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Wiesmann Neuanfang?

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15wiesmann12 CO   
15wiesmann12

wer sagt denn das M. W. nicht dabei ist ???

...und bei D&M nicht alle Service- und Reparaturarbeiten gemacht werden??

bearbeitet von 15wiesmann12

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ts-bonn CO   
ts-bonn

....ich denke das sagt das Gesetz der Kundenbindung....... .

Geh doch mal indisch und denk drüber nach. X-)

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Gast Wiesel348   
Gast Wiesel348

Je mehr ich von der Sache erfahre - sofern die öffentlich zugänglichen Informationen überhaupt auf Fakten basieren - desto weniger glaube ich, dass unter dem Gecko jemals wieder Autos gefertigt werden. Das ist doch alles reines Wunschdenken, was die "Investoren" von sich geben.

Mit EUR 25'000 Kapital eine solch' grosse Nummer zu drehen, ist schlicht nicht seriös. Und weckt bei potenziellen Lieferanten kaum Vertrauen.

Und bereits 2016 wieder Autos zu bauen, ist wohl eine Herkules-Aufgabe. Zuerst muss man Personal einstellen und das Auto neu konstruieren, da von BMW wohl kaum Motoren erhältlich sind.

Vielleicht aber beendet die Gläubigerversammlung den Spuk schon, bevor er wirklich beginnt.

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dickerg60 CO   
dickerg60

Je mehr ich von der Sache erfahre - sofern die öffentlich zugänglichen Informationen überhaupt auf Fakten basieren - desto weniger glaube ich, dass unter dem Gecko jemals wieder Autos gefertigt werden. Das ist doch alles reines Wunschdenken, was die "Investoren" von sich geben.

Mit EUR 25'000 Kapital eine solch' grosse Nummer zu drehen, ist schlicht nicht seriös. Und weckt bei potenziellen Lieferanten kaum Vertrauen.

Und bereits 2016 wieder Autos zu bauen, ist wohl eine Herkules-Aufgabe. Zuerst muss man Personal einstellen und das Auto neu konstruieren, da von BMW wohl kaum Motoren erhältlich sind.

Vielleicht aber beendet die Gläubigerversammlung den Spuk schon, bevor er wirklich beginnt.

sie werden  sich schon was dabei gedacht haben die verrückten Engländer  denn es War sicherlich viel Geld und den Rest  erfahren  wir sicherlich und hoffentlich bald

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Nold   
Nold

Warum muss man den Verstand ausschalten ?

ausser meinem Flieger war mein Wieselchen das Unvernünftigste was ich je gekauft habe. Aber gerade das Unvernünftige bereitet meistens den größten Spaß! :-))!

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Nold   
Nold

Was sagt denn eigendlich D&M sowie M.W. zur entstehenden Konkurrenz vor der eigenen Hütte? Oder sind die mit im Boot?

... ist gar keine Konkurrenz für D&M, da die sich ausschließlich um ca. 1400 Wieselchen kümmern können. Ich glaub da kann man noch viele Jahre von leben.

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Nold   
Nold

Je mehr ich von der Sache erfahre - sofern die öffentlich zugänglichen Informationen überhaupt auf Fakten basieren - desto weniger glaube ich, dass unter dem Gecko jemals wieder Autos gefertigt werden. Das ist doch alles reines Wunschdenken, was die "Investoren" von sich geben.

Mit EUR 25'000 Kapital eine solch' grosse Nummer zu drehen, ist schlicht nicht seriös. Und weckt bei potenziellen Lieferanten kaum Vertrauen.

Und bereits 2016 wieder Autos zu bauen, ist wohl eine Herkules-Aufgabe. Zuerst muss man Personal einstellen und das Auto neu konstruieren, da von BMW wohl kaum Motoren erhältlich sind.

Vielleicht aber beendet die Gläubigerversammlung den Spuk schon, bevor er wirklich beginnt.

Du hast so recht, mit 25k€ ist nicht viel zu machen, aber für den Anfang einer Firmengründung reichts allemal, muß dann aber kräftig an der Kapitalerhöhungsschraube gedreht werden. Und du hast nochmals recht: 2016 können definitiv keine Autos gebaut werden! Und mit dem Spuk könntest du ein Drittesmal recht haben - hoffentlich nicht. Halloween ist zum Glück vorbei!B)

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MP-Power CO   
MP-Power

:)

 

http://m.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/a-1062491.html#spRedirectedFrom=www

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MP-Power CO   
MP-Power

Oha na los geht's 

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mwalter CO   
mwalter

Mir ist es schleierhaft dass 3 Firmen gegründet werden anstatt nur einer Firma.

