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Wie sieht die Zukunft für leistungsstarke Verbrenner mit ordentlich Hubraum aus?


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Geschrieben

Option 1 ist gar keine ;)

 

Wäre mir nie in den Sinn gekommen, auf Miete zu wohnen und einen Sportwagen zu fahren.

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Geschrieben

Option 1 ist keine. Vergiss bitte nicht wie sehr sich die Renovierungskosten in den 10 Jahren noch erhöhen werden (durch Lohn und Materialkosten). Von 2012 bis jetzt reden wir ja schon teilweise irgendwas um den Faktor 2-3. Also wirst du für dein dann 600k€ kostendes Haus noch mehr Geld benötigen um es zu renovieren. 

 

Option 2 scheint mir am sinnhaftesten zu sein. Die Renovierung mit ungeplanten Überraschungen kann schnell einen gebrauchten 458 kosten. Für den Gegenwert eine Camaro/Corvette bekommt man heute ja mit ach und krach ein paar Fenster und eine Haustür getauscht. Einmal den Garten neu gestalten liegt zwischen 30k€ und 80k€.  

 

 

Es wird, zumindest für Deutschland, mit großer Wahrscheinlichkeite keine regionalen BEV-Only Zones geben. Inwiefern das EU weit kommen wird, da ist jedes Land für sich verantwortlich. Meine Vermutung ist das Paris und London als Metropolen sehr wahrscheinlich in absehbarer Zeit BEV-Only sind in den inneren Bezirken. Technisch kann man das schon heute alles abdecken mit Fahrzeugen. 

Der Neufahrzeugmarkt/Gebrauchtwagenmarkt ist regulatorisch länderspezifisch beeinflusst. Durch entsprechende Steuern hat Frankreich z.B. Verbrenner Kompaktwagen mit hoher Leistung über Nacht unbezahlbar gemacht. Wir reden über >60.000€ Zulassungssteuer für einen i30N (Quelle: https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/autokauf-co2-strafsteuer-frankreich-v2/).  

 

Der Exportmarkt USA mit seinen V8 Fahrzeugen wird, so meine Vermutung, spätestens in den frühen 30er Jahren entfallen. Die aktuelle dortige Regierung senkt die Anforderungen, gleichzeitig zieht die EU die Anforderungen an Importfahrzeuge an. Regulatorische Erleichterungen für Importfahrzeuge sollen entfallen, das würde das Ende für die Grauimporte aus solchen Märkte bedeuten. 

Gleichzeitig wird China als Exportmarkt massiv an Bedeutung gewinnen, allerdings haben die nur BEV. Verbrenner will dort fast keiner mehr. 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben

Ggf. noch eine potenzielle Familienplanung in den Optionen berücksichtigen.

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Geschrieben

Bevor ich mir teure Sportwagen gekauft habe, habe ich zunächst alle Bankkredite für Immobilien (vorzeitig) abgelöst. Beruflich habe ich nie auf Kredit gearbeitet, immer genug Reserven gehabt um Zahlungsausfälle (in manchen Jahren fast 6-stellig) auffangen und dennoch Fremdleistungen (typischerweise 60% der Forderungen) ausgleichen zu können. 

 

Nur solides (= konservatives) Wirtschaften bewahrt vor "Zukunftsängsten". Langweilig, ich weiss, aber ich bin nun mal ein Langweiler und kein Traumtänzer.

 

Ansonsten, et kütt wie et kütt. Und Prognosen sind schwierig, inbesondere wenn sie die Zukunft betreffen

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Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb Jarama:

Bevor ich mir teure Sportwagen gekauft habe, habe ich zunächst alle Bankkredite für Immobilien (vorzeitig) abgelöst. Beruflich habe ich nie auf Kredit gearbeitet, immer genug Reserven gehabt um Zahlungsausfälle (in manchen Jahren fast 6-stellig) auffangen und dennoch Fremdleistungen (typischerweise 60% der Forderungen) ausgleichen zu können. 

