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Porsche Leasing - Anteil beim 911 Turbo?

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Marc W.
Geschrieben
Wenn Du mit "leisten können" interpretierst das das Unternehmen liquidarisch betrachtet einen Porsche auch schmerzlos bar bezahlen könnte gebe ich Dir Recht.

Das ist der gemeinsame Nenner... :-))!

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alpinab846
Geschrieben

Ihr geht von verschiedenen Standpunkten aus. Marc vom aufstrebenden Jungunternehmer, der im 2. Monat den Porsche leasen will und besser einen Smart nehmen würde, alle anderen gehen von arriiverten geschäftsleuten/Firmen aus, die das Geld hätten, auch einen Veyron zu bezahlen.

Fakt ist: das Neuwagengeschäft hat sich vom Barzahlungsgeschäft in ein Leasinggeschäft/Finanzierungsgeschäft gewandelt.

bodohmen
Geschrieben
Fakt ist: das Neuwagengeschäft hat sich vom Barzahlungsgeschäft in ein Leasinggeschäft/Finanzierungsgeschäft gewandelt...

...ohne welches die Absatzzahlen für Autos jeglicher Couleur wahrscheinlich dramatisch einbrechen würden und manch ein Hersteller schwere Probleme bekäme, gerade Porsche.

alpinab846
Geschrieben

Ich sehe das als ungesunde Entwicklung. Die Autos werden dadurch regelrecht entwertet, die Leasingrückläufer zerstören den Gebrauchtwagenmarkt. Leasing ist nach der Wiedervereinigung der 2. Faktor, weshalb das Neuwagengeschäft überhaupt noch läuft....

stelli
Geschrieben

Da gab es doch allein schon die Diskusion wegen der pauschal Besteuerung. Die sollte doch mal von 1 auf 1,5% erhöht werden. Da hat man gesagt, dass der Dienstwagensektor erheblich einbrechen würde. Das sagt doch schon alles.....

Spaceframe
Geschrieben

@Peter nene nix umbringen, alles ist gut:D

@Marc

Das ist der gemeinsame Nenner...

sehe ich genauso:-))!

Ich sehe das als ungesunde Entwicklung. Die Autos werden dadurch regelrecht entwertet, die Leasingrückläufer zerstören den Gebrauchtwagenmarkt. Leasing ist nach der Wiedervereinigung der 2. Faktor, weshalb das Neuwagengeschäft überhaupt noch läuft

...das ist leider wahr

Gruß

Spaceframe

Lamberko
Geschrieben

Hmm, ich sehe hier eigentlich mehrere Fragen, die aber versehentlich nur in eine einzige Frage hineingequetscht werden.

Porscheleasing oder Porschekauf?

Erstmal sollte man die bereits vorgebrachten Argumente nehmen, um ganz allgemein zwischen Leasing und Kauf entscheiden zu können. Ob es dann noch ein Porsche sein soll (oder auch "muß") ist doch eine ganz andere Frage.

Weiterhin sollte man nicht ganz pauschal den Kauf als betriebswirtschaftlichen Unsinn hinstellen, denn nicht bei allen Gütern erfolgt zwangsläufig ein Werteverzehr bis runter auf Null Euro.

Beim Leasing habe ich die anfallenden Kosten sofort steuermindernd ansetzen können....und wenn der Wagen dann später zurückgegeben wird, dann ist "außer Spesen nichts gewesen". Kohle futsch - Auto futsch - Liquidität für den Zeitraum war allerdings gut.

Beim Kauf kommt es doch auf den Kaufgegenstand an, wie es mit der Liquidität weiterhin ausschaut. Kann ich den Wagen - bedingt durch eine große Nachfrage am Markt - in die Kategorie "Liquidität 2. Grades" einordnen - also im Notfall wieder sehr schnell zu Bargeld machen - , dann ist meine gesamte Liquidität doch gar nicht mal soooooo stark gemindert worden.

Ist der Firmenwagen (Liebhaberei aus Sicht des Finanzamtes jetzt mal unberücksichtigt) vielleicht einer von den Fahrzeugen, die im Laufe der Nutzungsjahre ihren Wert nicht verlieren, sondern erhalten oder sogar erhöhen, dann kann ich damit bedingt durch die AfA sogar über den Abschreibungszeitraum etwas wie eine "stille Reserve" schaffen.

Achtung: Das sind jetzt keine echten Fakten, sondern nur mal so´n paar persönliche Gedankengänge von mir!

