Jump to content
EUROPAS GROßE
SPORTWAGEN COMMUNITY
G1zM0

Schwachstellen beim Porsche 996

Empfohlene Beiträge

G1zM0
Erster Beitrag:
Letzter Beitrag:

Hi liebe Carpassionisten!

Eventuell gibt es so einen Thread bereits, aber ich bin im Moment sehr gestresst und habe keine Zeit zu suchen. Bitte verweist mich dort hin falls es einen gibt, und fügt die Threads zusammen.

Nun worum geht es, ich begebe mich morgen gleich auf doppeltes Neuland. Ein Bekannter ist heute auf mich zugekommen ob ich sein 996 Cabrio kaufen will, da er weiß dass ich/wir Autos sammeln. Für mich ist das Fahrzeug eher uninteressant, habe mich daher auch nie mit dem 996 beschäftigt. Aber meine Mum hatte vorige Woche Geburtstag, und ein Geschenk steht noch aus. Ich weiß, wie sehr sie Porsche liebt, und sie ist auch immer traurig dass unsere älteren Porsche mehr in der Garage stehen als sie bewegt werden. Da habe ich mir überlegt ob ich, wenn alles passt beim Fahrzeug, ihr diesen kaufe.

Außer dass ich mich noch nicht wirklich mit den Schwachstellen des 996 beschäftigt habe, kommt noch dazu dass ich noch nie einen "neuen" oder besser gesagt modernen Gebrauchtwagen gekauft habe. Bei Oldtimer kenne ich mich aus wo ich hinzusehen habe.

Da der Kollege mit dem Fahrzeug morgen nach Wien kommt, dass ich ihn mir anschauen kann, hoffe ich ihr könnt mir schnell helfen ohne in diversen Unterforen alles durchlesen muss. Ich gehe mal nicht davon aus dass mich ein Bekannter unter den Tisch ziehen will, immerhin weiß ich wo er wohnt, O:-) Aber vielleicht weiß dieser selbst nicht was mit dem Fahzzeug mal geschehen ist.

Was muss ich beim 996 beachten, wo sehe ich am ehesten Gebrauchtstellen, Rost etc.?

Kann ich davon ausgehen dass die Spaltmaße Porschetypisch gut sind? Wie groß ist der normalabstand zwischen vordere Stoßstange und Kofferraum?

Welche Verschleißteile verabschieden sich bei höheren Kilometerzahlen?

Hatten die 996er Baujahr 2000 generelle Mängel, oder Rückrufe die behoben gehören?

Das Auto soll gefahren werden, und wird wahrscheinlich auch nie wieder verkauft. Wenn er nicht mehr gefahren wird, (falls es bald interessante Panamera für sie gibt) , bleibt er einfach im Museum stehen. Das man halt einen hat falls alle anderen 100.000 996 verschrottet werden, und er doch mal was Wert wird. :D

Da er gefahren wird, wie sieht es mit den Service Kosten aus? Was kosten neue Bremsen und Kupplung?

Danke mal für das erste! Bin mir sicher hier die kompetentesten Leute zu konsultieren. :-))!

Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
chip
Geschrieben

Der 2000er Baujahr hat noch den 300 ps Motor quasi den Startmotor von porsche zum Einstieg in die Wasserkühlung. Ich habe meinen von damals noch gut in Erinnerung hat wirklich Spaß gemacht und war sehr zuverlässig. Ich denke bei dem Wagen kommt es primär auf die Laufleistung und wartungshistorie an. Da gillt die Devise Lieber ein gepflegtes und gewartetes Auto mit mehr km als eine verbastelte Gurke mit Wartung an der Tankstelle. Nach 14 Jahren kann halt immer mal was dran oder verschlissen sein. Auf jeden Fall auf die Kühler vorne achten, die verdrecken gerne und haben auch mal Steinschlag. Verpönt ist die tiptronic aber da du nach der Kupplung fragst ist das aber ja eher kein Thema. Vergessen kann man komplett das damalige Navi falls man auf so was wert legt und die seriensitze waren auch nicht der Kracher, die sportsitze sind eher zu empfehlen. Spaltmasse sind nach meiner Erfahrung kein Thema, das Verdeck beim Cabrio natürlich schon.

So das wars auf die schnelle viel Spaß bei der Besichtigung

JoeFerrari
Geschrieben

Mal was mit Bild und Ton aus dem Pott

8-)

absolutmuc
Geschrieben (bearbeitet)

Bevor du dir eine Gurke anlachst, geh einfach ins nächste PorscheZentrum, lass einen 111 Punkte Check machen, dann weisst Du über diesen 996 Bescheid. Kostet etwas über 200 Euro, vermeidet aber noch kostspieligerere Kopfschmerzen. Manche Verkäufer beteiligen sich hälftig...

