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quax

Macht euch Autofahren noch Spaß?

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quax
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Hallo,

ich bin 46 Jahre und bin seitdem 18. Lebensjahr fasziniert von Autos. Seit nun mehr als vier Jahren, fahre ich einen Wiesmann MF3 und habe einen Freelander als Alltagsgefährt. Davor hatte ich alles mögliche an Fahrzeugen (Oldtimer, Exoten, Cabrio...)

Obwohl der Wiesmann ein absoluter Traum für mich ist, und ich gerne eine Runde damit fahre, merke ich so langsam, dass mir das Autofahren immer weniger bedeutet. Das Verkehrsaufkommen erlaubt es kaum noch flüssig von A nach B zu kommen. Hinzukommen dann noch die zahlreichen 70 km/h Schilder auf Landstraßen.

Ganz früher fuhr ich auch gerne Motorrad, doch die Faszination hatte bei mir auch dort irgendwann nachgelassen, weil ich es irgendwie doof fand, nix von der Umgebung mitzubekommen und immer mit den Augen am Straßenverlauf klebte.

Das Motorradfahren empfind ich als ziemlich sinnfrei, habe mich aber gerne an Motorradtreffs gestellt, um mit anderen Benzingespräche zu führen.

Wie geht es Euch so? Oder ist das bei mir der Anfang einer Midlife-Crisis?

Viele Grüße

Claus

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Grobi
Geschrieben

Hallo Claus,

kann Deine Gedanken nachvollziehen. Ich bin in einer ähnlichen Altersklasse wie Du unterwegs (48) und habe in den letzten Jahren das Autofahren bewußt reduziert, eben weil es mir Spaß macht. Hört sich paradox an, aber wenn ich Auto fahre, soll es auch Spaß machen. Die Pendelei zur Arbeit z.B. kann ich zum Glück mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigen. Den Stau zwei Mal pro Arbeitstag tue ich mir nicht mehr an, jedenfalls nicht im eigenen Auto.

Die Spaßtouren am Wochenende oder nach Feierabend bei schönem Wetter machen dann umso mehr Spaß :-))!

Gast Wiesel348
Geschrieben

Zwar bin ich praktisch gleich alt und fahre seit 11 Jahren ebenfalls einen Wiesmann Roadster MF3.

Im Alltag ist das Autofahren mehr Mittel zum Zweck. Trotz BMW kommt die Freude am Fahren nicht wirklich auf. Wenn es das Wetter und meine Agenda zulassen, fahre ich lieber mit meinem schnellen eBike zur Arbeit.

Fernab der Hauptverkehrsachsen auf kurvigen Land-(Pass)strassen geniesse ich umgekehrt jeden Meter im Wiesel. Der Wagen macht mir auch nach 11 Jahren immer noch Spass wie am ersten Tag. Aber eben nur in der Freizeit.

K-L-M
Geschrieben

Hallo Claus mit "C"

Kommt natürlich stark auf die Gegend an in der Du wohnst. Ziehe um ins Allgäu!!! :wink:

Da macht mir das immer Spaß!

Ansonsten genieße die Zeit in der Du noch richtig aktiv bist.

Schau mal hier :

http://www.carpassion.com/verschiedenes-ueber-autos/57699-zeit.html

Gruß

Klaus mit "K"

Allgoier
Geschrieben

Bei mir steht die 3 noch davor, jedoch habe ich absolut keine motivation mehr zu fahren.

Es sind eher zwangsfahrten, damit die Kisten bewegt werden. Im großen und ganzen pro Jahr 300-700 km je Auto !

Und das seit ca. 3 Jahren so.

Macht mir eben kein Spaß mehr, weil:

- Langweilig

- viele Mitmenschen reagieren negativ

- möchte die Autos danach nie putzen, dann lieber stehen lassen, wenn sauber

Aber ich würde die Autos niemals verkaufen/hergeben. Zum anschauen sind sie einfach viel zu schön.

Habe zudem noch 2 Harley Davidson stehen, aber außer die fahrt zum 2-jährigen TÜV ist mehr nicht drin, weil: "einfach kein Bock" :???:

Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man was schon über längere Zeit besitzt, wird es einfach langweilig.

Träume zwar gerne von anderen Sportwagen wie Porsche 918, Aventador, F458, ... aber ich glaube, ich würde mir sowas nie kaufen, da sie doch nur rumstehen...

ilTridente
Geschrieben

Ach mir gehts auch so, werde 48 und früher war das alles irgendwie entspannter . Motorrad fahren kommt nach einem 12-fachen Beinbruch eh nicht mehr in Frage .