Ach so, bevor ich es vergesse: Auch für "schwierige" Fälle gibt es Leasingunternehmen (mit entsprechenden Raten). Sich einen Porsche leasen wenn man bereits finanziell auf´m letzten Loch pfeift, ist heute gar nicht mal so schwer. Gibt genug "vorzeitige" Leasingrückläufer bei Porsche, Ferrari und Co.!!!

Telekoma
Geschrieben
Sich einen Porsche leasen wenn man bereits finanziell auf´m letzten Loch pfeift, ist heute gar nicht mal so schwer.

Echt ? Erzähl mal mehr, bitte :D:-))!

Marc W.
Geschrieben
Ich sehe das als ungesunde Entwicklung. Die Autos werden dadurch regelrecht entwertet, die Leasingrückläufer zerstören den Gebrauchtwagenmarkt. Leasing ist nach der Wiedervereinigung der 2. Faktor, weshalb das Neuwagengeschäft überhaupt noch läuft....

Auch das ist ein gemeinsamer Nenner, dem sogar Spaceframe beipflichtet. Ich sehe da nicht nur Probleme für kleine Betriebe, sondern auch volkswirtschaftlich. Mit der derzeitigen Leasing-Struktur wird massiv Geld vernichtet, es werden mehr Autos in den Markt gepumpt, als dieser normalerweise selbst bräuchte. Was noch viel schlimmer ist, es kommen unendlich viele, eigentlich noch junge Fahrzeuge zurück, welche der Markt erst recht nicht mehr verkraftet und auch einfach nicht mehr braucht. Der beste Beweis dafür ist doch, daß ein vergleichbarer 993 jetzt schon mehr wert ist, als ein viel jüngerer 996. Damals wurden nicht auf Teufel komm raus Autos in den Markt gepumpt.

Ich halte die Entwicklung für äußerst gefährlich, die Autoindustrie geht nur mit Blick auf höhere Absatzzahlen immer mehr Risiko ein. Damit bringen sie sich auf Dauer selbst um. Shareholdervalue at it's best. Da wird es mal einen gewaltigen Knall geben.

Ich hoffe, daß es bald mal wieder Konzerne gibt, die auf 20 Jahre planen und nicht nur bis zur nächsten Hauptversammlung. Auf der Basis ist Aston Martin inzwischen aus meiner Sicht ein Vorbild für Porsche, da geht es nicht nur um Stückzahlen, sondern nach wie vor um Exklusivität.

alpinab846
Geschrieben

Das, was im Moment bei Opel Ford etc. im kleinen abläuft wird irgendwann auch Porsche erreichen....Früher gab es keine Rabatte bei Porsche.

Spaceframe
Geschrieben
(...) Was noch viel schlimmer ist, es kommen unendlich viele, eigentlich noch junge Fahrzeuge zurück, welche der Markt erst recht nicht mehr verkraftet und auch einfach nicht mehr braucht(...) Damals wurden nicht auf Teufel komm raus Autos in den Markt gepumpt.

Was da natürlich auch noch dazu kommt sind die extrem jungen Rückläufer vornehmlich aus geplatzten Leasing-Geschäften, womit wir wieder beim Thema sind.

Wenn ich bei meinem Ex-Arbeitgeber vorbeifahre und auf dem Hof 1,5-Jährige A8 4.2 mit Vollausstattung stehen sehe die für 40% vom ehemaligen Neupreis angeboten werden bin ich froh die Branche gewechselt zu haben....

Gruß

Spaceframe

LittlePorker-Fan
Geschrieben
Das, was im Moment bei Opel Ford etc. im kleinen abläuft wird irgendwann auch Porsche erreichen....Früher gab es keine Rabatte bei Porsche.

... ach die gabs mal zu genüge ... "Sauerbier"-944-S2, "Sauerbier"-964 und "Sauerbier"-968 ... ein Bekannter:

1995: 100.000 DM 968 Cabrio, Kurzzulassung - gekauft für 79.000 DM :-o

1998 zum Porsche Händler zurück gegeben mit herbsten Wertverlust für 37.000 DM mit 39tsd km...

derzeitiger Wert in Mobile mit 100tsd km ... 15, 16tsd EUR :-o

tjaaa so läufts. er hatte auch 1993 ein Angebot für einen neuen 964 Carrera RS-America (Die US-Sparversion mit 250 PS) Re-Import neu für umgerechnet 72.000 DM ... Neu!!!

