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aathon

Ferrari F12 Erfahrungsbericht nach 2 Jahren

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Thorsten0815
Geschrieben

Schön geschrieben.... Danke :-))!

kkswiss
Geschrieben

@aathon

Danke für deinen Bericht, klasse geschrieben. Kann ich auch so bestätigen, obwohl ich noch nicht so viel KM auf meinem habe. Nur den Vergleich mit Mercedes kann ich nicht nachvollziehen, da ich noch nie einen hatte.

Der F12 ist aber der gei£ste Ferrari den ich je hatte.:-))!

Wünsche dir weiterhin viel Freude mit dem Spassmobil.

aathon
Geschrieben

Ich wünsche zunächst allen Ferraristi ein Frohes Neues Jahr 2015.

Beim Lesen meines Berichtes fiel mir auf, dass ich noch vergessen habe, dass ich mit dem F12 natürlich auch meinen (selbst gefahrenen) Geschwindigkeitsrekord auf 348 km/h erhöht habe.

Es ist zwar nicht soo wichtig, aber vielleicht für den einen oder anderen durchaus von Interesse ...

kkswiss
Geschrieben
Ich wünsche zunächst allen Ferraristi ein Frohes Neues Jahr 2015.

Beim Lesen meines Berichtes fiel mir auf, dass ich noch vergessen habe, dass ich mit dem F12 natürlich auch meinen (selbst gefahrenen) Geschwindigkeitsrekord auf 348 km/h erhöht habe.

Es ist zwar nicht soo wichtig, aber vielleicht für den einen oder anderen durchaus von Interesse ...

Darf ich fragen, wie das Auto bei der Geschwindigkeit verhielt?

Hattest du ein gutes Gefühl, oder war das ein "Eiertanz"?

aathon
Geschrieben

Das Fahren bei hohen Geschwindigkeiten ist meiner Ansicht nach nicht nur von einem steifen Chassis sondern auch mit der Geschwindigkeit zunehmend von den Reifen abhängig.

Die Serienbereifung Michelin ist meiner Ansicht nach in dieser Hinsicht mit das Beste auf dem Markt.

Wie oben geschildert, kommt mit der weichen Dämpfer-Einstellung (sog. Schumacher-Einstellung) bei hohen und sehr hohen Geschwindigkeiten auf unseren mittlerweile als relativ schlecht zu bezeichnenden Autobahnen genügend Ruhe in den Wagen.

Der Wagen wird schnell gefahren vorn leichter, wie fast alle Wagen, die ich bisher gefahren habe. Aber man merkt auch die ausgeklügelte Aerodynamik im hinteren Bereich. Die macht das Gefühl des „Klebens“ auf der Strasse bei schnell gefahrenen Kurven (Autobahn) aus. Man muß sich halt vorstellen, dass die vorhandene „Be-Spoilerung“ (zum Beispiel bei den Lambos oder McLaren mehr sichtbar) im F12 nicht so sehr sichtbar ist, sondern in den Unterboden und in das aerodynamische Blechkleid eingeschneidert ist. Das macht in meinen Augen auch die funktionelle Schönheit des F12 aus.

Auf deutschen Autobahnen würde ich mit einem bei hohen Geschwindigkeiten zu leicht sich anfühlenden Wagen diese Geschwindigkeiten nicht fahren wollen. Außerdem muß man auch oberhalb 300 km/h relativ viel (z. B. in Bezug auf 250 km/h oder 280 km/h) Bremsweg einkalkulieren.

Ich habe das Gefühl, das der V12 oberhalb von 280 km/h überhaupt erst gegen nennenswerten Widerstand arbeitet und die Maschine unter (Voll-)Last einen noch aggressiveren Klangteppich um das Auto legt. Scherzhaft kann man glauben, dass in Tunneln und schnell unter Last gefahren der V12-Motor eine imposante Klangkulisse ausbreitet, die eine gewisse paralysierende Wirkung auf andere Verkehrsteilnehmer hat und damit das Fahren sicherer macht.

