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Immobilien und ihre Finanzierung: Kauf oder Miete?


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Geschrieben

Dieser Thread ist eine Ausgliederung aus einem anderen Thema

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vor 17 Stunden schrieb KFMH:

1, 2 oder 3? Oder gibt es eine Option 4, die ich übersehe?

Das kann Dir hier keiner seriös beantworten ohne die persönlichen Verhältnisse zu kennen. Eine Wohnung mit TG Platz ist auch für Autofans, die mal was schrauben oder pflegen wollen meiner Erfahrung nach echt suboptimal. Ich habe damals vor 22 Jahren die gleiche Situation gehabt. Ich hatte eine Kawasaki ZX 9R einen alten BMW M5 e 39 und einen (damals) neuen Porsche 996 4s im Leasing. Statt Wohnung oder Haus in Düsseldorf bin ich 20 km nach auswärts gezogen,  altes Haus mit guter Substanz aber Doppelgarage im hinteren Grundstücksteil  und 5 Stellplätzen gekauft. Dafür habe ich M5 und Kawasaki abgegeben. Nach und nach habe ich alles aus Eigenkapital Stück für Stück über die ersten 10 Jahre  am Haus saniert und bin heute Schuldenfrei. Das Haus hat aber dafür auch nur weniger als die Hälft einer vergleichbaren Immobile in der Großstadt gekostet und für mich war das die Beste Entscheidung überhaupt auch wegen der Ruhe die ich an meinem Wohnort habe.  An Autos habe ich dann aber auch nicht gespart und ich hatte über Jahre dann weitere Porsche bis hin zum 991 und  einen Cayenne V8 als Familienauto. Das lag aber auch daran weil das Einkommen eben immer gut lief. Erste Priorität war aber so frühzeitig aus der Immobilie schuldenfrei zu sein, dass ich zu Lebzeiten noch was davon habe und damit meine ich nicht mit 70. Wäre das Ziel gefährdet gewesen hätte ich die Autos immer abgegeben. 

Heute  bzw. in den letzten 5 Jahren hat für mich der Stellenwert eines Autos und die Erlebnisse im Zusammenhang mit Autos wie Trackdays etc.  stark abgenommen und mit dem gesparten Geld fahre ich lieber in Urlaub. 
 

vor 7 Stunden schrieb KFMH:

ob wir aufgrund der politischen Entwicklung nicht schon zu spät dran sind, wenn alle Schulden abbezahlt und Rücklagen gebildet worden sin

Das glaube ich nicht der Öko Wahn in der Politik wird meiner Meinung nach bald ein jähes Ende finden. 

 

 

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Geschrieben

 

vor 11 Stunden schrieb Hessenspotter:

Option 2 scheint mir am sinnhaftesten zu sein. Die Renovierung mit ungeplanten Überraschungen kann schnell einen gebrauchten 458 kosten. Für den Gegenwert eine Camaro/Corvette bekommt man heute ja mit ach und krach ein paar Fenster und eine Haustür getauscht. Einmal den Garten neu gestalten liegt zwischen 30k€ und 80k€.  

Das sind aber arg hoch gegriffene Werte. natürlich kann ich den Garten über einen Gartenarchitekten gestalten lassen und viele Geld raushauen. Aber gerade das ist ein Bereich wo man viel selbst machen kann und es macht auch noch Spaß. Es gibt ansonsten auch gute Universalhandwerker mit Unterstützung durch Fachleute. Ich habe da jemanden seit Jahren an der Hand und da zahle ich vernünftige Preise. Am Ende muss es auch nicht immer die Beste und teuerste Qualität sein. Fenster und Türen kannst Du heute perfekt online konfigurieren und der Universal Spezi baut sie ein.  Und man darf die sog. Nachbarschaftshilfe auch nicht vergessen :)

Ansonsten auch als Tipp My Hammer.  Da habe ich nur gute Erfahrungen gemacht gerade Speziell im Bereich Garten Bäume Fällen und Rollrasen verlegen. 

