Jump to content
EUROPAS GROßE
SPORTWAGEN COMMUNITY

Veyron Stückzahlen, aktueller "ist-Stand"?


Empfohlene Beiträge

Jetzt registrieren, um Themenwerbung zu deaktivieren »
  • Antworten 100
  • Erstellt
  • Letzte Antwort

Aktivste Mitglieder

  • Marc W.

    8

  • Rodemarc

    7

  • netburner

    6

  • el_mariachi

    6

Aktivste Mitglieder

  • Marc W.

    Marc W. 8 Beiträge

  • Rodemarc

    Rodemarc 7 Beiträge

  • netburner

    netburner 6 Beiträge

  • el_mariachi

    el_mariachi 6 Beiträge

300 werden gebaut und es wurden etwa schon um die 220-230 verkauft, hiess es auf dem Autosalon Genf im Maerz.

Wurden bis dahin 135 Autos ausgeliefert. Wie es jetzt aussieht weiss ich nicht.

Ja kann ja sein. Im Maerz wurden 135 ausgeliefert hiess es vom Verkaufsobermegachief.

Kann sein, dass er kuenstliche Verknappung machen wollte, um so noch die letzten Kunden zu fischen. (Weiss nicht, wie ich es gerade besser ausdruecken soll :D Deutsch ist nicht mein Lieblingsfach)

[...] kuenstliche Verknappung [...]

Ich denke nicht, dass Bugatti sich über sowas Gedanken machen muss. Kunden locken? Eher müssen die Kunden Bugatti locken, damit Sie denn vielleicht auch einen bekommen. :wink:

Naja also ich denke nicht, dass der Markt fuer den Veyron so gut laeuft.

man siehe die ganzen Sondermodelle mit denen sie noch mehr Exklusivitaet versprechen und noch mehr Individualitaet.

Gerade in dem Sektor 1mio aufwaerts wird die Kaeuferschicht schon eng, was Sportwagenenthuasiasten angeht.

Gerade wenn der alte Name Bugatti nochmals so aufgebohrt wird und eigentlich nur auf das Auto geklebt wurde.

Ich denke nicht, dass er bei den Bugattisammlern so gut ankommt.

In Genf wirkte es nicht so, wie wenn der Verkauf so gut liefe. Gerade weil sie sehr optimistisch waren mit den Verkaufszahlen etc. Erinenrt mich leicht an die Kundenfischerei a la Porsche, wie beim Carrera GT. Da wurde auch alles eingeladen, in der Hoffnung es kauft jemand noch so ein Auto.

Ich denke nicht, dass die Produktion vor 300 Autos gestoppt wird, aber schon, dass der Verkauf nicht so laeuft, wie sich das Bugatti vorgestellt hat.

Und in Genf hiess es, wenn sie eine Anzahlung von 110k taetigen bekommen sie ihr Auto in etwa 12-13 Monaten.

Also so ein Auto zu bekommen wird das Geringste Problem sein ;)

Also so ein Auto zu bekommen wird das Geringste Problem sein ;)

Vielleicht hat sich die Politik von Bugatti da ja auch geändert. Ich kann mich aber noch gut an eine Aussage von Thomas Bscher (Bscher leitete den ganzen Laden bis 2007) erinnern : ""We don't want rappers".

Muhviehstar

Ich verstehe auch nicht, was es bringen sollte, so ein Auto nur an einen ausgewählten Kundenkreis zu verkaufen. Wenn man einen haben will und es sich leisten kann, dann bekommt man auch einen. Zur Not muss man dann auf einen gebrauchten mit 500 km auf dem Tacho zurückgreifen.

Jop das stimmt. Gibt genug Leute, die im Musikbiz, auch dem Rapgeschaeft ihr Geld verdienen und einen Veyron besitzen und ich denke mal auch, dass es kein gebrauchter ist.

Wer genug Geld auf den Schreibtisch legt bekommt einen. Die Autos laufen nicht gerade gut und sie muessen halt alle weg.

Ich fand es sogar fast erbaermlich wie sie Kunden gefischt haben. Kriegst einen Vortrag ueber 2h, wobei du erfaehrst wie viel Schrauben der Veyron besitzt und dann eine Probefahrt durch Genf.

Und wie viele kauften danach einen? Ich denke das waren die Wenigsten.

Klar koennte man nur an ausgewaehlte Kunden verkaufen, aber die haben alle schon einen, wen nnicht mehr. Die kaufen nicht mehr die restlich Autos. Deswegen geben sie die Autos an die, die genug Geld haben, um noch auf die 300 zu kommen.