Wenn hier im Forum genügend Ferraristi einmal ungestört (von rechtsfahrenden Schläfern und anderen Unwägbarkeiten auf deutschen Autobahnen) ihren Wagen ausfahren wollen, würde ich NARDO empfehlen. Mit ca. 10 Teilnehmern könnte ich versuchen, einen Kontakt diesbezüglich zu nutzen, um die Strecke vielleicht für einen oder zwei Tage zu bekommen. Die ist nämlich für die Öffentlichkeit nicht zugänglich (in der Regel). Ich würde mich auch einmal freuen, wieder in Ruhe das Gaspedal unten lassen zu können um die „letzte“ Höchstgeschwindigkeit meines F12 zu ermitteln. Ich glaube, der F12 schafft 350 km/h sicher und vielleicht auch noch was drüber.

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Schwarzer-Hund
Geschrieben

...klasse geschrieben... :)

kkswiss
Geschrieben
Wenn hier im Forum genügend Ferraristi einmal ungestört (von rechtsfahrenden Schläfern und anderen Unwägbarkeiten auf deutschen Autobahnen) ihren Wagen ausfahren wollen, würde ich NARDO empfehlen. Mit ca. 10 Teilnehmern könnte ich versuchen, einen Kontakt diesbezüglich zu nutzen, um die Strecke vielleicht für einen oder zwei Tage zu bekommen. Die ist nämlich für die Öffentlichkeit nicht zugänglich (in der Regel). Ich würde mich auch einmal freuen, wieder in Ruhe das Gaspedal unten lassen zu können um die „letzte“ Höchstgeschwindigkeit meines F12 zu ermitteln. Ich glaube, der F12 schafft 350 km/h sicher und vielleicht auch noch was drüber.

Danke. Das ein Auto vorne leicht wird ist klar, interessant ist, dass du wohl trotz leichtem Vorderwagen kein Problem mit der Spurteue hattest.:-))!

Nardo ist für mich keine Option, wenn feile ich lieber an zehntel-Sekunden an den Rundenzeiten.

SManuel
Geschrieben

Da habe ich ein Bericht von AutoBild.

Auf eine andere Art.

patsnaso
Geschrieben

Das ist doch vom FF, nicht vom F12

ilTridente
Geschrieben

Danke für den Bericht, das Lesen hat einfach nur Spass bereitet . Einzig zu 100% kann ich mich mit dem Heck nicht anfreunden , aber das liegt ja nicht an Dir :D

kkswiss
Geschrieben

Ich habe heute bei meinem mal die Standplatten rausgefahren.O:-)

Möchte aber mal ein Lob an Ferrari über Multimediasystem loswerden.

Meine Tochter hat mir auf mein Natel Spotify installiert. Den Musikstreamdienst habe ich schon lange daheim.

Das Musikhören funktioniert genau so gut wie Musik aus der Musikbibliothek aus dem Natel.

Sogar gleiche Bedienung.

Man kann über das Multimediasystem, oder das Lenkrad (Bedientasten auf der Rückseite vom Lenkrad) Spotify ohne Einschränkungen bedienen.

Laut, Leise, Titelsprung alles ist möglich.

Egal ob man mit Spotify streamt, oder runtergeladene Playlisten bedienen möchte.

Anschluss über Bluetooth mit dem Natel, völlig problemlos.

Thorsten0815
Geschrieben
Ich habe heute bei meinem mal die Standplatten rausgefahren.O:-)

Möchte aber mal ein Lob an Ferrari über Multimediasystem loswerden.

Meine Tochter hat mir auf mein Natel Spotify installiert. Den Musikstreamdienst habe ich schon lange daheim.

Das Musikhören funktioniert genau so gut wie Musik aus der Musikbibliothek aus dem Natel.

Sogar gleiche Bedienung.

Man kann über das Multimediasystem, oder das Lenkrad (Bedientasten auf der Rückseite vom Lenkrad) Spotify ohne Einschränkungen bedienen.

Laut, Leise, Titelsprung alles ist möglich.

Egal ob man mit Spotify streamt, oder runtergeladene Playlisten bedienen möchte.

Anschluss über Bluetooth mit dem Natel, völlig problemlos.

Ja, gestern sind wir auch ein wenig gefahren. 16° :-))!

Für Standplatte Reifen stand aber noch nix lange genug bei uns. O:-)

Das Lob müsste aber an Deine Tochter gehen. Für das Consulting. :D

aathon
Geschrieben

Ganz kurzer Vergleich F12 Berlinetta - 458 Italia

Ich hatte gestern die Gelegenheit, einen neuen 458 Italia zu fahren. Meine Strecke führte über 500 km mir gut bekannte Autobahn. Also gute Vergleichsmöglichkeiten zum F12.