Heiko82
Geschrieben
Das, was im Moment bei Opel Ford etc. im kleinen abläuft wird irgendwann auch Porsche erreichen....Früher gab es keine Rabatte bei Porsche.

Das glaubst aber auch nur du.......:???:

Deine genannten Marken (BMW, Ford, Opel etc.) sind allesamt Massenhersteller ein paar Klassen darunter.............Porsche im Vergleich dazu ein "David" bzw. noch wirklich Exclusiv (Deutschland mal außen vor!):wink:

Wenn ich mich für einen Popel Dreier interessiere geht unter 15% Nachlass gar nichts, ansonsten gibt es noch Mercedes, Audi, Skoda, Opel usw.

Trotzdem sehr interessante Meinung :D

bodohmen
Geschrieben

Sehr interessant:D

Ohne jemals einen Porsche besessen, geleast oder sonst was zu haben, würde ich 1x Punkte auf einen neuen bekommen, soviel dazu und sag mir jetzt niemand, das hätte es auch schon früher gegeben :wink:

Eigentlich freut es mich ja, aber förderlich ist das ganze schon lange nicht mehr.

Jeder Hersteller, ganz wenige Ausnahmen, muß mitlerweile schauen, wie er zu seinen Zahlen kommt, jeder.

LittlePorker-Fan
Geschrieben

@heiko

weiß jetzt nicht genau was du damit sagen willst.

... nur mal ein paar Porsche-Fakten:

von 1991 bis 1993 waren die meisten Porsche-Verkäufer heilfroh wenn sich ein Kunde in ihren Laden verirrte - viele waren es nämlich nicht.

944 S2, 968, 928 waren außer an Freaks, ab 1991 praktisch unverkäuflich. Ein Großteil der Wagen wurden günstigst an Mitarbeiter verkauft oder liefen intern als Geschäftswägen. Auch der 964 hatte es sehr sehr schwer. Außer an alte Stammkunden lief sehr wenig und wenn dann nur mit ordentlichen Preisnachlässen. 20% waren da nicht unüblich. Der Gebrauchtwagenmarkt dankte es. Bis vor 5 Jahren bemerkte man diese Auswüchse: Ersthand 944 S2 im Jahre 2001 - 10 Jahre alt der Wagen, 110tsd km, scheckheft, 11.900 DM. Vergleiche das mal jetzt mit einem 10jährigen Boxster ...

Im Gegenzug verkaufte sich der SL R129 von 1991 bis 1993 ganz gut...

chip
Geschrieben

Beim Leasing darf man einen Gedaken nicht vergessen.

Unterstellen wir mal einen Selbständigen, der wenig abzusetzen hat und da er erfolgsabhängig arbeitet kommt kurz vor Jarhresende ein dickes Geschäft rein und es regnet da noch ordentlich Geld in die Kasse. Flugs in die Steuertabelle geschaut und er stellt fest, dass er (da ledig Steuerklasse 1) jetzt anstatt auf einen Gewinn von 50.000 Euro (13.100 Euro Steuern + Soli etc)

auf einen Gewinn von sagen wir mal 70.000 Euro (21.500 Euro Steuern + Soli etc) zahlen muß...:-o

Da wir, wie obiges Beispiel zeigt ja eine Steuerprogression haben bietet es sich förmlich an die 20.000 Euro in eine Leasingsonderzahlung zu investieren und damit ca. 7.400 Euro Einkommensteuern zu sparen. Frei nach dem Motto lieber Porsche das Geld in den Rachen werfen als dem Finazamt. Sicher ist das Beispiel ein wenig vereinfacht aber die Zahlen sind absolut real. (Umsatz und Gewerbesteuereinflüße mal außen vor)

Empfängliche Gruppen für solche Rechenbeispiele gibt es viele: Unternehmensberater, Makler, Architekten, Handelsvertreter etc.

Im Vergleich dazu kann ich bei einem Kauf des PKW im Dezember nur die Abschreibung für einen Monat geltend machen. Der Steuerspareffekt ist im Vergleich zu dem o.a. Beispiel minimalst.