Gibt so einiges, was beim 996.1 im Argen sein kann, Kurbelwellensimmerring, Kühler, Reparaturpfusch, Wartungsstau usw. Vertrauenerweckend ist natürlich ein Porsche Scheckheft, eine nachvollziehbare Historie und ein gepflegter Gesamtzustand.

Mein erster Blick gilt allerdings immer den Reifen, wenn da keine Gummis mit N-Kennung (Porsche) drauf sind, schaue ich gar nicht weiter. Mag für viele nicht relevant sein, ich würde jedoch einen Elfer nur von jemandem kaufen, der auf dieses wichtige Detail Wert legt.

Materialgüte im Innenraum ist serienmässig unterdurchschnittlich, daran gewöhnt man sich.

Spass macht ein Elfer Cabrio immer, viel Freude beim Geschenk aussuchen!

bearbeitet von absolutmuc
G1zM0
Geschrieben

Sitze, Navi und Haptik sind in diesem Fall nebensächlich. Es fährt ja meine Mama damit. :D Und das auch nicht täglich. Ich denke diese werden sich dennoch verbessert haben seit dem 81er 911er den sie fuhr wie sie mit meinem Vater zusammen war. Dass sie mit heutigen Standart nicht zu vergleichen sind, ist klar. Die Tiptronic ist wirklich Hölle, hatte mal das Vergnügen einen 996 damit zu fahren. :lol:

Wegen den Spaltmaßeb hab ich gefragt, damit ich eventuelle Unfallschaden erkennen kann.

Wartungen wurden bei der Firma PoMoTec in Deutschland durchgeführt. Jemand Erfahrung?

Wie kommt man zu den vorderen Kühlern am besten?

Wo steht die N-Kennung auf den Reifen?

Diesen Check werde ich jedenfalls machen lassen bevor ich das Bargeld auf den Tisch lege.

Selbstredend kommt mir nur ein gepflegtes Auto ins Haus, das Standartprozedere bei Gebrauchtwagen werde ich natürlich durchgehen. Hoffe noch Tipps zu bekommen worauf ich achten soll, speziell beim 996 in diesem Fall.

Vielen Dank euch schon mal! :)

Jamarico
Geschrieben

Neben einem undichten Kurbelwellendichtring, welcher aber ziemlich einfach mit einer optimierten Variante ausgetauscht weren kann, wird die Lagerung der Zwischenwelle als potentielle Schwachstelle des ersten Wasserboxers genannt. Diese würde bei einem Versagen zu einem kapitalen Motorschaden führen.

Im www.pff.de munkelt man, dass ein Motor mit entsprechender Laufleistung (ca.100t km), welcher trocken ist und bis dahin kein Problem mit der Zwischenwellenlagerung hatte, unkritisch sei.

Bei einem solchen Motor seien die Toleranzen der Lagerungen in den beiden Gussgehäusehälften eben in Ordnung und/oder der Wellendichtring bereits ersetzt worden.

Wartungen wurden bei der Firma PoMoTec in Deutschland durchgeführt. Jemand Erfahrung?

Wie kommt man zu den vorderen Kühlern am besten?

Wo steht die N-Kennung auf den Reifen?

Promotec wird im pff.de als kompetenter Partner und Spezialist für Motorüberholungen wahrgenommen.

Kühler sollten von vorne durch die Kunststoffgitter visuell auf Beschädigungen überprüft werden können.

Das "N" und eine Zahl ist auf der Reifenflanke abgebildet.

LittlePorker-Fan
Geschrieben

KWS und Zwischenwelle wurde ja schon genannt. Falls einmal wegen KWS etwas unternommen wurde, sollte man rückfragen ob die Zwischenwelle auch begutachtet wurde. Anhand der jetzigen Preise und die der Tauschmaschinen würde ich mich aber nicht mehr allzu verrückt machen wegen der Sache.

Der Defekt macht sich übrigens bemerkbar mit einem ratternden Geräusch aus dem Motor, wie eben eine defekte Steuerkette ...

Selbst im Fall der Fälle und es kommt zu einem kapitalen Motorschaden, bekommt man relativ günstig eine gebrauchte Tauschmaschine (die natürlich auch jederzeit wieder in die Luft gehen kann) ... aber bei diesen 20tsd EUR-Sportwägen ist das, finde ich, hinnehmbar. Da hat auch die Konkurrenz (Maserati 3200, Jaguar XK, SL R129 & R230, BMW 6er usw.) jeweils ihre teuren Eigenheiten ...

