Jump to content
EUROPAS GROßE
SPORTWAGEN COMMUNITY
Anmelden, um Inhalt zu folgen  
Gast

Kaufberatung Lamborghini Jarama und Espada

Empfohlene Beiträge

Gast
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag: (bearbeitet)

Da die Technik beider Typen  (Jarama Serie I, Espada Serie I/II) nahezu gleich ist, handele ich es zusammen ab. Spätere Varianten können Servolenkung und/oder Automatik haben, spezielle mögliche Probleme mögen daher Andere ergänzen.

 

Motor:

Vergaser: bereits der äußere Zustand der Vergaser und der Vergasergestänge sagt viel aus. Generell interessant ist, ob und wann die Vergaser zerlegt, gereinigt, auf richtige Bedüsung (!!!) geprüft und eingestellt wurden. Wenn dies nicht bekannt ist, einplanen.

Zündung: Der originale Marelli Verteiler hat insgesamt vier Unterbrecherkontakte, die eingestellt werden müssen. Dies geht nicht wirklich ohne Verteilerprüfstand. Zudem sind die Kontakte zwar erhältlich, aber nicht die (erforderliche!!) Variante mit Schmierfilz für den Nocken (Folge: schneller Verschleiß der Kontakthebel). Die Fliehkraftverstellung ist meist verharzt, oft sind auch die Lagerungen der Gewichte ausgeschlagen und/oder die Innenfläche der Trommel hat durch die Gewichte Macken. Die Folge ist, dass die Verstellung nicht richtig funktioniert. Hat die Trommel Macken, dann ist eine Reparatur sehr aufwändig. Da kaum jemand den alten Verteiler mehr "beherrscht", gibt es diverse "Modernisierungen". Die einzig sinnvolle ist m.E. 123, weil die eine vollelektronische Kennfeldzündung (frei programmierbar) haben und die anfällige Fliehkraftverstellung entfällt (im Gegensatz zu anderen Lösungen, wie Pertronix etc.). ABER: ein Originalverteiler in gutem technischen Zustand ist recht problemlos! Man muss allerdings erstmal zu guten technischen Zustand kommen. Als Zündkerzen empfehlen sich sehr die (teuren) Bosch W5DPO.

Kühlung: Beim Espada sollten keine thermischen Probleme auftreten, da die Motorraumentlüftung effektiv ist. Ganz im Gegenteil zum Jarama der ersten Serie, zumal wenn er original ist und nicht die später serienmäßigen Entlüftungen in den Kotflügeln nachgerüstet sind. Ein im Sommer im Stau überhitzender Jarama ist also kein "Defekt", sondern ein Konstruktionsfehler. Ansonsten, quasi lebenswichtig ist, dass beide Lüfter funktionieren. Einer wird von einem Thermosensor gesteuert, der zweite muß dann "upon demand" per Hand mittels eines Schalter im Armaturenbrett zugeschaltet werde. Ist der Thermosensor defekt, dann geht auch der Handgeschaltete nicht an ... Die Lüfter sind recht teuer. Wer keinen Wert auf "original" legt, kann auf moderne Spal Lüfter (wenigstens auch italienisch) umrüsten, die sind erheblich effizienter. Die Verschlussdeckel (Kühler und Ausgleichsbehälter) müssen dicht und richtig herum angeordnet sein. Der unter Druck öffnende Deckel muss auf demKühler sitzen und den richtigen Wert haben (weiss ich nicht auswendig). Ansonsten auf Ölschlamm achten, wie üblich. Wichtig ist auch zu schauen, ob irgendwo Anzeichen dafür vorliegen, dass einmal G11 Frostschutz mit G12 gemischt wurde. Erkenntlich an grünlichen und gelartigen Ablagerungen. Wenn ersichtlich, Vorsicht, weil dann sind auch Kühlkanäle im System mehr oder weniger verstopft, ist praktisch ein GAU ...

Zylinder: Die Ventilführungen haben ab Werk keine Schaftdichtungen. Also ist ein gewisser Ölverbrauch (bis zu 2l auf 1000 km) ganz normal. Es sollte aber kein excessives "Rauchen" zu beobachten sein. Die Ventile und Brennräume sollten nicht allzu verkokt sein (Endoskop). Ansonsten die übliche Kompressionsprüfung bzw. Druckverlustprüfung.

Ketten: Wann wurde die Kettenspannung (beide Bänke) geprüft eingestellt? Ist die EInstellung "am Ende"? "Rasselt" es? Nut bei abgenommenen Ventildeckeln ist zu erkennen, ob die Ketten bereits in das Alu des Kopfes hinein gesägt haben.

Ventilspiel: Wann wurde das letztemal Ventilspiel geprüft und eingestellt?. Wenn "keine Ahnung", dann rund 20 Mechanikerstunden, ohne Material, alleine hierfür einplanen. Um die Ventildeckel ab zu bekommen, müssen Klimaanlage und oberes Kühlwasserrohr ab (natürlich zusätzlich zu den Vergaserbrücken, selbstredend :D).

 

Getrieb/ Differential

Beide sind unauffällig und problemlos. Also auf Übliches achten, ob ein Gang unter Last herausspringt, Geräusche, Synchronisation (sobald das Getriebe warm ist). Wenn zwischen ca. 80 und 120 km/h Vibrationen auftreten (und olle Reifen auszuschließen sind), dann hat die Kardanwelle eine Unwucht und/oder ist falsch ausgerichtet (Höhe Getriebeaufhängung). Dies kann aufwändig zu beheben sein.

 

Lenkung

Schwachpunkt der Lenkung ist das Lenkgetriebe bzw. dessen Befestigung am linken Längsträger. Hier sollte der Bereich sauber gemacht werden (falls versifft) und genau auf Risse im Träger hin untersicht werden. Das Lenkgetriebe regelrecht abbrechen. Wird am ehesten beim Rangieren passieren, aber man möchte es doch gerne ausschließen. Risse in diesem Bereich bedeuten €€€€! Wann wurde das Letztemal Öl im Lenkgetriebe geprüft? Vermutlich "keine Ahnung" ... Ansonsten das Übliche, alles auf Spiel prüfen.

