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Müller: völlig neuer Porsche soll Ferrari Konkurrenz machen


vespasian

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Wie schon einige vor mir festgehalten haben, glaube ich nicht, dass Porsche eine substanzielle Anzahl von Ferrari- oder Lamborghini-Kunden abwerben kann.

Wer einen Ferrari kauft, will meistens eben einen Ferrari. Gleiches gilt für Lambo-Käufer.

Mit den zwischenzeitlich 4 Baureihen untergräbt Porsche mit den gestiegenen Stückzahlen auch die Exklusivität der eigenen Marke. Allein schon deshalb dürfte es schwer sein, gegen Ferrari und Lambo im Preissegment jenseits TEUR 250 anzutreten, wo Prestige/Exklusivität mindestens so wichtig wie die Technik und Fahrleistungen sind.

Denn ausser Exklusivität und der Liebe zur Marke spricht eigentlich nichts für den Kauf eines Supersportwagens. 99 % der Eigentümer können das Potenzial sowieso nicht nutzen.

Deshalb macht es aus meiner Sicht für Porsche strategisch wenig Sinn, in diesem Segment eine neue Baureihe anzusiedeln. Einzig "Sondermodelle" als verkaufsfähige Technologie- und Imageträger wie es der 959 oder der Carrera GT waren, rechnen sich allenfalls wirtschaftlich. Wobei ich hier auch beim GT schon wieder ein Fragezeichen setze, wenn man bedenkt, dass ursprünglich eine limitierte Stückzahl von 1500 angekündigt, schlussendlich aber nur 1270 Fahrzeuge verkauft wurden. Zudem sind allein in der Schweiz derzeit 17 Fahrzeuge auf Autoscout24 im Angebot....

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Na wenn das so ist, frage ich mich doch tatsächlich, warum Porsche noch nicht in diesem Segment vertreten ist.

Mit dem CGT war Porsche vertreten, der 918 ist für mich mehr Technologieträger als tatsächlicher Supersportler ( er ist der definition nach jedoch trotzdem einer), das würde platz bieten für einen Konkurenten des 599- Nachfolgers...

Künftig konnten diejeweiligen Modelle wie folgt Konkurieren:

Turbo - California

GT2 (RS) - 458 (Scuderia)

Panamera - FF

9xx - 599

918 - Enzo Nachfolger

Der Markt ist groß genung, und das Markenimage von Porsche auch gut genug um in diesem Revier Geschäfte zu machen.

Für mich klingt das halt so, als wenn BOSS jetzt im Brioni-Segment Anzüge verkaufen möchte.

Von der aufstellung passt weder Boss zu Porsche noch Brioni zu Ferrari...:wink:

Und bei Kaufpreisen dieser Größenordnung zählen viele weiche Faktoren wie Emotionalität, Faszination, Mythos uvm. oft mehr als ein-zwei Km/h mehr. Da wird dann nämlich ein Kaufpreis, wenn das gesamte Paket stimmt, schnell zu Nebensache.

Da gebe ich dir prinzipiel auch Recht, aber die Emotinalität und den Mythos Porsche abzusprechen halte ich für falsch...!

Gruß

mdw95

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Nach Aussage von Ferrari gibt es für den FF keinen Wettbewerber. Allein der Bentley wurde von L.d.M. als veritabler Konkurrent bezeichnet.

Zwischen Panamera und FF liegen preisliche und motorseitige Welten. Da besteht kein Wettbewerb.

Welchen Mythos hat denn bitte Porsche heutzutage noch?

Früher, in den 80er und 90er Jahren - ok. Porsche ist

technisch-feine und schwäbisch-nüchtern-sachliche Präzisionsarbeit, die ich persönlich eher bei AUDI ansiedle als bei den ital. Exoten. Die Emotionalität hat Porsche schon lange auf dem Altar der Verkaufszahlen und der Abstinenz im Motorsport geopfert. Und wenn eben in den Porsche-News mehr Golfturniere angepriesen werden, als Motorsportevents läßt mich dies schon fragend zurück....

Das heute bei den Langstreckenrennen die 430er und 458 ums Podium fahren, wäre in den besten Porschejahren undenkbar gewesen, als man porscheseitig in LeMans oder auch bei der Dakar vertreten war.

Die Motorsporterfolge werden ausschließlich von Kundenteams (Manthey etc.) gefahren. Da machen heutzutage Mercedes und AUDI mehr Motorsport als die alte Marke Porsche.

Die Verkaufszahlen geben dem Konzern ja absolut recht. Aber mit diesen Verkaufszahlen, wenn die auch noch an die 200.000 Stück-Marke getrieben werden sollen, ist im elitären Premiumsegemnt nichts zu holen.

