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Jonny

Reperaturversicherung

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Jonny
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Was ist denn von einer Reperaturversicherung zu halten? Würde bei meinem Auto 28 € pro Monat kosten, wenn ich an die Kosten eines Motordefektes oder ähnliches denke, ich bin ja eigentlich mit jeder Reperatur über diesen Kosten. Selbst Querlenker und ähnliches sind günstiger.

Irgendwie müssen die ja was verdienen...hat jemand damit Erfahrung?

https://www.garantie-direkt.de/index.html

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Chris_ST220
Geschrieben

Hast du denn Reperaturkosten in Höhe von 28€ jeden Monat?

wieviele Motorschäden hattest du schon?

mit 100€ Selbstbeiteiligung fallen kleine Sachen auch raus

Ersatzteile werden je nach km-Stand auch nur anteilig bezahlt

ein Wohltätigkeitsverein ist es bei weitem nicht, auch wenn die Überschriften das versprechen

Zeti
Geschrieben

Wenn du bei denen mal in die Bedingungen schaust dann,wirst Du merken das alle teuren Wagen nicht darin enthalten sind,ebenso weigern die sich Autos die älter als 10 Jahre sind zu versichern.

Von den wenn und aber falls mal ein Schaden eintritt wollen wir erst gar nicht reden.

Daran erkennt man sehr genau hier soll Geld verdient werden und nicht ausgegeben.

mit nettem Gruß Dieter

FutureBreeze
Geschrieben

Es gibt eine reihe von einschränkungen die zu beachten sind:

1. Fahrzeugalter Maximal 10 Jahre

2. Laufleistung Maximal 180 000 Kilometer

3. Selbstbehalt pro Schadensfall von 100 Euro

4. Gestaffelte Zahlung für Ersatzteile:

bis 50.000 km ...... 100%

bis 60.000 km ........ 90%

bis 70.000 km ........ 80%

bis 80.000 km ........ 70%

bis 90.000 km ........ 60%

bis 100.000 km ...... 50%

über 100.000 km .... 40%

5. Maximale Schadenshöhe pro Baugruppe 5000 Euro

6. während der Laufzeit der Versicherung müssen alle vorgeschriebenen Wartungsarbeiten durchgeführt werden.

Der Versicherer pickt sich also nur die Top gewarteten Fahrzeuge raus, deren Laufleistung wenig Schäden erwarten lassen. Über 100 000 Kilometer werden nur noch 40% der Materialkosten ersetzt! Die Versicherung bietet also nur eine Risikominimierung!

Zusätzlich fällt mir noch folgender Punkt auf:

Ein auch nur zeitweilig gewerblich genutztes Fahrzeug ist nicht Versichert!

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Jonny
Geschrieben

D.h. im Grunde ist es günstiger, die Kohle wie bisher für Wartungen/Reperaturen beiseite zu legen und sich seine eigene "Versicherung" zu schaffen...bisher läuft ja alles Top. Motor macht keine komischen Geräusche etc.

Meine Überlegung war, dass ein Schaden am Motor/Getriebe auch in 2-3 Jahren deutlich mehr kosten würde, als 1000 € Reperaturkosten. Wenn die aber nur 40 % bezahlen, kann ich das auch selbst zahlen vom Geld, welches ansonsten in deren Rachen fließen würde.

FutureBreeze
Geschrieben

Versicherungen können nie von Vorteil sein, wenn man sich gegen "normale" dinge Versichern will!

Als einfaches Beispiel sei hier genannt:

Grosse Firmen versichern ihre Fahrzeugflotte nur Haftpflicht!

weil die Versicherung teurer währe als hin und wieder den statistischen Fall eines Unfalls zu bezahlen ;-)

Exxon versichert sein Anlagevermögen (Raffinerien) nicht gegen Störfälle, da die Jährliche Prämie viel höher währe als das was man Zahlt wenn doch etwas abbrennt ;-)

Beim Auto ist das ähnlich - wenn du deinen BMW ordnungsgemäss wartest, pflegst und immer darauf achtest ihn Warm und Kalt zu fahren, wirst du den Reihensechser nie und nimmer kaputt bekommen ;-)

aber nur diesen rein hypothetischen Schadensfall versichert diese Versicherung ;-)

gecko911
Geschrieben
Grosse Firmen versichern ihre Fahrzeugflotte nur Haftpflicht!

weil die Versicherung teurer währe als hin und wieder den statistischen Fall eines Unfalls zu bezahlen ;-)

Das funktioniert aber auch nur wenn die Fahrzeuge gekauft sind. Beim Leasing wird der Leasinggeber sicher nicht mitspielen....

Jonny
Geschrieben
Das funktioniert aber auch nur wenn die Fahrzeuge gekauft sind. Beim Leasing wird der Leasinggeber sicher nicht mitspielen....