Ich stimme dir da zu, ich bin eigentlich absolut kein Freund finanzieller Abhängigkeit. Aber dank einer in den letzten Jahren rasant wachsenden... kulturell bedingt konfliktfreudigeren Nachbarschaft wird es vermutlich langsam mal Zeit, das als Vorwand zu nutzen, sich nach Wohneigentum in besseren Gegenden umzusehen. Wir sind ja aktuell schon dabei... die ImmoScout-App glüht seit Wochen jeden Morgen.

 

Ein eigener hochpreisiger Sportwagen setzt für mich auch ein gewisses Maß an Sicherheit voraus, kein Hals-über-Kopf-Kauf in ein unstrukturiertes Leben hinein. Ich möchte keinen Zweitwagen, den ich über Wasser halte oder "schützen" muss.

Mein Problem ist auch nicht, mit 55 in meinen ersten eigenen V8 zu steigen. Ich hege nicht den in den sozialen Medien verbreiteten Anspruch darauf, möglichst jung meinen ersten Lambo-Kaufvertrag zu unterschreiben. Alles zu seiner Zeit und charakterlichen Reife, Geist und Besitz müssen zusammenpassen. Ich kenne genug Mustang-Fahrer, die viel jünger als ich sind, und kaum über die Runden kommen.

 

Das Problem bzw. die Frage (ursprünglich von @juengi) ist eher, ob wir aufgrund der politischen Entwicklung nicht schon zu spät dran sind, wenn alle Schulden abbezahlt und Rücklagen gebildet worden sind. Vielleicht finde ich die alternative Miete + Ami-Sportwagen daher so attraktiv. 

Geschrieben

Leute,

bitte bleibt doch mal beim Thema.

Das ist jetzt schon die zweite Ausgliederung:

 

 

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Geschrieben
Am 25.7.2026 um 12:35 schrieb juengi:

Ich hätte noch eine Frage in die Runde:

 

Wie schätzt ihr die nähcsten 5–10 Jahre für leistungsstarke Verbrenner mit ordentlich Hubraum ein?

Mir ist natürlich bewusst, dass hier niemand die berühmte Glaskugel hat – mich würde rein interessehalber einfach eure persönliche Einschätzung interessieren.

 

Ich denke dabei vor allem an die politische Entwicklung: Glaubt ihr, dass durch neue Gesetze, höhere Abgaben, strengere Vorgaben oder mögliche Nutzungsbeschränkungen der Besitz und Betrieb solcher Fahrzeuge zunehmend erschwert werden könnte?

 

Oder seht ihr das relativ entspannt und glaubt, dass wir unsere alten Dickschiffe auch in zehn Jahren noch weitgehend unbehelligt aus der Garage holen können? 😄

Ich sehe das ehrlich gesagt recht realistisch und entspannt, solange man sich keinen Illusionen hingibt, was den Geldbeutel angeht. Enteignet oder verboten wird der Bestand in den nächsten 5 bis 10 Jahren garantiert nicht, dafür ist der Bestandsschutz rechtlich viel zu tief verankert und politisch gar nicht durchsetzbar. Du wirst dein Dickschiff also auch 2035 noch aus der Garage holen und eine Runde drehen können.

Die Schraube wird aber ganz sicher an anderer Stelle angezogen, und zwar über die laufenden Kosten. CO2-Bepreisung, steigende Kraftstoffpreise, höhere KFZ-Steuern und eventuell strengere Umweltzonen oder citynahe Beschränkungen werden das Fahren einfach kontinuierlich teurer und ungemütlicher machen. Neuwagen mit viel Hubraum sterben wegen der strengen Flotten-Grenzwerte der Hersteller ohnehin fast komplett aus oder hängen an unbezahlbaren Hybrid-Systemen.

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Geschrieben

Dann geb ich auch mal meinen Develey dazu :D Eigentlich sollte jeder Politiker mal in einer direkten Entscheidungsrolle sein, als Bürgermeister, Ministerpräsident oder sonstiger Minister. Dann erkennen viele (vor allem aus deren immer radikaleren Jugendorganisationen) was Real-Politik bedeutet. Sprich... wie will man denn bitte über 60 Millionen Verbrenner in Deutschland "zeitnah" zu E-Autos "umwandeln". Das ist absolut illusorisch. Ergo wird es noch sehr lange Verbrenner geben.