Ich denke insofern kann man beim Leasing hochpreisiger Fahrzeuge auch ab und an soche Erwägungen als Grund heranführen. Bei einem kleinen Corsa ist das halt nicht möglich, da gibt es für die Sonderzahlung ja fast zwei Autos bar. :D

Zweiter Grund:

Heute ist durch den Ausbildungsstand der aktuellen Generation, die voll im Berufsleben stehen das Thema Leasing im kaufmännischen Bereich ein festes Ausbildungsthema. Somit hat eine vor ca. 15 Jahren exotische Finazierungsform den Sprung ins Alltagsleben vieler Menschen geschafft.

(auch wenn nicht jeder versteht was er da unterschreibt)

Vergleichbar ist das ganze ein wenig mit dem Besitz einer Kreditkarte. Vor 15 bis 20 Jahren etwas extrem exotisches für "reiche" Leute, heutzutage mit minimalsten Hürden für viele Menschen ein Standardprodukt.

Fakt ist, die Zeiten ändern sich, Leasing ist eine seriöse Finazierungsvariante wenn wir vom Porscheleasing über Porsche sprechen. Und das der Hersteller interesse daran hat über moderne Finazierungsinstrumente den Absatz zu steigern, dass kann man ihm nicht wirklich vorwerfen.

Die Verträge werden bei Porsche ja auch einer Kreditwürdigkeitsprüfung unterzogen. Insofern erhält man den Vertrag ja nicht auf einen Schnipp mit dem kleinen Finger. 8)

stelli
Geschrieben
Beim Leasing darf man einen Gedaken nicht vergessen.

Unterstellen wir mal eine Selbständigen, der wenig abzusetzen hat und da er erfolgsabhängig arbeitet kommt kurz vor Jarhresende ein dickes Geschäft rein und es regnet da noch ordentlich Geld in die Kasse. Flugs in die Steuertabelle geschaut und er stellt fest, dass er (da ledig Steuerklasse 1) jetzt anstatt auf einen Gewinn von 50.000 Euro (13.100 Euro Steuern + Soli etc)

auf einen Gewinn von sagen wir mal 70.000 Euro (21.500 Euro Steuern + Soli etc) zahlen muß...:-o

Da wir, wie obiges Beispiel zeigt ja eine Steuerprogression haben bietet es sich förmlich an die 20.000 Euro in eine Leasingsonderzahlung zu investieren und damit ca. 7.400 Euro Einkommensteuern zu sparen. Frei nach dem Motto lieber Porsche das Geld in den Rachen werfen als dem Finazamt. Sicher ist das Beispiel ein wenig vereinfacht aber die Zahlen sind absolut real. (Umsatz und Gewerbesteuereinflüße mal außen vor)

Das stimmt schon.

Aber er muss ja keinen Wagen kaufen. Er könnte aber auch eine Ansparabschreibung machen und somit dem Steuerzahlungen entgehen. Diese muss er aber wenn er länger als 6 Jahre selbständig ist verzinsen. Dann kann er sie auch in einem späteren schlechten Jahr auflösen ( ich glaube spätestens nach zwei oder drei Jahren ). Oder sich wirklich einen kaufen bzw leasen.

chip
Geschrieben
Das stimmt schon.

Aber er muss ja keinen Wagen kaufen. Er könnte aber auch eine Ansparabschreibung machen und somit dem Steuerzahlungen entgehen.

Das kann er sicher. Auflösen muß er spätestens nach zwei Jahren.

Wenn er die Ansparrücklage nicht für den angegebenen Zweck verwendet, dann wird ein Strafzins fällig (ich glaube 6 % ) Also muß er dann nach zwei Jahren bei 20.000 Euro Rückstellung 22.400 Euro Einnahme einrechnen.

ABER:

1. Das Finazamt ist manchmal pingelig wenn es um solche Rücklagen geht, da wird ganz genau hingeschaut, nicht auszudenken was passiert wenn das in der Betriebsprüfung nachträglich aberkannt wird.

und

2. --Da spreche ich auch aus eigener Erfahrung-- Wer kann schon zwei Jahre in die Zukunft schauen ? Vieleicht ist das erwartete schlechte Geschäft dann doch gut ausgefallen ? Und der Unternehmer muß jetzt erst richtig Steuern zahlen weil er ja die Rücklage mit versteuern muß...

Ich will damit nur sagen: Die Steuerersparnis der Leasingsonderzahlung, die habe ich fest in der Tasche, alles andere ist fiktiv und schwer abzuwägen...

und 3.

