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jonas4germany

Mit 19 Porsche leihen möglich?

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jonas4germany
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Erst einmal ein freundliches Hallo :)

Bin aktuell 19 Jahre und fahre einen wahnsinnig schnellen VW Lupo 1.0 mit 50 PS. Die Beschleunigung von 0 auf 100 dürfte bei etwa 3 Sekunden liegen :D

Da Porsch mein absolutes Lieblingsauto ist und meine Eltern leider auch keinen besitzen (Geld reicht leider nur für einen VW Touran :D) frage ich mal hier im Forum nach, ob es eine Möglichkeit gibt, dass ich mir für einen Tag bzw. ein paar Stunden einen Porsche leihen kann ?(Gedacht hätte ich an einen GT3, aber höchstwahrscheinlich würde ich diesen in der nächsten Kurve gegen eine Wand setzen...)

Hab mich schon im Internet umgeschaut, doch leider wird gibt es da unter 25 Jahre keine Möglichkeit einen zu leihen...

Wie gesagt, dass wär wirklich ein absoluter Traum von mir. Ich bin selbst noch nie in einem Porsche mitgefahren, also ich kenn sozusagen noch gar nicht das Feeling :D

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master_p
Geschrieben

Moin,

einen 911er leihen würde vermutlich unter 25 Jahren nahezu kaum gehen. Beim Porschezentrum nach einer Probefahrt fragen? Schon eher, finde ich persönlich aber scheiße, wenn kein wirkliches Kaufinteresse da ist.

GT3 leihen? Sag Deinen Eltern schonmal, ob Du verbrannt oder normal beerdigt werden möchtest :wink: Als Fahranfänger eine 380PS Heckschleuder ohne ESP? Eine mehr als schlechte Idee, wenn's auch natürlich in den Fingern oder vielmehr im Gasfuß kribbelt. Bitte sammle erstmal mehr Erfahrung beim fahren und versuche erstmal etwas stärkere Autos zu fahren, aber nicht gleich mit dem einzigen bei Porsche verbliebenen Mordwerkzeug losfahren. Wenn schon, dann lieber GT2, der hat wenigstens ESP - aber den wirste erst recht nicht mieten können.

Jonny
Geschrieben

Auch von mir der Tipp das langsam angehen zu lassen. Ich hab mittlerweile bisschen was "stärkeres" gefahren und es ist einfach kein Vergleich zu einem normalen Auto. Und ein GT3 ist ja schon etwas für erfahrenere Fahrer die eher auf Kurvenhatz gehen wollen als gerade aus zu fahren.

Taste dich langsam ran. Erstmal evtl. auf 200 PS oder so steigern und damit etwas probieren und dann weiter raufgehen.

Wünsche dir viel Erfolg und bitte übertreibs nicht. Gibt genug junge Männer die jedes Jahr unter der Erde landen weil der Reiz nach solchen Geschossen den Verstand ausgeschaltet hat.

Lagu
Geschrieben

Hallo Jonas,

nach meiner Info sind die Porsche-Zentrum´s - Fahrzeuge für unter 25-Jährige, für Alleinfahrten nicht mit der Vollkasko abgedeckt.

Wenn ein Mitarbeiter mitfährt, ist der Wagen vollkaskoversichert. Das muss ja so sein, da es auch jüngere Käufer gibt.:-))!

Sumita
Geschrieben

Ebenfalls ein freundliches Hi,

mit 19 Jahren, eine freundliche Begrüßung, scheinst auch intelligent zu sein, ....und Wünsche, bzw. Träume darf man gerne haben, auch äußern.

Du hast Dir aber die Antworten darauf schon selbst gegeben, wenn Du es auch mit Sicherheit nicht gerne hören wirst, die Antworten auf Deine Fragen hast Du Dir treffsicher beantwortet, leider vielleicht aus Deiner Sicht, es ist aber so.

Mit 19 wirst Du höchstens, bei freundlicher Anfrage, mal bei jemanden mitfahren dürfen, mit Glück und mit noch mehr Glück wird Dich jemand , der solch einen Boliden besitzt möglicherweise mal fahren lassen.

