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Wiesmann Neuanfang?

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806 CO   
806
Am 27.11.2015, 21:07:31 , H-1 sagte:

Eine Handyhülle und ein Parkschild weniger im Bestand. Bei den ventilkappen bitte vorsichtig sein: Die "langen" BBS-Kappen dürfen nicht durch die kurzen Ventilkappen ersetzt werden! Die langen Kappen stabilisieren das Gummiventil. Die Wiesmanndinger passen nur auf Metallventile!

 

Markus

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ts-bonn CO   
ts-bonn

Es hat sich also nichts geändert. :D

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15wiesmann12 CO   
15wiesmann12
vor 3 Stunden, ts-bonn sagte:

DAS wünsche ich den beiden auch. :-))!

 

Fakt ist nur, wir kennen nicht alle Fakten.

Warum auch.

Fakten sind dazu da, verschleiert zu werden!

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ts-bonn CO   
ts-bonn

Du wärst als Politiker ein ganz GROSSER geworden.

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15wiesmann12 CO   
15wiesmann12
vor 3 Stunden, ts-bonn sagte:

Du wärst als Politiker ein ganz GROSSER geworden.

nie und nimmer, da ich zu gerne labere, wie mir der Schnabel gewachsen ist und wohl nur äußerst selten oder nie einer Parteiräson das Wort reden würde.

bearbeitet von 15wiesmann12

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ts-bonn CO   
ts-bonn

......das erinnert mich an ganz bekannte Politiker, Diktatoren und andere Gutmenschen.

;)

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seifertp CO   
seifertp

Gerade in der DZ online:

 

Dülmen. Die Wiesmann-Gläubigerversammlung hat Ja gesagt: Am Mittwoch wurde ihr vom Insolvenzverwalter das Konzept der Berry-Brüder präsentiert. Die britischen Investoren, die Brüder Roheen (36) und Sahir (32) Berry, haben dezidierte Pläne, wie sie die Nobelmarke übernehmen und die Autoproduktion in Dülmen fortsetzen wollen. Die Gläubiger glauben an den Neustart der Berry-Brüder und haben dem Konzept daher ihre Zustimmung gegeben.

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McPercy   
McPercy
vor 1 Stunde, seifertp sagte:

Gerade in der DZ online:

 

Dülmen. Die Wiesmann-Gläubigerversammlung hat Ja gesagt: Am Mittwoch wurde ihr vom Insolvenzverwalter das Konzept der Berry-Brüder präsentiert. Die britischen Investoren, die Brüder Roheen (36) und Sahir (32) Berry, haben dezidierte Pläne, wie sie die Nobelmarke übernehmen und die Autoproduktion in Dülmen fortsetzen wollen. Die Gläubiger glauben an den Neustart der Berry-Brüder und haben dem Konzept daher ihre Zustimmung gegeben.

..........ein Gläubiger-Vertreter hat Befangenheitsanstrag gestellt.........

 

.http://www1.wdr.de/studio/muenster/themadestages/kampf-um-wiesmann-erbe100.html

 

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ts-bonn CO   
ts-bonn

Wie ich schon geschrieben habe..... .

 

Wir kennen nicht alle Fakten. Leider oder Gott sei Dank. :wink:

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quax   
quax

Gibt’s denn schon irgendwelche nähere Infos zum Konzept?
Gelesen habe ich, dass es ein neu entwickeltes Fahrzeug geben soll.
Weiß jemand näheres.

v.G
Claus

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AronCanario CO   
AronCanario
vor 10 Stunden, quax sagte:

Gibt’s denn schon irgendwelche nähere Infos zum Konzept?
Gelesen habe ich, dass es ein neu entwickeltes Fahrzeug geben soll.
Weiß jemand näheres.

v.G
Claus

Ja, gibt es,

die Zusammenabeit mit BMW bleibt bestehen,

man möchte das von BMW leichteste Chassis das jemals gebaut wurde (https://de.wikipedia.org/wiki/BMW_Isetta)

mit dem stärksten Motor den BMW zur Zeit im Regal hat (4395 ccm TwinPower Turbo 8-Zylinder Benzinmotor), intern n63 genannt (https://de.wikipedia.org/wiki/BMW_N63) paaren.