Elektro- und Elektronikprobleme: man sollte alle Gimmicks und elektrische Helferlein durchprobieren; teilweise ist das eine Qual den Fehler zu finden. Man sollte dann immer mit den Schaltern selbst beginnen. Die scheinen mir nicht allzu haltbar zu sein. Gerade wenn der Wagen schon einige Kilometer gesammelt hat.

Elektrische Fensterheber-Mechanik - wird im Alter ebenfalls anfällig und ist grausam zu überholen.

Bremsen und Kupplung sind relativ teuer*, da sollte man acht geben, dass die in guten Zustand sind oder noch besser: erst kürzlich ersetzt wurden.

* = für ein 20tsd EUR-Fahrzeug(!)

Bei sportlichen Ausstattungen (Sperre, Leistungssteigerung *ja, die gabs auch schon beim 3.4er - der hatte dann 320 PS* etc.) sollte man gründlich das Getriebe prüfen. Bei allzu harter Gangart erwischts vor allem die Syncro des 2. Ganges gerne.

Die (Servo)Lenkung wird ab und zu undicht. Ebenfalls eine Strafarbeit und entsprechend teuer.

Kühler sollte nicht nur auf Steinschlag-Undichtigkeiten kontrolliert werden, sondern auch, dass die letzte Version (2004) des Verschlusses drauf ist. Da gab es einige Updates ... das ist natürlich kein Grund, einen Wagen nicht zu kaufen,

sondern lediglich, dass man sich bei Porsche dann gleich die neueste Version holt und die alte ersetzt (ich persönlich tausche den Verschluss immer generell gegen einen neuen aus und hatte noch nie ein Kühlungsproblem bei den 996).

Außerdem, falls möglich, die Garantiesachen und Reparaturen des Fahrzeuges zeigen lassen bzw. besorgen. Gerade bei der Kühlflüssigkeit oder beim KWS aber auch bei der Elektrik/Elektronik gibt es wenige Montagsautos die permanent ein Problem damit hatten, seit zig Jahren ... Das ist insgesamt schon ein sehr komplexes/technisiertes Auto und dieses einfache auseinanderschrauben+richten+wieder-zusammensetzen á la G-Modell funktioniert nicht mehr. Das artet oft in wildes Teiletauschen aus, wenn die Diagnose nicht mehr weiterkommt.

Auslesen lassen wird auch gerne vorgeschlagen - aber nachdem ich einmal bei einem wirklich feinen 996, der eigentlich wirklich super funktionierte, eine lange Fehlerliste erhielt ... ... ich bin halt einfach der mechanische Typ und diese Diagnose kann einem so manchen netten Wagen madig machen :-D

Aber wie schon bei der 996 4S-Beratung: der 996 ist zusammen mit den 986 2.7 und 986 S ein sehr reizendes Angebot. Gerade im Vergleich zu seinen Vorgängern die ja inzwischen abstruse Preise erzielen ...

G1zM0
Geschrieben

Vielen herzlichen Dank für die absolut detailreiche und weiterhelfende Hilfe!

Nun weiß wo ich die Hebel ungefähr Ansetzen muss, und hätte auch einige Punkte die ich in der Verhandlungsführung bringen kann. :-))!

Es ist klar dass ein Wagen in diesem Alter mit viel Elektronik einige macken macht. Auf das bin ich vorbereitet. Aber es soll halt nicht so sein dass ich dauernd (relativ teures Porsche-)Geld hineinstecken muss, ohne dass ich A selbst damit fahre, B irgendeine emotionale Verbindung zu dem Fahrzeug habe und C ohne der Chance dass das Fahzeug mal was wert ist.

DANKE an alle die sich bisher beteiligt haben, schön langsam sollte er bei mir im Museum eintreffen.

joejackson
Geschrieben

Mein erster Blick gilt allerdings immer den Reifen, wenn da keine Gummis mit N-Kennung (Porsche) drauf sind, schaue ich gar nicht weiter. Mag für viele nicht relevant sein, ich würde jedoch einen Elfer nur von jemandem kaufen, der auf dieses wichtige Detail Wert legt.

In der aktuellen Motor-Klassik ist übrigens ein Artikel darüber zu finden, welchen Aufwand Porsche betreibt um zu entscheiden, welcher Reifen das "N" verdient.

G1zM0
Geschrieben

So haben mir das Fahrzeug zu Gemüte gezogen, und ich muss sagen dass alles einen ordentlichen Eindruck gemacht hatte. Der 11er hat Vollausstattung, mit jedem extra.