Das kommt aber auf Deine Art und Weise, wie Du Dich benehmen bzw. verhalten wirst darauf an.

Das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun, sondern ist in erster Linie eine Frage des Vertrauens, der Versicherung, und nicht zuletzt der Verantwortung gegenüber Dir und Anderen Verkehrsteilnehmern.

Denn in der Tat, ein solcher Bolide will schon gefahren werden und nicht umgekehrt, daß " Er " Dich fährt, und da ist eine gewisse Erfahrung unabdingbar.

Möglicherweise gibt es vielleicht bei freundlicher Anfrage eine Porschebesitzer, der Dich abseits der Straßen u.U. mal diesen bewegen läßt.

Wenn dem nicht so ist, nimms mir nicht Übel, Du bist noch sehr jung, und hast noch ne menge Zeit, Dir mal auch zu einem späteren Zeitpunkt diesen Wunsch zu erfüllen. Hab Geduld wenns nicht gleich klappt.

Seh es als Ansporn, wenn Du schon dieses tolle Fahrzeug mal fahren möchtest, daraufhin zu zu arbeiten, denn Wünsche und Träume sind manchmal die beste Motivation.

Also nicht gleich verzagen und die Flinte ins Korn werfen, dafür wirst Du später dann mal das Ganze umso mehr schätzen.

Wünsche Dir dennoch Erfolg mit Deiner Bitte.

herzliche Grüße

Sumita

LittlePorker-Fan
Geschrieben

Ist eigentlich kein Problem, warten bis einer eurer Stamm-Händler einen Porsche als Gebrauchtwagen hat, fragen - fahren ...

so habs ich früher immer gemacht, war kein Problem. Von damals neuer Corvette C5 über M5 E34, M3 E36, 993 Carrera RS 3.8-Jahreswagen, 924 Carrera GT ... wurde eigentlich nie abgewiesen obwohl ich sagte, dass eigentlich kein Kaufinteresse besteht. Bei allen o.g. war ich unter 20.

Einen 928 S habe ich anschließend dann doch mitgenommen :D , bei einem M5 habe ich lange gehadert ...

Die meisten Händler hatten mich oder meine Eltern allerdings schon in der Kundenkartei. Ab und an wurde mir eine Probefahrt direkt aufgedrängt, z.B. bei einem damals neuen CL 500 (mein alter Herr fuhr da noch Benz).

Mietwagen - außer den Limousinen/Kombis - wären mir zu teuer zu mieten ... 300 EUR für ein S-Class-Wochenende aber 1.200 EUR für nen popligen Boxster der die Hälfte kostet? Nee, dann lieber zum PZ Olympiapark zu meinem Stammverkäufer.

#kingkarl
Geschrieben

moin

mal abgesehen vom eigentlich Thema:

ich glaube nicht,das es am Auto liegt ob sich jemand mit 380PS tot fährt oder nicht. Das liegt meiner Meinung nach einfach nur am Fahrer. es ist ja nicht so, dass nur weil man jetzt 40 opder 50 ist beruhigt einen GT3 fahren kann ohne das was passiert. Solange man sich zusammen reißt und vor allem vorsichtig fährt, ist das alles kein Problem. Mit Vorsichtig meine ich nicht, dass man vor 2500Touren immer schaltet und mit 80 daher tuckert. Mann kanns auch flotter ums Eck gehen lassen,allerdings sollte man immer genug Respekt vor dem Auto haben.

Ich hab mit 18 auch schon Mittelmotorautos mit 260ps und unter 1000kg bewegt, und ich lebe und fahre immer noch. Ich bin auch nicht um die Kurven geschlichen,allerdings hab ich auch keine Reifen quietschen lassen,und beim gasgeben durfte die Drehzahlnadel auch mal richtung roter Bereich wandern.

