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Gast Dany430

DIY Beilackieren Tipps & Tricks

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Gast Dany430
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Ich bin zwar kein Lackierer aber im Zuge einiger Restaurationen hab ich das ganz gut drauf. Zeitaufwand 45 Min. 

Wer das selbst machen möchte kommt mit ca. 50 Euro Material zurecht. Das Material wäre dann ausreichend für viele weitere Stellen am Fahrzeug. Wer sich etwas Mühe gibt erhält das gleiche Ergebnis wie von einem guten Lackierer. 

Benötigt wird:

Eine Dose Karosseriespachtel

Epoxygrund

Schlaifpapier 80

Schlaifpapier 600

Dein Lackton aus Ebay 

Klarlack unbedingt 2K Dose 

PVC Klebeband 

 

So eng als möglich abkleben, mit dem groben Schlaifpapier die rostigen Stellen bis aufs Blech abschleifen, im Anschluss eine Schicht Epoxygrund drauf, dieser muss vor dem Spachteln nochmals leicht angepattet werden. Spachtel auftragen und wenige Minuten härten lassen. Im Anschluss mit dem groben Schleifpapier eben schleifen, danach mit dem 600er und Wasser glatt schleifen. Fur eine einfache Reparatur ist kein feineres Schleifpapier nötig. 

Beim Lackieren aus der Dose ist wichtig, in mehreren Zügen zu Lackieren, es muss nicht sofort decken, dann wird auch das Ergebnis gut. Klarlack sollte bzgl. Glanzgrad und Härte immer ein 2K sein. Hier ist es beim Auftrage wichtig, erst eine Klebeschicht aufzutragen, das heißt ohne Deckung einmal über das Bauteil, nach etwa zwei Minuten kann man dann die erste von zwei oder drei Deckschichten ziehen. Nach dem Trocknen das Klebeband abziehen und Übergang zu weiteren Bauteilen wegpolieren. 

 

 

 

 

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Gast Dany430
Geschrieben

So kann man klar die Lack Kante sehen, wenn der Klarlack trocken ist lässt sich diese weg polieren 

Screenshot_20200422_150804.jpg

Ulf.M
Geschrieben

Moin,

super beschrieben, aber einen kleinen Tip habe ich noch, wenn es nicht stört:

Die Motorhaube beim Klarlack großzügiger abkleben, dann hast du zwar mehr zum Wegpolieren, geht aber einfacher, da es nur ein Farbnebel ist, jetzt hast du `ne "scharfe Kante" lässt sich schwierig wegpolieren.

MfG Ulf.

Gast Dany430
Geschrieben

Moin Ulf

Das geht so super, wenn man sich mehr Zeit lässt, und ich mache das meistens auch so, Nebelt man großflächiger aus, das ist richtig. 

VitaSpericolata
Geschrieben

Was du probieren kannst die kannte mit nasschleifpapier p2000 schleifen und polieren. 

 

In der Regel wird großzügig abgeklebt wenn es keine kante gibt und niemals scharf kantig sondern test aufgestellt  im Ideal fall sogar zum gleich abziehen nach der lackierung .

Ein lackierer Nebel mit löser scharf zwischen neuer und alter lackierung somit lässt sich meist alles Übergangs los weg polieren beim finish. 

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Gast
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      Angefangen habe ich mit der Hinterachse, da die vorderen Dämpfer beim falschen Transportunternehmen gestrandet sind und mit einer Woche Verzug geliefert wurden.

      Auf der Einkaufsliste standen:
      - Bilstein B6 Dämpfer für vorn mit schickem Nordschleifenaufkleber drauf. / 495 €
      - neue Traggelenke von Lemförder (ZF) / 124 €
      - neue Spurstangen von Lemförder (ZF) / 84 €
      - H&R Federn mit 40mm Tieferlegung / 233 €
      Im Vergleich zu den BMW Preisen die ich ja sonst gewohnt bin, merkt man schon den Porsche Sonderaufschlag, selbst im freien Aftermarket.


      Ein Vergleich der hinteren Fahrwerksfedern. Wie man sehen kann, wird die Wicklung der H&R Feder nach oben hin enger, was auf eine progressive Federkennlinie deutet. Die Originalfeder ist von oben bis unten gleich gewickelt. Die H&R Feder ist deutlich kürzer, im Gegensatz zur Situation an der Vorderachse - aber dazu weiter unten mehr.


      Diese Schraube verbindet den Längslenker mit dem Stoßdämpfer und wird mit 200Nm angezogen. Mir hat das Mistding auf beiden Seiten den Schweiß auf die Stirn getrieben, denn es war fest und ging mit dem Schlagschrauber nicht zu lösen.