Und auf jeden Fall immer gut vergleichen. Ich habe bei mit vor ein paar Jahren 300 m² Pflaster verlegen lassen für die Auffahrt die Wege und den Garagenvorplatz. Da hatte ich Angebote von 35 K bis 70 K Euro. Am Ende hat es der günstigste Anbieter Top gemacht aber dafür auch etwas länger gebraucht und der hat mir noch die alten Natursteine in Container verfrachtet, so dass ich Sie gebraucht verkaufen konnte das hat 5.000 Euro Ertrag gegeben auf die Idee wäre ich nicht von alleine gekommen und die Idee hatte auch keine der teureren Firmen. Heute bin ich mit dem Inhaber der Firma gut befreundet, er vermittelt mir manchmal Kunden und ich ihm. Solche Bespiel kann ich die beliebig fortsetzen sei es für Heizung oder Dachdecker etc. 

 

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vor 6 Stunden schrieb PoxiPower:

Option 1 ist gar keine ;)

 

Wäre mir nie in den Sinn gekommen, auf Miete zu wohnen und einen Sportwagen zu fahren.

Das war bei mir früher auch so. Mein Haus ist längst bezahlt, hat den großen Vorteil, Garagen für meine drei Autos zu haben und ich kann natürlich damit machen, was ich will, zum Beispiel bei Umbaumaßnahmen. Allerdings ist mein Haus auch bereits 40 Jahre alt und es beginnen die ersten Reparaturen.

vor 5 Stunden schrieb Hessenspotter:

Also wirst du für dein dann 600k€ kostendes Haus noch mehr Geld benötigen um es zu renovieren. 

Gefühlt laufe ich dauernd mit Werkzeug ums Haus, mit dem Pinsel sowieso. Erst dieser Tage habe ich auf der langen Leiter gestanden und habe die Windfeder gestrichen. Das ist die Kante oben am Giebel, unterhalb der Kante der Dachziegel. Als alter Feuerwehrmann bin ich "kopffest", habe also keine Höhenangst. Noch also geht das alles. Da ich auf die 70 zugehe, wird sich das aber ändern.

 

Und manchmal nervt der Instandhaltungsbedarf halt schon und ich habe schon mal darüber nachgedacht, das Haus zu verkaufen und in eine kleine Wohnung zu ziehen. Diese dann als Eigentumswohnung? Niemals! Zum vermieten okay, aber selbst drin wohnen im Eigentum? Alle Nachteile eines Eigentümers (Kosten liegen immer bei mir) und alle Nachteile eines Mieters, z.B. wenn man auf eine nervige Hausgemeinschaft treffen würde, und generell Einschränkungen, z.B. bei Partys oder wenn man grillen möchte.  Da lege ich mich nicht auf immer fest durch Zahlung eines Kaufpreises. Als Mieter kann ich wieder kündigen und bin weg.

 

Da ich so langsam ein alter Mann bin (67 Jahre alt) und nach dem Tod meiner Frau allein lebe, ändern sich die Prioritäten im Leben. Es kann also durchaus sein, dass ich mein Haus verkaufe und eine Wohnung miete. Was dann auf "Wohnung mieten, Ferrari kaufen" hinausläuft. Wobei ich den Ferrari bereits habe, schuldenfrei (Brief ist bei mir ;) ).

 

Zum Thema Verbrenner schwirren mir schon lange die Bedenken im Kopf herum, dass die Tankstellen irgendwann überflüssig werden, wenn alle auf Strom fahren. Dann verschwinden die Tankstellen und Du kommst mit Deinem Verbrenner nicht mehr vom Norden in den Süden bzw. musst wieder wie früher an Apotheken tanken. Die Preise passen ja schon. ;)  Aber das ist ein wenig paranoid. Bis die letzte Tankstelle abgebaut ist, bin ich längst altersbedingt fahruntüchtig. 