Da liegt es sehr nahe dass vielleicht  bereits im Vorfeld vorgesehen ist die eine oder die andere wieder zu schließen und nur die Sahne von der Torte zurück zu behalten wie z.b. die Namensrechte  und Patente.

bearbeitet von mwalter

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travel4fun CO   
travel4fun

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dickerg60 CO   
dickerg60

Mir ist es schleierhaft dass 3 Firmen gegründet werden anstatt nur einer Firma.

Da liegt es sehr nahe dass vielleicht  bereits im Vorfeld vorgesehen ist die eine oder die andere wieder zu schließen und nur die Sahne von der Torte zurück zu behalten wie z.b. die Namensrechte  und Patente.

Nein es ist nur schlau mehrere Firmen zu gründen  die eine Firma vermietet das Gebäude an die gmbh  , die andere baut Autos und der dritten gehören die rechte , sollte es doch wieder schief gehen und nicht genug Autos verkauft werden  und die neu gegründete wiesmann automotive gmbh wieder Insolvenz ammelden was ich nicht denn ich möchte ja auch noch einen haben hätten die Engländer in ihren anderen Firma immer noch das Gebäude und in der anderen die markenrechte deswegen sind es drei Firmen , machte es so wie die wiesmann Brüder und ihr toller Herr breuer ist im schlimmen Fall alles  weg

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AronCanario CO   
AronCanario

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass dort 2016 wieder Autos gebaut werden,

das bedarf einer viel längeren Vorlaufzeit......

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elborot CO   
elborot

ja, die 25K€ haben mit den Investitionssummen nun echt nichts zu tun. Und mit drei Firmen zu starten ist sicherlich nicht die schlechteste Idee. In unserer Branche (SHK) habe ich es bereits bei mehreren Firmen gesehen... Wenn der eine Zweig stirb, leben die anderen weiter.

Die bisherige Vorgehensweise erscheint doch recht schlüsseg. Auch die 5-7 Mio € sind kein Pappenstiel. Mal warten wie es weiter geht; ich glaub dran und wette mit jedem der Bock hat um ein Bier auf dem Frühlingsfest 2016, dass es bis dahin belastbare News (Produktionsstart 2016) gibt.

 

Hoffentlich gewinne ich nicht... so trinkfest bin ich nämlich nicht mehr :wink:

bearbeitet von elborot

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MUC3200GT   
MUC3200GT
Nein es ist nur schlau mehrere Firmen zu gründen  die eine Firma vermietet das Gebäude an die gmbh  , die andere baut Autos und der dritten gehören die rechte , sollte es doch wieder schief gehen und nicht genug Autos verkauft werden  und die neu gegründete wiesmann automotive gmbh wieder Insolvenz ammelden was ich nicht denn ich möchte ja auch noch einen haben hätten die Engländer in ihren anderen Firma immer noch das Gebäude und in der anderen die markenrechte deswegen sind es drei Firmen , machte es so wie die wiesmann Brüder und ihr toller Herr breuer ist im schlimmen Fall alles  weg

ist sicher richtig, zeigt aber die unterschiedliche Herangehensweise an das Thema.

Der Investor startet mit 3 Firmen, der Enthusiast in einer Garage (mit einer Firma).

Bin gepannt ob das klappt.. den die 3 Geschäftsführer wollen in erster Linie mal Ihr ordentliches Gehalt und "Kristallklare Ziele erreichen" für das nächste Quartal oder,  wenn es groszügig bemessen ist  für das nächste Jahr -  während ein einzel- Firmenneugründer i.d.R mal sein Produkt in den Vordergrund stellt (und weniger seine Boni) und da es reicht evtl. auch nach ein paar Jahren das man Zufrieden sein kann

bearbeitet von MUC3200GT

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dickerg60 CO   
dickerg60

ist sicher richtig, zeigt aber die unterschiedliche Herangehensweise an das Thema.

Der Investor startet mit 3 Firmen, der Enthusiast in einer Garage (mit einer Firma).