Bei dem Auto wurde alles fein dokumentiert. Bis auf die "neuen" Bremsen, aber sie machten nicht den Eindruck als hätten sie die KM des Gesamtfahrzeugs drauf. Werde mich allerdings diesbezüglich beim Vorbesitzer informieren, welcher angeblich den Bremsentausch durchgeführt hat. Dies ist auch der einzige Punkt der mich abschreckt. Der Wagen ist gerade im 5. Besitz. Was meint ihr dazu?

Desweitern, woran erkennt man ob es die neuesten Kühler sind? Mein Bekannter war da auch überfragt zumal er ja nicht Erstbesitzer ist. Der rechte hatte einen kleinen Steinschlag.

Der Motor wurde ebenfalls bei der Firma Pomotec vor 2000km komplett neu aufgebaut, da der 5. und 6. Zylinder geschliffen ist, alles dokumentiert, auch mit Fotos des Schadens, der verbauten Neuteile und Aufbau. Kupplung wurde dabei auch neu gemacht. Kostenpunkt alles in allem 10.000€ ohne Steuer.

Interessant für mich, vielleicht könnt ihr mir da weiterhelfen. Erstbesitzer des Fahrzeuges eingetragen war Porsche Piëch Holding GmbH, Vogelweidstr 75, 5020 Salzburg mit dem Kennzeichen S-PS911. Angeblich war das Fahrzeug im Besitz der Familie Piëch. Kann diese Story stimmen, oder war es nur ein Presse oder Vorführfahrzeug?

Ja die Reifen sind neu und haben N-Kennzeichnung. Lediglich die Felgen waren bisschen bedient, zwar nicht optisch aber die Wuchtgewichte bezeugten ungeschicktes Parken. :D

Jamarico
Geschrieben

Welche Laufleistung hat der Wagen?

Bezüglich der Anzahl an Vorbesitzer würde ich mir bei entsprechender Laufleistung nicht allzu viele Gedanken machen, sofern der Pflege- und Wartungszustand stimmt.

Steinschläge in den Kühlern sind aufgrund deren Anordnung unvermeidlich.

Einen von Promotec instandgesetzten Motor würde ich sogar eher als Vorteil betrachten. Wurden die Kolbenlaufbahnen neu beschichtet?

G1zM0
Geschrieben

Knapp 100.000km

Ich weiß, ich denke mir auch solange er artgerecht gewartet wurde. Aber mich wundert es dennoch, denn das Auto macht einen wirklich guten Eindruck. Da frag ich mich halt wo der hacken ist.

Bin ich auch der Meinung mittlerweile. Ja mit einer Nickel-Keramik Schicht. Habe hier die gesamte Dokumentation liegen. :-))!

absolutmuc
Geschrieben

Klingt alles ziemlich gut! Besonders der überholte Motor, die Kupplung und die Dokumentation. 5. Hand ist zwar nicht schön im Brief, würde mich aber nicht stören, eher ein weiterer Punkt für die Verhandlungen. Besonders wenn ich den Wagen sowieso behalte und nicht unbedingt weiterverkaufen will.

Der Haken? Nun ja, kaum jemand sucht einen 996.1. Das ist aber eher eine Chance als ein Haken.

Jetzt wollen wir aber mal ein paar Bilder sehen und die ungefähre Preisliga wissen....:D

LittlePorker-Fan
Geschrieben (bearbeitet)
Desweitern, woran erkennt man ob es die neuesten Kühler sind? Mein Bekannter war da auch überfragt zumal er ja nicht Erstbesitzer ist. Der rechte hatte einen kleinen Steinschlag.

Es geht nur um den Verschlussdeckel/-kappen des Ausgleichsbehälters.

Die alten Verschlussdeckel haben die Nummern:

996 106 447 00

996 106 447 01

Die überarbeiteten haben die Nummern

996 106 447 03

996 106 447 04

Die 04er sind die Aktuellsten; die 03er funktionieren aber ebenfalls.

Die Nummer findet man oben auf der Kappe des Wasserbehälters/Ausgleichsbehälters.

Die alten Deckel (00er und 01er) werden gerade bei Hitze undicht ... im Stau oder wenn man den Wagen fordert - also wenn man es überhaupt nicht gebrauchen kann. Wie geschrieben, ich wechsel den Verschluss bei jedem 996 der mir unterkommt.

bearbeitet von LittlePorker-Fan
G1zM0
Geschrieben
Kannst meinen 997 Targa haben. Hat nur 55TKM runter ;). Sieht aus wie neu.... Und hat noch gut 7 Monate die Porsche Garantie.

Zu Deinen Fragen: Anzahl Vorbesitzer ist weniger wichtig, solange alles ordentlich dokumentiert und inspiziert wurde. Kupplung und Motor neu bzw. Aufgearbeitet sehe ich auch positiv.