Wer will schon zwei Jahre auf seinen Porsche warten :D

stelli
Geschrieben
ABER:

1. Das Finazamt ist manchmal pingelig wenn es um solche Rücklagen geht, da wird ganz genau hingeschaut, nicht auszudenken was passiert wenn das in der Betriebsprüfung nachträglich aberkannt wird.

und

2. --Da spreche ich auch aus eigener Erfahrung-- Wer kann schon zwei Jahre in die Zukunft schauen ? Vieleicht ist das erwartete schlechte Geschäft dann doch gut ausgefallen ? Und der Unternehmer muß jetzt erst richtig Steuern zahlen weil er ja die Rücklage mit versteuern muß...

Ich will damit nur sagen: Die Steuerersparnis der Leasingsonderzahlung, die habe ich fest in der Tasche, alles andere ist fiktiv und schwer abzuwägen...

und 3.

Wer will schon zwei Jahre auf seinen Porsche warten :D

Die 6 % müssten stimmen....habe ich auch so in Erinnerung.

Zu 1.: Das stimmt! :D

Zu 2.: Das stimmt auch! :D

Zu 3.: Das stimmt erst recht! X-)

:wink:

porsche993996
Geschrieben

Hallo,

ich wollte auch mal meinen Senf dazugeben.

Erstens: Leasing oder Kauf ist im Normalfall eine rein betriebswirtschaftliche Entscheidung, keine Emotionale. Wer sich locker € 2000 Leasing plus Unterhalt leisten kann könnte wohl auch kaufen. Ist aber oft die schlechtere Entscheidung, da Leasing aufgrund der versteckten Rabatte oft VIEL günstiger ist. Das gilt im Moment allerdings nicht unbedingt für Porsche, gab es aber beim 993 noch locker. Beim 996 am Ende der Laufzeit.

Wer beim Leasing Tausende Euro sparen kann wird es auch machen, sonst wäre man wohl nicht zu dem Geld gekommen.

Andererseits können die Meisten die Vorteilhaftigkeit einer Investitionsentscheidung nicht unbedingt nachrechnen.

Zweitens: Einen Beitrag fand ich total interessant, den mit dem Nachlaß. Den das ist ja oft die Frage, was könnte man beim Kauf an Nachlaß bekommen. Hat jemand wirklich schon mehr als 10% (nur beim Kauf!) bekommen, und das bei einer Bestellung? Ich meine nicht das lila Auto mit grünen Sitzen aus der Ausstellung mit Tageszulassung. Bitte ehrlich? Und nicht hörensagen.

Grüße

mat01
Geschrieben

ja, deutlich mehr als 10% und zwar beim M3 CSL.

9964S
Geschrieben

Wird es bei Porsche nicht geben. 10%, glaube ich nicht.

Heiko82
Geschrieben
Wird es bei Porsche nicht geben. 10%, glaube ich nicht.

Definitv nicht, max. mit der Brechstange / Presserabatt / Kontakte 6-8%!

porsche993996
Geschrieben

Ich denke auch, 5% ist normal, danach noch ein bischen rumverhandeln, aber 8 wäre schon top.

Es war ja nur PORSCHE gemeint, bei BMW hat man ja schon mehr als 10 beim reingehen.

Heiko82
Geschrieben
Ich denke auch, 5% ist normal, danach noch ein bischen rumverhandeln, aber 8 wäre schon top.

Es war ja nur PORSCHE gemeint, bei BMW hat man ja schon mehr als 10 beim reingehen.