Die haben sie doch schon, bzw. Leute, die mit Rapmusik ihr Geld verdienen...

Ja, das stimmt..Scott Storch fährt einen.

Meiner Meinung nach ist die Exklusivität eines Veyrons nicht so heiß begehrt, wie es eig. sein sollte, wenn man bedenkt, dass sogar alle 399 Enzos schon vor der Produktion ausverkauft waren (Natürlich wussten viele nichts von dem Autohersteller Bugatti, bevor Veyron kam aber trotzdem....)

CountachQV
(Natürlich wussten viele nichts von dem Autohersteller Bugatti, bevor Veyron kam aber trotzdem....)
Sorry, aber hattest du in Autogeschichte einen Fensterplatz?

Das teuerste Automobil = Bugatti Royale, der erfolgreichste Rennwagen = Bugatti T35 (2000 Siege), die treuesten Fans = Bugatti-Besitzer.

Man zahlt für einen unrestaurierten T57 schon so viel wie ein Enzo kostet.

Das sehe ich ein wenig anders. Sicher stimmt das, was Du hier aufgelistet hast, aber ich denke nicht, dass ein Scott Storch zum Beispiel, diese Fakten kannte und sich dadurch entschied einen Veyron zu kaufen.

Das kann man auf viele neureiche Millionenerben oder Scheichsöhne ausweiten.

Ich bin mir fast sicher, dass Bugatti erstmal diejenigen gefragt hat, die entweder eine gewisse Verbindung zum Thema Automobil oder eine sehr exklusive Sammlung ihr Eigen nennen gefragt hat.

Davon wird es einige geben. Überlegt doch mal, wie wenig 300 Exemplare weltweit sind.

Deshalb hinkt auch der Vergleich mit einem Carrara GT.

1. wurden davon wesentlich mehr gebaut

2. ist der wesentlich billiger

3. ist das immer noch eine Klasse unter dem Veyron.

Da wird es doch wohl für Bugatti möglich sein, die 300 Veyron an den Mann zu bringen, ohne groß auf Werbejagd zu gehen.

Ich habe auch nicht die Autos verglichen, sondern die Politik der beiden Unternehmen.

Fand ich schon leicht erbaermlich von Bugatti so auf Kundenjagd zu gehen und das kannte ich davor nur von Porsche.

Ich moechte hier keinem zu Nahe treten, aber beim Carrera GT war es ja sehr extrem, wie Kunden gefischt wurden. Das Gefuehl hatte ich eben bei Buagtti ebenso.

Klar werden erst die Kunden gefragt die eine gewisse Bindung haben, oder eben eine grosse Sammlung. Aber gegen Ende hin wird es dann schon knapper mit den Kaeufern, denn 1mio will erstmal fuer ein Auto ausgegeben werden. Klar viele koennen es sich verhaeltnismaessig leisten, aber wer macht es dann wirklich?

Ich denke, das größte Problem von der neuen Bugatti-Manufaktur ist, dass sie von vielen mehr als eine VW-Tochter gesehen wird. Hier hat(te) es Bentley besser getroffen. Ich denke, Bugatti hat eher das selbe Problem wie der Phaeton, der für die meisten nix anderes ist, als ein großer Passat.

Die Bekanntheit von Bugatti sollte dennoch vorhanden sein; spätestens seit dem mittlerweile fast 20jährigen EB110 sollte den Autofans Bugatti ein Name sein... :wink:

Ich bin mir fast sicher, dass Bugatti erstmal diejenigen gefragt hat, die entweder eine gewisse Verbindung zum Thema Automobil oder eine sehr exklusive Sammlung ihr Eigen nennen gefragt hat.
u.a. auch die - und wie mir einer dieser "Angesprochenen" selbst gesagt hat mit Rabatten die im Vergleich zum offiziellen Preis geradezu unseriös war. Dieser hatte übrigens trotzdem das Auto nicht gekauft.

Fakt ist wer einen Veyron haben will und diesen auch bezahlen kann bekommt einen. Ein Auto zu diesem Preis zu limitieren und es nahezu komplett zu verkaufen bevor nur etwas mehr als Randparameter bekannt sind kann sich nur ein Hersteller erlauben und parktiziert dies ja auch gradezu perfekt.

Auch gibt es Leute die durchaus in der Lage sind einen Veyron zu kaufen, dieses aber nicht tun weil sie ihn im übertragenen Sinne als aufgeblasenen Golf sehen.

u.a. auch die - und wie mir einer dieser "Angesprochenen" selbst gesagt hat mit Rabatten die im Vergleich zum offiziellen Preis geradezu unseriös war.