Und wie viel würdest du für den verlangen? Wie eingangs beschrieben, es geht um ein Geburtstagsgeschenk für meine Mama. Da möchte ich das Budget doch in Grenzen halten. O:-) Zumal es doch auch einige neue interessante Fahrzeuge für mich am Markt sind. Und bei den neuen Steuern hier in Österreich heißt es dafür sparen. :D

Klingt alles ziemlich gut! Besonders der überholte Motor, die Kupplung und die Dokumentation. 5. Hand ist zwar nicht schön im Brief, würde mich aber nicht stören, eher ein weiterer Punkt für die Verhandlungen. Besonders wenn ich den Wagen sowieso behalte und nicht unbedingt weiterverkaufen will.

Der Haken? Nun ja, kaum jemand sucht einen 996.1. Das ist aber eher eine Chance als ein Haken.

Jetzt wollen wir aber mal ein paar Bilder sehen und die ungefähre Preisliga wissen....:D

Ihr werdet doch wissen wie ein 996 Cabrio aussieht. Sobald ich weiß ob ich ihn nehme oder eben nicht, kann ich diese ja posten. Und wenn Interesse besteht auch den Kontakt vermitteln. :wink:

Gerade der 996.1 ist interessant, da er "nur" 300PS hat. Meine Mum soll sich ja auch die Versicherung und Motorbezogene Steuer leisten können. Da kostet jedes MehrPS eine Lawine bei uns. :cry: Aprops "Haken", hat mein dummes Handy tatsächlich den in Österreich kaum existente Begriff der Ferse im Korrekturprogramm verwendet? :D

Ich werde den Preis selbst wenn es möglich ist kaum weiter verhandeln. Ich habe beim Gespräch mit dem Verkäufer irgendwie gemerkt, dass er gar nicht wirklich verkaufen will. Ich denke eher dass es ihm Finanziell in seinem Business nicht sehr gut geht, und verkaufen muss. Leben und Leben lassen. :-))!

Was ich wirklich wissen will, ist die Geschichte mit der Fam. Piech. Hat da keiner unserer Spezialisten eine Ahnung?

LittlePorker-Fan
Geschrieben
Was ich wirklich wissen will, ist die Geschichte mit der Fam. Piech. Hat da keiner unserer Spezialisten eine Ahnung?

Da kann man nur wild spekulieren.

Die Porsche Piech Holding GmbH ist ein typisches Firmenkonstrukt der beiden Familien. Ein Verwaltungsunternehmen das als eine Art Verteiler für etliche Familienmitglieder fungiert. An der Vogelweidstraße sind ja sehr viele Porsche, Porsche-Piech und Porsche Austria-Firmen ansässig. Teilweise schon in VW-Besitz, teilweise noch immer bei den Familien etc.

Der Wagen könnte einem leitenden Angestellten

aber durchaus auch einen der beiden Gesellschafter gedient haben,

da wäre einmal Wolfgang Porsche, jener etwas unwahrscheinlicher

oder Dr. Hans Michel Piëch ... m.M. etwas wahrscheinlicher.

Aber wofür der Wagen in dieser GmbH war

und von wem er genutzt wurde, wird wahrscheinlich nicht mehr nachzuvollziehen sein.

Außer man bekommt einen Kontakt zustande. Was aber eher unwahrscheinlich ist.

chip
Geschrieben
Der Wagen könnte einem leitenden Angestellten

aber durchaus auch einen der beiden Gesellschafter gedient haben,

.

und selbst wenn es so ist wer gibt auf so was (bitte nicht falsch verstehen) für einen Brot und Butter Volumenwagen einen Euro mehr?

G1zM0
Geschrieben

Rein aus Interesse. Und das man etwas zu erzählen hat falls der Wagen wirklich eines Tages in unser Museum kommt. :wink:

Schreibe eine Antwort

Du kannst jetzt einen Beitrag schreiben und dich dann später registrieren. Wenn du bereits einen Account hast, kannst du dich hier anmelden, um einen Beitrag zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorhergehender Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Ähnliche Themen

    • Thorsten0815
      Nun ja, wo soll ich anfangen......
       
      Also Etienne rief mich an. Hast Du Lust anfang März nach Ascari zu gehen?
      Ich hatte Lust, aber eigentlich keine Zeit. Meine Frau sagte aber: Doch, mach das! Wenn Du Lust hast, ich komme mit. 
       
      Also Etienne hat wieder mal alles organisiert und ich musste nur noch Mietwagen, Flug und Hotel besorgen. 
      Hotel war wieder das gleiche (weil gut und nah) wie letztes Jahr. Mietwagen ein Fiat 500 Abarth (gefiel Nam sehr gut 🙂 )
      Der Thread vom letzten Jahr ist hier zu finden:
       
      Aber: Den Cayman vom letzten Jahr hatte jemand geschrottet und es musste ein neues Fahrzeug ausgewählt werden.
      Die Wahl fiel auf einen Porsche 911 (991). Zarte 50 PS mehr als der Cayman, aber Heckmotor. 
       