 

Es klang oben ja schon an: fabrikneue leistungsstarke Verbrenner könnten aussterben. Aber die "Gebrauchtwagen" bleiben uns ja. Die werden uns schon nicht unsere alten Autos aus der Garage holen. Und dass die uns dann verbieten, damit zu fahren? Das ist mir ebenfalls zu paranoid.

 

Ich selbst bin in der glücklichen Lage, bereits 20 Jahre oder 250.000 km Porsche und 8 Jahre bzw. 100.000 km Ferrari "in den Knochen" zu haben. Wenn Verbrenner morgen "vorbei" sind, habe ich trotzdem meinen Spaß gehabt. Dass man sich aber als junger Mensch Gedanken macht, wenn man das alles noch vor sich haben möchte, verstehe ich gut.

 

Aber wie @Jarama schon schrieb: Prognosen sind deshalb so schwierig, weil sie in die Zukunft gerichtet sind. ;) 

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Ich würde erstmal eine kleine Immobilie als Kapitalanlage kaufen. Vier bis sechs Wohneinheiten. Diese entwickeln und aus dem daraus entstehenden Kapital mir später ein Einfamilienhaus kaufen. Dann hat man etwas Spielraum bei der Sanierung falls sie denn notwendig sein sollte. Auch die Banken spielen eher bei Kapitanlage mit als bei Eigennutzung.

Die Zinsen sind absetzbar und wenn du ein passendes Objekt gefunden hast ist vielleicht eine der Wohnungen passend für dich😎

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vor 1 Stunde schrieb BWQ:

Auch die Banken spielen eher bei Kapitalanlagen mit als bei Eigennutzung.

 Aus meiner täglichen Berufserfahrung kann ich hier meiner persönliche Erfahrung  mitteilen, dass es genau umgekehrt ist. 

 

Zwei Gründe kurz aufgeführt:

 

1. Der Kapitalanleger hat immer das Risiko, dass die Miete ausfällt. Deshalb werden davon Banken höhere Anforderungen an die Bonität verlangt, die sowas ggf. temporär auffangen können.

 

2. Die Objektbewertung beim Eigennutzer ist in der Regel immer Sachwert.  Bei Kapitalanlagen ist das spätestens ab drei Einheiten Ertragswert und von dem ziehen die Banken intern noch ein Risikoabschlag ab.  Das hängt natürlich von der jeweiligen Bank ab, aber die Bewertung von Kapitalanlagen ist in der Regel schlechter als die bei Eigennutzung.  Heißt im Fazit höhere Bonitätsanforderung/und oder mehr Eigenkapital und/ oder Zusatzsicherheiten.  Und gerade Eigenkapital wollen die Kapitalanleger in der Regel wenig beziehungsweise weniger einsetzen.... 

 

vor 1 Stunde schrieb Il Grigio:

Gefühlt laufe ich dauernd mit Werkzeug ums Haus, mit dem Pinsel sowieso. Erst dieser Tage habe ich auf der langen Leiter gestanden und habe die Windfeder gestrichen

 

Genau aus dem Grund wollte ich immer reinen Bungalow haben welcher es auch geworden ist.  Da ist extrem praktisch was man da alles ohne großes Risiko auf max. 3 Meter höhe selber machen kann. 

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vor 2 Stunden schrieb BWQ:

Ich würde erstmal eine kleine Immobilie als Kapitalanlage kaufen. Vier bis sechs Wohneinheiten. Diese entwickeln und aus dem daraus entstehenden Kapital mir später ein Einfamilienhaus kaufen. Dann hat man etwas Spielraum bei der Sanierung falls sie denn notwendig sein sollte. Auch die Banken spielen eher bei Kapitanlage mit als bei Eigennutzung.

Die Zinsen sind absetzbar und wenn du ein passendes Objekt gefunden hast ist vielleicht eine der Wohnungen passend für dich😎

 

Diesen Tipp kann ich nur bestätigen !

Da ich es ähnlich gemacht habe...Da ich nie Mieter sein wollte, kam als erstes ein kleines runtergerocktes Haus, das ich über die Jahre renovierte, da ich auch nicht soviel Geld hatte.

