Ferrari FF Tailor Made – Was Golf-Profis sich wünschen

Wo kann man einem Golfprofi sein neues, ab Werk individualisiertes Auto besser übergeben, als auf einem Golfplatz? Und wenn dann auf diesem Golfplatz auch noch einer der bekanntesten Schönheitswettbewerbe der Welt stattfindet, ist man sicher richtig. Ian Poulter erhielt im Rahmen der Pebble Beach-Woche seinen Ferrari FF Tailor Made, bei dem er einige eigene Ideen in die Ausstattung einfließen ließ – zum Beispiel sein typisches Karomuster.

Ferrari FF Tailor Made

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Der Ferrari FF Tailor Made von Golfprofi Ian Poulter wurde auf einem Golfplatz übergeben. Beim Exterieur wurde nicht experimentiert. Allenfalls die polierten Felgen mit schwarzen Bereichen fallen auf.

Individualisierungen sind gerade groß im Kommen. Neben Häusern und Wohnungen werden in letzter Zeit auch teure Autos gerne so ausgestattet, wie es der neue Besitzer gern haben möchte – wenn möglich einzigartig. Diesen Trend erkennen immer mehr Hersteller und bieten neben der normalen Ausstattungsliste weitere Möglichkeiten an, um die Ideen der Kundschaft möglichst zur vollsten Zufriedenheit umsetzen zu können. Auch Ferrari gönnt sich eine solche Abteilung, die schlicht „Tailor Made“ (maßgeschneidert) heißt und damit klar ausdrückt, was ihr Zweck ist. Im Rahmen der Pebble Beach-Woche in den USA wurde ein speziell ausgestatteter FF an seinen neuen Besitzer übergeben, der sich auf dem Golfrasen direkt heimisch fühlte. Kein Wunder, war es doch niemand geringeres als Golfprofi Ian Poulter.

Während Ian es beim Exterieur bei einer weißen Lackierung und diamantpolierten Felgen mit schwarz lackierten Innenbereichen, sowie roten Bremssätteln belässt, bestellte er für den Innenraum einige spezielle Wünsche. So bestehen die Umrandungen der Lüftungsdüsen, die Griffe an den Türen, die Dekorleiste am Armaturenbrett und die Einfassung der Getriebeknöpfe auf der Mittelkonsole aus Carbon und zeigen dies auch offen. Zusätzlich sind sie durch einen roten Streifen optisch hervorgehoben. In den schwarzen Ledersitzen findet sich mittig eine Bahn aus grau kariertem Stoff, passend zu den karierten Hosen, die Ian Poulter bei seinen Spielen meistens trägt. Dieses Karomuster findet sich zusätzlich auch an den Kedern der Sitze, an den Armauflagen vorn und im Fond, an den Türverkleidungen, im unteren Bereich des Armaturenbretts, unterhalb der bereits erwähnten Getriebeknopf-Einfassung und am gesamten Dachhimmel.

Bereits auf dem Genfer Salon 2012 hatte Ferrari einen FF gezeigt, der ebenfalls durch die hauseigene Tailor Made-Abteilung veredelt worden war und neben Teil-Stoffsitzen auch einen Holzboden im Kofferraum hatte. Dadurch wird deutlich, dass dem Kunden hier viele Möglichkeiten offenstehen, um aus einem ganz normalen Ferrari ein individuelles Einzelstück zu machen. Bei der Konfiguration helfen die Händler gern weiter.

Quelle: Ferrari

Autor: Matthias Kierse

25. August 2012|Categories: Magazin|Tags: , |

2 Comments

  1. ASCARI 25. August 2012 at 08:35

    Ich finde die Gestaltung des Innenraums gar nicht mal so schlecht. Zum Fahrzeug und Besitzer gibt es noch einen interessanten Bericht aus dem Ferrari-Magazin: http://magazine.ferrari.com/blog/2012/07/%E2%80%9Clook-good-feel-good-play-great%E2%80%9D-precision-swing-maranello/

  2. Ultimatum 25. August 2012 at 09:58

    Hilfe, mir wird schlecht, ich seh schon überall Karos!