Fazit: Wer vorsichtig fährt und nie den Respekt vorm Auto verliert,der kann meiner Meinung nach auch mit relativ wenig Erfahrung ein flottes Auto bewältigen (es muss ja nicht immer Vollgas sein um Spaß zu machen).

jonas4germany
Geschrieben

Erst einmal vielen lieben Dank für Eure Antworten. Also voll Stoff werde ich sicher nicht geben, dass Auto wird mich sowieso erschlagen :D

Mein Lupo ist einfach eine lahme Krücke, ok für einen Fahranfänger ist er evlt ganz ok, aber ich fahr relativ viel und mittlerweile merk ich einfach wie mich dieses Auto ankotzt :)

Um mir vielleicht irgendwann so ein Auto leisten zu können vergehen noch einige Jahre, Studium wartet noch auf mich :)

Meist bracht man doch noch eine Kreditkarte um sich ein Auto mieten zu könne oder täusch ich mich da? Hab zwischenzeitlich mal 2 beantragt doch leider war ich anscheinend nicht Kreditwürdig :D Bei mir reichts leider nur für eine Prepaidkreditkarte :-(((°

ts-bonn
Geschrieben

die tochter eines bekannten von mir hatte sich mal mit süßen 18 jahren einen neuen m3 cabrio bei einem bmw händler ausgeliehen. die familie war kekannt durch div. fahrzeuge die dort schon gekauft wurden.

der m3 war am frühen schluss der probefahrt schrott. dem mädel ist nichts passiert zum glück.

jonas4germany
Geschrieben

Das war aber auch eine Frau :D Ne Spass bei Seite!

Mit Händler wirds sehr schwer, meine Eltern haben bis eigentlich ihre Autos Privat gekauft oder bei einem Händler, der keine Porsches hat....

tap333
Geschrieben

Sorry aber ein GT3 mit 19 und dazu noch dass du ein 50PS Auto fährst. lol

Dir fehlt jegliches Können so ein starkers Auto und dazu noch einen GT3 zu fahren. Selbst ein kleiner Boxter ist schon mehr als genug.

Im Vergleich mit deinem 50PS Ding, geht der wie ein Düsenjet.

Telekoma
Geschrieben
Sorry aber ein GT3 mit 19 und dazu noch dass du ein 50PS Auto fährst. lol

Dir fehlt jegliches Können so ein starkers Auto und dazu noch einen GT3 zu fahren. Selbst ein kleiner Boxter ist schon mehr als genug.

Im Vergleich mit deinem 50PS Ding, geht der wie ein Düsenjet.

Das ist aber ein seltsamer Beitrag.

Einen GT3 kann (fast) jeder Fahrschüler fahren.

Nicht schnell, aber fahren.

LittlePorker-Fan
Geschrieben

... geht auch flott. Man muss einfach das Hirn einschalten, sich an die Verkehrsregeln halten und passend zur Witterung fahren - dann sind solche Autos, egal welchen Alters der Fahrer ist, kein Problem.

Ich behaupte sogar, dass ein GT3 - bei guter Witterung, vernünftig gefahren -sicherer zu fahren ist, als Minimalst-Autos.

#kingkarl
Geschrieben

sehe ich genauso,ich glaube er lebt mit dem Lupo gefährlicher als mit dem Porsche, vor allem wenns ums Überholen geht...

jonas4germany
Geschrieben
sehe ich genauso,ich glaube er lebt mit dem Lupo gefährlicher als mit dem Porsche, vor allem wenns ums Überholen geht...

Ich glaub da hast du sogar Recht :D Auf einer Landstraße zu überholen ist praktisch unmöglich...

Der Lupo ist wirklich nicht der Brüller, die Straßenlage ist ziemlich schlecht.

Telekoma
Geschrieben

Ja wie jetzt? Was muss man denn mit dem Lupo so dringend überholen? :D

Garnich überholen ist fast das sicherste.

Gast 308QV
Geschrieben

Hallo Jonas,

mach doch mal einen Fahrerlehrgang auf dem HHR oder der NS.

Da werden verschiedene Levels mit div. Fahrzeugen angeboten.

Macht Sinn und viel Spaß & Freude. So bekommst Du wenigstens mal ein "Gefühl" für Beschleunigung, Verzögerung, Kurvendynamik - B4 Jonas 4 Germany losgelassen wird:wink:

Gruß & take care

ts-bonn
Geschrieben
Das war aber auch eine Frau :D Ne Spass bei Seite!

laßt das mal nicht meine frau lesen :lol:

hätte auf jeden fall nicht nur ein grummeln im bauch, wenn einer meiner kinder sich später mal einen etwas ps stärkeren wagen, mit 18 oder 19, bei mir ausleihen wollen.