Endlich mal eine Aussage aus zuverlässiger Quelle. :-))! Damit gebe ich mich geschlagen :D

Auch gibt es Leute die durchaus in der Lage sind einen Veyron zu kaufen, dieses aber nicht tun weil sie ihn im übertragenen Sinne als aufgeblasenen Golf sehen.

Sorry, der Vergleich, den Veyron als aufgeblasenen Golf zu sehen, ist mehr als gewagt!

Aber sonst gebe ich dir Recht. Frag doch mal einen 20 jährigen auf der Strasse, wie das aktuelle Bugatti-Modell heisst!

Dann stell ihm die Frage, nach dem aktuellen Ferrari.

Sorry, aber hattest du in Autogeschichte einen Fensterplatz?

Das teuerste Automobil = Bugatti Royale, der erfolgreichste Rennwagen = Bugatti T35 (2000 Siege), die treuesten Fans = Bugatti-Besitzer.

Man zahlt für einen unrestaurierten T57 schon so viel wie ein Enzo kostet.

natürlich weiß ich, dass Bugatti Royale der erfolgreichste Rennwagen ist.

Ich meine, dass Bugatti unter Autoenthusiasten wie z.B "Sie" sehr bekannt, berühmt ist.

Ich sehe so, dass alle Autohersteller Bugatti nie das Wasser reichen können.

Aber mal ehrlich, es gibt aber auch "andere Menschen", die vorher gar keine Ahnung von Bugatti hatten.

Wie viele wussten eig., dass Bugatti von VW aufgekauft wurde?..

Das wussten bestimmt viele menschen nicht, bevor Veyron rauskam.

Vllt. hätte ich schon von Anfang an deutlicher ausdrücken sollen.

Entschuldige für das mangelnde Ausdrucksvermögen.

Der Bugatti Royale ist der TEUERSTE Bugatti aller Zeiten und der erfolgreichste Rennwagen ist der T35!

Ist die Übernahme von Bugatti durch VW nicht damals durch die Medien gegangen? Zumindest stand dies doch in jeder Autozeitschrift oder irre ich mich da?

Der Bugatti Royale ist der TEUERSTE Bugatti aller Zeiten und der erfolgreichste Rennwagen ist der T35!

Ist die Übernahme von Bugatti durch VW nicht damals durch die Medien gegangen? Zumindest stand dies doch in jeder Autozeitschrift oder irre ich mich da?

ich weiß zwar nicht wann..aber es muss richtig alt sein.

Da war ich nicht mal in Deutschland..

Ich glaube immer noch, dass die Mehrheit Ferrari 250 GTO als den teuersten Wagen überhaupt aller Zeiten sieht.

Schade eigentlich.

CountachQV
Der Bugatti Royal Typ 41 ist das teuerste Auto, das jemals gebaut wurde. Insgesamt wurden nur sechs Fahrzeuge produziert. 1928 wurde der Royal erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Preis des königlichen Fahrzeugs betrug damals 500.000 Francs – damit war der Royal dreimal so teuer wie der teuerste Rolls-Royce! Für diesen Preis bekam man aber nur das drei Tonnen schwere Chassis, für die Karosserie musste der Käufer noch einmal ein Drittel des Preises dazuzahlen. Entworfen wurde der sechs Meter lange Royal von Ettore Bugattis Sohn Jean. Der gigantische, 300 PS starke und 1,4 Meter lange Achtzylindermotor mit 12,7 Litern Hubraum ist ein weiterentwickelter Flugzeugmotor; damit erreicht der Royal eine Spitzengeschwindigkeit von ca. 200 km/h. 1987 erzielte ein Bugatti Royal auf einer Auktion den Rekordpreis von umgerechnet über acht Millionen Euro, das ist der höchste Preis, der jemals für ein Automobil gezahlt wurde. Der gewaltige Achtzylindermotor ist von den Abmessungen und vom Hubraum her der größte Motor, der je in einem straßenzugelassenen Auto verbaut wurde.

Quelle www.mobile.de, 2. Google Suchresultat...

das erste zeigt die Übersicht über die 10 teuersten Autos, darunter sind 2 von 6! Royales, Platz 1 und 3.

http://cars.uk.msn.com/News/Top_ten_article.aspx?cp-documentid=475401

Schreibe eine Antwort

Du kannst jetzt einen Beitrag schreiben und dich dann später anmelden. Wenn du bereits einen Account hast, kannst du dich hier anmelden, um einen Beitrag zu schreiben.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Restore formatting

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorhergehender Inhalt wurde wiederhergestellt.   Editor leeren

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

  • Ähnliche Themen

    • Nach Zustimmung des Autors, der auf seine Nennung keinen gesteigerten Wert legt, stellen wir einen im September 2009 geschriebenen Bericht über den Besuch des Bugatti Atelier sowie der Mitfahrt in einem Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport nun im öffentlichen Forum online.
       
