Aston Martin Zagato Centennial – Zweimal einzigartig

Pünktlich zur 100-Jahr-Feier von Aston Martin mitten in London präsentierte Zagato gleich zwei exklusive Einzelstücke. Das DBS Coupé Zagato Centennial geht an einen Sammler in Japan, während der ähnlich gestaltete DB9 Spyder Zagato Centennial bald in einer US-amerikanischen Sammlung stehen wird. Eine Kleinserienfertigung der beiden Fahrzeuge ist jeweils nicht vorgesehen.

Aston Martin DBS Coupé Zagato Centennial

Aston Martin DBS Coupé Zagato Centennial
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Mit dem Aston Martin DBS Coupé Zagato Centennial erhält ein Sammler in Japan ein einzigartiges Reisecoupé mit ordentlicher Leistungsausbeute.

Nachdem Aston Martin sich bereits selbst mit dem CC100 Speedster beschenkt hat und für die Kunden die Centennial-Sondermodelle zu den Händlern gerollt sind, zeigt nun auch Zagato seinen Beitrag zum 100-jährigen Bestehen der britischen Sportwagenmarke. Bei der Centennial-Feier in London wurden am Wochenende die Tücher von gleich zwei exklusiven Einzelstücken gezogen, die in naher Zukunft die Garagen von zwei Sammlern verschönern werden. Als Basis dienten dabei ein DBS Coupé und ein DB9 Volante.

Das Aston Martin DBS Coupé Zagato Centennial wurde für einen nicht benannten Sammler in Japan gebaut. Dabei war es klares Ziel des Designteams rund um Zagatos Chefdesigner Norihiko Harada, mediterranes Reisegefühl mit Zagato-Qualität und der Sportlichkeit des DBS zu verbinden. Gestreckte Linien entlang der Karosserie lassen den Wagen länger wirken, als er ist und geben ihm damit mehr Präsenz. Vorn findet sich der klassisch-geformte Aston Martin-Kühlergrill, in den außen die Scheinwerfer integriert wurden. Über den Köpfen der beiden Passagiere findet sich das seit den 1950er Jahren typische Zagato Double Bubble Dach.

Im Gegensatz dazu präsentiert der Aston Martin DB9 Spyder Zagato Centennial entweder ein Stoffverdeck oder auf Knopfdruck quadratkilometerweise blauen Himmel. Die Karosserie wirkt auf den ersten Blick fast wie eine 1:1-Umsetzung des DBS Zagato zum Cabrio, zeigt jedoch bei genauerer Betrachtung einige eigenständige Details, wie beispielsweise die Aston-typischen Luftauslässe hinter den Vorderrädern. Der offene Wagen wird bald die Sammlung von Peter Read in den USA bereichern. Mr Read war Anfang des Jahrtausends an der Umsetzung und Finanzierung der DB7-Zagato-Sondermodelle maßgeblich beteiligt und erhält nun sein persönliches und ganz individuelles Einzelstück dieser britisch-italienischen Kooperation.

Auch wenn es bestimmt einige Sammler weltweit geben wird, denen die beiden Fahrzeuge gut gefallen: Eine Serienfertigung ist weder durch Aston Martin, noch durch Zagato angedacht. Beide Wagen sollen einzigartige Unikate bleiben und werden somit ihren ganz eigenen Mythos in der über 100-jährigen Aston Martin Geschichte aufbauen.

Quellen: Aston Martin und Zagato

Autor: Matthias Kierse

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Kategorie: Magazin

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