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lenn

Daily Driver: Volvo XC 90

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lenn CO   
lenn

Hey,

 

ich wollte mal hören, ob es hier Besitzer des aktuellen Volvo XC90 gibt?

 

Nachdem mein G500 nun bald ein Jahr alt ist, werde ich in den kommenden Tagen einen XC90 T8 Hybrid bestellen.

 

Freue mich über Feedback und ggfs erste Erfahrungswerte.

 

Viele Grüße

 

Lenn 

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JaHaHe   
JaHaHe

Fällt ein G Modell mittlerweile nach nur einem Jahr auseinander? 

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vw-fahrer   
vw-fahrer

Hi Lenn,

 

wenn dich der 4-Zylinder nicht weiter stört, ist der Volvo ein feines Auto. Habe mir den neuen XC60 als T8 bestellt, weil ich den Platz des XC90 nicht benötige. Den 90er bin ich schon diverse Male gefahren, auch als T8. Ein interessanter Antrieb, der zum Sparen verleitet. Für sportliches Fahren ist er nicht wirklich gedacht, da darf man sich von den 407 PS nicht blenden lassen. Ein Cayenne S Diesel hat recht leichtes Spiel mit dem Volvo.

 

Die Verarbeitungsqualität ist gut bis sehr gut, die Materialien hochwertig. Die perforierten Komfortsitze sind sehr gut, auch auf langen Strecken. Das B&W Soundsystem ist auch sehr gut, die allgemeine Bedienung braucht etwas Eingewöhnung.

 

Die Platzverhältnisse im 90er sind sehr gut und der Kofferraum riesig.

 

Am Ende des Tages sind natürlich auch die Konditionen bei Volvo ein Argument. Ich wollte eigentlich auch keinen Volvo, sondern einen Macan haben, aber bei gleichem BLP war der Unterschied im Leasing beachtlich, dafür habe ich noch einen 595 bekommen :D

 

Falls du noch weiter Infos benötigst, einfach fragen.

 

Gruß Stefan

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WuerttRene CO   
WuerttRene

Bin vor einiger Zeit den 235 PS Diesel gefahren. Keine Rennmaschine aber durchaus ausreichende Beschleunigung. Das Infotainment ist mMn das schnellste und beste System auf dem Markt. Funktioniert top.

Verarbeitung ist einwandfrei, haptisch aber irgendwie unter MB/Audi/BMW.

Würde den D5 nehmen, die über 10.000€ Aufpreis wäre mir der Hybrid nicht wert und die reinen Benziner sollen von den Fahrleistungen nicht wirklich überzeugen.

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vw-fahrer   
vw-fahrer

Der T8 wurde zumindest bei meiner Bestellung gerade sehr gut subventioniert . Zwischen D5 (BLP 79), T6 (BLP 85) und T8 (BLP 94) lagen gerade € 95,— Im Monat. zum T6 waren es nur € 43,— monatlich, da kann man auch mal einen Hybrid riskieren:-))!

 

Gruß Stefan 

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lenn CO   
lenn

Ich habe Lust mal einen Hybrid zu fahren und da kommt für mich tatsächlich nur der T8 in Frage. ;) 

 

Der G fällt noch nicht auseinander und ist und bleibt einer meiner absoluten Favoriten, ich lease meine Geschäftswagen aber gern nur 12 Monate und daher steht nun ein Wechsel an.

 

Die Konditionen generell scheinen bei Volvo gerade ziemlich unschlagbar zu sein.

 

@vw-fahrer Hast Du besondere Tips zur Ausstattung?

 

Anbei mal meine aktuelle Konfiguration.

 

xc90ex1.thumb.jpg.61e4bcdec4bb81bec5e9ce4d0e4a3606.jpg

xc90ex2.thumb.jpg.db8c30c45a1bcd6cf6f1d169a78a2084.jpg

xc90int1.thumb.jpg.5e6d283590907b45db3d9d31ab903619.jpg

xc90sonderausstattung.thumb.jpg.80fb02eed3c4e2f28c26115c3b157307.jpg

 

Viele Grüße

 

Lenn 

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vw-fahrer   
vw-fahrer

Ich würde das Business Pro Paket nehmen, weil das B&W System für mich unverzichtbar wäre. Es ist auch optisch eine klare Aufwertung des Innenraums. Dann würde ich noch das Laderaum Paket und IntelliSafe nehmen und die Akustikverglasung, damit man den kleinen Motor nicht so sehr wahrnimmt. Unter Last klingt der kleine 4-Zylinder etwas brummig und angestrengt, halt nicht so souverän wie ein 6- oder 8-Zylinder.