      Viel Spaß.
      ***
      Gerne lasse ich euch an meinem Besuch des Bugatti Atelier (also der Manufaktur) kurz vor dem 100jährigen Firmenjubiläum sowie der sich dabei ergebenden kurzen Mitfahrt in einem Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Anfang September (2009; d. Autor) teilhaben. Aufgrund der Vorbereitungen zu vorgenanntem Event war das Fotografieren im Atelier leider nicht erlaubt.
       
      In Molsheim bei so lalalem Wetter auf dem Werksgelände angekommen, erklärte uns der 14fache Le Mans Teilnehmer und Bugatti-Testfahrer Pierre-Henri Raphanel im Kundencenter zunächst die technischen Unterschiede zwischen dem Veyron 16.4 und dem Veyron 16.4 Grand Sport. Nicht weniger als neun Prototypen wurden gebaut, bis dem Veyron 16.4 Grand Sport die Serienreife zugestanden wurde. Bevor die ersten Veyron 16.4 Coupé an die Kunden ausgeliefert wurden, entstanden im Übrigen 27 (siebenundzwanzig) Prototypen – ein erster Fingerzeig, dass bei der Entwicklung und der Fertigung der Bugatti Geld eine zumindest untergeordnetere Rolle als bei anderen, nicht einem Weltkonzern zugehörigen Kleinserien-Herstellern spielt.
       
      Allgemein beeindrucken viele Zahlen, die im Zusammenhang mit dem Bugatti Veyron 16.4 genannt werden können. Bisher sind nur zwei durch Kunden ausgelöste Unfälle bekannt, obwohl sich mittlerweile rund 230 Fahrzeuge in Kundenhand befinden, darunter rund 25 Fahrzeuge derzeit in Deutschland. Noch mal rund zehn Fahrzeuge mehr sind allein nach London verkauft worden, England ist der wichtigste europäische Markt für Bugatti. Die meisten Fahrzeuge als Einzelperson besitzt ein Prinz von 26 Jahren aus dem Mittleren Osten, er nennt sechs Bugatti Veyron 16.4 sein Eigen .
       
      Muntere Zahlenspiele brachten uns – inzwischen stieß der zuständige Market Manager dazu – auf das Thema Fahr- und Testberichte. Die Frage, warum ein Bugatti Veyron 16.4 noch nicht über die Nordschleife gejagt wurde, interessierte mich im besonderen. Tests in Le Mans hätten gezeigt, dass die Bremsanlage ob des hohen Fahrzeuggewichtes und der auch auf kürzesten geraden oder kurvigen Streckenabschnitten erreichbaren abnormen Geschwindigkeiten nur bedingt die daraus resultierenden extremen Belastungen mehrerer Runden Nordschleife überstehen würde. Man hat Angst, dass die Leistungsfähigkeit des Fahrzeuges so verzerrt dargestellt werden könnte. Denn es sei nie der Plan gewesen, den Bugatti Veyron 16.4 für die Rennstrecke zu konzipieren. Daher stört man sich bei Bugatti auch nicht an dem sehr hohen Gewicht des Fahrzeuges. Welches der Tatsache zu schulden sei, dass die Entwicklung aller Teile des Fahrzeuges dem Ziel einer sicher zu erfahrenden Höchstgeschwindigkeit von über 400 km/h untergeordnet wurde. Bei werksinternen Testfahrten seien im Übrigen Geschwindigkeiten bis knapp über 420 km/h erreicht worden.
      Das Erlebnis dieser Geschwindigkeit und der Weg dort hin würden also auch mit das Hauptfaszinosum darstellen, wie ich später auch selber feststellen durfte. Das Erlebnis eines Bugatti bei 400 km/h sowohl im Fahrzeug als auch von außen – beispielsweise bei den Kundenevents in Ehra-Lessien – mitzuerleben sei unbeschreiblich, die Druckwelle beispielsweise eines vorbeischießenden Bugatti nahe der Höchstgeschwindigkeit sei mit jener startender Flugzeuge zu vergleichen.
       