Dann noch ein Wohnhaus mit 5 Wohnungen mit einer Kneipe und einer Autowerkstatt...😎

Auch in abgewohntem Zustand, aber, und das ist auch heute noch so, sind Mehrparteienhäuser tendenziell günstiger wie Einfamilienhäuser ! 

Dann wieder neue Bäder, Farbe, Elektrik, Heizung usw neu, und abbezahlt. Das Alles steigert den Wert ungemein ! 

In so ein Haus kann man auch selbst einziehen oder eben nicht. Meistens sind Garagen und sonstiger Platz vorhanden.

Vor 15-20 Jahren war das Alles natürlich noch viel günstiger, aber trotzdem ist es nur durch sparen und selbstmachen irgendwie gegangen !

Ich bin immer Sportwagen oder schnelle Autos/Motorräder gefahren, aber aus Zeitmangel wegen Arbeit sehr wenig.

Die Ferrari sind erst später gekommen, als Alles bezahlt war und wir uns auch die Zeit nehmen konnten.

Also noch nicht so lange...🤙

Die geilen großen V8 oder V12 wird es auch in Zukunft geben ! Auch in den 90ern hat es eine verblödete neue Steuer auf Hubraum gegeben, da wurde Alles verkauft/verschenkt, das heutzutage wertvoll ist. Das kommt wieder, wenn alle merken, dass der Stromkram auch Geld kostet.

 

 

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vor 16 Minuten schrieb 322 kmh:

Da ich nie Mieter sein wollte, kam als erstes ein kleines runtergerocktes Haus, das ich über die Jahre renovierte, da ich auch nicht soviel Geld hatte.

Dann noch ein Wohnhaus mit 5 Wohnungen mit einer Kneipe und einer Autowerkstatt.

Das hast du alles richtig gemacht  👍

 

Dazu noch mal eine Anekdote aus meiner Erfahrung

 

Ich hatte auch in meinem Leben mehrere Mehrfamilienhäuser im Bestand und auch wieder verkauft. 

 

Eins habe ich Anfang der 200oer Jahre über die Deutsche Bank Bank finanziert.

Den Sachbearbeiter kannte ich durch meine berufliche Partnerschaft mit der Dt. Bank ganz gut und der hatte Kompetenz für alleinige Zusage der Finanzierung. 

 

Da wurde mir spontan  das Nachbarhaus angeboten allerdings mit Gewerbe und viel größer.
Ohne große Unterlagen vom Haus hab ich dem Sachbearbeiter damals am Telefon ein paar Eckdaten durchgegeben und er hat zu mir gesagt da kannst du zusagen und kaufen was sich auch getan habe.  Grundrisse und Unterlagen zum Haus haben wir dann irgendwie später zusammen gebastelt und für die Akte geliefert...

 

Das war noch Zeiten. Früher ging das alles leicht. Heute hast du je nach Bank bei Mehrfamilienhäusern ein Beleihungswertabschlag von 30-50 %. auf dem Marktwert. Dazu Unmengen von Unterlagen, die entsprechend aufbereitet werden müssen, falls nicht vorhanden. Die Banken sind in den letzten  Jahren nicht nur aufgrund der neuen Gesetzgebung Stichwort Wohnimmobilienkreditrichtlinie  hier wesentlich strenger geworden sowohl für die Anforderung an den Kunden als auch ans Objekt, als es früher einmal war.  Versuch heute mal ohne energetisches Sanierungskonzept einen Energieausweis H zu finanzieren das wird spaßig.  Früher gab es solche Probleme nicht. Da war der E Ausweis keine Pflichtunterlage. 

 

 

 

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Kann ich komplett bestätigen. Es macht keinen Spaß mehr. Man kann nur noch alte lastenfreie Objekte nach Ertragswertverfahren nachfinanzieren und damit den Ankauf des neuen Objekts etwas entspannter gestalten. Aber auch das unterliegt natürlich diesen unsäglichen Richtlinien.