      Ich sage nur so viel:
      Zwei Männer in den besten Jahren und ein echtes Rennauto mit Team an zwei Trackdays == Viel Spass! 
       
      Und dann ging es auch schon los!
      Teil 1, das Einsteigen. Motto: Wir werden nicht jünger!  
      In rot Etienne mit "Ich habe Rücken!", weiss/grau-grünlich ich beim Training zum "Le-Mans-Start" am zweiten Tag. 😉 


       
      Auch wenn es in Wirklichkeit eigentlich "betreutes Einsteigen" ist.
      Wie hier schön zu sehen.  

       
       
      Nun ja, der Teil 2 war das Fahren. 
      Runde um Runde. Immer ein bisschen schneller, immer die Grenze ein wenig mehr ausgelotet. 
      Immer gleichmässiger, immer sicherer, im entspannter. Und immer wieder mal neue Reifen. 800 km im Kreis in zwei Tagen!
      So wunderbar! Und das Auto hielt. Keine Abflüge, ok fast keine, aber alles ganz entspannt. 
       
       

       
      Hier noch mal hoch das Bein um die Reifen zu schonen. 🙂

       
      Und das vorne war Etienne.
      Dem reichte ein Auto natürlich nicht und er musste den neuen GT4 Clubsport noch ein paar Runden mieten.  

       
       
      Zum Thema Reifen:
      Nicht das es keine neuen Reifen gab.......

       
      Aber wenn man es ganz bis zum Schluss ausreizen will: Etienne fragen. 🙂


    • Marc Friedrich
      Hallo Community,
      ich bin neu hier. 46 Jahre alt und kaufmännischer Angestellter in einem Architekturbüro.
      Seit einem Autounfall in 1995,  bin ich Rollstuhlfahrer, aber selbständig und fit.
      Mein Traumauto war 40 jahre lang ein 911er. Im Januar habe ich mir dann endlich einen
      gebrauchten 911 Carrera 4 - 996, Baujahr 2003, mit 77 tsd km gekauft, in lagogrün metallic. Ich muss ihn noch umbauen lassen,
      damit ich ihn mit Handgas und Handbremse fahren kann. Sonst fahre ich noch einen BMW 523i Touring (e61).
      Ich freue mich auf interessante Tehmen und Diskussionen. Beste Grüße Marc
       
    • Magic1968
      Hallo liebe Porschefreunde
       
      Ich bin aktuell wieder einmal damit beschäftigt mir meinen Traum zu erfüllen und eine Porsche 911 zu kaufen.
      Ich denke es ist noch nie so ernst und greifbar nah gewesen wie zur Zeit. Es lässt mich einfach nicht los.
      Mein Budget wäre so ca. max. 28.000 - 30.000 Euro. ich weiß und bin mir bewusst, dass die Auswahl bei meinem Budget begrenzt ist.
      Ich bin mir auch bewusst, dass bei diesem Budget entweder ein älterer Porsche oder einer mit vielen Kilometern nur in Frage kommen.
      Ich bin mir zwar immer noch nicht sicher ob ich das Risiko eingehe, aber ich bin halt noch am abwägen.
       
      Deshalb meine Frage: Bis zu welchem Kilometerstand würdet ihr bei einer anscheinend seriösen Historie eine Porsche kaufen?
      In Frage kommen ja wohl nur 996 oder 997.
       
      Ich freue mich über ein paar Antworten.
    • Andreas Z
      Hallo an alle Schrauber,
       
      ich habe da eine Frage. Ich suche jetzt schon seit 2 Tagen in allen Foren und bei Google. Entweder bin ich zu blöd meine Frage richtig zu stellen oder es gibt bis jetzt wirklich noch keine veröffentlichte Antwort auf mein Problem.
       
      Kommen wir mal zum Problem: Mein Deckel vom Verdeck klemmte. Also habe ich den Deckel manuell geöffnet und das Dach wie beschrieben geschlossen. Soweit so gut.
       
      Zu Hause nachgeschaut und ich habe die Vermutung, dass mein Problem, eine längung des Seilzuges war und nachgestellt. Nun bekomme ich die Dachbetätigung aber nicht mehr zum Laufen. Im Handbuch steht ich muss zum PZ. Was macht denn das PZ dann? Kann ich es nicht selber zum Laufen bringen. Drücke ich auf den Schalter vom Dach höre ich ein Motorgeräusch. Meine Vermutung ist nun, dass die Schraube der Notbetätigung zurück in den Plastikring muss.
       