 

Bremsen

Prüfen, wann die Bremssättel überholt wurden und, wenn ja, ob auf Edelstahl-Kolben umgerüstet wurde. Im Falle von "keine Ahnung" eine Komplettüberholung der Sättel einplanen, da dann mit Sicherheit die Chromschicht der originalen Kolben sich in fortgeschrittenem Zersetzungsszustand befindet. Funktioniert die Handbremsmechanik? Sind die Handbremszüge i.O.? Sind die originalen Girling Mk2a Servos verbaut (vorne links)? Veiel Verkaufanzeigenfotos sparen diesen Bereich aus ...... Denn aus Kostengründen (und wegen fehlender Fähigkeiten der meisten Werkstätten) werden bei Defekten die Girlings gegen modernere Lockheeds ausgetauscht und dabei dann womölich auch noch die Befestigungsträger der Girlings abgeflext,damit es "passt". Technisch übrigen fragwürdig, weil die Lockheeds auf max. 6-Zylinder Autos ausgelegt sind, ein 12-Zylinder produziert jedoch einen geringeren mittleren Unterdruck. Falls (erfreulicherweise) die originalen Girlings noch da sind, kommt aus dem linken Auspuffrohr heller und ungewöhnlich riechender Rauch heraus? Dann ist die pneumatische Kammer mit Bremsflüssigkeit geflutet (Dichtungsversagen zwischen hydraulischem und pneumatischen Kreis). Wenn die Brems betätigt wurde, löst sich die Bremse sofort wieder (intakte Sättel angenommen)? Wenn nicht, dann ist die Stange des pneumatischen Kolbens nicht richtig zentriert und es kann passieren, dass der Servo in gebremstem Zustand blockiert (Bremse löst nicht wieder).

 

Pedalerie

Lassen sich Kupplungs und/oder Bremspedal seitlich bewegen, wackeln? Dann sind die originalen Papierbuchsen (!!!!) den Weg allen alten Papiers gegangen. Reparatur ist sehr aufwändig (allein schon der Aus- und Einbau der Pedalbox). Es sollten neue Metallbuchsen mit Ölkanälen gefertigt und eingebaut werden, wobei die Augen und die Welle ggf. ohnehin nachbearbeitet werden müssen.

 

Räder/Naben

Sind die Verzahnungen der Zentralverschlussräder und -Naben noch OK? Sind die Koni OK? Sind an den Rädern Stellen mit weissen Ausblühungen zu sehen? Dann VORSICHT! Es handelt sich bei den Originalrädern um Magnesiumfelgen. Alte Magnesiumfelgen können schlagartig in Stücke brechen, wenn interne Korrosion fortgeschritten ist. Es gibt mittlerweile vom Werk nachgefertigte Alufelgen im ursprünglichen Design. Seeehr teuer. Zeigt der Tacho an? Wenn nein, dann ist links vorne der in der Nabe angeordnete Mitnehmer des Tachoantriebes gebrochen. Weil im Tachogetriebe (sitzt innen an der Radnabe) selbst eine Blockade durch Zahnradverschleiß erfolgt ist. Ersatz ist teuer. Richtiges Übersetzungsverhältnis beachten, es gab mindestens 4 verschiedene ... Reifen, wer mit alten Reifen herumfährt, hat auch sonst an der Wartung "gespart" (lediglich meine Meinung ;)). Stimmen die Radgeometrien? Nach meiner Erfahrung verbessert sich das Fahrverhalten, wenn vorne ein bissl mehr Vorspur gegeben wird, als vom Werk angegeben.

 

Stoßdämpfer

Auf Funktion und Dichtigkeit prüfen, Ersatz ist teuer.

 

Rahmen/Karrosserie

Neben der üblichen Kontrolle auf Rost die Querträger vorne und hinten anschauen. Haben diese Macken von Wagenhebern oder sind gar durchgebogen, dann waren Pfeifen in den Werkstätten am Werk. Diese Quertraversen dürfen nicht zum Anheben verwendet werden!! Ist die vordere Tranverse "bananenförmig" hochgebogen, dann ist die Radaufhängungsgeometrie zudem gestört. Da meine beiden Fahrzeuge auch beim "Hineinkriechen" in diverse Ecken erstaunlicherweise rostfrei waren/sind, kann ich ansonsten nicht viel zu diesem Thema beisteuern.

 

Elektrik

Oh mein Gott!!! :D OK, das Übliche halt. Wenn die Fensterheber nicht oder nur schwer gehen, dann liegt es an 1) schwergängiger Mechanik und/oder 2) an schlechten Kontakten. Für letzters kommen keineswegs nur die Schalter in Frage, sondern ganz besonders auch die Vielfachsteckverbinder hinter der Mittelkonsole und unter dem Armaturenbrett. Um an die zu kommen, muss beides raus ..... Ohnehin emfpiehlt sich ja, in alten Kisten immer einen Feuerlöscher mit zu führen (aber bitte mit Novec 1230, nicht Pulver).

 

Auspuff

Wenn hier Handlungbedarf besteht, dann wird es teuer. Zwar bietet beispielsweise Quicksilver eine Anlage an, die wird aber mittlerweile nur noch als "Bausatz" zum selbst zusammen Schweißen vertrieben. Warum wohl .... Selbst mit so einer "halbfertigen" Anlage sollte mit ca. 10-20 Stunden gerechnet werden, bis das Ganze wirklich passt und sitzt.