Autos ist eh schwierig , meine Freund fragen eh bei mir wo da ne Steigerung wäre , ok lassen wir mal die Koenigsegg oder Aventador , F12 aussen vor . Nach mehren Porsche , Corvette , Ferrari und Maserati fehlt mir eh die Motivation und durch die ständige Verkehrzunahme wird es nicht einfacher .

Dann ist da Familie und die Zeit die fehlt mal um auf Treffen oder ähnliches zu fahren .

Fahre ich mal über 200 , meckert eh meine Frau .

Was waren früher 180km/h in meinem Ascona so aufregend ...

360erfreak
Geschrieben

Diese Frage beantworte ich mir in letzter Zeit immer öfters mit "Nein".

Auch macht es einen Unterschied ob man fahren muss (Alltag) oder ob man fahren möchte (Spaß). Den Spaß lasse ich mir so leicht nicht nehmen aber auch da trübt sich das Bild langsam ein.

Komme gerade von einer knapp 100 KM Strecke zurück, die ich geschäftlich erledigen musste. Alleine da waren auf den ca. 60 Autobahnkilometer mehrere grenzwertige Situationen die ich beobachten konnte. Gedankenlosigkeit beim Spurwechsel, Egoismus beim permanent auf der mittleren Spur tuckern, Blinken ist sowieso völlig aus de Mode, beim Einfädeln auf die Autobahn gleich fett über die durchgezogene Linie und noch einen Transporter leicht geschnitten usw. Wie gesagt, das alles nur bei 60 Kilometern Autobahn.

Dann sind wir in BW auch völlig Blitzer verseucht. Selbst ein Kaff wie meines mit ca. 4.000 Einwohnern hat schon drei permanente Blitzer. Zwischen den Ortschaften dann noch mobile Messungen. Nicht, dass ich permanent rasen müsste oder immer oberhalb der Limits unterwegs bin. Nein, ich bin seit 30 Jahren ohne Punkte unterwegs. Ticket gabs höchstens mal fürs versehentliche Falschparken. Es ist die Willkür mit der Abgezockt wird.

In der Gesamtbetrachtung macht es also immer weniger Spaß. :(

vespasian
Geschrieben (bearbeitet)

Jede Fahrt macht mir Spaß. Jede.

Weil ich mir Zeit nehme.

Weil ich mich nicht hetzen lasse.

Weil ich für jede Fahrt das Auto bewußt auswähle.

Weil ich gerne schnell fahre wenn die Straßen frei sind.

Und weil ich, wenn ich schnell fahren will, auch am Sonntag frühmorgens losstarte wenn alle Straßen leer gefegt sind.

Weil ich auch gerne langsam fahre und die Gegend geniesse.

Weil ich auch im Regen und unter der Woche Oldtimer benutze.

Weil das Führen eines älteren Fahrzeuges eine geradezu sinnliche Komponente hat.

Weil ich kleine Nebenstraßen bewußt auswähle anstatt die diretissima mit all dem Verkehr.

Weil mich der Verkehr nicht stört, der ist eben da oder nicht - was soll's.

Weil ich einfach die Fenster oder das Dach aufmache und mit allen Sinnen die Luft einer kleinen Landstraße geniesse.

Weil ich mich beim Aufschliessen des Autos darauf freue, den Motor zu starten.

Weil ich mich beim Start darauf freue, wenn der Motor warm ist.

Und weil ich mich dann darauf freue, den Motor richtig auszudrehen.

Weil ich mich über jeden Schaltvorgang freue.

Weil...

Weil...

Weil..

Ja. Das macht Spaß. Und Freude. Und ist ein schönes Stück Lebensqualität. Stau, Verkehrsdichte, Menschen und Vorschriften hin oder her. Juhu, in 2015 werde ich bis zum ersten Salz noch viele schöne Kilometer zurücklegen!!!

bearbeitet von vespasian
LittlePorker-Fan
Geschrieben

Kommt wirklich stark auf die Gegend an,

hier im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm,

mit seinem Bauwahn an Gewerbegebieten und Kolonistensiedlungen der zahlreichen Städteflüchter aus München, Augsburg, Nürnberg, Ingolstadt usw.

eingefasst mit einer Infrastruktur Stand 1970

auf der sich zahlreiche Mautflüchtige LKWs der Bundesstraßen und der beiden Autobahnen tummeln

Baustellenfahrzeuge der aufzuwertenden ICE-Bahnstrecke München-Nürnberg

und der auszubauenden Autobahn A9

unseren lustigen, geldigen Bauern, die neben Hopfen

nun auch das Biogas entdeckt haben,

womit man das ganze Jahr über seinen -dreckbeladenen-

60 km/h-Traktor fahren kann ("Boah - 900er Reifen")

und den unterirdischen Straßen (hab ich das schon erwähnt?)

da bleibt der Spaß durchaus auf der Strecke.