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vor 3 Minuten schrieb chip:

Versuch heute mal ohne energetisches Sanierungskonzept einen Energieausweis H zu finanzieren das wird spaßig.  Früher gab es solche Probleme nicht. Da war der E Ausweis keine Pflichtunterlage. 

 

OK, das ist leider möglich! Heute wird ja JEDEM versagt, irgendetwas mit Fleiß und Ausdauer aus seinem Leben zu machen !

 

Ich hatte noch einen tollen Banker und auch die Einkaufspreise waren natürlich ganz anders.

Obwohl das noch nicht so irre lang her ist. Ca 15-20 Jahre und bis Corona...

Da sind ja dann Alle vollkommen durchgedreht und die Preise sind seitdem durch die Decke ! 

 

Wir sind schon seit ca 5 Jahren im Verkaufsmodus und ich bin auch froh, dass ich mit diesem neumodischen Shit Nichts mehr zu tun habe. 

Was mir in diesem Zusammenhang auch noch wichtig war, ist, ich werde IMMER meine eigene Eigentümerversammlung sein !

Da wird Keiner mitreden !

vor 14 Minuten schrieb chip:

Dazu noch mal eine Anekdote aus meiner Erfahrung

 

Lustigerweise hatte ich diese Nummer gleich zweimal...Nachbarhäuser werden scheinbar gerne angeboten an Käufer, die schon nebenan sind...lol 

 

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ETWs sind eigentlich nur über den Preis interessanter Beifang. Da macht dann wirklich nur der Verkauf Spaß. Aber auch der gestaltet sich im Moment aufgrund der oben genannten Situation schwierig. Vor 5 Jahren wäre der Krempel schon lange weg gewesen…😤

So ist das wenn Ideologie den Markt verzerrt.

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Geschrieben
Geschrieben

Hallo chip,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Aus dem Alltag (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb chip:

Dazu Unmengen von Unterlagen, die entsprechend aufbereitet werden müssen, falls nicht vorhanden. Die Banken sind in den letzten  Jahren nicht nur aufgrund der neuen Gesetzgebung Stichwort Wohnimmobilienkreditrichtlinie  hier wesentlich strenger geworden sowohl für die Anforderung an den Kunden als auch ans Objekt

Da habe vor zwei Wochen andere Erfahrungen gemacht, aber das ist nicht als Gegenargument gemeint, da das ja abhängig von vielen Faktoren ist: Wir hatten eine Wohnung in Aussicht, die wir besichtigen wollten. Ich habe einen Tag vorher die Sparkasse angerufen, die passende Emailadresse für die Abteilung Immobilien-Finanzierung bekommen, denen die dann Lage geschildert und einen kurzen Überblick darüber, wie ich mir die Tilgung vorstelle. Die Sachbearbeiterin hat sich innerhalb von 30 min mit einer Liste an Dokumenten gemeldet, die sie für eine Finanzierungszusage benötigt. Dank meiner Synology Cloud hatte sie die und die ausgefüllte Selbstauskunft und alle Dokumente binnen 1h am frühen Nachmittag. Am nächsten Morgen hatten wir die Zusage als PDF im Postfach. Der Makler, der das Spiel schon kannte, hat ihr dann die objektbezogenen Unterlagen nachgeschickt. Letzte Woche hat mir die selbe Dame von der Sparkasse für eine etwas günstigere Wohnung die Zusage innerhalb von 20 Minuten zugesandt. Leider haben beide Wohnungen am Ende nicht gepasst. Auch hat uns nach Durchlesen der Protokolle der letzten Jahre das Konzept 

 

vor 9 Minuten schrieb 322 kmh:

Eigentümerversammlung

nicht gepasst.

 

Aber zumindest weiß ich jetzt, bis zu welchem Mindestbudget die Bank nicht zögert. Und ich hatte in beiden Fällen Makler, die sehr gut vorbereitet waren.