 

Tank/Benzinleitungen

Prüfen, wann der lange Benzinschlauch  von hinten bis vor der Vergaserbrücke erneuert wurde. Der geht u.a. durch Hohlräume bzw. den Innenraum, beim Espada muss man die geklebte Innenverkleidung (Teppich/Dämmmaterial) des linken Schwellers abreissen um daran zu kommen. Bei meinem Espada war es der Werksoriginale, der beim Ausbau zerbrach ..... Wenn die benzinpumpr originalund fu ktionierend ist,gut. Wurde sie erneuert und gegen eine optisch baugleich aussehende meoderne Facet Pumpe ausgetauscht, dann prüfen, ob der Benzindruck an den Vergasern nicht zu hoch ist (hinten beim Benzinfilter ist ein Druckregler).

 

Generell

Auf Originalität aller Komponenten und Abauteile achten. Dies ist nicht immer ganz einfach, weil im Werk wohl teilweise auch einfach verbaut wurde, was es nebenan beim "Autoteile-Giorgio" billig gab. Ansonsten das Übliche, wie bei jedem Gebrauchtwagen.

 

 

Mehr fällt mir :Djetzt so auf Anhieb nicht ein, Schreibfehler mögen mir nachgesehen sein.

 

 

 

 

Ach ja, nicht ganz unwichtig, die Fahrgestellnummern (also die am Rahmen eingeschlagene)

 

Beim Jarama oben auf dem Querträger hinter dem Kühler, rechts.

 

Beim Espada oben auf dem rechten Längsträger, fast ganz vorne.

 

Ansonsten haben beide auch noch jeweils eine (ganz andere) Karrosserienummer, meist auf einem Blech im Motorraum rechts ganz hinten (Nähe Scheibenwischermotor)  eingeschlagen. Diese ist deshalb interessant, weil beispielsweise die komplette Innenausstattung, sofern original, innenseitig die letzten Ziffern der Karrosserienummer auf den Paneelen/Trägern trägt.

bearbeitet von Gast
Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
alfone45
Geschrieben

Die Überhitzung des Jaramas ist nicht nur auf die fehlenden Entlüftungsschlitze  zurückzuführen. Auch damit überhitzt der Jarama. Völlig falsch konstruiert ist  die  Lufzufuhr. Zwei dekorative Ansaugtrichter, die die "frische" Luft direkt hinter dem Kühler ansaugen sind eine krasse Fehlkonstruktion. Wer einen Jarama sorgenfrei fahren will, muss an die Öltemperatur denken. Denn 20 Liter Öl !!! lassen sich mit mit 20 Liter Wasser nicht kühlen.  Also Ölkühler einbauen - anstelle der Klimakühkler -  und die frische Luft mittels Schläuchen  vom Wagenboden ansaugen.  Ich vergesse nie, wie mir ein Clubmitglied 1987 sagte, die Jaramas und Espadas laufen morgens fantastisch, aber je länger man fährt umso schlechter laufen sie ... 

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Die Ansaugung der Luft für den Motor hinter dem Kühler führt aber nicht zu einer Überhitzung, sondern allenfalls zu einer nicht optimalen Motorleistung. Kalte Luft bedeutet bei entsprechender Einstellung mehr Benzin bei gleichem Lambda und folglich mehr Leistung. Deswegen auch der Effekt "morgens toll, später nicht so". An einem kühlen Morgen, wenn die Vergaser darauf eingestellt sind, läuft der Motor mit optimaler Leistung wegen der kühleren Zuluft, später nicht so dolle, wenn richtig warm geworden ist. Das ist aber bei allen Fahrzeugen so. Die Ansaugung in "kalte" Bereiche zu verlegen ist technisch sinnvoll, bringt aber "nur" höhere Leistung ohne das thermische Problem zu lösen.

 

Ja, auch die Entlüftungsschlitze in den Kotflügeln des Jarama sind suboptimal.

 

Nach meiner Erfahrung funktioniert die Hitzeabfuhr aus dem Motorraum beim Espada viel effizienter, vermutlich weil beim Espada die seitlichen Entlüftungen bis nach vorne gehen und neben einer deutlich höheren Querschnittsfläche auch aerodynamisch vorteilhafter angeordnet sind, nämlich im Bereich über den Auspuffkrümmern.

 

Jedenfalls habe ich beim Espada noch nie Überhitzungsprobleme gehabt, auch nicht an wirklich heissen Tagen und im Stau. Spätestens mit Zuschaltung des 2. Lüfters (bei Espada und Jarama muss dies mit einem im Armaturenbrett  angeordneten Schalter manuell gemacht werden) ist beim Espada selbst unter solchen Bedingungen die Temperatur auf maximal geringfügig über 80° geblieben.

 

Ganz im Gegenteil zum Jarama, wo ich ja jetzt hoffe das dadurch in den Griff zu bekommen, dass ich einen Alukühler und thermisch isolierend beschichtete Krümmer einbaue.

 

Beide meiner Fahrzeuge haben keinen Ölkühler. Beim Espada bleibt auch das Öl unter sommerlichen Bedingungen im normalen Bereich.Schaden tut ein Ölkühler sicherlich nicht, aber Klima ist eben auch etwas feines, bei meinem Espada tuts die nämlich sogar auch und trägt zur Vermeidung der Überhitzung von Insassen bei :D

bearbeitet von Gast
alfone45
Geschrieben

chronologisch bei meinem Jarama: Countach Lüfter ... Rennnetz für Kühler .... Auspuffe ummantelt ..... alles zwecklos. Setrab Ölkühler ..... merkliche Verbesserung ....  aber nicht optimal .... da fehlen schlicht Schlitze in der Motorhaube oben .... 

 

Gast
Geschrieben

Stimme ich im Prinzip zu. Interessanterweise hat der Espada aber ebenfalls keine Schlitze in der Motorhaube. Aber die seitlichen Schlitze des Espada wirken vermutlich ähnlich, wie Schlitze in der Haube. Aber wer will beim Jarama da lange Briefkastenschlitze bis vorne in die Kotflügel säbeln. Möglicherweise wird das Problem beim Jarama ohne noch weiter gehende Maßnahmen nie gelöst werden.

