Dodge Viper SRT-10 Dealer Editions – Totgesagte leben (etwas) länger

In enger Zusammenarbeit mit drei amerikanischen Händlern hat Dodge drei Sondermodelle der bald endenden Viper SRT-10-Produktion aufgelegt. Mit einem speziellen Viper SRT-10 Coupé, einer ACR und dem ACR Roadster geht der beliebte Sportwagen der verdienten Rente wieder einen Schritt näher. Mit diesen Sondermodellen dürfte die Produktion nun aber endgültig enden. Immerhin haben wir vor Kurzem bereits die Final Edition vorgestellt.

Da haben wir der Dodge Viper bereits ihren Abgesang gesungen, sie innerlich verabschiedet und uns damit abgefunden, dass nach der kürzlich hier vorgestellten Final Edition die Produktion des V10-Sportwagens beendet sein wird, schon kommt Dodge mit drei weiteren Sondermodellen um die Ecke und legt unsere Trauer ad acta.

Im Rahmen des „Dealer Exclusive“ Programms hat man mit drei US-amerikanischen Dodge-Händlern zusammengearbeitet und die jeweilige Viper SRT-10 „nach Art des Hauses“ zubereitet.

So entstand zusammen mit Roanoke Dodge aus Roanoke in Illinois ein SRT-10 Coupé in schwarz mit breiten Rennstreifen im Lilafarbton „Plum Crazy“. Im Gegensatz dazu mutet die „Reverse Viper SRT-10 ACR“, die in Zusammenarbeit mit Tomball Dodge aus Tomball in Texas entstanden ist, deutlich marzialischer an. Auch sie ist schwarz lackiert, während der für das ACR-Modell typische Streifen in Snakeskin grün metallic lackiert wurde. Damit gibt dieses Modell genau das gegenteilige Farbschema der ACR „Snakeskin Green Edition“ wieder. Optisch handelt es sich beim SRT-10 Coupé- und ACR-Sondermodell um die bekannten Grundmodelle ohne grundlegende Änderungen – von der Farbwahl abgesehen. Die dritte Sonderedition fällt jedoch ein wenig aus dem Rahmen. Auf Basis des SRT-10 Roadsters erstellten Dodge und der Händler Woodhouse Dodge aus Blair in Nebraska einen ACR Roadster. Will heißen: Der riesige Heckflügel und die Fünfspeichenfelgen, die eigentlich nur für das ACR Coupé im Programm sind, wanderten hier an die nach oben grenzenlos offene Variante und verwandeln das Cabrio in einen wilden Sonnenjäger. Dazu passt auch die Lackierung in Race gelb mit dem mattschwarzen Streifen des ACR Coupés.

Unter der Haube tobt sich bei allen drei Modellen letztmalig der 8,4 Liter große V10-Saugmotor mit 450 kW/612 PS aus. In nur 4 Sekunden reißt er die Schlange auf Landstraßentempo und erst bei 320 Sachen halten die Grenzen der Physik das giftige Getier davon ab, noch weiter zuzubeißen.

Von allen drei Sondermodellen sollen nur jeweils 50 Exemplare enstehen. Wer also eins haben möchte, muss sich beeilen. Dazu kommt für uns Europäer die ärgerliche Tatsache, dass die Viper längst nicht mehr offiziell importiert wird. Man muss also nicht nur das Glück haben, eines der limitierten Autos zu erwischen, man braucht hernach auch noch einen guten Importeur. Letzterer dürfte sich aber vermutlich leichter finden lassen als Ersteres.

Quelle: Dodge

Autor: Matthias Kierse

9. Juni 2010|Categories: Magazin|Tags: , , |

3 Comments

  1. Muhviehstar 9. Juni 2010 at 17:38

    Der Flügel vom Cabrio ist aber kleiner. Naja, trotzdem interessantes Auto! Preis?

  2. netburner 9. Juni 2010 at 17:43

    Kleiner? Niedriger ja, keine Ahnung, ob die den im Windkanal hatten. Preise waren im Pressetext leider nicht angegeben.

  3. Turbonet!c 9. Juni 2010 at 21:10

    Also ich halte ja eigentlich nicht viel von der Viper aber das Cabrio sieht lecker aus 😀