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Finger weg von ETWs, lieber ein gesamtes Objekt als Aufteiler kaufen. Sonst wird das in absehbarer Zeit nichts mit dem Sportwagen oder du malst schneller.😂😂😂

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vor 7 Minuten schrieb BWQ:

Finger weg von ETWs

Bin ich mittlerweile bei dir nach den Erfahrungen der letzten Wochen. Preislich macht es eh keinen Unterschied, zumindest nicht in Mülheim an der Ruhr. Und wenn man mal drüber nachdenkt, ist man am Ende nichts weiter als der Besitzer einer Käsescheibe in einem Sandwich. Und den Tiefgaragen-Stellplatz, den man für 15k € dazukauft, besitzt man so gesehen auch nicht wirklich.

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vor 23 Minuten schrieb KFMH:

Nachmittag. Am nächsten Morgen hatten wir die Zusage als PDF im Postfach


Das ist grundsätzlich toll und eine gute Erfahrung und das klappt auch wenn man alle Unterlagen hat und die richtige Bank hat. Zum Beispiel gibt es mittlerweile bei der ING auch eine Zusage innerhalb von 30 Minuten mit verbindlichem Vertrag für bestimmte Anträge.
 

Und das ist genau der Punkt Zusage ist das eine aber stehende eventuell Vorbehalte drin also zum Beispiel „abschließende Bonität oder Objektprüfung?“  Oder liegt der verbindlicheKreditvertrag auf dem Tisch den die Bank bereits vorab unterschrieben hat? Erst der ist die verbindliche Zusage…

 

sobald man noch Vorbehalte im Schreiben der Bank hat kann die Bank immer einen Rückzieher machen oder den Zins ändern oder sonst irgendwas das hab ich leider schon oft genug erlebt. Ein beliebtes Mittel ist auch ein Kreditvertrag rauszugeben, obwohl man schon Unterlagen angefordert hat. Und im Kreditvertrag selber sind dann Auflagen für die Auszahlungen, die sich auf weitere Unterlagen beziehen, die man erst mühsam beschaffen muss, wenn’s es sie überhaupt gibt. Also insofern bitte immer genau lesen und speziell im Kreditvertrag das  Kleingedruckte Lesen Stichwort Auszahlungs Bedingungen oder Auflagen.

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vor 10 Minuten schrieb KFMH:

Käsescheibe in einem Sandwich.

So siehts aus !

 

Außerdem ist es ein Unterschied, ob Stadt oder Land.

Ich bin in der Stadt aufgewachsen und wollte eigentlich nie weg.

Heute bin ich froh, dass ich etwas im Landkreis gekauft habe. Wenn ich in die Stadt muss, geht mir das schon auf den Zeiger. 

Hat wahrscheinlich auch was mit dem Alter zu tun und mit Ruhe haben.

 

Außerdem soll es ja auch Ferrari geben, die für die Einwohner nicht wirklich stadtverträglich sind...😎

Also Alles mitbedenken...😂

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vor 21 Minuten schrieb chip:


Das ist grundsätzlich toll und eine gute Erfahrung und das klappt auch wenn man alle Unterlagen hat und die richtige Bank hat. Zum Beispiel gibt es mittlerweile bei der ING auch eine Zusage innerhalb von 30 Minuten mit verbindlichem Vertrag für bestimmte Anträge.
 

Und das ist genau der Punkt Zusage ist das eine aber stehende eventuell Vorbehalte drin also zum Beispiel „abschließende Bonität oder Objektprüfung?“  Oder liegt der verbindlicheKreditvertrag auf dem Tisch den die Bank bereits vorab unterschrieben hat? Erst der ist die verbindliche Zusage…

 

sobald man noch Vorbehalte im Schreiben der Bank hat kann die Bank immer einen Rückzieher machen oder den Zins ändern oder sonst irgendwas das hab ich leider schon oft genug erlebt. Ein beliebtes Mittel ist auch ein Kreditvertrag rauszugeben, obwohl man schon Unterlagen angefordert hat. Und im Kreditvertrag selber sind dann Auflagen für die Auszahlungen, die sich auf weitere Unterlagen beziehen, die man erst mühsam beschaffen muss, wenn’s es sie überhaupt gibt. Also insofern bitte immer genau lesen und speziell im Kreditvertrag das  Kleingedruckte Lesen Stichwort Auszahlungs Bedingungen oder Auflagen.

