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Mr.Sommer

Wehret den Anfängen: Generelles Tempolimit auf Baden Württembergs Autobahnen - Der Anfang vom Ende?

Empfohlene Beiträge

Mr.Sommer
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag: (bearbeitet)

Eben voller Entsetzen diesen Artikel geschickt bekommen:

http://www.focus.de/auto/ratgeber/unterwegs/anfang-auf-a81-und-a96-baden-wuerttemberg-fuehrt-tempolimit-auf-autobahnen-ein_id_5131522.html

 

Kurz zusammengefasst: Baden Württemberg führt ab Mai 2016 ein generelles Tempolimit von 120km/h auf den Autobahnen A81 und A96 ein.

Es gilt als Testversuch, ob sich dadurch Unfälle und Lautstärke reduzieren lassen. Testphase für vier Jahre geplant!

 

Auch wenn die Baden Württemberger die grüne Regierung selbst gewählt haben (ein Schelm wer denkt, dass die damalige Fukushima-Katastrophe den Grünen hierbei massiv geholfen hat), so habe ich den festen Glauben daran, dass es auch in diesem Bundesland noch vernünftige Menschen gibt, die sich nicht von vordergründigem "Gutmenschentum" und übertriebener "political correctness" blenden lassen.

Ich finde es ist eine Frechheit, dass das Tempolimit (ausgerechnet die letzte deutsche Bastion) so heimlich still und leise unterwandert wird und durch eine kleine Hintertüre gestürmt wird, ohne das Volk zu fragen und das aus x-mal durchdiskutierten Vorder-Gründen: Das Senken der Unfälle (die seit Jahren rückläufig sind) und die Lärmbelästigung (die durch zeitlich beschränktes Tempolimit geregelt werden kann).

 

Warum kann sich die Politik nicht um Themen kümmern, die wirklich wichtig sind. Themen, die unserer Gesellschaft helfen, die für unsere Gesellschaft echte Probleme darstellen oder die schon seit Jahren überfällig sind? Nein, es wird immer an Stuhlbeinen gesägt, die die Freiheit der Bürger weiter und weiter einschränken, regelmentieren, wo es nichts zu regelmentieren gibt oder einfach versuchen neue Geldquellen zu erschließen...

 

Auch wenn hier schon oft diskutiert, so freue ich mich trotzdem auf Eure Meinungen und Antworten.

bearbeitet von Mr.Sommer
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JoeFerrari
Geschrieben

Früher hätte ich mich vielleicht auch aufgeregt. Mittlerweile wäre mir das fast egal.

Besser wäre sicherlich ein zeitgesteuertes und situationsabhängiges Limit, aber ggf. geht es auch so.

 

Und mit Blick auf die gefälschten und falschen NOx und CO2 Angaben mancher Hersteller, wäre es sicherlich auch ein probates Mittel die gerade bei höheren Geschwindigkeiten weiter hochschnellenden Werte besser in den Griff zu bekommen.

 

Also freie Fahrt nur noch für Teslas ;-)

 

Eines muss man sagen, in Ländern mit Tempolimit fährt es sich in der Regel in der Tat entspannter, auch wenn da auch manche (etwas) zu schnell fahren. Aber die Unterschiede sind einfach geringer.

 

Und ich schätze, dass auch die Mehrheit der autofahrenden Bevölkerung das Thema mittlerweile entspannter sieht.

Need 4 Speed
Geschrieben

Am 13. März 2016 ist Landtagswahl in BW, wartet mal ab, sieht nach einem klassischen grün-roten Eigentor aus.:wink:

fridolin_pt
Geschrieben (bearbeitet)

Wo ist der Veggie Day an der Autobahnraststätte?

Und was ist mit Rauchverbot im Auto?

Da geht doch noch was!

bearbeitet von fridolin_pt
Stefan63
Geschrieben

Es ist doch nur eine Frage der Zeit bis wir ein Tempolimit auch für die Autobahnen bekommen und natürlich ein Frage der Höhe der maximalen Geschwindigkeit.