      Eine Antwort hier im Forum oder ein Link auf die Lösung wäre echt super. Sollte das Thema hier schon durchgekaut sein, nehmt es mir bitte nicht übel. Ich finde nichts.
       
      Ich freue mich auf eine Rückmeldung.
       
      Beste Grüße aus Rüsselsheim

      Andreas
    • GT_MF5_026
      Ostern - Männertag. Inzwischen ist der zum dritten Mal durchgeführte Event fast schon Tradition geworden. Drei Auto-Enthusiasten fahren im Schwarzwald mit drei Autos – jeder fährt jeden Wagen wenigstens eine Stunde auf kurzvenreichem Geläuf.
       
      2016 waren ein Donkervoort D8 GTO, ein McLaren 650s Spider und ein Wiesmann Roadster MF3 am Start. 2017 waren es ein Caterham Seven 485s, ein Wiesmann GT MF5 V10 sowie ein Lotus Exige Sport 380. 2018 teilten wir uns einen McLaren 720s s, einen McLaren 570s und ein Porsche 911 Carrera S Cabrio (991.2).
       
      Ich begann mit dem 720s, dann der Porsche und zuletzt der 570s.
       
      McLaren 720s
      Der Wagen war erst am letzten Donnerstag ausgeliefert worden und hatte erst 260 km auf der Uhr. Entsprechend musste er noch im Einfahrmodus bewegt werden. Somit durfte die volle Leistung noch nicht abgerufen werden. Doch was zur Verfügung stand, war mehr als genug.
      Dank dem Dachausschnitt ist der Einstieg vergleichsweise einfach. In den Schalensitzen findet man eine perfekte Sitzposition. Man fühlt sich mittig im Auto. Platz hat es genug – wenigstens für zwei. Ein Handschuhfach fehlt wie bei seinem Vorgänger, dafür gibt es neu je ein Staufach in der Tür und hinter den Sitzen hat es eine grosse Ablagefläche, auf der eine grosse Tasche gut Platz findet.
      Schalter gibt es nur wenige. Die, die man braucht, sind zentral und übersichtlich angebracht. Die anderen Knöpfe sind dagegen weniger intuitiv platziert.
      Kurz auf die Bremse getreten und den Startknopf gedrückt – der Motor meldet sich prompt. Für ein Auto dieser Leistungsklasse arbeitet er vergleichsweise diskret. Per Schalter den Gang einlegen und los geht es.
      Dank der Glaskuppel ist die Übersichtlichkeit ausgezeichnet.
      Der V8 mit 4 Litern Hubraum und Doppelturbo hat Dampf ohne Ende. Ein Turboloch kennt er nicht. Bereits aus dem Drehzahlkeller schieben die 720 Pferde mächtig an. Das üppige Drehmoment von 770 Nm ist praktisch permanent präsent. Doch die Pferde wollen auch gefüttert werden. Und das nicht unbescheiden: fast 20 Liter genehmigten sie sich…
      Absolut ausserirdisch ist das Fahrwerk. Ohne jede Wankbewegung giert der Wagen nach kurven. Die Lenkung ist superpräzise und der Wagen folgt der gewählten Linie wie an einer Schnur gezogen. Grenzbereich? Auf öffentlichen Strassen kaum erfahrbar!
      Im Komfortmodus ist der McLaren erstaunlich sanft. Der Modus wird seinem Namen gerecht und federt Unebenheiten locker weg. Man fühlt sich gut aufgehoben. Selbst in den schärferen Modi Sport und Track wird der Wagen nicht zum Rodeopferd.
      Am meisten überrascht mich das Getriebe. Kaum spürbar werden die Gänge gewechselt. Erst im schärfsten Modus werden die Gänge richtig reingehämmert – einen Leistungsunterbruch spürt man nicht. So muss es sein!
      Auch mit faktisch angezogener Handbremse – sprich: Einfahrmodus – hat der 720s Power ohne Ende. Selbst der zarte Umgang mit dem Gaspedal drückt einem mächtig in den Sitz.
      Über das Design mag man geteilter Meinung sein. Mir jedenfalls gefällt der Wagen. Er sieht aus wie von einem anderen Stern. Jede Öffnung hat eine Funktion, nichts ist Show oder Effekthascherei. Form follows Function in Reinkultur.
      Fazit: Sehr teuer – aber jeden Euro/Franken wert! Fahrmaschine mit hohem Restkomfort.
       
