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Müller: völlig neuer Porsche soll Ferrari Konkurrenz machen


vespasian

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Früher hat bei Porsche ein begnadeter Ingenieur zunächst einmal einen Sportwagen konstruiert und damit dann auch Geld verdient -

Das stimmt nicht ganz. Porsche hat ja damals den Käfer entwickelt und weil er Geld sparen wollte, griff er bei den Teilen für seinen ersten Sportwagen beherzt ins VW Käfer Regal. Und den Motor beließ er nur im Heck, weil den der Käfer auch im Heck hatte und er somit enorm Kosten sparen konnte. Der erste Porsche war ja sozusagen wirklich ein plattgedrückter Käfer. Sein Ziel war allerdings von Anfang an möglichst viel Geld zu verdienen.

Das Gegenbeispiel, erst Sportwagen drauflos bauen und dann "schaun mer mal" was das kosten wird, das konnten besonders zwei Italiener Namens Enzo und Ferrucio gut. Sehr lange gings ja nicht gut, dann war Ferrari bei Fiat und Ferrucio Lamborghini wieder in seinen Weinbergen...

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  • 2 Monate später...
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Man zögert im Hause Porsche mit dem "Mini-Boxster" noch aus Angst um die Premiumstellung, überlegt aber ob dieser Kleinporsche dann nicht in China produziert werden könnte.

Ferry-Porsche-Nachnachfolger Müller im Interview:

http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:porsche-chef-mueller-im-interview-porsche-zoegert-mit-einsteigermodell/60128867.html

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Ihr müsst dann schon genau lesen.

Bei der China-Überlegung geht es um den Fall, daß wichtige Märkte, z.B. eben China sich künftig protektionistisch abschotten. In diesem Fall sagt er, müsste man überlegen eine lokale Produktion aufzubauen anstatt den Markt aufzugeben.

Inwieweit man der Argumentation folgt (eigentlich macht China das heute schon, und in großem Umfang) sei mal dahingestellt, aber inhaltlich sagt er schon was anderes als "wir überlegen einen Einstiegsporsche in China zu bauen".

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PORSCHE, das war mal ein Begriff, eine Marke, ein Mythos bei dem jeder Gedanke daran die Augen von kleinen und großen Jungs zum leuchten brachte.

Inzwischen erscheinen die unterschiedlichen Modelle immer austauschbarer mit Konkurrenzprodukten. Wenn die Dinger jetzt auch noch in China gebaut werden ist der Mythos endgültig dahin, schade !

Gruß, Georg

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Ihr müsst dann schon genau lesen.

Bei solchen meist genauestens geplanten öffentlichen Verlautbarungen auf Konzernebene kann durchaus davon ausgegangen werden, daß mit einer detaillierte geplanten Kommunikationsstrategie mit Hilfe dieser "ersten zarten Hinweise" der Weg für späteren Klartext geebnet wird.

Ohne zuviel in die Sache hineininterreptieren zu wollen: meiner Ansicht nach ist es bereits beschlossene Sache im Hause Porsche, in China mittelfristig eine Produktion aufzubauen.

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Wenn die Dinger jetzt auch noch in China gebaut werden ist der Mythos endgültig dahin, schade !

Das mit der Wechselkurs-Absicherung bzw. dem Zutritt zum chinesischen Markt hast du gelesen (und verstanden), oder?

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Klar hat er das, aber es ändert nichts daran, daß dann eben zukünftig

"chinesische" Porsche gebaut werden. Und dann ist es auch nur ein Frage der Zeit, bis die "chinesischen" Porsche auch außerhalb Chinas verkauft werden.

Gegen den Protektionismus der Chinesen muß die Politik Mittel und Lösungen finden.

Und das Produktionen in China generell riskant sind (billiger Know-how-Transfer, Werksspionage etc.) ist ja nun allgemein bekannt. Die Frage wird eben erst in der Zukunft beantwortet werden, ob sich die mit chin. Partner gegründeten Firmen langfristig rechnen. Klar, aktuell scheint es Sinn zu machen.

Wenn aber der Chinese erstmal genung Wissen (z.B. von Airbus) transferiert hat, dann die eigenen Flugzeuge baut und plötzlich auf dem Weltmarkt konkurriert, wird sich zeigen, ob die Investments sinnvoll waren.