 

 

matelko
Geschrieben
vor 45 Minuten, JoeFerrari sagte:

Eines muss man sagen, in Ländern mit Tempolimit fährt es sich in der Regel in der Tat entspannter, auch wenn da auch manche (etwas) zu schnell fahren. Aber die Unterschiede sind einfach geringer.

 

Ein oft und gerne ausgesprochenes Argument. Leider zeugt es von mangelnder Beobachtungsgabe:

 

Die meisten Länder mit Tempolimit auf Autobahnen sind auch mautpflichtig. Außer in und um Ballungszentren. Das führt dazu, daß viele Autofahrer (PKW wie LKW) aus Kostengründen die Landstraßen befahren - die Autobahn ist auf den mautpflichtigen Strecken entsprechend deutlich leerer und niemand fühlt sich gestört. Sobald man in die Nähe der Ballungszentren kommt, wo die Mautpflicht endet, strömen alle wieder sofort auf die Autobahn, womit es genauso voll wird wie überall. Und wenn es zu voll wird, dann entstehen die gleichen Rangeleien und Stress-Situationen wie anderswo auch, und zwar mit den gleichen unfallträchtigen Folgen, trotz Tempolimit. Dann ist nix mehr mit "entspannt".

 

Ein weiterer Punkt ist, daß in Deutschland insgesamt eine sehr hohe Bevölkerungsdichte herrscht. Man kann auf der deutschen Autobahn selbst durch scheinbar dünn besiedelte Gegenden fahren, trotzdem gibt es überall Ortschaften und größere Städte in unmittelbarer Nähe mit Zu- und Abfahrten. Dementsprechend stark wird die Autobahn in Deutschland genutzt. Und nun fahre man mal durch Frankreich, oder die Niederlande, oder Nordamerika. Da gibt es viele Gegenden, die sind so leer, da ist die Autobahn entsprechend auch kaum befahren und man ist wiederum alleine und ungestört. Hinzu kommt, daß gerade Deutschland ein Transitland ist, und zwar sowohl für den Urlaubsverkehr als auch den Wirtschaftsverkehr. Alles Punkte, die ständig und überall zu einer hohen Verkehrsdichte führen und folglich für Stress, Nervosität und unentspannter Fahrweise sorgen. Das wird sich auch durch ein generelles Tempolimit nicht ändern.

 

ts-bonn
Geschrieben

Ihr müsst nur nächstes Jahr ein paar Unfälle mehr auf den ABs machen.

Dann hat sich das Thema doch wieder erledigt. X-)

 

siehe:

Tempo 120: Vorbild für ganz Deutschland?

"Bei der Untersuchung soll herausgefunden werden, inwieweit das Unfallaufkommen durch die Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 120 km/h reduziert werden kann",

keulejr
Geschrieben

Der Gedanke kam mir auch. Einfach Autos, die ihr Lebensende in Sichtweite haben, kaufen und entsprechend an diesen Stellen den Gnadenschuss geben. Zuvor natürlich die 120 ganz brav im dritten Gang am Begrenzer ausreizen. Und schon sind all diese "schönen Zielsetzungen" für die Katz. 

Mr.Sommer
Geschrieben (bearbeitet)

Das Argument, was häufig gebracht wird, "in anderen Ländern mit Tempolimit klappt's doch auch prima und ist entspannt", lasse ich nicht gelten. 

 

1. Meinem Vorredner angeschlossen, besteht in Ballungsräumen - auch auf temporegelmentierten Autobahnen (übrigens auch auf Stadtautobahnen in Deutschland, wo zumeist sowieso ein Tempolimit besteht) regelmäßig hohes Verkehrsaufkommen und damit auch entsprechend angespannte Gemüter, die aufeinander treffen. Außerdem mal anders gefragt: Wenn alle anderen Länder von eine Brücke springen, müssen wir das dann auch tun? Warum müssen wir uns den anderen anpassen? Warum passen sich nicht die anderen uns an? (warum haben die Briten immer noch als einzige das Steuer auf der rechten Seite? "in allen anderen Ländern Europas klappt der Rechtsverkehr doch auch prima!"). 