 

Kuriosität am Rande. Ganz am Anfang als ich den Wagen gekauft hatte, ist mir aufgefallen, dass beim Anschalten des 2. Lüfters die Temperatur gerade im Stau eher stieg als sank. Ich habe dann mal den Drehsinn geprüft, der 2. Lüfter drehte falsch herum, hat also die heiße Luft aus dem heißen Motorraum durch den heissen Kühler gezogen :-o. Umpolen brachte deutliche Besserung, was Wunder. Bemerkenswert dabei, dass der 2. Lüfter, Originalteil wohlgemerkt, offenbar die Kabel rot und blau vertauscht montiert hatte, wer immer den eingebaut hatte, hatte also jedenfalls beim Anschluß richtig gearbeitet , denn wer rechnet auch mit sowas.... :D

alfone45
Geschrieben

Hoecker, ein verstorbener Lambospezialist meinte mal, man müsse die Motorhaube des Jarama minimla anheben, sodaßder Fahrtwind durchzieht.... nur im Stau nützt das wenig ... das Problem liegt im Design der Jaramafront.... augenfällig  .... wenn die 20 Liter Öl bei 100° sind hilft kein Wasserkühler ..... nur ein oder zwei große Ölkühler..... am besten mit Ventilator ...   oder stehen lassen .... 

f17d27265e.jpg

jaramam01b.jpg

Ultimatum
Geschrieben (bearbeitet)

interessant zu lesen. ich bin mit meinem jarama jetzt mehrfach bei grosser hitze, also über 30 grad, die kitzbüheler alpenrallye gefahren. dabei alpenpässe, grossglockner, dorfpassagen mit stop and go, wartezeiten an wertungsprüfungen .... das ganze in der sportlichen gruppe entsprechend zügig. ich hatte keinerlei hitzeprobleme. auffällig war natürlich bei hoher beanspruchung eine recht hohe öltemperatur.

 

dieses jahr mit dem espada bin ich an die thermischen grenzen am grossglockner gestossen. es war ok, aber am oberen toleranzbereich. wieder grosse hitze, dünne luft, langsame vorausfahren, dann eine baustelle mit dauerroter ampel ... wir haben geschafft, aber nur mit heizung und vollem gebläse!

bearbeitet von Ultimatum
Gast
Geschrieben

Das ist wirklich interessant. Unter solchen Bedingungen kann ich im Espada relaxt mit Klima angeschaltet sitzen, im Gegensatz zum Jarama :D.

 

Wenn wir nun noch herausfinden könnten, was die Ursachen dieser unterschiedlichen Erfahrungen sind, wäre das möglicherweise der Schlüssel zum entspannten Fahren mit beiden Modellen.

 

Hast Du in einem der Fahrzeuge Ölkühler? Sind die Lüfter standard oder modifiziert? Sind Köpfe und Block mal bei dem einen oder dem anderen entkalkt worden? Ist bei Dir bei beiden die Zündung gleich eingestellt (ich bilde mir ein, dass der Zündzeitpunkt deutlichen Einfluss auf die Motortemperatur hat)? Sonst irgendetwas nicht standardgemäß?

Ultimatum
Geschrieben

bernhard, du redest hier mit einem technischen laien ;-)

 

ich meine, in keinem der beiden sind extra ölkühler.

die lüfter sind sicher noch standard, das wollte ich aber schon längst ändern.

entkalkt wurde sicher nichts, nur ordentlich durchgeblasen auf der autobahn :-))

zu zündung und zündzeitpunkt kann ich gar nichts sagen, nur dass sie super laufen!

 

an verbesserungen bin ich aber immer interessiert, du weisst das ja schon vom fahrwerk.

ich will ja sportlich fahren, wie es den autos auch zusteht.

ich versuche deine fragen mit meinem mechaniker zu klären!

 

 

alfone45
Geschrieben

meiner leidvollen Erfahrung nach ist auch die Bordelektrik ein möglicher Schwachpunkt. Wenn beide Lüfter laufen bei eingeschalteten Scheinwerfern.... kommt die Lichtmaschine an ihre Grenzen .... und die Stromversorgung durch das lange Kabel aus dem Kofferraum gibt der Zündung nicht mehr genug Strom .... Effekt wie bei Spätzündung -- Motor wird heiß ... 

mein Rat bleibt : Ölkühler mit eigenem Lüfter ... 

Gast
Geschrieben (bearbeitet)

Am Wochenende mit dem Espada, Sonne, aber nicht übermäßig heiss, dafür viel Stau.

 

Solange es voran ging, Wasser deutlich unter 80°, ohne dass der 2. Lüfter angeschaltet werden mußte. In längerem Stau (gelegentlicher meterweise Fortschritt), mit 2. Lüfter angeschaltet ganz knapp über 80°. Sobald es wieder voran ging, 2. Lüfter aus und dennoch flotter Rückgang wieder auf unter 80°.

 

Öldruck auch im Stau und bei Leerlauf immer deutlich über 3 bar. Bei höheren Drehzahlen bei gut 7 bar. Ist 20W50 Öl.

 

Soweit man der Genauigkeit der Instrumente trauen kann (Öldruckgeber ist neu) ... :D.

bearbeitet von Gast
alfone45
Geschrieben

Schade, dass diese Fahrzeug kein serienmässiges Ölthermometer haben ... bei 20 Liter Öl  und vorgeschriebenem 20 - 50 Öl meines Erachtens ein Muss ....  auch zum  Warmfahren .....   Diese Autos waren einfach nur gebaut, um auf den damals Stau- , Baustellen- und Ampellosen schnurgeraden Strassen der Emiglia Romana von A nach B zu fahren ...... meiner frühen Geburt sei dank habe ich das in den 80 Jahren mit meinem Jarama noch geniessen können. 