Die Karosserie wirkt im Vergleich nicht nur kleiner, sie ist es auch. Der Wagen hat reichlich Platz, auch auf 2m-Streifen in Autobahnbaustellen. Man sitzt gefühlt noch tiefer, mehr GoKart-Feeling. Für Koffer hat der 458 deutlich weniger Stauraum als der F12.

Der Motor läuft im Stand etwas unruhiger, 8-Zylinder eben. Durchzug ist gut, die (wohl gewollt eingespielten) Drehzahlresonanzfrequenzen beim Durchzug aus niedrigen Drehzahlen fühlt man auch unter den Pedalen, ziemlich laut im Ohr, aber nicht störend. Der V12 des F12 ist da wie ein Philharmonie-Orchester über das ganze Drehzahlband. Der 458 ist -wie erwartet- sehr kurvenwillig. Auf schlecht geteerten und ausgefahrenen Abschnitten der A3 in der Eifel wird der Italia allerdings etwas unruhiger als der F12.

Der Motor klingt ganz gut, macht aber gefühlt mehr Krawall als er Leistung abgibt. Ich habe manchmal verwundert auf die Anzeige geschaut, dass bei gefühlten 280 km/h gerade mal 229 km/h anstanden. Der F12 gibt sich ab 250 km/h deutlich souveräner und hat auch oberhalb 300 km/h einfach mehr Leistung (und vielleicht auch die bessere Aerodynamik ?).

Der Verbrauch ist deutlich niedriger als bei der Berlinetta, man könnte die 500km wohl mit einer Tankfüllung schaffen. Ich habe zwar einen Tankstopp eingelegt, aber die Tankanzeige mit den gelben Kästchen läßt die Vermutung zu.

Noch ein ganz subjektiver Eindruck von mir:

Der 458 Italia scheint auf Frauen (auch junge) mehr Eindruck zu machen als der F12. Ich wurde auffallend oft von dem Frauen-Typ „Studentin“ während der Fahrt mit Daumen-hoch-Gesten und den Aufforderungen, „Krawall“ zu machen, beaufschlagt. Mit dem F12 ist mir das in der ganzen Zeit (ca. 2,5 Jahre) nicht passiert. Der F12 kommt nach meiner Erfahrung mehr bei Männern gut an, die ihn fotografieren und sich für die F1-Schaltung etc. interessieren.

Alles in allem bin ich mit meinem F12 nach dem Vergleich sehr zufrieden. Für meine Belange (Autobahn, Platz für Koffer) ist die Berlinetta eindeutig die bessere Wahl und ich finde den F12 auch schöner. Für einen Motorenliebhaber ist ein Ferrari-V12 sowieso eine eigene Welt.

kkswiss
Geschrieben

Der hier ist auch etwas über zwei Jahre unterwegs, und zwar extrem viel!:-o

 

 

IMG_0805.PNG

MarcusF12BTA
Geschrieben
Am 1.1.2015 um 15:29 schrieb aathon:

Das Fahren bei hohen Geschwindigkeiten ist meiner Ansicht nach nicht nur von einem steifen Chassis sondern auch mit der Geschwindigkeit zunehmend von den Reifen abhängig.

Die Serienbereifung Michelin ist meiner Ansicht nach in dieser Hinsicht mit das Beste auf dem Markt.

 

Wie oben geschildert, kommt mit der weichen Dämpfer-Einstellung (sog. Schumacher-Einstellung) bei hohen und sehr hohen Geschwindigkeiten auf unseren mittlerweile als relativ schlecht zu bezeichnenden Autobahnen genügend Ruhe in den Wagen.

 

Der Wagen wird schnell gefahren vorn leichter, wie fast alle Wagen, die ich bisher gefahren habe. Aber man merkt auch die ausgeklügelte Aerodynamik im hinteren Bereich. Die macht das Gefühl des „Klebens“ auf der Strasse bei schnell gefahrenen Kurven (Autobahn) aus. Man muß sich halt vorstellen, dass die vorhandene „Be-Spoilerung“ (zum Beispiel bei den Lambos oder McLaren mehr sichtbar) im F12 nicht so sehr sichtbar ist, sondern in den Unterboden und in das aerodynamische Blechkleid eingeschneidert ist. Das macht in meinen Augen auch die funktionelle Schönheit des F12 aus.

