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JoeFerrari

Bugatti verabschiedet sich vom Sportwagenbau - Zukunft: Luxuslimousine auf Audi Basis

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JoeFerrari
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Bugatti wird sich ab 2014 wohl dem Bau von Luxuslimousinen auf Audi Basis widmen. Die Zeit des Sportwagenbaus ist wohl erstmal vorüber. Mal schauen ob sie das Ziel von 300 gebauten Sportwagen noch erzielen

"...

So wird Bugatti mit einem an Stillstand grenzenden Produktionstakt durch die nächsten Jahre gehen. 2014, beschloss kürzlich der VW-Vorstand, soll die Marke dann vom Sportwagenbau Abstand nehmen und stattdessen eine Limousine auf Basis des Audi A8 herstellen. Die Stückzahl dürfte sich dann deutlich erhöhen.

...

"

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,736441,00.html

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Gwito
Geschrieben

Das 1000PS Auto war doch sowieso ein Verlustgeschäft (wie ich hörte), kann doch eh nur besser werden ;)

Ausser das waren wirklich nur Prestigeobjekte...

Azrael1965
Geschrieben

Und das werden dann Super-Bentleys?

JoeFerrari
Geschrieben

Na wohl eher so was wie eine Alternative zu einem Maybach X-)

Felix
Geschrieben

Gestern hörte ich noch aus erster Hand (Zulieferer), dass sich diverse "Galibier" Teile in Konstruktion bzw. Produktion befinden. Die Limousine wird wohl allen Anschein nach auf den Markt kommen. Aber basiert die denn auf einem Audi Chassi, oder was steckt da auch ein Phaeton unterm Blech?

AStrauß
Geschrieben

Schade um die Marke. Eigentlich könnte man einen Bug raus bringen in der Preisklasse des Galli. Aber dann hat man den 11er Turbo, den Galli, den R8 V10, und den Bug, das wäre wahrscheinlich zu viel !

Bärlin
Geschrieben

Ich muss sagen, dass mir bis jetzt keiner der Bugattis aus der Post-Artioli-Ära gefallen hat. Es kamen mehrere kraftlose Kopien des EB 112 und das trifft sogar noch auf den Galibier zu, nur dass dieser noch mächtig aufgeblasen daherkommt. Und die Bugatti-Sportwagen-Wanze war da auch nicht das Gelbe vom Ei. Nur die Leistungsdaten sind beeeindruckend und es steckt mit Sicherheit viel ehrliche (VW-)Technik drinnen, aber an das gediegene, elegante italienische Design kamen die neueren Bugattis nie heran.

Markus Berzborn
Geschrieben

Sicher wird man bei VW auch langsam mal darüber nachdenken, wie man an der Marke Bugatti auch Geld verdienen kann.

Wenn sich durch Beobachtung der internationalen Klientel herausgestellt hat, dass eine Luxuslimousine der Marke Bugatti möglicherweise mehr Absatzpotential hat als ein reiner Sportwagen, warum nicht. Auch die eigentliche, historische Firma Bugatti hat ja schon die verschiedensten Fahrzeuge gebaut.

Davon abgesehen, hier wird immer gerne wieder diskutiert - Bugatti sollte dies machen oder das machen, aber wer hat sich denn im Forum tatsächlich einen Bugatti gekauft bzw. hat dies ernsthaft vor?

Gruß,

Markus

JoeFerrari
Geschrieben

Was würde man auch mit so einem Bugatti der bisherigen Machart wollen?

Man kann sich das Ding in die Sammlung stellen, wie wohl viele der wenigen Besitzer mit altem Geld in alten Ländern. Oder man kann zu diesen erwähnten VW Events fahren - dann wäre ein Auto wie der Enzo FXX eine Alternative.

Und die Geschwindigkeitsbereiche, in denen ein Veyron anderen (Super)Sportwagen überlegen ist, spielen nun wirklich im wie auch immer gearteten Alltag keine Rolle mehr. Also wirklich nur ein Spielzeug für sehr reiche Boys oder hard-core Sammler mit genügend Kleingeld.

Ich denke auch, dass Bugatti mit Edel-Limousinen im Bereich von 200-500 T€ mehr Absatz erzielen könnte. Allerdings wird die Abgrenzung zu Bentley und auch einem Porsche Panamera dann in der Tat nur noch übers Image und Design gehen können.

Ich bin eh mal gespannt, wann dem Piech sein Markenzoo um die Ohren fliegt. Bisher - Chapeau - hat er es immer noch geschafft, das überwiegend erfolgreich hinzubekommen.