Die einzige Marke, die mir da noch einfallen würde, die sicherlich in diesem Segement erfolgreich wäre, ist Bugatti. Hier einen "kleinen" Sportwagen und eine Limousine bei ca. 300.000 EUR angesiedelt - das würde sicherlich auch von der Exclusivität her passen.

Adios

Adios

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300.000 ist zu billig für einen Bugatti und damit kämen sie auch Bentley ins Gehege.

VW hat neulich noch bestätigt, dass es auf absehbare Zeit keinen Bugatti geben wird, der wesentlich unter 1 Mio. Euro liegt.

Gruß,

Markus

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Mir fällt nur ein einziger Zeitpunkt ein, wo ein Porsche dem stärksten Ferrari leistungstechnisch und auch preislich eine Nasenlänge voraus war (959 vs 288 GTO). Der CGT kam dem Enzo noch sehr nah und sonst?

Turbo - California ist 911 Top-Serienmodell - Einstiegs-Ferrari, das sagt eigentlich schon alles aus.

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Die Lösung für Herr Müller´s Problem ist doch wirklich einfach, und wurde auch schon von anderen so geäussert. Political Correctnes hin oder her, einfach das Hybridgedöns aus dem 918 rausnehmen, ein neues Kleidchen drüber, um die 918-Käufer nicht zu sehr zu verärgern, und das ganze für um die 400.000 Euro verkaufen.

Unabhängig davon einen formschönen echten GT auf Basis des Panamera, als Gegenstück zu Ferrari FF, Maserati Granturismo, allerdings auch zur Konzernschwester Bentley Continental GT. Davon lässt sich natürlich auch wieder ein Cabrio ableiten.

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untergräbt Porsche mit den gestiegenen Stückzahlen auch die Exklusivität der eigenen Marke

Einspruch! Es fahren heute auf Deutschlands Straßen ungleich mehr Fahrzeuge als vor 20 order 30 Jahren und deshalb hat der Porscheanteil nicht zugenommen. Wobei die Menschheit unter "Porsche" eigentlich nur den 911 als solchen versteht. Aber davon allein kann die Firma nicht gut genug leben, denn sollte die Nachfrage am 911 irgendwann aus unerklärlichen Gründen nachlassen, dann wäre Schicht im Schacht (Muß nur wieder ein hochbegabter Design-Kaspar kommen der glaubt er müsse dem 911 Spiegeleier-Scheinwerfer verpassen). Insofern halte ich die Ausweitung des Programms für überlebenswichtig. Echtes Wachstum was die Stückzahlen angeht, gibt es sowieso nur in China, Indien, Russland und drumherhum. Die Wachstumsprognosen beziehen sich garantiert nicht auf Deutschland.

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Lambo hat einen V12 und Audi den R8 V10 am Start. Dagegen hat Porsche überhaupt nix auf der Pfanne. :oops:

Es wurmt den Manager, dass er bereits im Konzern links und rechts überholt wird. X-)

Mit Ferrari wird er so schnell nicht gleichziehen.

Vielleicht sollte er mal Kundenbefragungen auswerten.

400.000 Euro sind schlieslich keine peanuts mehr.

Selbst ein Porsche Carrera GT fand nicht ausreichend Käufer.

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Lambo hat einen V12 und Audi den R8 V10 am Start. Dagegen hat Porsche überhaupt nix auf der Pfanne. :oops:

Aber dafür das Porsche bei den sportlichen Modellen nur 6 Zylinder verbaut ist der 11er als Turbo oder GT2/ 3 von den Fahrleistungen bei weitem nicht so weit weg wie es die Preis- und Zylinderdifferenz erwarten lassen würde.

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Oberhalb von 4 Zylindern finde ich die Anzahl der Verbrennungseinheiten eher unwichtig, wenn man den Prestigefaktor mal ausblendet. Ein Zwölfzylinder kann emotionsloser sein als ein gut gemachter Fünfzylinder. Zehnzylinder sind eher eine Modeerscheinung, weil sie in der Formel 1 eine Zeit lang en vogue waren.

Allerdings hat Porsche noch ein As im Ärmel, das meiner Meinung nach mal gespielt werden sollte. Ein Sportwagen, der mit 12 Zylindern und Designzitaten vom Porsche 917 daherkäme würde sich ganz bestimmt auch dem einen oder anderen Ferrrari-Fahrer aufdrängen. Aber vielleicht muss dafür die momentane Hybridhysterie erst wieder abflachen.

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Abgesehen von der akademischen Diskussion zum Motorenbau kann ich mir kaum vorstellen,

dass die Kunden 400.000 Euro zahlen, um dann auf einem 6 Zylinder Boxer vom Hof zu rollen.

Pech für Müller, dass die aufregenden Avantadors und R8 V10 Spider von anderen

Konzerntöchtern entwickelt wurden, während er weiterhin Panameras und SUVs baut.