Auf deutschen Autobahnen würde ich mit einem bei hohen Geschwindigkeiten zu leicht sich anfühlenden Wagen diese Geschwindigkeiten nicht fahren wollen. Außerdem muß man auch oberhalb 300 km/h relativ viel (z. B. in Bezug auf 250 km/h oder 280 km/h) Bremsweg einkalkulieren.

Ich habe das Gefühl, das der V12 oberhalb von 280 km/h überhaupt erst gegen nennenswerten Widerstand arbeitet und die Maschine unter (Voll-)Last einen noch aggressiveren Klangteppich um das Auto legt. Scherzhaft kann man glauben, dass in Tunneln und schnell unter Last gefahren der V12-Motor eine imposante Klangkulisse ausbreitet, die eine gewisse paralysierende Wirkung auf andere Verkehrsteilnehmer hat und damit das Fahren sicherer macht.

 

Wenn hier im Forum genügend Ferraristi einmal ungestört (von rechtsfahrenden Schläfern und anderen Unwägbarkeiten auf deutschen Autobahnen) ihren Wagen ausfahren wollen, würde ich NARDO empfehlen. Mit ca. 10 Teilnehmern könnte ich versuchen, einen Kontakt diesbezüglich zu nutzen, um die Strecke vielleicht für einen oder zwei Tage zu bekommen. Die ist nämlich für die Öffentlichkeit nicht zugänglich (in der Regel). Ich würde mich auch einmal freuen, wieder in Ruhe das Gaspedal unten lassen zu können um die „letzte“ Höchstgeschwindigkeit meines F12 zu ermitteln. Ich glaube, der F12 schafft 350 km/h sicher und vielleicht auch noch was drüber.

Würde mich interessieren ... Nardo!

Andreas.
Geschrieben

Hänge mich mal hier kurz rein - welche Reifen/Radgrößen nutzt Ihr am F12? Den Michelin Cup2 (265/35 R 20 & 325/30 R 20) gibt es scheinbar nicht mehr neu zu kaufen, also bleiben diese Alternativen:

- Michelin Pilot Sport 4S als 255/35 R20 (97Y) & 315/35 ZR20 (110Y) - hier ist der Load-Index der VA eigentlich zu gering für >300km/h 

- Pirelli PZero Corsa in 275/35ZR20 (102Y) & 315/35ZR20 (106Y)

 

Merci für eure Infos!

 

 

kkswiss
Geschrieben

Ich habe im September noch vier neue Cup 2 aufziehen lassen.
Und ich weiss, zumindest meine Garage hat keine Probleme die Pneu zu liefern.

Einfach mal bei Ferrari Basel nachfragen.😏

Andreas.
Geschrieben

wird ausgerichtet - merci! nach DE importieren ist zwar nicht so praktisch, aber ggf. fährt der Kollege im April halt dann mal hin :)

 

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      Wartung bekommt sie pfleglich: Jährlich frisches Motoröl mit Filter, alle zwei Jahre alles Flüssige neu (Brems- und Kupplungsflüssigkeit, Getriebe- und Differentialöl, Kühlmittel, Öl der Einspritzpumpe). Dazu alle zwölf Monate ein Schmierdienst an den sechs Nippeln (ungewöhnlich für das Erscheinungsjahr, aber durchaus kit Vorteilen bei der Haltbarkeit der Teile!). Gerne vergessen: das Schiebestück der Kardanwelle an der Hinterachse ist auch geschmiert, der 504 hat keine Hardyscheibe.
       
      Anfangs mochte sie nach langem Stillstand beim einzigen Vorbesitzer gerne Öl trinken, was für einen 504 sehr ungewöhnlich ist. Bis zu 1,5 L/1000 km, also ein erschreckender Wert, der einen Motorschaden nahe legt. Ich kenne die Baureihe in- und auswendig, selbst mir kam das spanisch vor. Erste Abhilfe: kein modernes 15 W 40 mehr, sondern Motul Klassik 20 W 50. Erfolg: Verbrauch halbiert, aber immer noch zu hoch.

      Hinterherfahrende bemerken, daß „manchmal“ ein Wölkchen unterm Auto durchkommt. Nicht aus dem Auspuff, also muß was anderes undicht sein. Lange Suche, dann macht sich der Schaden selber sichtbar: Die Kurbelgehäuseentlüftung wird in den Öleinfüllstutzen geführt, dort ist ein Schlauch aufgummiert auf einen anderen Schlauch. Und diese Gummierungsstelle ist erst gealtert und dann geplatzt. na gut, wenn das Kurbelgehäuse sich fröhlich ins Freie entlüftet, sucht manches das Weite! Flugs die selbst für einen Schraublegastheniker wie mich leicht austauschbaren Teile ersetzt und der Verbrauch ist mit 0,25 L/1000 km auch bei flotter Autobahnfahrt mit 130 km/h wieder vernünftig geworden.