Aber man muss auch mal an eine Post-Piech Ära bei VW denken - ja auch die wirds irgendwann geben - und ich schätze, dass es dann eher wieder eine Markenkontraktion geben.

Markus Berzborn
Geschrieben
Allerdings wird die Abgrenzung zu Bentley und auch einem Porsche Panamera dann in der Tat nur noch übers Image und Design gehen können.

Da gibt es eigentlich genügend Möglichkeiten, extravagante Materialien, die selbst für einen Bentley zu teuer wären, exzentrische formale Gestaltungsdetails im Innenraum und sowas.

Gruß,

Markus

Xosiris
Geschrieben

Und die Geschwindigkeitsbereiche, in denen ein Veyron anderen (Super)Sportwagen überlegen ist, spielen nun wirklich im wie auch immer gearteten Alltag keine Rolle mehr.

Wieso sollte 100-300 beispielsweise keine Rolle spielen? Gerade bei der Leistung... Guck dir die Beiträge von bayernmax an, scheinbar ist sogar 100-350+ durchaus interessant!

Graunase
Geschrieben

Das Problem ist einfach daß die Geschwindigkeitsbereiche ab 350km/h (aller spätestens) kaum noch zu erreichen sind und jenseits der 400 bald kaum nochmit überschaubarem Risiko zu steuern sind. So gesehen muß sich Bugatti was neues einfallen lassen. ich bin gespannt. Entgegen meiner ursprünglichen Spötteleien ist der Veyron ein Traumauto geworden von dem ich auch das Design für absolut genial halte.

Lassen wir uns überraschen - ist ne gute Jahreszeit dafür 8)

pitstopper
Geschrieben

Die Zielgruppe für so einen 1000 PS Bomber ist halt leider sehr klein und die potente Klientel, die vor Jahren zur Fahrzeugvorstellung nach Monte Carlo geladen wurde, wächst auch nicht schnell nach. Egal was der Wagen kostet, so was kann sich doch für einen Hersteller nie und nimmer rechnen. Und bei solchen Kleinserien will ich gar nicht wissen, welche Probleme die Besitzer haben damit Kilometer abgespult werden. Vermutlich fährt aber kein Kunde mit so einem Bugatti. Ich hab jedenfalls noch keinen fahren sehen.

hugoservatius
Geschrieben
Vermutlich fährt aber kein Kunde mit so einem Bugatti. Ich hab jedenfalls noch keinen fahren sehen.

Ich sehe, außer im Winter, alle paar Tage einen, mein Nachbar fährt einen Veyron, und dieses ziemlich regelmäßig, jedenfalls wenn er in Deutschland ist.

Ich bin ja kein großer Freund sogenannter "Supercars", muß aber zugeben, daß der Veyron sowohl vom Design als auch von der Verarbeitung her absolute Spitze ist, auch der Klang und das Fahrgefühl sind einmalig.

Prosit Neujahr, Hugo.

Marc W.
Geschrieben

Ich sehe auch mehrere regelmäßig fahren, diese Autos sind erstens erstaunlich alltagstauglich und zweitens so einfach zu fahren, wie kein anderer Supersportwagen. Aus diesem Grund ist es eigentlich nur eine finanzielle Frage, ob man den Veyron fährt oder nicht und es gibt genug Veyron-Eigentümer, die bereit sind im Jahr 50K auszugeben, um ihr Auto regelmäßig zu bewegen. Wer sich die Anschaffung leisten kann, sollte auch diesen Unterhalt Wuppen können. :wink:

-Johannes-
Geschrieben
Und bei solchen Kleinserien will ich gar nicht wissen, welche Probleme die Besitzer haben damit Kilometer abgespult werden.

Der ist ohne Frage ein Dauerläufer... schon von 2 Veyrons gehört die deutlich über 80000km auf der Uhr haben! Getriebe etc. sind mit derartigen Leistungsreserven ausgestattet das die selbst unter Volllast keinerlei Probleme haben.... für mich eines der grandiosesten Autos unserer Zeit und ohne Frage ein Abbild dessen was möglich ist.

Felix
Geschrieben
... für mich eines der grandiosesten Autos unserer Zeit und ohne Frage ein Abbild dessen was möglich ist.

Dem kann ich nur zustimmen. Zumal auch kaum jemand "ernsthaft" ein 400+ km/h Konkurrenzprodukt auf den Markt bringen wird; mit welchem man auch mal zwei Stunden in Dubai im Stau stehen kann.

