziellen Haendler gekostet mit 1000km aufm Buckel und 6Monate alt. Das ist in dieser Preisklasse durch aus üblich und preislich nicht anders als bei Mclaren. Mich als Kunde und Käufer stört es jedenfalls nicht. Mich fasziniert das Auto optisch und auch vom Feeling her im Vergleich zu Ferrari und Co und die Exklusivität sowie die Fahrleistungen.  Meine Kaufentscheidung für einen 650s Spider hing jedenfalls in keiner Weise irgendwie vom Wertverlust ab.  Aber das entscheidet ja jeder selber. 

 

Gruesse

supernano

nero_daytona CO   
nero_daytona
Geschrieben (bearbeitet)

Ausgerechnet der 612 als Vergleich. Vielleicht noch der FF?

 

Wie wäre wohl der Wertverlust bei einer McL Limousine? Meine Glaskugel sagt 70% in 6 Monaten ;)

bearbeitet von nero_daytona
  • Gefällt mir 1
BMWUser5   
BMWUser5
Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb nero_daytona:

Ausgerechnet der 612 als Vergleich. Vielleicht noch der FF?

Wie wäre es mit dem Porsche 991 Turbo:

 

https://m.mobile.de/auto-inserat/porsche-991-911-turbo-cabriolet-burmester-ceramic-np230t-ottobrunn-bei-münchen/243007674.html?ref=srp

 

NP: ~230 000€

Wertverlust: 87009€ (absolut)

                    37,8% (relativ)

Anzahl Fahrzeughalter: 1

BJ: 09/14

                    

vs.

 

https://m.mobile.de/auto-inserat/mclaren-650s-spider-tageszulassung-nur-165-km-carbon-nürtingen/242242142.html?ref=srp

 

NP: ~255 000€

Wertverlust: 55200€ (absolut)

                    21,6% (relativ)

Anzahl Fahrzeughalter: 1

BJ: 08/14

 

 

rudifink CO   
rudifink
Geschrieben (bearbeitet)

Der ist aber 36 Monate alt und nicht 12. 

 

Der zweite ist ein 650 Spider und kein Coupe. Außerdem ist das eine Tageszulassung mit 165 km und 2017 erstmals angemeldet. Und hat schon wieder 55.000 Euro weniger am Buckel. 

bearbeitet von rudifink

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      Am meisten überrascht mich das Getriebe. Kaum spürbar werden die Gänge gewechselt. Erst im schärfsten Modus werden die Gänge richtig reingehämmert – einen Leistungsunterbruch spürt man nicht. So muss es sein!
      Auch mit faktisch angezogener Handbremse – sprich: Einfahrmodus – hat der 720s Power ohne Ende. Selbst der zarte Umgang mit dem Gaspedal drückt einem mächtig in den Sitz.
      Über das Design mag man geteilter Meinung sein. Mir jedenfalls gefällt der Wagen. Er sieht aus wie von einem anderen Stern. Jede Öffnung hat eine Funktion, nichts ist Show oder Effekthascherei. Form follows Function in Reinkultur.
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      Der Wagen hat alles, was man für Geld kaufen kann. Selbst eine Hinterachslenkung ist an Bord. Der Porsche ist markentypisch perfekt verarbeitet und trotz der vielen Knöpfe und Schalter wirkt das Cockpit aufgeräumt.
      Verglichen mit dem McL sitzt man fast wie in einem SUV. Die Sitzposition ist gut, aber eben nicht perfekt; für mich vor allem etwas zu hoch.
      Natürlich ist es nicht fair, den 911 mit dem 720s zu vergleichen. Trotzdem machen wir es. Das Leistungsdefizit ist spürbar – kein Wunder, es fehlen auch über 250 PS. Ebenso markant ist der Unterschied beim Fahrwerk. Obwohl der Porsche zum Besten gehört, was man für Geld kaufen kann, ist – wenn man vom 720s kommt – die Seitenneigung gewöhnungsbedürftig. Im McLaren fehlt diese gänzlich, im Porsche ist sie gering, aber vorhanden.
      Eigentlich gibt es am Getriebe nichts zu bemängeln. Es schaltet rasch, sauber und ruckfrei. Doch mit den Paddels hatte ich so meine Mühe. Mehrmals schaltete ich, ohne es zu wollen.
      Im heutigen Trio ist der Porsche an der Zapfsäule klarer Gewinner. Während die beiden Briten schon nach den ersten zwei von drei Etappen die Zapfsäule herbei sehnten, fuhr der Porsche heute ohne einmal nachzutanken – mit weniger als 13 Litern war der Konsum für ein Auto in dieser Leistungsklasse bescheiden und beweist, dass Turbos keine Säufer sein müssen.
      Fazit: Der alltagstaugliche Sportwagen für jeden Tag. Eine Art Schweizer Armeemesser. Nur dass man das perfekte Steak eben nicht mit dem Taschenmesser geniesst…
       