Zumindest mit dem Sportwagen O:-)

Aber mit einem Geländewagen ist es hier recht witzig. Wenn alle mit Dreck, Kies und Splitt spielen

- dann muss man eben mitmachen ... dann wirds wiederum lustig!

Seitdem ich gelernt habe mit anzupassen ... keine Probleme mehr

und der Spaß ich auch wieder da X-)

Stig
Geschrieben

Gutes und interessantes Thema! :-))! Danke an den "Eröffner".

Früher, in meinen 20iger, konnt ich stundenlang einfach nur so umher fahren und hatte daran enorm Spass. Klar - gerade in der Schweiz - wurden die Gesetze extrem restriktiv, aber schon nur im Auto zu sitzen und wie man heute so schön sagt "zu cruisen" war für mich dazumal das Grösste. Heute (in bin nun Ende 30) setz ich mich dafür lieber aufs Rennrad und geniesse unsere tolle Landschaft (und mein Bike).

Bei der Faszination und Freude ab einem Auto geht's mir heute primär nicht mehr nur ums fahren, sondern mehr um das ganze Drumherum. Es ist das Suchen danach, das darüber diskutieren und lesen, das Besitzen, das Pflegen und eben doch auch das ab und zu damit fahren, was die Freude bereitet.

Demnach plane ich heute meine Touren viel bewusster, so dass eigentlich der Weg das Ziel ist. Ich würde heute nicht mehr eine 300km-Pässe-Tour machen ohne einmal anzuhalten oder auszusteigen. Vielmehr versuche ich heute die Ausfahrt mit einem Erlebnis (keine Panne) zu verbinden, sei es eine gute Gaststätte, einen Anlass oder ein Museum.

chip
Geschrieben

Das waren noch Zeiten, in denen man nur zum Spass gefahren ist. Da gab es verbleites Benzin, die gute DM und der Sprit war preiswert und die Straßen waren frei. Kein Gefummel am Navi, keine Massenhafte Smartphone Zombie Kolone auf der Bahn. Leider hat sich das Thema Fahrspaß in den letzten Jahren hier im Rheinland rund um Düsseldorf fast völlig erledigt und es ist wichtiger ein modernes Navi mit Real Time Traffic Infos zu haben als ein flottes Auto. Der Verkehr ist zu jeder Tageszeit extrem und das verleidet mit zig. unnötigen Limits und Bevormundungen den Fahrspaß schon sehr. Da ist die Eifel, das Sauerland oder das Allgäu wirklich noch schöner aber eben nicht für jeden mal eben zum Spaß zu erreichen.

806
Geschrieben

... eigentlich hätte da doch sofort ein "ja" stehen müssen, oder?

Ich zögere aber - obwohl ich in einer gesegneten Gegend wohne (Pfalz mit Pfälzer Wald in ca. 20 Minuten Entfernung, Elsaß in 3/4 Stunde erreicht) und mein Fuhrpark dazu paßt.

Die AUTOS machen mir alle Spaß, egal, ob alt oder neu. Hab' so lange daran herumgebaut, bis sie mir passen.

Das FAHREN macht mir auch Spaß, sowohl gemütlich (aber konzentriert und immer auf gute Linienwahl achtend) oder auch beherzter.

Das PFLEGEN erfreut mich ebenso - selbst und im (gepflegten) Kontakt mit meinen Werkstätten; lange gesucht und jetzt für jeden Bedarf den passenden Betrieb an der Hand.

Das UNTERWEGSSEIN an sich macht mir einen Heidenspaß, sowohl alleine wie mit Freunden. Im Zug oder Flieger ist man zwar auch unterwegs, aber nur Passagier und das nimmt der Fortbewegung aus meiner Sicht viel Reiz.

Da ich so gut wie keinen Berufsverkehr erleben muß und in einer Kleinstadt wohne, empfinde ich schon eine zweite oder gar dritte Rotphase an der Ampel als Stau und in Staus selber verbringe ich tunlichst überhaupt keine Zeit (im jahr vielleicht zusammen zwei oder drei Stündchen).