Mercedisto
Geschrieben

Porsche bietet auf verschiedenen Rennstrecken Sportfahrer-Trainings an. Die sind ab 18, Führerschein vorausgesetzt. Dort fährst du dann auf nem 997 C4S. Ist allerdings eine recht kostspielige Angelegenheit. 2006 habe ich mit 21 Jahren das Precision-Training auf dem Hockenheimring gemacht. Das war eine ganz besondere Erfahrung! :-))!

MasterMike
Geschrieben

ich würde an deiner Stelle auch das Geld etwas sparen und dann ein Fahrsicherheitstraining machen! Viele Anbieter bieten gleichzeitig Autos zum fahren an (der Sachsenring z.B. hat Mitsu Evo´s und auch nen 996 GT3)

Da bist du dann gleich unter Aufsicht von erfahrenen Leuten und kannst das Auto auch mal Richtung Limit bewegen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben!

Min. 1-2 normale Trainings solltest du aber schon absolviert haben!

jonas4germany
Geschrieben

Habt ihr da evlt. einen Link von einem Veranstalter? Bzw. könnt mir sagen, was der Spass etwa kostet.

MasterMike
Geschrieben

www.sachsenring.de

oder etwas günstiger macht aber auch viel spass bei Nissan mit dem 350Z

itf joegun
Geschrieben

Ich würde mir mit der Fahrt in einem Porsche die Messlatte nicht selbst unnötig hoch legen.

Ein Training mit einem geliehenen Auto wird Dich spätestens bei der Heimfahrt unheimlich frusten. Erst recht wenn es sich um einen 911er handelt und Du eine <100 PS Kiste zuhause hast. Und nicht vergessen wir reden da unter Umständen schon mal von 2000 Euro für so ein Training wenn das Auto dabei sein soll.

Aus meiner Erfahrung bist Du mit einem 150-200 PS Auto als nächsten Schritte zuerst mal richtig. Wenn Du Dir das Auto leisten kannst, dann geh auf ein Training und lerne das Auto kennen. Wenn Du dann noch Interesse hast mal einen 911er zu fahren, dann bist Du alt genug dafür und hast auch ne Kreditkarte zum leihen des Autos...:wink:

Nur nichts überstürzen. Wenn man sich seine Träume erfüllt, dann soll das doch auch was ganz besonderes sein. Da möchtest Du sicher nicht über Geld nachdenken müssen und auch nicht ein schlechtes Gewissen bezüglich eines Autohauses haben. Du hast noch alle Zeit der Welt...

ToniTanti
Geschrieben

In der Regel benötigst Du für die Anmietung zwei Kreditkarten und mußt bei den großen Vermietern wohl auch min. 25 Jahre alt sein.

Unabhängig von der persönlichen Meinung spricht die Unfallstatistik eine sehr eindeutige Sprache zu Lasten der jungen Verkehrsteilnehmer. Logischerweise ist die Risikobereitschaft (z.B. Überholen auf eine Landstraße) bei einem 19-jährigen mit einem geliehenen GT3 höher, als bei einem 45-jährigen, der schon 25 Jahre Fahrpraxis hat. Den sog. 7te Sinn hat man(n) nicht mit 19, sondern man erarbeit sich diesen durch reglemäßiges Fahren.

Ein Polo bekommst Du schwer zum übersteueren. Einen GT3 aber schon. Und dann auch in einer völlig anderen Geschwindigkeit.

Nicht umsonst wurde auch bei den Motorrädern ein Stufenführerschein eingeführt. Natürlich kann ein Fahranfänger, wenn er alles richtig macht, immer defensiv und immer angepaßt fährt und sich perfekt an das Wetter oder den Straßenbelag anpaßt, auch mit einer 180 PS Kawa fahren, aber die Anzhal der Hyppthesen, die jeden Tag und jeden KM auf diesen Fahranfänger einwirken, sind nicht überschaubar. Das Risiko steigt extrem.