Nur das man bei der ING Diba als selbstständiger per se Mensch zweiter Klasse ist. Die Volksbanken sind meist etwas teurer aber durch ihre profunden Ortskenntnisse relativ schnell entscheidungsfähig. Das gilt ebenso für kleinere Sparkassen. DB zB ist so ein starrer Supertanker geworden, wo Leute die schon seit Jahrzehnten kein Tageslicht mehr gesehen haben, geschweige denn mit Ortskenntnis gesegnet sind, die abschließende Beurteilung abgeben.

Das sind dann die Gremien- wenn ich das Wort schon höre bekomme ich Puls.

vor 39 Minuten schrieb KFMH:

Bin ich mittlerweile bei dir nach den Erfahrungen der letzten Wochen. Preislich macht es eh keinen Unterschied, zumindest nicht in Mülheim an der Ruhr. Und wenn man mal drüber nachdenkt, ist man am Ende nichts weiter als der Besitzer einer Käsescheibe in einem Sandwich. Und den Tiefgaragen-Stellplatz, den man für 15k € dazukauft, besitzt man so gesehen auch nicht wirklich.

Da macht es mehr Spaß nur die TG Plätze zu kaufen 😎

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vor einer Stunde schrieb chip:

Und das ist genau der Punkt Zusage ist das eine aber stehende eventuell Vorbehalte drin also zum Beispiel „abschließende Bonität oder Objektprüfung?“  Oder liegt der verbindlicheKreditvertrag auf dem Tisch den die Bank bereits vorab unterschrieben hat? Erst der ist die verbindliche Zusage…

Da steht nur drin, dass die Sparkasse die Finanzierung grundsätzlich begleitet, sie sich zur Absicherung eine erstrangige Grundschuld eintragen lässt, das Objekt noch besichtigen und bewerten möchte, gegebenenfalls einen Ansprechpartner für den Zugang benötigt und der notarielle Kaufvertrag vor der Beurkundung zur Prüfung eingereicht werden muss. Die Finanzierungszusage steht dabei unter dem Vorbehalt, dass der Kaufvertrag keine für die Bank problematischen Regelungen enthält.

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vor 3 Minuten schrieb BWQ:

Also keine verbindliche Zusage.

Genau. Nur die Aussage, dass sie sich aufgrund meiner eingereichten Finanzinformationen vorstellen kann, mir einen Kredit über den angegebenen Kaufpreis der Immobilie zu geben.

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vor 8 Minuten schrieb KFMH:

das Objekt noch besichtigen und bewerten möchte

Alleine zu dem Punkt könnte ich dir 20 Dinge aufzählen, die die Bewertung ins Negative ziehen können und dann passt die Zusage auf einmal nicht mehr oder die Konditionen oder es werden mehr Eigenkapital gefordert oder oder oder…


Die haben dir das für den Makler geschrieben um dir zu helfen. Aber du hast selber schon erkannt, dass hier keine echte Verbindlichkeit drin steckt.

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Das Objekt war in diesem Fall makellos und der Makler sehr zuversichtlich, er meinte, er wisse genau, welche Dokumente benötigt seien, da er selbst in besagter Bank gelernt hätte und viele der Mitarbeiter teilweise mit ausgebildet. Ich nehme an, das ist nicht der Normalfall.

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Sorry @matelko, ich habe die erste Ausgliederung garnicht mitbekommen, da ich durchgehend den Thread offen hatte 🫠

Geschrieben

Jenes Thema, aus dem ich jetzt die Immobilien-Geschichte ausgegliedert habe, war bereits eine Ausgliederung aus einem nochmals ganz anderen Thema... 

;)

 

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