Konstruktionspläne des Fahrgestells wurden bereits an die neuen Eigentümer übergeben,

man hält also an dem Konzept "leichtes Chassis mit starkem Motor" strikt fest.

Erste Testfahrten sind schon für Sommer 2016 geplant.

Fahrleistungen jenseits von Gut und Böse sind so garantiert !

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McPercy   
McPercy

....und die Zusammenarbeit mit D&M scheint auch zu funktionieren..........

 

.......so wie es in dem Fernsehbericht gestern aussah waren Berry und Wiesmann in einem schwarzen MF5 unterwegs der wohl derzeit in Münster zum Verkauf steht......................

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quax   
quax
vor 3 Stunden, AronCanario sagte:

man möchte das von BMW leichteste Chassis das jemals gebaut wurde (https://de.wikipedia.org/wiki/BMW_Isetta)

 

Ja, das mit der Isetta macht Sinn.
Da kann man dann die Lenksäule in die Mitte setzen, so dass die Fahrzeuge weltweit problemlos vertrieben werden können.

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amc VIP   
amc
vor 4 Stunden, AronCanario sagte:

man möchte das von BMW leichteste Chassis das jemals gebaut wurde (https://de.wikipedia.org/wiki/BMW_Isetta)

mit dem stärksten Motor den BMW zur Zeit im Regal hat (4395 ccm TwinPower Turbo 8-Zylinder Benzinmotor), intern n63 genannt (https://de.wikipedia.org/wiki/BMW_N63) paaren.

 

Und weil der Motor mit Getriebe nicht auf die Grundfläche der Isetta passt, hat man sich für eine ganz neuartige Stapel-Sandwich-Architektur entschieden:

 

Ebene 0: Fahrwerk und Getriebe:

Ebene 1: Motor

Ebene 2: Fahrgastzelle für Fahrer und Beifahrer

 

Meinen Informationen nach wurde schon versucht das Warenzeichen "Wiesmann-Tower" zu registrieren.

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ts-bonn CO   
ts-bonn

Irgendwie bin ich froh, keinen neuen zu brauchen. ;)

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mwalter CO   
mwalter

Mir geht es genauso Thomas. Sehe das Ganze auch etwas skeptischer, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. :huh:

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ts-bonn CO   
ts-bonn

Bin auf jedem Fall mal sehr neugierig.

Grundsätzlich kann ich immer nur wiederholen, wenn ich die Reaktionen der Menschen auf Wiesmann sehe, sehe ich auf jeden Fall einen Markt der vorhanden ist. Sogar für 300 Autos im Jahr. Doch es müssen Qualität, Service und natürlich auch der Preis stimmen. Zumindest die 3er waren und sind ein wenig überbewertet, was das Finanzielle angeht.

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TFR CO   
TFR

Ja. Sehe ich auch so. Qualität und Preis müssen stimmen. Mit dem stärksten (und damit auch teuersten) Motor von BMW, gepaart mit Ultraleicht Chasis, hört sich das schon wieder preislich nach "Super High End" an. Da muss man erst mal 300 Stück pro Jahr verkaufen. Dann lieber gleich Richtung Pagani Zonta Preise gehen. Da müssen sie auch nicht gleich 300 Stück pro Jahr verkaufen. Und mit ein bisschen Glück kauft der Lewis Hamilton immer mal wieder einen neuen, weil er den alten zusammen gelegt hat.:D. Preislich bin ich dann allerdings draussen und bin sehr froh, dass ich noch einen "billigen" bekommen habe.:lol2:

bearbeitet von TFR

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ts-bonn CO   
ts-bonn

Ja, entweder MF2 oder MF6. :D

 

Wobei die ganz fetten Maschinen am Ziel zur Zeit vorbeilaufen.

Und wenn Du am Ziel vorbei läufst, haste auch verloren..... . X-)

 

 

Es lief alles nach Plan. Aber der Plan war Kacke. . ....

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McPercy   
McPercy

........so gesehen wäre vermutlich Alpina der richtige Motoren-Lieferant............

 

............Leistung gepaart mit Effizienz ist deren Leitspruch...........