Dabei geht es Porsche noch vergleichsweise gut.

BMW hat auf dem Sektor tatsächlich gar nix mehr zu bieten. Da schaut es sogar bei Benz noch besser aus.

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Oberhalb von 4 Zylindern finde ich die Anzahl der Verbrennungseinheiten eher unwichtig, wenn man den Prestigefaktor mal ausblendet. Ein Zwölfzylinder kann emotionsloser sein als ein gut gemachter Fünfzylinder. Zehnzylinder sind eher eine Modeerscheinung, weil sie in der Formel 1 eine Zeit lang en vogue waren.

Allerdings hat Porsche noch ein As im Ärmel, das meiner Meinung nach mal gespielt werden sollte. Ein Sportwagen, der mit 12 Zylindern und Designzitaten vom Porsche 917 daherkäme würde sich ganz bestimmt auch dem einen oder anderen Ferrrari-Fahrer aufdrängen. Aber vielleicht muss dafür die momentane Hybridhysterie erst wieder abflachen.

Tja - und genau darum geht es aber in diesem Segment. Und deswegen hat auch der FF einen 12-Zylinder. Der ist in dieser Zielgruppe nämlich Pflicht.

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Was Ferrari betrifft, da hast du völlig recht. Die "grossen" Ferrari hatten immer 12 Zylinder, das war so, ist so, und wird auch solange so bleiben, wie 12-Zylinder nicht verboten sind. Für Lamborghini gilt das selbe. Aber für Porsche gilt das halt nicht. Selbst Jaguar, von denen ich noch vor 20 Jahren behauptet hätte, dass der 12-Zylinder bei denen Pflicht ist, kommt anscheinend gut ohne aus.

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Tja - und genau darum geht es aber in diesem Segment. Und deswegen hat auch der FF einen 12-Zylinder. Der ist in dieser Zielgruppe nämlich Pflicht.

ich hatte ein interessantes gespräch mit einem entwickler von bentley über den zukünftigen 8 zylinder conti gt. seiner aussage nach, wird dieses "denken" immer mehr verdrängt, da sich die ganze verbrauchsdiskussion langsam auch in den köpfen potentieller kunden festgesetzt hat.

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Hat der DBS nicht den 12ender?

Denke das in diesem selektiven Umfeld ein 12-Zylinder -derzeit jedenfalls- ein absolutes must-have ist.

Und die anderen Astons sind eben auch nicht in dieser High-End-Liga.

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Ja auch der DBS hat den 12-ender, welchen man sogar in den Vanquish gequetscht hat...

Aber denkt ihr wirklich, dass die Zylinderzahl interessiert? Ob die Leistungen mit einem 8, 10 oder 12 Zylinder erreicht werden, spielt doch keine Rolle? Oder wird dann beim Stammtisch das Kidner-Quartett ausgepackt...? X-)

Zumindest was Porsche angeht, ist alles unterhalb einem 8-Zylinder unlogisch. Bei einem 6-Zylinder wird nicht viel mehr machbar sein als im GT2 RS / GT3 RS 4,0 und außerdem hätte man sich nicht klar genug vom 911er distanziert.

Alles über einem 8-Zylinder halte ich aber wiederum für ausgeschlossen. Denn der "Lückenporsche" wird wohl kaum einen 10 oder 12-ender bekommen, wenn das Top-Modell (918) mit einem 8-Zylinder über die Straßen rollt...

Man wird sehen für was sie sich entscheiden, aber eigentlich käme nur ein 8-Zylinder in Frage. Hat man ja selbst im 911er schon reichlich getestet.

Gruß

Tobi

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Ich würde auch sagen das ein 8-Zylinder ausreichend sein wird,

toll wäre natürlich ein 8-Zylinder-Boxer, erstens gibt es das noch nicht und der Boxer mit seiner excellenten Laufruhe und tiefem Schwerpunkt hätte konstruktiv Vorteile.

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Ich würde auch sagen das ein 8-Zylinder ausreichend sein wird,

toll wäre natürlich ein 8-Zylinder-Boxer, erstens gibt es das noch nicht und der Boxer mit seiner excellenten Laufruhe und tiefem Schwerpunkt hätte konstruktiv Vorteile.

Porsche hatte schon 8 Zylinder Boxer gebaut.

Zitat Wikipedia:

Der Porsche 914/8 schließlich hatte den Achtzylinder-Motor des Porsche 908/3 (ein luftgekühlter 3,0-Liter-Boxermotor) und wurde nur zweimal gebaut: Das erste Exemplar (Fahrgestellnr. 914111) war ein 220 kW (300 PS) starkes Versuchsfahrzeug für Ferdinand Piëch. Dieser rote 914/8 fällt vor allem durch die breiten Klappscheinwerfer auf, die Doppelscheinwerfer beherbergen. Der andere 914/8 war ein Geschenk für Ferry Porsche zu seinem sechzigsten Geburtstag (Fahrgestellnr. 914 006). Diese 192 kW (260 PS) starke Ausführung war silber, hatte eine Straßenzulassung (S-R 3000) und sah dem Serienmodell sehr ähnlich.