      Für ihre Generation ist sie von sparsamem Durst. „Ein funktionierender TI braucht um die 10 Liter/100km.“ Und so ist es. Gerne Aral Ultimate der Motorsauberkeit wegen, die Abgaswerte sind hervorragend. Erst recht für einen ungeöffneten Originalmotor.

      Bleifrei-Sorgen braucht man nicht haben. Der Zylinderkopf ist aus Aluminium und hatte schon immer Ventilsitze. Deren Spiel wird alle zwei Jahre kontrolliert, Nachstellen ist nur minimal nötig. Der alte Ventiltrieb über Stößelstangen ist natürlich nicht mehr so leise wie neu, die Stößel verlieren dauerhaft ihre „Rundheit“ am Ende und dann ist’s kalt etwas lauter. Solange kein Leistungsverlust auftritt, bleibt’s so.

      Kurios ist, daß sie ab Werk einen 75°-Thermostat hat. Peugeots mögen es nicht gerne heiß, dann verbrennen sie Zylinderkopfdichtungen. Da bleibt die Heizwirkung gerne hinter den Erwartungen zurück, also bot Peugeot ab Werk Abhilfe mit einem 88°-Gerät an, das ins Handschuhfach gelegt wurde. Mag der frierende Germane die Werkzeuge bemühen und Umbau betreiben. Geht auch ganz einfach: Kühlerschlauch ab, der Thermostat steckt drin. Blöd, wenn der Schrauber dann die Schellen nicht festzieht und das Kühlwasser munter im Motorraum versprüht wird, bis die abgesoffene Zündung den Dienst quittiert. „Laß’ es, wenn Du’s nicht kannst!“

      Den Erstlack pflege ich wie eine alte Oma, er ist hauchdünn aufgetragen (am Dach 46 my, Türen mit 65 my), da mag man auch gar nicht gerne mit schleifenden Polituren arbeiten. Sie mag es, wenn alle Vierteljahr nach gründlicher Wäsche eine satte Lage Konservierungsöl über Nacht einwirkt und dann auf Hochglanz poliert wird, ein bißchen Wachs darüber und sie strahlt wie neu.

      Damit das auch innerlich so bleibt, ist sie mit Mike Sanders-Fett konserviert, der makellose Unterboden wird mit durchsichtigem Protewax von Teroson geschützt. Es versteht sich, daß Salz völlig tabu ist - dann stirbt die Karosse schneller als man braucht, um ein gescheites Baguette zu kaufen.

      Sonst ist sie von solider Machart, da funktioniert noch alles einschließlich der elektrischen Fensterheber vorne. Klar: der alte Kunststoff ist pflegebedürftig, sonst greifen ihn Hitze und UV-Licht zerstörend an. Im Sommer ist Standardgriff der nach einer alten Tischdecke, die im Stand das Armaturenbrett abdeckt und über die J´Hutablage und die Rückbank kommt ein farblich halbwegs passendes Tuch zur Verhinderung weiterer Schäden.

      Die beste Ehefrau von allen liebt sie, weil vorne fürstlich platz ist auf bequemen Sitzen, weil sie so sanft fährt und weil sie mit Klappen im Fußraum und in Richtung und Intensität regulierbaren Düsen angenehmes Klima innen schafft.

      So macht dann das Fahren eines neueren Oldtimers dauerhaft Spaß.
       
      Markus
    • Maserati 3200 GT Fahrbericht/Erfahrungsbericht

      Auch der Maserati 3200 GT erfreut sich enormer Beliebtheit auf dem Gebrauchtwagen Markt ,
      aus diesem Grund hier einige Erfahrungen die ich persönlich mit diesem wunderschönen Gran Turismo erlebt habe .

      Zunächst wie kam ich auf den Maserati 3200 GT?

      Als ich meinen testarossa fuhr und mir dieser enorm Probleme bereitete (es lag nicht am Fahrzeug sondern eher daran das ich meinte ein testarossa kann auch auf der Rennstrecke bewegt werden , aber das ist halt nicht so , trotz vielen umbauten wurde kein Rennwagen daraus.) gab ich diesen Wagen zurück !