 

2. Lärmbelästigung entsteht zu hohem Teil durch den Schwerlastverkehr - der nur 80km/h fahren darf. Für alle anderen könnte man ein zeitlich und/oder regional begrenztes (bei nahem Anwohneraufkommen z.b.) Tempolimit festlegen. 

 

3. Die Umwelt. Wer glaubt das Klima oder die Welt retten zu können wenn er 120km/h fährt, soll sich ruhig dieser Illusion hingeben und 120 fahren. Fakt ist, das Klima ändert sich (hat es schon seit vor Millionen von Jahren getan, als es noch keine Autos gab und wird es wieder tun). Sollte wirklich das so schädliche CO2 dafür verantwortlich sein (Stichwort "Die Klimalüge"), dann sollte doch wohl jedem rational denkenden Menschen klar sein, dass ein paar Autos, die ein paar km langsamer pro Stunde fahren, nur einen verschwindend geringen Bruchteil ausmachen, den CO2 Ausstoß zu reduzieren (was auch durch Studien des ADAC belegt wurde, welcher allerdings erfolgreich durch ein paar manipulierte Autotests in einer Vereinszeitschrift, die eh niemand ließt, diskreditiert wurde). Zumal Wirtschaftsnationen, wie China, Indien oder die USA weiterhin munter Abgase in die Luft leiten, die alle aus Industrie und nicht aus Autos kommen, denn diese Länder haben Tempolimits auf ihren Straßen. 

 

4. Aufgrund steigender Lebenshaltungskosten, Benzinpreise und Steuern im Kfz Bereich, können sich die wengsten überhaupt noch leisten wirklich schnell zu fahren, was die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den AB sowieso der Richtgeschwindigkeit anpasst. D.h., selbst auf den wenigen Tempolimit-freien Strecken auf Autobahnen wird kaum schneller als 130 - 140km/h gefahren. Meiner Meinung nach entsteht der Wunsch nach einem Tempolimit grundsätzlich in Kreisen von Neidern, die anderen, die erfolgreicher (und damit ein größeres, teuereres, schnelleres Auto fahren und sich leisten können) sind, einen Riegel vorzuschieben á la "wenn ich das nicht kann, dann sollst du das auch nicht dürfen. Ist ja eh besser umweltschädlich." (das "umweltschädlich" ist dabei aber lediglich der Versuch einer Rechtfertigung, damit man sich nicht selbst oder noch schlimmer vor anderen eingestehen muss, dass man nur neidisch ist oder einfach weniger erfolgsverwöhnt im Leben war - was keine Schande ist!). 

 

5. Die Unfalltoten. Die Zahlen sind seit Jahren allgemein rückläufig. Was gut ist, weil es zeigt, dass unser Verkehrssystem diesbezüglich funktioniert. Wie viele (oder eben wenige) müssen denn noch sterben (oder eben nicht mehr), damit die Statistik endlich auch einem grünen Politiker gefällt? Fakt ist, und das ist wohl jedem klar - falls nicht, sollte es das auf jedenfall werden - dass die Teilnahme am Strassenverkehr (egal ob als Autofahrer, als Fahrradfahre oder Fussgänger) immer(!) ein gewisses Risiko für Leib und Leben birgt. Wer davor Angst hat, muss zuhause in Watte gepackt auf der Couch bleiben - und selbst dann könnte ein Flugzeug in das Haus stürzen... Leben ist eben lebensgefährlich. 
Außerdem passieren erwiesenermaßen die meisten (auch tödlichen) Unfälle auf Landstraßen, oder in der Stadt. 
Und auch wenn ich es schon gefühlte x-mal in diesem Forum geschrieben habe, es sterben jährlich mehr Menschen in Deutschland an Suizid als an Verkehrsunfällen und Drogenmissbrauch zusammen(!). Man sollte also lieber Probleme lösen, die Menschen unzufrieden, sorgenvoll, ängstlich oder krank machen, wenn man das Argument der Toten bringt. 