Schreibe eine Antwort

Du kannst jetzt einen Beitrag schreiben und dich dann später anmelden. Wenn du bereits einen Account hast, kannst du dich hier anmelden, um einen Beitrag zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorhergehender Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

Anmelden, um Inhalt zu folgen  

  • Ähnliche Themen

    • Hallo zusammen
      Ich befasse mich aktuell, wie viele meiner Vorposter, mit dem Kauf meines ersten Ferrari. Ich habe hier viel gelesen und denke ich weiss worauf man beim Kauf achten sollte. Auch, dass der Bauch mit entscheiden sollte.
      Aktuell habe ich zwei Fahrzeuge im Auge die ich auch gerne innerhalb der nächsten Woche besichtigen möchte. Welches Angebot würdet ihr als besser bewerten? (bitte unabhängig davon ob ihr den Spider oder den GTS schöner findet)
       
      Auto 1 der schwarze Spider:
      Auto 2 der rote GTS F1:
       
      Der GTS ist einiges günstiger aber von Privat. Trotzdem ist das wichtigste gemacht. Beim Cabrio habe ich die Auskunft erhalten, dass das Auto frisch vorgeführt wird (Tüv) sowie der grosse Service inkl. Zahnriemen beim Kauf gemacht wird. Weiter hat der Spider Probleme beim einen Sitz und beim Verdeck. Diese Reparaturen sind im Kaufpreis eingerechnet. Ob Handschaltung oder F1 kann ich noch nicht sagen. Ich bin für beides offen, die Probefahrt wird entscheiden.
      Wie ist euer Eindruck der Fahrzeuge?
      Danke für's Feedback!
      Gruss
      NordStage
    • Ich ertappe mich des Öfteren bei Gedanken einen Nachfolger für den Audi TT 8N 3.2 Roadster zu suchen, den ich seit 7 Jahren im Sommer als Freizeitauto bewege und putze ...
       
      Wenn, dann wären die Kriterien u.a.
       
      Länge nicht über 4,20/4,25m (länger passt nicht in die kurze Garage, wo hinten noch 1,1m Platz bleiben muss)
      Roadster 
      Leistung ggf. Ab ca 300PS (damit man etwas mehr spürt als beim TT)
      Gern auch Handschalter 
      Kein Mercedes , womit der SLK raus wäre 
      Preis sagen wir mal max. 35TEUR , je nachdem was der TT (125tkm) noch bringt 
      Der Wagen soll Flair haben und auch innen gut und wertig aussehen, dennoch gut wartbar sein.
       
      Was käme da in Frage?
       
      Eine alte Idee war immer schon ein Maserati Spyder, der gerade noch kurz genug sein könnte.
       
      Die gesamte Porschepalette ist zu lang, ein Alfa 4c zu teuer und ggf zu hart und die Alpine ist vermutlich deutlich agiler, aber einen Roadster gibt es davon nicht.
       
      Bliebe noch ein neuer TTS oder gar RS, aber ich weiß nicht ...
    • Maserati 3200 GT Fahrbericht/Erfahrungsbericht

      Auch der Maserati 3200 GT erfreut sich enormer Beliebtheit auf dem Gebrauchtwagen Markt ,
      aus diesem Grund hier einige Erfahrungen die ich persönlich mit diesem wunderschönen Gran Turismo erlebt habe .

      Zunächst wie kam ich auf den Maserati 3200 GT?

      Als ich meinen testarossa fuhr und mir dieser enorm Probleme bereitete (es lag nicht am Fahrzeug sondern eher daran das ich meinte ein testarossa kann auch auf der Rennstrecke bewegt werden , aber das ist halt nicht so , trotz vielen umbauten wurde kein Rennwagen daraus.) gab ich diesen Wagen zurück !

      Jetzt kam die Frage auf welcher Ferrari sollte es werden ? Ein 355 Spider? Ein 512TR ? Vielleicht sogar ein 550 Maranello ? Keine Ahnung also schickte mich der Händler in seine Gebrauchtwagen Hallen wo ich mich in ruhe umsah . Meine Frau legte mir nahe vielleicht mal einen 4 – Sitzer zu Kaufen , naja ich war nicht begeistert , aber da ich ja ein sehr guter Ehe man bin wollte ich Ihre wünsche nicht außen vor lassen und schaute mich bei den 2x2 Sitzer um . Und da Stand er ein Ferrari 456 , gleich mal reinsetzten , Motorhaube auf , Kofferraum auf , man ist der Geil den Wagen muss ich haben , und meine Frau ist auch zufrieden. Ich wieder hoch , rein zum Chef und ausgemacht der 456 soll es sein , OK Herr Strauß gute Wahl ist es der Blaue oder der Schwarze der unten Steht , ich Antwortete der Blaue , aha der für ******€ ?? MHM MIR WURDE SCHLECHT!!!
      Ach ne ich dachte die sind wesentlich günstiger , Herr **** ich glaube ich muss leider noch eine Runde drehen !
      Verbittert und am Boden zerstört ging ich nach unten , was soll ich machen doch einen 355 ??
      Ne in meinem Kopf kamen schlimme Gedanken auf , das ding geht doch nicht gut , und die anderen werden schneller sein als ich , DAS KONNTE ICH NICHT ZULASSEN !!!!
      Und wieder hoch zum Chef , ich weiß auch nicht was ich nehmen soll , da steht doch nur scheiß rum und das was kein scheiß ist , ist viel zu Teuer :-( !! Der Händler lachte und sagte ich komm mal mit , er ging stur auf zwei Maseratis zu , ich dachte was will der bei diesen komischen Wägen ??
      So Herr Strauß Bitte Platz nehmen, ich dachte jetzt dreht er volle am Rad , aber gehorsam wie ich bin setzte ich mich rein .
      Und wie finden Sie Ihn ?? Na ja nicht schlecht, können wir mal die Motorhaube auf machen ??
      Er lachte und sagte auf das habe ich gewartet :-) OK sah schön aus , aber steckt da auch POWER
      dahinter ?? So kam es das ich ein Paar verschiedene 3200GT Probe fuhr.
      Langsam vom Hof runter und erst mal Warm fahren , immer schön vorsichtig , nach ca 20km dachte ich so jetzetle kommt die Stunde der Warheit . Als nichts wie hoch auf die Autobahn, schon auf der Auffahrt 2 Gang und die übliche Pedal Stellung , und OHOHOHOH OJOJOJOJO runter vom gas
      man als die Lader anfingen zu Pfeifen und der Schub kam wurde mir ganz schlecht , ich Natürlich ASR aus und nicht mit dieser POWER gerechnet , das Ding schaukelte hin und her das wäre fast daneben Gegangen !!!
      Also jetzt mal ein wenig vorsichtiger und ASR wieder ein !!
      Alles ausprobiert Durchzugs Kraft, Beschleunigung usw. Jungs ich war hin und weg !
      Zurückgekommen und zum Chef rein , er meinte nur und wie ?? Ich sagte nur man kann damit Leben , er lachte wieder und sagte hab ich mir schon gedacht .
      Also zum Vertrag :
      Wie immer Service Neu , Neue Reifen , Tief bis Anschlag :-) und ein Auspuff muss her, nur welchen ?? Ein Kunde hatte seinen 3200GT zum Service da und der hatte eine Fuchs dran , also gingen wir in die Werkstatt zum Sound check , nicht wirklich begeistert zurück ins Büro und alles Hieb und Stich fest gemacht !
      Nach einigen Telefonaten mit Herr Fuchs Senior war auch klar das er mir was Hammer hartes
      zusammen baut . Eine Fuchs SS nur mit noch weniger Inhalt Junge als das Ding kam war ich beeindruckt , man konnte durch das ding durch schauen so leer war es !
      Also war alles da und der Wagen wurde fertig gemacht .