Bin gepannt ob das klappt.. den die 3 Geschäftsführer wollen in erster Linie mal Ihr ordentliches Gehalt und "Kristallklare Ziele erreichen" für das nächste Quartal oder,  wenn es groszügig bemessen ist  für das nächste Jahr -  während ein einzel- Firmenneugründer i.d.R mal sein Produkt in den Vordergrund stellt (und weniger seine Boni) und da es reicht evtl. auch nach ein paar Jahren das man Zufrieden sein kann

auch da muss ich dir recht geben  aber die Garage gibt es seit 2008 nicht mehr  seitdem ist es die lehmkuhle 87 eine traumhafte Halle das haben wohl auch die Brüder m.f gewollt  und ich hoffe auch das sie gewinne  erzielen  aber es wird dauern und ich denke das haben  sie  einkalkuliert den sieben Mio auf den Tisch zu legen  ist schon auch da gehört Liebhaberei  zu bin sehr gespannt hoffe das es gut geht

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15wiesmann12 CO   
15wiesmann12

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass dort 2016 wieder Autos gebaut werden,

das bedarf einer viel längeren Vorlaufzeit......

Autos nicht , aber vielleicht Dreckskarren??!.

Spass beseite: Ich galube es auch nicht.

Aber glauben heisst nicht wissen.

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dickerg60 CO   
dickerg60

Autos nicht , aber vielleicht Dreckskarren??!.

Spass beseite: Ich galube es auch nicht.

Aber glauben heisst nicht wissen.

die schaffen das mit Martins Hilfe glaube fest daran das er zurück kommt,  ohne ihn geht es nicht

 

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Heiliheizer CO   
Heiliheizer

Na, da fällt mir nur eins ein:

Viel Energie und Glück für die beiden Wiesmänner und ihre neuen Partner!

 

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ts-bonn CO   
ts-bonn

DAS wünsche ich den beiden auch. :-))!

 

Fakt ist nur, wir kennen nicht alle Fakten.

Warum auch.

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    • MarioHB
      Hallo zusammen,
       
      ich bin mir immer noch nicht ganz sicher ob ich dieses Fahrrad hier reinsetzen darf, bin mir jedoch sicher, dass es hier Interessenten für ein nicht ganz alltägliches Fahrrad gibt. Entweder für einen selber oder als Geschenk für den Sohn/Tocher oder Enkel.
      Von diesem Full Suspension (Fully) MTB sind damals 22 Stück hergestellt worden. Der handgefertigte 4-gelenkige Nicolai Rahmen der für Wiesmann dezent individualisiert wurde müsste Baugleich mit dem Nicolai Bass FR Hauptrahmen sein, der Hinterbau vom Helios CC. Der Rahmen an sich ist super sauber geschweißt.
      Das MTB hat mir immer viel Spass bereitet und mich nie im Stich gelassen. Leider stand es die letzten Jahre berufsbedingt auf dem Dachboden. Das Rad  hat natürlich Gebrauchsspuren, ist aber noch echt schick. Folgende Ausstattung ist verbaut:  
      - Marzocci Bomber Federgabel
      - Magura Louise FR Scheibenbremsen (vorne ca. 180 mm, hinten ca. 170 mm, die Scheibenstärke ist minimal stärker als aktuelle Bremsscheiben)
      - Shimano XTR-Komplettgruppe (27 Gänge, 3x9)
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      - Schwalbe Fat Albert Reifen
      -Hybridpedal von Shimano mit einseitigem SPD-System, die andere Seite ist mit einem normalen Pedalkäfig ausgestattet
      - Gewicht 13,4 kg so wie es da steht.
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      Probefahrt möglich in 28201 Bremen oder nach Absprache in 48683 Ahaus. Meine Preisvorstellung liegt bei 1650 €.
       
      Grüße. Mario
       







    • ts-bonn
      So Freunde,
       
      das Jahr 2017 liegt in den letzten Zügen.... .  
       
      Ich wünsche Euch schöne und besinnliche Weihnachtstage, einen guten Rutsch ins Jahr 2018 und dass, was wir alle so oft als all zu selbstverständlich ansehen und annehmen. Nämlich Gesundheit!
      Alles andere zum glücklich und zufrieden sein ist ja durch die Wiesels im Überfluss vorhanden.
       