Bei BMW sind ja fast 15% Standard :-o

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    • matelko
      Wer hat ihn nicht schonmal genutzt, den Online "Porsche Car Configurator", der auf den Porsche-Webseiten (übrigens in dieser Form bereits seit 2015) verfügbar ist, um damit die Ausstattungsmöglichkeiten eines Porsche-Neuwagens auszuloten? Im Vergleich zum Konfigurator der PZ-Verkäufer werden beim „öffentlichen“ Konfigurator allerdings nicht alle Möglichkeiten offeriert. Und der Konfigurator der Exclusive-Zentren in Zuffenhausen und Leipzig unterscheidet sich nochmals von jenen in den PZ. Das hat mich anfangs verwundert (v.a. der Unterschied des PZ-Konfigurators zum Web-Konfigurator), aber ich kann es mittlerweile nachvollziehen. Dazu vergleiche man nur mal z.B. den Web-Konfigurator von Aston Martin mit jenem von Porsche: Mir sind die Möglichkeiten im Web-Konfigurator bei Aston Martin einfach zu viel – viel zu viel. Denn dadurch wird die Angelegenheit sehr schnell sehr unübersichtlich und trotz der sehr vielfältigen Möglichkeiten kommt kein wirklich brauchbares Ergebnis heraus. Denn die Darstellung an den Bildschirmen ist naturgemäß abweichend von der Realität (was sich z.B. bei der Darstellung von Carbon-Ausstattungen sehr deutlich zeigt), da es sich nunmal um Computeranimationen handelt und nicht um reale Fahrzeuge (wobei die Computeranimation bei Porsche schon sehr, sehr gut ist, dagegen wirkt Aston Martin, um bei diesem Beispiel zu bleiben, aktuell nur wie eine Animation eines hoffnungslos veralteten Computerspiels). Also sollte man m.E. einen Konfigurator nur zu einer ersten Orientierung nutzen und alle weiteren Details anschließend zusammen mit dem Verkaufsberatur durchspielen und je nach weiterem Bedarf den Weg nach Zuffenhausen oder nach Leipzig auf sich nehmen.  
       
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      Hallo zusammen, mein Name ist Gianpiero, ich wohne in der Schweiz und ich denke, dass es Zeit ist (45, Haus gebaut, 2 Kinder, SUV für madame 😙), einen alten Traum zu verwirklichen, zwar einen Sportwagen zu kaufen. Mein Herz sagt Ferrari (F360 Handschaltung oder F430 F1), aber mein rationaler Teil sagt Porsche (911 ev. Typ 997). Es wäre schön, etwas zu haben, das mich beim Fahren zufrieden stellt, aber gleichzeitig den Wert über die Zeit behält. Wenn nicht, dann hatte ich zumindest Spass am Fahren 😀
       
      Vielen Dank im Voraus für Ihre wertvolle Beratung!
       
      Gruss
      Gianpiero
    • Marc W.
      So, heute ist mein 993turbo endgültig in Deutschland angekommen, sprich er hat eine deutsche Zulassung! :bet:
      Ich hatte ja schon in dem Thread, wo ich das Auto gesucht hatte, angekündigt, daß ich sobald alles in trockenen Tüchern ist, einen alles umfassenden und detallierten Erfahrungsbericht erstelle. Damit sollen viele Fragen und Halbweißheiten, die im Raum stehen endgültig geklärt werden.
      Vorab möchte ich noch zwei Anmerkungen machen:
      Dieser Bericht ist hoffentlich komplett fehlerfrei, dennoch kann es sicherlich einige individuelle Abweichungen geben. Durch gesetzliche Veränderungen (Steuer/Zoll/TÜV/Zulassung) hat sich in den letzten Monaten einiges geändert. Mein Bericht dürfte momentan (Mai 2007) aktuell sein. Dennoch wäre es schön, wenn dieser Thread immer wieder mit neuen Erfahrungen gefüttert wird, damit er auch immer auf dem jeweils aktuellen Stand bleibt.  
      Nun gehts los:
       
      1. Vorbereitung:
      Am 01. Mai 2007 habe ich hier über das Forum einen Kontakt in die Schweiz vermittelt bekommen. Nach kurzem Kontakt stellte sich heraus, daß das Auto für mich hoch interessant ist. Darauf hin habe ich mit dem Verkäufer per Fax eine Vereinbahrung getroffen, die folgenden Inhalt hatte:
      Unfallfreiheit Kilometerstand glaubhaftes Serviceheft event. Mängel Ausstattungsmerkmale Preis inkl. 7,6%-MwSt. als Verhandlungsbasis und Akzeptanz von Zahlung in EUR kein Zwischenverkauf bis 15:00 des Folgetages  
      2. Bargeld in die Schweiz:
      Als gelernter Steuerfachangestellter bin ich mir der Problematik sehr bewußt. Ursprünglich war meine Vorstellung, daß ich bei der Einreise in die Schweiz beim deutschen Zoll das Bargeld deklariere. Falls ich das Auto also nicht kaufen sollte, hätte ich damit den Nachweis, daß ich am selben Tag mit dem Bargeld in die Schweiz eingereist bin. Leider geht meine Idee aber nicht, weil es dafür keinen Paragraphen gibt und somit ein deutscher Beamter auch niemals etwas macht, was nicht schriftlich vorgesehen ist.
      Der Weg war dann viel banaler, die Service-Hotline hat mir empfohlen, Nachweis zu führen, wo das Geld herkommt (Abhebung bei der Bank) und wofür es benötigt wird (Autokauf, Korrespondenz mit dem Verkäufer). Außerdem muß man es logischer Weise deklarieren, wenn man am Zoll darauf angesprochen wird. Sprich, wenn ich ohne Autokauf mit dem Bargeld wieder nach Deutschland einreise, kann ich belegen, daß ich es am Tag zuvor in Deutschland abgehoben habe und das ich es zum Zweck eines Autokaufs mit in der Schweiz hatte.
       