      Als ich Ihn abholte war ich von der Tieferlegung nicht begeistert , man erklärte mir das dieses Fahrwerk nur ein 4 cm Gewinde hat und deshalb geht es nicht tiefer , es sei den man Kauf ein Fahrwerk aus dem Zubehörhandel .

      OK macht nichts als alle Papiere übergeben wurden war es soweit , wollen Sie oder soll ich Ihn aus der Halle fahren ? Ich sagte machen Sie und Stand mich dahinter wollte ja mal den Sound von der ach so Lauten Anlage hören ! Als er Ihn Startete machte ich und einige Kunden einen Satz nach Hinten , man das Ding hörte sich an wie ein Panzer und so kam Langsam Grinsen in mein Gesicht !


      Es war Sommer 2001
      Zum Fahrzeug :
      Es war ein Ende 1999er Maserati 3200 GT Silber/Schwarz ca. 20.000km ohne verstellbares Fahrwerk , das heißt ohne Sporttaste um das Fahrwerk in der Härte zu verstellen !
      Preis 72.000€

      Meine Eindrücke :


      Motor/Leistung, Klima usw.
      Schon in Serien Trimm mit einer Leistung von 271/368KW/PS und 3.2 Liter Hubraum ist der Motor beeindruckend , vor allem die Leistungsabgabe, Sie erfolgt nach alter Manier , erst nichts und dann aber heftig . Macht sehr viel Spaß ,nur es kommt einem immer Schneller vor als man in Wirklichkeit ist. Wobei ich hier eindeutig erwähnen muss das er von der Leistung einem 360 Modena in nichts nach steht , obwohl er ein Leergewicht laut Fahrzeugschein von 1716 Kg
      hatte .( variiert ja nach Konfiguration der Ausstattung )
      Der Motor und die Lader machten in der Ganzen Zeit keine Probleme , selbst unter strengster Belastung nichts, alles war immer bestens in Ordnung und alles lief sehr sehr zuverlässig!
      Als ich mal zwei Stunden im Stau stand auf einer Ital. Autobahn bei 40 Grad, war auch alles Bestens. Die Temperatur des Motors stieg nie an somit war für mich Klar das auch der Kühl Kreislauf bestens Funktionierte. Auch die Klima Anlage funktionierte tadellos !!
      Nur einmal viel Sie aus , aber nicht aus technischem Defekt sondern weil ein schlauch ein leck hatte.

      Getriebe :

      Das Getriebe ist nicht das Beste was die Auto Welt je gesehen hat . Es macht seltsame Geräusche und man meint es wäre ausgeschlagen .
      Beim gas geben im unteren Drehzahl Bereich spricht es verzögert an , das heißt es macht einen kleinen schlag und los geht's. Sehr schwer zu erklären , es fühlt sich an als ob es eben ausgeschlagen wäre , ist es aber nicht .
      Laut aussage von Maserati sei das Normal .
      Vom schalten her muss ich sagen , ist es gar nicht mal so schlecht, Knackig und nicht all zu lange Schaltwege. Selbst im Kalten zustand ist es gut zu schalten !


      Fahrwerk:

      Na ja man muss sich daran gewöhnen , jeglicher aller aussagen das , dass tieferlegen schlecht wäre
      und das Fahrzeug nichtmehr fahrbar wäre , muss ich sagen das ich besser damit Klar kam , bin ganz erschrocken als ich einen Leihwagen mit dem Gleichen Fahrwerk gefahren bin , dass nicht runtergeschraubt wurde .selbst auf dem Track war ich schneller damit als andere mit gleichem Fahrwerk in Normalstellung .
      Es sollte jeder selbst entscheiden mit was er besser Klar kommt , es steht auch einem Einbau eines KW Gewindefahrwerk nichts im Weg. Mit diesem soll er angeblich liegen wie ein Brett .
      Aber Fakt ist , das dass Serien Fahrwerk nicht zu den Besten der Automobil Branche gehört !

      Innenraum :

      Persönlich habe ich mich sehr wohl gefühlt , das Ambiente und der Flair ist wirklich super ,
      wie immer bei Italo Sportler.
      Verarbeitung ist wirklich OK , ich konnte nichts Negatives feststellen !

      Ergonomie :
      Na ja die Sitze sind nicht gerade gut geformt , ich dachte eher ich Sitze auf einem Ball , als in einem Sitz . Aber wenn man die Sitze vom 4200 GT Montiert oder sogar die Sitze des GS ist die Position gut .
      Die hinteren Platze :
      Also auch für nicht so grosse Erwachsene bis 1,70m überhaupt kein Problem .
      Und für Kinder ist es Natürlich Perfekt .