      Jetzt kam die Frage auf welcher Ferrari sollte es werden ? Ein 355 Spider? Ein 512TR ? Vielleicht sogar ein 550 Maranello ? Keine Ahnung also schickte mich der Händler in seine Gebrauchtwagen Hallen wo ich mich in ruhe umsah . Meine Frau legte mir nahe vielleicht mal einen 4 – Sitzer zu Kaufen , naja ich war nicht begeistert , aber da ich ja ein sehr guter Ehe man bin wollte ich Ihre wünsche nicht außen vor lassen und schaute mich bei den 2x2 Sitzer um . Und da Stand er ein Ferrari 456 , gleich mal reinsetzten , Motorhaube auf , Kofferraum auf , man ist der Geil den Wagen muss ich haben , und meine Frau ist auch zufrieden. Ich wieder hoch , rein zum Chef und ausgemacht der 456 soll es sein , OK Herr Strauß gute Wahl ist es der Blaue oder der Schwarze der unten Steht , ich Antwortete der Blaue , aha der für ******€ ?? MHM MIR WURDE SCHLECHT!!!
      Ach ne ich dachte die sind wesentlich günstiger , Herr **** ich glaube ich muss leider noch eine Runde drehen !
      Verbittert und am Boden zerstört ging ich nach unten , was soll ich machen doch einen 355 ??
      Ne in meinem Kopf kamen schlimme Gedanken auf , das ding geht doch nicht gut , und die anderen werden schneller sein als ich , DAS KONNTE ICH NICHT ZULASSEN !!!!
      Und wieder hoch zum Chef , ich weiß auch nicht was ich nehmen soll , da steht doch nur scheiß rum und das was kein scheiß ist , ist viel zu Teuer :-( !! Der Händler lachte und sagte ich komm mal mit , er ging stur auf zwei Maseratis zu , ich dachte was will der bei diesen komischen Wägen ??
      So Herr Strauß Bitte Platz nehmen, ich dachte jetzt dreht er volle am Rad , aber gehorsam wie ich bin setzte ich mich rein .
      Und wie finden Sie Ihn ?? Na ja nicht schlecht, können wir mal die Motorhaube auf machen ??
      Er lachte und sagte auf das habe ich gewartet :-) OK sah schön aus , aber steckt da auch POWER
      dahinter ?? So kam es das ich ein Paar verschiedene 3200GT Probe fuhr.
      Langsam vom Hof runter und erst mal Warm fahren , immer schön vorsichtig , nach ca 20km dachte ich so jetzetle kommt die Stunde der Warheit . Als nichts wie hoch auf die Autobahn, schon auf der Auffahrt 2 Gang und die übliche Pedal Stellung , und OHOHOHOH OJOJOJOJO runter vom gas
      man als die Lader anfingen zu Pfeifen und der Schub kam wurde mir ganz schlecht , ich Natürlich ASR aus und nicht mit dieser POWER gerechnet , das Ding schaukelte hin und her das wäre fast daneben Gegangen !!!
      Also jetzt mal ein wenig vorsichtiger und ASR wieder ein !!
      Alles ausprobiert Durchzugs Kraft, Beschleunigung usw. Jungs ich war hin und weg !
      Zurückgekommen und zum Chef rein , er meinte nur und wie ?? Ich sagte nur man kann damit Leben , er lachte wieder und sagte hab ich mir schon gedacht .
      Also zum Vertrag :
      Wie immer Service Neu , Neue Reifen , Tief bis Anschlag :-) und ein Auspuff muss her, nur welchen ?? Ein Kunde hatte seinen 3200GT zum Service da und der hatte eine Fuchs dran , also gingen wir in die Werkstatt zum Sound check , nicht wirklich begeistert zurück ins Büro und alles Hieb und Stich fest gemacht !
      Nach einigen Telefonaten mit Herr Fuchs Senior war auch klar das er mir was Hammer hartes
      zusammen baut . Eine Fuchs SS nur mit noch weniger Inhalt Junge als das Ding kam war ich beeindruckt , man konnte durch das ding durch schauen so leer war es !
      Also war alles da und der Wagen wurde fertig gemacht .

