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rudifink

McLaren Leasing 570S

Empfohlene Beiträge

JaHaHe
Geschrieben

Perfekt wäre ein Lamborghini....

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rudifink
Geschrieben

Man sieht hier schön, was McLaren von seinen Autos hält. Nichts. Bei einem VK von 185.000 wird ein Restwert von knapp 100.000 Euro nach drei Jahren mit 30.000 km. festgelegt. Der gegebene Rabatt kann gut für die Zinszahlung genutzt werden. Damit verliert er 46 % in drei Jahren und im Jahr um die 30.000 Euro. Gibt es bessere Alternativen. 

Gast GT_MF5_026
Geschrieben

Ich verstehe jeden Händler (oder Leasinggeber), der das EUR/GBP-Risiko auf diesem Weg minimiert. Ich für meinen Teil ginge jedenfalls keine Wette auf 3 Jahre auf den GBP/EUR-Wechselkurs ein.

 

Man kann es ja auch so sehen, dass man den Wagen am Ende des Leasings günstig kaufen kann...

 

Jeder Neuwagen, der per Leasing mit hohem Restwert erworben wird, muss vom Händler defacto zweimal verkauft werden. Dieses (Einkaufs-)Risiko tief zu halten, ist rein wirtschaftlich gesehen vernünftig und weitsichtig.

 

Leasings mit zu hohen Restwerten haben schon manchem Anbieter das Rückgrat gebrochen.

 

Ein Auto in der Kategorie eine McLaren kaufe ich nicht wegen des mutmasslichen Restwertes, sondern wegen des Vergnügens in der Zeit zwischen Kaufpreis und Restwert (wobei ich Autos aus Prinzip bar bezahle und nicht lease).

rudifink
Geschrieben

Der Händler muss kein Risiko eingehen, da das Auto bereits in Deutschland steht und schon lange bezahlt wurde. Er hat keinen kalkulierbare Größe, das Auto ist schon abgerechnet und in Euro ausgepreist. Selbst wenn er es neu bestellen würde, hat er maximal ein Risiko bis zur Lieferung nach Deutschland was drei Monate ausmacht. 

 

Der letzte Satz wird immer gerne geschrieben, meine 25 jährige Erfahrung sagt jedoch beim Verkauf etwas ganz anderes. Es wird um jeden Cent gejammert. Das ist ein reines Wunschdenken von Dir, dass Menschen das so machen. Vermutlich keine 2 Prozent. 

 

lacom
Geschrieben (bearbeitet)

Die Realität mit dem Restwert sieht aber anders aus.

Hat man sich vor 3-4 Jahren einen MP4 für 200k gekauft bekommt man heute immer noch mindestens um die 150k.

Hatter ein paar Extras und eine schöne Farbe, kosten der heute noch fast 200k, siehe mobile.de.

Also lieber gleich mal einen neuen McLaren kaufen, außerdem habe ich den Eindruck, dass es bei McLaren noch echte Kundenbetreuung gibt.

 

 

bearbeitet von lacom
rudifink
Geschrieben

Na ja der hat vor 3 Jahren auch 220.000 Euro gekostet. Und 150.000 Euro jetzt, sind auch 70.000 Euro weniger. Zumal ein McLaren die gleiche Beliebtheit wie Land Rover oder Maserati hat. Da suchst gerne mal ein Jahr und länger nach einem Käufer. Es gibt einfach zu wenige Käufer. Aber dein Einwand ist berechtigt und für mich hilfreich. Danke hierfür lacom. 

 

 

 

 

FerraristiV12
Geschrieben

die letzten 3 Jahre würde ich was Wertentwicklung am Automarkt  angeht nicht unbedingt als Maßstab für solche Berechnungen  nehmen, da sich die Preise aus bekannten Faktoren  generell sehr stabil entwickelt haben.

 

lacom
Geschrieben

Selber solche Supersportwagen verkaufen kannst sowieso vergessen. Was denkst Du was da für Typen bei Dir antanzen? 

Wenn nach dem Besuch  nur das Auto kostenlos gen Osten verschwindet, hast wahrscheinlich noch Glück gehabt.