      Bremsen :
      Die Bremsen sind für diese Fahrzeugklasse vollkommend ausreichend , es ist ja kein direkter Sportwagen sonder ein GT . Auf der Rennstrecke machen Sie zwar nach 4-6 Runden schlapp aber , dafür ist er ja auch nicht konzipiert und wer macht das schon mit einem Maserati .
      (Mal Kaputte wie mich ausgeschlossen )

      Service Kosten :
      Nun ja das ist ein Thema das genau wie bei Ferrari zu behandeln ist .
      Ich habe die 50.000er Inspektion vorm Verkauf machen lassen , die Betrug incl. Neuer Kupplung ca 6500€ . Das ist ziemlich teuer wobei noch die Bremsen vorne und Hinten neu belegt wurden .

      Verbrauch :
      Der verbrauch ist enorm bei Sportlicher Fahrweise , ein schnitt von 35 l war ohne Probleme zu erreichen . Wobei ich auch mit 14 l auskam.
      Kleines Beispiel
      Fahrt vom Bodensee nach Mugello (Italien-Toscana) Hin und zurück , doppelter verbrauch wie mit einem 360 Challange Stradale !!!!!!!!
      Aber was will man bei diesem Gewicht in Verbindung mit einem 8 Zylinder Doppel Turbo erwarten !

      Versicherung :
      Ich hatte Ihn bei der Allianz Versichert . Geht ohne Probleme, der Maserati wird im Gegensatz zum Ferrari in der normalen Fahrzeug Liste geführt .
      Beitragssatz war 45% in der Teil und Vollkasko SF 8 2500€ SB im Jahr ca 2800€

      Zum Kauf :

      Hier gilt für mich das gleiche wie bei einem Ferrari .
      Wenn Kaufen dann bei einem Offiziellen Vertragshändler .
      Man bekommt die Maserati Tridente Gebrauchtwagen Garantie , die immer wieder Verlängert werden kann. (Kostet ca 1800€ im Jahr und ist empfehlenswert )
      Man sollte auch den Service immer beim Offiziellen durchfuhren lassen , da Kulanz Ansprüche und Garantie fälle so ohne Probleme durchgeführt werden .
      Die Fahrzeuge sind bei einem Offiziellen im schnitt ca 4000€ bis 8000€ teurer als im Privaten Handel es ist aber zu empfehlen den höheren Preis zu bezahlen .
      Die meisten Privat angebotenen Autos befinden sich nicht in außerordentlich gutem zustand, so wie ich es in Erfahrung gebracht habe , selbst wenn Sie in gutem zustand sein sollten , wäre es mir bei einem 8 Zylinder Doppel Turbo zu gefährlich , denn auch hier gilt wenn was kommt wird es ziemlich teuer !!


      Fazit Maserati 3200 GT

      Ich fand den Wagen nicht schlecht , aber ich muss sagen es kam mir so vor als ob sie Ihn nur zu 80% fertig entwickelt haben. Denn manche Kleinigkeiten hätten noch verbessert werden können .
      Aber wenn ich die fast zwei Jahre und 30.000 km Revue passieren lasse muss ich auch sagen , er hat mich nie im stich gelassen , er hat weite Strecken hinter sich gebracht und für Gepäck war auch genug Platz.


      Ich habe hier meine Meinung und meine Erfahrung niedergeschrieben die natürlich Subjektiv ist und von Käufer zu Käufer und Besitzer zu Besitzer abweicht ich hoffe aber man kann sich hier Anregungen holen und es ist behilflich beim Kauf eines Maserati 3200GT

      Gruß

      A:Strauß
    • Liebe Grüße ans Forum. Immer etwas mitgelesen aber bis vor Kurzem noch nicht das nötige Kleingeld gehabt, mitzumachen.
       
      Ich habe 150’000€ und einen Garagenstellplatz übrig und möchte mir nach 3 Jahren Selbstständigkeit voller Überstunden nun auch mal wieder etwas genehmigen - die Jungsträume die man in der Kindheit/Jugend/den jungen Jahren so hatte einfach einmal zur Realität werden lassen.

      Träume habe ich viele aber ich möchte auch etwas "rational" an die Sache gehen, so doof das auch klingen mag, nämlich irgendwas wo ich auch in ein paar Jahren auch noch etwas vom Kauf haben könnte - und zwar im Bezug auf die Wirtschaftlichkeit. Am liebsten wäre mir ein Auto was ohne Wartung über 5 Jahre 20% an Wert gewinnt und nicht viel Versicherung kostet - also die eierlegende Wollmilchsau, wer will das nicht?

      Also ihr habt es vielleicht rausgehört, ich weiß dass mein Wunsch unrealistisch ist aber dennoch würde ich wirklich gerne von euch erfahren, was dem am Nächsten kommt. Die Wertentwicklung ist natürlich schwieriger einzuschätzen als die Börsenkurse von morgen aber sicherlich habt ihr ja vielleicht das eine oder andere Lesezeichen bei dem ihr denkt, dass da Potential drin steht und man nicht jährlich 20'000€ verliert.
       
      Die Interessen sind breit gestreut aber momentan liegt der Fokus auf 360, F430 und 458 bei Ferrari und Gallardo bei Lamborghini, wobei aber Maranello bei mir emotional bedeutend mehr auslöst.
       
      Die 150’000€ sind keineswegs eine Wunschsumme, die Zahl kommt einfach nur von den 458 Angeboten unter 40’000km, das ist für mich dann aber auch finanziell die absolute Obergrenze. Preislich wären mir natürlich die Anderen lieber.
       
      Leider bin ich automatikverwöhnt und hätte nach so vielen Jahren Wandler und DSG zu viel Angst, bei einem Schalter Überdreher o.Ä. zu verursachen, weshalb manuelle Schaltgetriebe für mich komplett rausfallen.