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Ich denke auch eher, daß es ein V8 mit Bi-Turbo Aufladung wird, wie er auch im Bentley Continental GT und im zukünftigen Gallardo kommen soll......

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Bei einem 6-Zylinder wird nicht viel mehr machbar sein als im GT2 RS / GT3 RS 4,0

Und das denkst du wirklich?

Man hat auch schon gedacht das die Evolution bei Kutschen mit Motor endet ;)

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Und das denkst du wirklich?

Man hat auch schon gedacht das die Evolution bei Kutschen mit Motor endet ;)

Naja ich finde 125PS/l für einen (6-Zyl.) Sauger schon extrem beeindruckend...

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IMHO schadet es Porsche nicht über eine Positionierung nach 'oben' nachzudenken.

Vielleicht kennen wir auch nicht so genau die geplanten Absatzmärkte und deren Kaufverhalten. Sicher ist in China etc Porsche aber auch ein Exot - noch.....

Warum ausgerechnet ein Kleinserienhersteller wie RUF auf dem E Sektor sehr viel früher zumidnest einen Prototypen auf die Beine stellt anstatt das Werk selber? Arbeiten dort weniger Visionäre und alles geht nur über 'Stückzahlen'=shareholder value? Gerade als Made-in-Germany-Produkt könnte Porsche doch die Synergien aus dem VW Konzern nutzen (andererseits: warum hat VW eignentlich keinen Prius -zumindest als Imageprodukt?)

Viel übler stößt mir die Positionierung eines kleinen Geländewagen für einen ehemaligen "Sportwagenhersteller" auf.

Was hatte Porsche in den 70/80ern für ein Image? Positiv, F1 Motor, Sportwagen, wertstabil.

Heute? In Richtung Massenprodukt mit dem Nimbus "Leasingfahrzeug".

Und in 10,20 Jahren? Vollsortimenter mit Cajun als Hauptgewinn im Baumarkt?

Nachdenkliche Grüße,

Michael

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Der billigste Porsche fängt bei 47.000€ an (Porsche Boxster) ohne Extras. Also würde ich mal schätzen, dass der billigste Porsche, der vom band läuft bei mindestens 50.000€ liegt. Klar ist das das viel Geld und für eine Marke wie Porsche sicherlich auch ein netter Gewinn. Aber ich würde mich wirklich freuen, wenn's bei Porsche mal (wieder) einen Allerwelts-Porsche gibt. Mit ein bisschen Ausstattung und Fahrleistungen ungefähr auf Golf GTI/R-Niveau für ca. 30-35.000€.

Klar könnte man jetzt meinen, das so ein Auto die Marke verwässert, wenn am Ende jeder einen Porsche fährt. Aber das hätte man auch beim Cayenne oder Panamera sagen können und das ist scheinbar nicht eingetreten. Ich würde mich auf jeden Fall freuen und würde mir den als Zweit- und Drittwagen gut vorstellen können.

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Warum ausgerechnet ein Kleinserienhersteller wie RUF auf dem E Sektor sehr viel früher zumidnest einen Prototypen auf die Beine stellt anstatt das Werk selber? Arbeiten dort weniger Visionäre und alles geht nur über 'Stückzahlen'=shareholder value? Gerade als Made-in-Germany-Produkt könnte Porsche doch die Synergien aus dem VW Konzern nutzen (andererseits: warum hat VW eignentlich keinen Prius -zumindest als Imageprodukt?)

RUF war schon immer mit visionären Ideen Porsche vorraus, z.B. das erste 6-Gang-Getriebe im Elfer, die getrennten Ladeluftkühler in den hinteren Backen beim turbo oder jetzt der Greenster. Hinzu kommt, daß der Alois schon immer eine Affinität zu der Elektro-Energie hat, sein "Hobby" sind seine zwei Wasserkraftwerke, insofern ist der Elektro-Elfer nur eine logische Konsequenz gewesen.

Fraglich ist, ob dieses Fahrzeug so Endkunden-tauglich ist, was ich nämlich nicht glaube. Hier dürfte er sich genauso schwer tun, wie die Großserienhersteller.

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Früher hat bei Porsche ein begnadeter Ingenieur zunächst einmal einen Sportwagen konstruiert und damit dann auch Geld verdient -

heute will man dort zuallererst einmal Geld verdienen. Und so sind die Autos jetzt auch.

mangusta

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