      Als ich Ihn abholte war ich von der Tieferlegung nicht begeistert , man erklärte mir das dieses Fahrwerk nur ein 4 cm Gewinde hat und deshalb geht es nicht tiefer , es sei den man Kauf ein Fahrwerk aus dem Zubehörhandel .

      OK macht nichts als alle Papiere übergeben wurden war es soweit , wollen Sie oder soll ich Ihn aus der Halle fahren ? Ich sagte machen Sie und Stand mich dahinter wollte ja mal den Sound von der ach so Lauten Anlage hören ! Als er Ihn Startete machte ich und einige Kunden einen Satz nach Hinten , man das Ding hörte sich an wie ein Panzer und so kam Langsam Grinsen in mein Gesicht !


      Es war Sommer 2001
      Zum Fahrzeug :
      Es war ein Ende 1999er Maserati 3200 GT Silber/Schwarz ca. 20.000km ohne verstellbares Fahrwerk , das heißt ohne Sporttaste um das Fahrwerk in der Härte zu verstellen !
      Preis 72.000€

      Meine Eindrücke :


      Motor/Leistung, Klima usw.
      Schon in Serien Trimm mit einer Leistung von 271/368KW/PS und 3.2 Liter Hubraum ist der Motor beeindruckend , vor allem die Leistungsabgabe, Sie erfolgt nach alter Manier , erst nichts und dann aber heftig . Macht sehr viel Spaß ,nur es kommt einem immer Schneller vor als man in Wirklichkeit ist. Wobei ich hier eindeutig erwähnen muss das er von der Leistung einem 360 Modena in nichts nach steht , obwohl er ein Leergewicht laut Fahrzeugschein von 1716 Kg
      hatte .( variiert ja nach Konfiguration der Ausstattung )
      Der Motor und die Lader machten in der Ganzen Zeit keine Probleme , selbst unter strengster Belastung nichts, alles war immer bestens in Ordnung und alles lief sehr sehr zuverlässig!
      Als ich mal zwei Stunden im Stau stand auf einer Ital. Autobahn bei 40 Grad, war auch alles Bestens. Die Temperatur des Motors stieg nie an somit war für mich Klar das auch der Kühl Kreislauf bestens Funktionierte. Auch die Klima Anlage funktionierte tadellos !!
      Nur einmal viel Sie aus , aber nicht aus technischem Defekt sondern weil ein schlauch ein leck hatte.

      Getriebe :

      Das Getriebe ist nicht das Beste was die Auto Welt je gesehen hat . Es macht seltsame Geräusche und man meint es wäre ausgeschlagen .
      Beim gas geben im unteren Drehzahl Bereich spricht es verzögert an , das heißt es macht einen kleinen schlag und los geht's. Sehr schwer zu erklären , es fühlt sich an als ob es eben ausgeschlagen wäre , ist es aber nicht .
      Laut aussage von Maserati sei das Normal .
      Vom schalten her muss ich sagen , ist es gar nicht mal so schlecht, Knackig und nicht all zu lange Schaltwege. Selbst im Kalten zustand ist es gut zu schalten !


      Fahrwerk:

      Na ja man muss sich daran gewöhnen , jeglicher aller aussagen das , dass tieferlegen schlecht wäre
      und das Fahrzeug nichtmehr fahrbar wäre , muss ich sagen das ich besser damit Klar kam , bin ganz erschrocken als ich einen Leihwagen mit dem Gleichen Fahrwerk gefahren bin , dass nicht runtergeschraubt wurde .selbst auf dem Track war ich schneller damit als andere mit gleichem Fahrwerk in Normalstellung .
      Es sollte jeder selbst entscheiden mit was er besser Klar kommt , es steht auch einem Einbau eines KW Gewindefahrwerk nichts im Weg. Mit diesem soll er angeblich liegen wie ein Brett .
      Aber Fakt ist , das dass Serien Fahrwerk nicht zu den Besten der Automobil Branche gehört !

      Innenraum :

      Persönlich habe ich mich sehr wohl gefühlt , das Ambiente und der Flair ist wirklich super ,
      wie immer bei Italo Sportler.
      Verarbeitung ist wirklich OK , ich konnte nichts Negatives feststellen !

      Ergonomie :
      Na ja die Sitze sind nicht gerade gut geformt , ich dachte eher ich Sitze auf einem Ball , als in einem Sitz . Aber wenn man die Sitze vom 4200 GT Montiert oder sogar die Sitze des GS ist die Position gut .
      Die hinteren Platze :
      Also auch für nicht so grosse Erwachsene bis 1,70m überhaupt kein Problem .
      Und für Kinder ist es Natürlich Perfekt .