      In einem Nebenraum (siehe Bild oben) standen zwei Bugatti zur Auslieferung bereit, der Veyron 16.4 Grand Sport „Sang Bleu“ sowie der rote Veyron 16.4 L’Edition Centenaire „Achille Varzi“. Beeindruckend gearbeitete Einzelstücke, die letztendlich aufzeigten, dass im Grunde jedes Fahrzeug ein Unikat, wenn mitunter nicht mehr oder weniger als ein Kunstwerk darstellt. Die auch bei anderen Herstellern gerne gescholtene Sondermodellpolitik ist auch hier in sich schlüssig, alle Sondermodelle verkauften sich mitunter nur Stunden oder Tage nach der Präsentation, von den vier L’Edition Centenaire war Anfang September nur noch das grüne, zu Ehren Malcom Campbell gefertigte Modell zu haben.
      Wir begaben uns auf eine kurze Führung über das Firmengelände, mittlerweile hatte es angefangen Hunde und Katzen zu regnen. Da die Profiltiefe der Reifen eines Bugatti Veyron 16.4 nur rund 5 mm ab Werk beträgt, und die Reifen mit 265 mm an der Vorderachse und 365 mm an der Hinterachse unfassbar breit sind, sei das Fahrzeug laut Pierre bei Regen praktisch unfahrbar ..., was der Vorfreude auf die Probefahrten keinen Abbruch tat.
       
      Zunächst ging es in die Werkstatt für Kunden- und Pressefahrzeuge (auf dem Bild oben im Hintergrund), daraufhin in’s Château Saint-Jean, in welchem die kaufmännischen Büros und eine kleine Galerie voller Fotografien aus der Vergangenheit der Marke untergebracht sind. Dann weiter in das Atelier, also die Manufaktur, der definitiv interessanteste Teil der Werksführung (diesmal auf dem Bild unten im Hintergrund). Hier entstehen die Bugatti komplett in Handarbeit, es ist mehr Maschinen- denn Fahrzeugbau, die „Amtsprache“ innerhalb der Manufaktur vielleicht auch deshalb interessanterweise Deutsch.
       
      Der beeindruckende Motor mit angeflanschtem Getriebe ist riesengroß und wiegt allein 600 Kilogramm. Neben der Antriebseinheit besteht ein Bugatti aus zwei weiteren Teilen, dem Monocoque komplett aus Karbon sowie der Crashbox vorne. Die drei Teile werden zusammengesetzt und anschließend auf Funktion getestet. Danach werden die noch unlackierten Karosserieteile montiert, auf Sitz und Spaltmaß geprüft, wieder demontiert und erst dann lackiert. Abschließend geht es zur Endprüfung und auf ausführliche Testfahrten, im Übrigen auf Werksreifen, die Reifen der Kunden werden zuletzt montiert und nur kurz eingefahren.
       
      Viele Kundenfahrzeuge, vorwiegend Veyron 16.4 Grand Sport – im Übrigen auch einer in der Farbkombination der "Pegaso-Edition“ – waren zu sehen, aber auch noch das eine oder andere Coupé. Eines wurde in dunkelblau metallic mit silbergrauen Flanken gerade für den Libanon fertig gestellt. Ein Veyron 16.4 Grand Sport in mattem weiß mit schwarzen Flanken und schwarzem Heckflügel – ebenfalls kurz vor der Fertigstellung – gesellt sich in den USA zu zwei weiteren Veyron 16.4. Wobei allerdings der komplette Fuhrpark des Besitzers insgesamt nur fünf Fahrzeuge umfasst .
      Nach Beendigung der Werksführung nahmen wir im Kundencenter ein Mittagessen zu uns, der kräftige Wind hatte die Regenwolken inzwischen vertrieben, ein Geschäftspartner von mir trat zusammen mit Pierre die Probefahrt an. Unterdessen unterhielten wir uns mit dem Market Manager weiter über die Pläne Bugattis. Inzwischen seien rund 250 Veyron 16.4 und rund 25 Veyron 16.4 Grand Sport fest verkauft, ähnlich wie Porsche beim Carrera GT habe man auch bei Bugatti kein Problem damit, bei merkbar sinkender Nachfrage die Produktion noch vor den geplanten 300 und 150 Exemplaren zu beenden. Derzeit würde pro Woche ein Fahrzeug fertig gestellt, die Manufaktur sei auf maximal zwei Fahrzeuge pro Woche ausgelegt. Grundsätzlich sei zunächst kein Nachfolger des Veyron 16.4 geplant, man stelle derzeit den Kunden diverse Konzepte – wie den 16 C Galibier – vor, um von den Reaktionen auf die Marktchancen derselben zu schließen. Auf jeden Fall müsse mit dem nächsten Modell aus dem Hause Bugatti Geld verdient werden, der Veyron 16.4 sei in der Tat mehr Technologie- und Imageträger gewesen, habe als solcher seinen „Job“ aber ausgezeichnet erfüllt und die Marke Bugatti zu altem Glanz verholfen. Und in der Tat verbindet man ja nach nur vier Jahren der Produktion – sie startete im September 2005 – dem Namen Bugatti wieder mit den teuersten und technisch aufwendigsten Automobilen überhaupt, angesiedelt meiner Meinung nach noch über ebenfalls geschichtsträchtigen Herstellern wie Rolls-Royce, Maybach, Bentley, McLaren oder Ferrari.
      Nachdem mein Geschäftspartner durchaus beeindruckt von zwei Probefahrten mit dem Veyron 16.4 Grand Sport – geschlossen und offen – zurückkehrte, fing es wieder an zu regnen, so dass wir uns den Farben und Innenausstattungen widmen konnten. Im Vergleich zum Veyron 16.4 Coupé – Leder und Alcantara – verfügt der Veyron 16.4 Grand Sport über eine Volllederausstattung. Inzwischen sind vier Sitztypen zu haben: Der Seriensitz, zwei Sportsitze in unterschiedlichen Größen sowie neu ein hochgelegter Komfortsitz für kleingewachsene Kunden. Deren Frauen / Freundinnen im Übrigen fast durchweg größer als dieselben sind, wie mir der Market Manager verriet. Bei kurzfristiger Bestellung ist ein Veyron 16.4 Grand Sport derzeit in rund sechs Monaten lieferbar.
       