      Nachdem man mir im PFF Forum geraten hat es mit einem Hebel zu versuchen, habe ich mir dieses Werkzeug gebastelt. Einfach ein Rohr auf den Drehmomentschlüssel zu stecken war mir zu heikel. Bei so einer Aktion habe ich nämlich schonmal einen Drehmomentschlüssel abgebrochen. Der hatte zwar nur 15 € gekostet und war vom Aldi, aber meinen neuen Gedore Schlüssel wollte ich nun nicht riskieren.


      Den Hebel habe ich dann aus Ergonimiegründen nochmal gekürzt. Aber es hat funktioniert, sonst gäbe es ja diesen Thread nicht.


      Es gilt zum Ausbau die drei Schrauben zu lösen, die im Dom das Stützlager halten. Dazu muss man rechts den Luftfilterkastendeckel ausbauen (hier im Bild), und links das Heizungsgebläse. Chirugische Fachkenntnisse und Erfahrungen beim Montieren in engen Räumen sind von Vorteil.


      Und so schaut dann das fertige, schön geputzte Federbein aus. Ein erfahrener 911 Experte hat mir geraten die zwei hinteren Schrauben am Längslenker unbedingt im eingederten Zustand festzudrehen, da es sonst zu Verspannungen im Dämpfer kommt und es beim Eindern stockt. Das ist aber linkerseits ohne Grube garnicht so einfach, da der Kat genau vor der Schraube hängt.

      Ja und da sind wir hinten schon fertig! Die Boge Dämpfer waren hinten noch tip top in Ordnung, Zug und Druck gingen manuell nur sehr schwer.


      Der Stand von vorher.


      Vorn ist der Federbeinausbau etwas komplexer und es muss die Bremsleitung geöffnet werden, da diese durch ein Blech am Dämpfer führt. Benötigte SW: 11 und 17.


      Dann muss das Massekabel vom ABS Sensor entfernt werden und sämtliche Kabel aus den Führungen ausgehangen sein.


      Der Dämpfer ist durch zwei Schrauben mit dem Radträger verbunden. Benötigte SW: 10mm Imbus und 17. Das Anzugsmoment beträgt beim Zusammenbau 135 Nm. Es lohnt sich die Spurstange ebenfalls zu lösen.


      Wie oben schon erwähnt ist an der Vorderachse die H&R Feder länger, trotz einer effektiven Tieferlegung von 35mm. Auch wieder schön zu sehen, die teilweise progressive Wicklung.


      Das fertige Federbein mit dem schönen Bilstein B6 Dämpfer. Der Anschlagpuffer ist hier konstruktiv schon vorhanden, die Porscheteile braucht man nicht mehr.


      Yeah! Die alten Dämpfer waren vorn ohne merkliche Druckstufe, also die Kolbenstangen gingen leicht rein, aber schwer wieder raus. Ein Fall für den Schrott!


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      Ich mag einfach diese Gegenüberstellungen... Anzugsmoment der Schrauben: 65 Nm


      Diese Teile liegen nun bei den alten vorderen Dämpfern und haben ihre besten Zeiten hinter sich.


      Wenn es so gut funktioniert wie es gut aussieht, dann ist alles ok.


      Solche Bücher sind beim Schrauben Gold wert. Die guten 964 Schrauberbücher gibt es aber anscheinend nur auf englisch.


      Natürlich darf man das Entlüften nicht vergessen. Ich weiss zwar nicht ob es nötig ist, aber ich habe die PDAS Ventile mit dem Bosch KTS zum Entlüften geöffnet.


      ATE Blue Racing mit reichlich Blubberblasen.


      So ein Entlüftergerät macht schon Spaß. Man muss einfach nur Zuschauen und aufpassen das der Ausgleichbehälter nicht leer läuft. Dann schön bis zur MAX Markierung vollmachen, damit der 964 C4 nicht ständig im Warndisplay über den Bremsflüssigkeitsstand rummeckert. Da ist er nämlich etwas empfindlich.



      Da steht er nun, staubig vom Winter und noch ungewaschen - aber "well prepared for the summer season" um es mal in der Sprache der Fachliteratur auszudrücken.

      Nun muss ich nur noch zum Achseinstellen. Da wünsch ich dem Gesellen schonmal viel Spass, denn beim 964 kann man so ziemlich alles einstellen.
    • Du hast was besonderes in Deiner Garage was fertig gebaut werden muss? Wo selten ist? Besonders leicht? - Oder schnell ist? Schweissen, Lackieren, defekte Karosserieteile richten, oder Glasfaserteile Instandsetzen etc. ist alles kein Problem. Wichtig wäre nur, dass zum Fahrzeug soweit alle Teile vorhanden sind. 
       
      Schmerzgrenze max. 100K
       
      Grüsse und schönen Sonntag zusammen. 
       
      Dany 
       
    • Hallo lieber Mitglieder,
       
      ich wollte bei meinem LP610 nachträglich die Forged Carbon Lüftungsdüsen einbauen. Wie kriege ich die alten raus ? Sind die gesteckt ?

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