 

Gruß Stefan

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erictrav   
erictrav

Das ist ein angenehmes Reisefahrzeug. Nur ins Gelände kannst du damit nicht mehr.

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WiWa   
WiWa

Moin,

 

seit Juni 2015 steht der XC90 D5 First Edition in der Garage und macht jeden Tag Spaß! (Auch wenn es ein Diesel ist - man kann nicht alles haben).

Es sind jetzt gute 33.000km gefahren worden und in der Stadt als auch Überland/AB habe ich für meinen Fahrstil keinen Nachteil ausfindig machen können. Das Auto entschleunigt. Wer auf überladenen Mäusekino steht muss einen Q7 nehmen - wer es nüchtern und aufgeräumt mag den XC. Mit einem SUV fährt eh keiner in das Gelände.

Von der Ausstattung her möchte ich nichts missen - die First Edition hat volle Hose und das Panoramadach würde ich wohl bei einer Neubestellung streichen. Mir kommt da zu viel Hitze in den Bau - die Wärmeglocke macht mich am Kopf kirre.

 

Nussholz ist ein MUSS - wenn es zum Rest passt.

 

Fazit: Geiles Design (innen wie außen), geile Bedienung, kein Mäusekino und Juppi-Style im Display, geräumig, neutrales Ansehen (kannst überall mit hin) und bisher durchweg gute Gespräche gehabt.

 

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kkswiss   
kkswiss
vor 20 Stunden schrieb WiWa:

Fazit: Geiles Design (innen wie außen), geile Bedienung, kein Mäusekino und Juppi-Style im Display, geräumig, neutrales Ansehen (kannst überall mit hin) und bisher durchweg gute Gespräche gehabt.

Jep, gebe dir voll Recht, habe ich ja selber gesehen, aber der Motor!

Darf man das komische Teil vorne im Auto eigentlich Motor nennen? :D

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rudifink CO   
rudifink
Am 9.10.2017 um 23:15 schrieb lenn:

Die Konditionen generell scheinen bei Volvo gerade ziemlich unschlagbar zu sein.

Kannst Du hier nähere Infos geben lenn?

 

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lenn CO   
lenn

@rudifink 

 

kann gern mein Angebot teilen.

 

Neuwagen nach eigener Konfiguration.

 

Listenpreis 91k brutto

Geschäftsleasing 

Leasingdauer 12 Monate

Kilometer 15.000

0 € Anzahlung

Überführungskosten (ca. 1000€) auch auf 0 reduziert (Nachlass bzw. in Rate gesteckt)

Rate 600 € netto

 

In Anbetracht der extrem kurzen Laufzeit und des Umstandes, dass es eben kein Modell ist, welches schon "auf Halte" steht, sondern nach eigenen Wünschen bestellt wird, halte ich die Rate für sehr attraktiv 

bearbeitet von lenn
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MischiMischi CO   
MischiMischi

hast du hierzu einen Kontakt? Oder direkt über volvo?

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lenn CO   
lenn

Direkt über Volvo und ohne Empfehlung oder persönlichen Kontakt zuvor. 

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      Faszinierend, wie der Freundes- und Bekanntenkreis auf das Fahrzeug reagiert. „Was fährste denn jetzt wieder für eine Protzkarre“ werde ich gefragt. Volvo und mein Bekanntenkreis scheinen irgendwie nicht per Du zu sein, denn kaum erwähnte ich das böse V-Wort, folgte bloß ein: „Aha…“ Noch nicht einmal den Hauch einer Chance bekam ich, um zu erwähnen, dass hier ein schick verpackter V8 unter der Haube wütet. Stattdessen kam eine faszinierende Ansammlung von Desinteresse zum Vorschein. Nun gut, das hält mich aber trotzdem nicht davon ab, den S80 drei Wochen lang auf Herz und Nieren zu testen.