 

......und wenn man die Kühlluftöffnungen von Alpina-Modellen mit M-Modellen vergleicht, dann sehen die Alpina-Modelle meistens optisch kleiner und dezenter aus...........

 

....ich bezweifel auch, dass seitens Motorenleferung von BMW irgend jemand dort noch das geringste Risiko in Bezug auf Wiesmann eingehen wird.

Der Weg über Alpina als Zulieferer wäre wohl deutlich "eleganter".......

 

 

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ts-bonn CO   
ts-bonn

BMW ist kein wirkliches Risiko eingegangen. Alle Lieferungen von BMW waren finanziell abgegolten. ;)

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806 CO   
806

Eigentumsvorbehalt schützt und dazu ein Verbot der Verarbeitung vor Bezahlen (kein Einbau ohne Geld!).

 

Markus

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15wiesmann12 CO   
15wiesmann12
Am 4.12.2015 at 16:05 schrieb ts-bonn:

BMW ist kein wirkliches Risiko eingegangen. Alle Lieferungen von BMW waren finanziell abgegolten. ;)

 

Am 7.12.2015 at 09:42 schrieb 806:

Eigentumsvorbehalt schützt und dazu ein Verbot der Verarbeitung vor Bezahlen (kein Einbau ohne Geld!).

 

Markus

ihr sagt es wie immer überdeulich!!

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TFR CO   
TFR

Interessanter Artikel. Zitat: "Wir bieten die Exklusivität eines Bugatti zum Preis eines Bentley gepaart mit der Alltagstauglichkeit eines BMW."

Na hoffentlich hält man sich daran. Wir werden sehen. Vielleicht hört man auf die Wiesel Gemeinde.

Exklusiv? Ja. Aber bitte auch puristisch bleiben. Infotainment-, Hilfs- und sonstige Systeme im Überfluss braucht kein Mensch.

Und Entwicklungskosten spart es obendrein.

:vollgas:

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    • MarioHB
      Hallo zusammen,
       
      ich bin mir immer noch nicht ganz sicher ob ich dieses Fahrrad hier reinsetzen darf, bin mir jedoch sicher, dass es hier Interessenten für ein nicht ganz alltägliches Fahrrad gibt. Entweder für einen selber oder als Geschenk für den Sohn/Tocher oder Enkel.
      Von diesem Full Suspension (Fully) MTB sind damals 22 Stück hergestellt worden. Der handgefertigte 4-gelenkige Nicolai Rahmen der für Wiesmann dezent individualisiert wurde müsste Baugleich mit dem Nicolai Bass FR Hauptrahmen sein, der Hinterbau vom Helios CC. Der Rahmen an sich ist super sauber geschweißt.
      Das MTB hat mir immer viel Spass bereitet und mich nie im Stich gelassen. Leider stand es die letzten Jahre berufsbedingt auf dem Dachboden. Das Rad  hat natürlich Gebrauchsspuren, ist aber noch echt schick. Folgende Ausstattung ist verbaut:  
      - Marzocci Bomber Federgabel
      - Magura Louise FR Scheibenbremsen (vorne ca. 180 mm, hinten ca. 170 mm, die Scheibenstärke ist minimal stärker als aktuelle Bremsscheiben)
      - Shimano XTR-Komplettgruppe (27 Gänge, 3x9)
      - Rock Shox SID XC Luftfederelement,
      - DT Swiss Naben
      - Genuine Gel Ledersattel
      - Ritchey: Sattelstütze, Lenker, A-Head,
      - Mavic X223 Disc Felgen
      - Schwalbe Fat Albert Reifen
      -Hybridpedal von Shimano mit einseitigem SPD-System, die andere Seite ist mit einem normalen Pedalkäfig ausgestattet
      - Gewicht 13,4 kg so wie es da steht.
        Neuppreis war 6.000,- €. Ehemals hatte der Rahmen 10 Jahre! Garantie. Da das Fahrrad 2002 hergestellt worden ist, ist diese natürlich erloschen. Fahrer zwischen 160 und 180 cm Größe sollten mit diesem wendigen Rad super zurecht kommen.
      Probefahrt möglich in 28201 Bremen oder nach Absprache in 48683 Ahaus. Meine Preisvorstellung liegt bei 1650 €.
       