      Alles Gute Euch allen!
       
      Thomas
    • 806
      
Wiesmänner sind keine Briefmarken, die man ins Album steckt und nicht verwendet. Sie sind Autos und Autos wollen gefahren werden. Manchmal schnell, manchmal weit.


       
      Hier geht’s um’s „weit“ - nämlich an das Westende Kontinentaleuropas, genauer „Cabo Sao Roche“ in Portugal nahe Sintra.


       
      Hinbolzen und zurück ist langweilig, also machen wir daraus lieber eine Reise von 17 Tagen und vermeiden Autobahnen, sondern gondeln über Land. Runde 6.500 km waren’s am Ende. Eindrücke, die bleibend sind und Fahrerlebnisse, die in einem MF3 noch anders empfunden werden als in einem „moderneren“ Auto. Europa unmittelbar erlebt, sozusagen.


       
      Und es ist schön, dieses Europa!
       
      

Die grobe Richtung war im Uhrzeigersinn von Speyer aus südwärts durch Zentralfrankreich ans Mittelmeer, entlang der spanischen Küste über Granada  und oberhalb des Alentejo quer durch Portugal und an seiner Küste hoch ans Westende Europas. Über das Douro-Tal weiter nach Nordspanien, an dessen Küste und übers Baskenland nach Frankreich zurück, durch den Südwesten und mit einem Abstecher ins Perigord wieder über Burgund Richtung Heimat.


       
       

       
       
      Tagesetappen nicht länger als 500 km, eher um die 250 bis 300. Sonst sitzt man nur im Auto und hat keine Zeit für Land und Leute. Spätestens um 17.00 in den vorgebuchten Unterkünften eintreffen, keinen Streß mit „unterwegs noch Bett für die Nacht suchen“. Lecker essen - nicht „Sterne sammeln“, sondern regionaltypisch aussuchen. booking.com hilft und die Streckenplanung am Eßtisch ist alleine schon ein Erlebnis: Straßenkarte hier, Satellitenbilder auf dem iPad da und Reiseführer verstreut.
       
      

Motto außerdem: Bleib’ den Städten fern - die sehen wir uns ggf. gesondert an, aber das machte den Charakter der Reise sonst unharmonisch. „Landpartie“ in Ruhe (soweit das der Auspuff eines MF3 zuläßt) statt Hektik.
       
      

Die Anfahrt nach Burgund als erster Etappe ist durch bestens bekanntes Geläuf, da geht’s nur um „Strecke machen“. Einfaches aber sauberes kleines Hotel mit leckerer Küche reicht uns.
       
      

Ab jetzt kommt Neues, nämlich die Cevennen. Wunderschön, kaum erschlossen und traumhafte Straßen. Ein bißchen viele, wir kommen nur mühsam voran. Einfacher Grund: Ich habe der Handynavi (sehr empfehlenswert: Navigon-App) vorgegeben, „schön“ für einen „PKW“ zu führen. Das tut sie mit Inbrunst. Wir gurken auf kleinen und kleinsten Sträßchen, bis uns die Lust am ewigen Gekurbel etwas schwindet. Tip aus der Praxis: „Motorrad“ wählen, dann fallen sehr unebene Strecken weg und langwierige Ortsdurchfahrten mit Ampeln werden tunlichst vermieden.
       
       

       
       

       
      

„AEG“ - Aus Erfahrung Gluch!
       
      

Im katalanischen Frankreich (die mit Erstaunen auf Ihre Geschwister in Spanien und deren politische Bemühungen blicken) erreichen wir das Mittelmeer. Es ist noch keine rechte Badesaison, um es mal so zu sagen. Regen ist international gleich lästig für Aktivitäten wie diese.


       
      Kaum über die Grenze nach Spanien lichtet sich alles und uns empfängt eine völlig andere Landschaft mit völlig anderem Wetter. Alles gut und schön, aber ohne Klimaanlage kann auch sogenanntes „schönes Wetter“ nerven!


       
       

       
       
      Die Monokulturen entlang der Strecke sind genauso erschreckend wie sie interessant anzusehen sind. Erst sind’s Orangen, dann werden’s Oliven. Daß das Land ein Wasserversorgungsproblem hat, ist nachvollziehbar. Geisterstädte haben wir nur gestreift, Senasationstourismus stand nicht auf dem Programm. Da stehen ernsthaft Siedlungen mit allem Pipapo - Straßen, Plätze, Häuser, Beleuchtung, Schilder - und KEINER wohnt da. Abartig.
       