       
       
       
      Porsche 911 Carrera S
      Der Wagen hat alles, was man für Geld kaufen kann. Selbst eine Hinterachslenkung ist an Bord. Der Porsche ist markentypisch perfekt verarbeitet und trotz der vielen Knöpfe und Schalter wirkt das Cockpit aufgeräumt.
      Verglichen mit dem McL sitzt man fast wie in einem SUV. Die Sitzposition ist gut, aber eben nicht perfekt; für mich vor allem etwas zu hoch.
      Natürlich ist es nicht fair, den 911 mit dem 720s zu vergleichen. Trotzdem machen wir es. Das Leistungsdefizit ist spürbar – kein Wunder, es fehlen auch über 250 PS. Ebenso markant ist der Unterschied beim Fahrwerk. Obwohl der Porsche zum Besten gehört, was man für Geld kaufen kann, ist – wenn man vom 720s kommt – die Seitenneigung gewöhnungsbedürftig. Im McLaren fehlt diese gänzlich, im Porsche ist sie gering, aber vorhanden.
      Eigentlich gibt es am Getriebe nichts zu bemängeln. Es schaltet rasch, sauber und ruckfrei. Doch mit den Paddels hatte ich so meine Mühe. Mehrmals schaltete ich, ohne es zu wollen.
      Im heutigen Trio ist der Porsche an der Zapfsäule klarer Gewinner. Während die beiden Briten schon nach den ersten zwei von drei Etappen die Zapfsäule herbei sehnten, fuhr der Porsche heute ohne einmal nachzutanken – mit weniger als 13 Litern war der Konsum für ein Auto in dieser Leistungsklasse bescheiden und beweist, dass Turbos keine Säufer sein müssen.
      Fazit: Der alltagstaugliche Sportwagen für jeden Tag. Eine Art Schweizer Armeemesser. Nur dass man das perfekte Steak eben nicht mit dem Taschenmesser geniesst…
       
      McLaren 570s
      Die Scherentüren öffenen deutlich weiter als die des 720s und brauchen entsprechend mehr Platz, was im Alltag nicht unbedingt positiv ist.
      Auch er top verarbeitet, perfekte Sitzposition und intuitive Bedienung. Optisch eine Augenweide – innen wie aussen.
      Für mich ist der 570s bezüglich Preis/Leistung eines der besten Angebote auf dem Markt. Doch eines muss er sich vorhalten lassen: Sein Turboloch. Unterhalb von 2000 Umdrehungen passiert nicht viel. Bis 3000 Touren geht was und darüber explodiert der Wagen. Wenn die Turbos mit vollem Druck zur Attacke blasen, gibt es keine Gnade. So müssen sich die Apollo-Astronauten beim Start gefühlt haben. Der Schub geht sauger-like bis über 8000 Umdrehungen! Die Geräuschkulisse ist vernehmlich, aber gesittet. Kein Inferno, aber präsent.
      Die Bremse will hart getreten werden; macht man das, wirft der Wagen Anker. Kein Bremsfading, kein flattern – nichts, einfach nur Energievernichtung und zwar in einer Form, die einem die Gurten in die Brust schneidet…
      Im Gegensatz zum 720s hat der 570s ein konventionelles Fahrwerk. Also keine hydraulischen Pumpen, die jede Unebenheit oder Wankbewegung bereits im Ansatz vernichten. Doch so wirklich vermissen tut man die Features des 720 nicht. Der Mittelmotorwagen schnupft die Kurven nur so auf. Gemeinheiten sind im fremd. Ebenso Wankbewegungen. Wer ihn lenkt, weiss wie Mikrochirurgen mit dem Skalpell arbeiten. Kurve anvisieren, einlenken und der 570 fährt die Linie in seiner unnachahmlichen Präzision. Es ist ein Vergnügen höchster Güte.
      An der Tanksäule zeigt sich, dass die Euphorie ihren Preis hat. Er genehmigt sich kaum weniger als der 720s.
      Fazit: Wer einen Sportwagen auf Turbo S-Niveau sucht und dabei Sportlichkeit gegen Alltagstauglichkeit tauscht, ist hier richtig.
       
      Schlusswort
      Pech für den 911er, dass er zu diesem unfairen Vergleich antreten musste. Doch Fairness war nicht das Ziel des heutigen Tages - es gab nur ein Ziel: Spass, Fahrspass!
      Selbstredend bin ich nicht objektiv. Ich bin ein bekennender McLaren-Fan und habe 2015 mit Porsche abgeschlossen. Das ändert aber nichts daran, dass Porsche die besten Sportwagen baut, wenn Alltagstauglichkeit gefragt ist. Will man mehr Sport, ist man bei McLaren besser aufgehoben. Doch das darf glücklicherweise jeder für sich entscheiden.

×
×
  • Neu erstellen...