Auch unter dem Stichwort "political-correctnes" wird man ein Investment in China hinterfragen dürfen. Wenn wir hier über Menschrechte, Arbeitsschutz, freie Meinung und Mindeslöhne und Sozialleistungen sprechen und anprangern, die in China aber nicht mal im Ansatz existieren, erscheinen solche Entscheidungen fadenscheinig und nicht ehrlich. Das System wir von der ganzen Welt moniert, aber das Geld nimmt man gerne.....Und eine Produktuion in China sichert eben nicht immer den viel zitierten (uns sehr teuren) Arbeitsplatz in Deutschland.

Adios

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Wird der Audi TT nicht in Ungarn gebaut?

Und die Bentley-Karosserien ebenfalls?

Ich sehe die Diversifizierung von Porsche auch sehr kritisch und den Mythos nicht erst sein Panamera und Cayenne in Gefahr, finde aber die Produktion an anderen Standorten nicht so sehr problematisch, solange die entsprechenden Standards des Herstellers transferiert werden.

Heinz Dürr als Eigentümer eines der größten Autolackieranlagen-Herstellers sagte einmal scherzhaft, daß man als Besitzer des alten Fialt Cinquecento (aus den Neunzigern) gottfroh sein konnte, daß das Auto in Polen und nicht in Italin gebaut wurde, da die dortigen Fabriken und Lackieranlagen weitaus moderner und besser als in Turin gewesen seien...

Schlecht wäre allerdings, wenn der Porsche dann statt "Spiegeleierscheinwerfern" Schlitzaugen bekommen würde.

Globalisierte Grüße, Hugo.

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Bei solchen meist genauestens geplanten öffentlichen Verlautbarungen auf Konzernebene kann durchaus davon ausgegangen werden, daß mit einer detaillierte geplanten Kommunikationsstrategie mit Hilfe dieser "ersten zarten Hinweise" der Weg für späteren Klartext geebnet wird.

Das war aber ein Gespräch der FTD und keine formale Verlautbarung. Beim Herrn Müller bin ich nicht sicher ob das immer so abgestimmt ist, was er sagt.

Grundsätzlich gebe ich Dir natürlich Recht, daß er das nicht einfach so dahinsagt. Das wird schon ein Test sein, die Frage ist nur für was. Den Zusammenhang zwischen dieser möglichen neuen Baureihe und Produktion in China sehe ich aber nicht unbedingt. Dein "überlegt aber ob dieser Kleinporsche dann nicht in China produziert werden könnte. " ergibt sich jedenfalls nicht aus dem Interview, sondern ist Deine Schlußfolgerung.

Es kann durchaus darum gehen, Panameras, insbesondere die kommende Langversion, für China in China zu montieren. Machen andere ja auch so.

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Wird der Audi TT nicht in Ungarn gebaut?

Und die Bentley-Karosserien ebenfalls?

Globalisierte Grüße, Hugo.

Bentley und Phaeton Karosserien werden in Zwickau gebaut und lackiert.

Sicherlich ist für einen Großserien-Hersteller der Produktionsort zweitrangig. Aber für einen technischen Luxusgüter-Hersteller eben nicht. Bentley, Rolls Royce, McLaren, Ferrari als Beispiel oder aber auch hochwertige Uhrenhersteller werden Ihre Produktion nicht nach China exportieren. Dort legt man wert auf die Tradition des Standortes.

Letztlich ist es ein weiteres Zeichen, dass Porsche eben kein exclusiver "Klein"serienhersteller mehr ist, sondern zu einem austauschbaren Großserienhersteller wird oder glaubst du, Lamborghini, aus dem gleichen Konzern, wird jemals seine Produktion nach Asien verlagern?

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Ich denke auch, dass es endgültig Zeit wird, sich von diesem geistigen alten Zopf zu trennen. Porsche ist eine sehr solide Firma mit bislang berechtigtem Premiumanspruch, aber das romantische Flair einer kleinen, feinen Nischenfirma mit hochindividuellen Produkten ist einfach out of date. Es reicht aber auch, dass sie auch hochexklusive Fahrzeuge anbieten, die man immer noch längst nicht an jeder Straßenecke antreffen wird. Der 918 wird dafür doch ein gutes Beispiel sein.

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Mercedes montiert seine Autos für Vietnam z.B. direkt in einem Werk vor Ort. Inklusive AMG, die dort zum 80% bei Mercedes vertreten sind. Allerdings nur Endmontagen und Lackierung.

Wo sich noch deren Produktionsstandorte befinden, weiß ich nicht, aber sicherlich auch in China.

Edith hat noch einen Link gefunden:

http://career.daimler.com/dhr/index.php?ci=874&language=1&DAIMLERHR=b007b33605b358e15723bdc9849b2cfb

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wenn der Porsche dann statt "Spiegeleierscheinwerfern" Schlitzaugen bekommen würde.