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      Die Scherentüren öffenen deutlich weiter als die des 720s und brauchen entsprechend mehr Platz, was im Alltag nicht unbedingt positiv ist.
      Auch er top verarbeitet, perfekte Sitzposition und intuitive Bedienung. Optisch eine Augenweide – innen wie aussen.
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      Die Bremse will hart getreten werden; macht man das, wirft der Wagen Anker. Kein Bremsfading, kein flattern – nichts, einfach nur Energievernichtung und zwar in einer Form, die einem die Gurten in die Brust schneidet…
      Im Gegensatz zum 720s hat der 570s ein konventionelles Fahrwerk. Also keine hydraulischen Pumpen, die jede Unebenheit oder Wankbewegung bereits im Ansatz vernichten. Doch so wirklich vermissen tut man die Features des 720 nicht. Der Mittelmotorwagen schnupft die Kurven nur so auf. Gemeinheiten sind im fremd. Ebenso Wankbewegungen. Wer ihn lenkt, weiss wie Mikrochirurgen mit dem Skalpell arbeiten. Kurve anvisieren, einlenken und der 570 fährt die Linie in seiner unnachahmlichen Präzision. Es ist ein Vergnügen höchster Güte.
      An der Tanksäule zeigt sich, dass die Euphorie ihren Preis hat. Er genehmigt sich kaum weniger als der 720s.
      Fazit: Wer einen Sportwagen auf Turbo S-Niveau sucht und dabei Sportlichkeit gegen Alltagstauglichkeit tauscht, ist hier richtig.
       
      Schlusswort
      Pech für den 911er, dass er zu diesem unfairen Vergleich antreten musste. Doch Fairness war nicht das Ziel des heutigen Tages - es gab nur ein Ziel: Spass, Fahrspass!
      Selbstredend bin ich nicht objektiv. Ich bin ein bekennender McLaren-Fan und habe 2015 mit Porsche abgeschlossen. Das ändert aber nichts daran, dass Porsche die besten Sportwagen baut, wenn Alltagstauglichkeit gefragt ist. Will man mehr Sport, ist man bei McLaren besser aufgehoben. Doch das darf glücklicherweise jeder für sich entscheiden.
    • TonyKa
      Servus zusammen,
      Ich hoffe mein Post ist hier richtig platziert, ich würde Euch um Empfehlungen bitten in folgender Angelegenheit: Mein Bruder feiert bald seine Hochzeit und ich würde Ihm gerne ein Rennstreckenwochenende mit allem Pipapo schenken, weil ich weiss, dass das ein Traum von Ihm ist, aber eher zu "geizig/sparsam" für solch eine Investition ist.
       
      Folgende Parameter sollten nach Möglichkeit erfüllt sein:
      - 2-Tages-Event inkl einer Übernachtung, also nicht zu kurz das Ganze
      - Begleitung (Ehefrau und Sohnemann) sollte gegen Aufpreis mit dabei sein dürfen (nicht fahren, nur zuschauen/geniessen)
      - Sollte Charakter eines Rennens haben, kein reines Fahrsicherheitstraining
      - Mein Bruder ist seit jeher BMW Fan, von daher wäre ein Event mit BMWs als gestellte Fahrzeuge perfekt; muss nichts zwingend Neues sein, auch E36/46 denkbar
      - Kostenseitig denke ich All-In für alle drei Personen mit Unterkunft/Verpflegung so an bis zu 3Tsd Euro
      - Location/Rennstrecke zwar nicht so wichtig, Anreise aus Region Ingolstadt sollte gut klappen 
       
      Ich hab schon mal kurz bei Jochen Schweizer geschaut, war aber nichts Passendes dabei...
      Ich freue mich auf die Empfehlungen von den Experten hier im Forum und danke Euch schon mal im voraus!
       
      Viele Grüße 
      Tony 

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