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X5 E53 Einspritzanlage/Getriebenotprogramm


schirmi

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Hi zusammen,

mein X5 (E53 3.0d) ist gerade etwas zickig. Folgendes Problem:

Wenn ich ihn mit warmem Motor starten möchte passiert es sehr häufig, dass er mir nach einschalten der Zündung die Fehlermeldungen "Einspritzanlage" und "Getriebenotprogramm" bringt, die Kühlwassertemperaturanzeige geht auf Anschlag in den roten Bereich. Versuche ich zu starten dreht der Anlasser aber er springt nicht an - er spritzt wohl nichts ein. Nach mehrmaligem Zündung an/Zündung aus bringt er dann irgendwann den Fehler nicht mehr und ich kann ihn starten als wäre nichts gewesen, Kühlwassertemperatur ganz normal "in der Mitte". Das kann schon beim zweiten mal klappen, wenns blöd läuft macht man aber 20 Minuten lang die Zündung ein und aus - kommt super wenn man beispielsweise an der Tankstelle weg möchte und hinter einem Leute warten X-) Er läuft ganz normal - scheint also irgend ein Elektro-Problem zu sein. Im Fehlerspeicher sind einige Punkte mit Stichwort CAN-Bus, Leitungsunterbrechung und ähnliches zu finden, nichts sonderlich konkretes. Gelegentlich auch etwas von wegen Wegfahrsperre, aber das nur unregelmäßig.

Steht jetzt bereits seit einer Woche in der Werkstatt - bisher wurde das DDE Relais getauscht - das war's aber nicht. Es herrscht allgemeine Ratlosigkeit - auch von BMW direkt kam keine nützliche Info, sie hätten aber gerne n Rückmeldung wenn wir den Fehler gefunden haben :D Ich würde gerne vermeiden jetzt auf Verdacht nach und nach sämtliche Elektronikkomponenten auszutauschen - speziell so günstige Teile wie Steuergeräte und co.

Nach ein wenig googeln würde ich als nächstes den Zündanlassschalter austauschen lassen - einige berichten, dass das das Problem gelöst hat. Passt grundsätzlich zum Fehlerbild, das einzige was etwas seltsam ist, dass er es nur in warmem Zustand macht. Das wäre aber immerhin noch ein Teil, welches nicht sonderlich teuer ist - wäre evtl. einen Versuch wert.

Hatte jemand schonmal diesen Fehler oder hat noch eine Idee?

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Wie sieht es denn mit der Kraftstoffniederdruckseite aus? Wird denn Sprit aus dem Tank gefördert.? Vorfördepumpe funktioniert,wird freigeschaltet?

Wurden die Injektoren überprüft? Sollten ca 250 Bar zum starten bringen.Durch innere Leckagen können diese,den Druck irgendwann nicht mehr aufbauen,das Auto springt schlecht bis gar nicht an.

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Sorry, war ein paar Tage weg.

Auto steht derzeit immer noch in der Werkstatt, etwas konkretes wurde noch nicht gefunden - da der Fehler nicht immer reproduzierbar ist fällt es teils schwer zu checken ob das Problem gelöst wurde oder nicht.

Injektoren und Kraftstoffversorgung wurde angeschaut, funktioniert aber reibungslos. Wenn die Fehlermeldungen nicht kommen springt er ganz gewöhnlich an und läuft normal. Kommt der Fehler dreht zwar der Anlasser aber sonst tut sich nichts, dann wird überhaupt nichts eingespritzt. Einstimmige Aussage ist, dass hier ein Problem in der Elektrik vorliegt - bzw. dass er aufgrund des vermeintlichen Fehlersignals aus Getriebe und Einspritzanlage ein Starten gezielt verhindert um etwaige Beschädigungen zu vermeiden .

Aktuell bekommt er eine neue Wasserpumpe (die alte hat ein wenig geleckt - das dürfte mit dem geschilderten Problem allerdings nicht unbedingt etwas zu tun haben). Außerdem kommt ein neuer Zündschalter rein. Dann heißt es Daumendrücken, dass es der war.

Ist doch immer wieder toll wenn die Elektronik, welche eigentlich bei einem Defekt der Mechanik reagieren soll, deutlich ehr den Geist aufgibt als die zu überwachende Mechanik X-) Erschreckend ist auch wie schwer sich die Werkstätten und selbst deren technische Ansprechparter in den Werken mit Elektronikproblemen tun. Das Auto ist jetzt 9 Jahre alt.... ich habe ersthafte Zweifel, ob die Autos der 00er Jahre und erst recht die aktuellen ähnlich lange am Laufen gehalten werden können wie das bei früheren Fahrzeugen der Fall war.

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So, kleines Update: Der Zündschalter war es leider nicht... :evil:

Aber immerhin ist es jetzt heute gelungen das Problem erstmals in der Werkstatt zu reproduzieren, somit konnten sie es jetzt ausmessen und eingrenzen. Das Ergebnis löst keine Begeisterungsstürme aus: der Wurm steckt im Motorsteuergerät (DDE7794626). Wenn man gezielt danach googelt findet man entsprechende Infos, den Fehler gibt es wohl öfters mal.

Dieses hochqualitative Meisterstück elektrotechnischer Ingenieurskunst aus nicht ganz unbekanntem deutschen Hause, schlägt mittlerweile bei BMW mit 1.100€ zu Buche, daher ziehe ich dann doch eine Reperatur durch eine darauf spezialisierte Firma zu einem - dennoch nicht wirklich billigen - Bruchteil dessen vor, auch wenn das weitere ein, bis zwei Wochen Wartezeit bedeutet :-(((°

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