      Der Wagen wird sonst vermutlich mehr stehen als gefahren werden (denke mal weniger als 2000km/Jahr), Rennstrecke ausgeschlossen. Ich möchte ihn einfach in meiner Garage wissen, alle paar Tage damit einmal durch die Stadt und drumherum fahren um zu zeigen was für ein toller Hengst ich bin und auf Instagram alle 3 Stunden Bilder davon machen sodass es so aussieht als wäre es mein Daily.. Nein im Ernst, insbesondere der 458 ist für mich eine in sich nahezu perfekte Erscheinung. Es gibt nichts was ich an diesem Wagen ändern würde und der Gedanke daran, einfach zu jeder Tageszeit zur eigenen Garage zu laufen und dieses Kunstobjekt bestaunen zu können, lässt mein Herz aufgehen.
       
      Nun bin ich trotz allem nicht komplett auf den 458 eingeschossen, zum Angucken kann ich auch ins nächste (oder eher übernächste) Autohaus fahren.
       
      Wenn ihr meint, ein Boden im Preis ist noch nicht abzusehen und es kann gut sein dass der in 5 Jahren auch nur noch 100’000€ wert ist, muss es auch nicht unbedingt der 458 sein. Verglichen mit den Threads der letzten Dekade scheinen die aber im Preis wirklich nicht mehr wirklich zu fallen, zumal ja nun schon der Nachfolger des Nachfolgers draußen ist. Der letzte Sauger ist eben der letzte Sauger?
       
      Wenn ihr meint, die F1 Kupplung beim F430 überlebt im echten Leben nur 15’000 Kilometer, muss es auch nicht der 430 sein. 
       
      Dem Gallardo, zu dem ich zwar emotional keine Bindung habe aber dennoch nicht abgeneigt bin, traue ich am wenigsten Preisstabilität zu aber gerne höre ich auch dazu eure Meinung.
       
      McLaren finde ich zwar echt geil, allerdings optisch irgendwie zu "klein" es ist schwer zu beschreiben. Bin generell bisauf bei Bentley kein Fan von den Briten. Dann wäre in der Liga noch der AMG GT.. sehr krasses Auto aber in meinen Augen optisch nichts womit man bei der Masse groß aufschlagen kann - ist halt auch "nur" ein Mercedes, wird vom Weiten mit einem SLC verwechselt und leider lege ich bei Autos Wert darauf, was die Anderen denken :D Dann fällt mir noch der Porsche GT3 ein, allerdings, und da kommen wir wieder zum "was die Anderen denken" - einen Basis 991 kriegt man für die Hälfte, der Laie sieht nicht dass da 150'000€ rumfahren, und will dass er das sieht :x Außerdem kennt man mich hier schon mit einem Porsche (der aber nur ein Drittel davon kostet hahaha)
       
      Falls euch weitere Modelle einfallen bin ich auch ganz Ohr. Diese Liga ist für mich komplettes Neuland und umso ängstlicher bin ich, hier eine kolossale Fehlentscheidung zu treffen. Ich weiß noch nicht ob es in diesem Jahr noch etwas wird, vermutlich werde ich erstmal einen Haufen Geld auf den sich hoffentlich bald wieder erholenden Börsenmarkt schmeißen aber ich glaube bis 2022 werde ich nicht still sitzen können, irgendwas brauch ich dann einfach in der Hand :)
       
      Ich freue mich auf eure Antworten
    • Hallo Sportwagen-Freunde
       
      Schon seit einigen Jahren befasse ich mich mit dem Thema Lamborghini.
       
      Voll entflammt hat mich der Murciealgo aus der ersten Serie. 
      Diese wurden gemäss meinen Informationen zwischen 2001 bis 2006 gebaut. Dabei bevorzuge ich aus der ersten Serie die letzten Versionen bzw. Jahrgang 2005 aufwärts.
      Das Auto muss definitiv und mit allen bekannten Nachteilen ein E-Gear haben.
       
      Gemäss einem US-Lamborghini Schrauber sind letzten Versionen etwas ausgereifter.
       
      Selbstverständlich ist mir dabei klar, dass die jüngeren Murcielagos (LP 640 etc.) technisch besser und ausgereifter sind.
      Aber optisch gefällt mir die erste Version am besten und genau den möchte ich haben.
       
      In der Schweiz wurden diverse Murcielagos durch die Firma Affolter (Lamborghini Vertretung) umgebaut. Der Umbau hiess "Le Mans".
      Das Auto bekam an den Schwellern Karbon-Lufteinlässe sowie einen Karbon-Heckflügel und Work Felgen.
       
      Nun habe ich mir ein solches Fahrzeug kürzlich angesehen. Das Auto hatte im Jahre 2015 die letzte Wartung.
      Danach wurde das Auto nur 560 km bewegt und anschliessend in einer gut belüfteten Garage stillgelegt. Der Besitzer war lange Zeit geschäftlich in Kanada Wohnhaft.
       
      Das Auto wurde vorher regelmässig bewegt und hat aktuell einen Kilometerstand von 49`000 km.
      Preislich würde mir der Besitzer entgegenkommen und dabei auch die bevorstehende Wartung berücksichtigen. 
       
      Das Auto steht optisch sehr gut da und entspricht genau meinen Vorstellungen (Le Mans Umbau). Natürlich ist es kein Neuwagen mehr.
      Die einzige Sorge die ich habe, sind die 49`000 km Laufleistung. 
       
      Sind hier meiner Sorgen berechtigt oder ist das für diesen Motor (12 Zylinder, 580 PS) kein Problem?
      Nach einem Kauf würde ich das Auto direkt zu Lamborghini Zürich bringen und eine grosse Wartung durchführen lassen.
      Dabei werden natürlich auch alle Flüssigkeiten ausgetauscht.
       
      Auf Feedbacks würde ich mich sehr freuen.
       
      Sonnige Grüsse aus der Schweiz
      swissmen

×
×
  • Neu erstellen...