 

Tipp: Würde soviel Aufwand mal beim Bestrafen von Links- und Mittelspurschleichern, von technisch mangelhaften LKW, von Leuten die ums verrecken nicht kapieren, wie ein Reissverschlussverfahren funktioniert und schon immer 500m zuvor einscheren, von Leuten die auf ihrem scheis5 Smartphone rumtippen während der Fahrt (siehe entsprechenden Thread hier im Forum) und von "Oberlehrern" betrieben werden, wie Autofahrern, die gerne schnell fahren möchten, wenn sie es können und dürfen, das Leben schwer zu machen, könnte sich viel Geld verdienen lassen und es würde maßgeblich zur Sicherheit beitragen. 

bearbeitet von Mr.Sommer
Datloke
Geschrieben

Oh es hat mal wieder jemand Jehova gesagt. 

 

 

 

Maadalfa
Geschrieben

Bei allem Verständnis dafür, dass 325 km/h vielleicht ein bisschen des Guten zu viel sind, aber 120 km/h auf Autobahnen als generelles Limit ist absurd zu tief. Mit schönem Gruss aus der geplagten Schweiz.

Gast amc
Geschrieben (bearbeitet)

Auch wenn ich der Meinung bin daß dieser Versuch Unfug und rein politisch motiviert ist:

 

Leider hat nichtmal Focus als Quelle (was für eine Überraschung) beim Verfassen des Artikels mal auf eine Karte geschaut und 10s nachgedacht. Es geht um zwei Abschnitte von 30 bzw. 45 Kilometer. Insbesondere ist ziemlich unklar warum Mercedes und Porsche sich zum testen ein anderes Bundesland suchen sollten. Die Abschnitte sind nun nicht gerade Teststrecke Nr. 1.

 

bearbeitet von amc
MUC3200GT
Geschrieben (bearbeitet)

wahrscheinlich gibt es jeweils am Beginn der Testzonen auf einmal jede Menge Auffahrunfälle, weil dann ganz Penible natürlich genau bei dem Schild abruppt abbremsen müssen und dann wird daraus geschlössen, daß man überall 120 einführen muss damit es diese Auffahrunfälle nicht mehr gibt

bearbeitet von MUC3200GT
jo.e
Geschrieben

Wie @amc schon ziemlich gut schreibt, ist das natürlich nicht korrekt geschrieben. Dennoch halte ich es für Quatsch, aus den gleichen Gründen wie schon einige Vorredner auch. Die Wahlen im März werden wohl sowieso diese populistische und unfähige Partei in die ewigen Jagdgründe schicken. :D

 

Zudem muss ich sagen, dass ich Tempo 120 wesentlich gefährlicher finde. Mich schläfert diese immer gleiche Tempo sehr schnell ein. Neulich bin ich von Dortmund nach Stuttgart zurück gefahren. Es hat auf der A45 so stark gewindet und geregnet, das nicht viel mehr als 130 ging. Also stellte ich den Tempomat auf 120 und alles war gut. Nach 30 km bin ich aber fast eingeschlafen und musste reichlich Kaffee in mich schütten. Dann 50 km vor Frankfurt war alles frei und trockene Straße. Die 170 - 190 fast durchgehend waren nicht nur schnell, ich war auch auf einmal hellwach. Sobald ich bei Sinsheim dann wieder 120 oder gar 100 für viele km fahren durfte, wurde ich wieder müde. Ich kann mir 600 km am Stück 120 km/h nicht vorstellen. Nur mit mehreren Schlafpausen :wink:

winni_328
Geschrieben

Ich kann jo.e nur beipflichten. Letztes Jahr mit 130 durch Italien, dazu noch Autobahnen die mit dem Lineal entworfen wurden. Nichts ist ermüdender. Dass es hier weniger Unfälle geben soll halte ich für ein Gerücht.