      Bremsen :
      Die Bremsen sind für diese Fahrzeugklasse vollkommend ausreichend , es ist ja kein direkter Sportwagen sonder ein GT . Auf der Rennstrecke machen Sie zwar nach 4-6 Runden schlapp aber , dafür ist er ja auch nicht konzipiert und wer macht das schon mit einem Maserati .
      (Mal Kaputte wie mich ausgeschlossen )

      Service Kosten :
      Nun ja das ist ein Thema das genau wie bei Ferrari zu behandeln ist .
      Ich habe die 50.000er Inspektion vorm Verkauf machen lassen , die Betrug incl. Neuer Kupplung ca 6500€ . Das ist ziemlich teuer wobei noch die Bremsen vorne und Hinten neu belegt wurden .

      Verbrauch :
      Der verbrauch ist enorm bei Sportlicher Fahrweise , ein schnitt von 35 l war ohne Probleme zu erreichen . Wobei ich auch mit 14 l auskam.
      Kleines Beispiel
      Fahrt vom Bodensee nach Mugello (Italien-Toscana) Hin und zurück , doppelter verbrauch wie mit einem 360 Challange Stradale !!!!!!!!
      Aber was will man bei diesem Gewicht in Verbindung mit einem 8 Zylinder Doppel Turbo erwarten !

      Versicherung :
      Ich hatte Ihn bei der Allianz Versichert . Geht ohne Probleme, der Maserati wird im Gegensatz zum Ferrari in der normalen Fahrzeug Liste geführt .
      Beitragssatz war 45% in der Teil und Vollkasko SF 8 2500€ SB im Jahr ca 2800€

      Zum Kauf :

      Hier gilt für mich das gleiche wie bei einem Ferrari .
      Wenn Kaufen dann bei einem Offiziellen Vertragshändler .
      Man bekommt die Maserati Tridente Gebrauchtwagen Garantie , die immer wieder Verlängert werden kann. (Kostet ca 1800€ im Jahr und ist empfehlenswert )
      Man sollte auch den Service immer beim Offiziellen durchfuhren lassen , da Kulanz Ansprüche und Garantie fälle so ohne Probleme durchgeführt werden .
      Die Fahrzeuge sind bei einem Offiziellen im schnitt ca 4000€ bis 8000€ teurer als im Privaten Handel es ist aber zu empfehlen den höheren Preis zu bezahlen .
      Die meisten Privat angebotenen Autos befinden sich nicht in außerordentlich gutem zustand, so wie ich es in Erfahrung gebracht habe , selbst wenn Sie in gutem zustand sein sollten , wäre es mir bei einem 8 Zylinder Doppel Turbo zu gefährlich , denn auch hier gilt wenn was kommt wird es ziemlich teuer !!


      Fazit Maserati 3200 GT

      Ich fand den Wagen nicht schlecht , aber ich muss sagen es kam mir so vor als ob sie Ihn nur zu 80% fertig entwickelt haben. Denn manche Kleinigkeiten hätten noch verbessert werden können .
      Aber wenn ich die fast zwei Jahre und 30.000 km Revue passieren lasse muss ich auch sagen , er hat mich nie im stich gelassen , er hat weite Strecken hinter sich gebracht und für Gepäck war auch genug Platz.


      Ich habe hier meine Meinung und meine Erfahrung niedergeschrieben die natürlich Subjektiv ist und von Käufer zu Käufer und Besitzer zu Besitzer abweicht ich hoffe aber man kann sich hier Anregungen holen und es ist behilflich beim Kauf eines Maserati 3200GT

      Gruß

      A:Strauß
    • Hallo liebe F12-Fahrer,
       
      ich hätte da mal eine Frage in die Runde.
       
      Wie liegen beim Ferrari F12 die Kosten für die Inspektionen und für gängige Reparaturen nach Ablauf der 7-Jahres-Wartung?
       
      Wie ist die Reparaturanfälligkeit des F12, verglichen mit anderen Ferrari-Modellen?
      Ist der F12 eher ein unauffälliges Fahrzeug in diesem Bereich?
       
      Danke für fundierte Informationen!
       
      Grüße
       
      Matthias
    • TDF parts für den F12. ?


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