Glaub ich nicht. Irgendwann frisst die Gier alles auf...und wenn eine Firma jetzt 1000 Autos kauft ist genug Kapital da. Werden ja nicht alle 1000 gleich Kapitale Schäden erleiden.

Ich glaube nichts ist so veränderlich wie der menschliche Wille wenn genug Geld oder Macht im Spiel ist.

Felix
Geschrieben

Ohne jetzt das Kleingedruckte zu kennen, lass die Finger davon!

Dort hat sich irgend ein Vogel wohl ziemlich genau überlegt/berechnet, wie er mit einem "plus" aus dieser Versicherung raus kommt.

Das ist ganz bestimmt nicht zu deinem Vorteil.

Gruß,

Felix

Jonny
Geschrieben

Naja. Von Vorteil ist meine Krankenversicherung auch nicht...bin einfach zu wenig krank, als das die sich rentiert. Und trotzdem bezahl ich sie...will ja nicht in einem Jahr eine Krebsdiagnose oder einen Autounfall erleiden und dann selbst für die Intensivstation bzw. Chemo bezahlen um was mal so auszudrücken.

Beim Auto das gleiche...man versichert sich vor schweren Schäden.

cannabis
Geschrieben

Dort hat sich irgend ein Vogel wohl ziemlich genau überlegt/berechnet, wie er mit einem "plus" aus dieser Versicherung raus kommt.

Aber natürlich. Das machen übrigens alle Versicherungen so. Verstehe deinen Einwand nicht...

Felix
Geschrieben

Ich gehe eigentlich immer von einem "normalen" Verhältnis aus.

Bsp.: Mein Auto muss gewartet werde und muss dafür zur Werkstatt meines Vertrauens. Eigentlich klar oder?

Nun soll ich mich aber dagegen versichern, dass mich mein Meister nicht über den Tisch zieht?

(so kommt mir diese Reparatur-Versicherung vor)... irgendwie scheint mir dieses Angebot dubios. Euch nicht?

Gast
Geschrieben
Naja. Von Vorteil ist meine Krankenversicherung auch nicht...bin einfach zu wenig krank, als das die sich rentiert. Und trotzdem bezahl ich sie...will ja nicht in einem Jahr eine Krebsdiagnose oder einen Autounfall erleiden und dann selbst für die Intensivstation bzw. Chemo bezahlen um was mal so auszudrücken.

Beim Auto das gleiche...man versichert sich vor schweren Schäden.

Sehe ich ein größtenteils ähnlich und teils ein wenig anders.

1. Autohaftpflicht und auch Krankenversicherung sind Pflichtversicherungen, du kannst dich dagegen nicht wehren. Der Staat bevormundet dich hier um a) andere vor deiner schlechten Zahlungsfähigkeit zu schützen und B) dich selbst bzw. den Staat selbst vor deiner Krankheit und deiner Unfähigkeit die Kosten zu tragen.

2. Ich hab es woanders hier schonmal geschrieben. Versicherungen sind wie Glücksspiel. Sie verdienen mit Statistik Geld. Jede Versicherung rechnet das Risiko aus. 100 Autos, 1 davon geht statistisch kaputt, die Kosten legt man um auf die 100 Versicherungsnehmer plus einen Gewinn. Statistik liegt im Einzelfall vielleicht falsch (für den einen hat sich die Versicherung echt gelohnt) aber bei großen Zahlen wird der Versicherer Gewinn machen.

3. Deshlab lohnt es sich nur gegen existentielle Bedrohungen Versicherungen zu haben (eine Familie mittels Lebensversicherung absichern wenn man das will, die Arbeitskraft bzw. Erwerbsfähigkeit mittels Krankenversicherung und/oder Unfall/Berufsunfähigkeit, ...gibt leider wenig Beispiele weil viele Versicherungen eben mit Angst spielen). Die Kosten hierfür sind meist gering, aber sie sichern ein Risiko ab, das ich selbst niemals tragen könnte und das mich und meine Familie zutiefst in der Existenz bedroht wenn es eintritt. Ein kaputtes Auto lasse ich im Zweifel stehen und fahre Bahn. Wenn ich nicht mehr in die Arbeit kann und kein Geld reinkommt weil ich krank bin sieht der Fall ganz anders aus. Da drohen ganz andere Konsequenzen.

4. Lass die Finger von sowas wie einer Rep.-Versicherung. Das lohnt statistisch nicht. Außer natürlich du bist der eine....

5. Glücksspiel (und Versicherungen) sind Steuern für Menschen, die kein Mathe können.

Schrauberlein
Geschrieben

Für mich liest es sich nicht so, als wäre diese Versicherung wirklich sinnvoll. Man muss so viel trotzdem selbst bezahlen. Eine typische Versicherung mit tausend Ausnahmen. Leg die 28€ im Monat lieber weg und bezahl davon die Reparatur.

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