Für mich gilt im normalen Straßenverkehr das selbe wie im Rennsport. Klein (z.B. Kart) anfangen und dann Fahrzeuggröße und Leitungsfähigkeit immer weiter steigern. Das gibt und bietet Sicherheit.

Adios

Rodemarc
Geschrieben

Warum muss es auch gleich ein GT3 sein? Oder überhaupt Porsche.

Aus deiner kleinen Vorstellung am Anfang dieses Themas schließe ich einfach mal, dass Du noch keine Erfahrung mit schnellen Autos gemacht hast (zumindest nicht als Lenker).

Da kann man das Potential eines GT3 sicher nichtmal im Ansatz "erfahren".

Um Spaß zu haben, reichen auch wesentlich leistungsschwächere Autos. Und die sind zudem noch billiger (Mini Cooper S, Ibiza Cupra ... usw.).

Als ich gerade 5 oder 6 Wochen meinen Führerschein hatte, hatten wir mal ein Mini Cooper Cabrio hier rumstehen. Das Auto hat so richtig Spaß gemacht. Mehr habe ich damals sicher nicht gebraucht.

Sonst kann man sich den anderen Meinungen hier nur anschließen. Bei einem Training lernt man erstmal kennen, was man mit einem Auto alles anstellen kann- auch mit 150 oder 100PS.

Später kann man sich dann steigern. :wink:

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      Dank der Glaskuppel ist die Übersichtlichkeit ausgezeichnet.
      Der V8 mit 4 Litern Hubraum und Doppelturbo hat Dampf ohne Ende. Ein Turboloch kennt er nicht. Bereits aus dem Drehzahlkeller schieben die 720 Pferde mächtig an. Das üppige Drehmoment von 770 Nm ist praktisch permanent präsent. Doch die Pferde wollen auch gefüttert werden. Und das nicht unbescheiden: fast 20 Liter genehmigten sie sich…
      Absolut ausserirdisch ist das Fahrwerk. Ohne jede Wankbewegung giert der Wagen nach kurven. Die Lenkung ist superpräzise und der Wagen folgt der gewählten Linie wie an einer Schnur gezogen. Grenzbereich? Auf öffentlichen Strassen kaum erfahrbar!
      Im Komfortmodus ist der McLaren erstaunlich sanft. Der Modus wird seinem Namen gerecht und federt Unebenheiten locker weg. Man fühlt sich gut aufgehoben. Selbst in den schärferen Modi Sport und Track wird der Wagen nicht zum Rodeopferd.
      Am meisten überrascht mich das Getriebe. Kaum spürbar werden die Gänge gewechselt. Erst im schärfsten Modus werden die Gänge richtig reingehämmert – einen Leistungsunterbruch spürt man nicht. So muss es sein!
      Auch mit faktisch angezogener Handbremse – sprich: Einfahrmodus – hat der 720s Power ohne Ende. Selbst der zarte Umgang mit dem Gaspedal drückt einem mächtig in den Sitz.
      Über das Design mag man geteilter Meinung sein. Mir jedenfalls gefällt der Wagen. Er sieht aus wie von einem anderen Stern. Jede Öffnung hat eine Funktion, nichts ist Show oder Effekthascherei. Form follows Function in Reinkultur.
      Fazit: Sehr teuer – aber jeden Euro/Franken wert! Fahrmaschine mit hohem Restkomfort.
       
       
       