Natürlich wird es immer irgendwelche verrückten Bi-Moto Audi TT´s geben die in Nardo bei Nacht mit Trockeneis auch irre Geschwindigkeiten fahren können. Ich denke mit dem Veyron hat man einen ganz gewaltigen Meilensteil gesetzt, und daran wird auch lange niemand ernsthaft rütteln. Bugatti tut gut daran diese "Machbarkeitsstudie" so wie sie ist, stehen zu lassen...ganz oben, ohne Aussicht auf ersthafte Konkurrenz.

Gruß,

Felix

Atombender
Geschrieben

Über den Mulsanne gibt es noch ein großes Luftpolster, da der Wagen preislich noch relativ nahe an einen Continental Flying Spur liegt, da ist die Spanne RR Ghost zu RR Phantom um einiges größer. Über Maybach 62 und Phantom EWB gibt's aber auch nichts mehr, also wo bei einer Bugatti Limousine ansetzen? Bei einem Supersportwagen gibt es klar definierte Performance-Ziele wie über 400 km/h, 1000 PS, das alles noch beherrschbar.

Eine Luxuslimousine wird in erster Linie nach inneren Werten wie Komfort, Materialien etc. bewertet und da gibt es praktisch nichts mehr, was nicht mit Geld geordert werden kann. 800 PS wozu? Also muss der Wagen formal und technisch etwas ganz besonderes sein, um einen potentiellen Rolls Royce Kunden umzustimmen. Und darüber? Eine Neuauflage des Royales wäre sicher eine weiteres Verlustgeschäft und würde in unsere Zeit so gut passen wie ein Pockenvirus.

Markus Berzborn
Geschrieben

Und der Veyron dagegen "passt in unsere Zeit"?

Solche Überlegungen können doch für einen Bugatti nun wirklich nicht relevant sein.

Gruß,

Markus

Atombender
Geschrieben

Der passt genauso wenig aber es gibt ihn nun mal und die Autoverrückten freut es.

Graunase
Geschrieben
Eine Neuauflage des Royales wäre sicher eine weiteres Verlustgeschäft und würde in unsere Zeit so gut passen wie ein Pockenvirus.

Nana X-)

Ein Bugatti war nie wirklich zeitgemäß. Was die versuchen müssen, ist es ein Auto auf die Beine zu stellen was die oben genannten Anforderungen erfüllt, aber nur einen Bruchteil der Entwicklungskosten des Veyron verschlingt. Das geht kaum anders als sich einer vorgefertigten Plattform zu beidenen. Den 16.4. Motor vom Veyron ohne Turbos zu verwenden ist ja auch schon ein guter Ansatz.

taunus
Geschrieben

Ich könnte mir durchaus vorstellen, das hier das Thema Coachbuilding wieder ins Spiel kommt. Was man bei Ferrari und Pininfarina mit Sportwagen wieder etablieren kann, sollte bei Limousinen doch auch funktionieren können.

Atombender
Geschrieben

Du meinst Chassis und Technik liefert das Werk und eingekleidet wird er bei einem Karossier nach Wunsch? Das wäre mal was besonderes, dann hätte jeder Besitzer wirkich ein Einzelstück. Wenn man sich die meiner Meinung nach recht unförmig-klobige Galibier Karosse ansieht, sogar wünschenswert :D

Leider gibt's heutzutage aus sicherheitstechnischen Gründen weniger Handlungsspielraum wie das noch vor 50 Jahren der Fall war.

Spyderman
Geschrieben

Mir gefällt der Thread-Titel:

Bugatti verabschiedet sich vom Sportwagenbau - Zukunft: Luxuslimousine auf Audi Basis

Eindeutiger wäre aber gewesen:

Zukunft: Audi - Bugatti verabschiedet sich vom Sportwagenbau.

:wink:

JoeFerrari
Geschrieben

Mich wundert ja schon ein wenig, dass nun auch für Bugatti das schnöde Gesetz der Gewinnerzielung im VW Reiche gelten soll.

Was man meiner Meinung trotz allem nicht geschafft hat, ist wirklich den Markenmythos ernstlich wieder zu beleben. Da hilft dann selbst der "Chefhistoriker" nicht weiter.

Vielleicht ist die zeitliche Kluft zu den "Vorbildern" des frühen 20. Jh. auch einfach zu groß.

Das ganze Projekt Bugatti hat auf mich immer einen arg technokratischen Eindruck gemacht. Das ist sicherlich ein subjektives Bauchgefühl, aber irgendwie fehlt der Marke etwas.

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