      Nachdem das Wetter wieder besser wurde, durfte ich endlich im Veyron 16.4 Grand Sport Platz nehmen – zwar auf der Beifahrerseite, doch angesichts der Tatsache, dass die Straßen noch feucht waren und der Überlassungsvertrag besagt, dass man das Fahrzeug kaufen muss wenn man einen Kratzer reinfährt völlig in Ordnung. Auch wusste Pierre in der kurzen Zeit trotz Feierabend-Verkehr und unter Missachtung aller geltenden Verkehrsregeln die Performance des Fahrzeuges perfekt aufzuzeigen, ich jedenfalls hätte mich deutlich langsamer zwischen verbeulten französischen Autos auf noch verbeulteren Landstraßen bewegt.
       
      Wir fuhren trotz feuchter Strassen und Gischt im Gesicht natürlich offen ..., und der Motor machte unter Last einen Lärm wie von einem anderen Stern. Es ist ein kaum zu beschreibendes, mechanischen, unfassbar lautes Gebrüll, die Wastegates zischen abnormal und beispielsweise deutlich vernehmbarer als in einem Ferrari F40. Noch nie haben ich einen Motor solche Geräusche machen hören, es passt jedoch perfekt zum schnellsten und brutalsten Automobil der Welt, weniger Lärm hätte enttäuscht. Wobei wohl die Veyron 16.4 Coupé derart gedämmt sind, dass es im Innenraum deutlich leiser vonstatten geht, während auch ein geschlossener Veyron 16.4 Grand Sport konstruktionsbedingt mehr Motorsound in den Innenraum vordringen lässt. Mein Kauftipp allein schon ob des unbeschreiblichen Endzeit-Gebrülls aus dem Heck lautet Grand Sport anstatt Coupé.
       
      Im Veyron 16.4 Grand Sport selber fühlt man sich dank des hohen Gewichts, dem massiven Mitteltunnel und der hohen Fensterlinie sicher wie in einem Panzer. Das Platzangebot im Innenraum und auch die Sitzposition entsprechen ungefähr einem Lamborghini Murciélago LP640 oder in punkto Beinfreiheit etwa auch einem Ferrari F430. Das Fahrwerk ist entgegen der Beteuerungen von Pierre doch relativ hart, auf dem Niveau eines Lamborghini Murciélago LP640 oder Aston Martin DBS ungefähr, aber angenehm, weniger Kontakt zur Straße würde Vertrauen kosten, so wie der Bugatti liegt, liegt er wie ein schwerer Stein. Über die Lenkung kann ich, da nur Beifahrer gewesen, keine Aussage treffen, die Bremsleistung war ähnlich beeindruckend wie bei anderen Supersportwagen mit Karbon-Keramik-Bremsscheiben, die Spurstabilität demonstrierte Pierre, in dem er bei Tempo 200 in die Eisen trat, die Hände vom Lenkrad nahm und klatschte..., während ich meine Hände in das Armaturenbrett geradezu hackte ...
       