Aber die MITFAHRER (nicht im Auto, sondern die um mich herum) werden immer schräger. Sinnlos im dichten Verkehr drängelnd, dann beim Freiwerden links verhungernd, mit Nebelschlußleuchte bei Regen nach hinten "absichernd", mit dem gar nicht smarten Smartphone abgelenkt herumeiernd, plan- und gedankenlos unsinnig herumgurkend, vom Verständnis für Maschine und Verkehr gänzlich unbeeinträchtigt - das nervt und wird immer mehr.

Die STRASSEN nerven immer mehr, so miserabel erhalten und unterhalten wie sie sind. Defekte nur billigst kaschiert, um viele interessante Streckenführungen durch Begradigungen und "Ertüchtigungen" beraubt und dazu zumindest außerhalb des Heimatgeläufs auch noch immer "verblitzter" nehmen sie dem Fahren völlig den Spaß.

Je hochmotorisierter das Auto, desto eher droht der Spaßverlust. Irgendwann gurkt man lieber mit Vollgas in einem anämisch-untermotoriserten Citroen Cactus herum (mit 82 PS echt der "Burner" ...) und hat seine Ruhe.

Markus

Fabienne
Geschrieben

Ich bin 54 Jahre und schon seit der Kindheit verrückt nach schnellen Autos.

Beruflich bin ich bis vor 8 Jahren noch 60000 km jährlich gefahren und an jedem Wochenende noch nach Holland.

Heute bin ich froh, nur noch 30000 km fahren zu müssen.

Wenn ich mein Auto bewege dann fahre ich ca. 60 km, das sind 2 Runden.

Bei der ersten Runde warmfahren und nach Kontrollen gucken.

2 Runde Gas geben. Das reicht mir oft.

Ich finde es schön, wenn ich abends in die Garage fahre und er steht links geputzt und glänzend, dann habe ich ein lächeln auf den Lippen und der Feierabend kann beginnen.

PS. Mein Vater erzählt oft, als in den 70 Jahren einige autofreie Sontage waren, hätte ich Angst gehabt, wenn ich 18 wäre, gäbe es keinen Sprit mehr.

ilTridente
Geschrieben
Jede Fahrt macht mir Spaß. Jede.

Weil ich mir Zeit nehme.

Weil ich mich nicht hetzen lasse.

Weil ich für jede Fahrt das Auto bewußt auswähle.

Weil ich gerne schnell fahre wenn die Straßen frei sind.

Und weil ich, wenn ich schnell fahren will, auch am Sonntag frühmorgens losstarte wenn alle Straßen leer gefegt sind.

Weil ich auch gerne langsam fahre und die Gegend geniesse.

Weil ich auch im Regen und unter der Woche Oldtimer benutze.

Weil das Führen eines älteren Fahrzeuges eine geradezu sinnliche Komponente hat.

Weil ich kleine Nebenstraßen bewußt auswähle anstatt die diretissima mit all dem Verkehr.

Weil mich der Verkehr nicht stört, der ist eben da oder nicht - was soll's.

Weil ich einfach die Fenster oder das Dach aufmache und mit allen Sinnen die Luft einer kleinen Landstraße geniesse.

Weil ich mich beim Aufschliessen des Autos darauf freue, den Motor zu starten.

Weil ich mich beim Start darauf freue, wenn der Motor warm ist.

Und weil ich mich dann darauf freue, den Motor richtig auszudrehen.

Weil ich mich über jeden Schaltvorgang freue.

Weil...

Weil...

Weil..

Ja. Das macht Spaß. Und Freude. Und ist ein schönes Stück Lebensqualität. Stau, Verkehrsdichte, Menschen und Vorschriften hin oder her. Juhu, in 2015 werde ich bis zum ersten Salz noch viele schöne Kilometer zurücklegen!!!

ich beneide Dich ( im positiven Sinne )

hugoservatius
Geschrieben

Mir macht das Autofahren großen Spaß!

Jeden Tag und immer wieder.

Ich lebe (vorwiegend) in Berlin, einer etwas chaotischen Großstadt mit erstaunlich gut fließendem Verkehr, natürlich gibt es hier auch Staus und Ärgernisse, aber Verkehr ist ein Zeichen für Leben und ich lebe sehr bewußt in dieser Stadt und auch ziemlich in der Mitte.

Ich freue mich morgens darauf, mit meinem hugogrünen Smart ins Büro zu fahren, das Auto mag ich, die Strecke ist schön und Parkplatzsorgen habe ich auch relativ wenige.

Auf meinen recht zahlreichen Fahrten durch die Innenstadt suche ich mir oftmals die Strecken aus, die besonders schön sind, eine Prachtstraße wie den Kaiserdamm hinunter zu fahren, ist ein Genuß und macht mir immer wieder klar, daß ich sehr privligiert bin, in einer der interressantesten Städte Europas zu wohnen.