       

       
       
      

Bauruinen hat’s da mehrfach, und je weiter wir nach Süden kommen desto mehr britische „Expats“. Das sind sonnengegerbte Briten im Rentneralter, die sich dauerhaft ein „home away under the sun“ in Spanien eingerichtet haben. Naja. Tut der Sache nicht unbedingt gut, zumal sie dann eher untereinander bleiben und manche es in Jahren nicht schaffen, wenigstens gebrochen Spanisch zu sprechen. Gut zu Fuß sind sie aber alle, denn in Spanien - anders als im NHS - kosten Hüften und Knie nichts und werden auch über 75 noch eingebaut. Was daheim im wahrsten Sinne des Wortes „am Stock geht“, springt hier mit faltiger Haut am Knie munter herum.


       
       

       
       

       
      Die Landschaft wird in der Region Murcia eintönig und wüstenartig, so daß wir uns wirklich auf Granada freuen. Sehr sehenswert, Weltkulturerbe völlig zu recht. Mit dem Wiesmann durch die Altstadt zur Hotelgarage löst allerdings ähnliches Aufsehen aus …
       
       

       
       

       
      

Südspanien haben wir passiert und kommen nach Portugal. Erstaunlich, daß die Landesgrenze auch sonst eine ist: Die Landschaft ändert sich binnen weniger Kilometer komplett! Korkeichen über Korkeichen säumen den Weg, nicht selten werden die Wälder von Kühen oder Schweinen durchforstet. Ronda ist unser nächstes Etappenziel, ein wirklich bezauberndes Städtchen in perfekter Lage auf einem Felsen, wunderschön! 
       
       

       
       
      Quartier beziehen wir in Beja, das wir von früheren Reisen schon kennen. Die Pousada liegt sehr nett (ein aufgegebenes Kloster, das Hotel wurde) und die Innenstadt ist immer einen Abendspaziergang wert. Essengehen ist schwer - wir landen ernsthaft in einer italienischen Pizzeria. Hat dem Geschmack keinen Abbruch getan!


       
      Auf dem Weg nach Sintra liegt Estoril. Ein Sportwagen muß zur Rennstrecke (wenn auch „darauf“, das wäre für mich zu infizierend und für das Auto möglicherweise nicht gesund. „Gesperrt“ und ein grimmiger Sicherheitsdienst an der Schranke. Tja - ein schnuckeliges kleines Auto mit lautem Motor erweicht weltweit die Herzen. Mit dem Versprechen, nur kurz zum Fahrerlager vorzufahren, dort ein Foto zu machen und dann zurückzukommen, dürfen wir passieren! Ich entschuldige mich hiermit bei Peugeot, daß wir die Vorstellung der „SUV-Flotte“ auf dem Racetrack boykottiert haben und alle Presseleute und Gäste sich dem kleinen weißen zuwandten ….
       
       

       
       
      

Im Großraum Lissabon sind wir schon, in Sintra werden wir in einem ausgezeichneten Bed & Breakfast übernachten und uns zum Wendepunkt der Reise aufmachen. Zur rechten Zeit, denn normal ist es dort proppenvoll. Bei uns ging’s und für Fotos und Urkunde hat’s gereicht.
       
       

       
       
      

Auf dem weiteren Weg ins Douro-Tal passieren wir auf Empfehlung Einheimischer Viseu. Die Menschen hatten recht, das ist ein lebhaftes bezauberndes Städtchen abseits der Tourihauptrouten.


       
       

       
       
      Das Douro-Tal sollte uns nach der Anfahrt etwas Entspannung geben. Autofrei zum Probieren der Portweine mit der Bahn - unser einfaches aber sehr sauberes Hotel liegt direkt am Bahnhof in einem gottverlassenen Nest und näher als mit dem Zug kann man dem Fluß nicht kommen. Eine herrliche Gegend - da kann sich die Mosel mal ein Scheibchen von abschneiden!