 

Vermutlich ist der Restwert beim Leasing deshalb so tief festgelegt, um die nächste Neuanschaffung zu fördern. Bzw. du wirst da ein deutliches Entgegenkommen verspüren, sobald du etwas deutlicher an die nächste Neuanschaffung denkst :-)

F400_MUC
Geschrieben

Für 70.000 in drei Jahren kann man definitiv auch einen 488 fahren und damit liegt man eine echte Liga drüber. Und beim Erhalt der MWSt. gibt's ja auch Lösungen.

blafasel
Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb F400_MUC:

Und beim Erhalt der MWSt. gibt's ja auch Lösungen.

Was meinst Du denn damit? Erhalt der MwSt. als Privatperson oder im Rahmen des Leasings? Ersteres würde mich interessieren.

stelli
Geschrieben

Bei einem McLaren ist es sehr von Vorteil die MwSt ausweisen zu können. Das macht den Markt einfach größer wg dem Ausland. Da kennen die Händler Möglichkeiten, wie z.B. die Gründung einer Firma, auf der das Auto angemeldet wird.

 

Bei dem Restwert im Leasing ist die akf Bank fast unschlagbar vorne. Da gibt es einen Deal direkt mit McLaren. Deswegen sind die Leasingraten top. Dafür sind andere Leasingbanken flexibler in der (steuerlichen) Vertragsgestaltung und der vorzeitigen Auflösung des Vertrages.

Marc W.
Geschrieben
vor 23 Stunden schrieb stelli:

Da kennen die Händler Möglichkeiten, wie z.B. die Gründung einer Firma, auf der das Auto angemeldet wird.

Uh!! Das würde mich tatsächlich mal interessieren.

 

Wenn ich eine Firma gründe und in der ersten Umsatzsteuererklärung fast 40.000 Euro Vorsteuer aus einem einzigen Vorgang geltend machen möchte, ohne zeitgleich irgendwelche Umsätze zu generieren, wird man so schnell dem Gestaltungsmissbrauch und der Liebhaberei bezichtigt, dass diese Idee nicht nur sofort platzt, sondern auch viel Ärger bedeutet.

 

Generell sind Finanzämter bei hochpreisigen Fahrzeugen und erst recht Sportwagen extrem empfindlich. Wenn man einen McLaren über die Firma laufen lässt, sollte man schon gerne einen Bilanzgewinn von mindestens 300-500 TEUR jährlich vorweisen.

rudifink
Geschrieben

Ich hatte einen deutlich höheren Gewinn jährlich und das Finanzamt war gnadenlos. :-) Nur Amateure haben heutzutage noch einen Ferrari, Lambo oder Mclaren im Unternehmen. 2008 war das noch anders. 

Und dann gibt es auch noch die andere Seite. Was passiert wenn die Karre nicht im Preis fällt, man diese aber abschreibt. Nach drei Jahre, mein Freund war am Freitag da und hatte das Problem, hat nun einen 458 in der Bilanz mit 25.000 Euro bei einem realistischen Wert von 130.000 Euro. hahaha 

 

Es ist aber effektiv so, dass ein Sportwagen mit MwSt. sich besser verkauft, da auch Ausland geeignet. Da dagegen gibt es kein Gegenargument. 

dragstar1106
Geschrieben

Ein sehr interessanter Thread, da er wirkliche und praxisnahe Einblicke in Vor- und Nachteile dieser Art der Finanzierung zeigt. :-))!

Luimex
Geschrieben
Am ‎14‎.‎01‎.‎2017 um 13:59 schrieb stelli:

Da kennen die Händler Möglichkeiten, wie z.B. die Gründung einer Firma, auf der das Auto angemeldet wird.

vergiss es am besten ganz schnell wieder...........

Marc W.
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb rudifink:

Und dann gibt es auch noch die andere Seite. Was passiert wenn die Karre nicht im Preis fällt, man diese aber abschreibt. Nach drei Jahre, mein Freund war am Freitag da und hatte das Problem, hat nun einen 458 in der Bilanz mit 25.000 Euro bei einem realistischen Wert von 130.000 Euro.