      3. Kauf und Fahrzeugübernahme in der Schweiz:
      Wenn man sich nach der Besichtigung, einer Probefahrt und eventueller Nachverhandlung handelseinig wurde, kann man nun das Auto kaufen. Ähnlich wie in Deutschland beinhalten in der Schweiz nur Neuwagen und Firmenfahrzeuge die Mehrwertsteuer (7,6%), Privatfahrzeuge sind somit brutto=netto.
      In meinem Fall war es zum Glück ein Firmenfahrzeug mit ausweisbarer Mehrwertsteuer, entsprechend hatte ich die Möglichkeit - gemäß dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland - das Auto ohne die schweizer MwSt. netto zu kaufen!
       
      Wichtig ist, daß man den schweizer Fahrzeugausweis vom Verkäufer mitbekommt, diesen benötigt man für die Vollabnahme in Deutschalnd.
      In meinem Fall hatte ich deutsche, rote Nummern dabei. Damit bewegt man sich in der Schweiz im Graubereich, bis jetzt habe ich noch keine offiziellen Informationen gefunden, ob man damit in der Schweiz fahren darf, oder nicht. Auf Anfrage bei der schweizer Polizei wurde mir allerdings mündlich gesagt, daß es tolleriert wird, wenn man auf dem kürzesten Weg ausreist.
       
      4. Vorbereitung Export/Import:
      Hierfür benötigt man doch so einige Dokumente. Meine Empfehlung ist, sich hier auf Profis zu verlassen, die soetwas regelmäßig vorbereiten. In meinem Fall war das die Spedition Frederick & Stähli direkt am Grenzübergang in Kreuzlingen/Konstanz. Diese hat folgende Dokumente vorbereitet:
      Ausfuhrbescheinigung Einfuhrbescheinigung Warenverkehrsbescheinigung EUR 1 Unbedenklichkeitsbescheinigung  
      Für diese Vorbereitung sollte man ca. 1 Stunde einkalkulieren. Die Dienstleistung kostet EUR 90. Ein Doppel der Ausfuhrbescheinigung hat die Spedition direkt dem Verkäufer zugeschickt, damit er bei seinem schweizer Finanzamt einen Nachweis hat, warum er das Auto netto verkauft hat.
      Ein besonders Augenmerk gilt hier der Warenverkehrsbescheinigung, dies dient als Nachweis, daß der Ursprungsstaat auch gleich dem Bestimmungsstaat ist (in diesem Fall Deutschland). Nur mit dieser Bescheinigung und dem Nachweis, daß man ein deutsches Produkt wieder nach Deutschland einführt braucht man keinen Zoll (10%) bezahlen. Früher mußte man sich die Warenverkehrsbescheinigung von dem jeweiligen Hersteller besorgen (dauerte teilweise Wochen), inzwischen konnte die Spedition dies auch online und augenblicklich abfragen. Eine böse Falle ist z.B., wenn man sich einen Mercedes ML in der Schweiz kauft. Der ML ist zwar von einem deutschen Hersteller, wird aber in den USA produziert, ergo muß man 10% Zoll zahlen, weil man eben keine Warenverkehrsbescheinigung EUR 1 für dieses Auto bekommt.
       
      4. Export aus der Schweiz:
      Wenn man nun alle Dokumente zusammen hat, geht man in das Zoll-Abfertigungsgebäude. Dort gibt es schweizer Export-Schalter und Deutsche-Importschalter. Als erstes muß man das Auto logischer Weise exportieren. Das geht sehr schnell, dauert ca. 5 Minuten und ist unkompliziert.
       