Ich genieße es genauso, weitere Strecken wie nach Dresden, Leipzig oder Hamburg mit einem der anderen Autos zu fahren, ich genieße die Abwechslung, in einem anderen, schönen Auto zu sitzen und dieses zu bewegen, ich suche mir oftmals auch bei solchen Fahrten die landschaftlich reizvolleren Routen aus.

Ich fahre auch sehr gerne sehr viel weitere Strecken, gerne auch ganz alleine, der sinnliche Genuß, mit einem besonderen Auto zu verreisen, gibt mir ein wunderbares Gefühl von Freiheit, ein Road-Movie im Kleinen.

Und die besonderen Momente, wenn ich Sonntag frühmorgens das Cabrio aus der Garage hole und vor dem Brötchenholen eine zügige Runde durch das Havelland drehe, ganz alleine und mit Händel-Opern im Radio, die Paßfahrten im Sportwagen, die nächtlichen Fahrten im Sommer mit geöffnetem Verdeck durch die erleuchtete Großstadt, die Fahrt mit Freunden zum Abendessen auf dem Land in einer großen, alten Limousine, das sind die Highlights des Autofahrerlebens, die ich nicht missen möchte.

Ja, ich fahre außerordentlich gerne Auto!

Lebensfrohe Grüße, Hugo.

TPO
Geschrieben
Kommt natürlich stark auf die Gegend an in der Du wohnst. Ziehe um ins Allgäu!!! :wink:

Da macht mir das immer Spaß!

Kann ich nur so unterschreiben, die Gegend ist entscheident!

Ich wohne am Ostufer vom schönen Chiemsee und pendel täglich in den Münchner Süden, jeden Tag 180km Autobahn insgesamt.

Stadtverkehr und Autobahn sind inzwischen leider notwendiges übel, einzig der Radiosender B5 Aktuell und die MP3 Sammlung machtens erträglich.

Die Landstraßen im Chiemgau und in den Alpen sind aber wirklich schön, machen viel Spaß und bringen mir persönlich auch ein Stück Entspannung. Bei kleineren Besorgungen fahre ich auch gerne mal einen Umweg, einfach des Fahren willens.

Sicher gibts auch hier Schleicher und Leute die einen nerven, aber nach spätestens 3 Minuten ergibt sich immer eine sichere Überholmöglichkeit und dann gehts gut gelaunt weiter. :-))!

308vs355
Geschrieben

ich finde das Thema auch sehr interessant, geht es doch darum, ob die Sportwagen in der Garage zum Anschauobjekt verkommen oder doch noch ab und an bewegt werden.

Die Gegend ist wohl das entscheidende. Im Süden von München zählt die Gegend wohl zu den landschaftlich schönsten, aber das Fahren kannst Du knicken. Zu jeder Tag und Nachtzeit irrer Verkehr. Am Wochenende nur noch Kolonne. Sehr viele Schleicher und Antitalente unterwegs. Im Sportwagen in die Schlange einordnen und zwischen 50 und 70 dahingurken ist für mich kein Spass. Ich will nicht rasen aber zumindest zügig unterwegs sein. Spass kommt für mich auf, wenn ich mal eine Strecke mit wenigen Autos, die man dann ja auch gerne überholen kann, was auch Spass macht, einfach frei und flott fahren kann, natürlich ohne dabei Kopf und Kragen und Punkte riskieren zu müssen.

Das ist aber rund um M quasi nicht mehr möglich. Selbst der Ritt in die Alpen geht nur Wochentags und auch nur für Frühaufsteher.

Spass also negativ.

Alltagsauto, die tägliche Fahrt zur Arbeit, das hat mit Spass rein gar nix zu tun, ist einfach ein Muss.

Need 4 Speed
Geschrieben
Jede Fahrt macht mir Spaß. Jede.

Weil ich mir Zeit nehme.

Weil ich mich nicht hetzen lasse.

Weil ich für jede Fahrt das Auto bewußt auswähle.

Weil ich gerne schnell fahre wenn die Straßen frei sind.

Und weil ich, wenn ich schnell fahren will, auch am Sonntag frühmorgens losstarte wenn alle Straßen leer gefegt sind.

Weil ich auch gerne langsam fahre und die Gegend geniesse.

Weil ich auch im Regen und unter der Woche Oldtimer benutze.

Weil das Führen eines älteren Fahrzeuges eine geradezu sinnliche Komponente hat.

Weil ich kleine Nebenstraßen bewußt auswähle anstatt die diretissima mit all dem Verkehr.