      Das äußere Antlitz ist alles andere als protzig. Man übt sich in nordisch kühlem Understatement. Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten der Oberklasse, möchte der S80 seine Fahrgäste unauffällig von A nach B bringen. Von einer aggressiven Front im Stil von BMW oder vom pompösen Auftritt eines Mercedes, entfernt sich der S80 soweit es geht. Mit diesem Auto darf man den Luxus der Oberklasse genießen, ohne den Neid der Umwelt zu spüren. Das ist gewollt und kommt besonders in den USA, wo der Hauptabsatzmarkt des S80 ist, gut an.



      Aussen: nordisch kühles Understatement

      Gleich zu Anfang geht es zu einem Termin nach Süddeutschland. So durfte sich der Achtzylinder sofort einem Reisetest unterziehen. Dabei fiel besonders die Soundkulisse angenehm auf. Der Klang liegt irgendwo zwischen dem sonoren Grummeln eines Mercedes und der faszinierenden Laufruhe eines Lexus. Nicht zu laut und nicht zu leise. Genau der richtige Ton für ein Familienauto. Besonders lustig ist es anzusehen, wenn man den Motor an der Ampel kurz aufheulen lässt. Denn darauf versucht die männliche Gattung dem Sound ein Gesicht zu geben… und sie schauen alle gnadenlos am Volvo vorbei.

      Dieses Understatement macht den Volvo S80 noch interessanter. Dank eines satten Hubraums von knapp viereinhalb, schickt das nett anzuschauende V8-Aggregat 315 Pferde auf die Räder. Mit einem maximalen Drehmoment von 440 Nm spurtet der Schwede in nur 6,5 Sekunden von 0 auf 100. Der Vorwärtsdrang endet erst bei Tempo 250. Das Fahrwerk könnte, trotz verstellbarer Dämpfungsstufen, zumindest im Sportmodus ein ganzes Stück straffer sein. Ab Tempo 220 fühlen sich die 1,8 Tonnen Leergewicht doch recht schwammig an. Die Automatik funktioniert dabei jedoch tadellos. Man merkt schnell, dieses Auto ist voll und ganz auf den amerikanischen Markt zugeschnitten.



      Auch Innen: Understatement im Luxus Trimm

      Auch der Innenraum gibt sich zurückhaltend. Dennoch wirkt er gut verarbeitet und alle Schaltelemente fühlen sich gut an. Die Ledersitze sind bequem, bieten allerdings kaum Seitenhalt. Alles sitzt an seinem Platz und das Navigationssystem kommt nur bei Bedarf aus der Mittelkonsole hervor. Bedient wird sie über eine simple Steuerung, direkt am Lenkrad. So muss der Fahrer auch während der Fahrt nicht die Hände vom Lenkrad nehmen. Im Fond dürfen sich die Beifahrer über ein DVD Multimedia System (optional) freuen.

      Einen besonderen Härtetest hatte der S80 als Hochzeitsauto zu überstehen. Hübsch dekoriert hieß es nun die Braut samt Bräutigam sicher von der Kirche zur abendlichen Feier zu geleiten. Und er enttäuschte nicht ein Stück. Der geräumige Fond ließ genug Platz für den großen Bräutigam und die Braut, mit ihrem doch sehr pompösen Kleid. Der laufruhige V8 schnurrte vor sich hin und die komfortabel abgestimmte Federung brachte die beiden glücklich Vermählten zu Feierlocation. Ein perfekter Abend mit einem scheinbar perfekten Gentleman.



      Wenn piepen zur Nötigung wird

      Am nächsten Tag ging es mit zwei hübschen Ladys im Gepäck von Hamburg nach Rostock. Unter Vollgas schnell zu bewältigen. Bis Tempo 180 erledigte der S80 dies auch souverän. Doch hier zeigte sich, dass sich die Damen bei höheren Geschwindigkeiten eher unwohl fühlten. Das ist besonders interessant, weil die Beiden zuvor in einem bayrischen Fabrikat mitfuhren und dort selbst bei 250 Sachen die komplette Fahrt über geschlafen haben.