      5. Import nach Deutschland:
      Hier sieht es noch mal ein bißchen anders aus. Wartezeit 30 Minuten, dann beim ersten Blick vom Zöllner festgestellt, das die Trackingnummer von der Spedition fehlt, also noch mal zur Spedition und noch mal 40 Minuten anstehen. Das Arbeitstempo - naja, möchte ich öffentlich kein Wort drüber verlieren. Für so Sonderfälle, wie den Import eines Porsches kam dann der Abteilungsleiter, um den Vorgang zu bearbeiten. Dieser hatte sich zuvor schon mit Hilfe des Internets informiert, ob der Kaufpreis einigermaßen dem Marktwert entspricht, damit man gar nicht in Versuchung kommt den Staat um einen Teil der EUSt. zu beschei...
       
      Der Abteilungsleiter hat dann auch höchstpersönlich die Fahrgestellnummer kontrolliert, noch ein paar Fragen gestellt und dann die Papiere fertig gemacht. Wichtig dabei ist, daß er ein Siegel auf die Unbedenklichkeitsbescheinigung setzt. Vergißt er dieses Siegel, kann man das nie mehr nachbessern und somit das Auto auch nie mehr zulassen! Sind die Papiere fertig, darf man zur Kasse gehen und vor Ort die 19% Einfuhrumsatzsteuer (= MwSt.) in bar entrichten, zzgl. einer Bearbeitungsgebühr von EUR 25. Neben dem oben genannten Siegel ist außerdem wichtig, daß man genügend Zeit mitbringt. Die Zollschalter haben nur bis 17:30 geöffnet, egal wie viele Leute noch vor dem Schalter stehen!!!
       
      Herzlich willkommen in Deutschland!
       
      6. Vorbereitungen für die Vollabnahme beim TÜV:
      Ein gebrauchtes Auto, welches noch nie in Deutschland zugelassen war, muß zur Vollabnahme, ein Neuwagen hat dafür sogenannte COC-Papiere, dann benötigt man keine Vollabnahme. War das Auto in den letzten 7 Jahren schon mal nachweislich in Deutschalnd zugelassen, reicht auch eine normale TÜV-Abnahme.
       
      In meinem Fall mußte es die Vollabnahme gem. §21 sein, hierfür sollte man sich vorbereiten und z.B. alle Gutachten für Besonderheiten (z.B. Abgasanlage) zur Hand haben, hatte ich aber auch nur in Kopie. Eigentlich gilt am besten, immer alle Unterlagen mit nehmen, die sich bislang gesammelt haben!
       
      7. Vollabnahme beim deutschen TÜV:
      Dies entspricht eigentlich einer normalen TÜV-Prüfung, mit dem Unterschied, daß ein besonderes Augenmerk auf die Fahrgestellnummer gelegt wird und der TÜV-Ing. ein Gutachten anfertigt, was wie in den Fahrzeugpapieren zu stehen hat. Wenn man gerade beim TÜV ist, sollte man auch gleich eine Abgas-Untersuchung (AU) machen lassen, die benötigt man nämlich logischer Wiese auch für die deutsche Zulassung.
       
      8. Zulassung bei der Zulassungsstelle:
      Auch hier gilt wieder, alles mit nehmen, was man inzwischen an Dokumenten gesammelt hat. Die Zulassungsstelle hat so ziemlich alles eingescannt, den schweizer Fahrzeugausweis, die Exportbescheinigung, die Importbescheinigung, die Quittung über die gezahlte EUSt., die Unbedenklichkeitsbescheinigung inkl. Siegel, das Gutachten des TÜVs und die AU-Bescheinigung.
      Früher mußte man für eine solche Zulassung beim Kraftfahrtbundesamt noch eine zweite Unbedenklichkeitsbescheinigung anfordern, die dazu dient, nachzuweisen, daß das Auto nicht als gestohlen gemeldet ist. Alleine dies hat teilweise Wochen gedauert. Seit 01. März 2007 kann zumindest unsere Zulassungsstelle dies online abfragen! Noch ein kleines Detail, ab dem 01. Mai 2007 kann man nur noch ein Auto zulassen, wenn man in das Lastschrifteinzugsverfahren für die Kfz-Steuer einwilligt!
       
      DAS WARS!!! Herzlichen Glückwunsch zum schweizer Porsche mit deutscher Zulassung!
    • Audi R8
      Ich hab ein kleines Problem mit dem 911-Konfigurator. Wenn ich auf die 3d-Ansicht wechseln will, muss ich den Unity Web Player runterladen. Nachdem ich das nun gemacht habe, will der Konfigurator aber immer noch nicht die 3D-Sicht zeigen.
      Was muss ich tun?

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