Weil mich der Verkehr nicht stört, der ist eben da oder nicht - was soll's.

Weil ich einfach die Fenster oder das Dach aufmache und mit allen Sinnen die Luft einer kleinen Landstraße geniesse.

Weil ich mich beim Aufschliessen des Autos darauf freue, den Motor zu starten.

Weil ich mich beim Start darauf freue, wenn der Motor warm ist.

Und weil ich mich dann darauf freue, den Motor richtig auszudrehen.

Weil ich mich über jeden Schaltvorgang freue.

Weil...

Weil...

Weil..

Ja. Das macht Spaß. Und Freude. Und ist ein schönes Stück Lebensqualität. Stau, Verkehrsdichte, Menschen und Vorschriften hin oder her. Juhu, in 2015 werde ich bis zum ersten Salz noch viele schöne Kilometer zurücklegen!!!

Sehr gute Darstellung, genau so sehe ich das auch. Fahre im innerstädtischen Berufsverkehr bevorzugt ÖPNV, wähle aber bei anderen Strecken bewusst Zeit, Strecke und Fahrzeug und alles ist so gut, wie es sein kann.

rx7cabrio
Geschrieben

ich wohne im Rhein/Main Gebiet und bin beruflich ca. 60.000km pro Jahr unterwegs, dass da der Ein oder Andere Stau nicht ausbleibt, ist klar. Das ist natürlich nicht sehr spaßig, von den ganzen Pflegefällen, ohne Blinker, Dauer Links oder Mittenfahrer mal ganz abzusehen.

Umso mehr macht es Spaß, nach diesem Stress einfach eine Runde spazieren zu fahren, auch gerne in meine "alte Heimat", den Vogelsberg, dort gibt es viele schöne Strecken, das ganze größtenteils ohne diese Blitzverrückten, und selbst wenn mal etwas mehr Verkehr ist, macht es trotzdem Spaß das Dach offen zu haben, den Sound zu hören und das schöne, pure fahren von einem alten/älteren Auto zu genießen, ohne diesen ganzen ASR, EPS Schnick Schnack....

GT 40 101
Geschrieben

Vespasian und Hugo, ich beneide euch wirklich.

Sicher ist das eine Frage des eigenen Empfindens und der Einstellung, aber leiderkann ich für mich diese Romantik nur noch extrem selten genießen.

Aufgrund der Verkehrssituation, besonders im Großraum Stuttgart, fühle ich mich gezwungen meine Lebensgewohnheiten zu ändern:

Morgens später ins Büro und Nachmittags früher wieder raus um dem Berufsverkehr zu entgehen.X-)

Urlaubsfahrten nur noch Sonntags, egal ob Richtung Süden oder Norden.

Schnell fahren nur noch Nachts bei extrem wenig Verkehr, also praktisch gar nicht mehr. Auf der täglichen Fahrt in die Firma (28km) Capuccino, Kippe und Musik bei Tempo 100, kostet 2 Minuten und entspannt.

Der Ferrari steht fast nur noch rum, bei schönem Wetter wird im 3,0 CSI gekrochen.

Sicher vieles davon ab, wo man lebt und ob man fahren muß.

Letzten Montag war ich in Regensburg, Fahrzeit für ca. 600km 7,5 Std. Der Verbrauch meiner E-Klasse lag bei 4,8 Ltr Diesel. Ein unbefriedigender "Rekord" der zeigt, was heute auf den Strassen los ist.

Die Zeiten, in denen man "mal kurz" zum Surfen nach Zandvoort oder an den Gardasee fuhr, bleiben Erinnerung. Das kommt sicher nie wieder:-(((°

Grüße

Thomas

Caremotion
Geschrieben
Mir macht das Autofahren großen Spaß!

Jeden Tag und immer wieder.

Ich lebe (vorwiegend) in Berlin, einer etwas chaotischen Großstadt mit erstaunlich gut fließendem Verkehr, natürlich gibt es hier auch Staus und Ärgernisse, aber Verkehr ist ein Zeichen für Leben und ich lebe sehr bewußt in dieser Stadt und auch ziemlich in der Mitte.

Ich freue mich morgens darauf, mit meinem hugogrünen Smart ins Büro zu fahren, das Auto mag ich, die Strecke ist schön und Parkplatzsorgen habe ich auch relativ wenige.

Auf meinen recht zahlreichen Fahrten durch die Innenstadt suche ich mir oftmals die Strecken aus, die besonders schön sind, eine Prachtstraße wie den Kaiserdamm hinunter zu fahren, ist ein Genuß und macht mir immer wieder klar, daß ich sehr privligiert bin, in einer der interressantesten Städte Europas zu wohnen.