      Der Schwede schafft es sogar, den Fahrer und Mitfahrer konsequent in den Wahnsinn zu treiben. Denn der S80 piept nicht nur an allen Ecken, er setzt noch visuell eins drauf und nutzt die gesamte optische Wahrnehmung des Fahrers mittels aufblinkender LED-Lights.



      In der Praxis kann man sich das in etwa so vorzustellen: Fahre ich zu nah auf oder jemand schiebt sich auf der Autobahn vor mich leuchten in der Windschutzscheibe rote LEDs auf. Ok, soweit ist es noch auszuhalten. Wird’s dem Dicken dann doch ein bisschen zu heikel, kommt noch ein wenig mehr Licht dazu und ein wunderbar nerviger Warnsound. Besonders cool kommt dies, wenn meilenweit Niemand vor einem fährt und sich aus heiterem Himmel das Warnsignal anschaltet.

      Oder nehmen wir die Parksensoren. Im Grunde genommen sind akustische Parksensoren ein Segen für Jedermann. Wenn diese sich allerdings an jeder zweiten Ampel einschalten und zudem das Radio automatisch leiser wird, fängt es durchaus an unentspannt zu werden. Noch nicht genug? Hey, da haben wir noch die tolle Funktion des Lane Assistent, der darauf achtet, dass man auch brav in der Spur bleibt.



      Was bei anderen Herstellern gerne per Vibrieren im Lenkrad signalisiert wird, gibt der Schwede mit einem weiteren herrlichen Piepskonzert wieder. Das treibt den Fahrer, besonders auf den vielen Autobahnbaustellen, in den Wahnsinn. Einzig der wirklich perfekt abgestimmte Abstandsradar mit Tempomat und der Rechte-Winkel-Warner in den Außenspiegeln, sind wirklich exzellente Gimmicks, auf die man ungern wieder verzichtet. Und den Rest kann man ja zur Not auch abschalten.

      Auch die Heckklappe verdient eine Rüge. Meist wird er in den Fahrberichten von mir ignoriert, der Kofferraum. Solange mein Reisekoffer samt Fotosachen oder auch die Einkäufe aus dem Supermarkt souverän verstaut werden können, reicht mir das vollkommen aus. Wenn allerdings noch nicht einmal ein handelsüblicher Umzugskarton durch die unpraktische Luke in den Kofferraum passt, ist das ein Defizit, das es zu erwähnen gilt.



      Fazit: Der Volvo S80 V8 ist ein harmonisches Automobil für Käufer, die Wert auf Understatement und Laufruhe legen. Der Motor ist ein kleines Sahnestück, was man leider nicht von der viel zu schwammigen Federung behaupten kann. Hohe Geschwindigkeiten werden von Mitfahrern als unangenehm empfunden und auch das Lenkrad gibt viel zu wenig Feedback von der Straße wieder. Ausserdem stört der viel zu kleine Kofferraumdeckel, durch den noch nicht einmal ein handelsüblicher Umzugskarton passen will.

      Es ist schade, dass der Wagen, trotz des adaptiven Fahrwerks immer noch so amerikanisch schwammig rüberkommt. Mit ein paar Optimierungen an dem Fahrwerk hätte der S80 auch in Europa wesentlich mehr Fans. Wer es jedoch nicht eilig hat und die Laufruhe eines V8 zu schätzen weiß, hat hier einen angenehmen Reisegefährten gefunden… bis dieser anfängt zu piepen…


      Datenblatt Volvo S80 V8 AWD



      Hubraum: 4.414 cm³ | 232 kW (315 PS) bei 5.950 U/min | 440 Nm bei 3.950 U/min | Vmax: 250 km/H | Antrieb: Allrad | Beschleunigung 0- 100 km/h in 6,5 s | Co2 Emission g/km: 284 g (EU 5) | Durchschnittsverbrauch: 12,1 l/100 km | Gewicht nach DIN: 1.792 kg | Preis: ab 59.360,00 EUR inkl. MwSt.


      Credits



      text: Mario-Roman Lambrecht
      fotos: Mario-Roman Lambrecht

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