       
       

       
       

       
       

       
      Nordspanien empfängt uns mit Einöde. So was von Einöde auf dem Weg nach Leon habe ich noch selten erlebt. Die sinnfreie völlig neue und völlig leere Autobahn führt schnurgerade durch unbewohnte Landschaft mit Feldern im Format „unter 100 Hektar ist Kleingarten“.
       
       

       
       
      

Die Küstenregion dagegen erinnert fatal an Südtirol - nur anders arrangiert. Es geht immer von der Küste weg in ein Tal, Querverbindungen sind selten. Man klappert also in den „Picos d’Europa“ quasi Tal um Tal ab auf dem weg Richtung Bilbao.


       
       

       
       
      Bei Irun geht’s zurück nach Frankreich, wo wir beim Durchqueren Aquitaniens die Errungenschaft moderner Forstwirtschaft bewundern können: Bäume wie die Soldaten aufgereiht, durchschnitten von kerzengeraden Straßen. Bewohner? Kaum. Wenn aber: „lecker Essen auf’m Land“!


       
       

       
       
      Auf dem Weg zurück in die Pfalz ein letzter kulinarischer Stop in Pontaubert - und die Heimat hat uns ohne eine einzige Schramme wohlbehalten wieder.


       
       

       
       
      Quintessenz aus dieser Marathontour:


       
      Wer geschickt packt, kriegt alles lässig im Wiesmann unter. Herumrasen ist dem Fahrspaß abträglich, gepflegtes Abroadstern mit offenen Augen und wachen Sinnen ein einziges Vergnügen.  Ein kurioses Auto (ich glaube, wir waren der erste Wiesmann in Portugal, zumindest dort, wo wir unterwegs waren) ist ein Türöffner und mit etwas gutem Willen kann man sich immer verständlich machen. Was „laß’ mal unter die Haube gucken“ heißt, erschließt sich schnell.


       
      Auf einer solchen Tour lernt man außerdem, daß Spanien viel bessere Hotels und Betten hat als Frankreich, man dort aber viel besser ißt - die Rezepte sind halt vielfältiger und die Zubereitungen abwechslungsreicher. Auf dem Land wird nicht gerast, weder in Spanien noch in Frankreich, aber Portugiesen lieben es, dicht aufzufahren. Man klebt am Vordermann, beachtet aber das Tempolimit strikt. Muß sehr teuer sein, das nicht zu tun!
       
      

Und eine ganz wichtige Lehre am Schluß: RECHTS fahren, so weit wie eben möglich! (Steht übrigens auch in § 7 Absatz 2 der StVO). Das heißt nicht nur, bei mehreren Spuren die rechteste freie zu nehmen, sondern auch, innerhalb der Fahrspur so weit wie möglich rechts zu bleiben. Quasi am Randstreifen entlang. Das hat uns in den Cevennen einen schweren Unfall erspart.


       
      Mitten im Nirgendwo donnert ein Milchlaster auf seiner Routinetour. So schnell wie’s geht, also auch manchmal Kurven schneidend. Uns kommt er entgegen. Ziemlich in der Mitte aus einer Kurve heraus, wir waren für ihn durch einen Hain nicht sichtbar. Wäre ich auch „optimiert schnell“ unterwegs gewesen, hätte es granatenmäßig geknallt. Getreu dem Motto: „Montags ist da noch nie einer gekommen, was macht Ihr denn da??“ So hat er Platz genug, um mit einem scharfen Lenkmanöver auszuweichen. Ein paar Verkehrsschilder räumt er ab - das ist aber wohl Routine, er hält nämlich vorsichtshalber gar nicht erst an, sondern braust ungebremst weiter!


       
       

       
       
       
      Wie dem auch sei: Diese andere Art des Reisens ist anstrengend (wir haben trotz ausgiebigen Testens der Landesküche nicht zugenommen), aber selbst in einem knappen Roadster sehr gut machbar. Die nächsten Touren hätte ich schon „im Koppe“ …. 




      Markus
       
    • Mendle
      TRIEBWERK  LIEFERUNG FÜR DIE NEUE WIESEL GENERATION  BRAVO
    • F40org
      Schön, dass sich die Wiesmänner langsam ihre Plattform hier im Forum schaffen. ich erlaube mir mal die Posts vom V8/V10 roadster-Thread in diesen Thread zu verschieben.

      Das Carpassion-Team wünscht Euch ALLEN viel Spass und Freude hier im Forum.

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