Ich genieße es genauso, weitere Strecken wie nach Dresden, Leipzig oder Hamburg mit einem der anderen Autos zu fahren, ich genieße die Abwechslung, in einem anderen, schönen Auto zu sitzen und dieses zu bewegen, ich suche mir oftmals auch bei solchen Fahrten die landschaftlich reizvolleren Routen aus.

Ich fahre auch sehr gerne sehr viel weitere Strecken, gerne auch ganz alleine, der sinnliche Genuß, mit einem besonderen Auto zu verreisen, gibt mir ein wunderbares Gefühl von Freiheit, ein Road-Movie im Kleinen.

Und die besonderen Momente, wenn ich Sonntag frühmorgens das Cabrio aus der Garage hole und vor dem Brötchenholen eine zügige Runde durch das Havelland drehe, ganz alleine und mit Händel-Opern im Radio, die Paßfahrten im Sportwagen, die nächtlichen Fahrten im Sommer mit geöffnetem Verdeck durch die erleuchtete Großstadt, die Fahrt mit Freunden zum Abendessen auf dem Land in einer großen, alten Limousine, das sind die Highlights des Autofahrerlebens, die ich nicht missen möchte.

Ja, ich fahre außerordentlich gerne Auto!

Lebensfrohe Grüße, Hugo.

Deine Art zu schreiben finde ich jedes mal wieder gelungen. :D Volle Zustimmung...es Lebe das Auto :D

Gast oly2905
Geschrieben

Spannendes Thema .

Wie gestern erinnere ich mich an mein erstes Auto. Mit 17 Jahren wurde es ein Golf GLS. Die Zeit bis zum Führerschein wurde mit Anpassung von Kamei Spoilern, Tieferlegung, BBS Felgen usw. genutzt. Am Wochende Auto vor die Garage gestellt und mit Freundin Stunden Musik gehört und " trocken" gefahren.

Heute belohne ich mich mit einer schönen Ausfahrt. Es zieht mich förmlich aus dem Büro. "Rumfahren" kann ich nicht mehr. Es bedarf immer einem Ziel und mit jedem Meter bläst es mir den Kopf freier. Der ein oder andere Segler kennt das.

Heute geniest mein Sohn unseren Garageninhalt wie ich mit 17 Jahren.

Vielleicht kennt der eine oder andere noch Manfred Winkelhock. Er war auch privat ein leidenschaftlicher Autofahrer. Bei Schneefall nahm er sein Auto und verabschiedete sich zum " Querfahren". Als er tragisch verunglückte waren seine Kinder sehr klein. Als sein Sohn das Autofahren begann und der erste Schnee fiel, ging er querfahren.

Will sagen: Fortbewegung ist eine wundervolle, übertragbare Leidenschaft die sich nicht in PS, Geschwindigkeit oder Marke abbilden lässt. Diese Leidenschaft erfindet sich oftmals neu oder schwindet. Die Freude das Bike zu bewegen und den Wiesmann in der Garage zu wissen ist doch ein Anlass mit Demut Danke zu sagen.

URicken
Geschrieben

Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen - ein interessantes Thema!

Für mich ist das Autofahren nur noch "lästiges Übel" wenn ich fahren MUSS. Bevorzugt nehme ich mittlerweile die öffentlichen Verkehrsmittel:

- Flugzeug für Strecken >= 400 km

- ICE für Direktverbindungen zwischen Großstädten in D

- S-Bahn für den täglichen Berufsverkehr nach FFM (aber nur im Winter)

Mein bevorzugtes Verkehrsmittel ist im Sommer das Motorrad; der Ferrari steht eigentlich nur noch rum. Und dieses Jahr wird er wohl noch länger stehen, da LEIDER der CND dieses Jahr nicht stattfindet. Das war - zumindest in den letzten Jahren - immer wieder die Gelegenheit, das Fahrzeug zu bewegen.

Zu manchen Kunden muss ich mit dem Auto fahren, da die Verkehrsanbindung nicht ideal ist! Und genau dann weiß ich, warum der Individualverkehr nur noch nervt! Auch in einer komfortablen M-Klasse ist es nicht schön, für 30 Minuten im Stau zu stehen. Ausserdem nervt die Agressivität der Verkehrsteilnehmer untereinander; da wird rücksichtslos in jede Lücke ohne Blinker eingeschert. Was interessiert der Hintermann! Ich habe im Fahrzeug eine Distronic und der Abstand wird automatisch gehalten - da kann man sicher sein, dass es immer wieder Leute gibt, die ihr Fahrzeug rücksichtslos noch in die Lücke "quetschen".