      Grüße. Mario
       







    • ts-bonn
      So Freunde,
       
      das Jahr 2017 liegt in den letzten Zügen.... .  
       
      Ich wünsche Euch schöne und besinnliche Weihnachtstage, einen guten Rutsch ins Jahr 2018 und dass, was wir alle so oft als all zu selbstverständlich ansehen und annehmen. Nämlich Gesundheit!
      Alles andere zum glücklich und zufrieden sein ist ja durch die Wiesels im Überfluss vorhanden.
       
      Alles Gute Euch allen!
       
      Thomas
    • 806
      
Wiesmänner sind keine Briefmarken, die man ins Album steckt und nicht verwendet. Sie sind Autos und Autos wollen gefahren werden. Manchmal schnell, manchmal weit.


       
      Hier geht’s um’s „weit“ - nämlich an das Westende Kontinentaleuropas, genauer „Cabo Sao Roche“ in Portugal nahe Sintra.


       
      Hinbolzen und zurück ist langweilig, also machen wir daraus lieber eine Reise von 17 Tagen und vermeiden Autobahnen, sondern gondeln über Land. Runde 6.500 km waren’s am Ende. Eindrücke, die bleibend sind und Fahrerlebnisse, die in einem MF3 noch anders empfunden werden als in einem „moderneren“ Auto. Europa unmittelbar erlebt, sozusagen.


       
      Und es ist schön, dieses Europa!
       
      

Die grobe Richtung war im Uhrzeigersinn von Speyer aus südwärts durch Zentralfrankreich ans Mittelmeer, entlang der spanischen Küste über Granada  und oberhalb des Alentejo quer durch Portugal und an seiner Küste hoch ans Westende Europas. Über das Douro-Tal weiter nach Nordspanien, an dessen Küste und übers Baskenland nach Frankreich zurück, durch den Südwesten und mit einem Abstecher ins Perigord wieder über Burgund Richtung Heimat.


       
       

       
       
      Tagesetappen nicht länger als 500 km, eher um die 250 bis 300. Sonst sitzt man nur im Auto und hat keine Zeit für Land und Leute. Spätestens um 17.00 in den vorgebuchten Unterkünften eintreffen, keinen Streß mit „unterwegs noch Bett für die Nacht suchen“. Lecker essen - nicht „Sterne sammeln“, sondern regionaltypisch aussuchen. booking.com hilft und die Streckenplanung am Eßtisch ist alleine schon ein Erlebnis: Straßenkarte hier, Satellitenbilder auf dem iPad da und Reiseführer verstreut.
       
      

Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik.
       
      

Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns.
       
      

Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden.
       
       

       
       

       
      

„AEG“ - Aus Erfahrung Gluch!
       
      

Im katalanischen Frankreich (die mit Erstaunen auf Ihre Geschwister in Spanien und deren politische Bemühungen blicken) erreichen wir das Mittelmeer. Es ist noch keine rechte Badesaison, um es mal so zu sagen. Regen ist international gleich lästig für Aktivitäten wie diese.


       
      Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!


       
       

       
       
      Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig.
       
       

       
       
      

Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.


       
       

       
       

       
      Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus …
       
       

       
       

       
      

Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! 
       
       

       
       
      Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!


       
      Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten ….
       
       

       
       
      

Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht.
       
       

       
       
      

Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.


       
       

       
       
      Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!


       
       

       
       

       
       

       
      Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“.
       
       

       
       
      

Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.


       
       

       
       
      Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!


       
       

       
       
      Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.


       
       

       
       
      Quintessenz aus dieser Marathontour:


       
      Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen.  Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.


       
      Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun!
       
      

Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.


       
      Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!


       
       

       
       
       
      Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 




      Markus
       
    • Mendle
      TRIEBWERK  LIEFERUNG FÜR DIE NEUE WIESEL GENERATION  BRAVO
    • F40org
      Schön, dass sich die Wiesmänner langsam ihre Plattform hier im Forum schaffen. ich erlaube mir mal die Posts vom V8/V10 roadster-Thread in diesen Thread zu verschieben.

      Das Carpassion-Team wünscht Euch ALLEN viel Spass und Freude hier im Forum.

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