 

Auch denke ich, dass Kleinserienhersteller (hoffentlich) dann auch weiterhin Verbrenner produzieren und man diese Neuwagen auch in Deutschland zugelassen bekommt. Ich mache mir fast noch mehr über was anderes "Sorgen".

 

Ich warte darauf, dass einer der großen Hersteller eine Art Golf mit Level 4 - des Automatisierten Fahrens. Dieses Auto, dass dann komplett selbstständig fahren kann, und keinerlei Kontrolle oder Eingreifen eines Menschen benötigt wird dann ein "Game-Changer". Wäre auch super praktisch. Man lässt sich nach dem Biergarten auf der Rückbank dösend nach Hause fahren, die Kinder fahren alleine mit dem Auto zur Schule usw. Nur... diese Autos werden dann wohl extrem niedrige Unfallquoten haben, und dann seh ich den ersten Politiker der ein generelles Fahrverbot für Menschen fordert! :( 

Geschrieben

Ja, das wird sicherlich irgendwann so kommen, vielleicht nicht unbedingt hierzulande als erstem Land. Aber möglicherweise in einem von KI (mit-)regierten asiatischen Staat bestimmt. Und ich schätze, dass der Zeitpunkt für solch autonomes Fahren für alle nicht mal mehr zehn Jahre in der Zukunft liegen dürfte. Wer dann noch selbst fährt, zahlt deutlich höhere Versicherungsprämien. Dürfte dann aber auch das Problem von fehlendem LKW-Fahrpersonal (m/w/d) lösen.

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Geschrieben

Hi

 

Die europäische Union gibt doch die "Ziele" vor und wer die Vorgaben für Pkw Zulassungen beobachtet weiss was in Zukunft kommt.

Hindernisse sind das fehlende Tempolimit und ist dieses installiert kommt auch schnell die Pkw Maut die dann die Kfz Steuer  ersetzt.

 

2050 ist nicht mehr weit und die Benzin-Rambo  sind verschwunden.

 

Tom

Anzeige eBay
Geschrieben
Geschrieben

Hallo juengi,

 

schau doch mal hier zum Thema Zubehör für Verschiedenes über Autos (Anzeige)? Eventuell gibt es dort etwas Passendes.

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Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb JoeFerrari:

Dürfte dann aber auch das Problem von fehlendem LKW-Fahrpersonal (m/w/d) lösen.

Und die Spedition gibt es nicht mehr. Warum sollen Verlader dann noch Spedition bezahlen? Sie betreiben die autonom fahrenden LKW´s einfach selbst.

Geschrieben

Oder so, aber dieser Art Werksverkehr, macht ja nur für grosse Produzenten ggf. Sinn zwischen Produktionsstätten. Die Verteilung werden schon andere Anbieter übernehmen. 

 

 

Geschrieben

Abwarten was kommt...the wind of change weht ja schon wenn ein System an die Wand gefahren wird. Und es wird ja ein ganzer Staatenverbund mit Schwung an diese gefahren. Die Länder wo am stabilsten sind verbrennen Kohle und haben nostalgische Energieimporte aus dem Land im Osten. Wo keine Industrie ist, brauchst auch keine Spedition. Vielleicht singt ja David Hasselhof wieder - diesmal in LED-Jacke...

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Geschrieben

Im LaLaLand geht das alles vollautomatisch - in der Realität benötigst du Hirnschmalz und Entscheidungsfähigkeit, hast viele manuelle Schritte bei Planung/Verladung/Streckenkontrolle. Bevor die Menschheit autonom chauffiert wird oder Fernfahrer unnötig werden, haben wir die Weltwährung ;) 

 

Was das wiederrum mit großvolumigen Verbrennern zu tun hat, wissen nur die Forengötter :D 

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