In der Schweiz gings zwar noch langsamer, dafür waren wenigstens ein paar Kurven drin ;)

 

matelko
Geschrieben

 

vor 13 Minuten, amc sagte:

Leider hat nichtmal Focus als Quelle (was für eine Überraschung) beim Verfassen des Artikels mal auf eine Karte geschaut und 10s nachgedacht. Es geht um zwei Abschnitte von 30 bzw. 45 Kilometer.

Ja, ja, amc. "Nur ein bisschen" und "Nur zu Versuchszwecken" ist in BaWü eine beliebte Beschwichtigung. So entstehen seit ca. 2 Jahren in den Randgebieten des Landes auf landeseigenen Landstraßen zahlreiche abgegrenzte Fahrradspuren in beiden Fahrtrichtungen, ohne allerdings die Straße insgesamt auszubauen. Die Folge: Der KFZ-Verkehr wird außerorts auf 70 km/h limitiert. "Nur ein bisschen" und "Nur zu Versuchszwecken" ist die Verlautbarung. Aber glaubt denn ernsthaft jemand, daß nach Versuchsende wieder zurückgebaut wird? Selbst wenn das Versuchsergebnis keine Rechtfertigung für eine Belassung hergibt? Auch hier ein Beispiel aus BaWü: In einem Vorort von Ulm hat man auf der Hauptdurchfahrtsstraße ein Tempolimit von 30 km/h eingeführt. Die Bürger und sogar die Anlieger protestierten aus gutem Grund - erfolglos. Sie gingen vor Gericht - und das Gericht hat entschieden, daß das Tempolimit tatsächlich rechtswidrig ist. Trotzdem werden die Schilder nicht abgebaut - die Verantwortlichen denken garnicht daran und geben das auch ganz offen zu. Tja, und nun? "Nur ein bisschen" und "Nur zu Versuchszwecken" kann ich mittlerweile nicht mehr hören!

 

Gast amc
Geschrieben
vor 32 Minuten, matelko sagte:

 

Ja, ja, amc. "Nur ein bisschen" und "Nur zu Versuchszwecken" ist in BaWü eine beliebte Beschwichtigung.

Mag alles sein - aber "Generelles Tempolimit auf Baden Württembergs Autobahnen" wenn es um ca. 75 Kilometer, verteilt auf zwei Autobahnen geht, dann ist das schon ein wenig arg dick aufgetragen. :wink: 

Thorsten0815
Geschrieben

Solche Schlagzeilen erhöhen halt die Auflage/Klicks!

chip
Geschrieben

Leider ist der Grundtenor dass der Individualverkehr immer mehr gebremst wird früher gab es z.b. In Düsseldorf auf einer großen hauptstr. 2 spuren in jede Richtung bei mäßiger Bebauung bzw. Etlichen baulücken heute ist alles zugebaut und eine Spur ist Zug. Der Straßenbahn völlig weggefallen. Ergebnis immer voll immer Stau. 

 

Beispiel 2 ich fahre von Mönchengladbach nach Neuss über die b230 Tempo 100 plus Mehrzweckspur am Rand. LKWs oder Traktoren lassen sich prima überholen und man kommt flott voran. Selbst wenn jemand aus dem Gegenverkehr gleichzeitig überholt ist grnug Platz. Ohne triftigen Grund wird die Straßen grade saniert, der mehrzweckstreifen fällt weg es bleibt auf gut 10 km eine kleine Landstraße mit max. Tempo 70 über wahrscheinlich noch mit Überholverbot.

 

das sind nur zwei Beispiele von tausenden und immer (oder meistens) wird es für Autofahrer schwerer statt einfacher und dieser Trend muss endlich aufhören, statt überall Tempolimits aufzubauen muss sinnvoll abgebaut werden und der Verkehr muss endlich sinnvoll beschleunigt werden anstatt ihn immer mehr einzubremsen. 