      Die Beschleunigung ist so bis Tempo 100 - wenn man schon mehrere tausend Kilometer in bis zu 700 PS starken Supercars zurück gelegt hat - zunächst nicht sooo derbe beeindruckend – darüber jedoch wird es surreal..., und unvergleichbar..., man bekommt es ab Tempo 200 sogar mit der Angst zu tun... Denn bei jedem anderen Supercar verringern Gewicht, Roll- und Luftwiderstand ab Tempi über 100 km/h die Beschleunigung im Sinne des Wortes spürbar – nicht beim Bugatti Veyron 16.4 ..., es scheint genauso schnell von 100 auf 200 km/h zu gehen wie von 0 auf 100 km/h. Nachdem die 100 km/h Schallmauer nicht genommen sondern pulverisiert wurde, schaltet sich der Kopf ein und fragt panisch „Moment mal, warum beschleunigen wir nicht langsamer...!?!?!“ ..., es scheint was nicht zu stimmen, die physikalischen Grenzen außer Kraft, die Situation außer Kontrolle zu geraten, man möchte bremsen, aussteigen, aufwachen..., unfassbar ... Und der Motor brüllt, schreit, rotzt, zischt und pafft, als würde seine kurz bevor stehende Explosion das Fahrzeug endgültig in die Umlaufbahn torpedieren..., unglaublich...
       
      Nur allzu gerne beklagen sich deutsche Sportwagen-Fahrer über „überfüllten Straßen“, die Geschwindigkeiten ihrer Boliden könne man „heute doch gar nicht mehr fahren“. Die Realität sieht, zu den richtigen Zeiten auf der Autobahn, natürlich völlig anders aus, an Wochenenden zu Morgen- und Abendstunden ist quasi jeden Geschwindigkeit erreichbar. Doch im Bugatti verdammt noch mal ist es so..., jede Gerade ist zu kurz, jede Kurve zu eng, jede Straße zu schmal..., und wer hat bloß die ganzen Autos auf die Autobahn gestellt...?? Alle und alles scheint zu stehen..., man wird in seinem Drang nach Beschleunigung ständig unterbrochen..., von Kurven, Kreuzungen, Ampeln, Porsche..., ein permanenter Koitus Interruptus... Ein weiterer Geschäftspartner von mir besitzt einen Bugatti Veyron 16.4 und sagte, er fahre das Fahrzeug nur Nachts zwischen 00:00 und 04:00 Uhr, ansonsten habe er ob zu viel Verkehr auf den Straßen keinen Spaß... Jetzt weiß ich was er meint... Auch vor diesem Hintergrund ist vielleicht ein Veyron 16.4 Grand Sport, gerade auch offen gefahren, die bessere Wahl als das geschlossene Projektil, da einen die in den Innenraum dringenden Naturgewalten deutlich früher bremsen als es die Leistung des Bugatti oder zunehmender Verkehr tun, und man ob des Motorsounds wie bei jedem Cabrio bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten einen Höllenspaß hat..., und sich somit nicht über permanente Unterbrechungen im Vorwärtsdrang ärgern muss... Und den hatte ich im Übrigen..., einen Höllenspaß ...
       
      Abschließend kann ich sagen, dass, nachdem was ich gesehen und erlebt habe, ein Bugatti Veyron 16.4 jeden Euro wert ist, der für das schnellste Automobil der Welt und seine Wartung aufgerufen wird. Die kompromisslos hochwertigste Technik, die besonnene Art und Weise der Fertigung, die höchsten Ansprüche an Alltagstauglichkeit bei völlig überlegenen Fahrleistungen sowie die einzigartige Auswahl an Materialien für die individuelle Außengestaltung – lackiertes oder poliertes Aluminium, Karbon lackiert oder sichtbar in den unterschiedlichsten Schattierungen, Lackierungen in uni, metallic oder matt, verschiedenste Felgentypen – machen den Bugatti 16.4 Veyron mehr zu einem Erlebnis denn einem Automobil, einem Kunstwerk auf Rädern. Hier wurde die individuelle Gestaltungsmöglichkeit und die Alltagstauglichkeit nicht einer dramatisch überlegenen Performance wie bei anderen Supercars geopfert. Bugatti brachte alles in Einklang.
      Vielleicht ist der Veyron 16.4 ob all dieser faszinierenden Eigenschaften das einzige Fahrzeug überhaupt, bei dem sich Automobilisten aus aller Welt, ohne die Sinnhaftigkeit zu hinterfragen, auf den Titel „Bestes Automobil der Welt“ einigen können.
       