       
      Porsche 911 Carrera S
      Der Wagen hat alles, was man für Geld kaufen kann. Selbst eine Hinterachslenkung ist an Bord. Der Porsche ist markentypisch perfekt verarbeitet und trotz der vielen Knöpfe und Schalter wirkt das Cockpit aufgeräumt.
      Verglichen mit dem McL sitzt man fast wie in einem SUV. Die Sitzposition ist gut, aber eben nicht perfekt; für mich vor allem etwas zu hoch.
      Natürlich ist es nicht fair, den 911 mit dem 720s zu vergleichen. Trotzdem machen wir es. Das Leistungsdefizit ist spürbar – kein Wunder, es fehlen auch über 250 PS. Ebenso markant ist der Unterschied beim Fahrwerk. Obwohl der Porsche zum Besten gehört, was man für Geld kaufen kann, ist – wenn man vom 720s kommt – die Seitenneigung gewöhnungsbedürftig. Im McLaren fehlt diese gänzlich, im Porsche ist sie gering, aber vorhanden.
      Eigentlich gibt es am Getriebe nichts zu bemängeln. Es schaltet rasch, sauber und ruckfrei. Doch mit den Paddels hatte ich so meine Mühe. Mehrmals schaltete ich, ohne es zu wollen.
      Im heutigen Trio ist der Porsche an der Zapfsäule klarer Gewinner. Während die beiden Briten schon nach den ersten zwei von drei Etappen die Zapfsäule herbei sehnten, fuhr der Porsche heute ohne einmal nachzutanken – mit weniger als 13 Litern war der Konsum für ein Auto in dieser Leistungsklasse bescheiden und beweist, dass Turbos keine Säufer sein müssen.
      Fazit: Der alltagstaugliche Sportwagen für jeden Tag. Eine Art Schweizer Armeemesser. Nur dass man das perfekte Steak eben nicht mit dem Taschenmesser geniesst…
       
      McLaren 570s
      Die Scherentüren öffenen deutlich weiter als die des 720s und brauchen entsprechend mehr Platz, was im Alltag nicht unbedingt positiv ist.
      Auch er top verarbeitet, perfekte Sitzposition und intuitive Bedienung. Optisch eine Augenweide – innen wie aussen.
      Für mich ist der 570s bezüglich Preis/Leistung eines der besten Angebote auf dem Markt. Doch eines muss er sich vorhalten lassen: Sein Turboloch. Unterhalb von 2000 Umdrehungen passiert nicht viel. Bis 3000 Touren geht was und darüber explodiert der Wagen. Wenn die Turbos mit vollem Druck zur Attacke blasen, gibt es keine Gnade. So müssen sich die Apollo-Astronauten beim Start gefühlt haben. Der Schub geht sauger-like bis über 8000 Umdrehungen! Die Geräuschkulisse ist vernehmlich, aber gesittet. Kein Inferno, aber präsent.
      Die Bremse will hart getreten werden; macht man das, wirft der Wagen Anker. Kein Bremsfading, kein flattern – nichts, einfach nur Energievernichtung und zwar in einer Form, die einem die Gurten in die Brust schneidet…
      Im Gegensatz zum 720s hat der 570s ein konventionelles Fahrwerk. Also keine hydraulischen Pumpen, die jede Unebenheit oder Wankbewegung bereits im Ansatz vernichten. Doch so wirklich vermissen tut man die Features des 720 nicht. Der Mittelmotorwagen schnupft die Kurven nur so auf. Gemeinheiten sind im fremd. Ebenso Wankbewegungen. Wer ihn lenkt, weiss wie Mikrochirurgen mit dem Skalpell arbeiten. Kurve anvisieren, einlenken und der 570 fährt die Linie in seiner unnachahmlichen Präzision. Es ist ein Vergnügen höchster Güte.
      An der Tanksäule zeigt sich, dass die Euphorie ihren Preis hat. Er genehmigt sich kaum weniger als der 720s.
      Fazit: Wer einen Sportwagen auf Turbo S-Niveau sucht und dabei Sportlichkeit gegen Alltagstauglichkeit tauscht, ist hier richtig.
       
      Schlusswort
      Pech für den 911er, dass er zu diesem unfairen Vergleich antreten musste. Doch Fairness war nicht das Ziel des heutigen Tages - es gab nur ein Ziel: Spass, Fahrspass!
      Selbstredend bin ich nicht objektiv. Ich bin ein bekennender McLaren-Fan und habe 2015 mit Porsche abgeschlossen. Das ändert aber nichts daran, dass Porsche die besten Sportwagen baut, wenn Alltagstauglichkeit gefragt ist. Will man mehr Sport, ist man bei McLaren besser aufgehoben. Doch das darf glücklicherweise jeder für sich entscheiden.
    • F40org
      Ist denn bekannt wie das Teilnehmerfeld ist - oder kann ich das irgendwo im www schon finden? Merci.

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