JaHaHe
Geschrieben
vor 2 Stunden, winni_328 sagte:

Ich kann jo.e nur beipflichten. Letztes Jahr mit 130 durch Italien, dazu noch Autobahnen die mit dem Lineal entworfen wurden. Nichts ist ermüdender. Dass es hier weniger Unfälle geben soll halte ich für ein Gerücht.

In der Schweiz gings zwar noch langsamer, dafür waren wenigstens ein paar Kurven drin ;)

 

Also in Italien bin ich auf der Autobahn noch nie 130 gefahren.....

JoeFerrari
Geschrieben (bearbeitet)

Ich kenne die Situation recht gut (naheliegenderweise) aus den Niederlanden. Und die sind a) mindestens genauso dicht besiedelt und haben b] keine Maut. Natürlich führt erhöhte Verkehrsdichte zu größeren Risiken, aber wenn alle mehr oder minder gleich dahin rollen sind die Gefahren definitiv geringer (außer ihr schlaft ein).

 

Mittelfristig wird sich das Thema aber über das teilautonome bis zum vollautonomen Fahren eh erledigen.

Und wer immer noch meint, dazu werde es nie kommen, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann ;)

 

Und damit in Zusammenhang stehen wird auch ein weiter zurückgehender Anteil von Menschen, die ein eigenes Auto besitzen.

 

Das Ziel von Uber, Faraday und anderen Firmen wird eh sein, vollautomatische Taxen zu betreiben. Quasi der individualisierte ÖPNV. Klar, selbest gefahren wird dann noch mit H-Kennzeichen am Sonntag ... Da machts dann auch noch Spass.

 

BTW@matelko: Die Spritpreise sind so tief wie lange nicht mehr.

 

~~~~~~~

P.S. Es handelt sich hier ja eh nur um einen Versuch auf einem Teilstück, wie es sie schon oft gab und unser zudem hat sich unser achso doller BuVMin ja eh schon ablehnend hierzu geäußert, was natürlich auch am falschen Parteibuch liegen dürfte... Dafür fördert er ja auch 15x mehr Ladesäulen an der AB in Bayern denn in BW. Ein Schelm wer böses dabei denkt....

 

 

bearbeitet von JoeFerrari
san remo
Geschrieben

Parteibuch, nächste Wahlen, Grün Rot, falsches Parteibuch, abgewirtschaftet, der Anfang vom Ende,

 

schöner Stammtisch hier.

 

standort48
Geschrieben (bearbeitet)
Machen wir uns nicht's vor...fangen wir auch KEINE
Emotionale Diskussion's Spirale an..
Zuerst wurden in den letzten Jahren die Befürworter hierfür über Regional/ Komunal/Landtags/und schlussendlich Bundestagswahlen politisch immer stärker...welche ja von "UNS" gewählt wurden !!!
Was zur Folge hatte, dass eben jene....z.B. dieses für sie sooo elementar wichtige "Downsizing" allmählich durchsetzen konnten.

Nun endlich kommt...wie soll es anders sein der nächste Schritt..

nach diesem wird nun das (pst/pst tuschel.gif...was man ja bereits bereits jetzt schon als Ergebnis kennt).....
sogenannte Finale angesetzt....weil es unter dem nun vorliegendem Testergebnis "Gezwungener Maßen" zum Schutze von ......na was wohl???
eingeführt werden muss...
Dass war's
__________________
bearbeitet von standort48
corniche
Geschrieben

<Also in Italien bin ich auf der Autobahn noch nie 130 gefahren..... <

@ Jahahe, richtig, Italien ist das Land wo man auf Autobahnen noch richtig schnell fahren kann. Die Italiener sind keine Oberlehrer und die Lkw fahren rechts. Fahre mehrmals im Jahr nach Florenz und es ist traumhaft dort zu fahren.  Zivilstreife und Heckenschützen mit Radar gibt es dort auf Autobahnen nicht. Radarkästen werden rechtzeitig angeündigt.

Aber die im Ländle haben ja das gewählt - wir können alles ausser........;-)

Gruss, Walter

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