    • Hallo zusammen,
       
      hat jemand eine einigermaßen gesicherte Info wie viele 360 Spider als Handschalter gebaut wurden? Bekommt man auch raus wieviele in welcher Farbe?
       
      Laut Gohm sind es 47 weltweit. Weiß nur nicht ob generell oder in rot. Das halte ich aber für nahezu unmöglich. Beim F430 vielleicht, wobei selbst da halte ich es für eher unwahrscheinlich. 
       
      Viele Grüße 
    • Morgen,
      ich hab jetzt im Netz überall gesucht,
      konnte aber nirgendswo finden das Bugatti
      auf der IAA 2007 in Frankfurt ist.

      Kann das wirklich sein das Bugatti dort nicht ist ?
      Weiß da jemand was genaueres ?

      Ich wäre da gerne hingefahren und hätte
      mal gerne einen Veyron in echt gesehen.
    • Mich würde Interessieren, zu welchem Bugatti sind Preise ??
       
      Pegaso, Nein.
      Fbg par Hermès, Nein.
      Bleu Centenaire, Nein.
      L’Edition Centenaire, Nein.
      Sang d’Argent, Nein.
      Nocturne, Nein.
      Sang Noir, Nein.
       
      Zu 100% ist.
       
      Machen wir weiter.
       
      Grand Sport,
      Sang Bleu,
      Soleil de Nuit,
      Grey Carbon,
      Royal Dark Blue,
      Matte White,
      L'Or Blanc,
      Red Edition,
      Blanc Noir, zu 100% nicht mit deiner Aussage passend.
      Super Sport,
      Black Carbon, dieser zu 100% auch nicht.
      Edition Merveilleux, auch nicht.
      Le Saphir Bleu, auch nicht.
      Grand Sport Vitesse, Nein.
      Black and Red, Nein.
      Quail Special Edition, Nein.
      Rafale, Nein.
      Les Légendes, Nein.
      Jean Bugatti, ganz sicher nicht.
      Meo Costantini, Nein.
      Rembrandt Bugatti, Nein.
      Black Bess, auch sicher nicht.
      Ettore Bugatti, Nein.
       
      Der Nachfolger des Veyron mit dem Namen Chiron zu 100% auch nicht.
       
      Für diese Fahrzeuge stimmen die Preise von dir nicht @Hessenspotter.
       
      Du sprichst von diesem Fahrzeug oder ??
       
      Sang Blanc !!
       
       
      Hab ich vergessen, der McLaren F1 kostet 1 Liter Farbe 25 T. Euro was bei einem Bugatti nicht der Fall ist und ein F1 McLaren kann man nicht mit dem Bugatti vergleichen schon weil der Lenkradius größer ist usw.
       
       
      Jetzt würde mich die Preisangaben Interessieren von wo die sind zu welchem Bugatti, @Hessenspotter.
    • Bugatti Veyron (Laufzeit 4 Jahre und 19.312 km, Rechnungskurs 1,3 £ =1€)
       
      Besonderheiten: Dieses Auto verbraucht förmlich Geld. Inspektionen sind so teuer weil angeblich enorm viel Zeit für die Wartung gebraucht wird.
      Reifen sind so enorm teuer, das sie a) Spezialreifen sind, und nur von Bugatti montiert werden können weil alle 4.000km neue Reifen fällig sind und c) pro Reifen (!!!) liegt der Preis bei knapp 8.250 €
       
      Felgen: Ja bei diesem Auto muss nach knapp 20.000km fast alles neu gemacht werden, nach 9800 km sind neue Felgen fällig so wie nach jedem Mal wo der Veyron 400+ gelaufen ist. Neue Felgen kostet im kompletten Satz 38.870 €, noch Fragen? Wenn man sich dann noch überlegt das dieses Fahrzeug nach den 19.312 km knapp 7.000 € (Preis Super Plus 1.45 €, Verbrauch 25l/100km) für Sprit gesoffen hat, wenn es Sparsam gefahren wurde, dann dreht sich mir persönlich der Magen um. Alles in allem gibt ein Besitzer eines Veyron in dieser Zeit über 250.000 Euro aus !!! Dies zuzüglich des Preisverfalls macht ein Defizit von über 600.000 Euro aus. Ein McLaren F1 macht dies viel besser.
       
      Kaufpreis: 1.267.500 €
      Wert nach der Laufzeit: 910.000 € (-28%)
      Kosten während dieser Zeit: Inspektionen 72.800 €, Reifen 131.560 €, Felgen 38.870 € = 243.230 €
       

      Bugatti Veyron


×
×
  • Neu erstellen...