However - der Kommentare über "schlechte Autofahrer" enthalte ich mich; wir sind ja selbst immer nur die "Besten" :)

Martin360
Geschrieben

Super Thema...endlich mal wieder ein Interessantes im Gegensatz zu all den "was ist meine Schlurre noch Wert" Themen O:-)

Ich fahre richtig gerne Auto. Sowohl in der Nacht als auch am Tag bereitet mir das Autofahren immer wieder aufs neue Spaß. Eine Fahrt kann mir eigentlich nie lange genug dauern. Und das meine ich nicht weil ich daher mit Absicht langsam fahre, sondern weil es mir Freude bereitet. Auch zB die knapp 10 Stunden lange Fahrt nach Monaco oder die 6 Stunden an den Gardasee machen mir Freude und ich bin sogar eigentlich jedesmal ein wenig traurig wenn ich "schon" am Ziel ankommen:-))!

Klar gibt es Situationen wie zum Beispiel Stau oder gar Rush Hour die den Spaß ein wenig trüben.

Glücklicherweise bin ich in der herrlichen Situation dass mein Arbeitsweg kleiner als 4 KM ist und sehr Verkehrsarm. Hinzu kommt noch das ich morgens losfahre wenn die meisten Ampeln sogar noch aus sind und Mittags schaue dass ich vor der üblichen Rush Hour wieder Heim fahre.

Oder ich nehme im Sommer gleich den Roller :D Da kann man dann an den stehenden Autos einfach vorbeigondeln O:-)

Selbst in der Stadt macht es mir dank Smart als Drittwagen einigermaßen Spaß. Parkplatz findet man damit eigentlich immer und in Parkhäuser muss man keine Angst haben irgendwo anzuecken.

Gruß Martin

Gast jauno
Geschrieben

Ich muss mich anschließen - einer der herausragenden Threads in unserem Forum. Ich habe alle Beiträge mit Interesse gelesen und möchte dazu auch meinen Senf beisteuern :wink:.

Ich kenne das Fahren auf 2 oder 4 Rädern seit den 70ern. Damals war die Verkehrsdichte bei weitem nicht so hoch wie heute. Dementsprechend hatte das Fahren damals auch noch einen echten Spaßfaktor. Autofahren heute dient imho in 1. Linie der Fortbewegung von A nach B. Dazugekommen ist der explodierte Schwerlastverkehr. Spaßfahrer finden da nur schwerlich ihre Nische.

Ich fahre neben einem Alltagsauto ein Ferrari Cabrio und ein Motorrad und habe Himmel sei Dank das Privileg, in einer ländlichen und landschaftlich schönen Gegend zu leben. Staus sind hier ein Fremdwort, einige WoMos und Weintrecker in der Sommersaison, die notorisch schleichenden Elsässer ganzjährig, die sich aber alle problemlos überholen lassen. Weinberge oder Wald links und rechts, blühende Mandelbäume und ein mediterranes Klima im Sommer. Cruisen macht bei uns noch richtig Spaß. Auch die Fahrt zur Arbeit kann ich auf die Minute planen und schaue im Sommer über die Weinberge auf den Schwarzwald und bemitleide diejenigen, die sich in der dazwischenliegenden Rheinebene auf der A5 durchquälen müssen. Hier bei mir macht Fahren wirklich noch Spaß.

Das ändert sich aber schnell, sobald man ins deutsche Autobahnnetz eintritt. Eine endlose Kolonne LKWs rechts, permanent Stress durch ständig die Spur wechselnder nervöser, teils überforderter oder abgelenkter PKW-Fahrer, schwarze Limousinen links mit termingeplagten "Zeit ist Geld Insassen", die mit weit über 200 km/h von hinten anpreschen, mit weit unterschrittenem Sicherheitsabstand abbremsen und meinen Sympathicus gehörig stimulieren (obwohl ich links meist nie unter 160 unterwegs bin). Wahrscheinlich gelte ich mit dieser Geschwindigkeit links als "Kriecher" :).

Also fahre ich mit meinem Spider eigentlich nur wenig AB, cruise mehr oder weniger flott mit offenem Dach durch die weingeschwängerte Gegend und spiele meine Motorkraft nur hin und wieder beim Überholen aus. Für solch ein "Weinbergcruisen" würde jedoch auch ein 2CV mit Faltdach reichen. Wird vielleicht auch mein nächstes "Cabrio". Und dann müsst IHR alle hinter MIR herzuckeln.!! :D

Trotz alledem - mit immer noch automobilophilen Grüßen

Norbert

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