Globalisierte Grüße, Hugo.

So abwegig ist das nicht, wenn man sich die Rückleuchten vom neuen 911 anschaut, die sind sehr schmal ausgefallen ...

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Wo sich noch deren Produktionsstandorte befinden, weiß ich nicht, aber sicherlich auch in China.

Edith hat noch einen Link gefunden:

http://career.daimler.com/dhr/index.php?ci=874&language=1&DAIMLERHR=b007b33605b358e15723bdc9849b2cfb

Danke für den Link. Weltweit spielen seit je her auch die Nutzfahrzeuge und Busse eine große Rolle. Hier mal eine Übersicht:

Daimler_manufacturing_locations.png

Quelle und genauere Beschreibungen der Produktionsstätten: http://de.wikipedia.org/wiki/Daimler_AG#Produktionsst.C3.A4tten

Gruß,

Felix

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Mercedes montiert seine Autos für Vietnam z.B. direkt in einem Werk vor Ort. Inklusive AMG, die dort zum 80% bei Mercedes vertreten sind. Allerdings nur Endmontagen und Lackierung.

Wo sich noch deren Produktionsstandorte befinden, weiß ich nicht, aber sicherlich auch in China.

Edith hat noch einen Link gefunden:

http://career.daimler.com/dhr/index.php?ci=874&language=1&DAIMLERHR=b007b33605b358e15723bdc9849b2cfb

Ja, aber das sind Modelle, die vor Ort für den dortigen Markt wieder zusammen gebaut werden. Das machen alle Hersteller, um die Einfuhrzölle zu umgehen. Gibt es in anderen Ländern auch noch. Stichwort Malaysia.

Bei Porsche geht es aber darum (wird erwartet, spekuliert etc.), dass eine neue Modellreihe in China produziert wird, die keinen anderen Produktionsstandort hat und dann von dort in die Welt exportiert wird. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied. Eher vergleichbar mit den Werken von Mercedes und BMW in Nordamerika und Volkswagen in Mexiko. Auch dort werden Modellreihen gebaut, die ansonsten keinen Produktionsstandort haben und werden zum Bsp für den europäischen Markt exportiert.

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Der 918 wird dafür doch ein gutes Beispiel sein.

Technologisch wird das bestimmt ein Highlight, verkaufstechnisch entwickelt er sich zum Rohrkrepierer. Bis dato ist mal knapp die Hälfte verkauft/optioniert.

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Bei Porsche geht es aber darum (wird erwartet, spekuliert etc.), dass eine neue Modellreihe in China produziert wird, die keinen anderen Produktionsstandort hat und dann von dort in die Welt exportiert wird.

Wo steht das? Wo wird spekuliert?

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Wo steht das? Wo wird spekuliert?

zum Beispiel in Antwort #56 und #58 in diesem Thread. Ich beziehe mich auf das hier

Gesagte. Wahrscheinlich hast du aber die Diskussion nicht verfolgt......

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zum Beispiel in Antwort #56 und #58 in diesem Thread. Ich beziehe mich auf das hier

Gesagte. Wahrscheinlich hast du aber die Diskussion nicht verfolgt......

Ja nee, is klar. Lies Dir mal das Interview durch, das hier diskutiert wird und dann fang nochmal von vorne an.

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Gegen den Protektionismus der Chinesen muß die Politik Mittel und Lösungen finden.

Haust Du meine Bauern, hau ich Deine Bauern.

Wiedereinführung der Textilquote würde mir dazu einfallen.

Wird der Audi TT nicht in Ungarn gebaut?

Ein k. u. k. Audi ist ja fast ein Heimspiel.

Heinz Dürr als Eigentümer eines der größten Autolackieranlagen-Herstellers sagte einmal scherzhaft, daß man als Besitzer des alten Fialt Cinquecento (aus den Neunzigern) gottfroh sein konnte, daß das Auto in Polen und nicht in Italin gebaut wurde, da die dortigen Fabriken und Lackieranlagen weitaus moderner und besser als in Turin gewesen seien...

Die besten Fiats kommen aus Polen. Das ist auch heute noch so.

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Ja nee, is klar. Lies Dir mal das Interview durch, das hier diskutiert wird und dann fang nochmal von vorne an.

ICH muss nicht von vorne anfangen. Das Interview kenne ich. Das Interview war Basis der Spekulation/Interpretation in den Antworten #56 und #58 hier im Thread. Darauf bezog ich mich. Sonst nichts. Wurde von den anderen Diskussionsteilnehmern auch verstanden.

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