Na ja, schlimm ist relativ, das führt zu einem Buchgewinn, der im Jahr der Veräußerung versteuert werden muss. Das ist nicht strafbar und nur für den ärgerlich, der von Bilanzierung null Ahnung hat, dann sollte man aber auch nicht selbstständig sein... :wink:

Ultimatum
Geschrieben

... und wenn du die firma hier in grünwald anmeldest, zahlst du auf den gewinn auch noch bis zu 60% weniger gewerbesteuer ;-)

lacom
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Marc W.:

Na ja, schlimm ist relativ, das führt zu einem Buchgewinn, der im Jahr der Veräußerung versteuert werden muss. Das ist nicht strafbar und nur für den ärgerlich, der von Bilanzierung null Ahnung hat, dann sollte man aber auch nicht selbstständig sein... :wink:

Das ist übrigens ein interessantes Thema. Ich meine das mit dem Wertzuwachs.

Ich habe auch so ein Auto, bei dem sich der Wert in den letzten 6 Jahren nahezu verdoppelt hat. Leider hatte ich das Auto damals Firmenwagen gekauft. Momentan habe ich noch nicht so den richtige Plan, wie ich das Auto für mich am positivsten verkaufen kann. 

bearbeitet von lacom
F400_MUC
Geschrieben (bearbeitet)

Ich kaufs Dir zum Buchwert ab, sparst ne Menge Steuern.

bearbeitet von F400_MUC
lacom
Geschrieben

Der Buchwert ist "0" und den tatsächlichen Wert kann man einfachst in mobile.de feststellen.

Gast amc
Geschrieben

Wenn es zum Verkauf kommt sollte man den Marktwert und wie dieser ermittelt wurde schriftlich und nachvollziehbar dokumentieren. Das gilt besonders falls dieser Verkauf im Familien- oder Freundeskreis stattfindet oder wenn zum Käufer in irgendeiner Weise Geschäftsbeziehungen existieren oder geplant sind. Sollte das der Fall sein würde ich sogar ein Wertgutachten erwägen - weil das Hinter-den-Kulissen-Gegengeschäft leicht gewittert ist.

 

Ein paar Jahre später sich um sowas vor dem Finanzgericht zu kloppen ist keine lustige Sache.

lacom
Geschrieben

Ganz genau :-)

Danke AMC

stelli
Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb Luimex:

vergiss es am besten ganz schnell wieder...........

Ich brauche es ja eh nicht umsetzen. :wink:

 

Weiss nur von einem 675LT und P1 die so angemeldet und nach kurzer Zeit wieder verkauft wurden. Da ich kein Steuerberater bin weiss ich allerdings nicht, ob es auch beim Finanzamt so durchgeht.

 

Aber selbst die Leasingbanken schließen Verträge, die vom Finanzamt gerne mal zerschlagen werden.

 

vor 4 Stunden schrieb Marc W.:

Uh!! Das würde mich tatsächlich mal interessieren.

 

Wenn ich eine Firma gründe und in der ersten Umsatzsteuererklärung fast 40.000 Euro Vorsteuer aus einem einzigen Vorgang geltend machen möchte, ohne zeitgleich irgendwelche Umsätze zu generieren, wird man so schnell dem Gestaltungsmissbrauch und der Liebhaberei bezichtigt, dass diese Idee nicht nur sofort platzt, sondern auch viel Ärger bedeutet.

 

Generell sind Finanzämter bei hochpreisigen Fahrzeugen und erst recht Sportwagen extrem empfindlich. Wenn man einen McLaren über die Firma laufen lässt, sollte man schon gerne einen Bilanzgewinn von mindestens 300-500 TEUR jährlich vorweisen.

 

Da bin ja deiner Meinung. Ich benötige solch ein Konstukt ja nicht, aber fand es trotzdem interessant zu hören. Ich kann mich gerne nochmal mit den jeweiligen Personen dazu unterhalten. Hab noch einen Freund, der auf sein Startup einen 488 Spider und Huracan Spider gekauft und innerhalb von ca. 2 Monaten wieder verkauft hat. Kapital kam aus einer anderen Firma.

 

Vielleicht macht es einen Unterschied, wie lange man das Fahrzeug behält. Wenn es nicht lange bleibt und mit dickem Gewinn verkauft wird, kann das Finanzamt sich ja über einen Gewinn freuen. X-)

bearbeitet von stelli
erictrav
Geschrieben

Für mich hat das nichts mehr mit Steuergestalttung zu tun. Es ist schlicht Betrug. Und darüber hinaus auch einfach lächerlich.

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